Empfang beim Führer.
Aus aller Welt
Verfügungen bekanntgegeben. — Diese sehen die Hausen oern Einrichtung von zwei radiotelegraphi s ch e n | zerstört und
Oie Durchführung der Meerengenkonveniion.
und wäh-
doluk Kavak am Bosporus und in Tschimenlik in der Dardanellenzone aufgestellt. Für den Lotsendienst werden in den Dardanellen in Gallipoli und am Boporus in Buyuk Liman und Haydar Pascha Stationen errichtet. Weiter wird bestimmt, daß Zivilflugzeuge der Linie Midia-Enos zu folgen haben. Wasserflugzeuge können nötigenfalls Eregli überfliegen. — Die türkische Regierung wird in kürzester Zeit die an den Meerengen verbotenen militärischen Zonen bekanntgeben.
Ankara, 6. Aug. (DRB.) Der türkische Außenminister hat sämtliche ausländischen diplomatischen Vertretungen über die provisorische Anwendung der Meerengenkonvention, die am 15. August in Kraft tritt, unterrichtet. Weiter hat er die neuen
Der Kreis Nieswiez in der Woiwodschaft Nowo- grodek wurde von einem Wirbelsturm heimgesucht. Zehn Dorfgemeinden wurden in einen Trümmerhaufen verwandelt. Etwa 100 Gebäude sind restlos ""d vom Sturm fortgetragen worden.
Englische Polizeibeamte v
am Berliner Gefallenen-Lhrenmal.
Hundert englische Polizisten von Scotland $arb, die unter Führung des Chief-Constable Couyers- Baker zum Studium der polizeilichen Maßnahmen während der Olympischen Spiele in Berlin weilen, legten am Ehrenmal Unter den Linden im Gedenken an die Gefallenen des Weltkrieges einen großen Lorbeerkranz mit blau-weißen Schleifen nieder. Der Kommandeur der Berliner Schutzpolizei, Generalmajor Dr. Münch au, wohnte der Totenehrung bei.
prinz von Griechenland, der Erbprinz und die Erbprinzesfin Gustaf Adolf von Schweden, Prinz und Prinzessin Philipp von Hessen, Ihre Hoheiten Prinz und Prinzessin Christoph von Hessen, ferner der königlich italienische Propagandaminister A l = fieri und Gemahlin, die Söhne des italienischen Ministerpräsidenten, Bruno und Vittorio Mussolini, der Flügeladjutant des italienischen Kronprinzen, General A y m o n i n o, der königlich italienische Botschafter Attolico, der königlich schwedische Gesandte af Wirsen, der königlich griechische Gesandte Rizo-Rangabe mit ihren Damen teilnahmen. Ferner waren Ministerpräsident Generaloberst Göring, Generalfeldmarschall von Blomberg, Reichsminister Freiherr von Neurath, Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsleiter B o u h l e r, die Staatssekretäre Dr. Meißner, Dr. Lammers, Funk und die Herren der persönlichen Umgebung des Führers mit ihren Damen anwesend.
Handnck zum Hauptmann befördert.
Berlin, 6. Aug. (DNB.) Der Führer Reichskanzler gab heute zu Ehren der rend der Olympischen Spiele in Berlin weilenden Fürstlichkeiten ein Frühstück, an dem S. M. der König der Bulgaren, Ihre Königlichen Hoheiten der Kronprinz von Italien und Prinzessin Maria von Savoyen, der K r o n -
Olympiastadion. Schon vorher waren die Reichs- .Signal st ationen vor, eine in Sidil Bahr in Minister G ö ring, Frick und Darre auf der I den Dardanellen, die andere in Buyuk Liman am l Bosporus. Salutbatterien werden in Anda-
Kinderlandverfchickung.
„Gute Butter, keine Margarine, soviel Milch, wie ich will und auch Eier, Wurst und Schinken kann ich essen. Ich muß „Onkel" und „Tante" sagen. Am liebsten möchte ich hier bleiben."
Ein lljähriges Mädelchen schreibt so an seine Eltern von dem Freiplatz aus der Kinderlandverschickung.
