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Deutschlands Bob-Mannschasten.

Der Führer der deutschen Schlittensportler gab

30. Minute kamen sie auch durch Heilmann und Wilhelmi zu zwei Toren. Als sie jedoch auf zehn Mann angewiesen waren, blieben ihre Unterneh­mungen nur noch Stückwerk. Auch in der zweiten Halbzeit kamen sie zu keiner geschlossenen Leistung mehr, denn die Dillenburger kämpften wie die Ver-

großen Aufschwung. 1702 erschien in Nürnberg ein Buch mit der vielversprechenden Ueberschrift:Der

militärischen Bestimmungen.

Bei der pflichtgemäßen Aushebung: Bevorzugte Einstellung als Reiter oder Fahrer. Mitbringen von Pferden ist erwünscht aber nicht erforder-

zweifelten, und als sie durch ihren Halblinken bei

Ecke auf 2:1 verkürzten, versuchten sie mit un­gestümen Angriffen zum Ausgleich zu kommen. Doch

finden sich die Verse:

Auch unser edles Sauerkraut, Wir sollen's nicht vergessen;

Ein Deutscher hat's zuerst gebaut, Drum ist's ein deutsches Essen.

Wenn solch ein Fleischchen, weiß und mild, Im Kraute liegt, das ist ein Bild Wie Venus in den Rosen."

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einen Sieg zu erkämpfen. Die gesamte Mannschaft verdient für ihr aufopferndes Spiel ein Gesamtlob. VfV.-R. 2. Schüler Klein-Linden 1. Schüler 3:0.

Die Klein-Lindener enttäuschten in diesem Spiel gewaltig. Auf Grund der von ihnen seither erziel­ten Resultate hatte man nicht erwartet, daß sie sich so leicht und eindeutig schlagen ließen.

Achtung Sungreifer!

Für den Bereich des Wehrmeldeamtes Büdingen finden am 16. Februar (Sonntag) folgende Prü­fungen zur Erlangung d e s Reitschei­nes durch den Beauftragten des Reichsinspekteurs für Reit- und Fahrausbildung statt:

in Gedern um 9 Uhr auf dem Reitplatz Gedern;

in Schotten um 11 Uhr auf dem Reitplatz Schotten;

in Nidda um 13 Uhr auf dem Reitplatz Nidda;

in Reichelsheim um 15 Uhr auf dem Reit­platz Reichelsheim;

in Griedel bei Butzbach um 17 Uhr auf dem

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Reitplatz Griedel.

Die Prüfung kann jeder junge Mann ableaen, der zu den Jahrgängen 1911 bis 1918 gehört. Wer den Reitfchein besitzt, hat folgende Vorteile:

Bei freiwilligem Eintritt in das Reichsheer: Einstellung in den selbstgewählten Truppenteil im Rahmen der allgemeinen gesetzlichen und

Zum Eishockey-Großkampf der Gruppe B schen Deutschland und der Schweiz hatten sich 8000 Zuschauer eingefunden. Stimmung beherrschte die Menge, Schlachtrufe wurden geübt. Für Deutschland stand viel auf dem Spiel. War es doch das letzte Gruppenspiel und eine Niederlage gleich­bedeutend mit dem Ausscheiden aus dem weiteren Wettbewerb. Die deutsche Mannschaft erfüllte die in sie gesetzten Hoffnungen restlos. Das Spiel wurde von den Unseren nach erbittertem Kampfe mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) gewonnen. Damit ist die deutsche Mannschaft Sieger der Gruppe B gewor-

VomRuhm -er deutschen Hausfrau

Zur Kulturgeschichte des Kochbuches und der Küche.

lich.

Es wird kurz verlangt: 1. Das Vorhandensein eines losgelassenen, geschmeidigen mit den Bewe­gungen des Pferdes mitgehenden und gestreckten Sitzes, 2. Kenntnis der Kreuzleine 22, 3. Handgriffe bei Wendungen und Paraden, 4. Verkehrsregeln, 5. Verpaffen landesüblicher Kummt- und Sielen­geschirre, 6. Putz und Wartung des Pferdes, 7. Fütterungslehre (Tagesrationen, Tränkezeiten), 8. Sattelung und Zäumung, 9. Einrichtung behelfs­mäßiger Stallungen in der Örtsunterkunft, 10. Pferdeschonung und Pferdepflege auf dem Marsch.

