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5am8tag.lv. Oktober 1936
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Nr. 238 Dritter Blatt
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Helferinnen beim Honigkochen in der Küche des Gießener WHW. — Obstspenden werden beim Gießener WHW. verarbeitet.
Beim Einkochen von Gemüsespenden. — Blick in das Kleiderlager des Gießener WHW. — (Aufnahmen [4]: Pfaff, Gießen.)
Nachdruck verboten!
20 Fortsetzung.
folgschaft Adolf Hitlers mitbauen zu können an dem neuen und besseren deutschen Vaterland. Und so wie bisher, sott es auch beim
gute Gelingen des Werkes zu einem großen Teilß erst möglich ist. Nunmehr muß, stets zum Kampfe bereit, auch im Kreis Wetterau überall in Stadt und Land einer wieder mit aller Kraft in die Front einrücken:
Der helfende und spendende Volksgenosse!
Auf ihn kommt es nunmehr wieder in hohem Maße an.
Wir wissen aus den Erfahrungen der verflossenen Winterhilfswerke, daß unsere Volksgenossen in Stadt und Land im Kreise Wetterau allezeit tat- froh bereit waren zum Mitkämpfen in dieser vom Führer geschaffenen Front gegen Hunger und Kälte. Es ist gebührend bekannt, daß sowohl aus der Stadt, wie vom Lande in freudiger Weise alle Kräfte eingesetzt wurden, damit sich unter den Kreisen des Gaues Hessen-Nassau unser Kreis Wetterau mit seinen Leistungen nicht zu verbergen hatte. Selbst d i e Volksgenossen, die im eigenen Hause einen schweren wirtschaftlichen Daseinskampf führen, ordneten sich freudig ein in diese Front der Helfer und Mitkämpfer. Es gab keinen Stand und keinen Beruf, der bei diesem großen nationalsozialistischen Werk der tätigen Nächstenliebe beiseite geblieben wäre. Jedermann sah es als Ehrenpflicht an, nach besten Kräften alles zu tun, um einen vollen Erfolg des WHW sicherzustellen. In aller Gedächtnis ist besonders die vorbildliche Einsatz- und Tatbereitschaft, die von den Gliederungen der Partei mit allen ihren Angehörigen an den Tag gelegt wurde. Nicht minder eindrucksvoll ist die Erinnerung an die erfreuliche Tatbereitschaft, die bei dem vorjährigen Tag der nationalen Solidarität überall zu sehen war.
Ein hohes Lied der wackeren und vorbildlichen Spendefreudigkeit ist auch unserem Bauernstand zu widmen. Mit den Kartoffel- und Getreidespenden, nicht minder mit den Opfern an vielerlei anderen Gaben zur Versorgung der hilfsbedürftigen Familien in der Stadt hat unser Bauernstand sich in rühmlicher Weise mit in die vorderste Front der großen Helferarmee in diesem friedlichen Kriege des Führers gegen Hunger und Kälte eingeordnet. Der Bauer will eben nicht nur Kämpfer in der Erzeugungsschlacht sein, sondern er hat auch das Verlangen, in der Reihe der Helfer seinen Platz - voll und ganz auszufüllen.
$ 0 haben wir alle die bisherigen Winterhilfs- werke in Erinnerung. 5 0 offenbarte sich in Stadt und Land die vom Führer geschaffene Volksgemeinschaft aller deutschen Menschen, die es als Ehre und Freude ansehen, in der Ge-
Zigaretten. Dann geht die Tür auf, und Hanna Brandes steht vor ihm. Nun erst erhebt er sich, „Das ist eine Ueberraschung, Hanna. Ich glaube, es ist in den letzten Jahren das zweite Mal, daß du zu mir in den Verlag kommst."
„Ich halte es darin mit Vater, dem Besuche privater Art im Büro sehr unerwünscht sind. Aber ich mußte einmal zu dir herauf, seit einer halben Stunde versuche ich, dich telefonisch zu erreichen, aber die Leitungen sind alle besetzt gewesen. Da bin ich eben selbst gekommen und hoffe, dich nicht allzu sehr zu stören."