Kannst du es nicht auch ermöglichen, ein Kind für kurze Zeit bei dir aufzunehmen?
Deine NSB.-Ortsgruppe und die Kreisamtsleitung der NSV. nehmen deine Meldung entgegen.
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
An der Südseite einer flachen Tiefdruckstörung über Holland hat sich vorübergehend wieder eine feuchtere Luftströmung eingestellt, die am Freitag nochmals stärkere Bewölkung und besonders im Gebiet des Westerwaldes Niederschläge verursacht. Bei anhaltendem Luftdruckanstieg wird sich dann aber wieder Witterungsbesserung einstellen, wenn auch die Temperaturen zunächst noch nicht beson- ders hoch ansteigen.
Aussichten für Samstag: Veränderliche Bewölkung mit Aufheiterung, aber auch noch örtlichen gewittrigen Schauern, Temperaturen um 20 Grad, etwas lebhaftere westliche Winde.
Aussichten für Sonntag: Vielfach auf- geheitertes und im ganzen trockenes Wetter, tagsüber wärmer.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: i. V. Dr. Fr W Lange; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzelgenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: i. V. Hans Thein. D.A. VII 36- 9350. Druck und Verlag: Brühl'sche Universität^ Buch- und Stemdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Aeßen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Was diese Olympia-Wochen im übrigen noch erstaunlich und erfreulich macht, ist, daß selbst das größte Gedränge, selbst die Fülle der Veranstaltungen und Vergnügungsstätten, die Nächte ohne Hausschlüssel und des 24-Stunden-Betriebs der Verkehrsmittel, daß Lachen, Singen und Kopfstehen niemals zum „Rummel" ausarten, wie es oftmals auf Messen und Weltausstellungen der Fall ist. Alles atmet Gediegenheit! Keine marktschreierische Reklame macht sich breit. Sogar die Normaluhren, soweit sie Reklame tragen, sind mit einem grünen Eichenlaub umhüllt. Auch die Händler und Händlerinnen, auf eine erträgliche Anzahl beschränkt, drängen sich nicht auf; alle tragen sie die vorschriftsmäßige „Olympia-Uniform", in der sie sehr schmuck aussehen. Sie nehmen keine Ueberpreise, da sie scharf überwacht werden. Und so ist von dem einst berüchtigten „Berliner Nepp" nichts mehr zu spüren, und nirgends riecht es nach „Geschäft".
Fabelhaft ist die S tr a ß e n d i sz i p l i n, obwohl keineswegs — wir deuteten es schon an — die „Pickelhaube" vorkriegs Angedenkens herrscht. Dem brüsken „Ich warne Neugierige!" ist die Losung „Wir wollen helfen und ordnen!" gewichen. Und wer die Polizei und die SS. und SÄ. in diesen Tagen, in denen sie ihr Letztes hergeben müssen, bei ihrer ruhigen, zielsicheren Arbeit beobachtet, der spürt auch hier den neuen Geist der Volks- und Völkergemeinschaft. Wie aber sieht auch heute der „blaue Schutzmann" aus! Nichts erinnert mehr an ehedem! In schmucken, schneidigen, blendend weißen Röcken, unter denen sie das Braunhemd tragen, mit einer flotten, ebenfalls blendend weißen, sportsmäßigen Mütze auf dem Kopf, regeln sie den Verkehr, als hätten sie zeitlebens nichts anderes als „olympisches Gedränge" gekannt.
Und dann die K r a f t w a g e n ! Es ist so, als ob sich die Produktionsziffern aller Autofabriken der Welt zur Zeit in Berlin ein Stelldichein gegeben haben. Unwillkürlich fragt man sich, womit und worin fährt man zur Zeit in der übrigen Welt? Sie muß ja von Autos entblößt sein! Trotz dieser Fülle der Motoren aber hat sich die Pferdedroschke doch noch behauptet. Niemals hat die gute, alte „Lotte" so viel Fuhren gehabt wie jetzt. Und wenn die Gäste aus Amerika auch nur aus „historischem" Vergnügen mit der Pferdedroschke fahren, so erfüllt sie doch ihre Pflicht, zumal auch zur Zeit in Berlin ein Rennwagen nicht schneller vorwärts kommt als die brave Lotte! Natürlich wird Lotte auch geknipst! Was wird überhaupt nicht geknipst? So viele Autos, so viele Photokästen! Und auch in dieser Beziehung ist alle Welt hocherfreut: jeder kann auf dem Reichssportfeld so viel Aufnahmen machen wie er will; auch hier keine polizeilichen Vorschriften!