Der Beauftragte

des Reichsinspekteurs für Reit- und Fahrausbildung: Wehner, Standartenführer.

Zusammensetzung der deutschen Olympia-Mann­schaften für die Bob-Wettbewerbe bekannt. Wegen

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der ungenügenden Trainingsmöglichkeiten war es leider nicht möglich, vorher Ausscheidungsrennen abzuwickeln, so daß die Zusammensetzung der Bob- Besatzungen nach den Ergebnissen des Vorjahres Dorgenommen werden mußte. Folgende Fahrer werden unsere Farben in den Olympischen Bob- Wettbewerben vertreten:

Zweier-Bob. BobDeutschland I": Hans Kilian, Hermann von Valta. BobDeutsch­land II": Fritz ©rau, Albert Brehme.

Vierer-Bob. BobDeutschland I": Hans Kilian, Hermann von Valta, Fritz Schwarz, Seba­stian Huber. BobDeutschland II": Walter Trott, Rudolf Werlich, Wolfgang Kummer, Fritz Donhof.

Das Organisationskomitee hat der Bob-Ober­leitung für die Durchführung der olympischen Bob­rennen unbeschränkte Vollmachten erteilt. Darauf­hin hat die Oberleitung die Austragung der Rennen wie folgt beschlossen:

Dienstag, 11. Februar: Viererbobrennen 1. und 2. Lauf.

Mittwoch, 12. Februar: Viererbobrennen 3. und 4. Lauf.

Donnerstag, 13. Februar: Ruhetag.

Freitag, 14. Februar: Zweierbobrennen 1. und 2. Lauf.

nur verschiedene Ecken waren die Ausbeute.

Die Blauweißen sind gestern den Beweis ihrer aufsteigenden Form schuldig geblieben. Besonders der Sturm ließ manchen Wunsch offen.

Die Dillenburger ließ die drohende Abstieggefahr zu einer großen Energieleistung aufschwingen.

Schiedsrichter R ü f p e l e r (Gleiberg) war auf­merksam und sicher, nur die Vorteilregel beichtete er nicht genügend.

1900 II Heuchelheim I 3:4.

Gemeßen an den Torchancen hätten die Blau­weißen einen eindeutigen Erfolg erringen können, aber die Stürmer Überboten sich geradezu im Dor- beischießen. Anders die Heuchelheimer. Von den wenigen Gelegenheiten nutzten sie die meisten prompt aus und sicherten sich damit den Sieg.

1900 III Grohen-Linden I 3:2.

Anfangs sah es nicht nach einem Siege der Ju­nioren aus, denn als bei Beginn nur acht Mann da waren, drückten die Gäste ziemlich stark. Erst als sie vollzählig waren, glichen sie die Ueberlegenheit aus und kamen gegen Schluß zum Siegestreffer.

VfB. Reichsbahn Jugend.

VfV.-R. l.Jgd. Dillenburg 1. 3gb. 4:3 (3:2).

Ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, in dem die VfBer den glücklichen Sieger stellten. Auch die Leistungen konnten befriedigen.

VfV.-R. 2.3gb. Lich 1.3gb. 1:1 (0:0).

Trotzdem die Gäste nur mit 8 Mann erschienen waren, konnten sie ein verdientes Unentschieden gegenüber den Gießenern erzwingen.

VfV.-R. 3. 3gb. Allen-Vuseck 1. Jgd. 2:0 (1:0).

Ueberraschenderweise gelang es den Platzbesitzern,

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überhaupt auch schon bei der heiligen Hildegard Kochkunst und Körperpflege zu allen Zeiten bei den Frauen gut vertrauen haben.

Die gastronomische Literatur i

aus dem Parnasso ehemals entlauffenen vortreff­lichen Köchin, Gemerck-Zettel, zwey tausenderley sowohl gemeine als reine Speisen." 1712 hatte die­ses Werk für Leckermäuler bereits die dritte Auf­lage erlebt. Besonders der süddeutsche und öster­reichische Speisezettel, der von der gewiß nicht schlechten Klosterküche starke Anregungen erfuhr, wies eine erstaunliche Reichhaltigkeit auf.

