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SÜDDEUTSCHLANDS GROSSES SPEZIALHAUS

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Berlin W 8, Vilhelmplah 8/9, unter dem ZeichenSpende Künstlerdank- zu richten.

Berlin, 6. Nov. (DNB.) Als Abschluß der Arbeitstagung der Reichsbetriebsgemeinschaft Ver­kehr und öffentliche Betriebe fand am Freitagabend in der Deutschlandhalle eine große Kund-

Dieses grosse Hees dient enil seinen vielen Stockwerken einzig und allein den Spezial-Artikeln: Teppichen, Läufern, Bettvorlagen, Gat* dtaeiL Dekorationen

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men werden soll. Bllt der Durchführung dieser Aufgaben Hal Reichsminister Dr. Goebbels den Schauspieldirektor Ludwig Körner beauftragt, der zu diesem Zweck in die Reichstheaterkammer entsandt wird und dort die Bearbeitung aller sozia­len Angelegenheiten übernimmt.

Das vom Reichsminister Dr. Goebbels für die Durchführung der SpendeK ü n st l e r d a n k" eingesetzte Kuratorium ist dieser Tage zum ersten­mal zusammengetreten. Ls wurden die Richtlinien, nach denen die Spende ausgeschüttet werden soll, festgelegt und insbesondere dafür Sorge getragen, daß über die eingehenden Gesuche möglichst rasch entschieden wird. Zur Vermeidung unnötiger Ver­zögerung in der Bearbeitung empfiehlt es sich, Gesuche und Anfragen, die die SpendeKünstler­dank" betreffen, nicht an einzelne Mitglieder des Kuratoriums, sondern ausschließlich an das Reichs­ministerium für Volksaufklärung und Propaganda,

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Abschied von Treuhänder Schwarz.

Gauleiter Sprenger legt am Grabe einen Kranz des Führers nieder.

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Verkehr und öffentliche Betriebe

Berliner Kundgebung der Reichsbetriebögemeinschast.

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Reue SOO-Millionen-Anleihe des Reichs.

Berlin, 6. Rov. 3m Zuge der weiteren Durch­führung der von der Reichsregierung übernomme­nen Aufgaben begibt das Deutsche Reich 5 0 0 Millionen RAl. 4,5proz. auslosbare Reichs- fchahanweisungen zum Kurse von 98,75 v. h. Die durchschnittliche Laufzeit der Schahanwei­sungen betragt neun Jahre. Von 1943 ab wird jedes Jahr ein Sechstel des Anleihebetra­ges der Schahanweisungen zum Rennwert ausgelost werden. Der Zinslauf beginnt am 1. Dezember d. 3. 100 Millionen RM. dieser Schahanweisungen sind bereits fest gezeich- n e t worden. Die verbleibenden 400 Millionen RM. werden durch das unter Führung der Reichsbank stehende Anleihekonsortium zum Kurse von 98,75 v.h. zur öffentlichen Zeichnung auf­gelegt. Die Zahlungen durch die Zeichner auf zu- geleilte Reichsschahanweifungen werden in der Zeit vom 11. Dezember d. 3. bis zum 18. Februar n. 3. erfolgen, und zwar am 11 Dezember d. 3. 10 v. h., am 7. Januar n. 3. 40 v. h. und am 20. 3a- nuar und 18. Februar n. 3. je 25 v. h. Frühere Zahlungen sind zulässig. Die Reichsschahanweisun­gen find mündelsicher und bei der Reichsbank lombardfähig. Die Zeichnungsfrist läuft vom 20. November bis 5. Dezember d. 3.

Die H3. sammelt Altmaterial.

Berlin, 6. Nov. (DNB.) Reichsjugendführer Baldur von Schirach hat eine Anordnung über die Sammlung und Verwertung von Altmaterial durch die HI. erlassen, in der auf die erhebliche Schädigung des deutschen Volksoermögens durch achtloses Fortwerfen alter F l a f ch e nk a p f e l n, T u den und Silberpapier hingewiesen wird. Jährlich gehen dadurch Tausende von Tonnen Zinn, Blei und Aluminium im Werte von Millio­nen Reichsmark verloren, und es entsteht ein gro­ßer Verlust an wichtigen Rohstoffen. Diese Altma­terialien aus Nichteisenmetall sollen jetzt durch d i e H I. und das D I. gesammelt werden.

