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SJzfporf

Dritte Vogelsberg-Geländefahrt der Motorgruppe Hessen des NGKK.

NSG. Zum Abschluß der Motorsaison findet am 11. Oktober die 3. Logelsberg-Geländefahrt statt. Start und Ziel zu dieser Veranstaltung liegen in Büdingen.

Es ist ein eindrucksvoller Beweis für Sport- freudigkeit, Opferwillen und Kampfgeist der Kraft­fahrer in den verschiedenen Organisationen, daß für diese schwere Abschlußprüfung des Jahres 1936 die Nennungen so zahlreich eingegangen sind. Neben 120 Männern des NSKK. beteiligen sich vornehm­lich die Wehrmacht, die SS. und die HI. mit star­ken Feldern. Insgesamt liegen über 200 Meldungen vor. Vor allem die Motorradfahrer müssen bei dieser schweren Fahrt ihr ganzes Können unter Beweis stellen, um durchzuhalten. Ganz besonders zu beachten ist die Einsatzfreudigkeit der Einheiten mit Mannschaften: sie müssen die Strecke zusammen und geschlossen bewältigen und somit besonders beachtliche Leistungen an Fahrkunst und Kamerad­schaft aufweisen. Die schwierigste Aufgabe haben jedoch sicherlich die Solofahrer, da sie auf sich allein angewiesen sind. Die Aufgaben, die auf der Strecke gestellt sind, werden die Fahrer zu höchster Ent­faltung aller Erfahrungen und aller Geschicklichkeit anspornen, um die so heiß ersehnte Plakette als schöne Trophäe einer besonderen Leistung mit nach Hause nehmen zu können.

Die Abnahme findet bereits am Samstagnach­mittag in Büdingen statt; der Start beginnt am Sonntag 7 Uhr. Durch die Höhen und Wälder rund um Büdingen führt die Strecke und enthält all die Schwierigkeiten, die von einer Geländefahrt erwartet werden dürfen.

Gauwaldiaufmersterschast am 25. Oktober in Gießen.

Den Abschluß der diesjährigen Leichtathletikwett­kampfzeit bilden die Waldlaufmeisterschaften des Gaues am 25. Oktober in Gießen. Am 11. Oktober, also am kommenden Sonntag, finden in den Kreisen die Kreiswaldlaufmeisterschaften als Vorentscheidung für Gießen statt. Am 25. Oktober kommt in Gießen die Gauwaldlaufmeisterschaft über 10 000 Meter im Einzel- und Mannschaftskampf zur Durchführung. Gleichzeitig wird auch eine Gau-Junioren-Meister- schaft der Jahrgänge 1916 und jünger über 5000 Me­ter, ebenfalls im Einzel- und Mannschaftslauf, aus­getragen.

Erprobte Nationalspieler gegen Schottland und Irland.

Für das Länderspiel in Glasgow ist die zur Zeit spielstärkste deutsche Elf aufgeboten worden, in deren Reihen eine große Anzahl hocherprobter Na­tionalspieler steht. Gegenüber der Mannschaft, die die Tschechoslowakei in Prag 2:1 schlug, sind nur auf der linken Sturmseite zwei neue Spieler ein­gesetzt worden, und zwar Szepan und Urban an Stelle von Lenz und Kobierski. Sonst spielt die Elf, die sich in Prag so hervorragend geschlagen hat, in der gleichen Besetzung. Die an der Nordland- fahrt teilnehmenden Spieler haben im einzelnen folgendenLänderspiel-Rekord" aufzuweisen. Leh­ner 23 Spiele, Münzenberg und Janes je 22, Hoh­mann 21, Jakob und Kobierski je 20, Siffling 19, Szepan und Goldbrunner je 16, Muntert, Kitzin- ger und Elbern je 5, Urban 4, Gellesch 3, Sonn­rein, Sold und Rozdjynski je 2.

Nationalelf im Flugzeug unterwegs.

