Nach 35 Kilometer stand der Sieg des Japaners fest. Fanfaren kündeten fein Nahen im Olympischen Stadion an. Erwartungsvolle Rufe wurden laut. Voller Spannung wartete die Menge auf das Ein- rreffen des Koreaners. Sein Vorsprung wurde von Kilometer zu Kilometer größer. Eine Minute führte er beim 37. Kilometer vor Harper und seinem mächtig nach vorn gekommenen Landsmann Nan, den Finnen Tamila und Muinonen. Dann kam er unter brausendem Beifall, leicht federnd laufend, in das Stadion. Noch ein kräftiger Spurt über die letzten JOO Meter und dann fällt der kleine Japaner ins Gras. Barfuß läuft er Sekunden später völlig frisch, als wäre der gewaltige Lauf ein Spaziergang für ihn gewesen. Beträchtlich ist der Abstand des Zweiten, des Engländers Harper, dem dichtauf der zweite Japaner Nan als Dritter folgt. Als Vierter kommt der Finne Tamila fast eine Minute vor Muinonen. Drei Minuten verstreichen dann, bis der Südafrikaner Coleman einläuft. 150 Meter zurück folgt dann Robertson (Großbritannien), dann der Südafrikaner G i b s o n, gefolgt vom Finnen Tarkiainen und dem Griechen Kyriakides. Fast alle Läufer sind sehr frisch.
Kitei Son siegte in der neuen olympischen
Rekordzeit von 2:29:19,2. Auch Harper mit 2:31:23,2 und Nan mit 2:31:42 blieben noch unter der Siegerzeit von Zabala in Los Angeles.
Zabala erlitt beim 28. Kilometer einen Schwächeanfall und stürzte. Er erhob sich zwar ohne fremde Hilfe und lief noch vier Kilometer weiter, gab dann aber auf.
Die Siegerehrung.
Ergreifend war die Siegerehrung der Marathonläufer als letzte des Tages für die Japaner Son, Nan und den Engländer Harper. Wie ein Sehnsuchtsklang aus der fernen Heimat klingt die schwermütige japanische Hymne durch den andachtssttllen Raum. Erdrückt von der eindringlichen Wucht der feierlichen Zeremonie fließen Tränen aus den Augen der mit demütig gesenkten Häuptern auf dem Ehrenpodest stehenden kleinen Koreaner.
Braesecke bester Deutscher.
Den deutschen Marathonläufern war es nicht vergönnt, in der schweren Prüfung gute Plätze zu erringen. Der beste Deutsche war Eduard Braesecke, der als 29. einlief und 2:59:33,4 Stunden benötigte. Paul de Bruyn und Franz Barsicke gaben auf.
Deutsche Erfolge in den Kanu-Kurzstrelkenrennen.
Goldmedaillen für Oesterreich.
Der Kajak-Einer (1000 Meter) war ein großartiger Zweikampf zwischen dem Oesterreicher Hradetzky und Cämmerer (Deutschland), in den lediglich Kraaier (Holland) auf den ersten 300 Meter eingreifen konnte. 200 Meter vor dem Ziel setzte Hradetzky zu einem kraftvollen Endspurt ein, der ihn IV2 Längen vor den Deutschen brachte. Mit diesem Abstand ging der Oesterreicher durch das Ziel und holte die zweite Goldmedaille.
Kajak-Zweier.
Die dritte Goldmedaille holten sich die Oesterreicher Kainz-Dörfner vor Schweden und Deutschland (Filter - Bondroit) im Kajak-Zweier. Aus Grund eines Einspruches des Streckenschiedsrichters wurde Schweden wegen Behinderung von Deutschland ausgeschlossen. Deutschland erhielt somit die Silberne Medaille, Holland die Bronzene Auszeichnung.
Kanadier-Sieg im Einer-Kanadier.
Im Rennen der Einer-Kanadier setzte sich der kanadische Fahrer A m 0 y t an die Spitze des Feldes, hart bedrängt von Karlik (Tschechoslowakei) und dem Deutschen Koschik an dritter Stelle. Mit IV2 Bootslängen errang Am 0 yt (Kanada) den Sieg und damit die Goldmedaille vor dem Tschechen, während Koschik (Deutschland) noch die Bronzene Medaille rettete.
