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aber auch, daß unser eine große Aufgabe harrt, wenn die starken kulturgestaltenden Kräfte in der Gemeinschaft des Arbeitsdienstes sich nicht in seich­ten Formspielereien vergeuden sollen, wenn etwas Neues entstehen soll, das der wahre Ausdruck unse­res inneren Seins ist.

Itundfunkprogramm.

Mittwoch, 11. März.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.45: Soüalbienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Hans Ludwig Linkenbach, ein rheinischer Dichter. Zu seinem 60. Geburtstag (11. März). 15.30: Bücherfunk. 15.50:Ein Fabrikarbeiter studiert", von Herbert Fiebrandt. 16: Klaviermusik. 16.30:Mein Freund Joke." Erlebt und erzählt von Edzarb H. Schaper. 16.45: Unterhaltungsmusik. 17.30: Die Dorfgemeinschaft. Funkbogen aus dem ländlichen Leben. 18: Sinnendes, klingendes Frank­furt! 19.45: Erzeugungsschlacht. 20: Nachrichten.

20.15: Stunde der jungen Nation:Die Insel der Ordnung". 20.45:Singsang, Klingklang, trallalla", Teilübertragung aus dem Bunten Abend mit der NS.-Gemeinschaft ,Lrast durch Freude". 22: Nach­richten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Das Wirtshaus im Spessart. Raunen und Rauschen im Bergwald. 23: Nachtmusik und Tanz. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Donnerstag, 12. März.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk: Dolksliedsingen. 11: Gaunachrichten. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozial­dienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. An­schließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Wirtschastsbericht: Fabrik-Neu­bauten verboten? 15.15: Kinderfunk. 16: Unter­haltungskonzert. 17: Lieder mit Klavierbegleitung. 17.30:Ist mir mein Leben geträumet?" Wilhelm Busch schreibt Briefe. Eine Textfolge, zusammen­gestellt von Hans Balzer. 18: Konzert. 19.45: Der Tagesspiegel des Reichsfenders Frankfurt. 20: Nach­richten. 20.10: Mozartzyklus (18).Figaros Hoch­zeit", komische Oper in vier Aufzügen. 22: Nach­richten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk.

Wirtschaft.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in RM.: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220; Roggen R 12 174, R 15 177, R 18 181, R 19 183. Futtergerste und Hafer nicht notiert. Weizenmehl W 13 28,35. W 16 28,60, W 19 28,60, W 20 28,95; Roggenmehl R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50, plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizennachmehl 16,75 bis 17, Weizenfuttermehl 13 bis 13,25. Weizen­kleie W 13 10,65, W 16 10,80, W 19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30. Treber 18,50 bis 18,75, Trockenschnitzel 9,16, Großhandelspreise ab Fabrikstation. Heu 7,75, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt, 3,50 bis 3,70, dasselbe, gebündelt, 3,20 bis 3,50.

Kartoffeln: Industrie, hiesiger Gegend, 3,40, gelb fleischige, hiesiger Gegend, 3,30, weiß-, rot- und blauschalige, hiesiger Gegend, 3,05 RM. per 50 Kilo bei Waggonbezug.

Frankfurter Zchlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 9. März. Auftrieb: Rinder 389 (gegen 722 am letzten Montagsmarkt), darun­ter 64 Ochsen, 29 Bullen, 258 Kühe, 38 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 2 Bullen, 1 Kuh, 1 Färse. Kälber 491 (469), Schafe 39 (155), Schweine 3219 (3420). Notiert wurden 1 Zentner Lebendgewicht in Mark.: Ochsen a) 43 bis 45, (am 2. März 42

bis 45), b) 41 (37 bis 41), c) (34 bis 36), d) (29). Bullen a) 43 (40 bis 43), b) (35 bis 39), c) 34 (34), d) (27). Kühe a) 39 bis 42 (39 bis 42), b) 34 bis 38 (34 bis 38), c) 28 bis 33 (28 bis

33), d) 25 (20 bis 25). Färsen a) 42 bis 44 (41 bis

44, b) 40 (36 bis 30), c) 35 (33 bis 35), d) (). Kälber andere a) 69 bis 72 (66 bis 70), b) 64 bis

68 (59 bis 65), c) 52 bis 63 (51 bis 58), d) 40 bis

51 (40 bis 50). Lämmer und Hämmel b2) 46 bis 49 (48 bis 49). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (51). Sauen gl) 57 (57), g2) 52 bis 57 (57). Marktoerlauf: Rinder wurden zugeteilt. Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt. ...