So strahlt denn über Berlin der blaue Himmel Olympias, wenn es auch mitunter regnet, und man zu den Vorstellungen auf der Dietrich-Eckart-Frei- lichtbühne seinen Wintermantel vorzeitig herausholt, und alles ein bißchen nach Mottenkugeln duftet. Aber, wer wird in diesen wunderschönen Tagen vom Wetter reden? Wir haben andere Gesprächsstoffe genug! H. D.
Oer Führer im Stadion.
Reichssportfeld, 6. Aug. (DNB.) Auch am fünften Tage der Olympischen Spiele erschien der Führer wiederum gegen 16 Uhr mit seiner Begleitung sowie Reichsminister Dr. Goebbels im
Schweres Bergwerksunglück bei Manchester.
London, 6. Aug. (DJIB.) 3n der Dharncliffe , Wood Moor-Kohlenzeche bei Barnsley, etwa 30 । Kilometer östlich von Manchester, hak am Donners- lagfrüh gegen 3.30 Uhr aus bisher noch nicht ermittelter Ursache eine Kohlen st aubexplo - f i o n stattgefunden, durch die eine ganze Zahle z u Bruch ging. An der Unglücksskelle waren 57 Bergleute beschäftigt von denen bis 12 Uhr nur ein einziger Mann geborgen werden konnte, der aber so schwere Brandwunden davongetragen hat, daß er nach wenigen Stunden feinen Verletzungen erlegen ist. Die auf Grund der letzten amtlichen Mitteilung angenommen werden muß, sind sämtliche verschütteten Bergarbeiter ums Leben gekommen. Man hat die Hoffnung aufgegeben, daß es noch gelingen könnte, einen von ihnen lebend an das Tageslicht zu bringen. Amtlich wurde festgestellt, daß von den 57 Verschütteten bis um 16.30 Uhr 21 Tote aufgefunden worden waren, von denen viele bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt sind. Einige sind offenbar erstickt, andere von der Ducht der Explosion getötet worden. Die Rettungsmannschaften kamen infolge dauernder Riederbrüche von Kohle und anderem Gestein nur langsam vorwärts. Sie arbeiteten mit Gasmasken und hatten Kanarienvögel mit hinunter genommen, um Gasvorkommen rechtzeitig feft- zusiellen.
Nachtfrost im schlesischen Gebirge.
Im Bereich subpolarer Kaltluftmassen traten in der Nacht zum Freitag in Schlesien bei kräftiger Ausstrahlung für die Jahreszeit ungewöhnlich tiefe Temperaturen auf. Im Flachland zeigt das Thermometer vielerorts nur 5 bis 6 Grad über 0. Im Gebirge stellte sich in den höheren Lagen stellenweise sogar Nachtfrost ein. Groß-Jser meldete als niedrigste Temperatur — 1 (Brak; dicht über dem Boden wurden sogar 3 Grad Kälte gemessen.
Acht Tote bei einem Flugzeugabsturz bei St. Louis.
3n der Nähe des Flughafens von St. Louis (USA.) stürzte wenige Minuten nach dem Start ein zweimotoriges Großpassagierflugzeug der Linie St. Louis—Chikago aus unbekannter Ursache in 300 Meter Höhe ab und ging in Flammen auf. Die acht Insassen wurden getötet. Die Leichen sind bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Die Mehrzahl der Fluggäste waren Geschäftsleute aus Chikago.
3n den Alpen abgestürzt.