„Gewiß nicht, Hanna. Komm, nimm Platz! Aufmerksam sieht ihr der Verleger in die Augen, er hat einen ganz besonderen Eindruck von dem Mädchen. Etwas Fahriges liegt über ihren Bewegungen, die Farbe wechselt in ihrem Gesicht. Unruhe geht von ihr aus. „Was hast du auf dem Herzen?"
Aber nun, wo sie sprechen soll, kommt ihr der ganze Besuch unsinnig vor. Wäre es nicht viel besser gewesen, sich mit John darüber zu unterhalten? Warum hat sie es nicht getan, warum immer die Scheu, von der Zukunft zu reden? Nur deshalb, weil er es selber nicht tut? „Man soll nicht so viel von dem sprechen, was man fühlt — es ist besser, nur das zu sagen, was andere auflockert und sprechen läßt. Besser, die Gedanken und Wünsche anderer zu kennen, als sie die unserigen wissen zu lassen". Es ist einer von den Ausdrücken Johns, mit denen sie nicht fertig werden kann. Er weiß, daß sie ihn liebt — sie hat es ihm bewiesen. Liebt er sie? Sie hat nur noch diesen einen Wunsch, und er ist so stark, daß sie jetzt bei Paul Laverenz sitzt.
„Vater ist von München zuruck, Paul, fangt sie an. „Es ist schlimmer zwischen uns als je zuvor. Er war mit Melanie Morholt ein paar Tage zusammen, Paul." Laverenz sieht vor sich hm und schweigt. Er will, daß Hanna von allein spricht, er will ihr nicht, helfen, er weiß auch noch nicht, worauf sie hinaus will. „Ich habe in den letzten Tagen so manches eingesehen, Paul — ich mochte Vaters Wünschen nicht länger im Wege stehen Er soll die Morholt heiraten. Aber ich will nicht im Hause bleiben, ich will —" Hanna Brandes stockt, verkrampft die Hände ineinander die sie still im Schoß liegen hat. Laverenz hebt den Kops . und sieht sie an.
schwimmen, du kennst ja Birkenhöhe und bist immer gern dort gewesen." Paul Laverenz wird eifrig und sprich beredt von all den Dingen, die Hanna Brandes so oft Freude gemacht haben. „Dein Vater wird die Lösung nur begrüßen, ich selbst wäre glücklich darüber, Hanna —"
Er kommt auf das Mädchen zu und nimmt ihre Hände. Er ist drauf und dran, ihr zu sagen, was er sich für das Ende feines Lebens wünscht. Er denkt nicht an ihre Jugend und nicht an seine grauen Schläfen, auch nicht daran, daß Hanna nein sagen könnte. Sie ist zu ihm gekommen, sie wartet vielleicht auf eine Lösung, die selbst seinen Wünschen entspricht, sie wird ja sagen, wenn er sie jetzt fragt.
„Nach Birkenhöhe? Wie schön Paul. Ich war immer glücklich draußen," sagt Hanna leise, und wieder steigt eine leise Verlegenheit in ihr auf. Sie fühlt instinktiv, was in dem Mann vor sich geht und erinnert sich sehr genau der Dinge auf dem Tennisplatz und des Gespräches mit ihrem Vater. „Aber das geht nicht. Ich muß und will in der Stadt bleiben."