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung: 631 Viertel Rind­fleisch, 469 halbe Schweine, 81 ganze Kälber, 60 ganze Hämmel. Notiert wurden pro 50 kg in TH.: Ochsen­fleisch (Höchstpreise) a) 80 (am 5. März), b) 69 (75 bis 77), c) 61 (72 bis 75). Bullenfleisch (Höchst­preise) a) 76 () b 69 (75 bis 77), c) 58 (). Kuhfleisch (Höchstpreise) a) 75 (), b) 65 (68 bis 74), c) 54 (58 bis 68). Färsenfleisch (Höchstpreise) a) 80 (), b) 69 (75 bis 77), c) 61 (72 bis 75). Kalbfleisch a) 78 bis 80 (), b) 70 bis 78 (74 bis 70). Hammelfleisch b) 90 bis 95 (90 bis 95). Schweine­fleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter höchster Preis 80, Flo­men höchster Preis 80. Marktverlauf lebhaft.

Großvermehrung

von Eüßlupinen-Saatgut.

Fwd. Um die Eiweißfutter-Erzeugung aus eigener Scholle möglichst schnell zu verstärken, ist es erfor­derlich, das vorhandene Süßlupinen-Saatgut in diesem Jahre so gut wie ausschließlich dem Dermeh- rungsanbau zuzuführen. Auf Anordnung des Reichs­und Preußischen Ministers für Ernährung und Land­wirtschaft und des Reichsbauernführers stellt deshalb die Saatguterzeugungs-G. m. b. H. das erforderliche Saatgut zu besonders günstigen Bedingungen zur Verfügung. Der Vermehrer erhält das Elitesaatgut zum Preise von 18 RM. je Zentner, das von ihm abgelieferte Hochzuchtsaatgut wird ihm zum Preise von 25 RM. vergütet. Die Bezahlung des Elitesaat­gutes kann gestundet werden bis zur Ernte. Land­wirte und Bauern, die gewillt sind, diese Aktion zu unterstützen, und die über geeignete natürliche und wirtschaftliche Verhältnisse verfügen, wenden sich so­fort wegen des Vermehrunas- und Vertrags­abschlusses an die bäuerlichen Werkschulen oder an die Saatguterzeugungs - G. m. b. H., Berlin W 55, Lützowstraße 109/110, Haus der Pflanzenzucht.

Mein-Mainische Börse.

Mitlagsbörse: Aktien schwach.

Frankfurt a. M., 9. März. Die Börfe lag am Aktienmarkt recht schwach. Die Kulisse schritt in teilweise größerem Umfange zu Glatt­stellungen, denen keine Aufnahme gegenüberstand, während von der Privatkundschaft Zurückhaltung geübt wurde. Man wartet allgemein die weitere politische Entwicklung ab. Die durchschnittlichen Ein­bußen lagen bei 1,50 bis 2 v. H. Insbesondere am Montanmarkt bestand Druck, Vereinigte Stahlwerke 81,40 bis 81 (83,40), Rheinstahl 112,90 (114,75), Mannesmann 81,25 bis 80,75 (83,50), Hoesch 87 (89), Klöckner 82,25 (84), Harpener mit 113,25 (113,50) und Buderus mit 94,50 (95) blieben ver­hältnismäßig gut gehalten. Am Chemiemarkt gingen IG. Farben auf 151,25 (152,75), Scheideanstalt auf 211 (212,50), Goldschmidt auf 103,75 (105) und Metallaesellschaft auf etwa 110,75 (115,13) zurück. Don (rlektroaktien verloren AEG. 1 v. H., Gesfürel 1,50, Siemens 1, Lahmeyer 2 v. H. und Schuckert mit 131 bis 130,25 (132,50) 2,25 v. H. Bekula blieben mit 140,25 unverändert. Ziemlich schwach lagen Conti Gummi mit 179,50 (183), Daimler Motoren mit 95,25 (98), Bank für Brauindustrie mit 117,75 (120,50) und AG. für Verkehr mit etwa 103,75 (107). Außerdem büßten Muag 2 v. H., Deutsche Linoleum 1,75 v. H., AKU. und Nordd. Lloyd je 1 v. H. und Westdeutsche Kaufhof 1,75 v. H. ein. Hanfwerke Füssen und Zement Heidelberg lagen behauptet.

