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Aus aller Welt.

Verhaftung zweier jüdischer Schwindel- oankierS in Paris.

Paris, 11. Ian. (DNB. Funkspruch.) Auf An­trag der Brüsseler Polizei sind in Paris zwei jüdische Bankiers verhaltet worden, die auf die gleiche Art wie seinerzeit die bekannte Schwindle­rin Hanau ihre betrügerischen Geschäfte durch- fiihrten. Die beiden Schwindelbankiers unterhielten in Brüssel eine F i n a n z z e i t s ch r i f t, in der sie ihre Leser aufforderten, auf bestimmte Aktienwerte zu spekulieren. Die betro­genen Kunden mußten eine Anzahlung von 25 d. $). in bar und von 40 o. H. in Wertpapieren bei den Betrügern hinterlegen. Dieses Geld wurde sofort nach Paris weiter befördert, wo dasKredit­institut für Handel und Industrie Blumenfeld & Schoscheff" mit den fremden Wertpapieren seine Börsenoperationen durchführte. Eine Un­tersuchung der Pariser Kriminalpolizei hat jedoch ergeben, daß ein solches Kreditinstitut in Wirklich­keit garnicht vorhanden war, und daß die beiden jüdischen Betrüger ihre belgischen Kunden um etwa vier Millionen Aktienwerte geschädigt haben. Beide Schwindler konnten verhaftet werden.

Fünf Jungen auf dem Eise eingebrochen und ertrunken.

Dieser Tage trugen sich in Ostoberschlesien zwei schwere Unglücksfälle zu, bei denen fünf junge Menschen ihr Leben lassen mußten. Auf einem Teich der Gieschegrube in Janow (Landkreis Kattowitz) spielten vier Jungen im Alter von drei­zehn bis fünfzehn Jahren Eishockey. Die dünne Eisdecke hielt der Beanspruchung nicht stand und brach plötzlich ein, wobei die vier Jungen ins Wasser stürzten. Bon der benachbarten Grube ka­men zwar auf die Hilfeschreie der Jungen hin noch zahlreiche Arbeiter und auch die Grubenfeuerwehr herbei. Die Rettungsversuche mißlangen jedoch we­gen des immer brechenden Eises. Die Arbeiter muß­ten schließlich hilflos Zusehen, wie die Jungen nach­

einander unter den Eisschollen verschwanden und ertranken. Erst nach mehrstündigem Suchen konnte die Feuerwehr zwei Leichen bergen.

Der zweite Unfall ereignete sich auf dem Teich der Schellerhütte in Siemianowitz, wo ein zwölf Jahre alter Knabe beim Eisläufen einbrach und ertrank. Die Leiche konnte erst nach einiger Zeit geborgen werden.

Acht Todesopfer eines Boolsunglücks.

Bei Kruschewatz in Altserbien ertranken bei einem Bootsunglück acht Menschen. Ein Boot, das mit neun Personen besetzt war, geriet auf der Morawa in eine Stromschnelle und wurde gegen einen Felsen geschleudert. Das Fahrzeug sank so­fort. Bon den Insassen konnte sich nur einer retten. Die Leichen der acht Ertrunkenen sind noch nicht geborgen worden. Es handelt sich um eine Gesell­schaft, die während der Weihnachtsfeiertage Ver­wandte besucht hatte.

Schweres Explosionsunglück in Indiana.

In Pendleton (Indiana)- wurde das Rathaus durch eine Explosion völlig in Trümmer gelegt. Das Unglück ereignete sich während der ersten Sitzung des neugewählten Gemeinderates. Es ge­lang den Rettungsmannschaften, vier Tote zu bergen. Außerdem wurden 13 z. T. schwer Ver­letzte festgestellt, lieber die Ursache des Unglücks wird bekannt, daß ein Schlosser, der am Abend vor­her in einem Schacht unter dem Rathaus gearbeitet hatte, die Explosion verursacht haben soll. Er hatte an der Arbeitsstelle seine Brille verloren. Beim Suchen zündete er ein Streichholz an, wobei die Flamme in dem Schacht angesammelte Gase ent­zündete.

Erdbeben in Columbien. lieber 200 Tote?

Rach Meldungen aus Pasto haben sich in der Provinz Rarino starke E r d st ö ß e ereignet, die große Erdrutsche im Gefolge hatten. Hierbei wurden vier Dörfer ze.rstört. Man glaubt, daß über 200 Menschen umgekommen sind.

Kleine politische Nachrichten.