In einem Kochbuch des Jahres 1752 werden die altbeliebten Krapfen in nicht weniger als drei­zehnerlei Gestalt vorgeführt. Die Landschaften wett­eiferten untereinander mit ihren Tafelgenüffen, von denen sich bald einige den Ruf der Spezialitäten weit über die Grenzen eroberten. Solche Sonder­aerichte haben erfahrungsgemäß eine zähe Lebens­kraft und gereichen noch heute jedem Speisezettel zur Ehre.

Es gehört gewiß zu den schönsten Reisen, einen Spaziergang auf der Landschafts-Speise­karte kreuz und quer durch Deutschland zu machen. Wir befinden uns dabei in guter Gesell­schaft, denn selbst die Dichter entlockten ihrer Leier zur Lobpreisung solcher Tafelfreuden die echtesten Klänge. In Ludwig U h 1 a n b sMetzelsuppen»

standen sich vor über 6000 Zuschauern die Eis- Hockey-Mannschaften von Italien und USA. gegen­über. Den Italienern gelang es dabei, die favori­sierten amerikanischen Spieler nach einem auf­regenden Kampf in der zweiten Verlängerung knapp mit 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1. Verlängerung 0:0, 2. Verlängerung 1:0) zu schlagen und damit einen Sieg zu erringen, auf den wohl selbst ihre Lands­leute nicht zu hoffen gewagt hatten.

Tschechoslowakei Ungarn 3:0.

Das Treffen nahm bereits im ersten Drittel einen außerordentlich temperamentvollen Verlauf. Bereits in der zweiten Minute gelang es dem Tschechen Kucera, der einen Nachschuß verwandelte, das Füh­rungstor zu erzielen. Im zweiten Drittel wurde das Tempo des Spieles von beiden Mannschaften erheblich gesteigert. Die Tschechen erwiesen sich als die glücklichere Mannschaft. Auch das Schlußdrittel brachte nur ein Tor und zwar wieder für die Tschechen. Der Kampf wurde von beiden Seiten ziemlich hart durchgeführt. In den letzten Minuten artete der Kampf aus.

Frankreich Belgien 4:2.

In keinem der bisherigen Eishockeyspiele wurde so schwer um die beiden Punkte gekämpft wie in diesem. Beide Mannschaften gaben ihr Letztes her, um zum Siege zu kommen. Erst nach breimaliger Verlängerung kam Frankreich zum enbgültigen Erfolg unb siegte mit 4:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 1:1, 2:0).

Deutschland-Schweiz 2:0.

Die kräftigen Speisen ber beutschen Gaue hat man mit Recht alsVolkslieb ber Küche" bezeich­net. Schon Lichtenberg hat barauf hingewie­sen, wie sehr bie Volksseele mit ber Leibkost ver­wachsen ist, unb es ist wohl fein Zufall, baß bie Völker ihre Spaßmacher gern mit bem Namen ihres jeweiligen Lieblingsgerichtes benennen. So hat ber Deutsche ben Hanswurst, ber Franzose ben Jean Potage, ber Englänber ben Jack Pubbing, der Hol­länder den Pickelhärinq, der Italiener ben Signor Maccaroni unb ber Russe ben Kapustnik. Solche Streifzüge burch bie Lanbschaftsküche finb voller Reize.... Ob man in einer ,Pufferstube' im Zen­trum ber Reichshauptstadt bem genius loci hulbigt, ob im Münchener Hofdräuhaus bei Maßkrug unb Rabi, ober einem gar nach langem Fußmarsch ber würzige Duft des Bauernschmarrens auf einer Hochalm einlabenb in bie Nase steigt: immer wird sich bem mit wachen Sinnen Einkehrenden gerade in ber Schollengebunbenheit solcher Gerichte beutsche Gemütsart, beutsche Seele offenbaren."

Samstag, 15. Februar: Zweierbobrennen 3. unb 4. Lauf.

Der Beginn ber Bobrennen ist an allen vier Tagen auf 8 Uhr morgens festgesetzt worben.

Training der Zweierbobs.

