Ausgabe 
11.5.1936
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 109 Dritter Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)Montag, N.NlaiMö

e

V- ' ? »</ -

/ Z, - ' ;

*

^Tj

MI

--

z

r 3 v

> % f ,

V

> «J*

^*7 ' »»>

'- <1

W > v

Das Dankopfer der Nation

stellen, doch müssen für eine enb.

25 Jahre Kameradschaft ehem. 116er in Gießen

Kampftag der SA-Brigade 147

statt.

Mit der Marine-SA beim Gepäckmarsch

Am Samstag untt Sonntag fand in Gießen die 25-Jahr-Feier der Gründung der Ka-

auch ihrer fand

dieser Gelegenheit betonte Kamerad Karl Veil, daß die großen Opfer unserer gefallenen Kame­raden nicht umsonst gebracht worden seien und daß

Standarte 34 Frankfurt unmittelbar der Gruppe unterstellt ist, nimmt die Siegermannschaft auch unmittelbar an der demnächst in Fulda statt­findenden Ausscheidung mit den Brigaden 46, 47, 48, 49 und 147 teil.

von der Regimentsmusik des Infanterie-Regiments Nr. 36 (Leitung: Obermusikmeister Krauße) aus­geführtes Wehrmachts-Konzert.

Mit dem zur Eröffnung gespielten Parademarsch

der auf da­mit Bei

darten-Musikzuges blieb man noch in froher Kame­radschaft im Bootshaus beisammen.

Die Hebung bildete die Vorentscheidung für den Reichsgepäckmarsch der SA. für die Olympiade 1936. Von der Marine-Standarte 34 Ffm., die nur zwei Sturmbanne umfaßt, hat der Sturmbann I (Frankfurt) seinen Marsch in der Zeit von 3 Stunden 54 Minuten durchgeführt. Es besteht für den Gießener Sturmbann zu-

Am Sonntagvormittag traten die Marine- stürme des Standortes Gießen und von Wetzlar an der Ecke Frankfurter Straße und Alicenftraße in Gegenwart des Führers der Marine-Standarte 34 Frankfurt a. M. an, der mit seinem Adjutanten, dem Sportreferenten der Stan­darte u. a. erschienen war. Nach der Ausrüstung mit dem 25-Pfund-Tornister und nach Meldung an den Führer des Marinesturmbannes 11/34 Gießen, Oberscharführer Mettenheimer, wurden die Einheiten auf die 25-Kilometer-Strecke geschickt.

Der Weg führte zunächst durch Alicenftraße, Lud- wigstraße, Roonstraße, Moltkestraße, Hitler-Wall, Marburger Straße, aus dem Stadtgebiet und ging dann an der Wellersburg vorüber bis zur Straßen­gabelung nach Saubringen; von da ging es, voran die Männer vom Sturm 13/34 Gießen (fast durch­weg Marine-Kriegsteilnehmer), dann die Stürme 11/34 und 12/34 Gießen und 15/34 Wetzlar, in scharfem Tempo die Straße nach Daubringen hinab, durch den Ort über Station Daubringen nach Staufenberg bis zum Turmtor und hier wie­der auf schlechteren Wegen hinab bis nach Kirch­berg, über die Lahn nach Ruttershausen und in Heimwärtsrichtung nach Wißmar. Die Kontroll- und Begleitwagen der Standarte, des Sturmban­nes und der Sanitäts-Mannschaft konnten die Män­ner auf dem ganzen Wege in guter, ja glänzender Verfassung finden.

Unter dem Gesang flotter SA-, Volks- und Wan­derlieder ging es rüstig durch die lange, zum Teil ziemlich schwierige Strecke bei zeitweise sehr drücken-

Blick auf die Teilnehmer am Kameradschaftsabend im Cafe Leib. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

meradschaft ehemaliger 116er statt.

