Wirtschaft
lom
ifaufträge vor, sen bemerkbar
ren könnte. Da ist z. B. der G a s k a m p f von den berüchtigten Stinktöpfen der Chinesen wie den künstlichen Rauch- und Staubwolken der alten Griechen und Römer an bis zur Phosgengranate des Weltkrieges zu verfolgen. Selbst der Fachmann wird erstaunt sein, zu vernehmen, daß nach der Schlacht von Bautzen am 20./21. Mai 1813 dem Berlin gegen Napoleon verteidigenden General von Bülow von den Berliner Stadtvätern allen Ernstes angeraten wurde, statt der Bajonette — Pinsel auf die Gewehre pflanzen und diese beim Angriff in Blausäure tauchen zu lassen, wodurch jeder Widerstand de^ Feindes gebrochen werden sollte. — Wen es hingegen interessiert, welchen Mantel Napoleon in der Schlacht bei A u st e r l i tz trug, oder welche Bibelsprüche die Feldprediger des 18. Jahrhunderts ihren Predigten zugrunde zu legen pflegten, wird gleichfalls auf seine Rechnung kommen. — Nicht minder lehrreich ist es, an Hand der General st abskarten und Angriffs- pläne festzustellen, wie sich die großen Heerführer der letzten drei Jahrhunderte den Verlauf ihrer Schlachten und Gefechte dachten und welchen Ausgang diese dann in Wirklichkeit nahmen.
So ist die Deutsche Heeresbücherei, deren Beanspruchung seit der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht von Tag zu Tag zunimmt, und die ihre bedeutsamste Zukunftsaufgabe in der Weiterverbreitung militärischen Gedankengutes erblickt, im Laufe von nur 16 Jahren zu einem Lehr- und Bildungsfaktor herangewachsen, der der jungen deutschen Wehrmacht auf geistigem Gebiete wertvolle Dienste leisten wird.
gen Wirtschaftsnachrichten — nach oben gerichtet zeigten. Die Farben-Aktien notierte unter größeren Schwankungen mit 148,50—148—148,50 (148,75), Ueberwiegend etwas schwächer eröffneten Elektroaktien. Lebhafter waren AEG. mit 36,75—36,65— 36,90 (37,65), im übrigen hielten sich bis Rückgänge etwa bei 0,25—0,50 v. H., stärker ermäßigt waren nur RWE. mit 127,40 (128,75) und Siemens mit 166 (167,25). Montanpapiere lagen uneinheitlich. Fest blieben Mansfelder mit 124,13 (123), auch Rheinstahl und Harpener lagen noch etwas höher, Hoesch, Klöckner, Mannesmann und Stahlverein ließen bis 0,65 v. H. nach, letztere zogen später auf 75,25 nach 75 (75,50) an. Größeren Umsatz hatten erneut AG. für Verkehrswesen mit 91,75—92 (90,75). Maschinen- und Motorenwerte notierten durchweg 0,50 v. H. höher, fest waren im Freiverkehr Adlerwerke Kleyer mit 96 (94). Sonst eröffneten u. a. Reichsbank 1, Allgemeine Lokal & Kraft 1, Südd. Zucker 1 und Deutsche Linoleum 2 v. H. höher.
Renten lagen still, aber freundlich. Etwas fester waren Ältbesitz mit 110,50 (110,40), sonst galten Zinsvergütungsscheine etwa 92,30 (92,35), Kommunal-Umschuldung unv. 87,75 und späte Reichsschuldbuchforderungen unv. 96,65. Von fremden Werten 4proz. Ungarn Gold 9,25 (9,20).
Im Verlaufe blieb die Grundtendenz fest, das Geschäft ließ jedoch etwas nach. Zumeist blieben die Kurse auf dem nach den ersten Notierungen erreichten Stand behauptet. Etwas fester waren nochmals AG. für Verkehr mit 92,25 nach 92, Westdeutsche Kaufhof mit 27,75 nach 27,25, Reichsbank mit 179,50 nach 179, AEG. mit 37 nach 36,90, Rheinstahl mit 106 nach 105,13 und Deutscher Eisenhandel mit 109,75 nach 108,50. Fest zur Notiz kamen Scheideanstalt mit 211,50 (210), Rütgerswerke mit 115,75 (113,75). Etwas niedriger lagen IG.