Bei den großen Entfernungen, die auf der Fahrt nach Schottland und Irland zurückzulegen sind, hat man sich, wie schon bei dem Länderspiel gegen Eng­land, Spanien und Portugal, entschlossen, die deutsche Nationalmannschaft im Flugzeug nach Glasgow und Dublin reisen zu lassen. Die deutsche Elf wird sich in Köln sammeln und von dort den Flug am Montag, 12. Oktober, antreten und schon am Tage nach dem zweiten Länderspiel in Dublin, am Sonntag, 18. Oktober, wieder in Köln zurück­erwartet.

Gauliga-^ußball in Hessen.

Der G a u H e s s e n weist für den 11. Oktober drei Meisterschaftsspiele auf. Die beiden Neulinge Kewa Wachenbuchen und Niederzwehren können zuhause spielen. Wachenbuchen wird gegen den SV. Kassel weiter ungeschlagen bleiben wollen und Nieder­zwehren hat die Absicht, dem Exmeister Borussia Fulda seine Spielstärke zu beweisen. In beiden Spielen kann man mit einem Punktgewinn der Platzmannschaften rechnen. Germania Fulda wird

es auf eigenem Platz gegen den augenblicklichen Tabellenführer Hessen Bad Hersfeld sehr schwer haben. Die Hersfelder sind auch in Fulda für beide Punkte gut.

Henkel siegte in Meran.

Bei dem internationalen Tennis-Turnier in Me­ran stehen die Entscheidungen nur noch in wenigen Konkurrenzen aus. Am Montag wurden die End­spiele ausgetragen im Frauen- und Männer-Einzel, sowie im Frauen-Doppel und im Kamps um den

Mussolini-Pokal. Erfreulich für uns ist besonders der Sieg Henner Henkels über den Oesterreicher Metax-a im Männer-Einzel. In überlegenem Stil konnte er 6:2, 6:2, 6:2 die Meisterschaft von Meran erringen. Nicht ganz so glatt ging es bei den Frauen ab. Wohl stand mit der Teilnahme der französi­schen Meisterin Mathieu am Endspiel auch die Sie­gerin fest, doch gab sich die Berlinerin, Fräulein Zehden, erst nach heftigem Widerstand 5:7, 4:6 ge­schlagen. Einen nicht ganz erwarteten Sieg trugen die Italiener de Stef-ani-Taroni im Kampf um den Mussolini-Pokal gegen die Franzosen Lesueur- Legeay mit 6:4, 6:4, 2:6, 6:4 davon. Leicht sicherten sich im Frauen-Doppel Mathieu-Adarnson den Titel mit einem 6:0, 6:2-Erfolge über die Oesterreicherin­nen Kraus-Wolff.

Südd. Zucker 1 v. H. nach. Im Verlaufe unterlagen die Kurse bei anhaltend kleinen Umsätzen gering­fügigen Schwankungen.

Am Rentenmarkt blieben die Kurse für Alt­besitz, Zinsvergütungsscheine, Kommunal-Umschul- düng, späte Schuldbuchforderungen und 6proz. Ber­einigte Stahlwerke unverändert, fest waren 6proz. zert. Dollar-Preußen mit 74,25 (73,50). Am Aus­landsrentenmarkt gaben Ungarn Gold nach behaup­tetem Beginn auf 14,50 (15) nach, 1913er zogen noch 0,25 v. H. an. Rumänen blieben knapp behauptet, während einzelne Mexikaner 0,25 bis 0,50 v. H. anzogen. Im Freiverkehr lagen österreichisch-ungar. Vorkriegsrenten uneinheitlich.

In der zweiten Börsenstunde war die Haltung am Aktienmarkt nicht ganz einheitlich, aber über­wiegend fest. Das Geschäft zog aber nicht nennens­wert an. Montanwerke lagen meist 0,25 bis 0,50 v. H. über den Anfangskursen. IG.-Farben 172,75 bis 172 nach 172,40, Reichsbank 191 nach 192,75, Ak^ unsicher mit 96,75 bis 97,50 bis 97,65 bis 94,5u nach 97,65, Westdeutsche Kaufhof 56,50 nach 56, fest weiterhin Gement Heidelberg mit 154,50 nach 153 (151). Die später notierten Werte lagen zumeist etwas fester.

