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Aus aller Welt

Am 5. geborene der 1914

in die dichte Zuschauer- Personen wurden auf der Stelle Schwerverletzten starben zwei im

über 160 km/st menge. Sechs getötet, von den Krankenhaus.

hingerichtet worden, die am 8. Juni 1936 vorn Schwurgericht in Hannover wegen Mordes zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt worden waren. Wedler und Glöckner haben in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1936 in Hannover gemeinschaftlich den Kraft­droschkenbesitzer Heinrich Unterberg erschossen, um ihn seines Wagens und seiner Barschaft zu berauben.

Hinrichtung in Hannover.

September sind in Hannover der 1911 Konrad Wedler aus Hannover und geborene Walter Glöckner aus Jena

Ergebnis

des Rundfunksprecher-Wettbewerbs.

Auf der Berliner Rundfunkausstellung wurde das Ergebnis des Rundfunksprecher- Wettbewerbs 1 9 3 6 verkündet. Erster Sieger wurde der Tonfilm-Wagenführer Willi Kluge Leipzig (Preis 2000 Mark), zweiter Sieger Werbe­leiter Heinrich S ch w i ch-Saarbrücken (1000 Mark), dritter Sieger Kreiswart der NSG Kraft durch Freude Friedrich L i ch t-Frankfurt a. M. (500 Mark). Die fünf Trostpreise erhielten: Student Heinz Zühlsdorf-Frankfurt a. d. O., Schrift­steller I. Ernst K i r s ch k e-Sagan, Schuhmacher Heinz Alt e n b o k u m - München, DEplom-In­genieur Raimund T h o m s o n-Stuttgart und der Lehrling Werner Lindeman n-Königsberg.

Die Große Deutsche Rundfunkausstellung wurde am Sonntagabend programmäßig geschlossen. Noch einmal war sie Sammelpunkt Tausender von Volksgenossen, die aus allen Gauen Deutschlands gekommen waren. Einen besonderen Anziehungs­punkt bildete wieder der Volkssender 1936. Abermals gab es eine Fülle interessanter Darbie­tungen. Oberbayern, Kurhessen, Mecklenburger, Mär­ker und zahlreiche andere traten in buntem* Wech­sel vor das Mikrophon. Eine gewaltige Heerschar deutschen Volkstums, die in ihren Darbietungen in Wort und Ton einen Querschnitt durch das kul­turelle Leben der werktätigen Menschen gab. Den Höhepunkt der letzten Veranstaltung des Dolkssen- ders bildete die feierliche Verkündung der Reichssieger im Rundfunksprecher - Wettbe­werb, die der Reichsleiter der NSG. Kraft durch Freude, Dreßler-Andrees, mit einer An­sprache einleitete.

Schreckliches Unglück bei einem Autorennen in Nordirland.

Liner der schwersten Unfälle in der Geschichte des Llulorennsports, der acht Todesopfer und zwanzig Verletzte forderte, ereignete sich während des Wochenendes bei der Austragung des International-Tourist-Trophy-Rennens in Rord-Ir- land. Der Wagen des britischen Rennfahrers Cham­bers geriet in der Ortschaft Rewlownards ins Schleudern und raste mit einer Geschwindigkeit von

Schweres Verkehrsunglück in Lippe.

In der Nacht zum Sonntag ereignete sich auf der Landstraße zwischen Lemgo und Hohenhausen ein Verkehrsunglück, dem zwei Soldaten, die in Lemgo einquartiert waren und am Samstag­abend an einem Erntedankfest bei Lemgo teilge­nommen hatten, zum Opfer fielen. Sie wurden auf dem Heimweg von einem Personenkraftwagen an­gefahren. Dabei erlitt der Gefreite Georg K a s ch e l aus München einen schweren Schädelbruch sowie Knochenbrüche und innere Verletzungen, denen er bereits nach kurzer Zeit erlag. Der Gefreite Erich Kullik aus Bochum wurde mit schweren inneren Verletzungen dem Krankenhaus in Lemgo zugeführt, wo er am Sonntag starb. Der schuldige Kraft­wagenfahrer flüchtete, ohne sich um seine Opfer zu kümmern. Nach zwölfstündiger Tätigkeit der Sicherheitsbehörden wurde festgestellt, daß drei

junge Leute aus dem Lippischen Dorf Leese in der Nacht zum Sonntag aus einer Reparaturwerkstatt ohne Wissen des Besitzers einen Kraftwagen zu einer Schwarzfahrt geholt und mit diesem Wagen das Unglück verursacht hatten. Der schuldige Fahrer, der 20jährige Erich P l ö g e r aus Leese, treibt sich anscheinend in den Waldungen bei Lemgo herum, während die beiden Mitfahrer, darunter ein Lehrling, bereits verhaftet werden konnten. Die beiden Soldaten befanden sich vorschriftsmäßig auf der rechten Straßenseite.