Die Meldung eines ausländischen Nachrichten­büros, nach der am Donnerstag mehrere hun­dert Deserteure aus Südtirol in Bayern eingetroffen seien, entbehrt jeder Grund la ge. Ebenso sind die Behaup­tungen ausländischer Blätter über die Errichtung von Flüchtlingslagern für Südtiroler De­serteure und über den Aufenthalt von hunderten Südtiroler Flüchtlingen auf deutschem Boden frei erfunden.

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Das Aussiger Polizeikommissariat (Böhmen) hat die alten österreichischen und preußi­schen M i l i t ä r m ä r s ch e, die in der letzten Zeit, wie in der Bekanntmachung behauptet wird,in provokatorischer Absicht" gespielt worden seien, verboten und Strafen bis zu 5000 Kronen für eine Übertretung festgesetzt.

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Der Kommandeur der Frankfurter Schutzpolizei, Oberst I e d i ck e, ist vom Reichsminister der ^ustiz auf die Dauer von fünf Jahren zum Mitglied des Volksgerichtshofes ernannt worden.

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Der Neffe des früheren tschechoslowakischen Mi­nisterpräsidenten und jetzigen Vorsitzenden des Ab­geordnetenhauses, M a l y p e t r , Mnislaw Vlk, der in Polen e i ne Besitzung hat, wurde von der Bezirkshauptmannschaft in Kopiezynka aufge­fordert, innerhalb von 14 Tagen mit seiner Fami­lie Polen verlassen. Vlk, der tschechoslo­wakischer Staatsangehöriger sei, hat seit 1898 in Polen gelebt. Er ist mit seiner Familie in die Tschechoslowakei zurückgekehrt.

Das norwegische Storting wurde vom König in Gegenwart des Kronprinzen in feierlicher Form a u f g e l ö st. Es war das erstemal, daß ejne Regierung der norwegischen Arbeiterpartei den Kö­nig zu dieser Feierlichkeit in den Sitzungssaal des Storting begleitete.

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Das amerikanische Repräsentantenhaus nahm die Vorlage an, die d i e Auszahlung des Bo­

nus an die Kriegsteilnehmer vorsieht. Die Vorlage betrifft fast 3,5 Millionen amerikanische Kriegsteilnehmer. Die Kosten werden auf ein bis zwei Milliarden Dollar geschätzt. Die Vor­lage wird nun an den Senat gehen, wo gleichfalls mit einer großen Mehrheit für das Gesetz gerechnet werden kann.

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Die Präsidentschaftswahlen in Kuba brachten einen Sieg des Bewerbers der vereinigten Republikaner und der nationalliberalen Parteien Dr. Miguel Mariano Gomez y Arias. Der Be­werber der Demokraten, der ehemalige Präsident M e n o c a I, wurde geschlagen. Während der Wahl­kampf sonst regelmäßig zu blutigen Auseinander­setzungen geführt hat, wurden diesmal nur drei Wähler erschossen.

Kunst und Wissenschaft.

Adleischild des Reiches für Geheimrat Aschoff

Der Führer und Reichskanzler hat mit Ur­kunde vom 9. Januar 1936 dem bekannten Patho­logen Geheimrat Professor Dr. Ludwig Aschoff in Freiburg i. Br. anläßlich seines 7 0. Ge­burtstages am 10. Januar in Anerkennung seiner hervorragenden Verdienste um die deutsche Gesundheitswissenschaft den Adlerschild des Deutschen Reiches verliehen.

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Aschoff,, wurde 1866 in Berlin geboren, studierte in Bonn/Göttingen und Straßburg und war dann Assistent am Pathologischen Institut in Straßburg, später in Göttingen, wo er sich 1894 habilitierte. 1903 folgte Aschoff einem Rufe an die Marbur­ger Universität und wirkt seit 1906 in Freiburg (Breisgau), wo er Direktor des Pathologisch­anatomischen Instituts ist. Aschoff ist ein Pathologe von anerkanntem Ruf. Seine Arbeiten über die Pathologie der Blinddarm- und Gallensteinentzün­dungen sind bahnbrechend gewesen, ebenso feine Un­

tersuchungen über die Färbung der lebenden Zelle und den Stoffwechselapparat. Wichtig waren auch ^eine Forschungen über die Thrombose, die Ana­tomie der Harnwege, die normale und pathologische Anatomie der Schwangerschaft. Er schrieb außer­dem u. a.:Kursus der pathologischen Histologie", Lehrbuch der pathologischen Anatomie" (1909), Kursus der pathologischen Gewebelehre".