Am Dent Blanche südlich von Zinal im Kanton Wallis stürzten beim Aufstieg ein Engländer und ein einheimischer Träger infolge Bruches einer Schneebrücke 1000 Meter tief ab. Eine achtköpfige Bergführergruppe konnte bisher nur die Leiche des Bergführers bergen. Nach der Leiche des Engländers wird weiter gesucht. Als die Kolonne sich wieder zum Abstieg anschickte, hörte sie am Fuß des Matterhorn Hilferufe eines Engländers, dessen Begleiterin Miß Frida Currant aus London bei einem Steinschlag, der das Seil zerriß, ab gestürzt war. Die Alpinistin stürzte etwa 6 Meter tief auf ein Geröllfeld, wo die Leiche geborgen werden konnte.
Zehn Dörfer in Polen vorn Wirbelsturm zerstört.
Berlin, 6. August. (DNB.) Auf Grund seines Sieges im Modernen Fünfkampf wurde Oberleutnant Handrick zum Hauptmann befördert. Hauptmann Handrick, der der Luftwaffe angehört, wurde nachmittags vom Führer und Reichskanzler und von dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe Generaloberst Göring empfangen und b e - g l Wck w ü n s ch t.
Stabschef Lutze beglückwünscht die Olympia-Sieger Manger und Ehrt.
Berlin, 6. Aug. (DNB.) Stabschef Lutze hat an den Olympia-Sieger im Gewichtheben der Schwergewichtsklasse Josef Manger folgendes Telegramm gerichtet: „Für die großartige Leistung mit der Sie im Gewichtheben der Schwergewichtsklasse die Goldene Medaille für Deutschland erkämpften, spreche ich Ihnen Glückwünsche und Anerkennung aus. Gleichzeitig befördere ich Sie mit sofortiger Wirkung zum Scharführer."
An den zweiten Sieger im Freistilringen Ehrl sandte der Stabschef ebenfalls ein Glückwunschtelegramm: „Zur Silbernen Medaille, die Sie im Freistilringen für Deutschland erkämpften, meinen Glückwunsch und meine Anerkennung. Gleichzeitig befördere ich Sie mit sofortiger Wirkung zum Oberscharführe r."
Die Unterbringung der zu den Olympischen Spielen kommenden Jugend.
Berlin, 6. Aug. (DNB.) Der Reichserziehungsminister Rust macht die Schulaufsichtsbehörden darauf aufmerksam, daß die Stadt Berlin in großem Umfange Vorsorge getroffen hat, um die zu den Olympischen Spielen nach Berlin kommende Jugend in geeigneten Unterkünf- t e n nach Jugendherbergsart billig unterzubringen und zu verpflegen. Auch für die zeltende Jugend ist gesorgt. Schulgruppen, die zu einem kurzfristigen (etwa zwei- bis dreitägigen) Aufenthalt nach Berlin kommen, haben sich an die Olympiajugendunterkunftsämter der Berliner Verwaltungsbezirke zu wenden.
sollte sich nicht auswirken? Arme Diplomaten, die ihr noch von gestern seid! Ueber eure altersgrauen, wackelnden Köpfe und Bärte hinweg, reicht sich die Dölkerjugend die Hände!
♦
Selbst der Berliner kommt nicht aus dem Staunen heraus. Zwar hat er noch niemals rote Turbane gesehen, wie ihn die indischen Sportler tragen; aber er findet sich damit ab; er findet die Turbane sogar sehr kleidsam und freut sich über den belc< benden Farbenfleck auf dem Bilde der vielfältigen, fremdländischen und exotischen Bekleidungsstücke und Anzüge. Daß aber auch der Strohhut in Berlin wieder seinen Einzug halten würde, darüber ist der Berliner baß erstaunt und verwundert! Was Wunder, daß die Schweden mit ihren gelben „Kreissägen" oder „Butterblumen" stürmisch begrüßt wurden?! Selbst dem kleinen Max, dem Vatern erst erklären muß, was ein Strohhut ist, stand zum erstenmal der Mund still. Nur die Berliner Hutmacher und Huthändler schauen etwas melancholisch drein, da sie an die Zeiten denken, als noch jeder Berliner einen Strohhut trug. Aber wer weiß, so flüstern sie einander zu: vielleicht kommt der Strohhut wieder?!
