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SJl.-^pont

Vie deutschen Gkimeifterschafien 1937 in Altenburg.

Die Nationalen Meisterschaften des Reichsfach­amtes Skilauf werden in den Tagen vom 8. bis 14. Februar durchgeführt. Altenburg ist der Ort der Ausscheidungskämpfe. Die Meisterschaften be­ginnen am 8. Februar mit der Streckenerklärung und dem Aufruf für den 50-Kilometer-Dauerlauf, der Hann am kommenden Morgen um 8 Uhr ge­startet wird. Der Freitag bringt den Start zum 18-Kilometer-Langlauf (Spezial- und Kombina- tionslauf). Am Samstagoormittag um 9 Uhr wer­den die Teilnehmer zum 4 mal 10 Kilometer Staf­fellauf auf die Strecke geschickt, während der Abend der Begrüßung und einem kameradschaftlichen Bei­sammensein der Teilnehmer an den Meisterschaften gewidmet ist. Am Sonntag, dem 14. Februar, wird um 11.30 Uhr der Sprunglauf für die Kombina­tion und anschließend der Spezial-Sprunglauf auf der Sachsenschanze gestartet. Nachmittags werden die Sieger der einzelnen Wettbewerbe am Ski­läufer-Denkmal in Altenburg geehrt.

Als Deutscher Meister 1936 in der Kombination und im Lang- und Sprunglauf hat Willy Bog­ner von der Münchener Ski-Bereinigung den Ti­tel zu verteidigen. Titelhalter für die Deutsche Staf­felmeisterschaft ist der Bezirk 4 Oberbayern im Gau XVI. Der Sieger im zusammengesetzten Lauf (Lang- und Sprunglauf) erhält den Titel Meister von Deutschland und als Preis den Goldenen Ski. Der Sieger im 50-Kilometer-Dauerlauf 1937 wird als Deutscher Skimeister im Ski-Dauerlauf 1937 Titelträger und bekommt als Preis eine goldene Skinade'l. Die siegreiche Mannschaft im 4 mal 10- Kilometer-Staffel'lauf wirdStaffelmeister von Deutschland 1937" und gewinnt für dieses Jahr, den Wandelpokal des Führers und Reichkanzlers Adolf Hitler. Der Pokal muß zweimal hintereinander oder dreimal in beliebiger Reihenfolge gewonnen wer­den, um in den endgültigen Besitz des Gewinners zu gelangen. Jeder Läufer der Sieger-Mannschaft erhält das Ehrenzeichen für die Staffelmeisterschaft.

Fußball der Bezirksklaffe, Gruppe GießenDill.

Termine für die Rückspiele:

27. Dezember: Sinn 1900; VfB. Dillen- bürg; Lollar Wetzlar; Frohnhausen Bissen­berg; Naunheim Burg.

3. Januar 1937: 1900 Lollar; Wetzlar gegen Sinn; Dillenburg Naunheim; Burg Frohn­hausen; Bissenberg VfB.

10. Januar: Bissenberg Sinn; Dillenburg ge­gen Lollar; Burg VfB.; 1900 Frohnhausen; Naunheim Wetzlar.

17. Januar: VfB. Lollar; Dillenburg Bis­senberg; Burg 1900; Sinn Frohnhausen.

24. Januar: Lollar Naunheim; Wetzlar gegen VfB.; Burg Sinn; Frohnhausen Dillenburg; 1900 Bissenberg.

31. Januar: Bissenberg Naunheim; VfB. ge­gen 1900; Dillenburg Wetzlar; Sinn Lollar.

7. Februar: Lollar Burg; Bissenberg Wetz­lar; Frohnhausen VfB.; Naunheim Sinn; 1900 Dillenburg.

14. Februar: Sinn Dillenburg; Wetzlar gegen 1900; Burg Bissenberg; Naunheim VfB.

21. Februar: Lollar Frohnhausen; VfB. ge- gegen Bissenberg; Wetzlar Burg.

28. Februar: 1900 Naunheim; Burg Dillen­burg; Bissenberg Lollar; Sinn VfB.; Frohn­hausen Wetzlar.

6. März: Naunheim Frohnhausen.

Auch die Tschechoslowakei bei der Weltmeisterschaft.

Nach Norwegen hat nun auch die Tschechoslowakei die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1938 beschlossen. Aus der Hauptversammlung des tschechoslowakischen Verbandes wurde der gesamte Vorstand mit Professor Pelikan an der Spitze für eine dreijährige Dauer wiedergewählt.