Auf einer nach dem Kriege unternommenen Reise hat der Gelehrte in Japan eine Reihe von Vor­trägen gehalten und wertvolle Einblicke in das Leben der Deutschen im Ausland gewonnen, worüber er in interessanten Aufsätzen berichtete. Einem Ruf nach Berlin als Nachfolger seines Göt­tinger Lehrers Orth hat der Gelehrte nicht Folge geleistet. Aschoff ist Ehrendoktor der Universität Marburg und Toronto (Ontario).

Obertieffen.

Landkreis Gießen.

I Hausen, 10. Jan. Die K i r ch e n st a t i st i k für die Gemeinde Hausen vom Jahre 1935 weist fol­gende Zahlen auf: Getauft wurden 8 Kinder, kon­firmiert 11 Kinder. Getraut wurden 5 Paare, dar­unter eine Trauung in der alten Kapelle auf dem Schiffenberg. Kirchlich beerdigt wurden 5 Gemeinde­glieder. Die Gottesdienste wurden besucht von 2241 Männern, 3354 Frauen und 1524 Kindern, das ist ein durchschnittlicher Besuch pro Sonntag von 43,09 Männern, 64,88 Frauen und 29,30 Kindern. Am heiligen Abendmahl nahmen teil 342 Männer und 426 Frauen, das sind 124,66 v. H. der landeskirch­lich Evangelischen. An Liebesgaben gingen ein 577 Mark. Der Frauenchor wirkte wieder an den Fest- gottesdiensten und sonstigen festlichen Veranstaltun­gen der Kirche mit. So sang er auch wieder beim Frühgottesdienst am Himmelfahrtstag auf dem Schiffenberg.

Kreis Schotten.

Laubach, 9. Jan. Bei der heutigen st ä d t i - scheu Brennholzversteigerung konnten für einen Raummeter Buchenscheitholz durchschnitt­lich 6 Mark, für Buchenstammknüppel 4 bis 4,50 Mark, Hainbuchenknüppel 3 Mark, Eichenknüppel 1,60 Mark, Reiser 1. Klasse 1 Mark und 3. Klasse 60 Pf. erzielt werden. Ende Januar findet in den Räumen des hiesigen Landjuv Oheimes ein Lehrgang für Ortsbauern ührer statt.

Kreis Alsfeld.

I Mücke, 10.Jan. Die Vorarbeiten zur Er­öffnung des Bergwerk betriebs rechts der Bahnlinie in Richtung Gießen in der Nähe des Kammerwaldes ' schreiten rüstig oorwätrs. Sobald der Erdeinschnitt, der zur Zeit von einem Bagger hergestellt wird, fertig ist, kann mit der Eisen­steingewinnung begonnen werden. Wie man hört, ist infolge tiefer Lagerung des Erzes mit dem Abbau unter Tag zu rechnen. Sobald die Ausbeutung der Grube allgemein in Angriff ge­nommen wird, rechnet man mit einer Beschäftigung von etwa 200 Arbeitern. Dadurch wird es mög­lich werden, zahlreiche Bergleute der umliegenden Orte, die heute erwerbslos sind oder notgedrungen afi'bere Arbeit verrichten, wieder ihrem Beruf zu­zuführen.

# Oder-Ohmen, 10. Jan. Die Hvlzhaue- r ei in den Gemeindewaldungen ist beendet. Der Brennholzeinschlag bleibt hinter dem vom Vor­jahr etwas zurück. Beim Fällen von starken Fich­ten entdeckten Holzhauer in einer solchen an einer hohlen Stelle eine größere Wabe der zah­men Honigbiene, ohne allerdings noch Bienen anzutreffen. Jedenfalls hat der Hohlraum einem ausgerückten Bienenvolk längere Zeit als Wohn­raum gedient.

<£ 21 u s dem oberen Ohmtal, 10. Jan. Die Jagd auf Pelztiere ist in diesem Winter in unserer Gegend recht zufriedenstellend. Es kommen allenthalben zahlreiche Füchse zur Strecke. Reinecke wird im Feld und besonders in dichten Hecken häufig gesichtet.

<£ Nieder-Ohmen, 10. Jan. Bei dem am Sonntag durchgeführten Verkauf von Pla- fe' durch d i e NSKOV. wurde hier der Betrag von 93,90 Mark eingenommen.

PreuSen.

