Die Heldentat deutscher Seeleute
Geschichten aus aller Welt
Windhose eine
Hamburg nach drei Mann Be-
Gerätehaus. Auch sonst hat die | Menge großer Schäden angerichtet.
Sprachen geläufig beherrscht haben.
Der zweite, der Anspruch auf jenen Lorbeer des Riesengedächtnisses haben soll, ist der deutsche Dirigent Hans v. Bülow, dem man nachsagt, daß er jede Komposition von Bach, Chopin, Liszt, Beethoven, Schumann und Brahms vollkommen auswendig gekannt habe.
Die Franzosen wollen den „Sieg" dem Generalmajor Dupont zusprechen, der während des Krieges den französischen Spionage-Abwehrdienst leitete. Er soll angeblich jede geschriebene Mitteilung gehaßt haben. Jedoch kannte er — immer nach den französischen Berichten — auswendig den Namen und den Rang eines jeden Offiziers der französischen und der deutschen Armee, die Nummer, die Herkunft, die Zusammensetzung und die Farben einer jeden Kompanie. Das wären alles in allem gut 35 000 Kom- i panien und rund 200 000 Offiziere gewesen . .
Pflichtauffassung. Sie siegten im entscheidenden Augenblick nicht nur durch die Kunst des Fliegens, sondern innerster Linie durch das altpreuszijche „Ran an den Feind, koste es, was es wolle!" Die berühmten „50 Meter" Schußentfernung, von denen aus der Meister den Angriff eröffnete, um dann bis auf Rammentfernung an das feindliche Flugzeug heranzugehen, behielt der Jünger bei und lehrte sie dem Nachwuchs, dem er einhämmerte, daß der Gegner fallen werde, wenn man mit dem festen Willen sich auf ihn stürze, daß er fallen m ü s f e.
Boelcke-Geist und Richthofen-Geist dem jungen Fliegernachwuchs als Borbild und Ideal vor Augen zu stellen, bedeutet eine umfassende Formung der Persönlichkeit im Sinne einer Erziehung zum Adel der Seele, zu hoher soldatischer Ehr- und Pflichtauffassung, zu opferbereitem, fliegerischem Einsatz und Kämpfertum. Richthofens und Boelckes Flieger- tum wurzelte in ihrem edlen Menschentum. Als Mensch, als Soldat, als Flieger und als Führer standen sie schon zu Lebzeiten auf einsamer Höhe. Aber das Licht, das von dieser Höhe ausstrahlte, erleuchtet den Weg der deutschen Kriegsflieger zu ihr und gab ihnen die Kraft des Willens und des Geistes, auf ihm erfolgreich weiterzuschreiten. Auch der Fliegernachwuchs von heute will und wird diesen Weg zur Höhe gehen. Die Gewißheit, daß es ihm gelingen wird, schöpfen wir aus dem einzigartigen Aufstieg deutschen Fliegertums, der einst in großer Zeit mit dem 12. Januar 1916 einsetzte.
von der Leiter und wurde ohnmächtig. Die Aerzte stellten bei der Untersuchung der Wunde fest, daß der Storch dem Polizisten ein Stück Fleisch aus dem Gesicht gehackt habe. Infolgedessen wurde ein Verfahren gegen den reklametüchtigen Kaufmann eingeleitet, bei dem dieser zu einer Geldstrafe von 50 Pengö verurteilt wurde. Unklugerweise legte der Kaufmann, dessen „Storchidee" von einer ausgesprochenen Pechsträhne verfolgt war, Berufung ein. Mit dem Erfolg, daß die zweite Instanz ihn zu 200 Pengö Geldstrafe verurteilte.
Der Hundefriedhof von Lissabon.
Z. Lissabon.
Der Direktor des Zoologischen Gartens von Lissabon ist stolz auf seine Idee und sehr erfreut über die gute Einnahmequelle, die er sich erschlossen hat. Er hat nämlich einen großen Teil des Zoologischen Gartens abgeteilt und als Hundefriedhof verpachtet. Jedes Hundegrab kostet 50 Escudos auf die Dauer von 3 Jahren. Außerdem haben die Hundefriedhofsinhaber eine Ermäßigung auf die Eintrittspreise in den Zoo der lebenden Tiere.