mene teutsche Soldat" aus dem Jahre 1726, des Marquis des Feuquiers „Geheime und sonderbare Kriegsnachrichten" und — ein wahres Wortungeheuer — ein „Kriegs-Jnge- nieur-Artillerie-See- und Reiterlexikon" vom Jahre 1757 aus Dresden. Auch zählt die Heeresbücherei Friedrichs des Großen Feldzugskarten aus dem Siebenjährigen Krieg, die noch Spuren der Kämpfe tragen; Originalbriefe Moltkes; die nur noch in einem einzigen Exemplar vorhandenen Memoiren des Grafen Kalkreuth und ein grundlegendes Werk über die Neuaufstellung der russischen Armee in kostbarer Lederkassette, das gegen Mitte des vergangenen Jahrhunderts durch den Kaiser von Rußland dem König von Preußen zum Geschenk gemacht wurde, zu seinen Schätzen. Hauptstück der ganzen Sammlung aber ist ein altes Ge- wehr-Jnstruktionsbuch vom Jahre 1874, das seinerzeit dem Leutnant von Hindenburg gehörte, und von dessen Hand den Vermerk „Uebernommen am 30. Mai 1877" trägt. Deutlicher könnten wohl der Ordnungssinn und die peinliche militärische Gewissenhaftigkeit des großen deutschen Nationalhelden nicht zum Ausdruck gebracht werden."
Hier kann man alles finden.
Es gibt fast nichts von einiger militärischer oder geschichtlicher Bedeutung, was man aus den Sammlungen der Deutschen Heeresbücherei nicht erfah-
Wochenbericht
vom Frankfurter Gchlachtviebniarkt.
Der Frankfurter Schlachtviehmarkt brichte in dieser Woche wieder normale Beschickung. Im ganzen blieb das Geschäft ruhig, da der Bedarf erfahrungsgemäß im Monat Januar besonders schwach ist.
Am Großviehmarkt konnten sich die festen Preise der Vorwoche aufrechterhalten. Das Geschäft nahm wieder einen sehr lebhaften Verlauf, die auf- getriebenen 930 (498) Tiere wurden ausverkauft. Für Ochsen, Bullen und Färsen hielten sich die Preise zwischen 41 bis 43 Mark, Kühe erforderten 25 bis 43 Mark.
Am Kälbermarkt trat ein weiterer Preisrückgang auf 30 bis 70 Mark ein, gegen 35 bis 72 Mark in der Vorwoche, zumal die Qualität eine weitere Minderung aufwies. Die Zufuhr betrug 1363 (1603) Stück und wurde nach langsamem Geschäft geräumt.
Für Hämmel und Schafe bestand im Hinblick auf den Eintopf-Sonntag größere Nachfrage, bei nahezu unveränderten Preisen wurde der Auftrieb von 467 (72) Stück ausverkauft.
Am Schweinemarkt erhöhte sich die Beschickung auf 3029 (1931) Stück. Die Qualität war mittelmäßig. Zu den Festpreisen von 51 bis 57 Mk. je nach Gewicht und Qualität erfolgte Zuteilung.
Oie Industrie-
unb Handelskammer Gießen
gibt Auskunft:
24: Luftpostbeförderung von Postanweisungen.
25: Verzeichnis deutscher Anschriften in Nieder- ländisch-Jndien.
26: Regelung der Mechanisierung in der Zigarrenindustrie in den Niederlanden.
27: Bekanntmachung KP 88 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.
28: Keine Nachnahme auf Paketen und Wertbriefen nach Danzig.
* Metallgesellschaft AG., Frankfurt am Main. Der Abschluß 1934/35 (30. Sept.) brachte aus laufenden Geschäften einen Gewinn von 4,978 (1,52) Millionen Mark. Außerdem erbrachte das Geschäftsjahr außerordentliche Erträgnisse in Höhe von 0,72 (3,60) Mill. Mark. Aus dem vorhergegangenen Geschäftsjahr steht ein Ge- winnoortrag von 604 051 (597 082) Mark zur Verfügung. — Der Generalversammlung am 18. Febr. soll die Verteilung einer Dividende von wieder 6 v. H. auf die 1,86 Mill. Mark Vorzugsaktien sowie von 5 (4) v. H. auf die 33,4 Mill. Mark Stammaktien vorgeschlagen werden. Es ist beabsichtigt, für Abschreibungen auf Anlagen 2,238 Mill. Mark (0,88 reguläre und 0,39 außerordentliche Abschreibungen auf Anlagen), auf Beteiligungen 1,137 (2,91 auf Beteiligungen und Rückstellungen) zu verwenden, ferner einen Betrag von 500 000 Mark einer neu zu bildenden Sonderreserve zu überweisen. Sonderzuweisungen an die Versorgungskasse der Beamten sowie an deren Jubiläumsstiftung in Höhe von zusammen 150 000 Mark,
Das Zeughaus soldatischen Geistes
Besuch in der Deutschen Heeresbücherei in Berlin.
(Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.)
Der langjährige stellvertretende Direktor der Deutschen Heeresbücherei in Berlin, Oberstleutnant a. D. Dr. Stuhlmann, ist wegen Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand getreten. Sein Nachfolger, Bibliothekar Dr. B a s l, gewährte aus diesem Anlaß unserem I. M.-Mitarbeiter eine Unterredung über Aufgaben und Bedeutung dieser größten Militärbibliothek der Welt.
Gchon der große Scharnhorst ....
Obwohl schon der große preußische Heeresrefor- mator Scharnhorst zur Zeit Napoleons I. den Plan faßte, eine Zentralbibliothek für Militärwissenschaftenzu schaffen, trug doch bis zur Beendigung des Weltkrieges das deutsche Armee- bibliothekswesen weder äußerlich noch innerlich einen einheitlichen Charakter. Die vorhandenen Literaturbestände lagen bei den einzelnen Militärbehörden, Instituten und Truppenteilen verstreut. Die bedeutendsten Heeresbüchereien der Vorkriegszeit besaßen der Große Generalstab, die Kriegsakademie und die Militärtechnische Akademie in Berlin, sowie der Sächsische Generalstab in Dresden und die Armeebibliothek in München. Der wissenschaftlichen Vertiefung der Kriegskunst war dieser Zustand natürlich nicht gerade förderlich. Man ging daher noch während des Weltkrieges an eine Neuorganisation der feit dem Jahre 1916 unter Leitung von Professor K l e f e ck e r , des heutigen ersten Direktors der Deutschen Heeresbücherei, stehenden Bibliothek der Kriegsakademie in Berlin, der nach und nach dann die Heeresbüchereien des Großen Generalstabes, des Kriegsministeriums, der Militärtechnischen Akademie, sowie der Generalinspektion des Ingenieur- und Pionierkorps wie der Festungen und des militärische^ Verkehrswesens angeschlossen wurden.
Rettung vor dem Scheiterhaufen.
Die Deutsche Heeresbücherei als solche wurde jedoch erst am 1. Oktober 1919 ins Leben gerufen. Trotz ftärffter Widerstände politischer und wissenschaftlicher Art, durch welche die Bibliothek entweder um ihre Bestände gebracht oder aus ihrer selbständigen Stellung verdrängt werden sollte, gelang es, die einzigartige Sammlung durch die Stürme der Zeit unversehrt hindurchzubringen. Als im Jahre 1919 in den Straßen der Reichshauptstadt die rote Revolte raste, sollten ihr auch die zum großen Teil unersetzlichen Schätze der Heeresbücherei zum Opfer fallen. Als „nicht mehr zeitgemäßen Geistesballast" wollte man die Bücher dem Scheiterhaufen überantworten. Sie waren bereits aufgeladen, als durch eine kleine Kriegslist Direktor Klefecker die Rettung der Bestände gelang. Er ersuchte um die Vergünstigung, wenigstens die wertvollsten Bücher aus der „Makulatur" aussuchen zu dürfen, was ihm auch gewährt wurde. Hiermit war fchon Zeit und in diesem Falle alles gewonnen. Die angekündigte „Auslese" zog sich bann eben so lange hin, bis wieder einigermaßen normale Verhältnisse eingetreten waren.
400000 Bände.
Ihre Daseinsberechtigung erwies die Deutsche Heeresbücherei schon in den ersten Jahren ihres Bestehens. Bereits in den Jahren 1921/22 bis 1925/26 stieg die Zahl der Entleiher von 337 auf 713 Personen und die der verausgabten Bände von 11 740 auf 31 421 Stück. Auf einem Grundstock von 3 5 0 000 Bänden, der zunächst systematisch nach Fachkatalogen geordnet wurde, wurde erfolgreich weitergebaut. Heute zählt die Deutsche Heeresbücherei bereits gegen 400 000 Bände und 200 000 Karten sowie 500 wertvolle Handschrif - ten. Als öffentliche Fachbibliothek für Kriegswissenschaften umfaßt sie nicht nur alle deutschen und die wichtigsten ausländischen Bücher militärischen Charakters, sondern daneben auch zahlreiche grundlegende Werke auf den Gebieten der höheren Mathematik, Medizin und Musik, ja selbst der Theologie und Philosophie. Die Kriegskunst ist eine Universalwissenschaft, die alle Wissensund Lebensgebiete umfaßt.