Im Freiverkehr nannte man: Adlerwerke 102 bis 103, Pokorny 110,-50, Ufa 62, Wayß 6- Frey- tag 123, DDM. 137, Kali Wintershall 129.

Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Abendbörse schwächer.

An der Abendbörse schwächten sich die Aktien­kurse bei sehr kleinen Umsätzen ab, besonders im Verlaufe erfolgten Abgaben der Kulisse. Gegen die Berliner Schlußnotierungen ergaben sich Rückgänge von etwa 0,25 bis 0,75 v. H. Matt lagen AKU. mit 95 bis 93 (94,25). Gement Heidelberg verloren 1,50 v. H. auf 153, von Montanwerten schwächten sich Verein. Stahl auf 114 (115), Rheinstahl auf 148,50 (149,75), Mannesmann auf 112 (112.65) ab; die günstigen Lageberichte boten nur wenig Stütze. IG.-Farben gingen auf 171,25 nach 171,65 zurück, Licht und Kraft1 v. H. auf 158,25. Zellstoff Aschaffenburg lagen mit 136 behauptet. Am Kassa- markt waren Gebr. Adt zu 47 (49,50) angeboten, Schramm Lack 0,50 v. H. höher mit" 101,50 und Bronzesarben Schlenk plus 1 v. H. mit 89. Deuts ch e Renten tagen sehr still. Von Aus­ländern bröckelten Ungarn Gold auf' 13,90 (14,10) ab, ferner 5proz. innere Mexikaner auf 6,60 (6,75). Im Freiverkehr Gulden-Russen 0,80 bis 0,85 (0,90).

Frankfurter Obst- und Gemüsemackt.

Frankfurt a. M., 6. Okt. Gemüse: Ange­bot ausreichend. Nachfrage nach Spinat lebhaft, sonst befriedigend. Preise für Blumenkohl und Spinat leicht erhöht, im übrigen unverändert. U. a. notierten: Blumenkohl, Stück 20 bis 40; Stangen­oder Wachsbohnen 22 bis 25; Eskarol 4 bis 8; Feldsalat 30 dis 40; Salatgurken 15 bis 25; Ka­rotten 3 bis 4; gelbe Kartoffeln, 50 kg 3,00 bis 3,20; Oberkohlrabi 3 bis 5, Unterkohlrabi 6 bis 7; Kopfsalat (Freiland) 4 bis 7, do. (unter Glas) 8 bis 10; Meerrettich 40 bis 45; Pfifferlinge 45, Ghampignon 90; Rettich 3 bis 8; Römischkohl 5 bis 7; Rosenkohl 22 bis 25; Rotkraut 2 bis 4; Sellerie je nach Größe 10 bis 30; Spinat (Blätter) 14 bis 15, do. (Wurzel) 16 bis 18; Schwarzwurzel 20 bis 24; Tomaten (Freiland) 8 bis 15, do. (Haus) 20 bis 22; Weißkrau' 2V2 bis 3; Wirsing 2V2 bis 4; Zwiebeln 5.

Obst: Birnen und Zwetschen gut, von Aepfeln nur in mittlerer Güte ausreichend, sonst knapp. Nüsse genügend. Preise für Birnen und Nüsse höher, sonst unverändert. Nachfrage nur nach schö­nem Obst zufriedenstellend. U. a. notierten: Aepiel I 25 bis 35, II 18 bis 22, Edel I 28 bis 35, Gold­parmänen I 28 bis 35, Schafsnase 12 bis 18; B r- nen I 22 bis 28, II 16 bis 20, Mollebusch I 17 bis 20, II 12 bis 15; Kranzfeigen, 25 kg 10 bis 12; Kastanien 24 bis 25; Preiselbeeren 28 bis 30; Quitten 14 bis 18; Trauben 25 bis 28 (ital.), 25 bis 30 (bulgar.), 22 bis 25 (Ungar.); Walnüsse 30 bis 35; Zwetschen 12 bis 14.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen

gibt Auskunft: 805: Merkblatt für Landwaren­handel und Erzeugung. 806: Beibehaltung der bisherigen Regelung des Reiseverkehrs Belgiens mit Deutschland. 807: Zusammenfassung der Be­stimmungen über den Warenverkehr mit Süd- und Mittelamerika. 808: Der neue Frankenkurs im Verrechnungsverkehr mit Deutschland. 809: Auf­hebung der französischen Einsuhrkontingentierung für verschiedene Waren.

