Hreitag, 9. Oktober 1936
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Nr. 237 Dritter Blatt
Aus der Provinzialhauptstadt
Geruhsames Wandern.
wird merklich kühl.
Wir erheben uns und grüßen noch einmal die
/ist
Leder hust dem WHW !
Der Eintopf Symbol der Volksgemeinschaft
uns Überleben.'
der Bäume wie m Gold getaucht, aber in dem tief 1 > ballen sich schon Ne-
Gute Möbel bei Koos
fliessen Schulstnß
Frau Wirtin!" „v, u„ 4 . ,
Die hat von dem Mädchen gehört, daß em lustiger Herr im Garten säße, und das Schönste vom Schönen zu essen und zu trinken wünsche, und den muß man sich doch einmal naher ansehew Eilfertig kommt sie an den Tisch, es sind bis letzt die einzigen Gäste, man muß sie schon em wenig ^^Das Essen wird sofort angerichtet sein, der beste Fisch den wir haben, und eine gute Flasche Burgunder. Dann Kalbsschnitzel mit Sahnensoße und gemischten. Salat, ich habe auch —
Ich bin im Voraus von der Gute überzeugt, Frau Wirtin, wir möchten aber auch übernachten bei Ihnen. Haben Sie drüben im Haus an der Brücke noch zwei Zimmer frei?"
Auch die schönsten, mein Herr! , strahlt die Wirtin zurück. „Ich wünsche guten Appetit, die Rosel kommt schon mit der Suppe Sie überwach noch daß auch nichts auf dem Tisch fehlt und zieht sich dann mit freundlichem Kopfnicken zuruck.
Die Sonne malt Kringel auf das weiße Tuch, sie blitzt auf die Bestecke und durchleuchtet den Wein blutrot. Hanna spricht nicht viel, fte foort 3obn Herbina, der immer etwas weiß, au unö tut
Reglos, Wir erheben uns und grüßen noch einmal oie müden alten Weiden am Bach. Wir haben wohl keinen Blüten großen Spaziergang gemacht, dafür aber mit allen bunten | Sinnen hineingehorcht in die Geheimniste von Wald
zu Gießen einen Missionskursus Hervorragende Missionskenner, insbesondere Missionsdirektor Dr. Hartenstein (Basel), haben ihre Mitwirkung bei diesem Kurse zugesagt.
Vortrag in der Iohanneskirche.
Am morgigen Samstag um 18 Uhr spricht Gebot in der Johanneskirche zur evangelischen Jugend.
Die Eintopfgerichte in den Gaststätten am 11. Oktober DNB. Der Leiter der Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe teilt seinen Mitgliedern mit, daß für den ersten Eintopffonntag am 11. Oktober folgende vier Eintopfgerichte für die Gaststätten vorgeschrieben sind:
Es gibt Tage im Herbst, an denen es so als ob in der Natur alles den Atem anhält, stehen die Bäume, kein Lüftchen bewegt die Blätter. Der Wald schweigt. An den letzten der Herbstblumen hängen schläfrig die VUIUCU .......... . _ ,
Schmetterlinge. Die Sonne ist wohl Siegerin über und Feld. Und dafür sind mir dankbar, den Frühnebel geworden, aber doch ist ihr Schein -TUrtinfiion
nicht so hell. Zarte Schleierwolken verdecken das ^ortWtUCn.
strahlende Blau des Himmels. Tageskalender für Freitag.
Don der Universität.
Bon der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt:
Oberassistent Dr. G e o r g König in Königsberg i. Pr. ist vertretungsweise mit der Leitung des Instituts für Leibesübungen an unserer Universität beauftragt worden.
Wir machen auf die Vorlesungen für Hörer aller Fakultäten aufmerksam, die im Wintersemester 1936/37 gehalten werden, u. a. auf die Vorlesung von Professor Dr. Frhr. von Gall „Erklärung altmexikanischer Bilderhandschristen."
Diese eine Mark jährlich kann jeder zahlen!
Von der Ortsgruppe Gießen des Reichsluftfchutz- bundes wird uns geschrieben:
Nach den bisher vorliegenden Berichten unserer Blockwarte stellen sich der Werbung für den Reichs- lustschutzbund erhebliche unnötige Schwierigkeiten entgegen ,
Es ist ebenso bedauerlich wie bezeichnend, immer noch feststellen zu müssen, daß Volksgenossen, die in guten Verhältnissen leben, ihren Beitritt zum RLB. „aus wirtschaftlichen Gründen" verweigern, wahrend minderbemittelte Volksgenossen mit kleinstem Einkommen willig die Mitgliedschaft erwerben.
