Die offensive Politik der Militärpakte.
Dem Angriffscharakter der Roten Armee entspricht die An g r i f f s st r a t e g i e ihrer Führer. Tuchatschewski spricht von dem „selbstverständlichen Recht" der siegreichen bolschewistischen Revolution auf eine weltumspannende Ausbreitung. Sie wird, sagt Tuchatschewski, „mit einer elementaren Gewalt danach streben, durch unmittelbare Einwirkung auf alle Nachbarländer die ganze Welt zu umspannen. Ihr wichtigstes Werkzeug wird natürlich ihre militärische Macht sein."
Und nun das Unglaublichste: Trotz dieser offen zutage liegenden imperialistischen Rüstungen behauptet die bolschewistische Propaganda auch heule noch, daß Moskau eine „Friedenspolitik" treibe. Die UdSSR, die keinerlei Ausdehnungswünsche hat, meldet sich immer zur Stelle, wenn es sich um die Ausrechlerhaltung des Friedens handelt", so lügt Herr Litwinow der V-lt ins Gesi2?t. Us- der französische Kommu- nisterführer Thorez erklärt in der „Humanitär „Wir haben gezeigt, daß die Sache des Friedens von der Sache der Sowjet-Union unnennbar ist." 3m schroffsten Gegensatz zu dieser
Lügenpropaganda steht die offensive Politik der Militärpakte, die unter dem Schlagwort der „kollektiven Sicherheit" am 2. Mai 1935 zwischen Moskpu und Paris und am 16. Mal 1^ö5 zwischen Moskau und Prag abgeschlossen wurden. Jacques Doriot, Bürgermeister von St. Denis, ehemaliger Kommunist und heute Führer der „Französischen Volkspartei", charakterisierte vor kurzem den wahren Zweck des französisch - bolschewistischen Militärpaktes mit folgenden Worten: „Und wenn sie es erst geschafft haben, wenn Lachin Präsident der Republik, Thorez Ministerpräsident und Perl Außenminister ist, dann werden sie den von Moskau befohlenen Krieg gegen Deutschland vom Zaun brechen, damit die Sowjetunion an ihrer Destgrenze entlastet wird ..."
Nicht anders steht es mit dem Militärpakt zwischen Moskau und Prag. Ein Sowjetflieger und Parteikommunist machte darüber einem Vertreter der französischen Zeitung „Gringoire" am 15. Dezember 1935 folgende Angaben: „Die Schaffung von Flugzeug stütz punkten vor und hinter Prag wäre für uns ein Ideal. Von da aus könnten wir die Flugzeit auf die Hälfte verringern und brauchten nur halb so viel Betriebs
stoff, wodurch es uns möglich wäre, drei Tonnen Sprengstoff mehr mitzuführen". Inzwischen sind diese rotenFlughäfen auf dem Territorium der Tschechoslowakei in großer Zahl geschaffen worden. Sie wurden in letzter Zeit auf 36 vermehrt. Die in Preßburg erscheinende Tageszeitung des tschechischen Ministerpräsidenten, der „Slovensky Dennik", verrät mit verblüffender Offenheit den Zweck dieser roten Flugzeugstützpunkte: „Wenn die Flugplätze für die Staatsoerteidigung notwendig werden, dann wird man sicher keine Gänse darauf weiden. Sie werden auch jedem Freunde dienen, der uns bei der Verteidigung helfen wird." Mit anderen Worten, von jenen 36 Flughäfen sollen die roten Bomber zum Angriff auf Europa starten.
Wie akut diese Bedrohung ist, ergibt sich aus der Tatsache, daß die strategisch wichtigsten Punkte Mitteleuropas von den Bombern der roten Kampfgeschwader in weniger als Stundenfrist erreicht und vernichtet werden können. Von den Flugstützpunkten der Roten Armee auf dem Gebiet der Tschechoslowakei sind z. B. zu erreichen: Dresden in 20 Minuten, Lhemnih in 11 Minuten, das Schlesische Industriegebiet in 9 Minuten, Berlin in 42 Minuten, Wien in 9, die Wafsen- fabriken in Steyr in 17 und das Industriegebiet der Steiermark in 27 Minuten, Budapest gar kann schon in 6 Minuten nach dem Abflug in Schutt und Asche gelegt werden. Das ist das wahre Gesicht der bolschewistischen „Friedenspolitik".