Riesiger Sleppenbrand in Argentinien.

In der im Norden Argentiniens gelegenen Pro­vinz Salta wütet seit einigen Tagen ein Step­penbrand von riesigen Ausmaßen, der sich ra­send schnell ausbreitet und bereits auf die umlie­genden Wälder übergegriffen hat. Im Bezirk Oran stehen nicht weniger als 540 Quadratkilometer Steppe und Wald in Flammen. Zahlreiche Wohnstätten und mehrere Brücken sind zerstört. Ob Menschen in den Flammen umgekommen sind, ist bisher noch nicht bekannt. Die Ortsschasten Volcan, Algarrobal und San Telmo sind bereits schwer bedroht. Die Be­völkerung ist durch das rasche Vordringen des Feuers in ungeheure Erregung geraten. Die in der Nähe von Oran gelegenen Oelfelder der Stan- dard-Oel-Companie sind noch nicht unmittelbar bedroht, jedoch vergrößert sich die Gefahr, daß die Oelquellen in Brand geraten, stündlich. Die bisherigen Versuche, den Riesenbrand zu löschen, sind ergebnislos geblieben.

Zwei Kinder vom Blitz getötet.

Während eines Gewitters schlug bei Brescia (Ober­italien) der Blitz in ein Bauernhaus ein, in dem sich neun Personen befanden. Zwei Kinder wurden g e - tötet, während deren Mutter schwer verletzt wurde. Das Haus wurde schwer beschädigt.

Eine Frau wegen Mordversuchs zu acht Zähren Zuchthaus verurteilt.

Am 3. Juni 1936 war in Köln die 71jährige, im Ruhestand lebende Rektorin Oe. in ihrer Wohnung von einer ehemaligen Schülerin, der 30 Jahre alten Gertrud Olepp, durch einen Messerstich in den Rücken niedergestreckt worden. Gertrud Olepp wurde am folgenden Tag verhaftet und gab zunächst an, sie habe sich an ihrer früheren Lehrerin rächen wollen. Das Kreuzverhör ergab jedoch, daß die Olepp sich die Barschaft ihrer Erzieherin habe an­eignen wollen, von der sie bereits früher einmal Geld erhalten hatte. In der Gerichtsverhandlung beantragte der Staatsanwalt die gesetzliche Mindest­strafe von fünf Jahren Zuchthaus. Das Urteil lau­tete jedoch wegen schweren Raubes in Tateinheit mit versuchtem Mord aus acht Jahre Zucht­haus. Die alte Rektorin, die bei der Bluttat schwer verletzt wurde, ist inzwischen wieder hergestellt.

Wagen nicht mehr rechtzeitig verlassen und brannten bei lebendigem Leibe. Die ander

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anderen drei

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woche, die derwehrhaften Dichtung der Zeit" gewidmet fein wird, hat Berlin zusammen mit der Amtsleitung der NS. - Kulturgemeinde und dem Reichskriegsopferführer über 50 namhafte Dichter zu einem deutschen Kriegsdichtertreffen vom 6. bis 10. Oktober eingeladen. In Stunden kameradschaftlichen Gedankenaustausches im Har- nackhaus der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, durch Vor­träge, Empfänge und Besichtigungen, vor allem aber auch in der Begegnung mit führenden Per­sönlichkeiten des Staates und der Partei sollen diese Tage den Kriegsdichtern die Dankbarkeit zeigen, mit der unsere Zeit sich ihrem Wort und Wirken verpflichtet weiß, und ihnen zugleich neue Eindrücke und Anregungen für ihr künftiges Schaffen ver­mitteln.

deutschen kriegsdichter treffen sich in der Reichshauptstadt.

Zusammenhang mit der vom 5. bis 11. Ok- stattfindenden 6. Berliner Dichter-

Insassen wurden aus dem Wagen geschleudert und sehr schwer verletzt. Einer der Verunglückten, vermutlich der Lenker des Wagens, ist bald darauf im Krankenhaus g e ft o r b e n/Die Persönlichkeit der Toten und Verletzten ist noch nicht einwandfrei fest- gestellt.