Am Rentenmarkt bewegte sich das Geschäft in engen Grenzen, die Haltung war für die varia­blen Papiere ebenfalls etwas schwächer. Altbesitz 110,50 (110,70), Kommunal - Umschuldung 8740 (87,25), Zinsvergütungsscheine 93,30 (93,40), späte Schuldbuchforderungen 97 (97,13) und 6 v. H. zertifizierte Dollar - Preußen etwa 61 bis 61,50 (61,75).

Im Verlaufe schrumpfte das an und für sich sehr kleine Geschäft noch mehr zusammen und die Kurse am Aktienmarkt bröckelten noch weiter um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. ab, da weiterhin kleines Angebot herauskam. Besonders in den Werten, in denen die Kulisse in der letzten Zeit Positionen hielt. Auch die erst später notierten Papiere erfuhren Abschwächungen von 1 bis 2 v. H., darüber hinaus

gingen Chade A bis C auf 301,50 (306) zurück. Am Kassamarkt Mainzer Aktien-Brauerei gesucht.

Am Rentenmarkt lagen einige Obligationen der Vereinigten Stahlwerke 0,50 bis 0,75 v. H. schwächer, sonst wiesen die variablen Papiere kaum Veränderungen zum Anfang auf. Goldpfandbriefe, Stadtanleihen und Kommunal-Obliaationen blieben bei kleinen Umsätzen unverändert, dagegen bestand in Liquidationspfandbriefen Angebot, das die Kurse zumeist um 0,13 bis 0,25 v. H. drückte. Am Aus­landsrentenmarkt herrschte Geschäftsstille, etwas niedriger lagen Mexikaner und Anntolier.

Im Freiverkehr nannte man u. a. Adlerwerke 98 (99), Ufa 53,50 (54), Wayß & Freytaa 92,50 (93). Tagesgeld weiter ermäßigt auf 2,75 (3) v. H.

Abendbörfe unerholl.

An der Abendbörse lag noch einiges Angebot vor, so daß die Aktienkurse zumeist weiter etwas nachgaben. Infolge der Zurückhaltung zeigte sich nur geringe Aufnahmeneigung, später wurde die Haltung jedoch widerstandsfähiger und auf der er­mäßigten Basis lag einige Nachfrage, was aber kursmäßig nicht zum Ausdruck kam. Nur Verein. Stahlwerke mit 80,25 bis 80,50 (80,40) notierten etwas freundlicher, während sonst im Vergleich zum Berliner Schluß nochmalige Rückgänge von etwa 0,50 bis 1 v. H. eintraten. Von Großbankaktien gingen DD-Bank auf 92 (92,50) zurück. Der Ren­tenmarkt lag still, Altbesitz noch abbröckelnd auf 110,25 (110,50), dagegen 6proz. Verein. Stahlwerke 103 (102,50). Im freien Verkehr Kommunal-Um- schuldung 87,10, späte Schuldbuchforderungen 97. Fremde Werte lagen ruhig.