Es scheint vielen noch nicht klar zu fein, daß der zivile Luftschutz ein wichtiges Glied in der Kette
gleich, aus welchen gesellschaftlichen Schichten sie kommen. Lang hat er sich bei keiner von ihnen aufgehalten, nur einmal. Das war der größte Fehler'seines Lebens gewesen. Die Frau hatte er ge- | liebt und an dieser Liebe, bei der er der Betro- i qene gewesen war, war etwas zerbrochen, waren seine Illusionen zerbrochen. Seitdem fühlte er sich zwar dem Leben gegenüber wohler, aber manche Stunde wurde schwerer dadurch. Es liegt Kostbarkeit in Illusionen, und man empfindet es, wenn sie verloren gegangen ist... Er hatte sich immer gewünscht, daß es' ein Kraut gegen Erinnerung gäbe und gegen unerfüllte Wünsche; jetzt mochte er glauben, es gefunden zu haben. In dem Gefühl tarker Sympathie für Hanna Brandes. Er wünscht ie sich und hofft auf Ruhe und Abschluß seines unruhigen Lebens Sie ist die erste, die jenes Frauengesicht von einst verwischen könnte er will, daß sie es verdrängt, er will irgendwo einmal zu Haus sein, ganz egal, wo ... Bei einer Frau zu Hause sein — es muß einmal gelingen
„Sie machen mich glücklich, Hanna, daß Sie ge- kommen sind," sagt er überzeugt und erwartet auch keine Antwort, als sie keine gibt. Sie setzt sich neben ihn, nimmt die Mütze ab und faltet die Hände darum. Es ist wie ein kleiner Halt m der zitternden Unsicherheit des Körpers und des Herzens. Nur langsam gibt sich das. Die Landschaft, durch die sie fahren, ist neu für Hanna und hat etwas Beruhigendes an sich. Einmal machen sie Station vor einem primitiven Gasthaus an Der Straße, sie trinken eine Fleischbrühe und unterhalten sich mit dem Wirt. Seine Kinder stehen mit runden Augen und offenen kleinen Mäulern dabei, , es ist sehr selten, daß die vorbeirasenden Wagen halten, und man sich die Leute aus der großen
i Stadt näher besehen kann. Für Hanna selbst ist das [ neu, sie ist wohl manchmal mit Paul Laverenz eine t Strecke weit gefahren, aber eingekehrt wurde dann nur in den großen Hotels oder Cafes bekannter Orte in der weiteren Umgebung Berlins.
hätte auch mein Leinenkleid anziehen können, ich bin ja viel zu elegant, vielleicht übernachten wir auch in so einem kleinen Gasthaus — , benft n?-
Sie hat nicht ganz unrecht, denn John Herbmg stellt den Wagen' in einer alten Mühle m Lübben unter und hat auf das fragende Gesicht Hannas nur ein kleines, jungenhaftes Lachelw
.Wir laufen jetzt ein Stuck zu Fuß, und bann
Und Hanna Brandes läßt sich gern überraschen. Sie gehen zu den Anlegestellen, ein junger Bursche stakt sie durch schmale Wassergassen, es geht an schindelgedeckten Gehöften vorbei, unter einer großen Holzbogenbrücke hinweg, und unweit davon halten sie an.