Nachdem zunächst noch zwei der Viererbobs ohne Zeiten über die Bahn gegangen waren, wurde am Sonntagnachmittag das offizielle Training ber Zweierbobs durchgeführt. Am schnellsten war ber Schlitten bes Amerikaners Colgate, ber als Letzter fahrenb bie Bahn in 1:25,62 Min. durch- rafte unb bannt bem Bahnrekord bes Schweizers Capabrutt (1:25,20 Min.) bebenklich nahe kam.

Deutschland II unb Schweiz II fahren Vestzeil.

Auf ber Olympia-Bobbahn fanb am Samstag bei glänzenben Bahnverhältnissen bas erfte Training für Dierer-Bobs statt. Es würben sehr gute Zeiten erzielt. So erreichten Bob Deutschlanb II" mit Trott unbSchweiz II" mit Musy bie beste Zeit mit je 1:26,20 Min. Der von De Zana gesteuerte BobItalien II" benötigte 1:26,33 Min. Die Zeiten aller übrigen Maschinen lagen durchweg bei 1:30 Minuten. Es gab nur einen einzigen Sturz, von der BobRumänien" betroffen wurde. Dabei wurde ein Mann leicht verletzt.

Eisschiehen auf dem Riester See.

Zum wahren Volksfest gestaltete sich die als Vor­führung in bas olympische Programm aufgenonv

Mit Recht heißt es in einem über ganz Schwaben verbreiteten Kochbuch:Gut kochen ist ber Ruhm der deutschen Hausfrau. Aber gut kochen erlernt man nicht durch das bloße oberflächliche Hinein- fchauen in Kochbücher, es besteht nicht in dem bloßen Zusammenmengen von Stoffen nach An­leitung; gut kochen erfordert vor allen Dingen Nachdenken, Pünktlichkeit und Geschicklichkeit in ben oerschiebenen dazugehörigen Manipulationen. Den­ken ist also auch hier bas große Wort und sollte als Wahlspruch über jeden Küchentisch geschrieben werben."

So nimmt es nicht wunder, daß die Kochkunst auf eine ehrwürdige Geschichte zurückblicken kann, in der sorgsam Erfahrung auf Erfahrung gesam­melt worden ist unb in ber manche Persönlichkeit eine Rolle spielt, bie sich auch burch große Leistun­gen außerhalb ber Küche einen berühmten Namen gemacht hat. Schon bie heilige Hilbegarb von Bin­gen hat, wie Julia Virginia ßaengsborff in ihrem Beitrag zu bem von Ernst Marquarbt zusammengestellten unb im Societäts-Verlag Frank­furt a. M. erschienen BuchDeutsche Heimat­küche" ausführt, in ihrerPhysika" eine Reihe von klugen Nahrungslehren erteilt, aus denen wir erfahren, wie die Feldfrüchte unb Nutzpflanzen ver­wertet werben müssen, um bem Menschen eine fröhliche unb zuträgliche Speise" zu werben.

Ebenfalls zwischen Klostermauern finb um bie Mitte bes vierzehnten Jahrhunderts zwei Koch­bücher geschrieben worben, bas eine in Würzburg, bas anbere in Tegernsee. Eines ber reizvollsten Rezeptbücher aber ist zweifellos in ber Sammlung von Kochanweisungen überliefert worben, bie Philippine Welser, bie Augsburger Patrizier­tochter unb Gemahlin Erzherzog Ferdinands, eigen­händig ausgezeichnet hat. In der Herstellung von hafteten",öortten" unb Backwerk muß sie eine wahre Meisterin gewesen sein, unb es ist verständ- lich, bah ber Kurfürst von Sachsen einen seiner Köche nach Schloß Ambras schickte, wo Philippine mit viel Umsicht unb Geschick über Kücke unb Keller herrschte, um bort einigesüße" Geyeimnisse ab-- zugucken.

Die Junckfraw Maria Stenglerin, eine Zeit­genossin unb ßanbsmännin der Welsertochter, hat in ihrem verlockenden Kochbuch außerdem noch manches Schönheitsmittel verraten, wie sich

Eierknappheit durch Vergrößerung des Arbeitseinkommens.

