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WA. lind Japan beim Kunstspringen in Front

wurden die beiden ersten Spiele

Gruppe II.

Auch in der

ig. Die Runde

Die Kämpfe der Schwimmer

dritten Platz.

68,64 Punkten (62,31) Punkte.

war Deutsch- nicht mehr zu

mit des

Fußball im Olympia-Stadion

Italien schlägt Norwegen 2:1 (l:O,l:l).

Die Starbootklasse, in der Deutschland eine Goldmedaille errang. Im Hintergrund erkennt man ein M-Soot der Kriegsmarine, das den Fesselballon für Filmaufnahmen trägt. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Ungarn zwei Spiele ausgefallen waren, kamen nur drei der angesetzten fünf Tressen zum Austrag. Die deutsche Mannschaft kam damit kampflos eine Runde weiter. China besiegte Frankreich mit 45:38 (32:22), Uruguay gewann gegen Belgien 17:10 (8:7) und die Aegypter bezwangen die Türken mit 33:23

feite des Startschiffes und erklärte, daß er wegen Störung des Rennverlaufs aufgebe.

Der Holländer Kagchelland gewann nach seinem vierten Platz mit 163 Punkten die Gold­medaille vor Krogmann (Deutschland) mit 160 Punkten, der damit die Silberne Medaille er-

nehmen. Auch in der Wettfahrt am Montag belegte Dr. Bischoff (Berlin) den ersten Platz und erreichte in der Gesamtwertung 80 Punkte. Mit knappen Vorsprung sicherte sich Schweden mit 64 Punkten die Silberne Medaille vor Holland, das mit 63 Punkten den dritten Platz belegte.

Starbootklasse.

Wie schon am Sonntag bekannt, land in der Starbootklasse der Sieg

Das Basketball-Turnier mürbe am Samstag einer sogenannten Trostrunde der Verlierer ersten Tages fortgesetzt. Da am Vortage durch das Fehlen von Spanien und die Zurückziehung von

Gruppe I.

In der Gruppe 1 trafen die beiden Deutschen Erhardt Weiß und Leo Esser auf die Amerikaner Dick Degener und Greene, sowie auf den japanischen Meister Shibahara und dessen Landsmann Koya- nagi. Diese Springer bildeten zusammen mit dem stark verbesserten Franzosen Heinkele die Spitzen­gruppe. Erhardt Weiß, der deutsche Meister, hatte

Die Wettfahrten begannen zur festgesetzten Zeit bei leichtem Südost. Wiederum starteten alle 24 Jollen. Es entspann sich sofort ein herrlicher Kampf um die Führung, wobei sich das Interesse vor allem auf das holländische, in der Gesamtwertung füh­rende, das englische und das deutsche Boot richtete, die zusammen an zweiter Stelle lagen. Rach der ersten Kreuzfahrt ging Chile in Führung, die auch bis ins Ziel behauptet werden konnte. Von den Hauptanwärtern auf die Medaillen behaupteten Holland den vierten, Krogmann (Deutschland) den siebten Platz, während Scott (England) an 15. Stelle lag. In der zweiten Runde arbeitete sich Scott gut nach vorne und kam dicht an Krogmann heran. Diese beiden lieferten sich lange Zeit einen erbitterten Bord-an-Bord-Kampf, bis Scott das Pech hatte, das deutsche Boot zu berühren. In sportlicher Fairneß drehte er sofort ab, kam längs-

Bei den Entscheidungskämpfen im Hochsprung der Frauen am Sonntag kam es zu einem erbitterten Kampf zwischen Fräulein C s a k (Ungarn), Fräulein Odam (England) und der Deutschen Elfriede Kaum Unser Bild zeigt Fräulein Kann beim Hochsprung. (Scherl-Bilderdienst-M.)

erhielt. Auf dem dritten Platz lag Greene mit " ~ vor Weiß (66,71) und Leo Esser

EnWeidungen bei den Seglern.

Abschlußfahrt der Olympia-Jollen.Der deutsche Gtarbootsieg

kämpfte. Der Engländer Scott belegte im^Ge­samtergebnis mit 131 Punkten den

Die Schweiz mit 14:3 (8:2) geschlagen.

In der Gruppe B traf Oesterreich auf die Schweiz. Da jedoch beide Mannschaften schon je einen Sieg errungen hatten, stand von vornherein die Zulas­sung zur Endrunde fest. Es ging also nur um die Rangfolge in der Tabelle. Die österreichische Mann­schaft kam zu einem ganz überlegenen Sieg von 14:3 (8:2) Toren, der durch das Stürmerspiel voll­auf berechtigt war.