Die Sammlung von allem anderen Altme ° terial wie Lumpen, Papier, Alteisen und dergleichen bleibt dagegen nach wie vor aus­schließlich dem Rohproduktengewerbe überlassen und wird der HI. ausdrücklich untersagt. Es wird in der Anordnung des Reichsjugenoführers darauf hingewiesen, daß die deutsche Wirtschaft einen rührigen, zuverlässigen und gut organisierten Altmaterialhandel braucht, da nur dort die Voraussetzungen gegeben sind, das Altmaterial fachkundig zu sortieren, zu lagern und der volkswirtschaftlich zweckmäßigsten Wiedervi'rwertung zuzuführen. Auch soll eine Schä­digung r arischen Kleinhändler und Sammler unter au.n Umständen vermieden werden. Da es aber nicht Aufgabe des Rohproduktengewerbes sein kann, die grammweise in den einzelnen Haus­haltungen entfallenden Mengen von Nichteisenme- fallen zu sammeln, soll d i e H I. und das D I. eingesetzt und damit zur Hilfeleistung für die deutsche Wirtschaft herangezogen werden.

Der Einsatz der HJ.-Formationen erfolgt nicht durch große Aktion und mit großer Propaganda. Nach der Anordnung des Reichsjugendführers soll grundsätzlich jeder Hitlerjunge oder Jungvolkjunge sämtliche Haushaltungen seines Wohnhauses besuchen und die dort zusam- mengetommenen Altmaterialien aus Nichteisen­metallen abholen. Durch Zusammenarbeit der Ge- folgschafts- und Fähnleinführer soll eine gleich­mäßige Erfassung aller der Wohnbezirke auch in den Landgebieten gewährleistet werden. Die gesammel­ten Almaterialien werden bei einem zu bestimmen­den Mitglied der HI. abgeliefert und unter Auf­sicht des Geldverwalters an den nächstgelege- nen Altmaterial-Kleinhändler ver­kauft. Die Erträge des Verkaufes gehören der Gefolgschaft bzw. der Fähnleinkasse.

Auch Postbeamte sammeln Zinn und Blei.

Berlin, 6. Nov. (DNB.) Kürzlich hat eine An­zahl Postämter damit begonnen, unter ihren Gefolg-

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Der Weg, den der Trauerzug von der SS.-Unter- kunft in her Bockenheimer Landstraße bis zur Stätte der Trauerfeier im Hauptfriedhof nahm, war umsäumt durch ein Spalier der Formationen der Partei, der DAF. und der Merkbaren. Aus allen Stadtteilen Frankfurts waren Tausende von Volksgenossen an die Durchgangsstraßen geeilt, um in tiefer Ergriffenheit Abschied zu nehmen von einem Manne, der nur im Dienste der Volks- aemeinschaft gelebt und schließlich im Dienste der Arbeit auch gestorben ist.

Auf dem Hauptfriedhof hatten sich in­zwischen die Angehörigen und Freunde, darunter auch Trauergäste aus dem Anhand, versammelt. Zwischen umflorten Fahnen der Bewegung wurde der Sarg zwischen zwei hohen lodernden Pylonen aufgebahrt, umrahmt von den Standarten und Fahnen der Formationen. Ein Vorspruch leitet die Feierstunde ein. Dann hallen laut die Namen der Toten unseres Gaues über den Platz und je­des Mal antwortet der Ehrensturm mitHier!"

schastsmitgliedern Stanniolpapier, Blei- tuben und ähnliches mehr zu sammeln und zugunsten des Winterhilfswerks an die NSV. abzuliefern. Die Sammlungen mittels kleiner Kästen, die in den Dien st räumen aufge- ft e 111 worden sind, hatten überall ein gutes Er­gebnis. Mit Einverständnis des Reichspostministers wird der Reichsbund der Deutschen Beamten diese Sammlungen fortan bei allen Verkehrs- ämtern der Deutschen Reichspost durch seine Vertrauensmänner durchführen lassen.