Arn Eiermarkt herrscht eine gewisse Verknappung; man wäre aber im Irrtum, wenn man annehmen wollte, biefer geringfügige Mangel fei eine Folge bes verringerten Angebotes. Nach ben Berechnungen bes Instituts für Konjunkturforschung war vielmehr in ben letzten Monaten bie verfügbare Eiermenge etwas größer als im Vorjahre. Der Bedarf muß also gewachsen fein. Die Verstärkung der Nach­frage mag zum Teil mit der vorübergehenden knap­pen Versorgung der Fett- und Schweinefleischmärkte Zusammenhängen, sie ist aber in der Hauptsache eine Folge der Vergrößerung desArbeitsein- kommens.

Die Erhöhung des Einkommens, wie sie für Mil­lionen unserer Volksgenossen durch bie (Bingliebe- rung in ben Arbeitsprozeß erreicht wurde, ver­ursachte wie kürzlich bei ber Butter nun bie Erhöhung bes Eierverbrauchs. Nach früheren Fest­stellungen war in Arbeiterhaushaltungen eine Ein­kommenssteigerung um 10 v. H. mit einer Zunahme des Eieroerbrauches von 11 v. H. verbunden, wäh­rend bei ben Angestellten unb Beamten bie Steige­rung nur 7 o. H. bzw. 5 v. H. betrug. Aus diesem Vergleich geht hervor, baß sich die Nachfrage nach Eiern in den letzten Jahren ganz erheblick gesteigert haben muß. Für bie Zukunft läßt sich Daraus bie Lehre ziehen, baß ber Bauer seine zlnftregungen oerboppeln muß, um mit ber wachsenden Nachfrage burch eine Vergrößerung ber inländischen Erzeugung Schritt zu halten.

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Staffelführer Nagel (M. 147) bei ber Winterprüfungsfahrt siegreich.

Zu biefer Fahrt hatte bie Kraftfahrinspektion West eine Mannschaft gestellt, an ber u. a. ber Führer ber Motorftanbarte 147 Staffelführer Nagel und Beifahrer Scharführer D a u ft e r mit Wanderer Kübelsitz-Wagen teilnahmen. Die Drei-Tage-Fahrt begann bekanntlich in Bad Harzburg unb hatte als Ziel Titisee.

Nach anfänglich gutem Start hatte die Mann­schaft des NSKK. zweimal Zeitausfall, so mußte sie infolge Kühlerrohrbruch unb Defekt ber Ben­zinzufuhr an einem anberen Wagen einige Stun­den an Zeit einbüßen. Aber trotzdem gelang es ben Fahrern, bie Gesamtstrecke von über 1400 Kilometer, bie z. Teil über stark vereiste unb schneebedeckte Straßen führte, in einer noch verhältnismäßig guten Zeit zu bewältigen, so baß bas Ziel ohne Strafpunkt erreicht würbe. Knapp an ber silber­nen Plakette vorbei wurde ber Mannschaft der eiserne Ehrenschild zuteil.

1SO0-Kurhessen Kassel 10:12 (3:8).

Die Handball-Gauliga-Elf weilte am Sonntag in Kassel und hatte im fälligen Verbandsspiel gegen bie Kurhessen anzutreten, ßeiber mußte sie mit Ersatz für Göing, Knop unb Steines kämpfen. Das Halb- xeitergebnis lautete 3:8 für Kassel, ba sich bie Mann­schaft burch bie Umstellungen nicht rasch genug ge­funden hatte. Zum Schluß mußte sich die Elf der Spielvereinigung knapp mit 10:12 Toren geschlagen bekennen. Wir berichten noch darüber.

VfB. Kurhessen Marburg Tuspo. Betten­hausen 8:£> (5:2); Tv. Kirchbauna Tv. 61 Esch- roege 7:5 (4:4); Kurhessen Kassel ©p. 23g. Gie­ßen 1900 12:10 (8:3); Spielverein Kassel CT. Kassel 2:5 (0:4).

Handball im Kreis VIII.

Mtv. Gießen Tv. Münchholzhausen 9:4 (5:1); Tuspo. Marburg Tv. Lützellinden 13:6; Tv. Nie­dergirmes Tv. Dorlar 10:7 (6:1).