Samstag nachmittag legte eine Abordnung ehemaligen 116er einen Kranz am Denkmal dem Landgraf-Philipp-Platz nieder, um mit die Verbundenheit der ehemaligen 116er den im Weltkrieg Gefallenen zu bekunden. 5

die ehemaligen 116er allzeit das Andenken gefallenen Kameraden ehren würden. Abends im Saale des Caf6 Leib ein gut besuchter

Kameradschafisabend

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein

des Jnf.-Regirnents Kaiser Wilhelm Nr. 116 hatte sich Obermusikmeister Krauße sofort wieder die Herzen der alten Frontsoldaten erobert. Die Begeisterung stieg von Musikstück zu Musikstück und erreichte ihren Höhepunkt, als Ka­meradschaftsführer Bill betonte, daß es eine be­sondere Freude sei, bei die­ser Feier der ehemaligen 116er auch das Musik- korpsdes ehernaligenJnf.- Regts. 116 spielen zu hö­ren, dazu noch unter Lei­tung von Obermusik­meister Krauße, der selbst ehemaliger 116er sei.

Von den reichhaltigen musikalischen Darbietun­gen fanden besonders die zahlreichen Märsche An-

nächst einige Aussicht, die siegende Mannschaft zu ' , ' "" 'gültige Entscheidung

noch das Ergebnis der Punkte-Bewertung und die aus örtlichen Gründen getrennt durchzuführenden Märsche der gleichfalls zum Sturmbann 11/34 Gie­ßen gehörigen Stürme Bad-Nauheim, Limburg und Marburg abgewartet werden. Da die Marine-

Kameradschastsführer Bill

hielt die Begrüßungsansprache, in der er die zahl­reichen Festteilnehmer willkommen hieß. Sein Gruß aalt insbesondere Kreisdirektor Dr. Lotz, General M o h r, dem letzten Chef der 2. Kompanie des früheren Jnf.-Rgts. Nr. 15 Major Schiel, der Traditionstruppe, insbesondere Hauptmann Adam und Hauptmann B e r h a r d t, den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Gießener Soldatenkameradschaf­ten, sowie den Vertretern der Vereine ehemaliger 116er aus Mainz, Worms, Frankfurt a. M., Lauter­bach, Alsfeld, Bad-Nauheim. Er gab seiner beson­deren Freude darüber Ausdruck, daß die Traditions­kameraden des II. Batl. Jnf.-Rgts. Nr. 36 erschienen seien. Das beiderseitige gute Einvernehmen werde auch weiter gepflegt werden.

Die Festansprache hielt an Stelle des nach Mainz-Mombach berufenen Pfarrers Haupt der Frontkamerad

Dforrer Trapp, Gießen

Er führte u. a. aus: Wenn man zurückblicke auf die 25jährige Geschichte der Kameradschaft ehemaliger 116er, dann werde die Erinnerung an das alte Jnf.-Regt. Nr. 116 wach. Die Söhne Oberhessen, seien stolz gewesen, daß sie im Jnf.-Regt. 116, dessen Chef der frühere Kaiser gewesen sei, hätten dienen dürfen. Das alte Regiment habe eine große Tradition. Es fei in feiner Ausbildung und fei­nen Leistungen stets auf der Höhe gewesen. Der im Jahre 1911 gegründete Verein ehemaliger 116er habe bei der Vorbereitung und Durchführung der 100-Jahr-Feier des alten Regiments bereits eine weitgehende Aufgabe erhalten und ordnungsmäßig durchgeführt. Der Redner erwähnte bann den Aus­zug des alten Regiments in den Weltkrieg, das vielfach an Brennpunkten eingesetzt worden sei. Ein

klang.AuchdasTrompeten- solo von Untffz. Klein, sowie die beiden Märsche für Fanfarentrompeten und Kesselpauken verdienen besondere Erwähnung.

Marine-SA. in flottem Marsch bei Wißmar. (Ausn. [2]: Photo-Pfaff.) Die Führung beim Sieg-Heil auf den Führer.

kleines Häuflein sei nur zurückgekommen. Der Red­ner gedachte dann der Toten des Regiments, wäh­rend die Musik das Lied vom guten Kameraden spielte.

Seit Bestehen des Vereins ehemaliger 116er (jetzt Kameradschaft) seien drei große Regimentstage durchgeführt worden, die Zeugnis von dem Front- und Kameradschaftsgeist der ehemaligen 116er ab­gelegt hätten. Das Andenken der nicht aus dem Weltkrieg zurückgekehrten Kameraden habe man durch Errichtung eines 116er-Denkrnals geehrt. Auch in der Zeit des Niederbruchs habe der kamerad­schaftliche Geist bei den ehemaligen 116ern fort­gelebt.