Neuordnung der sozialen Fürsorge für die deuischen Schauspieler.

Der Präsiden! der Relchskullurkarnmer, Reichs- miniffer Dr. Goebbels, ha! gemäß seiner An­kündigung aus Anlaß der Errichtung der Lüf­tungkünftlerdank" in hohe von zwei Millionen R M. nunmehr ungeordnet, daß sofort eine grundlegende Reuordnung der sozialen Fürsorge für die deutschen Schauspieler, insbesondere hinsichtlich einer ausreichenden Altersversorgung, in Angriff genom-

Lpd. Frankfurt a. M, 6. Nov. Am Freitag­nachmittag wurde der uns so jäh entrissene Treu­händer der Arbeit, SS.-Standartenführer Franz I. Schwarz zu Grabe getragen. Unten den Klän­gen des Horst Wessel-Liedes senkte sich die Standarte seiner Formation vor der SS.-Unterkunft in der Bockenheimer Landstraße vor ihrem toten Führer, um dann dem zwischen zwei Ehrenstürmen der Schutzstaffeln eingereihten Sarge auf der letzten Fahrt voranzuwehen. Dem Trauerehrengeleit voran schritten Gauleiter Reichsstatthalter Sprenger, Hauptamtsleiter ©eigner, die SS.-Obergruppen- fiihrer Erbprinz z u Waldeck-Pyrmont und Weitzel, SA.-Gruppenführer Beckerle, der stellvertretende Gauleiter Staatsrat Reiner und Landesobmann Becker. Generalkonsuln Ita­liens und Englands, eine zahlreiche Gruppe von SS.-Führern, die Führer sämtlicher Gliederungen, Vertreter des Staates, der Wehrmacht und der Wirt­schaft bilden mit einem Kranzwagen und einem Ehrensturm der 2. SS.-Standarte eine lange Kette.

NWM» MemnOete« nach der Naturschutzverordnung vom 18. März 1936 (RGBl. I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus­führlich erläutert von Professor Dr. W. Weder, o. ö. Prof, der Rechte und Referent im Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz.

Gebunden RM. 3,60.

Die beiden Verfasser des vor kurzem er­schienenen Kommentars zum Reichsnatur- schutzgeseh haben hier auf Grund ihrer lang­jährigen Erfahrungen und ihrer weitgehen­den Einblicks in das Werden der neuen Na­turschutzverordnung, die nun für das ganze Reich gilt, die Verordnung und alle dazu­gehörigen bisher erschienenen Ergänzung»» bestimmungen nach juristischen, verwaltungs­technischen, wissenschaftlichen und praktischen Gesichtspunkten ausführlich erläutert und geben damit jedem eine gründlich« Aufklärung, der mit dem Natur­schutz, mit der Natur überhaupt, sei es beruflich oder als Liebhaber und Naturfreund, in Berührung steht. Nicht nur die amtlichen Stellen, nicht nur Wissenschaftler, Lehrende und Lernende, Tier» und Pflanzenfreunde, nicht nur Erzieh«^ Richter und Rechtsanwälte müssen über Fragen des Naturschutzes unterrichtet sei» sondern auch botanische Vereine, 91ai turalien-u.Herbarien-Handlungeq und Lehrmittelgeschüfte, PrSpargs toten, Ausstopfer, Pflanzensamnu ler, Schmuckreisig-verkSufer, Kranz» bindereien und die mit der tlbertz roachung der Märkte beauftragten Beamten, Feldhüter, Polizeiftellen usw. - Bestellungen durch alle Buchhandlungen Hugo Vermühler Verlag

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flüssen und (Sonberintereffen fernzuhalten. Die Iso­lierung sei keine Entfernung vorn Volk, sondern nur vorn Parlament gewesen. Es sei dafür gesorgt worden, daß bei der Machtübernahme dem Führer ein Instrument zur Verfügung gestellt werden konnte, dessen Finanzen und technischer Apparat in Ordnung gewesen seien. Heute sei Regierung und Reichsbahn eine Einheit. Die Reichsbahn mache sich den Einsatz für das große Wiederaufbauwerk zur Ehrenpflicht. Auch auf sozialem Gebiet werde ganze Arbeit geleistet.

