Ein Msenfluchasen in derReichshauWadl Berlin
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regierten. Das deutsche Aachen war auch einmal bk' Hauptstadt von „Frankreich"! Wenn wir aber den Franzosen auch nicht ihre Geschichtshefte korrigieren möchten, so möchten wir doch, daß sie sich entschließen, an unfern Willen für gute Nachbarschaft, für den Frieden und baldige praktische Freundschaft zu glauben. Nur haben wir es dabei mit der psychologischen Schwierigkeit zu tun, daß es der Franzose in aller Aufrichtigkeit für selbstverständlich hält daß für andere Leute im Grunde nur das da ist, was er selbst nicht braucht. Darum ist es ihm auch so natürlich und behaglich, das „Corriger la Fortune“!
Der Flughafen Berlin - Tempelhof ist infolge seiner zentralen europäischen Lage für den bedeutend erweiterten Flugverkehr zu klein geworden. Man hat deshalb ein neues Projekt zu einer Erweiterung des bisherigen Flughafens auf das 2^fache ausgearbeitet. Mit der Ausführung wurde der Erbauer des Reichsluftfahrtministeriums Prof. Dr.-Jng. S a g e b i e l beauftragt. Die auf unserem Modell aufgesteckte Ellipse kennzeichnet die Grenzen des neuen Flughafen-Geländes. Die dunklen Linien im Vordergrund geben die Lage der neuen Baulichkeiten an. Links oben die jetzigen Flughafengebäude und davor der Volkspark. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
zusammen?
Es ist eine der schönsten Erfahrungen des Krieges, daß keiner für die soldatische Auffassung des Krieges und den daraus sich ergebenden Forderungen der Wirtschaft des Krieges so offen war wie der Ingenieur. Wo sich beide, Soldat und Ingenieur vereint, ungehindert auswirken konnten, wurden wirkliche Leistungen erzielt; die Wirkung blieb aus oder sie blieb zurück, wenn sich andere Kräfte ins Spiel mischten. Don keiner Seite mürben die soldatischen Forderungen mit sö reinem Erfüllungswillen aufgenommen, von keiner aber auch so nüchtern die Grenzen der Erfüllungsmöglichkeiten und die Rückwirkungen der militärischen Forderungen auf das Ganze gezeigt, wie vom Ingenieur, wenn er richtig Über dieses Ganze ins Bild gesetzt worden war.
An diese Kriegserfahrung ist anzuknüpfen. Es ist dafür zu sorgen, daß die enge geistige Verbindung zwischen Soldat und Ingenieur hergestellt wird. Diese Herstellung vollzieht sich aber nicht einfach dadurch, daß der Soldat dem Ingenieur seine Forderungen stellt, sondern durch eine g e - meins ame, einheitliche Erfassung des Krieges und seiner Wirtschaft. Das ist auf mancherlei Weise denkbar. Z. B. ist es möglich, daß Soldat und Ingenieur den vielleicht schwierigsten Fall der Wirtschaft des Krieges gemeinsam
schon Sportpreise aller Art geholt hat, der kürzlich am Steuer seines Kraftwagens auf einer Landstraße in der Nähe des Badeortes Old Saybrook im amerikanischen Staate Connecticut saß und durch den Anblick eines kleinen Mäuschens einen derartigen Schrecken bekam, daß um ein Haar drei Menschen dabei ihr Leben verloren hätten. Herr M., der als Rugbyspieler und Schwimmer in seiner Heimat einen geachteten Namen besitzt, fuhr in der Nähe von Old Saybrook mit zwei Freunden spazieren. In seinen Wagen hatte sich als blinder Passagier während der Nacht in der Garage ein Mäuschen geschlichen, das unter dem Lenkersitz sich zitternd verborgen hielt, aber ängstlich zum Vorschein kam, als Herr M. die Geschwindigkeit seines Wagens erhöhte und mächtig „aufdrehte". Kaum hatte er zufällig neben feinem Fuß am Gashebel das kleine Tierchen erblickt, als er heftig erschrak, die Gewalt über das Steuer verlor und mit seinem großen Tourenwaaen gegen einen Baum knallte, so daß von dem Wagen nur noch Trümmer übrigblieben. Glücklicherweise kamen aber M. und feine beiden Freunde mit dem Schrecken und nur leichten Verletzungen davon.
Der unanständige Papagei.