„Der vollkommene ieutsche Soldat."
„Natürlich", erzählt Dr. B a f l, „sind unter den annähernd 400 000 Bänden auch zahlreiche bibliophile Seltenheiten und Kuriositä- t e t. Da trifft man z. B. sämtliche Dienstvorschriften und Stamm-, sowie Ranglisten der preußischen Armee vom Jahre 1720 an bis zum Weltkrieg. Zur Vervollständigung der Heeres- und Truppengeschichte sind diese Sammlungen von besonderer Bedeutung. Ferner findet man in dem mächtigen roten Backsteingebäude an der Dorotheenstraße auch Flemings berühmtes Werk „Der vollkom-
ferner eine Rückstellung für bestehende Penfions- verpflichtungen in Höhe von 300 000 Mark find vorweg über Gewinn- und Verlustrechnung vorge- nommen worden.
* Der Eisen st einbergbau an Lahn, Dill und in Oberhessen im Dezember. Auch der Dezember 1935 zeigt arbeitstäglich eine weitere Steigerung der Förderung von 3,095 im Vormonat auf 3,153 Tonnen. Der Versand brachte auch absolut eine Steigerung mit 3,520 Tonnen arbeitstäglich gegen 3,324 Tonnen im November. — Monatsförderung und Absatz betrugen 75 667 Tonnen bezw .84 453 Tonnen (77 372 Tonnen und 83116 Tonnen im November). Die Belegschaft erhöhte sich am Jahresende auf rund 3200 Mann.
Rhein Mainische Börse.
rNitlagsbörse fest.
Frankfurt a. M., 9. Jan. Obgleich zu den ersten Kursen seitens der Kulisse nach den Befestigungen an der Abendbörse einige Gewinnmitnah
men vorgenommen wurden, blieb die Grundstimmung auch an der heutigen Mittagsbörse fest. V, Publikum lagen zahlreiche kleine Kaufaufträg die sich besonders nach den ersten Kurs machten, so daß im Verlaufe die Aktienmärkte — auch unter dem Eindruck der zahlreichen günsti-
Farben mit 148,25 nach 148,50 und Aku mit 52 nach 52,50. Im Freiverkehr erhöhten sich Kleyer auf 96,50 nach 96 und Ways & Freytag auf 86 (84).
Der Rentenmarkt lag auch später still und unverändert. Pfandbriefe blieben bei ziemlich lebhafter Nachfrage unverändert, einige Liquidations-Pfandbriefe bröckelten etwas ab. Stadtanleihen lagen meist unverändert, etwas höher Frankfurter, 4,50 (7), 92 (91,75) und 4,50 (6) 91,75 (91,50). Von fremden Werten blieben Ungarn beachtet, ferner lagen Rumänen z. T. etwas fester.
Tagesgeld unv. 2,25 v. H.
Abendbörfe: Mexikaner fest.
Die Abendbörse nahm am Aktienmarkt einen ruhigen Verlauf. Im Vergleich zum Perliner Schluß war die Kursentwicklung etwas uneinheitlich, zumeist ergaben sich aber leichte Rückgänge von etwa 0,25 bis 0,50 v. H. IG.-Farben 147,50 (147,90). Der deutsche Rentenmarkt lag ebenfalls still
Canbmäbel! Canbar heilerinnen ! Landhelferinnen!
Schülerinnen der bäuerlichen Werkschulen! Lehrlinge in landwirtschaftlichen Betrieben!
Junggärtnerinnen?