Kreis Wetzlar

<£ Rodheim a. b. lieber, 10. Jan. Das Fest ihrer Silbernen Hochzeit feierten in den letzten Tagen die Gemeinderechner Karl Duten- Höfer schen Eheleute und das Ehepaar Kirchen­

diener Heinrich Bender XI. Den Jubelpaaren gingen von vielen Seiten herzliche Glückwünsche zu. Wie im Vorjahre, läßt auch in diesem Winter die Gemeinde von Sachkundigen sämtliche Ge­rn e i n b e o b ft a n I a g e n gründlich reini­gen und von abgestorbenem und überflüsfigem Holz befreien. Da nur eine sorgfältige Winterbe- Handlung unsere immer stärker von Ungeziefer be­fallenen Dbftbäume und Beerensträucher zu be- freien vermag, sei allen privaten Obstbaumbesitzern ebenfalls eine gewissenhafte Betreuung ihrer An­lagen angeraten, denn eine wirklich nachhaltige Schädlingsbekämpfung ist nur dann gewährleistet, wenn alle Obst- und Beerenanpflanzungen gründ­lich und zweckdienlich einer Winterreinigung unter­zogen werden.

C> Lützellinden, 10. Jan. Gestern Abend fand im Rathaussaale eine Versammlung von Bauern und Landwirten statt. Im Rahmen der Erzeugungsschlacht sprach Fräulein Paulus von der Bäuerlichen Werkschule in Wetzlar über Schweinehaltung, insbesondere Fragen der Ferkel­aufzucht, Haltung und Fütterung." Die Rednerin gab, gestützt auf eigne praktische Erfahrung, den Zuhörern manche nützliche Anregung, um auch auf dem Gebiete der Fleischoersorgung die Unabhängig­keit vom Auslande zu erreichen. Der Vortrag wurde durch Lichtbilder ergänzt.

<> Dornholzhausen, 10. Jan. Der G e - sangvereinLiederkranz 1929" hielt in der Wirtschaft Schieferstein seine diesjährige Iah- reshauptversammlung ab. Nach Begrü­ßungsworten des Vereinsvorsitzenden A. Althen erstattete der Kassenführer Gustav Richter den Kassenbericht. Der seitherige Vorsitzende Anton Althen wurde einstimmig wiedergewählt. Der Verein, der vor einigen Jahren fast am Boden lag, hat in der letzten Zeit seine Mitgliederzahl! nahezu verdoppeln können. Seinen Aufstieg hat der Verein in erster Linie der rührigen Tätigkeit seines neuen Dirigenten D e rn aus Großen-Linden zu ver­danken.

I Niederkleen, 10. Jan. Auf dem hiesigen Standesamt wurden im Kalenderjahr 1935 23 (30) Geburten, 11 (12) Eheschließungen und 21 (10) Sterbefälle beurkundet. Die in Klammern ge­setzten Zahlen stellen die Beurkundungen des Ka­lenderjahres 1934 dar. Die durch die Kriegsbe­schädigten vorgenommene Sammlung für das Winterhilfswerk ergab in unserer Gemeinde den Betrag von 39,25 Mark.

Genaispräsident Dr. Wilhelm Keller 85 Jahre alt

LPD. D a r m st a d t, 10. Jan. Der im Ruhestand lebende Senatspräsident Geheimrat Dr. Wilhelm Keller wird heute 85 Jahre alt. Dr. Keller war über 50 Jahre im hessischen Justizdienst tätig, daneben längere Zeit Mitglied des Verwaltungs-. aerichtshofes, der Staatsprüfungskommission und langjähriger Vorsitzender der Reichsdisziplinar- fammer. Er leitete zehn Jahre die von ihm mit­begründeteHessische Rechtsprechung" und war mehrere Jahre Vorsitzender des Hessischen Richter­vereins. Im Jahre 1907 hat die juristische Fakultät in Gießen ihm den Ehrendoktor verliehen. Der Oberlandesgerichtspräsident hat dem um die Justiz verdienten Richter zu seinem 85. Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche übermittelt.

Wetterbericht

des Reichswetterdienskes. Ausgabeort Jranffurt.

Der Einfluß des in das Nordseegebiet vorgestoße» nen Sturmwirbels auf die Witterung Deutschlands erreichte am Freitag seinen Höhepunkt. Die Zufuhr feucht-subtropischer Luftmassen ließ die Tempera­turen in den Niederungen bis zu plus 15 Grad Cel­sius anfteigen und begünstigte vielerort das Auf­treten von Gewittern, die Niederschlagstätigkeit nahm gleichzeitig erheblichen Umfang an. Von der Rückseite des Wirbels stoßen über England kältere polarmaritime Luftmassen vor, die das über Süd­westeuropa schon zur Entwicklung gekommene Hoch­druckgebiet, besonders nach Norden hin, an Aus­dehnung gewinnen lassen. Demgemäß kann bei uns mit fortschreitender Beruhigung und Besserung, aber auch mit Abkühlung gerechnet werden.