Die Dielarbeit

im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen.

Zur Tagung der Oietwarte des Kreises 8 in Heuchelheim.

Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen ist nicht eine Zusammenfassung von Verbänden, die dieses oder jenes Gebiet der Leibesübungen pflegen, sondern er ist eine Erziehungsgemeinschaft, die ihre gesamte Arbeit auf Volk und Staat auszurichtcn hat. Es liegt im Wesentlichen des Nationalsozialis­mus begründet, daß kein deutsches Lebensgebiet außerhalb der Bindung zu den Gesamtfragen des Volkes stehen darf. Damit ist den Leibesübungen ein neuer Sinn gegeben. Sie haben dem Staate zu dienen und mitzuhelfen bei der Erziehung des ein­heitlichen nationalsozialistischen Bolkskörpers, den Geist zu schaffen, der dem Staat und Volk Dauer und Zukunft gibt.

SL l'nd die Leibesübungen wieder das geworden, was *$r. L. Jahn, der Begründer der deutschen Leibesübungen, ihnen zum Ziel setzte, eine politische Einrichtung mit einem hohen völkischen Ziel.An­erziehung zum Volkstum", nannte er sein Turnen. Diese Aufgabe hat der Reichsbund für Leibesübun­gen'als Erziehungsgemeinschaft: wehrhafte und völ­kisch gesinnte Menschen heranzubilden. In der Er­füllung dieser Aufgabe werden die Worte des Füh­rers zur Tat.Die körperliche Ertüchtigung ist im völkischen Staat nicht eine Sache des einzelnen, auch nicht eine Angelegenheit, die in erster Linie die Allgemeinheit interessiert, sondern eine Forderung

der Selbsterhaltung des durch den Staat vertrete­nen und geschützten Volkstums."

Zu der körperlichen Ausbildung kommt die welt­anschauliche und volkspolitische Erziehung. Sie ob­liegt dem Dietwesen. Der Reichsdietwart ist der Beauftragte des Reichsschulungsleiters der NSDAP, für die weltanschauliche Schulung im Reichsbund für Leibesübungen. Ihm unterstehen die Gau-, Be­zirks-, Kreisdietwarte in den entsprechenden Ge­bieten und die Vereinsdietwarte in den Vereinen. So vielgestaltig wie das deutsche Leben und das deutsche Volkstum sind, so vielfältig sind die Fra­gen, die an den Dietwart herantreten. Um die Vereinsdietwarte mit diesen Fragen und ihren Aufgaben vertraut zu machen, hat der Kreisdiet- wart des Kreises 8, Dr. Römer (Großen-Linden), die Dietwarte des Kreises Gießen zu einer Ar­beitstagung für Sonntag, 13. Dezember, nach Heu­chelheim einberufen. Der Vormittag dient der welt­anschaulichen Schulung. Der Kreisschulungsleiter der NSDAP., Pg. Michel, wird die Grundfragen des Nationalsozialismus behandeln, anschließend spricht der Mitarbeiter des Rassenpolitischen Amtes, Med.-Rat Dr. Zinßer, überRasse und Leibes­übungen." Fragen der praktischen Dietarbeit in den Vereinen füllen die übrige Zeit der Tagung aus.

HandballMdenspiele des deutschen Jungvolks.

-13. Dezember: Erster Spielsonntag.

NSG. Die Pimpfe waren schon immer begeisterte Handballer und, wo es nur irgend ging, ergriffen sie die Gelegenheit zu einem ordentlichen Spiel, auch wenn nicht jedesmal 11 gegen 11 standen, Hauptsache, der Ball war da; zwei Tore hat man schnell errichtet und dann ginge los: 1:0, 1:1, 2:1, aus! Und dabei blieb es. Auf die Dauer war das langweilig. Der Gegner fehlte. Wie gerne hätte man fein Können einmal mit dem benachbarten Fähnlein gemessen, seine Leistungen erprobt, ge­steigert. Hätte gesiegt! Aber so--?

Nun ist der Wunsch Wirklichkeit geworden. Das Handballspiel im Deutschen Jungvolk des Gebietes

UZungbannmeister sind zu ermitteln.

Hessen-Nassau ist zum Wettkampf erhoben wor­den. Im Einvernehmen mit den zuständigen Stellen des RsL. hat der Gebietsjungvolkführer zur För­derung des Sportes und um den Wettkampfgedan­ken stärker herauszustellen, die Handballrunden­spiele eingeführt. Und unbeschreiblich ist die Freude in den Reihen der Pimpfe.