Spiele der Endrunde.

Herrlicher Sonnenschein lag bei Beginn des Spie­les über dem Riesen-Oval, das bei annähernd 80 000 Zuschauern nur wenige Lücken aufwies. Hell leuchteten im Sonnenglanz die weißen und farbi­gen Sommerkleider, ein vielfach buntes Bild.

Italien hat Wahl und nimmt die Sonne zum Bundesgenossen. Schon gleich nach dem Anstoß er­zwingen die Azzurris ihre erste Ecke, die aber un­genutzt bleibt. In der 20. Minute geht Italien über­raschend in Führung. Einen langen Paß des ita­lienischen Halbrechten wehrt Norwegens linker Ver­teidiger unrein ab. Der Ball springt hoch zum geg­nerischen Linksaußen Negro, der entschlossen aus vollem Lauf unhaltbar einschießt. Norwegen hat damit das erste Gegentor des Turniers erhalten. Mit 1:0 für Italien geht es in die Pause.

Mit einem Norweger-Angriff beginnt die zweite Spielhälfte. Norwegens rechte Sturmseite wird im­mer gefährlicher und in der 13. Minute ist der Ausgleich da. Die rechte Sturmseite der Norweger ist wieder einmal durchgekommen. Aus spitzem Winkel wurde das Leder unter die Latte gesetzt. Es steht 1:1. Da pfeift der Schiedsrichter ab, das Spiel muß um 2 mal 15 Minuten verlängert werden.

Mit großem Eifer, wenn auch etwas ermüdet, gehen beide Mannschaften nach kurzer Pause erneut ans Werk. Anfangs ist Norwegen im Angriff. Plötz­lich von Italiens Mittelstürmer Bertoni ge­stoßen rollt der Ball aus dem Gedränge in Die äußerste Ecke des norwegischen Tores. Italien führtdamit 2:1. Das ist auch die Entscheidung und Italien bleibt mit 2:1 Sieger und trifft im Endspiel auf den Sieger der Begeanung Oesterreich Polen, während Norwegen mit dem Unterliegen­den dieses Treffens um den dritten Platz streiten muß.

Am Montag begannen die Kämpfe der Kunstfprinaer im Olympischen Schwimmstadion. Esser (Deutsch­land), der Fünfte von Los Angeles, zeigte sich beim Kunstspringen der Männer in hervorragender Form.

(Presse-Bild-Zentrale-M.)

Bereite für acht Uhr morgens war der Beginn des Kunstspringens für Männer im Olympischen Schwimmstadion angesetzt. Gegen 9 Uhr war das Stadion bis auf den letzten Platz besetzt.

Die 24 Springer wurden in zwei Gruppen zu je 12 Mann eingeteilt. Die füyf Pflichtsprünge Salto vorwärts gestreckt, Kopfsprung rücklings, Auerbach gestreckt mit Anlauf, Salto vorwärts aus dem Stand rücklings und Halber Bohrer vorwärts mit Anlauf waren bereite kurz vor 11 Uhr erledigt.

Am Montag wurden die beiden ersten Spiele der Handball-Endrunde ausgetragen, für die fich Oesterreich, die Schweiz, Ungarn und Deutschland qualifiziert haben. Im ersten Treffen besiegte Deutschland die stark verbesserte Elf von Ungarn glatt mit 19:6 (11:3) Treffern, im zweite^ Kampf des Tages hatte Oesterreich mit der Schweizer Mannschaft bei 11:6 (6:3) ebenfalls mehr Mühe, als beim ersten Zusammentreffen in der Vorrunde. Oesterreich und Deutschland sind also nach wie vor die Favoriten für den Endsieg. In der Endrunde spielte jeder gegen jeden, die Punktwertung ent­scheidet.

Deutschland Ungarn 19:6 (11:3).

zweiten Platz. Winfried M a h r a u n , der dritte deutsche Springer, hatte bei seinem ersten Sprung Pech. Beim Salto vorwärts gestreckt bekam er viel zu viel Schwung, so daß er beim Eintauchen sich reichlich überschlug. Mit nur 6,12 Punkten er­hielt er die niedrigste Wertung. Beim zweiten Sprung bewies er dann sein großes Können und seine Sicherheit.

Oer Stand des Kampfes nach den Pflichtsprüngen.