Aussichten für Sonntag: Fortschreitende Besserung und nur noch vereinzelt auftretende Nie­derschlagsschauer, merkliche Abkühlung, abfl-auende zunächst westliche und nordöstliche Winde.

Aussichten für Montag: Zunächst noch Ueberroiegen des Hochdruck-Einflusses, vor allem nachts weitere Abkühlung.

Biblische Vorträge

beginnend Sonntag, den 12. Januar, 15 und 20.15 Uhr, bis Mittwoch, den 15. Januar, täglich 10,15 u. 20.30 Uhr.

Redner : Missionsinsvektor Veiel, Pfarrer Lohmann u.TiakonissenhausvaterGußke. Eintritt frei!

Jedermann ist herzlich eingeladen.

Evang. Stadimisfion

oi4i Löberstraße 14.

Obsrhess. Geschichtsverein

Donnerstag, den 6. Januar, 20k Uhr Aula des Gymnasiums

Priv -Doz. Dr. H. Richter

Leder der Ausgrabungen auf der Glauburg:

Die Glauburg

Gäste willkommen

200 D

TANZUNTERRICHT

Am Montag, dem 3. Februar 1936, abends 8% Uhr, beginnt ein neuer

TANZKURSUS

Melisations-Vorträge von Bruder Blnm ans MöllMen am 14. u. 15. d. M., abends 8 Uhr, in der Kirche zu Großen-Buseck, vom 17.bis 2O.d.M., abends8Uhr, in der Kirche zu Wieseck, am 16. d. M., abends 8 Uhr, im Johannessaal in Gießen. 0175

Tanzunterrichi

Am Dienstag, 14.Januar, abends 8 Uhr., beginnt ein neuer

Tanzkursus

Anmeldungen u.Auskunft erbeten. Einzelstunden zu jeder Tageszeit. , 261

Tanzschule Bäulke

Wolfstraße 31 Telephon 3835

Für Zentralheizungsanlagen APPEL & CO. Gießen 6891 d

RHEINGOLD

Heute 194d

polizeiliche Verlängerung

Thüringer Hof

am Biebertalbahnhof

Gefl. Anmeldungen werden entgegengenommen

TANZSCHULE WILL

210d Leiter: Paul Will, Löberstraße 12

Samstag, den 11. Januar und Sonntag, 12. JanuarleeD karnevalistischer Abend

Ernst Schiesser Else Schiesser, geb. Rmn

Vermahlte

Trier Gießen

11.3dnudr 1936

171 D

Erste Versammlung der Kreisgruppe Gießen derWirtschaftsgruppelkinzelhandel

am Montag, dem 13. Januar 1936,20.30 Uhr im Saal desHotel Hindenburg", Gießen,Seltersweg 68.

Tagesordnung:

l.Der Einzelhandel im nationalsozialistischen Staat.

(Köhler, Leiter der Bezirksgruppe Hessen.)

2. Organisation und aktuelle Fragen des Einzelhandels, insbe­sondere Textil- und Fachsragen.

<Dr. Tripp, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Hessen.)

3. Ter Lebensmittelhandel und die neuesten geseßl.Bestimmungen. (S t a b e l, Geschäftsführer der Bezirksfachgruppe Nahrungs- und Genußmittel.)

4. Aussprache und Fachsragen.158D

Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlich geschriebenen Wer­ken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verla-?s- erzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfälti­gen Schönheiten der Natur. - Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der ZeitschriftDer Naturforscher Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde

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Ihre Vermahlung geben bekannt

Ludwig Wallenfels und Frau Minna, geb. Günther

Gießen, den 11. Fanuar 1936 Kirchenplatz 23 Neustadt 39

209 D

Kriegerkameradschast 1874 Gießen

Heute Samstag, den 11.Januar 1936 20 Uhr im Cafs Leib

Stiftungsfest

0119

Die Führerschaft.

Ges chäfts-Uebern ahme!

Einer verehrten Einwohnerschaft von Wieseck, Gießen und Umg. zur Kennt­nis, daß wir mit heutigem Tage die Gastwirlscbalt zum Millen Grund

in Wieseck

übernommen haben. Es wird stets unser Bestreben sein, aus Küche und Keller das Beste zu liefern.

Gleichzeitig empfehlen wir unsere Lokalitäten, Gesellschaftszimmer, großen Saal und Kegelbahn für Vereine und Gesellschaften.

Adolf Schepers und Frau. Sonntag 12. Januar, ab 19 Uhr TAN Z ! Zum Ausschank gelangen Ihring-Biere! 169D