Wer hatte das beste Gedächtnis?
(z.) Paris.
Im Anschluß an eine Untersuchung, die französische Psychiater mit einem jungen Bauernmädchen anstellten, das angeblich über ein phänomenales Gehirn verfügte und ein Gedächtnis ohnegleichen besaß, hat sich jetzt in diesen wissenschaftlichen Kreisen die Frage aufgeworfen, wem der Lorbeer für das beste Gedächtnis überhaupt zuzusprechen sei.
Drei Personen wurden in die engere Wahl gezogen. Da lebte um das Jahr 1450 in Spanien in Cordoba ein gewisser Fernando, der nicht nur seinen Doktor in der Theologie und Medizin machte, sondern außerdem ein großer Haudegen war. Er soll die gesamte Bibel mit 10 Jahren auswendig gekonnt haben. Mit 20 Jahren vermochte er angeblich die wichtigsten Werke aller bemerkenswerten Autoren aus dem Gedächtnis zu zitieren. Er soll 17
Außerdem müssen Verpflegungs- und Unterbringungsmöglichkeiten für die rund 250 Obdachlosen geschaffen werden. Die SA. verpflegte die Obdachlosen aus Feldküchen. Zur Linderung der ersten Not sind bereits namhafte Beträge gezeichnet worden.
2 Tote, 15 Gchwerve^l^te
Der Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr, Branddirektor N i e d e, gab am Spätabend des Freitags Pressevertretern einen Gesamtüberblick über das Sturmunglück, von dem Düsseldorf und Neuß betroffen wurden. Danach sind im ganzen zwei Tote und etwa 15 Schwerverletzte zu verzeichnen. Die Zahl der Personen, die durch herabfallende Trümmer Verletzungen davongetragen haben, ist ziemlich groß.
Noch eine Windhose.
Eine zweite Windhose brauste am Freitag etwa 17 Uhr über den Ort Hamm an der Sieg hinweg. Die benachbarten Orte und Seitentäler der Sieg wurden nicht berührt. Dagegen hat der Sturm in Hamm schwere Verwü st ungen angerichtet. Der 45 Meter hohe gotische Turm der alten evangelischen Kirche wurde von der Windhose gefaßt und in 30 Meter Höhe glatt abgedreht. Die hochragende Spitze sauste auf das Dach der Kirche, das schwer beschädigt wurde. Der 25 Meter hohe Feuerwehrturm wurde von dem gewaltigen Sturm, der etwa vier Minuten anhielt, umgekippt und liegt auf dem
In den frühen Morgenstunden des Freitags wird gemeldet, daß bei Formby Point fünf Leichen an Land gespült wurden. Man glaubt, daß sie zu der Besatzung des Frachtdampfers „Bradda" gehören, der in der Mündung des Mersey vor Liverpool untergegangen ist. Von der sechsköpfigen Besatzung konnte nur ein Matrose schwimmend das Ufer erreichen.
Lleberschwemmunaen in Belgien und der Bendee.
Die Gegend von Charleroi wurde am Freitagnachmittag von einem schweren Regen- und Hagel st urm heimgesucht, durch den der Stadtteil Bosquetville zu einem großen Teil überschwemmt wurde. Der Straßenbahnverkehr von Charleroi und Umgebung mußte eingestellt werden. Die Sambre steigt langsam an.
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Aus La Roche für Yon wird gemeldet, daß in den Niederungen der Vendee, vor allem in den Dame de Monts und La Barre de Monts, die durch unmittelbar am Meere gelegenen Ortschaften Notre die Ueberschwemmung geschaffene Lage sich weiter verschärft, da der Regen nicht nachläßt. Das Wasser in den Niederungen steht bereits ein Meter über dem Meeresspiegel. Nach einem Besuch des Bürgermeisters von -Nantes beim Ministerpräsidenten kündigte Laval an, daß er die Aufstellung eines allgemeinen Hilfsplanes für die Unter ftü tj u n g der Hochwaffergefchädig- t e n aller französischen Provinzen veranlaßt habe.