Führertribüne eingetroffen. Kurz darauf sah mLN auch König Boris von Bulgarien, Rr sich zur Zeit in Berlin aufhält, sowie den Kronprinzen von Italien
Grvßfeuer in einer ungarischen Sfabf.
In Cegled, etwa 60 Kilometer südöstlich von Budapest, brach in der berühmten protestantischen Kirche ein Brand aus, der sich rasch verbreitete. Die Kuppel der Kirche stürzte ein. Infolge des heftigen Windes sprang das Feuer auf neun benachbarte Häuser über, deren Dächer ebenfalls abbrannten.
Dieviel Volksgenossen
sind in der deutschen Verwaltung tätig?
Reich, Länder und Gemeinden, die die Verwaltung des Deutschen Reiches führen, bedürfen zur Durchführung ihrer Aufgaben neben der großen Zahl der unbezahlten Ehrenbeamten auch bezahlter festbeschäftigter Beamter und Angestellten, sowie Arbeiter. Im öffentlichen Dienst stehen zur Zeit insgesamt 2 525 000 Tätige. Von diesen entfallen auf die Behörden des Reiches, der Länder und der Gemeinden 1 193 000 Personen. Für die Reichspost, die Reichsbahn und für öffentliche Wirtschaftsbetriebe sind demgegenüber 1332 000 Personen tätig gewesen. Für die produktiven Wirtschastsbetriebe zugunsten des Reiches und der Länder sind also mehr Personen beschäftigt als für die eigentliche Verwaltung. Zur Beleuchtung dieser Zahlenangaben über die Beschäftigung innerhalb der öffentlichen Verwaltung ist es beachtlich, zu wissen, daß zur Zeit im deutschen Volke etwa 17 Millionen Personen erwerbstätig wirken. Die Zahl der im öffentlichen Dienst Beschäftigten beträgt also etwa 20
Grimberg, den 6 August 1936.
Die Beerdigung findet Sonntag,
4913D
[Vermietungen | [Stellenangebote
4380 A
Sophie Damm Wwe„ geb. Arnold.
Grofien-Linden, den 6. August 1936.
03571
Herzlichen Dank allen denen, die unserem lieben Entschlafenen das letzte Geleit gaben, für die Kranz- und Blumenspenden sowie der Krankenschwester für ihren Beistand während des Krankseins. Ganz besonders danken wir Herrn Pfarrer Schultheis für die trostreichen Worte am Grabe
Anf der Reise stellen sich oft besonders starke Verdauungs- schwierigkeiten ein. Nehm. Sie Sonnen-Tee in Pulverform mit, es wird Ihnen sicher nützlich sein, ist leicht und angenehm mit etwas । altem Wasser überall einzunehmen. Paket 1.-. f4383V Prog. Bornemann. Bahnhofetr. 17
Ruh. (Ehepaar vünktl.Mietzahl. sucht 2-Ziinmerwohnung mit Küche. Schr. Angebote unter 03570 an den Gießen. Anzeig.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Karl Hofmann II.
Ludwig Hofmann und Frau Friedel Hofmann und Frau Albert König und Frau und 3 Enkelkinder.
den 9. August, nachm. 2% Uhr statt
MODtRWT' । Damentastten SladltascheD von RM.2.50 an Leder-Röhrig
Gießen Neustadt 43
Schöne 5-Zimmerwohnung ver 1. Sept, zu vermieten. 03573 Wernerwall 5 I.
| Kaufgesuche |
Suche zu kaufen tielerauto co. 1% Tonnen Tragkraft, gebt., aut erhalt. Schr. Angeb. m.Preis, Baujahr, Fabrikat usw. unter 4897D a.d.Gietz. Anzeig, erbeten.
Heute nacht um 4 Uhr entschlief nach langem, schwerem, mit großer Cieduld ertragenem Leiden meine liebe, unvergeßliche Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Lina Hofmann, geb. Keil
im 69. Lebensjahre.