Die Mannschaften.

Um die einwandfreie Durchführung von vorn­herein sicherzustellen, hat der Gebietsjungvolk-Sport­referent einen genauen Spielplan mit ausführ­lichen Durchführungsbestimmungen herausgegeben.

Danach werden 'ans veni forfffeit Snv Berken Jahr­gang innerhalb jedes Jungzuges (das find die 12- und 13jährigen) die besten Handballer und zwar durch Spiele der Jungenschaften untereinander er­mittelt Sie bilden die Jungzugmannschaft, die jederzeit durch bessere Spieler ergänzt werden kann.

Die Spiele.

Die Jungzug-Handballmannschaften eines Fähn­leins (etwa 6 bis 8) werden dann zu Spiel- gruppen unter einem verantwortlichen Spiel­gruppenführer zusammengestellt, der die Spiele fest­setzt und den Einsatz der Schiedsrichter, die Be­reitstellung der Sportplätze und Bälle bestimmt. Aus den an jedem 2. und 4. Sonntag zum Aus­trag kommenden Spielen schält sich im Runden­system der Spielgruppensieger heraus. Jede Mannschaft spielt gegen jede. Auf dem großen Jungbannspiel, das gleichzeitig den Auftakt für die Sommersportarbeit bildet, wird dann der Jung- bannmeister ermittelt.

Spiel als Menst.

Die Handballrunden-Spiele bewegen sich im Rah- men der Winterarbeit und gelten als Dienst. Sie wickeln sich in unbedingter Disziplin und Kamerad- schäft ab, und ihr Verlauf ist durch genaue Regeln eindeutig festgelegt. Der 13. Dezember ist der erste Spielsonntag. Da treffen zum ersten Mal die Mann- schäften auf einander und messen ihre Leistungen.

Die nächsten Spiele steigen dann am 20. Dezem- ber, am 10. und 24. Januar, am 14. und 28. Fe­bruar und am 14. und 28. März. Mit diesem Tag sind dann die Rundenwettkämpfe innerhalb der Spielgruppe erledigt, und der Jungbannmeister kann ermittelt werden.

So wird das Handballspiel systematisch in die Sportarbeit eingebaut gleichfalls Ausdruck der Kraft und Leistung, der Willensstärke und des Ein- satzes der Pimpfe bis zum letzten fein.

Wirtschaft.

Fwd. Börsenruhe am 24. Dezem der. Am Donnerstag, 24. Dez., bleiben die Börsenräume in Berlin für jeden Verkehr geschlossen. Eine Liefe­rung findet an diesem Tage nicht statt. Es ist anzunehmen, daß für die Börse in Frankfurt a. M. die gleiche Regelung getroffen wird.

LPD. Darlehensvergebung durch die DBS. für 9 9 Eigenheime. In ihrer De­zember-Ausschüttung hat die Bausparkasse Deutsche Bau- und Siedlungsgemeinschaft (DBS.) Darm­stadt wieder 1007 000 Mark zur Erstellung oder Entschuldung von 99 neuen Eigenheimen vergeben. Die Gesamtsumme zur Arbeitsbeschaffung und Bau­marktbelebung in Form von Baudarlehen steigt damit auf über 73 Millionen Mark, womit über 6500 Eigenheime erbaut oder entschuldet werden konnten.

Nhein-Mainische Börse.

Still und wenig verändert.

Frankfurt a. M., 9. Dez. Wieder lag die Börse auf allen Märkten sehr still. Die Vorbereitungen zum Jahresultimo lassen keine Unternehmungslust aufkommen. Während die Kundschaft der Börse web. terhin fernbleibt, schreitet der Handel zu weiteren kleinen Abgaben, so daß die Kurse überwiegend langsam abbröckelten.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen hielten sich die Abweichungen am Aktienmarkt bei 0,25 bis 0,50 v. H. Montanaktien eröffneten vorwiegend knapp behauptet, etwas freundlicher Klöckner mit 123,50 (123). Von chemischen Papieren setzten JG.- Farben 0,25 d. Sy, Scheideanstalt 0,50 v. H. höher, Deutsche Erdöl 0,65 v. H schwächer ein. Am Elektro­markt gaben Licht und Kraft 1,50 v. H., Siemens 1,25 v. H. und Schuckert 0,50 v. H. nach, RWE. blie­ben behauptet. Motorenwerte lagen schwächer, be­sonders BMW. mit 136,50 (138,50), Daimler 117,90 (118). Zellstoffpapiere lagen uneinheitlich, Aschaf­fenburger 138 (139), Feldmühle Papier 137,13 (138,75), dagegen Waldhof 160 (159). Von Einzel­werten eröffneten Reichsbank, Jul. Berger, West­deutsche Kaufhof bis 0,25 v. H. niedriger, Deutscher Eisenhandel 0,75 v.H. höher. Holzmann,' Deutsche Linoleum, Bemberg und Rheinmetall-Borsig lagen unverändert.