Kongreß der Eiszeitforscher in Wien.

In Wien wurde ein Kongreß der Eiszeitforscher durch Unterrichtsminister Dr. P e r n t n e r eröffnet. Unter zahlreichen Vorträgen wissenschaftlicher Art bildeten die Ausführungen des Geheimrats Pro­fessor P e n ck (Berlin) über das Klima Europas während der Eiszeit einen Höhepunkt. Auf Grund seiner mehr als 50jährigen Forschungen stellte Pro­fessor P e n ck fest, daß es in den Alpengegenden damals teilweise sogar wärmer war als heutzutage. Das zeige sich besonders an dem Pflanzenvorkom­men, zum Beispiel beim Rhododendron, das heute vielmehr weiter im Süden angetroffen wird, als in jener vorgeschichtlichen Epoche. Die Kongreßteil­nehmer begaben sich darauf nach Spitz a. d. Donau, wo das Denkmal des Wiener Prähistorikers Pro­fessor Bayer feierlich enthüllt wird. Ferner finden Studien in der Wachauer Bleßlandschast statt.

Riesiger Verbrauch von Heilkräutern.

In der Reihe der Veranstaltungen des ersten deutschen Heilpflanze^ kongresses in Mün­chen hielt Or. med. E. G. Schenk- Heidelberg einen Vortrag über das ThemaDie Heilpflanze und der deutsche Arzt". Er erklärte, daß nur der geringste Teil der Heilpflanzen bisher auf ärztliche Verord­nung Verwendung fand. Der größte Teil wurde vom Volk auf eigenen Entschluß verbraucht. Denn wir befinden uns erste heute am Beginn eines Aufschwunges der Wissenschaft von den Heilkräu­tern, deren Verwendung gewaltige Ziffern erreicht hat. So werden 50 000 Kilogramm Arnikablüten, 136 000 Kilogramm Schafgarbenblüten, 430 000 Kilogramm Lindenblüten, 250 000 Kilogramm Bir­nenblätter und ebenso viele Huslattichblätter, 80 000 Kilogramm Tausendgüldenkraut, 400 000 Kilogramm

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Machdruck,

Raffinierter Schmuckdiebstahl in Wiesbaden.

In einer Villa in Wiesbaden hat der Diener Kar7 Schiffbauer, geboren 1906 zu Hofen im Siegkreis, unter Ausnutzung seiner Vertrauens­stellung Schmucksachen im Werte von mehr als einer halben Million Mark gestohlen. Durch geschickte Manöver verstand er es, die Ent­deckung des Diebstahls zu verschleiern. Um Vor­sprung zu gewinnen, ließ sich Schiffbauer von sei­nem Arbeitgeber einen Tag Urlaub geben, den er sich durch telephonischen Anruf aus Frankfurt um einen weiteren Tag verlängern ließ. Der Dieb ist nach dem Ausland entkommen. Es besteht der Ver­dacht, daß der zweite Diener des Bestohlenen Hlfershelfer war. Er wurde festgenommen k und dem Richter vorgeführt.

Die amerikanischen Ozeanflieger in Paris.

Am eonntagmittag sind die beiden amerikanischen Ozeanflieger R o ch m a n und Merrill mit ihrem Flugzeug in Paris gelandet. Sie wollten ursprüng­lich noch am gleichen Tage nach London zurück- kehren. Nachdem sich aber herausgestellt hat, daß die Wetterbedingungen für einen Rückflug nach Amerika am Montag ungünstig sind, haben die Amerikaner beschlossen, zunächst in Paris zu bleiben.

Zwei Menschen im Kraftwagen verbrannt.

Unweit der Ortschaft Dettendorf bei Bad Aibling stieß ein mit fünf Personen besetzter Kraftwagen aus Ulm gegen ein Brückengeländer. Der Anprall war so heftig, daß der Benzinbehälter explodierte, und der Wagen sofort in Hellen Flammen stand. Zwei der Insassen, eine Frau und ein Kind, konnten den

Persil

Schachtelhalm, 150 000 Kilogramm Vogelknöterich und 100 000 Kilogramm Deilchenblätter alljährlich verbraucht. Die Heilkunde unterlag der Mode, und sie hat in den letzten Jahrzehnten viele Kleider tragen müssen. In der nächsten Zeit wird es sich immerhin entscheiden, welche Grundsätze in der Heil, mittelgeroinnung, -Verarbeitung und -Vertreibung Gültigkeit haben sollen. Auf Anregung des Reicks, ärztefuhrers wurde die Re i ch s ar b e i t s g e mein» schäft für Heilpflanzenkunde gegründet, die alle einschlägigen Fragen zu durchforschen hat. Es ist zu hoffen, daß es gelingen wird, eine größere Gruppe von Aerzten und Wissenschaftlern für diese Arbeit zu verpflichten.