Gaubetriebsgemeinschastsleiter Dr. Körner be­tonte, der Sinn dieser Kundgebung sei, die Män­ner der deutschen Verkehrswirtschaft zur aktiven Mitarbeit an den Aufgaben der Zukunft aufzu­fordern. Hierauf führte Dr. Ley u. a. aus: So­lange die Menschheit bestehe, sei um die soziale Ordnuna gerungen worden. Sozialismus fei Gerechtigkeit. Recht sei, was dem Volke nütze, dem Volke nütze, was Deutschland ewig mache. Es gelte, auch in der Zukunft Opfer zu bringen und alle Kräfte einzusetzen. Zur Lohnfrage bemerkte Dr. Ley, daß es eine Lüge sein, wenn heute immer noch einige Gegner behaupteten, die Löhne würden abgebaut. Im ganzen Reich sei noch in keinem Betriebe eine Lohnsenkung erfolgt, im Gegenteil seien zahlreiche Tarifverbesse­rungen und andere materielle Mehrleistungen durchgeführt worden. Auch d i e Prelle würden unter allen Umständengehalten wer­den. Hieran müßten auch alle Volksgenossen Mit­arbeiten. Nur wenn jeder von der Richtigkeit der Negierungsmaßnahmen überzeugt sei, könne ganze Arbeit geleistet werden.

Hans Handwerk, Josef Dieser und der letzte Name( Franz Joses Schwarz wecken die Gefallenen er­neut zum Leben.

Dann nimmt der Gauleiter Abschied von seinem toten Mitstreiter: Eine hohe Verpflichtung erfüllt ihn, als er den Gruß des Führers überbringt. Dieser Kämpfer Adolf Hitlers gehörte dem ganzen Volk, in dessen Dienst sein Leben stand. Die Vorsehung hatte ihn erkoren, Soldat für die deutsche Ewigkeit zu werden; als solcher hat er fein ganzes Leben lang gehandelt und den Weg zu unserem Führer gefunden. Sein einziges Ge­bot als Soldat, Parteigenosse, SS.-Mann und Wirtschaftsführer war: Pflichterfüllung bis zu m äußersten. Immer war er als leuchtendes Vorbild bekannt. Jäh hat ihn, der mit den höch­sten Tugenden ausgestattet war, uns das Schicksal entrissen.Du, Kamerad Schwarz, stehst heute wie alle Deutschen, die ihr Leben für die Ewigkeit hin« gegeben haben, bei der Standarte unserer! Toten. Du bist immer mitten unter uns, wo Nationalsozialisten sind. So grüßen wir dich zum letzten Mal, nun tritt deine Fahrt an und sei alle Zeit bei uns!"

Für die Reichsregierung sprach Staatssekretär im Reichsarbeitsministerium Dr. Krohn. Getra­gen und erfüllt von der Idee der Volksgemeinschaft, zählte der Treuhänder Schwarz zu den besten Be­amten des Reiches. Ein aufrechter Sinn, Lebens­klugheit, reiche Kenntnis und Unparteilichkeit mach­ten ihn zu einem echten Treuhänder. Wer je die Kameradschaft dieses Mannes verspüren konnte, der verließ sich immer auf sie. Im Dienste des Vaterlandes verzehrte er sich, und im Dienste des Vaterlandes ging er mitten in seiner Arbeit von uns. Ueber das Grab hinaus werde ihm die Liebe und Treue derer, für die er sorgte, und die Liebe und Treue des Reiches erhalten bleiben. Staats­sekretär Krohn legte für die Reichsregierung einen großen Blumenkranz nieder. Und nun folg­ten Kranzspenden in unübersehbarer Zahl, Zeug­nis ablegend von der hohen Wertschätzung, die die­ser aufrechte Mann in allen Kreisen genossen hat. In lansamem Zuge trug nunmehr die Schutz­staffel den Sarg zur letzten Ruhestätte. Hier nahm SS.-Obergruppenführer Erbprinz zu Waldeck- Pyrmont für die gesamte SS. Abschied von dem Kameraden Schwarz. Als Angehöriger des Schwarzen Korps setzte er seine volle Kraft für Führer und Volk ein.Möge jeder von uns, so­bald er gerufen wird, mit demselben Geiste zur Standarte Horst Wessel einkehren können, mit dem du, Kamerad Schwarz, nunmehr eingezogen bist. Wir SS.-Männer werden dich niemals vergessen, denn deine Ehre war Treu e!" Unter den Klängen des Schutzstaffelliedes senkte sich der Sarg langsam ins Grab, eine Ehrensalve galt dem Sol­daten, Kämpfer und Nationalsozialisten Franz I. Schwarz.