Im Verlaufe ergaben sich am Aktienmarkt bei kleinen Umsätzen leichte Befestigungen. Beson­ders Montanwerte wurden gefragt und zogen 0,50 bis 0,75 v. H. an, Verein. Stahl gewannen 1 v. H. auf 120,50. JG.-Farben erhöhten sich auf 167 nach 166,75. Auch auf einigen anderen Gebieten traten hier und da kleine Erhöhungen ein. Zement Heidel­berg 164 (166).

Der variable Rentenmarkt blieb ruhig und unverändert. Auch Kassarenten lagen still und wie­sen kaum Abweichungen auf. Pfandbriefe lagen durchweg behauptet, ebenso Stadtanleihen, von letz­teren Wiesbaden 93 (92,75). Auslandsrenten ten­dierten uneinheitlich.

Abendbörse still.

Das Abendbörfengeschäft war wieder nur sehr klein, und auch die Kursveränderungen betrugen nach beiden Seiten nur Bruchteile eines Prozentes. Gegen den Berliner Schluß lagen Montanwerte nur knapp gehalten, Harpener lagen 1,25 v. H. schwächer mit 147,25, Verein. Stahl bröckelten auf 120,40 (120,75) ab. JG.-Farben und andere chemische Werte lagen unverändert. Etwas höher notierten Conti Gummi mit 160,75 (160). Der Rentenmarkt lag ebenfalls sehr ruhig und brachte keine Ab­weichungen. Von Auslandwerten blieben Schan- tung mit 145 unverändert, 5proz. Rumänen lagen mit 6,20 (6) etwas hoher.

U. a. notierten: 1951er Verein. Stahl 94,50, 6proz. JG.-Farben 134,65, 5proz. Rumänen E 6,20, Adca 87,13, Commerzbank 107,75, Pfälz. Hyp. Bank 87,50, Buderus 120, Harpener 147,25, Mannes­mann 116,13, Rheinstahl 148,25, Verein. Stahl

120,40, AEG. 38, Bemberg 105, Conti Gummi 160,75, Deutsche Erdöl 139, Scheideanstalt 261,50, Deutsche Linoleum 160,25, JG.-Farben 166,75, Ges- fürel 142, Goldschmidt 125, Junghans 112,25, Muag 132, Metallgesellschaft 150, Möenus 94, Schuckert 157,50, Westdeutsche Kaufhof 59,25, AG. für Ver­kehr 121, Schantung 145.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 9. Dez. Das Geschäft blieb allgemein klein. Das Weizenangebot hat noch keine wesentliche Zunahme erfahren, während Roggen ausreichend zu haben ist. Mangels entsprechenden Angebots ist das Braugerstengeschäft ruhig, auch Hafer, Futter- und Jndustriegersten haben aus dem gleichen Grund kaum Umsätze. Am Mehlmarkt blie­ben feinste Weizenmehle gefragt. Für Futtermittel ist die Lage unverändert.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R 12 174, R 15 177, R 18 181, R 19 183, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Braugerste, Futterhafer nicht notiert. Weizenmehl, Type 790, W 13 28,20, W 16 28,30, W 19 28,30, W 20 28,65; Roggenmehl, Type 997, R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60; Weizen­kleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10.50, Mühlenfestpreise ab Müh- lenstation. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen nicht notiert. Treber 16,75; Trockenschnitzel, Heu (lose), Heu (drahtgepreßt), Weizen- und Roggen­stroh, drahtgepreßt oder gebündelt, nicht notiert. Tendenz ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 10. Dez. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 98 Rinder (1 Ochsen, 12 Bullen, 72 Kühe, 13 Färsen), 620 Kälber, 235 Schafe, 1002 Schweine. Es koste­ten: Bullen 39 bis 43 Mark, Kühe 20 bis 43, Fär­sen (Kalbinnen) 40 bis 44, Kälber 25 bis 65, Läm­mer und Hümmel 34 bis 45, Schafe 20 bis 38, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktverkauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hümmel und Schafe mittelmäßig.