U. a. notierten: Altbesitz 110,25, 6proz. Verein. Stahlwerke 103, 6proz. IG.-Farben-Bonds 126,50, 4proz. Rumänen 5,20, Commerzbank 92,50, DD- Bank 92, Deutsche Ueberseebank 82,50, Dresdner Bank 92,25, Buderus 94,50, Harpener 113, Ilse Genuß 125,50, Klöckner 82,25, Mannesmann 80,25, Hoesch 86,50, Rheinstahl 112, Verein. Stahlwerke 80,25, bis 80,50, AKU. 48, AEG. 33,25, Bekula 140, Bemberg 91,50, MAN. 101, Conti Gummi 179, Daimler E 94,50, Deutscher Eisenhandel 115,50, Deutsche Erdöl 108, Scheideanstalt 210,25, Deutsche Linoleum 158,50, Licht und Kraft 132,50, Elektr. Lieferungen 118,50, IG.-Farben 150,50, Feinmech. Ietter 82, Gesfürel 125, Goldschmidt 103, Holzmann E 93,25, Muag 80,40, Metallgesellschaft E 110,75, Moenus 82, Schuckert 130,75, Gebr. Stollwerk 93,50, Aschaffenburger Zellstoff 82, Zellstoff Wald­hof 118, Südd Zucker E 198, Reichsbahn-VA. 123,13, Hapag 15,25.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 9. März. Weizen ist weiter ausreichend erhältlich. In Mannheim ist das nord­deutsche Angebot so reichlich, daß Absatzmöglichkeiten für März und April kaum noch bestehen. Dagegen ist das Roggenangebot weiterhin knapp. Nur die an den Wasserstraßen gelegenen Mühlen können sich versorgen, während die Landmühlen selbst aus ent­fernter gelegenen Gebieten Schwierigkeiten haben, sich nur einigermaßen zu versorgen. Für Starken­burg und Rheinhessen haben sich indes die Fracht­zuschüsse der Hauptvereinigung günstig ausgewirkt. Auch die übrigen Dersorgungsschwierigkeiten dürften demnächst durch Zuweisungen der RfG. behoben werden. Futtergerste wird nicht angeboten; Hafer ist immer noch sehr knapp, doch sind Zuweisungen der RfG. zur Verfügung gestellt worden, die jetzt verteilt werden, womit sich die bedürflichen Fuhr- halter versorgen können.

Aus den preußischen Nachbargebieten.

Kirchmeister Leib-Krofdorf 70 Lahre alt.

(D Krofdorf, 9. März. Landwirt und Kirch­meister Karl Leib konnte dieser Tage in großer geistiger und körperlicher Frische seinen 70. G e - b u r t s t a g feiern. Von Jugend auf harte Arbeit gewöhnt, ist er auch heute noch, an der Seite seiner gleichalterigen Gattin, vom frühen Morgen bis zum späten Abend in seinem landwirtschaftlichen Be­trieb tätig. Im Weltkrieg fielen seine beiden älte­sten Söhne für die Freiheit und Ehre des Vaterlan­des. Der einzige verbliebene Sohn hat mit ihm am selben Tage seinen Geburtstag. Seit langen Jahren führt der Jubilar das Amt des Kirch- meisters, das ihm in den verschiedenen Pfarr­vakanzen, besonders in der letzten, sehr viel Ar­beit, besonders durch die arischen Nachweise aus den Kirchenbüchern, brachte, die er aber stets in musterhafter Weise bewältigte. In diesem Zusammenhänge dürfte allgemein interessieren, daß der sehr häufig in Krofdorf-Gleiberg vor­kommende Name Leib daselbst schon in der Re­formationszeit einheimisch war, und daß ein Ahne dieser Familie, nämlich Henrich Leib, damals auch das Amt eines K i r ch m e iKkch- qrhidofrha auch das Amt eines Kirchmeisters oder wie es dazumal hieß eines Kirchbaumeisters bekleidete. Henrich Leib dürfte unter den engsten Mitarbei­tern am Reformationswerk in Krofdorf-Gleiberg neben Marx Lefch von Mühlheim und Mag­nus H o l tz a p f e I von Vetzberg zu suchen sein. Er legte im Verein mit einem Bernhard M ü n n i ch am 13. Januar 1548 zu Gleiberg im Beisein von Magnus Holtzapfel und dem Superintendenten und Reformator unserer Heimat Kaspar Gold wurm die Baurechnungen von 1540 bis 1548. Die Bau­rechnungen von 1544 bis 1547, die sehr sorgfältig geschrieben sind, liegen heute noch vor und gewäh­ren einen Einblick in Einnahmen und Ausgaben des damaligen Kirchenetats. Das Haus des heutigen Kirchmeisters Leib gehört zu den ältesten Häusern in Krofdorf. Wahrscheinlich ist es als herrschaftliches Haus schon vor Beginn der Reformation errichtet worden, lieber dem Balken der noch zweiteili­gen Haustür steht folgende Inschrift:Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir". Die daneben befindliche Jah­reszahl 1696 deckt sich mit einer solchen auf einem Ziegel des Daches, was die Annahme rechtfertigt, daß in jenem Jahre im Rühmen einer Bauerneue­rung das Strohdach durch ein Ziegeldach ersetzt wurde. Möge das 400 Jahre nachweisbare Heimat- und schollengebundene Geschlecht der Leibs weiterhin blühen und gedeihen!