1. Degener (USA.), 74,86 Punkte; 2. Wayne (USA.), 72,74 P.; 3. Shibahara (Japan), 70,02 P.; 4. Greene (USA.), 68,64 P.; 5. Weiß (Deutsch­land), 66,71 P.; 6. Koyanagi (Japan), 63,29 P.; 7. Seifert (Tschechoslowakei), 62,99 P.; 8. Ismail (Aegypten), 62,75 P.; 9. Esser (Deutschland), 62,31 P.; 10. Heinkels (Frankreich), 60,26 P.; 11. Mahraun (Deutschland), 59,49 P.; 12. Ziherl (Jugoslawien), 57,56 Punkte.

Im ersten Spiel des Montags trafen Deutsch­land und Ungarn aufeinander. Die Ungarn, beson­ders die ungarischen Stürmer, wiesen eine klar er­kennbare Verbesserung der Leistungen auf. Sie hol­ten diesmal sechs Treffer heraus. Sie machten vor allem nicht mehr den taktischen Fehler, sich bis zum §egnerischen Schußkreis durchkämpfen zu wollen, m deutschen Sturm konnte Klingler den Links­außen Fromm nicht so gut ins Treffen bringen, wie im Spiel gegen USA. Baumann den West­deutschen Braselmann. Im übrigen liefen sich unsere Angreifer öfter als erwünscht an der ungarischen Sperrkette fest.

Oesterreich Schweiz 11:6 (6:3).

Auch die Oesterreicher mußten diesmal gegen die Schweiz weit schwerer' kämpfen, als beim ersten Zusammentreffen. Die Eidgenossen waren eigent­lich nur im' Ausnutzen der Torgelegenheiten und in der Verteilung ihres Zusammenspiels auf das ganze Feld schwächer als die Oesterreicher, aber das gab den Ausschlag.

Weitere Kämpfe im Basketball.

die Südamerikanerin und erspurtete sich auf den letzten 10 Meter Sieg und Goldmedaille in der neuen olympischen Rekordzeit von 1:05,0. Deutlich sichtbar zurück schlägt Campbell in 1:06 als Zweite an. Gisela Arendt, die ein ganz vortreffliches Ren­nen schwamm, sicherte sich in neuer deutscher Re­kordzeit von 1:06,6 die Bronze-Medaille vor den übrigen Holländerinnen den Ouden (1:07,6) und Wagner (1:08,1). Den Beschluß des Feldes bilde­ten die Amerikanerinnen McKean (1:08,4) und Rawls (1:08,7).

Japaner schwimmen Siaffelrekord.

4 X 200.rNeter-Freisiil.

Gleich anschließend an das Kunstspringen wurden die drei Vorläufe zur 4X200-Meter- Freistil-Staffel ausgetreten. Wie nicht an­ders zu erwarten, gab es in diesem Mannschafts- Wettbewerb durchweg die erwarteten Ergebnisse.

Den ersten Lauf holte sich die französische Staffel in der erstaunlich guten Zeit von 9:21,7 Minuten vor Kanada mit 9:40, Brasilien, den Phi­lippinen, Bermuda und Griechenland.

Zur ersten Auseinandersetzung zwischen USA. und Ungarn kam es im zweiten Lauf. Die Amerikaner siegten leicht in 9:10,4 vor Ungarn, das 9:20,8 benötigte.

Deutschland und Japan trafen im dritten und letzten Lauf auseinander. Dom Start weg tagen die Sohne Nippons durch Pusa, der 2:14,8 benö­tigte, in Front. Plath hatte Mühe, Schweden vom zweiten Platz zu verdrängen. Doch als der aus­gezeichnete Heimlich als zweiter Mann unserer Staffel den Schweden einmal deutlich hinter fich gelassen hatte, hielten Heibel und Fischer den zwei­ten Platz sicher. Japan schwamm einsam vorweg und stellte mit der Mannschaft Pusa, Subiura, Ta- guchi und Arai mit 8:56,1 Minuten einen neuen Olympischen Rekord auf.

Oesterreich kampflos Zwischenrundensieger.

Das für Montagnachmittag im Poststadion ange­setzte Wiederholungsspiel des olympischen Fußball­turniers zwischen Peru und Oesterreich wurde nicht ausgetragen, da die peruanische Mannschaft nicht antritt. Damit ist Oesterreich kampflos (Sieger gewor­den und kommt nun in die Vorschlußrunde, wo es am Dienstag an Stelle von Peru gegen Polen antritt.

Hohe deutsche und österreichische Handballsiege.