Tschechischer Sieg im Zweier-Kanadier.
Im Rennen der Kanadier-Zweier bewiesen die Tschechen erneut ihre Ueberlegenheit in dieser Bootsklasse. Im Endspurt zogen die Tschechen Sy- rovatka - Brzck in großartigem Stil davon und gingen mit vier Bootslängen als Sieger durchs Ziel. Der österreichischen Mannschaft gelang es im Endspurt, Kanada auf den dritten Platz zu verweisen. Die Deutschen Wedemann-Sack wurden nur Vierte.
Langstreckenrennen der Kanufahrer: Der Münchener Ernst Krebs (rechts) gewann die Goldmedaille im Einer-Kajak, während im Zweier-Kajak Landen-Weoers (links) den Sieg gewinnen konnten. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
GlennMmslüSAl-VestekLeichtachletderWelt
Oie Entscheidung im Zehnkampf.—Huber-Oeutschland Vierter.
Wieder gab es am Samstag prachtvolle Kämpfe und bemerkenswert gute Leistungen. Wieder auch, klappte die Abwicklung durch das prachtvoll eingespielte Kampfgericht ausgezeichnet.
110 - Meter - Hürdenlauf.
Wie gut die Leistungen der besten Zehnkämpfer der Welt sind, bewies gleich der sechste Wettbewerb, das 110-Meter-Hürdenlaufen, bei dem nicht weniger als fünf Teilnehmer unter 16 Sekunden liefen. Einer, und zwar der Amerikaner Glenn Morris, lief sogar 14,9 Sekunden! Er schob sich damit klar vor seinen bisher in Front gelegenen Landsmann Clark. Unser Altmeister Huber lief 15,8 Sekunden. Diese famose Zeit trug ihm den sechsten Platz ein. Bonnet lief 16,2 Sek., eine ebenfalls eine ganz ausgezeichnete Zeit.
Das Diskuswerfen.
Auch beim siebenten Wettbewerb, dem Diskuswerfen, erreichte der amerikanische Weltrekordmann G. Morris die beste Leistung mit 43,02 Meter. Damit ist er von sieben Wettbewerben nicht weniger als fünfmal Bester geworden. Ueber 40 Meter kam noch der famose Schweizer Guhl mit 40,97 Meter, acht Mann warfen weiter als 39 Meter, darunter sechs aus der Spitzengruppe der Gesamtwertung.
Der Stabhochsprung.
Jrn Stabhochsprung gab es ausgezeichnete Leistungen. Mit einer Sprunghöhe von je 3,90 Meter erzielten der Finne Reinikka und der Ungar Bacfalmasi das beste Ergebnis. Der deutsche Altmeister Huber schaffte sich mit einem 3,80-Meter- Sprung auf den siebenten Platz der Gesamtwertung vor. Ueber 3,70 Meter kamen der Bulgare Doit- scheff, der Pole Plawczyk, der Norweger Natvig, der Ungar Csanyi, der Schweizer Daelenbach, der Schwede Bexell und der Amerikaner Clark. Als Folge der unerhörten Anstrengungen sind weitere Teilnehmer ausgeschieden.
Speerwerfen.
Schon nach der vorletzten Uebung, dem Speerwerfen, war es klar, daß der Olympische Rekord des Amerikaners James Bausch, der auf 7398 Punkte stand, fallen mußte. Der USA.-Meister Glenn Morris hatte bereits nach neun Uebungen 7305 Punkte. Durch den Wurf von 56,5 Meter war Huber an die sechste Stelle gekommen und Bonnet hatte mit einem 58,5-Meter-Wurf sogar vom neunten auf den siebten Platz aufgeholt. Vor den Deutschen lagen allerdings immer noch Brasser- Holland und Guhl-Schweiz.
1500-2Hefer-Cauf. — Letzter Kampf.