GA.-Oberführer Arauner in der Reichsbauernstadt beigeseht.

Goslar, 6. Nov. (DNB.) In der Reichsbauern­stadt Goslar fand die Beisetzung des im Dienste bei dem Thüringer Flugzeugunfall tödlich verun­glückten Reichshauptamtsleiters SS. Oberführer Arauner statt. In der Kloster Neuwerk-Kirche waren die Familienmitglieder, die alten Kampf­genossen und Mitarbeiter, der Deutsche Reichs­bauernrat, die Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht versammelt, um von diesem vorbild­lichen Nationalsozialisten Abschied zu nehmen. Die Ehrenwache am Sarge bildeten die alten Mit­kämpfer aus dem Reichsbauernrat, unter ihnen der Reichsobmann des Reichsnährstandes Wilhelm Meinberg, die Staatssekretäre Backe und Willikens und der Verwaltungsamtsführer Freiherr von Kanne. Vor dem Sarge ruhten neben einer unendlichen Vlumenftille der Kranz R. Walther Darrös, des Stellver­treters des Führers Rudolf Heß und des Reichsministers Dr. Goebbels. Landessuper­intendent Detering hielt nach Beethovens Eroica" die Trauerrede. Unter starker Teilnahme der Goslarer Bevölkerung bewegte sich der Trauer- zua dann unter Vorantritt eines SS.-Musikzuges und zweier unter Gewehr angetretener Ehren­stürme der SS.-Führerschule Braunschweig zu dem am Fuße der Harzberge gelegenen Waldfriedhof. Am Grabe sprach für den durch feine Unfallver­letzung verhinderten Reichsleiter Reichsbauernfüh­rer Stabsamtsführer Dr. Reifchle. Für den Reichsführer SS. sprach der Chef des SS.-Haupt- amtes, Gruppenführer Heißmeyer. Als Svre-

g e b u n g statt. Nach einem kurzen Gedenken der Toten der Bewegung und der Opfer der Arbeit leiteten Liedervorträge zu der Ansprache des Staats­sekretärs Ohnesorge über. Die Reichspost habe sich das Ziel gestellt, ihren riesigen Apparat voll und ganz dem Führer zur Verfügung zu stellen. Die Reichspost werde stets bestrebt sein, außer­ordentliche Leistunaen zu vollbringen. Die Betriebs- gemeinschaft Deutsche Reichspost werde sich stets restlos für das neue Deutschland einsetzen.

Der Generalinspektor für das Deutsche Straßen­wesen Dr. Todt wies darauf hin, daß heute i m Fernkraftfahrer ein neuer Verkehrs­teilnehmer vorhanden fei, in dem die vor 200 Jahren in Europa lebendig gewesene Zunft der Fuhrleute wieder ersteye. Dr. Todt be- r sich dann mit den Autobahnen. Schon ersten Zählungen hätten Aufschluß gegeben über die ungeheure Leistungsfähigkeit dieser Stra­ßen. Zwischen Rosenheim und München seien innerhalb von 20 Stunden 40000 Fahrzeuge gezählt worden. Der Kraftwagen­verkehr sei ein gleichberechtigtes Glied im gesamten deutschen Verkeyr.

Gegen ihren Willen sei die Reichsbahn seinerzeit, so hob dann der stellvertretende Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn Kleinmann hervor, aus dem Reich herausgenommen worden. Diese Maß­nahme habe jedoch den einen Vorteil gehabt, daß es möglich gemacht habe, sich von Parteiein-

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