E. Bl. London.
irtschast, Soldat und Ingenieur
Bon Oberst d, D. Joses Koeth.
schlicht betrachten: Ein in nicht unwesentlichen Beziehungen von anderen Ländern abhängiges Land wird im Kriege von seinen auswärtigen Verbindungen alsbald abgeschnitten und ist militärisch allseits bedroht. Man sehe nicht sofort die Verhältnisse des eigenen Landes auf diese Lage hin an; die da einstürmende Mannigfaltigkeit der Dinge verwirrt zu leicht..
Man läßt am besten, ohne Hinblick auf ein besonderes Land, das Problem zuerst einmal selbst reden: Die Lage hat zwei bezeichnende Merkmale: 1. völlige Abgeschlossenheit, 2. allseitige Bedrohtheit. Man kann für den Krieg nur mit der bei Ausbruch des Krieges im Lande vorhandenen (An- fangs-)Gütermenge zusätzlich dem im Verlaufe des Krieges möglichen Zuwachs im Lande rechnen. Beide sind nach Art und Menge feststellbar. Dis Bedürfnisse des kriegführenden Volkes (Heeresbe- bürfniffe jeher Art eingeschlossen) finb anbere als bie bes im Frieben lebenben. Sie finb der Schätzung und Berechnung weit eher zugänglich. Diese veränderten Bedürfnisse sind zu decken, die Güter nach wechselnden Verteilungsgrundsätzen an bie Bebarfstellen zu bringen. Weil in das Land nichts mehr hineinkommt, find die bisher von außen bezogenen Güter aus eigener Kraft zu ersetzen. Es ist also eine völlige Umstellung der Friedenswirtschaft vorzubereiten.
Die so umgestellte Wirtschaft kann jedoch für den weiteren Verlauf des Krieges nicht als etwas Bleibendes angesehen werden. Denn alle „Wirtschaftsstätten" (Wald, Acker, Rohstoflager, Fabriken, Güterlager ufro.), ihre Verbindungen untereinander und zu den Bedarfsstellen sind der Gefahr der Störung, Zerstörung, des Verlustes ausgesetzt. Was hat zu geschehen, damit die Wirtschaft trotzdem i n Gang bleibt, überhaupt erhalten bleibt? Da entstehen Forderungen nach einer dem Kriege gemäßen, glücklichen Streuung her Wirtschaftsstätten über das ganze Land, der Zerlegung nach Wirtschaftszweigen und innerhalb dieser nach Erzeugungsstufen, schließlich überhaupt nach einer je nach Bedarf rasch zerlegbaren und verschiebbaren Wirtschaft. Die Wirtschaft muß wie ein gefügiges Werkzeug in der Hand des Soldaten und des Ingenieurs
liches Abenteuer zu einem wirkungsvollen Bühnen- ketfch auszufchlachten — den Tip dazu wollen wir ihm wenigstens geben!
Melonen statt Medaillen.
E. Z. Peking.
Eine eigenartige Belohnung für feine Soldaten hatte sich der chinesische General Sung-Cheh-Yuan ausgedacht. Bei einer Uebung mit anschließender Parade in Hopei hatten bie Soldaten sich beson- bers gut bewährt. Statt bie Offiziere burch Orben ober sonstige Anerkennung auszuzeichnen, schenkte her General her Truppe 200 000 Melonen.
Der Klub der Brillenträger.
th. Washington.
Die ©rünbung des Klubs der Brillenträger erfolgte unter sehr sachlichen und wohlüberlegten Gesichtspunkten. Es kam nicht darauf an, dieser Erde eine neue gesellige Organisation zu schenken, sondern die amerikanischen Brillenträger verfolgten vor allem einen vernünftigen und wirtschaftlichen Zweck. Allein in den Vereinigten Staaten gibt es 7 bis 8 Millionen Menschen, die Augengläser irgendwelcher Art tragen. 30 000 dieser Brillenmänner sind inzwischen schon Mitglieder des Klubs geworden. Gleichzeitig ist eine Versicherung gegründet worden, die nur einen Zweck hat: Den Brillenträgern die Anschaffung neuer Gläser zu erleichtern. Das bezieht sich sowohl auf eine eventuelle Zertrümmerung der Gläser, als auch darauf, daß die Augen schlechter oder besser werden und dementsprechend andere Brillengläser notwendig sind. Versicherungen für zerbrochene Brillengläser hat übrigens zuerst eine englische optische Firma eingeführt, die auf diese Weise ihren Kunden mitteilen konnte, bei ihr taufe man die Brille gegen Bezahlung nur einmal. Nachher zahle die
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.)
