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Ab 9. Juli bis auf weiteres: Wochen.ags blll. Ferleniahrten Jeden Dllttwoch, 9.30 Uhr, ab
Mainz:
Besonders verbilligte Fahrt ---------- 4347 V
Montags und Donnerstags: 2tägige Gesellschaftsfahrten nach Königswinter
Unabhängige Einzelreisen: „8 Tage von Mains nach Köln" nud „Eine Wocne am Rhein"
Fahrpläne, Werbeblätter und Auskunft durch
G.L.Sayser-Mluz (Sernfuredjet 31959)llaentur öer fiöln-Düffel- oorfer HöelnOamuffdiiffflört.
unter denen die iluto-Unioiv^abriffobrer Geiß, W. Winkler und Kluge auf DKW., außerdem noch 5). Winkler auf der gleichen Maschine, diesem Rennen wahrscheinlich den „Gehalt" geben werden.
Zwei volle Dutzend Nennungen weist die 35 0- Kubikzentimeter-Klasse auf, in der die offizielle Beteiligung von NSU. mit den Fahrern Fleischmann, Soenius und Steinbach besonders wertvoll ist.
Die gleiche Zahl von Fahrern — 24 — hat für das Rennen der 5 0 0 - K u b i k z e n t i m e t e r- KlasJe gemeldet, das in der Hauptsache einen sehr scharfen Kampf zwischen den DKW.-Fahrern Mans-^d, Müller, (pteinbad) und Bothmer auf der einen Seite und den NSU.-Leuten Fleischmann, Rüttchen und Soenius auf der anderen Seite erwarten läßt.
Die beiden Meisterfchaftsläufe für Seitenwagenfahrer sind ebenfalls außerordentlich stark besetzt. Die Klasse bis 600 Kubikzentimeter verzeichnet 15 Meldungen, darunter Braun auf DKW., Schumann und Stärkle auf NSU., Weyres und Stoll auf Harley-Davidson.
Frankreichs 30. „Sour* gestartet.
Am Dienstagmorgen wurde in Paris die alljährliche französische Radrundfahrt, die „Tour de France“, das älteste und traditionellste Straßenrennen der Welt gestartet. Wieder wird ganz Frankreich einen Monat lang im Banne seiner „Tour" stehen, die das alljährliche Hauptereignis im frcmzö- fifd)en Sportleben bildet und durch die Beteiligung der Spitzenfahrer ausländischer Nationen besondere Bedeutung genießt. In diesem Jahre sind 9 0 Fahrer in Paris gestartet. Vierzig von ihnen bilden die Klasse A der Ländermannschaften von Deutschland, Frankreich, Belgien und Spanien-Luxemburg, weitere 20 Fahrer bilden die fünf vierköpfigen Nationalmannschaften von Holland, Oesterreich, Jugoslawien, Rumänien und der Schweiz in der Klasse B und der „Rest" sind die 30 „Touristen", Einzelfahrer, die nicht in der Nationalmannschaft stehen, unter denen sich aber auch manch bekannter Fahrer befindet. Unter den Fahrern ist diesmal Italien nicht vertreten. Zahlenmäßig wurde dieser Ausfall durch die Verpflichtung der Ländermann- fchaften von Jugoslawien und Rumänien egalisiert: sportlich bleibt das Fehlen der Italiener unausgeglichen.
Die er sie Etappe führte über 258 Kilometer von Paris nach Lille. Besondere Schwierigkeiten brachte die meist flache Strecke noch nicht, dennoch blieb so manche schöne Hoffnung auf der Strecke und bald war das stattliche Feld, das unter dem großen Jubel der radsportbegeisterten Pariser Bevölkerung auf die Reise gegangen war, gesprengt. Es blieb aber eine 17köpfige Spitzengruppe bis Lille zusammen, di^erst auf den letzten Kilometern gesprengt wurde. Im Schlußkampf machte sich der Schweizer Paul Egli frei, er wurde von feinen Verfolgern nicht mehr eingeholt und erreichte nach einer Fahrzeit von 7:06,18 Stunden mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem bekannten Franzosen Archambaud als Erster das Ziel. Fast eine Minute später führte der französische „Tourist" Bet- Uni die Verfolgergruppe, die noch aus dem Dortmunder Bautz, dem Belgier Daneels und dem Wiener Bulla bestand, ins Ziel. Don den übrigen deutschen Fahrern lagen Ahrends und K i j e w - ski auf dem 12. und 15. Platze noch gut; die übrigen Deutschen sind weiter zurückgefallen.