Freundschaftsspiele: Tv. Hörnsheim Tv. Dutenhofen 8:6 (5:2); Tv. ßang-Göns Jugend Tv. Gambach Jugend 11:6 (7:3); Tv. Garbenheim SA. Hilfswerklager 7:7 (3:5); Spv. 05 Wetzlar Tv. Wetzlar Jugend 8:5 (4:2).

Mlv. I Tv. Münchholzhausen I 9:4 (5:1).

Mit einem schönen 9:4-Siege konnte die erste Mannschaft des Männerturnvereins am vergange­nen Sonntag ihr fälliges Berbandsspiel gegen bie gleiche des Turnvereins Münchholzhausen beenden. Münchholzhausen stellte eine gute, schnelle unb äußerst eifrige Elf ins Felb. Die Männerturner fan- ben sich ausgezeichnet zusammen, besonbers zeigte sich ber Sturm schußfreudiger als gewöhnlich.

In ber ersten Halbzeit waren bie Gießener jeder- zeit überlegen unb erzielten durch eine Anzahl schön vorgetragener Angriffe in fast regelmäßigen Abständen fünf gültige Tore. Ein ausgesprochenes Schußpech ber Gießener Elf verhinberte einen noch höheren Halbzeitftanb. Nach Wechsel wurde die Münchholzhäuser Mannschaft etwas durchschlags- träftiger unb konnte burch drei weitere Treffer das Resultat etwas verbessern. Den Männerturnern, bie zeitweise nur mit 4 Stürmern angriffen, gelangen noch 4 Tore. Gut geleistete Arbeit bes Torwartes mit seinen beiden Verteidigern, schnell vorgetragene Angriffe der ßäuferreihe schufen, vereint mit dem systemvollen Spiel und sicheren Schuß des Sturmes den Männerturnern die beiden wertvollen Punkte.

Mlv. Jugend Tv. Münchholzhaufen Jugend 3:5 (3:3).

Vor dem Spiel der ersten Mannschaft standen sich beide obengenannte Jugendmannschaften im Freundschaftsspiel gegenüber, bas von ben Münch­holzhäusern verdient gewonnen würbe.

Spielvereimgrrng 4900 Gießen.

1900 Dillenburg 2:1 (2:0).

Der Sieg ber Blauweißen ist ziemlich karg aus­gefallen unb babei fing es so vielversprechend an. Als Heilmann in ber 5. Minute ben Führungs­treffer erzielte, fchien alles auf einen klaren Sieg ber Platzbesitzer hinzubeuten. Doch Dillenburg stemmte sich ben Angriffen ber Blauweißen mit Macht entgegen unb bas war es, was bie Gast­geber mehr unb mehr auseinanberfallen ließ. Wohl sah man einzelne gute Ansätze zur Kombination, aber in Tornähe verzettelte man sich zu sehr. Hin­zu kam, baß 1900 ben größten Teil bes Kampfes mit nur zehn Mann durchführen mußte, denn Mank wurde gleich zu Beginn verletzt. Vorübergehend schied er aus und als er kurz vor Halbzeit im Nah­kampf abermals verletzt wurde, sah man ihn nicht wieder. Auch ßippert, ber noch an einer alten Ver­letzung laborierte, lief humpelnb im gelbe herum.

Der Spielverlauf war nicht allzu ereignisreich. Das Strohfeuer der Blauweißen war bald erloschen und in vielem Kleinkrieg mühte man sich ab, ben Ball vor bas Tor bes Gegners zu schaffen. So­lange 1900 elf Mann im Felde hatte, hatten die Aktionen noch Hand und Fuß unb in ber 5. unb

mene Durchführung ber internationalen Wett­kämpfe ber Eisschützen. Die Mannschaften ber drei Länder traten in Heimattracht an, ein überaus buntes Bild, bas noch verstärkt würbe, als bie Bewohner bes Werdendester Lanbes sehr zahlreich in ihren schmucken Kostümen sich 3u ihnen gesellten, so baß auf bem Rießer See im Glanze einer milben Wintersonne sich ein farbenfrohes Leben unb Treiben abspielte. Getreu ber alten Ueberlieferung hielt ber Präsibent bes Organisationskomitees Dr. Ritter von Halt eine 2ln{prad)e, unb mit einem vielstimmigen Freudenruf würben bie Wettkämpfe für eröffnet erklärt. Im internationalen Eisschießen, an bem Deutschlanb, Oesterreich unb bie Tschecho­slowakei beteiligt waren, kamen unsere stammes- verwandten Brüber burch Georg Ebenhauser, ber ben Eisstock 154,60 Meter weit schleuderte, zu einem glänzenden Sieg.