Schweinemarkk in Schotten.

* Schotten, 7. Oft. Auf dem heutigen! Schweinemarkt waren 142 Ferkel auf getrie­ben. Bei gutem Verkauf verblieb geringer lieber- stand. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 16 RM., 8 bis 10 Wochen alte 18 RM., schwerere Tiers 20 bis 21 RM.

Krass durch Freude" im Dienst deutscher Leibesertüchtigung

Treibt Spart bei KdF.!

dak. Von den ersten Anfängen des Sportes in Deutschland wiederbegründet durch den Turn­vater Jahn bis zu den heutigen sportlichen Lei­stungen ist ein ziemlich weiter Weg. Während früher nur das Turnen geübt wurde, von dem die große Masse des Volkes nur wenig Notiz nahm, hat nach Entwicklung der Leichtathletik und der leichtathletischen Spiele zu Beginn des 20. Jahr­hunderts der Sport einen ungeheuren Aufstieg ge­nommen und ist in allen seinen Ausübungsarten zu einem wahren Volkssport geworden. Die Wich­tigkeit des Sportes und somit der körperlichen Er­ziehung wurde auch von der Ideenwelt des Libe­ralismus anerkannt, sie hatte aber den Fehler, daß sie die körperliche neben der geistigen herlaufen ließ. Es wurden zwar Leibesübungen getrieben, aber keine bewußte Leibeserziehung. Anders der Natio­nalsozialismus! Er brach mit dem Nebeneinander­bestehen von körperlicher und geistiger Erziehung, die auf der einen Seite Athleten, auf der andern dagegen geistige Schwächlinge heranzüchtete und stellte als Grundforderung und Endziel auf:

Heranbildung des kämpferischen deutschen Menschen.

Neben der körperlichen Ertüchtigung in der Schule, in der Hitlerjugend, im Arbeitsdienst und in der Wehrmacht ist 'in den letzten zwei Jahren immer stärker das Reichssportamt in der N S. - Gemein­schaftKraft durch Freude" hervorgetreten.

In den Sportkursen des Sportamtes find besonders d i e Schichten erfaßt worden, die bisher dem Sport-

Wirtschaft.

Abänderung des Ninderkontingents.

FWD. Erwartungsgemäß hat in den letzten Wochen an den Rindermärkten eine Entlastung stattgefunden. Verursacht durch den zunehmenden Weideabtrieb haben die Auftriebe an den Rinder­märkten von Woche zu Woche zugenommen. Der Reichsnährstand hat sich daher veranlaßt gesehen, durch die Hauptvereinigung der deutschen Viehwirt- schäft die im Februar 1936 angeordnete Einschrän­kung der Rinderschlachtungen und Rindfleischum­sätze auf 60 v. H. in der Weise abzuändern, daß der Prozentsatz auf 80 v. H. heraufgesetzt wird. Die Anordnung ist mit Wirkung vom 1. Oktober 1936 in Kraft gesetzt worden.

Nächste Viehzählung am 3. Dezember

FWD. Laut Runderlaß des Reichs- und Preu­ßischen Ministers für Ernährung und Landwirt­schaft vom 1. Oktober 1936 wird eine allgemeine Viehzählung ab 3. Dezember 1936 angeordnet. In Verbindung damit soll auch eine Ermittlung der nichtbeschaupflichtigen Hausschlachtungen von Bul­len, Ochsen, Kühen, Jungrindem, Schweinen, Scha­fen und Ziegen in jedem der drei Monate Sep­tember, Oktober und November 1936, sowie der in jedem der drei vorhergehenden Monate Septem­ber, Oktober und November 1936 geborenen Käl­ber erfolgen. Die Zählung wird wieder vom Sta­tistischen Reichsamt bzw. den statistischen Landes­ämtern durchgeführt. Die Großstädte haben in die­sem Jahre ebenfalls zu zählen.