„Das verstehe ich nicht. Du hast dir nie viel aus dem Zentrum Berlins gemacht, und kennst es hauptsächlich im Leben an der Peripherie. Arbeit, so wie du sie dir denkst, wirst du nicht finden, Verkehr hast du nie gepflegt, du bist in der Stadt sehr allein, Hanna. Wenn dein Vater heiratet, wird sich das nur noch vertiefen, und ich will dir helfen, daß du aus dieser selbstgewählten Einsamkeit herausfindest. Ich will —"
„Laß, Paul, bitte. Ich bin dir so dankbar für deine Freundschaft — wirklich — aber ich muß bir nun sagen, daß sich vieles geändert hat, ich bin nicht mehr allein — ich habe einen Menschen gefunden, und um seinetwillen würde ich das sonst Unerträgliche zu ertragen wissen, am ehesten den Betrieb in der Stadt, in der er ja auch lebt
Hanna ist aufgestanden. Sie ist blaß geworden. Paul Laverenz 'steht, als habe er einen Schlag bekommen. Verständnislos sieht er auf Hannas Mund, als müsse sie weitersprechen, alles zurück- nehmen und sagen, sie habe sich geirrt oder er sich verhört. Aber Hanna schweigt.
(Fortsetzung folgt)
Hilfswerk zu schaffen.
Derart begeisterte Mitarbeit bereitet nicht nur der Kreisführung des WHW., sondern allen Mitarbeitern an dem großen nationalsozialistischen Hilfswerk Freude, denn sie erkennen daraus, wie sehr ihr Werk der Nächstenliebe freudigen Widerhall im Volke findet und wie tatfroh alles sich einreiht in die Marschkolonnen des Führers zur siegreichen Durchführung der neuen Winterhilfs- schlacht. ~ .
Die Grundlage, von der aus die Gießener Kreis- führunq des WHW. ihren Feldzug gegen Hunger und Kälte in die Wege leitet, ist in sorgfältiger Weise ausgestaltet. Wir haben uns am gestrigen Freitaqnachmittag erneut davon überzeugen können daß die Kreisführung sowohl für die Kleider- ausqabe als auch für die Lebensmittel-Versorgungs der hilfsbedürftigen Volksgenossen die für die ersten Wochen erforderlichen Hilfsmittel herein)alt.
Wir sahen in den Lagerräumen der kreis- sührung Kleider, Mäntel, Schuhe und andere
Diese unbekannten Soldaten des WHW. liefern durch ihr Wirken wichtige Bausteine, auf denen das
„Hast du das deinem Vater gesagt, Hanna?" In der Stimme des Mannes schwingt ein neuer Ton, aber Hanna hört ihn nicht heraus. Sie sitzt in innerer Not hier, sie weiß nichts von der Hoffnung, die sie mit den wenigen Worten in Paul Laverenz geweckt hat.
„Nein, du solltest es ihm sagen, Paul, denn wenn ich spreche, müßte ich noch etwas hinzufügen — und das will ich nicht — noch nicht."
„Dann geh doch zu Melanie Morholt, Hanna. Es spricht sich von Frau zu Frau leichter und —"
„Nein! Ich kann es nicht. Laß mich jetzt nicht im Stich, Paul. Ich will — mir ein Zimmer in der Stadt nehmen oder in eine Pension gehen, ich will irgentwas arbeiten, wie andere Mädchen und Frauen auch. Ich werde —"
„Das ist ja alles Unsinn, Hanna. Natürlich sollst du mit deinem Vater sprechen, vielleicht auch weggehen von daheim, aber nicht in möblierte Zimmer ober Pensionen, Hanna. Auch nicht irgenbetwas hier in ber Stadt arbeiten. Du stellst dir das übrigens leichter vor, als es ist. Heute muß man etwas können, gut können, um Anstellung zu finden. Das Leistungsprinzip entscheidet. Ich will damit nicht sagen, daß du nichts kannst, Hanna. Aber warum willst du jemandem das Brot wegnehmen, der es nicht von feinem Vater geschenkt bekommt, sondern schwer verdienen muß? Ich habe im Betrieb ein junges Ding, sie kann weniger als du, Übersetzt englische Manuskripte. Aber was bir durch Intelligenz und bessere soziale Verhältnisse leicht zugefallen ist, hat sie sich unter Opfern erarbeitet. Manches fällt ihr sogar heute noch nicht ganz leicht, was du spielend bewältigen würdest."