Als ich vor einem Jahr an dieser Stelle genaue Angaben darüber machte, wieviel Geistliche in Rußland getötet worden sind, und auf die Gefahr hinwies, daß sich ähnliches in anderen Ländern jederzeit wiederholen könne, haben selbst kirchliche Kreise des Auslandes diese Warnung in den Wind geschlagen und die naive Ansicht vertreten, daß der Bolschewismus sich gewandelt habe und in Zukunft den Konfessionen ihre Freiheit belasse. Nur zu sehr haben mir inzwischen die Ereignisse in Spanien Reckt gegeben! „In allen Gebieten, in denen die Madrider Regierung herrscht, gibt es keine offenen Kirchen mehr", schreibt die Zeitung „Diario de la Marina". Und die katholische Kirche selbst hat offiziell bekanntgegeben, daß allein in Barcelona etwa 250 Priester ermordet und sämtliche Kirchen vernichtet wurden. Das ist die Freiheit der Konfessionen unter der Herrschaft des Bolschewismus!
Wie sehen Freiheit und Menschenrechte im Sowjetparabies in Wahrheit aus?
Um in den Augen der westlichen Demokratien als harmlos und bürgerlich zu erscheinen, haben die bolschewistischen „Diplomaten" so schwer es auch fiel, die Allüren anständiger Menschen angenommen. Auf uns als Kenner bolschewistischer Taktik wirkt es nur erheiternd, zu sehen, wie so mancher klug scheinende Staatsmann in Westeuropa glaubt, der Bolschewismus habe die Welt- revolution aufgegeben, weil seine diplomatischen Vertreter mit Frack und weißem Kragen auftreten.
Diese Tarnung schien jedoch den jüdischen Machthabern in der Sowjetunion noch immer ungenügend. Um endgültig den Beweis der Harmlosigkeit zu erbringen, hat sich deshalb der Bolschewismus eine „Verfassung" gegeben. In ihr wird das „Recht auf Bildung" proklamiert angesichts von 40 °/o Analphabeten, in ihr wird von „Freiheit des Wortes und der Presse gesprochen in einem Lande, das jede Abweichung von der Meinung der jüdischen Diktatoren mit dem Tode bestraft, wie wir es soeben erst im Trohkisten-Prozeß erlebt haben. Dieses System wagt es, von der „Unantastbarkeit der Person, der Wohnung und des Briefgeheimnisses" zu reden, obwohl es Tag für Tag durch die Tscheka tausende verzweifelter Menschen in Rudeln zusammenlreibt, deportiert oder erschießen läßt.
Die von den Kommunisten in Frankreich aufgezogene „Volksfront" kämpft nach den Worten ihres Parteiführers Thorez „für die Verteidigung der demokratischen Freiheiten, if)re_ Erhaltung und Erweiterung". In Spanien ist die „Volksfront" zur Macht gekommen. Die „demokratischen Freiheiten" bestehen dort in der Ueber- füllung der Gefängnisse von Madrid und Barcelona, in der Verballung und Erschießung aller Nichtkommunisten. Allein in Madrid wurden bisher über 7000 Personen auf diese Weise ermordet!
Die Phrase von „Freiheit und Menschenrecht" ist eine der beliebtesten in der Propaganda des Kommunismus. Schon in, seiner Revolutionshymne kommt sie vor. Wie es in der Sowjetunion mit Freiheit und Menschenrecht steht, beweisen folgende Stellen aus Briefen aus der Sowjetunion:
„—Dann werden ein paar Hundert der Entrechteten wie das Vieh in leere, ungeheizte Frachtwagen hineingepfercht. Sie sollen nach dem Weißen Meer und nach Sibirien gebracht werden ... Es wird schon so kommen, wie ein führender Kommunist zu uns sagte: .Krepieren sollt ihr! Wir können euch nicht alle totschlagen, aber krepieren werdet ihr doch!'" Brief vom 10. August 1935. „... Es scheint, als sei die Krisis wieder im Anzug. Aber hoffentlich werden die Jahre 1932/33 nicht wiederkehren, wo im Verlaufe eines Jahres fast 80 v. H. der Deportierten dahinstarben." Brief vom 7. Juni 1936. Am 16. November 1917 versprach Lenin in der „Erklärung der Rechte der Nationalitäten" den Völkern des ehemaligen zaristischen Reiches die Autonomie. Wie sah sie in Wirklichkeit für diese Völker aus? Am 27. April 1920 überrannte die Rote Armee Aserbeidshan, im November des gleichen Jahres die Ukraine, am 3. Dezember Armenien und 25. Februar 1921 die junge Republik Georgien, nachdem Moskau im Jahre vorher vertraglich ihre Unantastbarkeit ausdrücklich anerkannt hatte.