Mein lieber unvergeßlicher Mann, unser lieber Sohn und Schwiegersohn
Wilhelm Schmidt
wurde uns gestern morgen 6 Uhr nach kurzem schweren Leiden im Alter von 31 Jahren entrissen.
Lilly Schmidt, geb. Mandler
Familie Otto Schmidt Familie Konrad Mandler. Gießen (Lessingstr. 8), Dillenburg, Blasbach, 7. Aug. 1936. Die Beerdigung findet am Montag, dem 10. August, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
----- ----------4916 D
Gebrauchter, gut erhaltener
Küiderwagen zu kaufen gesucht Preisangebote unter 4915D an d. Gieß. Anzeig.
3-3imnier- Woönnng
mitBadezimmer und Bodenkammer sowie mit Gartenanteil alsbald zu vermieten. 491OD Baugenonenfdjoft 1894e.(5.ntü.9. lMtzen.Aliiiveg2K
Keine Zeugnisse in Urschrift
lonbern nur Zeugnis abjchristen oem Be- werbungsichreiben beilegen, — Lichtbilder unoBewerbungsunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten aus der Rückseite Ro men und Anschriit des
Bewerbers tragenl
Wegen Erkrank, der Hausangestellten sucht f03569 tüchtige
Aushilfe
für einige Woch.
Prof. Hirt
Löberstraße 23.
Mletgesnche
ifo. Kaufmann sucht
Ml. Zimmer im Zentrum, eo. mit Pension.
Schr. Ang. unt. 03567 a. d. G.A.
«le «del preiswert abzu- geben. esse« Wo, sagt die Geschäftsstelle des Gießen. Anzeig. Klein, elektr.
Herd
umzugshalber z. verkaufen. 03575 Wetzstelng. 19 pt.
Verkaufe %> Citroen- Limousine 24000 km gelauf. äußerst billig zu verkaufen. Schr. Angeb. u. 03574 a. d. Gieß. Anz.
Zwangsversteigerung. K3529 o1/2I!l?0nner5,fl9’ dem 27. August 1936, vormittags 9/2 Ahr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Zimmer 204, die den
a) krack, 3nnocenz,
b) krack, Lina, geb. Lipp, dessen Ehefrau, als Gesamtgut der Errungenschaftsgemeinschaft zu- geschriebenen Grundstücke versteigert: 4909D
Grundbuch für Gießen, Band 32, Blatt 1495-
Flur V, Tlx. 1216/10, Hof reite am
untersten Riegelpfad zwischen
den wegen (zu Am Riegelpfad 56), 514 qm
Betrog bcr Schätzung .... 4000,— RM.
Flur V, Nr. 122, hofrette daselbst (Am Riegelpfad 56), 324 qm Betrag der Schätzung . . . 8000,— „
Zusammen 12000,— RM.
Emhettswert (1.1.31) zusammen 13 200,— RM. Gießen, den 17. Juli 1936.
Für das Amtsgericht Gießen.
Gez.: Karle, Ortsgerichtsvorsteher.
..........nm......................hui................................................
Das klassische Fachbuch für Pilzfreunde und -kenner
in neuem Oewande und zu stark ermäßigtem Preise
Prof. Dr. W.MIgula
Die eßbaren und giftigen Pilze Bestimmungsbuch der wichtigsten Pilzarten zum Gebrauch für edermann.- Mit 80 farbigen Pilzbildem in natürlicher Größe.- Der Venasscr, ledern Pflanzen-und Pilzfreund als der bedeutende Fachgelehrte bekannt, beschreibt in leichtverständlicher Weise mehr als 200 verschiedene Pilzarten Durch den jeder größeren und wichtigen Familie beigefügten Bestimmungsschlüssel und die sorgfältige Ausstattung mit naturgetreuen Abbildungen in Originalgröße bietet aas Werk nicht nur jedem Pilzfreund, sondern auch dem Wissenschaftler vom Fach ein unentbehrliches Handbuch der Pilzkunde. Neuer Preis In schöner Ganzleinenausstattung RM. 12,—
Zu beziehen durch jede Buchhandlung
Hugo Bermühler Verlag, Berlin-Lichterfelde