Schweinemarkt in Nidda.

[Q Nidda, 9. Dez. Der heutige Schweine- markt war mit 457 Ferkeln und Einlegschweinen beschickt. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Ferkel 11 bis 15 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 15 bis 20 Mark, 8 bis 12 Wochen alte 20 bis 30 Mark, Einlegschweine 35 bis 40 Mark pro Stück. Das Geschäft verlief sehr flott. Der Markt wurde saft vollständig geräumt.

Rundfunkprogramm.

Donnerstag, 10. Dezember:

12 Uhr: Mittagskonzert. 13. Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk, Wetterbericht. 13.15: Mit- tagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Ein bißchen Singsang ein bißchen Klingklang. 15: Volk und Wirtschaft. Rheinhafen Frankfurt a. M. 15.15: Kinderfunk. 16: 1. Kleines Konzert. 2. Eine Tanz­karte vom 10. Dezember 1900. 17.30: Ratgeber für den Weihnachtsbüchertisch. 17.45: Das Buch mit der Silbernen Olympia-Medaille:Um den Gipfel der Welt". Ein Tatsachenroman von Wilhelm Ehmer. 18: Nachmittagskonzert. 19: Wellen-Brettl. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nach­richten. 20.10: Orchesterkonzert. Deutsche Singspiel- Ouvertüren. 20.40:Die Pflicht". Hörspiel nach der gleichnamigen Novelle von Wilhelm von Scholz. 21.40: Orchesterkonzert. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. Nachrichten der DAF. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Sranfturt a. Ul. Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

8.12.

9.12.

8.12.

9.12.

6% Deutsche Rerchsanleihe v. 1927

101,2

101,2

101,2

101,2

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98

98

98,1

98

6/i% Boung-Anleihe von 1930 ..

102,25

102,13

102

101,9

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten ............

116,13

116,4

116,25

116,8

4¥i% Deutsche Reichspostschatz an Weisungen von 1934, I.......

99,75

100

<Vi% ehem. 8% Hessischer Volks, staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...

98,75

98,75

98,75

_

4%% ehem. 8% Hessische Landes bank Darmstadt Gold 81.12...

97

97

97

5y2% ehem. 4y,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstavtLiau.

100,5

100,5

_

4%% ehem. 8% Darmst. Komm Landest».Goldschuldvericdr. R.b

93

93

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ............

130,75

130,65

Deutsche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

122

122,25

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

97,25

95

97,25

5i/i% ehem. 4/z% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbrtese.......

100,5

100,5

6%% ehem. 4 yt% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

100,65

100,65

100,75

100,75

4fi% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97,5

97,5

97,5

97,5

<y2% ehem. 7% Pr. Landespfand

briesanst., Goike Komm. Obi. 20

95

95

95

95

Steuergutsch.VerrechnungSk. 34-38

109,8

109,8

109,9

109,85

4% Oefterreichische Goldrente....

22

22

21

21,75

4,20% Oefterreichische Silberrente

1,75

1,9

1,85

4% Ungarische Goldrente.......

7,13

7,13

7,3

7,2

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6

6

4/,% desgl. von 1913..........

6,25

6,13

5% obgest. Goldmexikaner von 99

8,75

8,65

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1.....................

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß, kurs

Schlußk. Abend» börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag« börse

Datum

8.12.

9.12.

8.12-

9.12.

4% Desgl Lene h ...........

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

6,2

6,45

6,13

4/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913

9,9

9,75

9,75

4% Rumänische vereinh. Rente

5,3

5,25

5,3

5,35

2y4% Anatolier .............

27,5

26,75

27,5

27

Hamburg-Amerika-Paket .....

O

14

14

14

14,13

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

0

38,25

Norddeutscher Lloyd .........

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

14,13

14,4

14,4

14,25

0

121

121

120,75

121

Berliner Handelsgesellschaft ...

6

123,5

123,65

Commerz- und Privat-Bank...

Deutsche Bank und Disconto-

4

108

107,75

108

107,75

Gesellschaft................

4

108

108

108

108

Dresdner Bank..............

4

104,5

104,5

104,5

104,5

Reichsbank ................

12

186,5

186

186,5

185,75

A.E.G......................

o

Bekula.....................

8

172,9

133,75

172,75

134

173,4

133,25

173,4

134,25

Elektr. Lieferungsgesellschaft...

6

Licht und Kraft .............

7

148,25

148

147,25

Felten & Guilleaume.........

4

136,5

_

136,9

136,4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung.