, Wir rufen euch zum 3. Reichsberufswettkampf! habt ihr euch schon bei eurem Ortsbauernführer angemeldet?
und gut behauptet. Arn Auslandsrentenmarkt entwickelte sich ziemlich lebhaftes Geschäft in Mexikanern. 5proz. äußere Gold 13,60 bis 13,90 (13,30), 4proz. Gold 8 (7,75), 4,5proz. Irrigation 8 bis 8,13 (7,70), 5proz. innere Silber 5,65 bis 5,75 (5,45), 3proz. innere 5,10 (4,90), 5proz. Tehuan- tepec 7,25 (6,75). Schweiz. Bundesbahn-Obligationen kamen auf Basis der hohen Mittagstaxen zur Notiz; 4proz. SBB. 190 (185), 3,5proz. 178,50 (171,50). Außerdem wurden IG. Chemie Bafel volle in Anpassung an Berlin um 3 v. H. auf 169,50 herauf- gesetzt.
U. a. notierten: Altbesitz 110,25, 5proz. Stahlverein 97,75, 1951er Stahlverein 93, 4,5proz. Goldrumänen 9,25, 4proz. Rumänen 5,13, 4proz. SBB. 190, 3,5proz. SBB. 178,50, 5proz. innere Mexikaner 5,65 bis 5,75, 5proz. äußere Gold 13,60 bis 13,90, 4proz. Gold 8, 3proZ. Silber 5,10, 4,5proz. Irrigation 8 bis 8,13, 5proz. Tehuantepec 7,25, Commerzbank 84,13, DD-Bank 83,50, Dresdner Bank 84,25, Rhein. Hyp.-Bank 134, Harpener 109, Mansfelder Bergbau 124, Rhein. Braunkohlen 211,50, Rheinstahl 105,50, Aku 51,90, AEG. 36.75, BMW. 119, Bekula 136, Bemberg 102,25, MAN 95, IG. Chemie volle 169,50, Conti Gummi 161, Daimler 90,75, Deutscher Eisenhandel 110, Scheideanstalt 211,75, Deutsche Linoleum 141,25, Licht uhb Kraft 128, IG.-Farben 147,50, Felten 114,50, Ges- fürel 125, Holzmann 88,75, Junghans 83,75, Mainkraft 88,50. RWE 127, Schuckert 122,25, Westdeutsche Kaufhof 27, Südd. Zucker 198, Reichsbahn- VA. 121, AG. für Verkehrswesen 92,25, Hapag 15.;
Frankfurter Schlachtviehmarkt
Frankfurt a. M., 9. Jan. Auftrieb: Rinder 114 (gegen 38 am letzten Donnerstagmarkt) darunter 7 Ochsen, 5 Bullen, 82 Kühe, 20 Färsen. Zum. Schlachthof direkt 1 Bulle. Kälber 844 (848), Schafe 298 (72), Schweine 600 (328). Notiert wurde rro ein Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Kälber andere a) 64 bis 70 (am 3. Januar 66 bis 72),*' b) 53 bis 63 (56 bis 65), c) 42 bis 52 (46 bis 5-5), d) 30 bis 31 (35 bis 45). Hämmel b2) 47 bis 48 (48), c) 44 bis 46 (46 bis 47), d) 40 bis 43 (43 bis 45); Schafe; e) 38 bis 40 (—), f) 32 bis 37 (—), g) 20 bis 30 (—). Schweine a) 57 (57), a2) 57 (57), b) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (51); Sauen gl) 57 (57), g2) 57 (57). M^r't- verlauf: Kälber ruhig, ausverkaust. Hämmel und Schafe mittelmäßig. Schweine wurden zugeteilt. Ueberstand: 5 Kühe, 6 Schafe.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fe11waren: Beschickung des Fleischgroßmarktes: 854 Viertel Rindfleisch, 158 ganze Kälber, 86 ganze Hämmel, 216 halbe Schweine, 5 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilo in RM.: Ochsenfleisch b) 75 bis 77, c) 67 bis 75; Bullenfleisch b) 74 bis 77; Kuhfleifch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68; Färsenfleifch b) 75 bis 77, c) 67 bis 75. Kalbfleisch b) 84 bis 94, c) 74 bis 84. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter, höchster Preis 80, Flomen, höchster Preis 80. Marktverlauf: rege.
Schweinemarkt in Buhbach.
* Butzbach, 9. Januar. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 319 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 4 bis 6 Wochen alte Ferkel 19 bis 22 Mark, 6 bis 8 Wochen alte Tiere 22 bis 26 Mark. Der Handel verlief schleppend. Es verblieb lieber» stand.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt belchlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Franlkun a. JJi.