*

Fwd. Rhein-Mainischer Garantie- verband, Frankfurt a. M. Im Zuge der Arbeitsbeschaffung, an der auch Kreise des Hand­werks, der Gewerbetreibenden und Hausbesitzer sich stärker einschalteten, sind dem Rhein-Mainischen Garantieverband GmbH., Frankfurt a. M., bisher etwa 1750 Kreditanträge über annähernd 5 Mill. RM. zugegangen. Wie der Fwd. erfährt, konnte der Verband davon rund 1365 Anträgen mit einer Kre-

geöanfen ziemlich gleichgültig gegenübergestanden haben. Doch schon bald nach den ersten Stunden, die sie in einem der Kurse mitmachten, fühlten sie selbst, wie wertvoll und gesund der Sport sein konnte. Die Untersuchungen, die in dieser Rich­tung von den verschiedensten Stellen aus durch­geführt wurden, haben ergeben, daß der sportliche Ausgleich nach der Tätigkeit im Büro ober in der Fabrik den Menschen eine größere Spannkraft ver­leiht, sie wieder lebensfreudiger und damit leistungs­fähiger machte. Eine große Bedeutung kommt auch hier dem Betriebssport zu. Viele einsichtige Be­triebsführer haben den Wert des Sportes erkannt und in Verbindung mit den Sportämtern in ihren Betrieben die tägliche Sportstunde eingeführt.

Der Erfolg der Olympischen Spiele ist vor allem auch der erfolgreichen B r e i t e n a r b e i t des Sportamtes zuzuschreiben. Unermüdlich ist das Sportamt dabei, alle deutschen Schaffenden für den Sportgedanken zu begeistern und alle Sportarten, auch die sogenanntenfeudalen", allen Werktätigen zu erschließen. Denn

Deutschland braucht gesunde, körperlich ertüch­tigte Menschen, um alle Aufgaben zu lösen, die der Führer aufgezeigt hat.

Unsere Arbeit und unsere Leistung sind die tragen­den Pfeiler im Kampf um die Lebensgrundlagen unseres Volkes. Darum müssen wir Sport treiben.

Dr. med. Küster, Sportarzt.

ditsumme von 3,4 Mill. RM. nachkommen. Die ziem­liche Spanne zwischen gestellten und bewilligten Kreditanträgen erklärt sich daraus, daß unmittelbar nach Gründung des Garantieverbandes eine sehr hohe Zahl von Kreditanträgen mangels Kredit­würdigkeit abgelehnt werden mußte. Inzwischen haben sich die Verhältnisse, übrigens ein Zeichen der echten Wirtschaftsbesserung, insofern günstig entwickelt, als heute schon mindestens 95 v. H. aller gestellten Anträge auch bewilligt werden können. Die Kreditgrenze beträgt im allgemeinn 5000 RM., in besondren Fällen bis zu 20 000 RM. Die Rück­zahlungsfrist von im allgemeinen zwei Jahren wurde für neu zu garantierende Kredite bis zu vier Jahren ausgedehnt.

Nhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse: Ueberwiegend fest.

Frankfurt a. M., 6. Okt. Die Börse war am Aktienmarkt überwiegend fest, das Geschäft be­wegte sich aber in verhältnismäßig engen Grenzen. Es lagen einige Kaufaufträge vor, darunter angeb­lich auch solche auf Sperrmarkkonto. Die Kulisse be­teiligte sich nur in kleinem Umfange am Geschäft. Die durchschnittlichen Erhöhungen betrugen etwa 0,50 bis 1,50 o. H. Von Zellstoffaktien stiegen Aschaffenburger um 3,75 v. H. auf 135,75, auch Waldhof mit 159,25 bis 160 (158) 2 v. H. höher. Montanaktien waren zeitweise etnxis lebhafter bei Besserungen von etwa 1 v. H., Klöckner gewannen 2 v. H., Verein. Stahl 1,25 v. H. und Mansfelder 3 v. H., Hoesch lagen 0,75 v. H. niedriger. Von chemischen Werten blieben IG.-Farben mit 172,40 behauptet, Scheideanstalt gaben 1 d. ft. nach, wäh­rend Metallgesellschaft 1,65 v. H. und Rütgerswerke 2,75 v. H. fester notierten. Elektroaktien lagen still, Gesfürel 1 v. H. höher, die übrigen Werte voll be­hauptet. Im einzelnen gewannen u. a. Gement Hei­delberg 2 v. H., Reichsbank 1,75 v. H., Daimler Motoren, Westdeutsche Kaufhof, Hanfwerke Füssen und AG. für Verkehr bis 1 v. H., Schiffahrtsaktien bis 0,65 v. H., dagegen gaben Kunstseide Aku 1 v. H.,