„Das ist der „Fröhliche Hecht", Hanna, und cher wollen wir es uns wohl sein lassen, steigen Sie aus." Er reicht ihr beide Hände und führt fte em paar Schritte wie eine kleine Hoheit in den Garten des von hohen Bäumen umstandenen Gasthauses. Eine junge Spreewälderin kommt auf sie zu und fragt nach ihren Wünschen
„Bringen Sie uns an Ihren schönsten Tisch Ihr schönstes' Gericht und einen guten Wein dazu. Die junge Frau lächelt und verschwindet 'M Haus Auch Hanna lächelt, und alle Befangenheit fallt von ihr ab. Sie wacht auf wie aus einem Traum, der sie zu rasch überfallen hat. „Ist es nicht wunderschön hier? Wie lange habe ich mir gewünscht einmal wieder da zu sein. Jetzt werden wir erst mal gründlich futtern, und dann führe ich Sie einen der wenigen Wege, die es hier gibt. Viel Auswahl haben wir nicht, es ist ein Spreewald- Venedig mehr Wasser- als Landstraßen. Hallo,
I der Bäume wie m Gold getai eingeschnittenen Wiesengrunde scheint,! bei zusammen, und die Luft
„Morgen wollen wir uns in die tiefe Stille bringen lassen, Hanna. Ich habe nirgends in der Welt so viel Lautlosigkeit erlebt, als in den Wäldern hier. Mir ist damals keine Menschenseele begegnet, und der Mann, der den Kahn stakte, sagte auch nichts. Der Schlag seines Stockes ms Wasser war alles, aber auch das tut er diskret. Hochwald, kaum ein paar Wolken zu sehen, kaum ein Vogel zu hören, nur in der Ferne ein kleines, wehmütiges Geigenlied, und meistens ist es ein alter Mann, der'so am Ufer steht und sein Geld verdient. Dann verschwindet er im Wald, als gehöre er zu ihm und wohne in ihm.
Es find besinnliche Stunden, die man da hat. Man ist mit sich und seinen Gedanken ganz allem, man steht ihnen von Angesicht zu Angesicht gegenüber und kann sich nicht entgehen — denn rem Mensch entgeht sich, Hanna Er nimmt behutsam ihren Arm, spürt den leisen Gegendruck, die Sonne ist rot hinter dem schweigenden Hochwaio versunken; auf dem Weg, den die Veiden gehen, treffen sie hin und wieder ein engumschlungenes Paar, das langsam den Wiesen zustrebt; gedampft sind die Stimmen von Mensch und Tier, bie aus den Gehöften zu ihnen dringem Herbing schwe gt plötzlich, das Gesicht der Landschaft erfüllt fern Herz und macht ihn selber unfrei. Es ist nicht gut, mviel von sich zu sprechen, es kann weich und nachgiebig machen, man bleibt in der Cmsamkeit seines eigenen Jchs immer am stärksten, er hat es an sich erfahren ...
(Fortsetzung folflt)
1. Hammelfleisch mit grünen Bohnen;
2. Supentops von Linsen mit Wurstemlagen;
3. Pichelsteiner Fleisch;
4. Fisch-Eintopfgericht nach freier Wahl.
Die Festlegung dieser Eintopfgerichte gilt nur für Gaststätten. Den Hausfrauen bleibt die Wahl der Eintopfgerichte selbst überlassen.
W.nterhilsswerk des deutschen Volkes 1936/37
Ortsgruppenführung Gießen-Süd.
Am Montag, 12., Dienstag, 13. und Mittwoch, 14. Oktober findet in der Ortsgruppe Gießen-Süd durch die NS.-Frauenschaft die WHW.-Pfundsamm- lung statt. Es wird gebeten, die Lebensmittelspenden' (Pfundpakete) zur Abholung bereithalten zu wollen.
Dank derpanzer-Abwehr-Abieilung 16
Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt uns folgendes mit:
Der Kommandeur der Panzer-Abwehr-Abteilung 16 hat in einem Schreiben an den Herrn Oberbürgermeister den Dank feiner Abteilung für die freundliche Aufnahme während der Einquartierung vom 25. bis 26. September der Stadt und der Einwohnerschaft zum Ausdruck gebracht.
nichts dagegen, als er einmal leise über ihre Hand streicht.
„Ihr Wohl, Hanna!"
Sie trinkt ihr Glas aus, und Herbing sieht, daß ihre Hand leise zittert. Er weiß, was in dem Mädchen vor sich geht, sie ist eine schlechte Schauspielerin und versteht in dieser Stunde schwer, ihr Herz zu verbergen. Es ist nicht Glück, was den Mann durchströmt, es ist die Freude an diesem sonnig-grünen Tag und an dem jungen Menschen, der sich ihm als dem ersten erschließt. Fast schweigend beenden sie das Mahl und wandern dann am Wasser entlang, manchmal gehen sie wie unter einem dunkelgrünen Baldachin, dann ist wieder der graublaue Himmel über ihnen, an dem die Sonne langsam im Westen tiefer sinkt.