Bert.n
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß» kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß» lurS
Schlußk. Mittagbörse
Schluß- kurS
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mitiag- börie
Datum
8.1
91.
8.1.
9 1.
Datum
8.1
91.
8-1.
9.1
6% Deutsche Reichsaulethe v. 1927
100,4
100,4
100,5
100,5
4% oesgl. Serie 11 ............
9,5
9,5
—
—
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
97,1
97
97,1
97
5% Ruinan. vereinh. Rente v. 1903
5,65
5,75
5,8
6,13
b'/r°X> Doung-Anleihe von 1930 ..
103,4
103,13
103
103
4y2%Rumän.vereinh.Rentev.l913
8,9
9,25
8,6
9,1
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
4% Rumänische vereinh. Rente ..
4,95
5,13
4,95
5,1
Ausloj.-Rechten .............
110,4
110,25
110,4
2 %% Anatolier.............
39,4
39,25
_
39,3
4*/,% Deutsche Reichspostschatzan-
Weisungen von 1934, I.......
99,9
99,9
99,9
100
6% et)em.8% Hess. Bolksstaat 1929
Hamburg-Amerika-Paket .....0
15,4
15
15,5
15,5
(rückzahlb. 102%)............
97,25
97 5
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
——
—
—
26,75
4y2% ehern. 8% Hessische Landes-
Norddeutscher Lloyd .........0
17
17
17,25
17,25
bant Darmstadt Gold R. 12....
96,4
96,4
96,25
96,25
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
90,75
92,25
91
92,4
6y2% ehern. 4y,% Hess. Landes-
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
114
115
113,5
114,5
Hypothekenbank DarmstadtLiaui
100,8
101
_
_
Gommeri- und Privat-Bank ... 0
84
84,13
83,65
84,13
4'/r°/o ehern. 8% Darmst. Komm.
Deutsche Bank und D'sconto»
Landcsb.GoldschuIdverschr. R.6
93,25
93
_
Gesellschaft................0
82,75
83,5
82,5
83,5
Oberhesjen Provinz-Anleihe mil
Dresdner Bank.............. 0
83,25
84
83
84
Auslos.-Rechten .............
Reichsbank ..............12
178
179,75
177,75
179,75
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechren
113,13
113
112,9
113,13
4yt% ehem.8% Franks.Hyp.-Bank
A.E.G......................u
37,65
36,75
37,65
36,65
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
96,5
96,5
Bekula.................... 10
136,5
136
136,4
136,25
6>/2% ehern. 4*/2% Franks. Hyp.-
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5
111,75
——
114
113,75
Licht und Kraft ........... &y2
127,5
128
127,5
128,25
6y2% ehern. 4y2% Rheinische
Felten L Guilieaume......... 4
114,25
114,5
114,5
114,75
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....
101,5
101,5
101+5
101,4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
126
125
125,5
125
4y2% ehern. 8% Pr. Landespfand.
Rheinische Elektrizität ........ 6
127,75
131
128,25
131
briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
128,75
127
128,25
127,25
<y2% ehern. 7% Pr.Landespsand-
Schuckert & (io............... 4
123
122,25
123
122,4
briesanst., Gold Komm. Obl.Vt
97
97
97
97
Siemens & Halske............7
167,25
166
166,5
166
Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-38
108,2
108,2
108,13
108,2
Lahmeyer L Co.............7
123,5
124
123,5
124
4% Oesterreichische Goldrente....
—
30,25
30
30
Buderus ................... 4
95
95,25
95
94,25
4,20% Oesterreichische Silberrente
1,3
1,35
1,35
1,3
Deutsche Erdöl ..............4
108,75
108,5
108,65
108,13
4% Ungarische Goldrente.......
9,2
9,3
9,25
1 9,35
Harpener...................0
109
109
108,75
109,25
4% Ungarische Staatsrente v. 191C
9,05
9,15
9,15
I 9,15
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 8
85,4
84,75
85
84,25
4y2% desgl. von 1913.........
9
9,15
9,13
9,35
Ilse Bergbau ...............6
154
154
154
6% abgest. Goldmexikaner von 9S
12,75
13,9
12,7
13,3
Ilse Bergbau Genüsse........ 6
126
126
126
125,75
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Klöcknerwerke ...............3
82,65
81,65
82
81,75
Serie l....................