Eine sonderbare Stadt.
nn. Sidney.
In Australien ist vor einiger Zeit eine Stadt entdeckt worden, die weder Bürgermeister und Stadträte, Gefängnis, Arbeitslose, Armenhaus und — Golfplatz (sehr wichtig in Australien!) besitzt. Sie trägt den eigenartigen Namen Collarenebri und liegt etwa 600 Kilometer von Sidney entfernt im Nordwesten von Neu-Südwales. Sie besteht schon seit säst zwei Menschenaltern und ist auch ohne bie genannten Dinge unb ohne jebe Spur ir° genbeiner georbneten Verwaltung gewachsen unb gediehen. Besonders stolz ist biese vorgesetztenlose Bevölkerung auf ihr Krankenhaus, das mit den modernsten Röntgenvorrichtungen ausgerüstet ist, auf ihr privates Wasserwerk unb auch auf ihre eigene Elektrizität, obwohl keine Behörbe da ist, die diese Dinge kontrollieren unb beaufsichtigen würbe. Den elektrischen Kraftstrom bezieht sie beispielsweise von einem Garagenbesitzer, der sich eine eigene Kraftanlage angelegt hat unb den Strom sehr billig abgibt.
„Wir fühlen uns hier alle glücklich", — so erklärte dieser Garagenbesitzer einem Vertreter der „Austral News", — auch ohne Behörden und Beamte, bie in unser Leben Hineinreben könnten. Wir stehen eben alle wie ein Mann zusammen, unb daher klappte auch alles bei uns!"
Soll rrran's glauben?
kt. T i e n t f i n.
Ging da vor einiger Zeit der Theaterdirektor, Herr Wau in Tientsin auf der Straße spazieren, als er von einem ihm völlig unbekannten Chinesen angesprochen wurde. Und Zwar sagte dieser Chinese dem Theaterdirektor: „Würdiger Freund, ich sehe es Ihnen am Gesicht an, daß Sie Sorgen haben, große Sorgen!" — Das gab der überraschte Theaterdirektor auch ohne weiteres zu, denn welcher Theaterdirektor hat heute keine Sorgen? — Jedenfalls... der gelbe Unbekannte behauptete, diese Sorgen sofort beheben zu können, er sei nämlich in der Lage, dem Theaterdirektor die Losnummer der Staatslotterie zu nennen, die bei her nächsten Ziehung mit dem Hauptgewinn herauskommen würde! „
„Ach?" sprach darauf Herr Wau, „wirklich? Hast du so gute Beziehungen?" - „Das gerade nicht", erwiderte der „Wahrsager . ich brauche dazu lediglich ein Goldstück, um mich darauf konzentrieren unb die Nummer des Loses daraus herauslesen zu können. Haben Sie- würdiger Wau, gerade ein solches Goldstück bei sich -
Herr Wau hatte so ein Goldstuck natürlich nicht bei sjcki aber er raffte eilends feinen seidenen Ischang hoch, klapperte im Laufschritt alle Söecf)Her und Wucherer ab und trieb auch tatsächlich zum Preise von 53,40 Papierdollar einen enchlschen Goldfuchs auf, den er dem Fremdling behändigte. Der nahm ihn und verschwand damit und hat sch bisher noch nicht wieder beim Theaterdlrektor bllk- ken lassen. Wir zweifeln auch daran, ob Herr Wau auf den naheliegenden Gedanken kommt, seU^ein-
noch betrübter, als es sich herausstellte, daß der Papagei diese Frechheiten nicht ablegte, und als er hinterher erfuhr, daß fein Freund sie dem gelehrigen Vogel beigebracht hatte. Er machte kurzen Prozeß: Er verklagte den Freund, gab den Papagei in eine Papageien-Schule, wo ihn der Meister von dem Gebrauch der unstatthaften Worte wieder abbringen soll... und den Schaden und die Kosten, die er dadurch hat, soll nun der Freund bezahlen. Demgemäß hat das Gericht auch bereits entschieden. .Zin Lebensretter, der nicht schwimmen kann.
(hk) Budapest.