23 Schafe vom Zuge zermalmt.

LPD. Limburg, 9 März. Ein auswärtiger Schäfer, der mit seiner 600 Tiere starken Herde im benachbarten Eschhofen einen Bahnübergang überqueren wollte, konnte seine Herde beim Heran- nahen eines Zuges nicht mehr schnell genug über die Gleise bringen. Diejenigen Schafe, die sich beim Vorbeifahren des Zuges gerade auf den Gleisen befanden, wurden zerstückelt und eine Anzahl Tiere verletzt, so daß sie geschlachtet werden mußten. Ins­gesamt hat der Schäfer einen Verlust von 2 3 Scha - f e n zu verzeichnen.

Kreis Dehlar.

(D Krofdorf, 10. März. Die Milchabsatz - genossenschaft Krofdorf-Gleiberg hielt in der Gastwirtschaft Moos ihre ordentliche Gene­ralversammlung ab. In der kurzen Zeit ihres Be­stehens hat sich die Genossenschaft von 40 Mitgliedern der Gründungsversammlung auf heute 99 erhöht. Folgende Zahlen geben einen Einblick in den mittlerweile angenommenen Umfang des Geschäfts­betriebes: Der Sammelstelle wunden von den Ge­nossen 291 850 Liter Frischmilch zugeführt, wovon 214 394 Liter an die Molkerei und 77 456 Liter im Ort selbst an Verbraucher abgesetzt wurden. Das entspricht einem Geldwert von 47 069,09 Mark. Die von der Molkerei zurückgelieferte Menye Magermilch betrug 125 055 Liter. Der Milchpreis ist nach dem Fettgehalt der Milch gestaffelt; es beträgt der niedrigste Satz bei 2,9 v. H. Fettgehalt 12,8 Pfennig, der höchste bei 4,5 v. H. Fettgehalt 16 Pfennig. Insgesamt wurden an Milchgeld 42 857,82 Mark aus gezahlt. Es ergab sich ein Rein­gewinn von 245,89 Mark, der dem Vorschlag des Vorstandes entsprechend dem Reservefonds gutge­schrieben wurde. Zwecks weiterer Verbesserung des Betriebes wurde die Anlage einer Tiefkühlstation beschlossen.

Oie Beteiligung am Gau -Wettkampf.

NSG. Die Gauwettkampfleitungen für den 3. Reichsberufswettkampf haben nunmehr sämtliche Jungen und Mädchen, die auf Grund ihrer guten Leistungen im Vorkampfe zu den Gauausscheidungs­wettkämpfen berufen werden können, ermittelt. Sie verteilen sich auf die einzelnen Berufsgruppen wie folgt:

männlich weiblich

Nahrung und Genuß

35

18

Textil

6

2

Bekleidung

12

26

Bau

27

Holz

21

2

Eisen und Metall

116

4

Chemie

8

10

Druck

16

2

Papier 1

Verkehr und öffentliche Betriebe 14

Bergbau 6

Freie Berufe 4

Nährstand 45

Leder 24

2

6

45

10

Stein und Erde 8 2

Handel 57 34

Friseure 7 4

Hausgehilfinnen 25

Gesundheit 4 2

Fachschulstudentinnen 27

Hochschulstudentinnen 34

Sämtliche Teilnehmer und Teilnehmerinnen treffen am 13. März unter Führung der Kreisjugendwalter der DAF. in Frankfurt a. M. ein und marschieren ins Haus der Jugend, wo sie untergebracht werden. Da auch die Fachschul- und Hochschulstudentinnen, die am Reichsleistungskampf der Studentenschaft teilgenommen haben, an den hauswirtschaftlichen, weltanschaulichen und sportlichen Leistungsprüfun­

gen sich beteiligen, ist die Gesamtzahl aller Teil- nehmer am Gauwettkampf auf 666 gestiegen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Zifferü geben die Höhe der zuletzt befchlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Franimri a. DL

Benin

Frankfurt a.M.