9,5
9,5
—
1 —
Mannesmann-Röhren........0
79
78,9
79
78,25
Frankfurt a. CDL
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
Schluß» kurS
Schlußk. Abendbörse
Schluß- kurS
Schlußk. Mittag, börse
8.Januar
9.Januar
Amtliche Rotieruna
Amtliche
Geld
Notierung Brief
Datum
8 1 -
9-1.
8.1 .
9 1.
Geld
Brief
Mansfelder Bergbau.......
.. 6
.. 6
123
124
123
124
116
Buenos Aire.
Brüssel ....
0,669
41,86
0.673
41,94
0,668
41,86
0,672
41,94
Rheinische Braunkohlen .... Rheinstahl ................
Bereinigte Stahlwerke......
Otavi Minen .............
Kaliwerke Aschersleben......
Kaliwerke Westeregeln......
Kaliwerke Salzdetfurth.....
. 12 .. 4
. 0
.. 0
.. 5 .. 5 ?y2
213,5
105
75,5
17,65
211.5
105,5
74,75
17,65
119,5
211,5
105
74,9
17,75
123
119
181
212,25
105,5
74,65
17,65
118,75
Rio de Jan.
Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
Helsingfors.. Paris ......
Holland ...
0,138
3,047
54,77
46,80
12,265
5,40
16,39
168,63
0,140
3,053
54,87
46,90
12,295
5,41
16,43
168,97
0,138
3,047
54,77
46,80
12,265
5,40
16,40
168,73
0,140
3,053
54,87
46,90
12,295
5,41
16,44
169,07
Italien.....
19,98
20,02
19.98
20,02
I. G. Farben-Jnbustrte.....
.. 7
148,75
147,5
148,25
147,9
Japan......
0,717
0,719
0,717
0,719
Scheideanstalt............
.. 9
210
211,75
—
—
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5.666
Goldschmidt ..............
.. 5
109,1
109,25
108,75
109,5
Oslo..... :
61,59
61,7
61,59
61,71
Rütgerswerke .............
.. 6
.. 4
113,75
115,75
115
115,5
112,9
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Metallgesellschaft...........
114
113,4
112,5
Lissabon....
11,125
11,145
11,125
11,145
Stockholm...
63,24
63,36
63,24
63,36
Philipp Holz mann.........
88,75
89,5
89
Schweiz ....
Spanien....
80,79
80,95
80,84
81,00
.. 4
89,5
33,97
34.0'
33,99
34,05
Zementwerk Heidelberg ....
Cementwerk Karlstadt.......
.. 7
119
120
—
10,28
10,28
10,30
.. 6
128
128
—
Budapest ..
Neuyork ...
2,486
2,490
2,486
2,490
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
—
102
101,5
T^nnfnofen
Aku (Allgemeine Kunstseide)
Bemberg.................
.. 0
52,5
51,9
52,5
52,25
.. 5
102
102,25
101,75
102,5
Berlin, 9.Fanuar
I
Geld
Brtei
Zellstoff Waldhof ..........
.. 5
117.25
116,75
116,9
116,9
Amerikanische Noten.......
2,438
2,458
Zellstoff Aschaffenburg .....
. 0
79
79,5
79
79,5
Belgische Noten...........
41,72
41,88
Dessauer Gas .............
.. 7
—
—
120,65
120,65
Dänische Noten ..........
54,56
54,78
Daimler Motoren..........
.. 0
91,5
90,75
91,25
90,65
Englische Noten ..........
12,23
12,27
Deutsche Linoleum.........
.. 8
139,75
141,25
139
141,5
Französische Noten .'.......
16,35
16,41
Orenstein & Koppel ........
.. 0
——
—
74,75
75,9
Holländische Noten........
168,31
168,99
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
27,25
27
27,13
27
Italienische Noten.........
Chaoe....................
71/.
288,5
288,5
288,5
288,5
Norweaiicbe Noten .......
61,43
61,67
Accurnulatoren-Fabrtk......
. 12
—
—
171,5
173,5
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
Contt-Gummt.............
.. 8
161
161
160,75
161
Rumänische Noten........
—
—
Schwedische Noten........
63,07
63,33
Gritzner..................
.. 0
I 26,75
I 26
I 26,9
| 25,9
Schweizer Noten..........
80,66
80,98
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
89
1 88,5
-
—
Spanische Noten..........
33,63
33,77
Süddeutscher Zucker .......
. 10
I 197
198
1 197,25
198
Ungarische Noten.........
—
——