„Und wo bleibt da die Theorie des Leistungsprinzips?", fragt Hanna schnell. „Dann könntest du ja mit mir den Versuch machen."
„Ich komme mit ihrer Leistung aus. In dem Fall rückt bann in ber Hauptsache bas soziale Moment in ben Vorbergrund. Aber wir kommen vom Thema ab, Hanna. Ich mache bir einen Vorschlag. Geh nach Birkenhöhe unb bleibe bort, solange es dir gefällt. Ich bin meistens über Sonntag drau- ßen und könnte dir Stadtneuigkeiten mitbnngen. Arbeit findest du draußen in schweren Mengen, Fräulein Hedemann wäre froh über eine Hilfe im Garten oder Kleintierstall. Du kannst auch reiten,
Bedarfsgegenstände zur Bekleidung von Männern, Frauen und Kindern ausgabebereit vorrätig.
Was im Augenblick nicht in passender Größe vorrätig ist ober aus Spenben umgeänbert werben kann auf bie Maße, bie für ben Einzelfall ber Hilfeleistung erforberlich sinb, schafft eine Näh - ft u b e mit zahlreichen Nähmaschinen, an benen sich fleißige Frauenhände vorbildlich regen, um durch ihre Nähkunst mitzuhelfen an der Versorgung der Familien, die dringend der Hilfeleistung bedürfen. Selbst für die kleinsten Erdenbürger ist schon Vorsorge getroffen; eine Anzahl Babykörbe wird verfügbar gehalten, damit auch im Betreuungsfalle „Mutter und Kind" das Kleinkind seine Stätte hat.
3m Lebensmittellager konnten wir die Wahrnehmung machen, daß hier ebenfalls mit weitem Blick für die ersten Hilfsmaßnahmen vorgesorgt ist.
In dieses Gebiet ist auch die gegenwärtig im Gange befindliche Arbeit des Honigkochens einzureihen, die zur Zeit von einer Anzahl freiwilliger Helferinnen des WHW. in der Küche des Winterhilfswerks durchgeführt wird. Dabei handelt es sich bei dem Honigkochen in Gießen nur um einen kleinen Teil der Frauenarbeit, die in gleicher Weise in allen Landorten von der N S. - F r a u e n- schaft zum Besten des WHW. gegenwärtig geleistet wird. Die Parole „Stadt und Land,
Als sie in den Garten des „Fröhlichen Hecht zu- tütffommen sind bort bie Campen angebrannt, fte wer en ein helles, gelbes Licht auf bie Menschen, die inzwischen mit ihren Kühnen angekommen sind, und nergnügt fein wollen Aus bem eingebauten Saal kommt Musik, es wird auch ge ®s ein ganz anderes Bild unb gibt mit einemi beite- ren Rhythmus John Herbing die Ee Sicherheit wieder. Er reifet mit feiner sprühenden Laune auch Hanna aus ihrer Versunkenheit unb erst, als sie ben kleinen Weg zur Brücke gehen, halten sie noch einmal inne Die Musik kommt nur leife hinter ihnen her, bas Lampenlicht ist °p"i Achten Blatts werk ber Baume zugedeckt, und nur d r Mond fann sich behaupten; er scheint durch die ^lpsei, sein matter Glanz versickert an den dicken Stammen und niedrigen Sträuchern.
Hanna ist wieder in ihren Traum versunken, sie spürt nur ihr schlagendes Herz und den Mann neben sich. • • • _ «
„Ich hab dich lieb, Hanna — -
Da gibt sie sich in tiefer Erschütterung und Glückseligkeit auf —
10. Kapitel.
m—f Qnnerena ist sehr überrascht, als ihm der Anmeldezettel gebracht wird. Und dann so mitten der arbeitsreichsten Zeit des Tages. Der junge Mann von der Anmeldung macht em schuldbewußtes Gesicht.