Im August 1927 alarmierte der kommunistische Propaganda-Apparat die halbe Welt mit Kundgebungen gegen die Hinrichtung der Anarchisten Sacco und Vanzetti. In Millionen von Flugblättern und Zeitungen agitiert der Kommunismus in den „kapitalistischen" Ländern f ü r Abschaffung der Todes st rafe. Und in der Sowjetunion? Allein im § 58 des Kriminalkodex' sind 14 verschiedene Talbe- sl ä n d e aufgestelll, die mit dem Tode b e - st ra f t werden! Durch das Gesetz vom 7. April 1935 ist die Todesstrafe sogar für Kinder eingeführt. Hungernde Kinder in einer Erziehungsanstalt erzählten mehrmals, wie gut sie es früher gehabt hätten. Das genügte, um den Tatbestand des § 58 festzustellen. Zehn Kinder wurden im Beisein ihrer Kameraden von der GPU. erschossen. Der Oberste Sowjet- Staatsanwalt Wifchinsky gedenkt in einem Zeitungsartikel „mit zufriedenem und beglücktem Herzen" der einjährigen Wiederkehr des Tages, an dem dieses „Kindermord"-Geseh in Kraft getreten ist.
Kommunistische Wühlarbeit in aller Well.
Das alles find Tatbestände, die sich ausschließlich auf erhärtetes und bewiesenes Material, in den meisten Fällen aus Sowjetquellen stammend, stützen. Als ich im vergangenen Jahre mit warnender Stimme die vermutlich in Aussicht stehenden Auswirkungen des VII. Komintern-Kongresses vom 25. Juli bis 21. August 1935 auf dem Nürnberger Parteitag darlegte, hat die Welt demgegenüber nur Schweigen und Verständnislosigkeit zur Schau getragen. Der Spießer hielt unsere Prophezeiungen für übertrieben und glaubte, sie in den Wind schlagen zu können. Ich gestatte mir deshalb, in Kürze ein paar der auf diesen Komintern-Kongreß gemachten Vorschläge und gefaßten Pläne noch einmal zu wiederholen und ihnen die inzwischen eingetretenen Folgen in den verschiedenen Ländern gegenüberzustellen.
Dimi. troff, der Beauftragte der Sowjetdiktatur für die Revolutionierung der Welt, erklärte wörtlich: „Mit Stalin an der Spike kann und muß unsere politische Millionenarmee, alle Schwierigkeiten überwindend, kühn über alle Hindemsse Hinwegschrei, ten, die Festung des Kapitalismus zerstören und oen Sieg des Sozialismus in der ganzen Welt erringen!" Er sagte weiter: „Das Proletariat ist der! wirkliche Herr der Welt, der Herr von Morgens
Und es muß in seine historischen Rechte eintreten, und in jedem Lande, in der ganzen Welt die Zügel der Herrschaft in die Hand nehmen ..." „.. - Vergebens sind die Anstrengungen, das Rad der Geschichte rückwärts zu drehen. Nein, dieses Rad dreht sich und wird sich weiter drehen, in der Richtung der Weltunion der Sozialistischen Sowjetrepubliken, bis zum endgültigen Sieg des Sozialismus in der ganzen Welt." So lautete das Programm, das dieser bulgarische Terrorist für die Revolutionierung der Welt aufstellte. Für die Art der Durchführung mögen die nackten Tatsachen sprechen.
Seit diesem Kongreß fanden weit über hundert kommunistische Revolten in den verschiedensten Ländern der Welt statt, darunter die Revolten in Brest und Toulon mit zahlreichen Toten im August 1935, am 18. April 1936 in Lemberg mit allein 10 Toten, am 10. Mai 1936 in Saloniki mit mehr als 100 Toten. Drei von langer Hand vorbereitete bewaffnete Aufstände erschütterten wochenlang ganze Länder: im November 1935 in Pernambuco, im Januar 1936 in Buenos Aires, im März 1936 in Spanien. Sechs versuchte Aufstände konnten im voraus vereitelt werden, darunter diejenigen vom Dezember 1935 in Uruguay, Februar 1936 in Paraguay und vom gleichen Monat in Chile. 62 größere Brand
stiftungen wurden ausgeführt, darunter die von Lantschau in China, die 1000 Todesopfer erforderte. 54 bewaffnete Ueberfälle wurden ausgeführt, 78 Sprengstofflager ausgehoben. Im ganzen fielen diesen bolschewistischen Verbrechern 3041 Menschenleben zum Opfer.