Den 1500-Meter-Lauf bestritten die 17 braven Kämpfer, die bis zuletzt durchgehalten batten, in drei Gruppen. Den ersten Laus gewann der Finne Reinikka mit 50 Meter Vorsprung in 4:32,2 Min.,
der besten Zeit des Wettbewerbs überhaupt. Wenzel-Chile war im zweiten Lauf in 4:34,6 Min. der schnellste Mann. Bonnet lag hier lange an zweiter Stelle. Mit großer Spannung sah man dem letzten Lauf entgegen. Glenn E. Morris, der Belgier Boulanger und der Deutsche Huber lieferten sich einen prachtvollen Kampf. Etwa 150 Meter vor dem Ziel zog Morris zu einem unwiderstehlichen Spurt an und lief in 4:33 Min. vor dem Belgier und dem mit wunderbarer Energie kämpfenden Deutschen durchs Ziel.
Das unmöglich Scheinende war dadurch Tatsache geworden: Morris hatte seinen erst bei den amerikanischen Meisterschaften aufgestellten Weltrekord übertroffen und zugleich den Olympischen Rekord beträchtlich geschlagen. Auch die Silber- und die Bronze-Medaille fielen durch Clark und P a r - k e r an USA.
Aber hinter die drei Amerikaner hatte sich als Vierter der Deutsche Erwin Huber geschoben. Zwar reichte es für ihn nicht mehr zu einer Auszeichnung, aber er erwies sich in dem schwersten aller Kämpfe als der beste Europäer. Ehrenwert ist auch der. achte Platz von Helmut Bonnet, der mit 6939 seine Meisterschafts-Leistung deutlich übertraf.
Das.Endergebnis.
1. und Olympiasieger: Morris-USA. 7900 Punkte (Weltrekord); 2. Clark-USA. 7601 P.; 3. Parker- USA. 7275 P.; 4. Huber- Deutschland 7087 P.; 5. Brasser-Holland 7046 P.; 6. Guhl-Schweiz 7033 P.; 7. Bexel-Schweden 7024 P.; 8. Bonnet-Deutschland 6939 P.
Hochsprung der Frauen.
Ungarischer Sieg. „Bronzene" für Deutschland.
Zum Hochsprung der Frauen traten 18 Bewerberinnen auf der Anlage vor dem Marathontor an. Das Feld lichtete sich erst nach einer Höhe von 1,50 Meter. Als die Latte auf 1,55 Meter gelegt wurde, waren es immer noch 13 Springerinnen, darunter üie beiden Deutschen Elfriede K a u n und Dora Ratjen. Ratjen übersprang noch 1,58 Meter und hatte damit schon den vierten Platz sicher. Die Engländerin Odam, die Ungarin Csak und Elfriede Kaun kamen noch über 1,60 Meter. Die Engländerin schaffte es sofort beim ersten Versuch, die Ungarin beim zweiten und die Deutsche beim dritten Versuch. Als die Latte auf 1,62 Meter gelegt wurde, gelang es keiner, die respektable Hohe zu überspringen.
Im S t i ch k a m p f setzte sich dann Jbolye Csak über 1,62 Meter hinweg und erkämpfte damit für Ungarn die Goldmedaille. Im Ringen um den zweiten'Platz war die Engländerin Odam die Glücklichere, die 1,60 Meter bewältigte und unsere Elfriede Kaun, die diese Höhe nicht wieder erreichte, auf den dritten Platz verwies.
In der Besetzung (von links) Emmy Albus, Käthe Krauß, Marie Dollinger und Ilse Dörffeldt stellte unsere Mädelstaffel mit 46,4 Sekunden im Vorlauf einen neuen Weltrekord auf. Im Endlauf hatten sie großes Pech. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Spannende Staffelkämpse.
Deutsche Mädel laufen Weltrekord.
4x^00-Meter-Lauf der Frauen.
Die beiden Vorläufe der Frauen über 4X100 Meter waren zugleich die Vorentscheidung, denn die je drei besten Mannschaften kamen i/i den Endlauf.