Im Handballturnier wurden am Samstag die Vorrunden beendet. In der Gruppe A siegte Deutschland überlegen mit 29:1 (17:0) über USA. und in der Gruppe B gewann Oesterreich mit 14:3 (8:2). Mit den Gruppensiegern Deutschland und Oesterreich ziehen Ungarn und die Schweiz nach ihren Siegen über USA. bzw. Rumänien mit in bie Endrunde, die am Montag ihren Anfang nimmt.

Deutschland USA. 29:1 (17:0).

Deutschlands hoher Sieg in diesem Kampf war bedingt durch die vorbildliche Zusammenarbeit aller Mannschaftsteile, die glänzende Ballbehandlung und die Angriffe, die immer wieder die Dielbeinige Ver­teidigung der Amerikaner durchbrachen. Zu oft ließ sich das Schlußdreieck der Leute aus USA. durch seinen Gegner täuschen. Doch waren die Deutschen so überragend, daß auch eine weit bessere Elf als die der Amerikaner ihnen wenig Widerstand hätte leisten können. Wenn sich die deutsche Mannschaft in der Schlußrunde in der gleichen Form befindet, dürfte ihr der Endsieg kaum zu nehmen sein.

das Pech, als Erster des Feldes anspringen zu müssen. Für seinen ersten Sprung, einen gestreckten Salto, erhielt er nur 12,42 Punkte. Mit jedem Sprung wurde aber der elegant springende Sachse besser und konnte sich nach Ablauf der Pflicht mit 55,71 Punkten noch den vierten Platz sichern. Leo Esser, unser Europameister, folgte mit 62,38 Punk­ten vor Heinkelö mit 60,26 Punkten.

Im Kampf um die ersten drei Plätze der Pflicht aber gab es ein erbitterte*Springen zwischen Dick Degener, dem Olympia-Dritten von Los Ange­les, Greene und dem Japaner Shibahara. De- §ener zeigte eine kaum zu übertreffende Sicherheit, n der Eintauch-Technik werden sie von dem klei­nen Japaner Shibahara übertroffen. Schade nur, daß der tüchtige Japaner wie alle seine Rasse- genossen von den Knien bis zu den Fußgelenken offene Beine hat.

Nach den fünf Pflichtsprüngen hatte Degener mit 74,86 Punkten die Führung vor dem Japaner Shi­bahara inne, der für seine Leistungen 69,84 Punkte

zweiten Gruppe gestaltete sich der Kampf um die Führung zu einer amerikanisch- japanischen Angelegenheit. Japans Springer haben seit Los Angeles erstaunlich gelernt. Koyanagi kam mit 63,29 Punkten hinter den wohl elegantesten amerikanischen Springer Marshall Wayne, der durch seine große, schlanke Gestalt an sich schon besser wirkte und 72,74 Punkte erhielt, nur auf den

Gruppe II: Ungarn Jugoslawien 4:1 (2:0); Großbritannien Malta 8:2 (4:0).

Gruppe III: Deutschland Frankreich 8:1 (5:0); Tschechoslowakei Japan 4:3 (3:0).

Gruppe IV: Oesterreich Schweden 2:1 (1:1)» Schweiz Island 7:1 (3:0).

Am Sonntag wurde das Wasserball-Turnier mit acht Spielen fortgesetzt. Es wurden folgende Er­gebnisse erziel:

Gruppe 1: Belgien Holland 1:1 (1:1); USA. Uruguay 2:1 (0:1).

Gruppe 2: Ungarn Malta 12:0 (8:0); England Jugoslawien 4:3 (3:3).

Gruppe 3: Deutschland Tschechoslowa­kei 6:1 (4:0); Frankreich Japan 8:0 (5:0).

Gruppe 4: Schweden Island 11:0 (7:0); Oesterreich Schweiz 9:0 (3:0).

Am Montag.

Uruguay Holland 1:1 (0:1).

Ueberaus temperamentvoll ging es im ersten Wasserballkampf des Montags zu, den Uruguay und Holland bestritten. In diesem Spiel, das zur ersten Gruppe zählt, kamen die Südamerikaner durch ihren großartigen Torwart Peroira Kliche zu einem 1:1 (0:1).

Belgien USA. 4:3 (3:0).

Einen wenig schönen Kampf lieferten sich die Mannschaften von Begien und USA. Bis zur Pause hatten die harten Belgier etwas mehr vom Spiel und führten 3:0. Dann aber kamen die Ame­rikaner stark auf und zogen gleich. Nur mit Glück kamen die Belgier durch ein viertes Tor von Mi- chiels zum 4:3 (3:0)-Sieg.