Richts gibt uns aber einen besseren Anschauungsunterricht, nichts könnte uns tiefer überzeugen von der Ernsthaftigkeit der Entschlüsse des VII. Weltkongresses als die blutigen und erschütternden Ereignisse in Spanien. Sie stellen die wortgetreue Ausführung der damals
ausgegebenen Anweisungen dar. Sie sind praktisch die Verwirklichung der „Volksfront"-Pa- role, die in Frankreich ihre erste Stufe, in Spanien jedoch ihren Höhepunkt erreicht. Dimitroff hatte die Parole ausgegeben, unter einer Volksfrontregierung „die Machtavsübung einer solchen Regierung für die revolutionäre Vorbereitung der Massen auszunühen", „sich für die sozialistische Revolution zu bewaffnen", denn „die Rettung wird einzig und allein die Sowjetmacht bringen!“
Moskaus Arbeit trägt in Spanien Früchte.
Die Weltpresse hat schließlich auch über die unmenschlichen Greuel berichten müssen, die von den spanischen Marxisten auf Befehl ihrer ausländischen Anführer begangen wurden. Es ist unmöglich, auch nur annähernd Zahlen zu geben, die an die Wirklichkeit herankommen. Am 19. August wurde aus offiziöser Quelle folgendes Material bekannt: In der Stadt Madrid selbst und in ihren Vororten sind von den Roten bisher über 6000 Personen ermordet worden, davon allein 1400 in dem berühmten Park Casa del Campo. In dem größten Gefängnis Carcel Modelo befanden sich zu dieser Zeit 3000 Gefangene, in San Antonio 1146, insgesamt in Madrid 6000. Ein mir vorliegender Bericht eines Augenzeugen, der von seiner Wohnung aus die Casa del Campo überblicken konnte, nennt noch ganz andere Zahlen. Bis zum 30. August, so berichtet der Augenzeuge, hat er etwa 6000 Erschießungen selbst mit angesehen. -Er weiß zu berichten, daß an anderen Plätzen der Stadt, in den Straßen und in den Wohnungen weitere 20 000 umgebracht wurden. (Bericht des Deutschen Heinrichs.)
Das ganze deutsche Volk trauert um sieben Volksgenossen, die auf die entsetzlichste Art und Weise umkamen und dem roten Mordgesindel zum Opfer fielen. Auf dem Wege zum Freizeitkongreß in Hamburg wurden die vier Volksund Parteigenossen Gastje, Dato, Hofmeister und Treiz von einer Gruppe Bolschewisten ermordet. Zwei von ihnen wurden nach einem langen „Verhör" hinter eine Fabrik geführt, die zwei anderen etwas davon entfernt an eine Mauer gestellt und erschossen. Wie später fest- gestellt werden konnte, haben die Verbrecher ihr blutiges Werk mit Schrot verrichtet! Hofmeister und Treiz waren so entstellt, daß man sie nur mit Mühe an der Gesichtsform identifizieren konnte. Viele andere deutsche Volksgenossen wurden verletzt oder in ihrem Vermögen geschädigt. Der Parteigenosse Hans hahner wurde ermordet, als er sich zum Dienst am „Roten kreuz" begeben wollte. Sein Haus wurde ausgeraubt und feine Frau blieb mittellos zurück.
Nicht nur in Madrid, sondern im ganzen Land häuften sich die Greueltaten der Roten. In Llora del Rio wurden 187 Personen umgebracht, in Constantina 250 („Diario de Noticias", Lissabon).