Wir Horen wohl noch hier und da ein dünnes Stadttheater, 20 bis 23 Uhr „Der Bettelstudent . Dogelstimmchen, aber nur ganz scheu und zurück- — Gloria-Palast, Seltersweg: „Ave Maria' — haltend. Es will scheinen, als ob sich die Vöglein Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Das Frauen - ihres leisen Gesanges schämten. Stark duften die Paradies" Herbstblumen. Sie senden uns die letzten Grüße Stabttheater Gießen.
des Sommers. Bäume und Blumen, Singvögel und Aus dem Stadttheaterdürv wird uns geschrieben: Waldtiere fühlen, daß die Tage der Ruhe kommen. Heute abend findet die Erstaufführung der Operette Die Blätter sind schon leicht gefärbt, nur lose hängen „Der Bettelstudent" von Carl Millöcker statt. Paul W r e d e hat eine szenische und textliche Neubeardei-
I tunq geschaffen. Er führt auch die Spielleitung die- I fer Erstaufführung feiner Bearbeitung. Kapellmeister Hans H. Hampel schuf die neue musikalische Bearbeitung. Einstudierung der Tänze und choreo- Opserspendcn t-om £of>n oberfinb an d-ÜUW- BaSeifterin" Srmgar^S e n n "e Winterhilfswerk bes Deutschen Boi-M e-qener Werkstatt hergestellten Kostüme sind an- kes. Kreisführung Wetterau in Gie- gefertigt nach Entwürfen von Sophie Buchner; ßen. Postscheckkonto Br. 23 033, ober auf dessen ausgesührt von Willi End r ich. Bühnenbildner: Bankkonto 6100 bei der Bezirkssparkasse Gießen zu Karl Löffler. Mitwirkende: Damen: Fomallaz, überweisen. Jachnow, Laskus, Prinz; Herren: Forftner, Hub,
Kuen Volck, Waltz. Mit dieser Operetten-Erstaufsuh- «»■■■■■■■■■■■■■■■ rung, die gleichzeitig die erste Operetten-Aufsuhrung der neuen Spielzeit ist, stellen sich dem Gießener sie noch an den Zweigen. Wenn starke Stürme kom- Publikum unsere neuverpflichteten Operettenkräfte, men, werden sie durch die Lüfte flattern. Sie haben sowie der neuverpflichtete Chor und die Tanzgruppe, ihre Arbeit getan. Die Zugvogel sammelten sich schon vor. Anfang 20 Uhr, Ende 23 Uhr. Die Vorstellung und ziehen nach warmen Ländern. findet als 4. Vorstellung der Freitag-Miete statt.
An solchen Tagen können wir nicht im Eilschritt Wissionskursus in Gießen,
durch Wald und Flur wandern. Da müssen wir $er Oberhessische Verein für Basler Mission verschon einmal stille stehen und lauschen. Und roenn anfta[tet vom 13. bis 15. Oktober im Johannessaal wir den Wald betreten, umfängt uns ein so weh->
Am Sonntag steht in jeder deutschen Familie der Eintopf auf dem TM als Zeichen der Volksgemeinschaft zim öonniag I ) bc5 Winterhilfswerks. - (Scherl-Bilderdienst-M.)
Es ging auch alles verquer
mit Hases Feinkosthandlung! Der Reinfall mit dem Fabrikanten Mchlhose lag ihm noch wie ein Stein im Magen, da bemerkte er durch die Schaufensterscheibe einen Polizisten, der die Auslage sorgfältig musterte. Hase ahnte nichts Gutes, und richtig! Der Mann trat näher: „Warum haben Sie keine Preisschilder?" wollte er wissen. „Es war doch mehrfach veröffentlicht, welche Waren auszuzeichnen sind!"
Wer hat natürlich keinen blassen Schimmer? - Hast! Er weiß von nichts. Doch Unkenntnis schützt nicht vor Strafe, und bares Geld zu blechen ist kein Pappenstiel ...
Tja - hätte er Zeitung gelesen!
Die schützt vor Schaden und Verdruß, weshalb sie feder haben muß!
wütiger Zauber, daß wir unwillkürlich um uns blicken. Wohl sind die Spitzen der hohen Fichten vorn Sonnenlicht umflossen, wohl blühen noch Thymian und Quendel, auch das liebliche Heidekraut, aber doch fühlen wir, daß auch der Wald sich zur großen Winterruhe vorbereitet. Er nimmt Abschied vom Sommer.