Die gerettete Besatzung des bei Kap Finisterre untergegangenen spanischen Dampfers „Vizcaya", die von dem deutschen Dampfer „C a st e l l o n" aus Hamburg aus höchster Seenot in Sicherheit gebracht worden war. — In der Mitte Kapitän Nielsen von dem deutschen Dampfer „Castellon", ferner der Seniorchef der Reederei Sloman jun., Hermann Reinke, und Generalkonsul Navara nach der Ankunft im Hamburger Hafen. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
anstellen müssen.
Die Aufsichtsbehörde gab sich mit dieser Entschuldigung zufrieden ...
Eine Bärennatur.
L. Z. K a p st a d t.
Nur unter den allerseltensten Umständen dürfte es vorgekommen sein, daß einem Menschen der Blinddarm ohne Betäubung mit einem gewöhnlichen Taschenmesser herausgeschnitten wurde. Von einem solchen Fall erzählen die Johannesburger Zeitungen.
Einern Neger war plötzlich seine Frau schwer erkrankt. Der Arbeitgeber des Negers ließ einen Arzt kommen, und dieser stellte eine Blinddarmentzündung fest. Er ordnete für einen der nächsten Tage eine Operation an. Dem Neger war der Transport seiner Frau in die Stadt und die Operation selbst aber zu teuer. Er beschloß daher, dem Arzt zuvorzukommen, band seine Frau mit Stricken fest und schnitt ihr mit einem gewöhnlichen Taschenmesser den Leib auf. Dann entfernte er den Blinddarm und nähte die Wunde mit Roßhaaren zu. Normalerweise hätte die Frau an einer Blutvergiftung sterben müssen. Das tat sie aber nicht. Als vielmehr eine Woche später der Arzt wieder erschien, um die Frau abzuholen, hatte diese sich schon wieder soweit erholt, daß sie auf dem Felde mitarbeiten konnte.
Unklar bleibt, woher der Neger überhaupt soviel medizinische Kenntnisse hatte, um zu wissen, was eigentlich der Blinddarm ist. Jedenfalls war die Frau wieder zweifelsfrei gesund, und der Arzt fand nichts mehr zu tun.
Die Sache mit dem Storch.
(c. s.) Budap 6 ft.
In der ungarischen Landstadt Miskolc kam ein Kinderwagenfabrikant auf die Idee, als Reklame für seine Erzeugnisse — wie anzüglich! — einen lebendigen Storch zu erwerben. Es gelang ihm endlich auch, sich einen dieser langbeinigen Vögel zu verschaffen. Freund Adebar erhielt auf einem niedrigen Vordach sein Nest, so daß er von der Straße aus gut zu sehen war. Dem m der Nahe des Geschäftes postierten Polizisten schien es nun, als ob der Storch angebunden sei, um nicht entfliehen zu können. Um zu untersuchen, ob Tierquälerei vorliege, entschloß er sich, trotz des Einspruchs des Kaufmanns, mittels einer Leiter dem Storch auf seinem luftigen Sitz einen Besuch abzustatten und sich persönlich, von dessen Wohlbefinden zu überzeugen. Das Tier hatte aber offensichtlich kein Verständnis für den freundlichen Besuch des Polizisten und biß ihn ins Gesicht. Der Polizist fiel
Stückgütern auf der Reise von Norderney. An Bord befanden sich satzung und die Frau des Kapitäns. Mit dem Verlust des Schiffes muß gerechnet werden.
Mehrere Todesopfer.
Weite Teile Englands wurden am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag von schweren Stürmen heimgesucht, die teilweise eine Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometer erreichten. Fünf Personen, davon drei in Lancashire, sind in dem Unwetter ums Leben gekommen. Viele andere wurden durch einstümende Mauern oder ähnliche Unfälle verletzt. Besonders großer Schaden wurde in Wales angerichtet, wo die berühmte Menai-Hängebrücke, die Anglesey mit Nordwales verbindet, beschädigt und für den Verkehr gesperrt wurde. In mehreren Gebieten wurden die elektrischen Leitungen vom Sturm zerstört, so daß ganze Städte in Dunkelheit gehüllt waren. Mit dem Sturmwetter hat sich auch die Lage in den Heber» schwemmungsgebieten wieder verschlechtert. Im Tale des Medway-Flusses in Kent stehen viele Ortschaften völlig unter Wasser.