In der Länderwertung der Klasse A führt nach dem ersten Tage Frankreich mit 21121:30 Stunden vor Belgien und Deutschland.
Sportamt »Kraft durch Freude*.
Heute folgende Kurse:
Allgem. Körperschule u. Schwimmen, Frauen und Männer: Von 20 bis 21.15 Uhr, Müllersche Badeanstalt, Treffpunkt Sprungturm.
Reiten! Von 21 bis 22 Uhr, Universitäts-Reit- inftitut, Brandplatz.
Morgen folgende Kurse:
L e i ch t a t h l e t i k, - F r a u e n u. Männer: Von 19.15 bis 20.30 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg.
Fröhl. Gymnastik u. Spiele, Frauen: Von 20 bi. 21 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26. Don 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.
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Für folgende Kurse werden Neuanmeldungen angenommen: Reiten: Freitags von 20 bis 21 Uhr, Montags von 21 bis 22 Uhr. Die Kosten für den
Das neueZunqvolkhe«m in Leihgestern.
* Leihgestern, 7. Juli. Das Jungvolk Leih- gestern hat ein eigenes Heim bekommen. In gemeinsamer Arbeit von Gemeinde, Partei, Ortsgruppenleiter und Jungvolk war der Plan, ein neues Jungvolkheim zu schaffen zur Reife gelangt. Der zweckmäßige Bau wurde nun in diesen Tagen vollendet. Am vergangenen Sonntag konnte er seiner Bestimmung übergeben werden. Das neue Heim des Jungvolks, das idyllisch am Waldrand unweit der Rindsmühle liegt, ist in leuchtendem Gelb gehalten und weithin zu sehen. Die Inneneinrichtung ist vorbildlich. Das Haus in seiner Gesamtheit dürfte seinen Zweck wohl erfüllen. Die Feier der Einweihung des Hauses war für die Leihgesterner Jugend eine große Freude. Nachdem im Laufe des Vormittags die Wettkämpfe des Jungvolks durchgeführt worden waren, trat man am Nachmittag im offenen Viereck am Haufe an. An der Feier nahmen auch politische Leiter und SA. teil. Fanfarenklänge, der Schlag der Jungvolktrommeln und die Begrüßungsansprache des Ortsgruppenleiters Will leiteten die Feier ein. Einige Jungvolklieder erhöhten die freudige Stimmung.
Der Propagandawart der Ortsgruppe, Pg. Siegfried, hielt sodann eine Ansprache: Der neue Heimbau bezeichne innerhalb der Gemeinde eine erfreuliche Entwicklung. Das Heim gebe in feiner zweckmäßigen Anlage, in feiner gediegenen Ausstattung alle Möglichkeiten der Entfaltung der Kräfte der Jugend. Dank müsse dafür besonders dem Ortsgruppenleiter Will ausgesprochen werden. Die Jugend habe nun den Raum mit Leben und mit ihren Kräften zu füllen. Die heimische Ju- genb werde diese Stunde der Einweihung kaum vergessen, denn mit den Jungen ziehen im Geiste alle Kämpfer um Deutschlands Ehre mit über die Schwelle. Der Redner gedachte hier besonders der Helden von Langemarck und Ppern. Mit dem Jung- volk ziehe aber auch der braune Kämpfer ein, der das freie Dritte Reich erkämpfen half. Aus dem Vermächtnis der Gefallenen des Weltkrieges und der Toten der Bewegung erwachse der Jugend Verpflichtung und große Verantwortung. Das herrliche Heim solle dazu helfen, zur Erkenntnis zu kommen, daß alles im Reiche eine Einheit fein muß.