In Cartagena wurden 600 Offiziere und Mannschaften mit Steinen um den Hals ins Meer geworfen („Germania"). Im Kloster von Baena haben die Kommunisten 180 Personen mit Beilen und Rasiermessern hingerichtet, unter ihnen den Pater von Santa Maria Mayor, Frauen und Kinder. Den Frauen war der Leib aufgefchnitten („Seculo"). Zwei Bauern aus Malaga berichten über die Ermordung von mehr als 400 Personen, die mit Gewichten an den Füßen in Brunnen ge
worfen oder an die Schwänze von Pferden gebunden, durch die Straßen geschleift wurden („Seculo"). Der italienische Konsularagent Solaverani berichtet, daß ein 16jähriges Mädchen a l s erste auf einen Gefangenen geschossen habe („Die Front", Zürich). In Rosal de la Frontera verbrannten die Kommunisten 40 Personen in der verschlossenen Kirche (Journal de Geneve). In Runda wurden 400 Einwohner ermordet, von denen etwa 200 in den Tajo gestürzt wurden („Times"). In San Sebastian wurden am 14. August 51 Geiseln erschossen („Eoening Standard"). In Almen- dralago fanden die Truppen General Francos die Leichen von Gefangenen mit dem Kopf nach unten an die Gefängnismauern gekreuzigt. 80 waren bei lebendigem Leibe verbrannt worden („Seculo"). In Cartagena wurden 50 Bürgergardisten, Hals an Hals gefesselt und mit Eisenbarren beschwert, von dem roten Gefängnisschiff „Sil" ins Meer gestürzt („Daily Mail"). Der Sonderberichterstatter des „Journal", Emile Condroyer, berichtet aus El Arahal, daß die Roten 30 Männer, Frauen und Kinder ins Gefängnis eingeschlossen, Petroleum durch ein Fenster gegossen und dann brennende Streichhölzer hineingeworfen haben („Daily Mail").
Das ist das wahre Gesicht des bolschewistischen Atheismus, der es wagt, in anderen Ländern feine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Kirchen anzubieten. Das Bild der aus den Särgen gerissenen Leichen von Rönnen in Barcelona ist ein Symbol der Schändung alles heiligen durch den Bolschewismus. Wenn Andres Rin, einer der Hauptheher in Spanien und ehemaliger Sekretär des Bolschewiken Tomsky, erklärt: „Wir haben das Kirchenproblem gelöst, indem wir keinen einzigen Tempel mehr stehen liehen", — so müssen wir fesistellen, das ist die Gottlosigkeit in Person! So sieht das wahre Gesicht des Bolschewismus aus!
Auch in Spanien sind es wie im Rußland von 1917 und in allen anderen Ländern vaterlandslose und jüdische Drahtzieher, die die bolschewistischen Revolten Hervorrufen und leiten. Das Gefühl ihrer Volkszugehörigkeit ist ihnen, wenn sie Nichtjuden sind, vollständig verloren gegangen.
Wer hat nun ideologisch und praktisch die Schuld an allem, was in Spanien vor sich geht? All diese Ereignisse stellen nichts anderes dar als die Ausführung der in Moskau gefaßten Beschlüsse. Zu ihrer Durchführung wurden nach Spanien entsandt die bolschewistischen Juden Bela Khun, der „Mörder von Ungarn", Neumann, der sich in Spanien Enrique Fischer Neumann nennt, Kolzow-Ginsburg, getarnt als Korrespondent der Moskauer „Prawda", und schließlich der rote Dölkerbundsdiplomat und Jude Rosenberg. Sie sind die Führer aller sowjetrussischen Terroristen, die unter falschen Pässen, die seltsamerweise meistens französischer Herkunft sind, in Spanien ihr blutiges Handwerk betreiben.
Adolf Hitler der geistige Bahnbrecher Europas im Kamps gegen Zerstörung und Anarchie.
Unverhüllt werden von der Moskauer Roten Hilfe in allen Ländern Geldsammlungen für die Bolschewiken in Spanien durchgeführt. Der Generalsekretär der französischen Volksfront-Gewerkschaft, Jouhaux, der Agent Andr6 Malraux u. a. stellen die Verbindung der französischen mit den spanischen Marxisten her. Der Ministerpräsident Giral dankt Kolzow-Ginsburg für die „glänzende Initiative französischer Organisationen und Personen, die tatkräftig der spanischen Regierung im Kampf halfen", wobei er besonders Jouhaux, Malraux und den Juden I. B. Bloch erwähnt, und schließt mit nochmaligem Dank an das „brüderliche Sowjetvolk". (Prawda.) Wie kommt es, daß sich die Volksfrontregierung in Spanien bei einem Sowjetjuden für die Unterstützung durch französische Kommunisten bedankt? Sie beweist damit, daß die Anführer der Kommunistischen Partei Frankreichs wie der Spaniens in Moskau sitzen!