Oesterreich Island 6:0 (3:0).

Das Wasserballspiel zwischen Oesterreich und Is­land war eine ziemlich einseitige Angelegenheit. Oesterreich war nie gefährdet und gewann ziemlich leicht.

Deutschland Japan 13:1.

Unsere Mannschaft, die nicht einmal in stärkster Aufstellung spielte, gewann mit 13:1 (5:1) und er­rang damit den zahlenmäßig höchsten Sieg des Turniers. Stolze, Baier, Krug, Schulze, Schwenn, Schneider und Hauser diktierten mit ihrer flüssigen und genauen Kombination das Spielgeschehen.

(19:14).

Die zweite Trostrunde.

In der zweiten Basketball-Trostrunde trafen zu­nächst Brasilien und China aufeinander. Die kleinen Asiaten hatten viel Pech, zeigten sich im Mittelfeld sehr gut und zeigten ein schönes flottes Spiel. Spä­ter ließen die Chinesen nach und so konnten die körperlich kräftigen Brasilianer zu einem sicheren 32:16-(16:5-)Sieg kommen. Polen und Lettland waren im zweiten Spiel ziemlich gleichwertig. Mit etwas Glück errangen die Polen einen 28:23- 14:12-)Ersolg. Die letzten drei Spiele brachten vor nicht allzu vielen Besuchern keinerlei Ueber- raschungen. So war Aegyptens Mannschaft der mexikanischen Auswahl klar unterlegen und erlitt eine Niederlage von 32:10 (16:8). Auch im Spiel gegen Deutschland zeigten die Tschechen nicht die Form der letzten Tage. Trotzdem reichte es für einen sicheren 20:9-(11:5-)Sieg. Die deutsche Mann- chaft kombinierte zu ungenau.

Oas Wasserball-Turnier.

Im Rahmen der Olympischen Schwimmwettbewerbe wurde am Samstag das Wasserballturnier mit acht Vorrundenspielen eingeleitet, wobei jede der vier Gruppen zwei Kämpfe durchführten. Die vier Spiele des Vormittags brachten folgende Ergebnisse:

Gruppe!: Belgien Uruguay 1:0 (0:0); Hol­land USA. 3:2 (3:0).

Gisela Arendt Dritte!

Die Entscheidung

im 100-2Ileter-Freistilschwimmen für Frauen.

Auch am Montagnachmittag war die herrliche Kampfbahn wieder bis auf den letzten Platz ge­füllt.

Kurz vor 15 Uhr wurden die Massen bereite un­ruhig. Lebhaft wurden die Aussichten der deut­schen Meisterin Gisela Arendt im Endlauf über 100-Meter-Kraul besprochen.

Wenige Minuten vor 15 Uhr rief der Lautspre­cher die sieben Teilnehmerinnen am Endlauf na­mentlich auf. Wie von der Sehne geschnellt schossen die Schwimmerinnen in einer Linie ausgerichtet ins Wasser. Kaum waren die ersten 15 Meter ge­schwommen, da brüllte mit einem Schlage die deutsche Olympia-Mannschaft los. Gisela Arendt hatte einen großartigen Start, mit schnellen Arm- zügen und glänzender Beinarbeit erspurtete sie die Spitze, dicht gefolgt von der blonden Argentinierin Campbell, Rie Mastenbroek und Willie den Ouden. Bei 50 Meter wendete die deutsche Meisterin als Erste in 29,8 Sekunden, Campbell folgte mit 40 Zentimeter Rückstand, hart bedrängt von den bei­den Holländerinnen. Immer noch schallte es aus 15 000 KehlenGisela" und tatsächlich hielt die Charlottenburger Nixe immer noch knapp die Spitze. Bei 60 Meter kam mit einem Schlage die vollkommen locker, entspannt und fast ideal schwim­mende Südamerikanerin auf. Auf den nächsten 20 Metern entwickelte sich ein erbitterter Kovf-an-Kopf- Kampf zwischen der Südamerikanerin und der Deut­schen und schließlich ist die Deutsche geholt. Nun kommt plötzlich ungemein schnell die Holländerin Mastenbroek zu den beiden Führenden auf, mit kraftvollem Armzug erreichte sie angefeuert von den Rufen ihrer Landsleute und dem fanati­schen Geschrei der holländischen Schwimmerinnen

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