Den ersten Lauf brachten die Amerikanerinnen (mit Helen Stephens am Schluß) vor Kanada, Holland und Oesterreich an sich.
Im zweiten Rennen steht Aenny Albus aus der Innenbahn. Sie verliert zwar gegen die ausgezeichnete englische Meisterin Hiscock einen Meter, aber Käthe Krauß geht in wundervoller Fahrt nicht nur an England, sondern auch an Italien und Finnland vorbei und Marie Dollinger bringt nach famosem Lauf in der Kurve das Holz mit großem Vorsprung in die Zielgerade. In der neuen Weltrekordzeit von 46,4 Sekunden gewinnen unsere Mädel den zweiten Vorlauf vor Großbritannien und Italien. Finnland scheidet aus.
Pech im Endlauf.
Unsere 4 X 100 - Meter - Männerstaffel hatte mit ihrem dritten Platz viel Glück, dafür hatten dann in der zweiten Entscheidung des Nachmittags die deutschen Mädels grausames Pech. In der 4X100-Meter-Staffel ging uns eine sichere Medaille verloren, wahrscheinlich sogar die Goldene. Und das kam so: Am Start saßen von innen nach außen: Hiscock (England), Bongiovanni (Italien), Bland (USA.), Albus (Deutschland), Brookshaw (Kanada) und Brakeeter (Holland). Nach dem endgültigen Schuß geht Emmy Albus mächtig los. Sie holt bereits zwei Meter gegen die Amerikanerin heraus. Nach glänzendem Wechsel mit Käthe Krauß geht die deutsche Meisterin wie schon am Vortage mit langen Schritten vor Holland und Kanada an die Spitze. Marie Dollinger läuft in der Kurve iras Rennen ihres Lebens. Fünf, sechs, sieben Meter liegt die Deutsche vor USA., das kann für Ilse Doerffeldt auch gegen die überragende Helen Stephens reichen. Da, im entscheidenden Augenblick des Wechsels, verfehlt Ilse Doerffeldt den Stab. Das Holz fällt zu Boden. Verzweifelt faßt sich die Berlinerin mit den Händen an den Kopf und verzweifelt stoppt sie ihren Lauf ab. Inzwischen ist Helen Stephens mit ihren unglaublich langen Sätzen in 46,9 Sekunden durchs Ziel von Englang und Kanada gelaufen.
4><400-Meter-Staffel der Männer.
USA. läuft Weltrekord.
Hell leuchten in dem Jnnenraum die roten Trainingsanzüge der vier kanadischen Läufer. Die erste Entscheidung von den drei Staffelwettbewerben, 4X100-Meter der Männer, steht bevor. Das amerikanische Quartett, in blauen Anzügen, legt geschlossen einen kleinen 50-Meter-Spurt hin. Die Bahnen sind verteilt, und während das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied für die deutschen Sieger im Zweier-Kajak gespielt und gesungen wird, stehen die ersten Läufer, Lavenas für Argentinien, Leichum für Deutschland, Boersma für Holland, Owens für USA., Mariani für Italien und Richardson für Kanada auf der Bahn.
Der Kampfverlauf ist sehr einfach. Bereits Owens überholt den Italiener und den Kanadier, die nicht sehr schnell aber sicher wechselnden Amerikaner erleiden keinen Bodenverlust. Metcalfe holt schon einen Vorsprung heraus, den Draper in der Kurve vergrößert und der von Wykoff auf etwa 15 Meter vor dem Italiener ausgedehnt wird. Die Italiener find ein großes Rennen gelaufen, vor allem war ihr eleganter Wechsel vorbildlich. Leichum hatte zwar den vor.ihm liegenden Holländer erreicht, aber der mäßige Wechsel mit Borchmeyer ließ wieder die
orangefarbige Hose vor. Borchmeyer macht sich an die Verfolgung, kann auch van Beveren überlaufen und auch Gillmeister hält sich gegen Berger im letzten Bogen ausgezeichnet. Als jedoch beim letzten Wechsel Osendarp ins Rennen geht, muß Hornberger trotz aller Tapferkeit sich im Ziel um Brust- breite geschlagen bekennen. Aber das Glück ist diesmal bei uns, denn Osendarp hatte beim letzten Wechsel den Stab verloren und dadurch mußte Holland disqualifiziert werden. Deutschland hatte durch das Mißgeschick seines Gegners noch die Brozemedaille hinter den Italiener, die ihren zweiten Platz stets sicher hatten, gewonnen. Als die Weltrekordzeit der amerikanischen Mannschaft mit 39,8 Sekunden verkündet wird, bricht ein Beifallssturm los.