Ein ungarischer Kahnverleiher erhebt, offenbar auch mit Recht, Anspruch darauf, an der ganzen schönen blauen Donau den Rekord in Lebensrettungen zu halten. Es ist Janos Pecs in Baja, der soeben sein dreißigjähriges Berufs- und Gewerbsjubiläum feiern konnte und im Laufe dieser dreißig Jahre nachweislich achtzig Menschen vom Tode des Ertrinkens errettet hat. Man soll ihn demnach für einen ausgezeichneten Schwimmer mit geradezu olympionikifchen Fähigkeiten halten. Weit gefehlt: Janos Pecs kann überhaupt nicht schwimmen. Er hat zu seinen Rettungstaten, die ihm behördlich bescheinigt worden sind, stets einen seiner Kähne benutzt, in den es ihm in den meisten Fällen die Todeskandidaten hereinzuziehen gelang, ehe sie endgültig untergingen. Unter den vielen Auszeichnungen und Anerkennungen, die er für feine Lebensrettungen von verschiedensten Seiten erhalten hat, ist er am stolzesten auf eine silberne Medaille, die ihm der alte Kaiser Franz Josef persönlich überreicht hat und die er heute noch am Rocke trägt
Ein wunderlicher Prozetz.
Fr. Bl. Paris.
Kürzlich erregte in Paris ein Prozeß großes Aufsehen, der zwar nicht sonderlich aufregend war, aber in manchen Einzelheiten an den berühmten Fall Crainguebille erinnerte, der durch Anatole France in die Weltliteratur eingegangen ist. Ein „merchant
liegen.
Schon aus dieser skizzenhaften, unvollkommenen Andeutung der Forderungen, die zu der bestehenden Friedenswirtschaft, zu den in dieser eingebürgerten Verfahren ufro. vielfach in Widerspruch stehen, zeigt sich bereits, welche Fülle technischer Fragen dem Ingenieur entgegentritt. Aber es reicht nicht aus, eine derartig anschmiegsame Wirtschaft der eigenen Kraft nur vorzubereiten; der Wehrwirtschaftler, der Soldat und der Ingenieur müssen diese Kriegswirtschaft im Kriegsfälle auch handhaben können. Es gibt eine Strategie und Taktik der Kriegswirtschaft, die nicht unabhängig zu begreifen ist, sondern nur im engen Zusammenhang mit der militärischen Strategie und Taktik. Wie diese so muß auch sie erlernt werden. Bei jeder größeren militärischen Uebungsreise, Planübung ist sie mit einzubeziehen.
Die „Wirtschaft" des Krieges ist nichts anderes als auch eine „Kraftquelle" in der Hand der militärischen Leitung. Ihre Offiziere sind die In- genteure, aber Ingenieure, die mit Hinblick auf ihren technischen Einsatz so denken lernten, wie sie früher privat- und friedenswirtschaftlich dachten. Es ist vorauszufetzen, daß sich die beiden Wirkungskreise des Soldaten unb des Ingenieurs so schneiden werden, daß ein ganz neuer Typ schon in Friedenszeiten entsteht, zu dessen praktischer Hervorrufung auch die dauernde Befassung des Soldaten mit dem technischen Material und die des Ingenieurs mit militärischen Aufgaben beitragen wird.
alten Frankennamen und erinnern sich nicht mehr daran, daß bte Franken keine Romanen waren, daß sie nichts mit lateinischer Zivilisation zu tun hatten, sondern daß sie sich als Eroberer in die Paläste der römischen Cäsaren und Senatoren setzten und sich von iyren neuen Untertanen den Tisch bereiten ließen.
Wir verzichten darauf, mit den heutigen Franzosen tm Ernst über das Korrektursystem zu streiten, das sie gegenüber dem Abschnitt der Geschichte brauchen, wo Herrscher aus germanischem Blut über romanische und germanische Länder zugleich
Bis zum Kriege waren die Beziehungen zwi- 1 schen Soldat und Ingenieur in der Hauptsache durch , die Konstruktions- und Herstellungstechnik von Kriegsgerät bedingt, abgesehen von den Truppenkörpern mit ausgesprochenem technischen Einschlag. Diese Beziehungen waren zum Schaden der Sache nicht bewußt 'ausgestaltet worden. Während des Krieges ergaben sich über den Rahmen der unmittelbaren Heeresbedürfnisse hinaus neue Beziehungen dadurch, daß die Kriegswirtschaft als Ganzes in maßgeblicher Weife von dem Soldaten beeinflußt wurde, und ihre Leistungen zum Teil in feiner Hand lagen.