Im Anschluß an die Rede des Propagandawarts übergab Ortsgruppenleiter Bürgermeister Will
6ftünbigen Kursus betragen für Mitglieder der DAF. 6.— Mark, für Nichtmitglieder 9.— Mark. — Tennis! Montags von 18 bis 19 und von 19 bis 20 Uhr, sowie Sonntags von 8 bis 9 und von 9 bis 10 Uhr. Der 6ftünbige Kursus kostet einschließlich Bälle, Schläger und Balljungengebühr für Mit- glieder der DAF. 4,80 Mark, für Nichtmitglieder 6— Mark. — Kindergymnastik: Freitay. nachmittags nach Verabredung. Anmeldung an die Geschäftsstelle, Schanzenstrahe 18, erbeten.
Kurze Sportnotizen.
57,6 Sekunden für 100 m Äraul erzielte der Japaner Yusa beim Training am Dienstag- morgen im Sportforum-Bad. Kiokawa schwamm die 100 m Rücken in 1:08, Hamaro die 200 m Brust in 2:46 und Udo die 800 m Kraul in 10:10 Minuten.
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DieSchweizerTennisspielerin Lolotte Payot hat den Entschluß gefaßt, Berufsspielerin zu werden.
dem Fähnleinführer v. Zadow den Schlüssel für das neue Heim. Der Fähnleinführer gelobte, daß sich das Jungvolk des neuen Heimes und des Namens des Führers würdig erweisen werde.
Im weiteren Verlauf der Feier hielt noch der Gebietsjungvolkführer Paul Wagner eine große Ansprache, in der er bis Art der Gemeinschaft im Jungvolk kennzeichnete. Er schilderte die Bedeutung der Heime während der Kampfzeit, in der von ihnen aus das Land für den Nationalsozialismus erobert worden sei. Das neue Heim soll dazu beitragen, die Pimpfe zu einer Kampfgemeinschaft zusammenwachsen zu lassen. Zum Abschluß seiner Ansprache betonte der Gebietsjungvolkführer, daß es dem Führer zu danken fei, wenn das Jungvolk auch hier ein Heim weihen könne. Dann wurde die Fahne des Jungvolks gehißt. Ein Pimpf trug den Flaggenspruch vor. Das Lied der Jugend erklang. Dem Führer galt das begeisterte dreifache Sieg- Heil! Mit dem Deutschland- und dem Horst-Wessel- Lied fand die Feier ihren Abschluß. Das Heim war sodann für einige Zeit der allgemeinen Besichtigung freigegeben.
Sitzung der Ratsherren in Schotten.
a. Schotten, 7. Juli. Die Rechnung des Wasserwerks für 1935, die neuerdings gesondert von der Stadtrechnung geprüft und geführt werden muß, und die in Einnahme und Ausgabe mit je rund 17 000 Mark abschließt, wurde angenommen. An die Stadt werden davon rund 7300 Mark'abgeführt. Auch die Rechnung des städtischen Krankenhauses (Einnahme und Ausgabe mit je 67 000 Mk.) wurde geprüft und gutgeheißen. Die Gederner Straße wird demnächst erweitert und mit Kleinpflaster versehen, die Brücke am Postamt vergrößert und ein besonderer Bürgersteig angelegt. Die auf die Stadt entfallenden Kosten werden sich auf etwa 6000 Mark belaufen. Die Uebemahme auf die Stadt wurde gebilligt. Das Fremdenhotel „Posthäuschen" ist bei einer Versteigerung in andere Hände (Herrn Brinkmann, Friedberg) übergegangen. Finanzierung und Sicherung der Stadt wurde gebilligt. Das vor dem städtischen Krankenhaus gelegene Grundstück des Herrn H. Stein soll von der Stadt käuflich erworben werden. Es wird dort ein schöner, bequemer Auf gang zum Krankenhaus geschaffen. Das frühere „Lehrerheim", Pension Luginsland, ist von Herrn Albert Adam käuflich erworben worden
und wird jetzt groß und modern umgebaut. Durch einen Anbau erfährt es eine wesentliche Vergpöße. rung. Nach der Straße zu wird an Stelle des Gartens eine große Veranda angelegt. Das Kokv zcssionsgesuch wurde genehmigt.