Das Unwetter hielt auch am Freitag an. Dadurch verschärfte sich die Lage in den Ueberschwern- rnungsgebieten. Die Eisenbahnstation Cospel Oak ist zur Zeit völlig vorn Wasser umspült. In der Grafschaft Gloucestershire ertranken 150 Schafe. Unter dem stürmischen Wetter hat besonders die Küstenschiffahrt zu leiden. Die Fischer von Lowestoft haben in den letzten sechs Tagen 12 Mann verloren. Erst am Freitag wurde wieder ein Fischer über Bord gespült.
Windstärke 10 über der Nordsee!
Der über der Nordsee wütende Sturm erreichte in der Nacht zum Freitag W i n d st ä r k e 1 0. Nachdem er in den Morgenstunden etwas abgeflaut war, frischte der Sturm am Vormittag wieder auf. In der Nähe von Borkum geriet ein englischer Dampfer in Seenot. Aus Norderney wird gemeldet, daß seit dem 2. Januar der holländische Motorfrachter „de Houpe" aus Coutkampf (Holland) vermißt wird. Das Fahrzeug befand sich mit I
Verheerendes Unwetter braust über Westdeutschland
Zwei Todesopfer, zahlreiche Verletzte, bedeutender Sachschaden.
Gewaltige Windhose über Düsseldorf.
Düsseldorf wurde am Freitag um 13,30 Uhr von einem schweren Unwetter heimgesucht. Verbunden mit starkem H a g e l s ch l a g und einem gewaltigen Sturm ging ein Gewitter nieder, das in verschiedenen Stadtteilen schwere- Schäden verursachte. Zahlreiche Schaufensterscheiben wurden eingedrückt. Ein Blitzschlag zerriß die Oberleitung der Straßenbahn, das Dach der Städtischen Tonhalle wurde teilweise abgedeckt, zahlreiche Bäume wurden entwurzelt. Soweit man bisher feststellen konnte, sind zwei Tote, 13 Schwer- und zahlreiche Leichtverletzte zu beklagen.
Bei dem Sturm handelte es sich um eine Windhose, die mit ungeheurer Wucht über einzelne Stadtteile hinfegte. In Oberkassel sind Bäume von einem Meter Dicke wie Streichhölzer umgefegt worden. Besonders schweren Schaden richtete das Unwetter in der Chamottefabrik Köppers in Oberkassel an. Eine langgestreckte Fabrikhalle wurde umgeweht. Die großen Schornsteine stürzten um und fielen auf die benachbarten Privathäuser. Nicht weniger als 6 Personen wurden schwer und 6 leicht verletzt.
Auch im Heerdter Hafen waren die Wirkungen des Wirbelsturms verheerend. Dort stürzte ein Lokomotivschuppen ein, wobei eine Person getötet und zwei schwer verletzt wurden. Hart an der Stadtgrenze an der Bocholter Straße stürzte ebenfalls eine Fabrikhalle ein. Die Zahl der Opfer betrug in diesem Falle einen Toten, fünf Schwerverletzte und eine ganze Reihe Leichoerletzter. In der städtischen Tonhalle wurde das Dach des großen Kaisersaales von dem Sturm weggetragen. Hier sind glücklicherweise keine nennenswerten Unfälle hervorgerufen worden.
Der orkanartige Sturm, der am Freitag mittag über Westdeutschland hinwegbrauste und von dem besonders die Stadt Düsseldorf schwer heimgesucht wurde, nahm nach Feststellung des Reichswetterdienstes • Essen-Mühlheim seinen Weg von der deutschen Grenze über Köln, Essen, Dortmund, das Sauerland bis zur Weser. Das Wirbelsystem liegt über der nördlichen Nordsee. Am Freitag um 8 Uhr befand sich das Zentrum des Wirbels zwischen der Nordküste Englands und Skandinaviens.
Auch in Neuß schwere Verwüstungen
Auch in Neuß hat das Unwetter besonders im Norden der Stadt große Verwüstungen anqerichtet. An der Stadtgrenze stürzte eine Fabrik- Halle ein; dabei kam ein 17jähriger Lehrling ums Leben Auch wurden viele Häuser abgedeckt. In einer Siedlung wurden 44 Familien mit 211 Kindern obdachlos. Auf einem Bauernhof wurden Scheune und Stallungen eingeriffen. Das Vieh konnte nur mit knapper Not gerettet werden.