Verzeihen Sie, Herr Laverenz, aber bie Dame ließ sich nicht abroeifen,, und behauptete, bestimmt vorgelassen zu werden/
„Ist schon gut, Berger. Ich lasse bitten!
Der Angestellte verschwindet, und Paul Lav^ renz ist allein. Er bleibt vor seinem Schreibtisch sitzen, schiebt die Briese zurück und greift nach den
„Die ganze Nation wird wieder geschlossen zusammenstehen! Die nationalsozialistische Bewegung und Partei, sie werden voranmar- schiren! Ich erwarte von jedem Deutschen, der Anstand und Charakter hat, daß er sich dieser Kolonne anschließt!" (Der Führer in feiner Rede zur Eröffnung des WHW. 1936/37.)
Der Führer h a t gerufen. Das deutsche Volk tritt zum Winterhilfswerk 1936/37 a n. In allen Städten und Dörfern formieren sich die Bataillone der Helfer und Helferinnen, um nach dem Befehl des Führers im WHW. mit vereinter Kraft einzutreten für die Volksgenossen, die auch im kommenden Winter der Hilfe der Volksgemeinschaft bedürfen. Jeder wird freudig seine Pflicht erfüllen, um dadurch dem Führer zu helfen zum Gelingen des großen Werkes, das unser Volk auch im kommenden Winter auszeichnen wird durch die Werke des Nationalsozialismus der Tat.
Wie Überall im Reich, fo ist auch dasWinterst il fswer k 1936/37 der Kreisführung Wetterau in Gießen zur Tat bereit. Alles ist gerüstet, um auch im Bereiche des Kreises Wetterau alle Kräfte zur Linderung der Not einzusetzen. Wie freudig unsere Volksgenossen der Kreisführung Wetterau des WHW. ihre Mitarbeit zur Verfügung stellen, geht allein schon — als Beispiel — aus der Tatsache hervor, daß unmittelbar nach der Rede des Führers
aus privater Hand der Kreisführung des WHW. spontan eine größere Anzahl Doppelzentner Weht zur Verfügung gestellt wurden, um damit eine gute Grundlage für das neue
Oie WHW.-Krönt 4936/32 steht kampfbereit!
Oie WHW.-Beaustragteu, ihre treuen Helfer, sowie alte Gliederungen der Partei betrachten es als ihre vornehmste Aufgabe, ihre gesamte Krast für das größte Werk des „Sozialismus der Tat" einzusehen.
Hand in Hand", die bei den bisherigen vortrefflichen Leistungen des WHW. immer in bester Weise zur Geltung gekommen ist, wird auch bei dieser Arbeit unserer NS.-Frauenschaften wieder zur segenbringenden Tat.
Diese praktische Arbeit, die bei einem Gang durch die Lagerräume des WHW besonders auffällt und Zeugnis dafür ablegt, wie stark und tatfroh Überall die Hilfsbereitschaft gemäß dem Befehl des Führers ist, hat aber einen Vorläufer, der weniger sichtbar ist. Es handelt sich dabei um die vielfältige und mühevolle Arbeit der organisatorischen Vorbereitung dieses großen Werkes, die nicht nur zahlreiche, in ehrenamtlicher Tätigkeit schaffende Männer und Frauen in Gießen in Anspruch nimmt, sondern in gleicher Weise von zahlreichen Amtswaltern und Helfern in den Ortsgruppen draußen auf dem Lande freudig geleistet wird.
3n der Stabt, wie auf dem Dorfe ist es dabei vielfach fo, daß die Wänner und Frauen tagsüber ihrer Berufsarbeit nachgehen und am Abend, während andere Volksgenossen sich von den Anstrengungen des Tages erholen, erneut die Arbeit aufnehmen, die diesmal dem ehrenamtlichen Helferdienst für das Winterhilfswerk gilt und oft bis weil in die Nacht hinein andauerl.
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Roman von Ilse Schuster.
Copyright 1936 by Aufwärts-Verlag ®. m. b. $)., Berlin bw da