Es ist erwiesen, daß die unerhörlen Greueltaten in Spanien durch Agenten der Komintern veranlaßt und begangen werden. Es ist erwiesen, daß Sowjetrußland den spanische^ Bolschewisten finanzielle, politische und praktische Hilfe zukommen läßt. Es ist erwiesen, daß ideologisch und praktisch der letzte Komintern-Kongreh in Moskau den Bolschewismus in Spanien einzuführen beabsichtigte und Moskau diesen Plan soeben durchzuführen versucht. Der unverminderte und sogar gestärkte Wille Moskaus zur Weltrevolution wird durch das Beispiel Spanien dargetan. Wem hier nicht die Augen aufgehen, darf sich über die Konsequenzen nicht beklagen. Das ist der Bolschewismus in Theorie und Praxis, eine infernalische Weltpesl, die ausgerottet werden muh, und an deren Beseitigung mitzuhelfen Pflicht eines jeden verantwortungsbewußten Menschen ist.
Es ist feine Redensart, wenn wir Deutschen die Völker der Erde aufrufen, sich gegen diese Gefahr zusammenzuschließen, wenn anders sie nicht in den Strudel eines furchtbaren und unabsehbaren Verhängnisses hineingezogen werden wollen.
Deutschland hat zu diesem Weltkampf das Signal gegeben. Wir Nationalsozialisten als die Träger dieser Auseinandersetzung haben 14 Jahre lang den Bolschewismus in all seinen Abarten und Schattierungen als Opposition bekämpft; wir taten das unter Regierungen, die als typisch bürgerliche vom Wesen und von den Auswirkungen des Bolschewismus keine Ahnung hatten, und uns deshalb jedesmal, wenn wir zum entscheidenden Schlage ausholten, in den Arm fielen. Es wirkt heute fast wie ein Wunder, daß es uns trotzdem gelungen ist, den Bolschewismus zu Boden zu werfen. Es ist vielleicht auch ein Wun
der im Zuge einer über uns wirksamen Weltordnung, die es nicht zulassen wollte, daß jahrtausendealte Völker und Kulturen vom Vernichtungswillen des international-bolschewistischen Judentums beseitigt werden.
Wir konnten den Bolschewismus überwinden, weil wir ihm einbesseresJdealund einen ftär= feren Glauben entgegenzustellen hatten, weil sich in uns die Nation gegen das Judentum und das mit ihm verbündete niederrassische Untermenschentum erhob, weil wir eine Weltanschauung vertraten, die im Gegensatz zur bolschewistischen gut, edel und idealistisch ist, weil wir in unserem Kampfe vom Volke selbst ausgingen und nicht wie die bürgerlichen Parteien von Besitz und Bildung, weil wir die Kraft unserer Idee vermählten mit der Glaubensstärke und der politischen Inbrunst einer neuerweckten Nation, weil wir einen Führer hatten, der uns den Weg wies aus der dunkelsten Stunde unseres nationalen Lebens zum Hellen, klaren und reinen Licht einer neuen Zukunft.
Es ist das hl st arische Verdienst des Führers, das ihm heule bereits von der ganzen Welt zugestanden wird, dem Ansturm des Bolschewismus im Osten an Deutschlands Grenzen einen Wall entgegengesetzt und sich damit überhaupt zum geistigen Bahnbrecher Europas in seiner Auseinandersetzung mit den subversiven Kräften der Zerstörung und der Anarchie erhoben zu haben. Ein wahrer Ritter ohne Furcht und Tadel, so hat er die Fahne der Kultur, der Menschheit und der Zivilisation in seine starke Hand genommen und sie erhobenen Hauptes der Drohung und dem Ansturm der Weltrevolution entgegengetragen. Er hat uns gelehrt, die Furcht zu verachten und die Ehrfurcht zu lieben und uns damit wieder auf die alten Ideale und Tugenden unseres Volkstums zurückgeführt.
Das sollte ein Signal für die ganze Welt sein. Es wurde hier an einem denkbar ungünstig liegenden Beispiel nachgewiesen, daß man den Bolschewismus überwinden kann, wenn man es will, wenn man die richtigen Mittel anwendet und entschlossen ist, unter Aufbietung aller Kraft und allen männlichen Mutes der Zerstörung entgegenzutreten. Das deutsche Volk ist dadurch nur glücklicher geworden. Und so wird es allen Völkern gehen, denen das Schicksal die Gnade gibt, Männer bervorzu- bringen, die diesen Kampf wagen. Wie Schuppen wird es ihnen von den Augen fallen; sie werden das Judentum in seiner ganzen abgefeimten Bosheit sehen und dabei die Ueberzeugung gewinnen, daß es, erkannt und durchschaut, weder klug noch gefährlich ist.