Was im Herzen des Volkes schon lange ersehnt worden sei, habe in der nationalen Erhebung nun Verwirklichung gefunden. Der Redner gedachte des Feldmarschalls des Weltkrieges sowie unseres Führers und Volkskanzlers Adolf Hitler. Wir hätten alle Ursache, Gott zu danken für das Ge­schenk der Erneuerung, insbesondere dafür, daß die Welt wieder hoffnungsvoll vor uns liege. Befon-

Die Marschstürme der Standarten 116, 222 und 254 trafen am gestrigen Sonntag in Hungen zu den Ausscheidungskämpfen der Bri­gade 14 7 an. Die Marschblocks der Reservestan­darten IIR/116 und IIIR/222 mußten ausfallen, da die vorgeschriebene Marschstärke nicht erreicht wurde. Die für alle Marschblocks einheitliche Strecke führte von Hungen über Langsdorf, Lich, Nieder- Besfingen, Ober-Bessingen, Nonnenroth zurück nach Hungen durchs Ziel an der Turnhalle. Die Start­zeiten waren in der Zeit von 8 bis 9.25 Uhr an- gesetzt und erfolgten in der Reihenfolge: Standarte 116. Standarte 254 und Standarte 222.

Schon vom Start gingen sämtliche Einheiten in schnellem Tempo auf den Marsch, jede in der Hoff­nung, den Sieg für ihre Standarte zu erringen.

Die 25 Kilometer lange Wegstrecke wurde von den Einheiten wie folgt bewältigt:

Marschsturm der Standarte 254 in 3,46 Stunden (3 Mann Ausfall), 246 Punkte

Marschsturm der Standarte 116 (Sturmbann 1/116) in 3:47,25 Stunden (2 Mann Ausfall), 244,5 Punkte.

Marschsturm der Standarte 222 in 3:53,45 Stun­den (9 Mann Ausfall), 206,5 Punkte.

Die Standarte 254 errang somit mit VA Punkten Unterschied den Sieg vor der Stan­dorte 116

Am 24. Mai findet nun in Fulda der Ausschei- dunqskampf innerhalb der Gruppe Hessen statt. Dort wird der Marschblock der Standarte 25 4 dieBrigade 14 7 z u vertreten haben.

Die unmittelbar nach dem Eintreffen der Marsch­stürme vorgenommenen Fußuntersuchungen er­gaben durchweg ein gutes Ergebnis.

Nachdem die Stürme in verschiedenen Sälen das Mittagessen (Reissuppe mit Schweinefleisch) einge­nommen und sich etwas Erholung gegönnt hatten, fand durch Brigadeführer Oberführer Schmidt die Siegerehrung statt. Alle teilgenommenen Einheiten sowie der Sturm 11/116 (Hungen) mar­schierten im Garten der Turnhalle auf.

Brigadeführer, Oberführer Schmidt

verkündete die Ergebnisse und führte hierbei fol­gendes aus: Kameraden! Ihnen allen muß ich

Am Samstag zeichneten sich die Mitglieder der Kreisleitung des Kreises Gießen- Wett e r a u im Ge­schäftszimmer der Stan­darte 116 geschloffen in die Spendelisten für das Dankopfer der Nation ein. Unser Bild zeigt den Kreisleiter Dr. Hilde­brandt (sitzend rechts) vor der Einzeichnung in die Spendeliste, um ihn herum Mitglieder der Kreisleitung.

(Aufnahme: Photo-Pfaff.)

, derer Dank gebühre auch unserem Führer für die Einführung der Wehrpflicht, die Saarbefreiung und die Durchführung der Wehrhoheit. Sein Sieg- Heil galt dem Führer. Anschließend folgte der ge­meinsame Gesang des Deutschland- und des Horst- Wessel-Liedes.