Feuerwehr, Technische Nothilfe, Rotes Kreuz und SA wurden sofort zur Hilfeleistung eingesetzt. Ueberall müssen Notbeleuchtungen angelegt werden.
sein, daß alles, was deutsches Fliegertum nach Kampfgeist, Persönlichkeitswerten, Soldatentum und Führertum ausmacht, in diesen wahrhaften Heroen seine Vollendung erlebt hat. Deutscher Fliegergeist ist von Boelcke und Richthosen zum Ideal gestaltet worden und ist daher in seiner herrlichsten lieber» lieferung Boelcke-Geist und Richthofen-Geist. Wo immer er in die Erscheinung tritt, ob sichtbar und anerkannt nach außen oder in stiller Pflichterfüllung, ist er Geist von ihrem Geist. Richthofen-Geist und Boelcke-Geist waren Maßstab und Vorbild deutschen Fliegertums im Weltkrieg gewesen und sollen daher in Wahrung der Tradition auch wieder Maß st ab und Vorbild des Fliegertums der jungen Luftwaffe fein.
Zur Fliegerei kamen Boelcke und Richthofen auf verschiedene Weise. Boelcke hatte sich bereits im Juni und Juli 1914 als Flugzeugführer ausbilden lassen. Richthofen meldete sich im Mai 1915 als Beobachter zur Fliegertruppe und schulte dann später ebenfalls. Als Boelcke Ende August 1916 die erste Jagdstaffel aufstellte, holte er sich auch Richthofen, der damals als Bombenflieger im Osten flog, in seine Staffel. Die Vorsehung wollte es, daß der Meister sich den Mann zum Jünger erkor, der nach ihm sein Werk zur Höhe führen konnte. Lehrer und Schüler waren von gleichem Kampfgeist beseelt und gleicherweise hervorragende Schützen, denen die Natur Adleraugen geschenkt hatte. Sie waren Flieger mit Leib und Seele, aber sie waren in erster Linie Soldaten von hoher militärischer Ehr- und
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Verspeist und doch am Leben geblieben.
(zi) Sidney.
Auf der Farrn eines Mannes in Stamford in Westaustralien erschien eine riesige Eidechse und vertrieb gerade eine über ihren neun Eiern brütende Henne aus ihrem 9teft. Dann verschlang die Echse die neun Eier und wollte sich aus dem Staube machen, als der Farmer hinzukam und durch das aufgeregte Gebaren der Mutterhenne auf den Räuber aufmerksam wurde. Er erschoß die Eidechse, schnitt sie auf, nahm die neun Eier heraus und legte sie der Henne wieder unter, — denn der Räuber hatte sie mit der Schale heruntergeschlungen, so daß sie in seinem Magen noch völlig unversehrt waren. Nach einigen Stunden krochen neun quicklebendige und muntere Kücken aus den Eiern!
Die Kuh fratz den Jahresbericht.
G. W. Bombay.
Ordnung muß sein — auch im fernsten Indien. Deshalb haben alljährlich im Herbst die Verwaltungen der indischen Kommunalbehörden der britischen Aufsichtsbehörde einen Jahresbericht einzusenden. Aber die Aufsichtsbehörde in Rangoon erhielt den fälligen Jahresbericht für die Gemeinde Magwe erst zu Beginn des neuen Jahres. Wegen dieser Versäumnis zur Rede gestellt, teilte der indische Bürgermeister in einem Schreiben mit, der eigentliche Original-Jahresbericht sei rechtzeitig fertig gewesen, leider aber von einer Kuh aufgefressen worden. Die eingeborenen Beamten, die den Wiederkäuer bei dieser ungewöhnlichen Handlung betroffen hätten, seien jedoch durch nichts in der Welt zu bewegen gewesen, die Mahlzeit zu unterbinden, da die Kuh ein heiliges Tier sei. Man habe also einen völlig neuen Bericht aufsetzen und die amtlichen Erhebungen für diesen Zweck von Anfang an neu