6

142

142

142,13

141,9

Rheinische Elektrizität ........

6

127,75

128

Rhein. Wests. Elektr..........

6

138,4

138,25

138

138

Schuckert LCo...............

6

158

157,5

158,25

157,75

Siemens & Halske............

8

193,75

192,5

194,25

192,5

Lahmeyer LCo..............

7

134,5

135,25

Buderus ...................

4

119

120

119,25

120,25

Deutlckn» KrdLI ..............

A

139,5

149

139

147,25

139,5

149,5

139,13

148,5

Harpener................. 2%

Hoesch EisenKöln-Neuesseu ..

3

116

116

116

115,75

Ilse Bergbau ...............

6

189

189

189

Slfe Bergbau Genüsse........

6

144,5

144

144,13

145,5

Klücknerwerke ...............

8

123

123,5

122,9

124,25

Mannesmann-Röhren........

8

116

116,13

116,13

116,4

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß» kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

8.12.

9.12.

8.12.

9.12.

ManSselber Bergbau.......

6 %

151

151

Koksmerke ................

.. 6

137,25

136,5

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

217,65

217,5

218

217,25

Rheinstahl ................

.. 4

148

148,25

148,5

148,5

Bereinigte Stahlwerke......

8 %

119,5

120,4

120

120,75

Otavi Minen .............

.. 0

21

21,35

21,25

21,5

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

133

133

134,5

Kaliwerke Westeregeln......

.. 6

132

132,5

132,25

132,75

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7%

185

184

185

184

3. G. Farben-Industrie.....

.. 7

166,5

166,75

167

166,9

Schetdeanstalt.............

.. 9

261

161,5

Goldschmidt ..............

.. 6

124,75

125

125

125

Rütgerswerke .............

.. 6

138

137

137,13

137,13

Metallgeiellschaft...........

.. 6

151,5

150

152,5

150

Philipp Holzmann.........

.. 4

132

132

132

132,5

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

166

164

-

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

-

-

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

99

98,75

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. O

Bemberg.................

.. 6

106

105

107

105

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

159

160

159,5

160,4

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. O

139

138

138,75

168,5

Dessauer Gas .............

.. 7

109,4

109,65

Daimler Motoren..........

.. O

118

118,5

119

118,75

Deutsche Linoleum.........

.. 8

160,5

160,25

160,25

160,13

OrenstetnL Koppel .......

.. O

89

89,13

Westdeutsche Kaufhof.......

.. O

59

59,25

59,65

59,4

Chade ....................

.. 9

234

233,5

234

233

Accumulatoren-Fabrkk......

. 12

Conti-Gummi.............

. 11

161,5

160,75

161

160

Gritzner..................

.. O

34,75

34

34,5

34,13

Mainkraftwerke Höchst a.M.

.. 4

95

95,5

-

Süddeutscher Zucker .......

. 10

204,5

204,5

Devisenmarkt Berlin Frankfurt tuUL

8.Dezember

9.Dezember

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Amtliche Notierung

Geld | Brief

puenos Acre Brüssel ....

Rio de Jan.

Sofia.....

Kopenhagen. Danzig ....

London....

HelitngforS.. Paris .....

Holland ...

Italien....

Japan ......

Jugoslawien

Oslo..... :

Wien....... Lissabon.... Stockholm... Schweiz ...

Spanten....

Prag.......

Budapest ...

Reuyork ...

0,718 42,09 0,149 3,047

54,48 47,04 12,20

5,385

11,605

135,36

13,09 0,709 5,654

61,32 48,95

11,08 62,90

57,17 20,98

8,761

2,488

0,722

42,17 0,151

3,053

54,58

47,14

12,23

5,395

11,625

135,64

13,11 0,711

5,666

61,44

49,05

11,10

63,02

57,29

21,02

8,779

2,492

Banknoten

0,720 42,10 0,149

3,047 54,50 47,04

12,205

5,39 11,61

135,43 13,09 0,711

5,654 61,34 48,95

11,085

62,92

57,17 20,98 8,761

2,488

0,724 42,18 0,151

3,053 54,60 47,14

12,235

5,40

11,63 135,71

13,11 0,713 5,666

61,46 49,05

11,105

63,04 57,29 21,02 8,779

2,492

Berlin,9.Dezember

Geld

Brief

Amerikanische Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten................. Ungarische Noten................

2,45 41,96 54,34 12,18 11,56

135,10

61,18

62,75 57,02

2,47

42,12

54,56

12,22

11.60

135,64

61,42

63,01

57,24