Im weiteren Verlaufe der Veranstaltung hob Kameradschaftsführer Bill die besonderen Ver­dienste des Kameraden Joh. Hch. Volz hervor, der 25 Jahre das Amt des Rechners versehen hatte und in Anerkennung der geleisteten Dienste zum Ehrenmitglied und Ehrenrechner ernannt wurde. Nach Verlesung zahlreicher Telegramme und eines Glückwunschschreibens des Kommandeurs des II. Bataillons Infanterie-Regiments Nr. 36 Oberst­leutnant Schmidt, übermittelte Hauptmann Adam die Glückwünsche des II. Bataillons Infan­terie-Regiments 36 und überreichte zum Zeichen der inneren Verbundenheit zwischen dem Bataillon und der Kameradschaft ehemaliger 116er ein Bild des Führers. Auch die Vertreter der auswärtigen Kameradschaften sowie der Vertreter der Arbeits­gemeinschaft Gießener Soldatenkameradschaften übermittelten Glückwünsche unter Heberreichung von Geschenken.

Der übrige Teil der Veranstaltung wurde durch ein ernstes und ein heiteres Theaterstück sowie einige gemeinsame Lieder verschönt.

Die Besprechung

der Derbandöangelegenheiien

folgte am Sonntagvormittag imHotel Hinden­burg". Dazu hatten sich außer den Vertretern der Vereine auch General a. D. Mohr und einige Gießener Kameraden eingefunden.

Der Schriftführer des Verbandes, Hch. Stamm (Bad-Nauheim), gab eine Hebersicht über den Stand der Verbandsangelegenheiten. Die Versam­melten ehrten ihre letzten Führer Professor Wen - z e l (Darmstadt) und Oberst a. D. K o e 11 s ch a u in üblicher Weise und sprachen sich dann über die neuen Aufgaben des Verbandes aus.

Nach eingehenden Ausführungen des Kameraden Stamm sprach sich General a. D. Mohr nach­drücklich für eine Belebung der Verbandsarbeiten aus, um die reiche Tradition des alten Regimentes in der Hoffnung darauf, daß schließlich doch noch die alte Regimentsnummer einem neuen Truppen­teil verliehen werden könnte, in alter Treue hoch­zuhalten. Bis dahin hätten die alten Kameraden die Verpflichtung, das Band der Kameradschaft enger zu gestalten, schon im Hinblick auf die neuen Aufgaben, die ihnen zugewiesen seien und um die stets guten Beziehungen zur alten Garnisonstadt und seiner Einwohnerschaft aufrechtzuerhalten. Der General dankte besonders den Gießener Kameraden, die sich vorbildlich um einen engen Zusammenhalt bemüht haben, Kameradschaftsführer Hans Bi l l (Gießen) für die von prächtigem Soldatengeist ge­tragene Jubiläumsfeier und seinem Führerstab für den selbstlosen Einsatz.

Kamerad Bill nahm die Gelegenheit, dem Ge­neral für die durch das schöne Geschenk bewiesenen guten Beziehungen der Offiziersvereinigung 116 zum Verein zu danken, und gab im übrigen den

der Sonnenhike. Beim Marsch durch die Ortschaften wechselte die Bevölkerung manchen ermunternden Zuruf mit den marschierenden Männern und zeigte auch hier wieder ihre Verbundenheit mit der SA. Zwischen Ruttershausen und Wißmar schien zwar für die meisten der berüchtigtetote Punkt" zu kom­men, wo derAff" statt 25 Pfund auf einmal 50 Pfund zu enthalten schien. Aber auch hier lieh der mutige Wille zum Durchhalten keinenschlapp" wer­den. Hnd als dann die Wißmarer Brücke in Sicht war und kurz darauf überschritten wurde, gab sich jeder nochmals einen kräftigen Ruck, und mit schnei­digem Sang und erneut scharfem Tempo ging es bis zumFelsen" (Bootshaus der Pioniere), wo auch schon der Musikzug der Marine-Standarte 34 zur Einholung und zum anschließenden Vorbeimarsch vor dem Standartenführer bereitstand. Vergessen waren die kleinen Strapazen, die drückende Hitze und die staubigen Straßen (die blauen Marinehosen und Mützen waren fast feldgrau geworden).