Kongreß der International Law Association in Paris.

Der Präfiident der Akademie für deutsches Recht, Reichsminister Dr. H. Frank, hat eine Abord­nung bestimmt für den vom 10. bis 15. September 1936 in Paris stattfindenden internationalen Kon- areß Law Association. Die Abordnung steht unter Führung des Reichsgerichtspräsidenten a. D. Pro- sessor Dr. W. Simons und des Direktors der Akademie Dr. Las ch. Ihr gehören u. a. an Ge­heimrat Barandon, Ministerialrat Dr. Vo­gels, Geheimrat Dr. Crusen, Chefsyndikus Dr. A. H. Simon, Geschäftsführer der Reichs­notarkammer Dr. R. G o n n e 11 a , Reichsgerichts­rat Dr. Froelich und der Leiter der Ausland­abteilung der Akademie Dr. W. G a e b. Das Kon­ferenzprogramm sieht u. a. die Fragen der Staats­angehörigkeit, wirtschaftliche Schiedsgerichtsbarkeit, Konkursrecht, internationale Anerkennung von Ur­kunden und finanzrechtliche Probleme, wie z. B. Fragen der Goldklausel vor. Außerdem stehen völ­kerrechtliche Probleme zur Erörterung: friedliche Beilegung rechtlicher Streitigkeiten und Erörterun­gen über den Schutz der Zivilbevölkerung vor mo­dernen Kriegsmaschinen.

Jahresversammlung

des Deutschen Vereins gegen den Alkoholismus.

In Bonn veranstaltet vorn 25. bis 28. Oktober der Deutsche Verein gegen den Altoho­lt s rn u s feine Jahresversammlung. Den Festvor- trag hält Univ.-Prof. Dr. P o h l i s ch, Direktor der Psychiatrischen und Nervenklinik Bonn, über Rauschgifte und Konstitution". Die großen Son- derarbeitsgebiete des Vereins werden in Fachkon­ferenzen behandelt. Weiter sind aus dem Tagungs­plan hervorzuheben die Tagung des Reichsver- bands der Reichsbahn-Mäßigkeitsvereine und des Verbandes der Trinkerheilstätten des deutschen Sprachgebietes, eine Frauenversammlung, ein Sportwerbeabend. Eine Fahrt in das Weinlesege­biet soll die Tagung beschließen.

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51953 65213

79159 89636

100060 104587 113507 135293 146040 151907 164374 174702 184691

198628 207881 221580 229490 238214 249618 268970 288010 305758 322335 332933 338901

355527 362389 375953 391151

101344 107506

116883 137589

149281 154861

168941 177061

186449 201568

214658 224389

232692 239718

251262 278303

296936 311805

328177 335714

341027 357592

368091 384064

397939

349139 368059

396357

Blutauffrischend, nervenstärkend, gegen Darmträgheit, Darmstörungen, Arterien-

5. Klasse 47. Preußisch-Süddeutsche (273. Preuß.) Klassen-Lotterie

12 Gewinne zu 2000 RM. 63498 216047 293889 396899

2 Gewinne zu 20000 RM. 388940

2 Gewinne zu 10000 RM. 361981

2 Gewinne zu 5000 RM. 262036

14 Gewinne zu 3000 RM. 84314 237028 257093 356647 377926 399792

58 Gewinne zu 1000 RM. 9323 35532 46317 53367 54882 66054 115930 ------ ------ -------

- ......... y--------- ----- ------ 30183

34477 36912 39195 39681 42748 47546 49243

Vorzüglich bei fiberischen Erkrankungen Täglich frisch gekeltert zu haben in der

402 Gewinne zu 300 RM.

9285 10807 14761

24940

34815

53495

66683 83937

93119

Auf

jede gezogene Nummer sind

zwei

gleich

hohe

Gewinne gefallen, und zwar je

einer

aus

die Lose gleicher Nummer in

den

beiden

Abteilungen I und II