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag, börse

Datum

5-10.

6-10.

5-10-

6-10.

5% Deutsche Rerchsanteihe o. 1927

101,5

101,4

101,4

101,4

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,4

98,4

98,4

98,4

6/2% Doung-Anleihe von 1930 ..

102,75

103,5

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mii

Auslos.-Rechten ............

116,9

116,7

116,9

117,1

47i% Deutsche Reichspostschatzan

Weisungen von 1934, 1.......

100

100

4/2% ehem. 8% Hessischer Bolls-

staat 1929 lrückzahlb. 102%) ...

98,75

98,75

98,75

4yt% ehem. 8% Hessische Landes

banl Darmstadt Gold R. 12...

97

97

b-/r% ehem. 4/t% Hess. Landes

Hypothekenbank DarmstadtLiau.

100,65

100,75

47i% ehem. 8% Darmst. Komm

Lanoesb.GoldichuIdverschr R.t

93,5

93,5

Oberhessen Provinz-Anleihe mt>

Auslos.-Rechten ............

129

Deutsche Komm. Sammelabl. An

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

122,65

122,65

122,65

122,75

47i% ehem.8% Franks. Hyv.-Banl

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

97

97

6/2% ehem. 4/,% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriese......

100,65

100,65

5/2% ehem. 47i% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

100,75

100,75

100,75

100,5

47i% ehem. 8% Pr. Lanoespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97,5

97,5

97,5

47i% ehem. 7% Pr. Landespsand

briefanst., Gold Komm. £61.20

95

95

95

95

Steuergutich.Verrechnungsk. 34-38

109,75

109,75

109,8

109,8

4% Oesterreichische Goldrente...

_

37

37,5

38,25

4,20% Oesterreichische Stlberrente

3,6

3,65

3,7

3,7

14,1

4% Ungarische Goldrente.......

15

13,9

14,8

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

12,5

12

12,25

11,6

4/2% t^sgl. von 1913........,.

12,13

12,75

12,13

6% abgest. Goldmerikaner von bs

15,75

15,8

15,5

15,25

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l......... ...........

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

5.10-

6-10.

5-10

6.10.

4% oesgl. Serie 11 ............

5% Ruman. vereinh. Rente v. 1903

9,2

9,1

9,13

9,13

4/2%Rumän.vereinh.Rente».1913

13,4

13,5

13,5

13,4

4% Rumänische vereinh. Rente ..

2%% Anatolier ..............

8,1

8

7,95

8

43

43

42,5

Hamburg-Amerlla-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank ... 4

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ 4

Dresdner Bank.............. 4

Reichsbank ................ 12

14,75

15,25

14,75

15,5

38,75

39,4

14,9

15,5

15

15,75

119

118,5

118,25

124,75

124,5

124

100,5

100,5

100,5

100,65

101,25

101,5

101,25

101,5

101,5

101,5

101,5

101,5

191

191

191

191

A.E.G...................... 0

Bekula..................... 8

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 7

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr.......... 6

Schuckert L Co............... 6

Siemens L Halske............ 8

LahmeyerLCo.............. 7

Buderus ................... <

Deutsche Erdöl .............. 4

Harvener................. 2/z

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 3

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ...............3

Mannesmann-Röhren........ 8

37,5

37,9

37,25

37,65

160

160

160,25

160,25

130,75

131

130,75

131,5

159

158,25

158,75

159,25

136,5

136,75

136,25

137,5

143

142,75

143,5

142,4

128,65

129,65

128,65

130

136,5

137,25

138

137,9

158,5

158

159

158,75

198,25

197,75

197,25

197

148,5

149

148

149,5

116,5

116,25

116,5

116,75

141,5

139,5

142,25

140,13

145,5

144,5

145,5

145

116,75

116

115,5

116

177,5

179

180

142

140,5

142

141

122,5

123

122,5

123,25

112,25

112

111,9

112,65

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurS

Schlußk. Mittag­börse

Datum

5.10.