4x400-Meter-Gtaffel der Männer.
Deutscher Erfolg itn Vorlauf.
Mit einer der Höhepunkte des vorletzten Leichtathletik-Kampftages im Olympia-Stadion waren die drei Vorläufe für die 4X400-Meter-Staffel. Jedes Rennen brachte die Zuschauer in sich immer mehr steigernde Begeisterung.
Im er st en Vorlauf war mit dem Start von USA. der Sieger gegeben. Ungarn und Polen lieferten sich ein erbittertes Rennen, in dem Japan nicht mehr mitkam. Ungarns Schlußmann spielte erst im Endspurt feine Kraft-Reserven aus. Er sicherte damit seiner Staffel die Teilnahmeberechtigung für den Endlauf.
Im zweiten Lauf lagen nur drei Mannschaften am Start: England, Schweden, Frankreich. Die Engländer hatte immer die Spitze und hielten sie ohne Mühe. Den Kampf lieferten sich Schweden und Frankreich. Der schwedische Klasseläufer von Wachen- feldt entschied das Rennen klar für feine Staffel.
Im dritten Vorlauf waren alle Mannschaften am Start. Hamann läuft die ersten 300 Meter kraftvoll, läßt aber zum Schluß nach, und Kanadas Ahornblatt wechselt zuerst. V. Stülpnagel läßt sich in einen Kampf mit dem kanadischen Edwards ein und verpufft seine Krakt. Aber ein glänzender Spurt von Voigt läßt alle Befürchtungen verstummen. Dicht hinter dem schnellen Fritz (Kanada) liegt der Deutsche, und Harbig als Schlußmann heftet sich an die Fersen von Loaring. Der Kanadier verhält stark, und zusammen gehen Loaring und Harbig durchs Ziel. Deutschland wird als Sieger in 3:15 Minuten verkündet, Kanada hat die gleiche Zeit. Italien liegt abgeschlagen auf dem dritten Platz vor Südafrika und den Tschechen.
Der Entscheidungskampf.
Dritter Platz für Deutschland.
Zu einem wundervollen Kampf wurde die dritte Entscheidung des Schlußtages der Leichtathletik, dis 4-mal-400-Meter-Staffel. England errang einen prächtigen Sieg vor Amerika, Deutschland und Kanada.
Schweden ging mit Strömberg, Deutschland mit Haman, Ungarn mit Ribyeni, USA. mit Eagle, Kanada mit Fitch und England mit Wolff an den Start. Haman lief ein ausgezeichnetes Rennen und wechselt hinter dem Kanadier einen Augenblick vor dem Amerikaner an zweiter Stelle. Von Stülpnagel muß aber die drei Angelsachsen ziehen lassen. Edwards wechselt mit einem Meter Vorsprung vor England und USA. Dann folgt Voiat, der in einem wundervollen Lauf Deutschland an die dritte Stelle bringt. Zunächst kämpft er den Kanadier Simon nieder und verkürzt den Abstand zwischen O'Brien (USA.) und Browns (England) auf nur wenige Meter. Harbig geht hinter Roberts (England) und Fitch (USA.) mit Vorsprung auf die Reise. Wäh-
Amerikas siegreiche 4x-100-m-Gtaffel
Die vier schnellsten Säuer der Welt: Owens, Metcalfe, Draper und Wykoff, die in der 4-mal- 100 - Meter - Staffel eine weitere Goldmedaille für die Vereinigten Staaten erkämpften.
(Scherl Bilderdienst - M.)
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