Am Abhang, wo dichtes Moos das Gestein überwuchert hat, fetzen wir uns nieder. Uns zu Füßen rauscht der klare Waldbach, aber auch nicht so laut und hell wie im Sommer. Trüge fließt er dahin, das geschwätzige Murmeln ist verstummt. Die Blätter der Schwertlilien an seinen Ufern werden schon braun. Dafür aber blühen noch Pfefferminz und Svierstaude und locken uns mit ihrem süßen Duft. Wie schnell haben wir ein Sträußchen Pfefferminz gepflückt! Wir wollen es trocknen, und dann soll es uns im Winter — wenn die inneren Teile des Manschen nicht so wollen, wie gewünscht — einen hestonden Tee geben.
Wir schauen nach den alten, grauen ©eiben, Die links und rechts am Bachufer stehen. Wie alt sind I sie eigentlich? Ihre Stämme sind gespalten, innen hohl, daß sich ein Mann darin verbergen kann Wie oft haben ihnen die Kinder alle Zweige abgeschnit- ten! Aber unverdrossen treiben sie in jedem Frühjahr neue Schößlinge Sie sind ein Bild des unverwüstlichen Lebens. Standen sie nicht ^on vor! Jahrzehnten wie alte, gebückte Männer am Bach, ohne Aeste und ohne Zweige? Und jetzt bilden wieder gerade, armdicke Aeste und viele, viele schlanke Gerten eine wundervolle Krone.
Zwischen den Weiden und den hohen Fichten zieht sich ein mit Gras bewachsener Weg, der am Bache umbiegt, hin. Er führt hinaus ms Feld. Was konnten die alten Weidenbaume alles erzählen!
Bei ihrem Anblick kommen auch nur ins Trau-! men Wir vergessen die Umwelt. Kem Laut stört uns.' Voll Andacht steht der Wald ...
Unsere Gedanken wandern. Können uns tue alten Weidenbäume nicht gar vieles ^uraunen an diesem verzauberten Herbstnachmittag? Gewiß. Aber nur die glücklichen Menschen, die lauschen wollen, Horen die Stimmen der alten Bäume .. . _. , f
Die Sonne will imteraehom_Nvch-^
NWknsWM
Roman von 3He Schuster.
Copyright 1936 by Aufwärts-Verlag S.m.b.f), Berlin Sw 68
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z'ÜrückkommL, aber 1^° dich nicht, wenn ich eben nicht bis elf Uhr im Haufe bi marHe?", fragt
Ihr kommt du- GE recht A freffen unä „S°. Und wenn ke.nerLust V w
„Dann komme ich wl, r . aufgehalten zu Hanna gereizt. Es ist 'hr grahUck)^ erfte Ber- werden und herumlugen zu mll ut)(?
stimmung legt sich "der i^e " und merk „Nimm den Kuchen noch m-t, ch°nn^
dir mal das e.ne: die M nner , qus
Keine Ausnahme. Sie sind ^cy
„Dann erzähl das doch mal ^aier, wird sich freuen." - eine Ausnahme,"
„Dem Vater — d^r '/mit Taffen und Tellern, gibt Ida zu und hanttert lt 1 schlecht von „Aber trotzdem .st das f°es ^echt geben, Natur aus. Du wirft mir eines
wenn du nicht auf mich W l - . auf das, was Hanna hört wirklich nicht meyr^ Derlaffen
Iba unkt. Sie hat C'le, r Straße nicht
und muß sich zwmgen, die^ 9qef)en Bon der hinunter zu rennen, so Schläge, eine Mi- katholischen Kirche hallen z y Breitenbach
nute später biegt Hanna Branbes^z platz em. Da steht uuch fte^ er bane-
häuptig im hellgrauen po.^ Gesicht, ob-
ben. Nichts von klar barüber war, ob
gleich er sich doch nicht g ^ilich bas erste Hanna kommen würbe. u |einen Wünschen Mal gewesen baß sich elf"*nY viele Frauen: stolze, „Wir lo «übersetzt hatte, unb er fcirnenbafte. amu I lallen mir
unb aleicbflültiae. vornebm