In schneidigem Paradeschritt ging es an dem Führer der Standarte 34 Frankfurt a. M., Sturm­bannführer Doebel, vorüber. Nach 3V^stündigem Marsch, also in einer für die Marine durchaus guten Zeit, war das Endziel, das Marine-Boots­haus, erreicht. Der Führer der Standarte, Sturm­bannführer D o e b e l, nahm im Hofe des Boots­hauses die Meldung der zurückkehrenden Einheiten entgegen und begrüßte die Teilnehmer des Mar­sches. Er führte u. a. aus, der heutige Tag fei be­stimmt kein leichter gewesen, aber er habe gezeigt.

danken für Ihr zähes Ausharren im heutigen Aus­scheidungskampfe der Brigade 147 und für Ihren Kameradschaftsgeist, den Sie auch heute wieder bei dem harten Marsch bewiesen haben. Ich spreche jedem einzelnen meine v o l l st e Anerken­nung aus. Es war von jedem einzelnen eine ge­waltige Leistung, die 25 Kilometer mit 25 Pfund Gepäck in diesen Zeiten zu marschieren. Jeder konnte ja natürlich nicht Sieger werden, aber das eine kann ich sagen, daß jeder Marschblock auf feine heute vollbrachten Leistungen stolz sein kann, und ich hoffe, daß alle Stürme die Gewißheit haben, ihr Letztes eingesetzt zu haben, um für ihre Stan­darte das Bestmöglichste herauszuholen. Gerade solchen Strapazensport verlangt der Stabs­chef von der SA., um zu jeder Zeit einsatzbereit zu sein. Ich weiß, es ist nicht einfach, einen solchen Marsch durchzuführen, denn dazu gehört eine ge­nügende Vorübung. Ich weiß aber auch, daß gerade heute von der SA. viel verlangt wird. Genau so wie der Strapazensport den vollen Einsatz einer jeden Einheit verlangt, so verlangt auch das Dank­opfer der Nation vollsten Einsatz der SA. Hinzu kommt noch das von der obersten SA.-Füh- rung angesetzte Vergleichsschießen. Die SA. ist ja gewohnt, ihren Dienst zu tun, und ich konnte auch heute wieder feststellen, daß dieser Ausschei­dungsmarsch im Rahmen des Reichsgepäckmarsches mit vollster Energie und Zähigkeit zur Durchfüh­rung gekommen ist. Dem Siegersturm der Stan­darte 254 spreche ich hiermit meine Anerkennung für seine Leistung aus. Mit nur IV2 Punkten Hn- terschied konnte er vor dem Marschsturm der Stan­darte 116 (Sturmbann 1/116) den Sieg erringen, der im Vorjahre in den Reichswettkämpfen den Brigadesieg erringen konnte. Weiterhin spreche ich meine Anerkennung den Sanitätsmannschaften mit ihren Aer^n für ihr? Tätiakeit am heutigen Tage und dem Sturm 11/116 (Hungen) für seine geleiste­ten Vorarbeiten und den Einsatzdienst aus. In alt­gewohnter Weise grüßen wir unseren Führer mit einem dreifachen Sieg-Heil?

Der Musikzug des Sturmbannes 1/116 spielte das Deutschlandlied, anschließend das Horst-Wessel-Lied, das auch von der Bevölkerung mitgesungen wurde. Damit schloß der Taa der Ausscheidungskämpfe der Brigade 147

daß auch die Marine-SA. nicht immer nur auf Unterfeuer aller Art angewiesen sei, sondern, daß sie, wenn es gelte, durchaus auch ganz gut zu Fuß weg­käme. Die Zeit von 3 Stunden 45 Minuten fei eine sehr gute, der Ausfall an Männern, die unterwegs aufgeben mußten, fei ein verhältnismäßig sehr ge­ringer. Ein ganz besonders erfreuliches Zeichen wahren Einsatzwillens sei die Tatsache, daß eine Reihe von SA.-Männern, die durch Fuß- oder sonstige Beschwerden eigentlich hätten ausscheiden können, trotzdem die Zähne zusammengebissen und bis zum Schlüsse durchgehalten hätten. Mit der Er­mahnung, auch in künftiger Einsatzbereitschaft zu Führer und Vaterland zu stehen, und mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Obersten SA.-Führer schloß der Führer der Standarte seine Begrüßung.

Die neben dem Bootshaus errichtete Sanitäts- Hilfsstelle mußte nur von wenigen fußkranken Ka­meraden in Anspruch genommen werden. DerAff" wurde mit einem kräftigen Ruck in die Ecke ge­setzt, und bei schneidigen Darbietungen des Stan-