6 10-

5-10.

6.10.

Mansfelder Bergbau.......

6 7i

159,25

'157

159,75

Kokswerke ................

. 6

137,75

138,75

Rheinische Braunkohlen ....

12

229

230,5

229

229,75

Nheinstahl ................

. 4

149

148,5

149

149,75

Bereinigte Stahlwerke......

87i

113,25

114

113

115

Otavi Minen .............

. 0

38,75

39,25

39,25

39

Kaliwerke Aschersleben......

. 5

126,5

127,75

127

128,4

Kaliwerke Westeregeln......

. 5

126,5

127,25

127,25

127,9

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7%

183

185

183,65

185

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

172,5

171,25

172

171,65

Scheideanstalt.............

.. 9

275

273

Goldschmidt ..............

.. b

117,65

118,5

118,4

119

Rütgerswerke .............

.. 6

134

136,75

134,5

136,65

Metallgesellschaft...........

.. b

140

141

139

141,4

Philipp Holzmann.........

.. 4

130

131

130,5

131,4

Zementwerk Heidelberg ....

.. V

151

153

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

156,5

156,5

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

107,75

107,4

Aku tAllgemeine Kunstseide)

.. O

98,5

93

97,5

94,25

Bemberg.................

.. 6

98,5

99

98

99,25

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

158

160

159

159

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. O

132

136

133,5

136,25

Dessauer Gas .............

.. 7

-

114,75

114,75

Daimler Motoren..........

.. O

119,25

119

119,13

119,5

Deutsche Linoleum.........

.. 8

168,5

169

168,5

169,5

Orenstein & Koppel........

.. 0

87,25

87,5

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

55,25

56,75

55,75

56,13

Chade....................

.. 9

433

422

432

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

198

199

200

Conti-Gummi.............

. 11

174

172,5

174,5

173,5

Grttzner..................

.. O

34

34

33,4

Mainkraftwerke Höchst a.M..

.. 4

95

95

Süddeutscher Zucker .......

. 10

212

211

212

211

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 211.

5 .Oltober

6 .Oktober

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

23 rief

duenod Alle

0,694

0,698

0,693

0,697

Brüssel ....

41,91

41,99

41,92

42

Rio de Jan.

0,144

0,146

0,144

0,146

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

54,77

54,87

54,57

54,67

Danzig....

47,04

47,14

47,04

47,14

London....

12,265

12,295

12,22

12,25

Helsingfors..

Paris .....

5,41

5,42

5,395

5,405

11,63

11,65

11,64

11,66

Holland ...

130,52

130,78

131,62

131,88

Italien ....

Favan .....

0,715

0,717

0,714

0,716

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,64

61,76

61,41

61,53

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ...

11,14

11,1

11,105

11,125

Stockholm...

63,24

63,36

63,01

63,13

Schweiz ...

57,21

57,33

57,20

57,32

Spanien...

26,97

27,03

26,97

27,03

Prag.......

Budapest ..

Reuyork ...

2,489

2,493

2,490

2,494

Banknoten.

Berlin,6.Oktober

Geld

.....»rief

Amerttanyche Noten..............

2,452

2,472

Belgische Noten..................

41,76

41,92

Dänische Noten .................

54,41

54,63

Englische Noten .................

12,195

12,235

Französische Noten...............

11,59

11,63

Holländische Noten...............

131,24

131,76

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,25

61,48

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

62,84

63,10

Schweizer Noten.................

57,05

57,27

Spanische Noten.................

25,95

26,05

Ungarische Noten................