Nach den Kriegserfahrungen steht fest, daß es eine ausgesprochene Wirtschaft des Krieges gibt, die sich grundsätzlich von der Wirtschaft des Friedens unterscheidet. Da die Wirtschaft des Krieges im Frieden vorzubereiten ist, muß auch die richtige Verbindung zwischen Soldat und Ingenieur im Frieden hergestellt werden. Wie das organisatorisch zu geschehen hat, wird hier nicht berührt; nur glaube man nicht, das Entscheidende mit der Einreihung von Ingenieuren in Behörden getan zu haben. Bevor man an die organisatorische Frage geht, muß die Aufgabe, die Soldat und Ingenieur gemeinsam leisten sollen, klar begriffen fein.
Wird das Wesen des Krieges und damit der Wirtschaft des Krieges, das Leistungsvermögen der Technik ganz erfaßt, dann hat die Kriegführung Wirtschaft und Technik des Landes in ihren Dienst zu stellen und von ihnen die H ö ch st a u s -- nutzung der Kraft des Landes gemäß ihrer Eigenart für den Krieg zu verlangen. Dann lautet die Aufgabe für Wehrwirtschaftler unb Ingenieur: unter scharfer Beobachtung der Ergebnisse und Bemühungen des internationalen Wettbewerbs, die bis ins Letzte durchdachte, das Letzte herausholende nationale Wirtschaft des Krieges vorzubereiten und tm Frieden die Grundsätze ihrer Führung zu erlernen. Mit solcher Wirtschaft empfängt die militärische Führung die richtige Waffe für ihr wehrwilliges Volk. Die Bezeich- hungen zwischen Soldat und Ingenieur sind also nicht einseitig aus dem Bereich der unmittelbaren Rüstungen abzuleiten, sondern von der Wirtschaft des Krieges in ihrer Ganzheit aus.
Wie nun finden sich Soldat und Ingenieur zur Gemeinschaftsarbeit auf dem Boden der Wirtschaft des Krieges, in ihrer Vorbereitung und Führung,
Die LEISTUNG ZU PREIS das gab es noch nicht i. R. (o. Gleicht.-R.) |
Der verschluckte Pflaumenkern.
(th) Newhaven.
Auf nicht alltägliche Weise wurde vor kurzem eine junge Ehefrau in Glastonbury im amerikanischen Staate Connecticut vom Tode des Erstickens gerettet. Sie war mit ihrem Manne bei Bekannten zum Abendessen eingeladen und verschluckte beim Nachtisch plötzlich einen Pflaumenkern. Er blieb ihr in der Kehle stecken, sie wurde blau im Gesicht und drohte zu ersticken. Kurz entschlossen riß man die Aermste in einen vor der Tür stehenden Kraftwagen und fauste mit ihr zum nächsten Ort, wo ein Arzt wohnt. Plötzlich aber hopste das Automobil in der Dunkelheit über ein mächtiges Schlagloch auf der Straße, und bei diesem unerwarteten Sprung des Wagens verließ auch der Pflaumenkern feinen Aufenthalt in der Kehle der jungen Frau und sprang heraus. Man konnte wenden und wieder zum unterbrochenen Nachtisch zurückfahren.
Die Maus verursacht einen Autounfall.
(th) Neuyork.
Es war tatsächlich keine Frau, sondern ein herkulisch gebauter Mann in den besten Jahren, der sich
Vor einem Londoner Gericht ist jetzt ein origineller Prozeß anhängig: Ein reicher Teppichhändler hat dort seinen Freund verklagt, dem er während der Zeit des Urlaubs feinen Papagei in Pflege gegeben hatte, — denn in diesen sechs Wochen hat der Freund sich den Schabernack geleistet, dem gelehrigen Papagei allerlei Worte beizubringen, die selbst rauhbeinige Londoner Dockarbeiter zum Erröten bringen können. Nun ist das Malheur, daß dieser Teppichhändler den schönen Papagei in seiner feudalen Teppichhandlung am Piccadilly als Staats- und Prunkstück im Fenster hängen hat. Als er vom Urlaub heimkam, setzte er den geliebten Papagei auf feinen alten Platz am Fenster. Wie erschrak er aber, als die ersten Kunden kamen und
I Wechselstrom RM. 208.— m. R. . Allstrom RM. 222.---m.
Unverbindliche Vorführung in jedem
sein Papagei, es waren gerade Damen der besten des quatre saisons“, ein Gemüsehändler, war wegen Londoner Gesellschaft, sie mit durchaus falonwidri- „tapage nocturne“, nächtlicher Ruhestörung, von gen Grüßen empfing. Der Inhaber war entsetzt, einem Polizisten angezeigt und vom Gericht zu einer die Damen ebenso, — der gute Mann wurde aber minderen Strafe verurteilt worden. Die „nächtliche
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