Serlin

Frankfurt a. M. |

Serltn

Schluß« kUtö

Schluß!. Abend« börfe

Schluß« lurd

Schluß!, mittag» dürfe

Schluß- kurS

Schlußl. Abend« bürsc

Schluß- kurS

Schluß!. Mittag« börfe

Schluß- kurS

Gchlußk. Abend- börfe

Schluß­kurs

Schlußk. Mttiaq- börfe

lamm

7 3.

93-

7 3.

9-3

«Datum

73.

9-3-

7.3.

9 3

Datum

7.3.

93-

73.

93-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

100,5

100,5

100,5

100,5

<% desgi. Serie II ............

9,13

_

ManSfelder Bergbau.......

.. 6

132

132

132

4% Deutsche ReichSanl. von 1934

97,2

97,3

97,2

97,3

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

6,2

6,2

6,3

6,15

Kokswerke ................

.. 6

119

117,9

b^i%Doung-Anleihe von 1930 ..

102,75

102,75

102,9

4^°/i>Rumän.vereinh.Rentev.ldlS

9,2

9

9,2

9,13

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

1

220

215,5

Deutsche Anl.-Mlös.-Schuld mit

4% Rumänische vercinh. Rente ..

5,3

5,2

5,25

5,2

Rheinstabl ................

.. 4

114,75

112

113,65

112,75

Auolos.-Rechten ............

110,7

110,25

110,65

110,5

L^% Anatolier .............

37,5

37

37,75

36,75

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

83,4

80,5

83

80,4

4*/t% Deutsche ReichSpostschatzan

Ltavt Minen .............

.. 0

18,5

17,5

18,25

17,13

Weisungen von 1934, I.......

100,2

100,3

_

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

124

121

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929

16,25

15,25

16,13

15,5

Kaliwerke Westeregeln......

Kaliwerke Salzdetfurth.....

.. 6

*

120

121,5

119

(rüchahlb. 102%)............

98,25

98,25

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

25,5

17,75

25,5

-

180

4H% ebem. 8% Hessische Landes-

18

16,75

17

banl Darmstadt Gold R. 12....

96,4

96,4

96,4

_

107

103,75

106

103

g. G. Färben-Industrie.....

152,75

150,5

151,9

6yz% ehern. 4y,% Hess. Landes.

Berliner HandelSgefeilschaft ... 8

117

116,5

117

117

.. ?

150,9

Hypothekenbank DarmstadiLioui 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

101

100,9

Commerz, und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Disconto«

93

92,5

93

92,5

.. 9

212,5

105

210,25

103

Goldschmidt ..............

.. 6

104

103

LandeSb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mil Auslos.-Rechten .............

92,25

92,25

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

Retchsbank ................ 12

93,25

92,75

186,5

92

93,25

92,75

186,5

92,5

92,5

184,5

Rütgerswerke .............

.. 6

120,5

120,5

120,75

115,5

119,65

110,75

92,25 185

Metällgesellschaft...........

110,75

Deutsche Komm. Eammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6J4% ehem. 4fc% Franks. Hyp.

Bank-Ligu.-Psandbriese.......

114,65

.. 4

96,25

131,5

93,25

96,25

93,65

114,65

A.E.G............. 0

33,25

140

118,5

35,4

33,5

140,25

118,25

Zementwerk Heidelberg ....

Cementwerk Karlstadt.......

130,75

96,5

96,5

Bekula.................... jo

140,25

120

.. 6

130

130

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5 Licht und Kraft ........... ey,

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.EIektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........e

Schuckert L Co............... 4

120 134,75 112,65

127

128,25 132,25

Schultheis Patzenhofer .....

Bku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.................

Zellstoff Waldhof ..........

Zellstoff Aschaffenburg .....