Eiskunstläufen der Männer. Pflichtübungen I Teil.

Das Pflichtlaufen der Männer nahm ä? Sonn­tagnachmittag im Kunfteisftadion zu Garmisch-Par- tenkirchen seinen Anfang. Vor 6000 Zuschauern wurden bis zum Abend insgesamt vier Figuren erledigt. Von 37 gemeldeten Bewerbern flehten sich am Sonntag nur 25 zum Wettbewerb. Welt­meister Karl Schäfer (Oesterreich) steht erwartungs­gemäß mit einem knappen Vorsprung an ber Spitze.

den.

Die beiden Mannschaften begannen den großen Kampf in folgender Besetzung: Schweiz: Künz- 1er; Schmidt, Hug; Toriani, H. Cattini, F. Cat- tini; H. Keßler, Heller, K. Keßler. Deutschland: Egginger; Jänecke, Bethmann-Hollweg; Kogel, R. Ball, Schenk; Dr. Strobl, Schibukat, Wiedemann.

Das Spiel begann mit einem Durchbruch von Kögel, der jedoch an der Deckung ab prallte, Ständig wechselten die Situationen, es wurde mit unge­heurer Erbitterung gekämpft. Unermüdlich griffen die schnelleren Deutschen an. Kurz vor Drittelschluß wehrte Egginger in prächtiger Weise einen gefähr­lichen Schuß ab.

Das zweite Drittel eröffnete die deutsche Mann­schaft mit einem schnell oorgetragenen Angriff. Aber auch die Schweizer griffen scharf an. Vor dem deutschen Tor gab es wiederholt gefährliche Augenblicke. Ein neuer Angriff ber Deutschen, Rubi Ball kam burch unb gegen seinen Schrägschuß war Künzler machtlos. Folgende Schweizer Gegenan­griffe scheiterten.

Zu Beginn bes letzten Drittels mußte Egginger sofort einen Scharfschuß von F. Cattini abwehren. Ein Weitschuß von Schibukat würbe abgefangen. Jänecke unternahm bann einen feiner stets gefähr­lichen Durchbrüche. Kurz vor bem Schweizer Tor schlug er plötzlich einen überraschenben Haken, schoß ebenso unerwartet unb Künzler mußte den zweiten deutschen Treffer passieren lassen. Deutsch­land hatte das Spiel gewonnen, bie Menge raste vor Begeisterung.

Das Spiel sah zwei gleichwertige Mannschaften am Werk. Es mürbe mit unerhörtem Eifer ge­kämpft, flüssige Kombinationen konnten sich aber wegen ber betonstarken Störungsarbeit auf beiden Seiten kaum entwickeln. In der deutschen Mann­schaft füllte jeder seinen Posten nach besten Kräften aus.

Die Schlußiabellen der Vorrunde.

Gruppe A.

Spiele Gew. Verl. Tore Pkte.

1. Kanada

3 3 0 24: 3 6:0

2. Oesterreich

3 2 1 11: 7 4:2

3. Polen

3 12 11:12 2:4

4. Lettland

3 0 3 3:27 0:6

Gruppe B.

Spiele Gew. Verl. Tore Pkte.

1. Deutschland

3 2 1 5:1 4:2

2. USA.

3 2 1 5:2 4:2

3. Italien

3 1 2 2:5 2:4

4. Schweiz

3 1 2 1:5 2:4

Gruppe C.

Spiele Gew. Verl. Tore Pkte.

1. Tschechoslowakei

3 3 0 10: 0 6:0

2. Ungarn

3 2 1 14: 5 2:4

3. Frankreich

3 1 2 4: 7 2:4

4. Belgien

3 0 3 4:20 0:6

Gruppe D.

Spiele Gew. Verl. Tore Pkte

1. England

2 2 0 4:0 4:0

2. Schweden

2 1 1 2:1 2:2

3. Japan

2 0 2 0:5 0:4