Hoher chinesischer Besuch in Bad-Nauheim.
Bad-Nauheim, 7. Juli. <LPD.> Der ®e, sandte Chinas in London und Vertreter Chinas beim Völkerbund, Exzellenz Quo T a i Chi, jf| zur Kur in Bad-Nauheim eingetroffen. Das Herp Heilbad wurde in diesem Jahr schon von verschiedenen chinesischen Ministern und Diplomaten besuche So weilten der Ministerpräsident Chinas, Wang Ching Wei, und der chinesische Eisenbahnmini- fter Tsen Tson Ming längere Zeit in Bath Nauheim.
Geschenk eines Schweizer Kurortes für Bad-Nauheim.
Bad-Nauheim, 7. Juli. (LPD.) Der Schwei, zer Kurort Interlaken schenkte der Kurverwaltung Bad-Nauheim zum hundertjährigen Jubiläum de; Hessischen Staatsbades jetzt ein Delgemälbe de; Münchener Landschaftsmalers Prof. Wieland. Kurdirektor Roth (Interlaken) überreichte da; Geschenk, das im Kurhaus Aufstellung fand.
Landkreis Gießen.
$ Alten-Bufeck, 7. Juli. Am Samstag kehr« ten unsere Pimpfe aus dem Zeltlager zurück. Am 27. Juni waren sie mit ihrem Fähnlein ins Zelt, lager bei Grünberg gegangen, um dort einige Tage in froher Kameradschaft zu verbringen. Ein Er. (ebnis für sie alle war es dabei, als Gauleiter Sprenger anläßlich der 750-Jahrfeier der Stadt Grünberg das Zeltlager besuchte und in packenden Worten von den soldatischen Pflichten des Jung, volkjungen sprach. Nach Beendigung des Lager, aufenthalts brachte ein Postauto das gesamte Fähnlein „Graf Spee" nach Rödgen. Von hier aus marschierten die Jungen in ihre Standorte, und mit einem Marschlied kamen die Alten-Busecker Pimpse wieder in ihrem Heimatdorf an.
T Großen-Linden, 7. Juli. Am Samstag fand die Inspektion der Feuerlöschein- r t d) t u n g e n der Gemeinde Großen-Linden durch Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier statt. Unter Führung des hiesigen Brandmeisters Wilhelm V e I« t e n war die Weyr angetreten und zeigte zunächst auf dem freien Platz bei der Turnhalle ihr Können im Fuß- und Geräteexerzieren. Der anschließende Brandangriff erfolgte an den Gebäuden des Alt« bürgermeifters Lang. In der anschließenden Kritik bei versammelter Mannschaft sprach Kreisfeuer- wehrinspektor Bouffier seine Befriedigung über den Angriff aus. Die Motorspritze brachte ungeheure Wassermasfen auf die Gebäude. — Nach dem in der letzten Nacht niedergegangenen starken Regen liegt die gesamte Frucht wie gewalzt am Boden. Der Ertrag an Körnern wird dadurch gemindert, die Erntemaschinen werden wenig in Tätigkeit treten können. Die Heuernte ist beendet, Quantität und Qualität waren gut. Die weiteren Futteraussichten sind sehr günstig.
cZ Leihgestern, 7. Juli. Seinen 8 9. Geburtstag begeht am morgigen Donnerstag, 9. Juli, der weit über unsere Ortsgrenzen hinaus bekannte Heilgehilfe i. R. Joh. Georg Häuser. Er ist der älteste Einwohner unserer Gemeindf und der letzte, der im Kriege 1870/71 unter öen Waffen stand.
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