98,5

50,5

92,75

119,75

83,75

127

97,5

161,13

98,25

48

91

118,75

125,5

94,5

159

101,7

101,4

97

101,4

101,4

97

135

113

127,5

125,5

127,75

132,5

132,5

110,5

125

125

127,25

130,75

133,25

110,25

125,5

125,5

127

131,13

6yz% ehem. 4yz% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpsc.....

ehem. 8% Pr.Landespfaud- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 4H% ehem. 7% Pr. Landespfand.

97

101,75

97

.. 4

.. 0

.. 6

.. 5

.. 0

50,25

93,25

120

48

91,5

118

82

briesanst., Gold Komm. Cbl.VI

Steuergutsch.Berrechnungok. 34-38

97

109

97

109,1

97

109

97

109,1

Siemens L Halske............ 7

Lahmeyer L Co..............7

168,75

127,5

166,75

125

169

127

167

125,25

Daimler Motoren..........

Deutsche Linoleum.........

.. 0

.. 8

98

160,75

94

158,5

Orenstein & Koppel ........

.. 0

76,75

75

4% Oesterreichische Goldrente...

4,20% Oesterreichische Siiberrente

Buderus ...................

95

110

94,5

108

96

109,75

95,25

108

Westdeutsche Kaufhof.......

Chade....................

.. 0

31

30

31

30

1,2

1,2

1,2

1,2

Deutsche Erdöl ...............

Tk

306

300,5

307

300,5

8,7

8,4

8,65

8,4

8,3

Harpener...................

113,5

89

113

86,5

113,65

88,75

113,25

86,9

Accumulaloren-Fabrik......

. U

«

174

- -

174

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,6

8,45

8,4

Hoesch EisenLöln-Neuessen ..

Lonti-Gummi.............

.. 8

183

179

182,5

179

4*4% desgl. von 1913..........

8,6

8,5

8,4

8,4

13,1

Ilse Bergbau ............... 1

156

127,5

156

126,25

6% abgest" Goldmexikaner von 99

13,75

13,4

13,7

Ue Bergbau Genüsse........

128

125,5

Grttzner.................

.. 0

I 28,4

28,13

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

9,25

Klöcknerwerke ...............

Mannesmann-Röhren........

84

82,25

84,5

82,5

Mainkraftwerke Höchst a.M.

Süddeutscher Zucker .......

.. 4

89,25

89,4

Serie 1....................

I'

83,5

80,25

82,5

81

. 10

198

198

I 198

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

7 Mär,

9 März

Amtliche Jiotierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

1 Brief

Buenos Aire

0,678

0,682

0,678

0,682

Brüssel ....

41,93

42,01

41,95

42,03

Mo de Jan.

0,141

0,143

0,143

0,145

Sosta ......

3,047

3,053

3,017

3,053

Kopenhagen

54,77

54,87

54,81

54,91

Danzig ...

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,265

12,295

12,275

12,305

HelsingsorS

5,40

5,41

5,41

5,42

Paris ....

16,37

16,41

16,37

16,41

Holland ..

168,86

169,20

168,83

169,17

Italien ...

19,76

19,80

19,76

19,80

Japan....

0,714

0,716

0,715

0,717

Jugostawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo.....

61,64

61,76

61,68

61,80

Wien.....

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..

11,13

11,15

11,13

11,15

Stockholm.

63,24

63,36

63,28

63,40

Schweiz ..

81,06

81,22

80,99

81,15

Spanten..

33,97

34,03

33,97

34,03

Prag.....

10,265

10,285

10,265

10,285

Budapest .

Reu York ..

2,459

2,463

2,470

2,474

Banknoten.

Üerlin,9.März

Geld

Girier

Amerikanische Roten..............

2,422

2,442

41,78

41,94

Dänische Roten .................

54,55

54,77

Englische Roten .................

12,24

12,28

Französische Roten...............

16,32

16,38

Holländische Roten...............

168,41

169,09

Italienische Roten................

Norwegische Noten ..............

61,47

61,71

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,06

63,32

Schweizer Noten.................

80,81

81,13

Spanische Noten.................

33*03

33,77

Ungarische Noten................