Einzelbild herunterladen

4329 D

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 8. Juli, nachm.

314 Uhr, vom Trauerhause Henriettenhof aus statt.

infolge eines tragischen Unfalles am Sonntag, dem 5. Juli, in München, im fast vollendeten 31. Lebens* jahr plötzlich von uns zu nehmen.

Die tief trauernden Hinterbliebenen:

Otto Müller und Frau Lina, geb. Kroell Richard Müller u. Frau Johanna, geb. Richter Karl Nebe und Frau Elisabeth, geb. Müller Johanna Rühl Wwe., geb. Müller Heinrich Müller, Helene Müller.

Henriettenhof (Rittergut Börnichen), Oederan, Laubach, Schachten, den 7. Juli 1936.

Todesanzeige.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren braven, treuen Sohn, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel

Otto Müller

Aus aller Wett

Der Giftmord-Prozeß Vogler in Mainz

Verkäufe |

kauft

4335D

03111

Konditorei Amend

11 Vermietungen |

nung

4326D

aflü

punkt, Katapultträger und Flugwetterwarte an afrikanischen und südamerikanischen Küste ist deutsche DampferS ch w a b e n l a n d" nach nem Heimathafen Bremen zurückgekehrt, um der Werft der AG. Weser ins Dock zu gehen.

der der fei* auf Die

Kohlen Koks

geschafft. Die Hintergründe der Bluttat sind noch nicht geklärt.

werden zum ermäßigten Grundpreis von 5 Pf. für die Milllmeterzelie veröffentlicht!

2 bis 7 Zim° n könn. auf :r. Geschäfts- e, Alicenstra- 4. stets kosten­

eingetragener Zerein, Gießen.

Briketts Eiform Happel&Co.

Kl. Mühlgasse 4 u. 6 Ruf 3925

Landesverräter hingerichtet.

Die Justizpressestelle Berlin teilt mit: Der vom Volksgerichtshof am 1. Februar 1936 wegen des Unternehmens des Landesverrats zum Tode und dauernden Ehrverlust verurteilte 24jäh- rige Walter Scheve ist heute morgen in Berlin hingerichtet worden.

Schwabenland" wird voraussichtlich bis zur zwei­ten Hälfte August in Bremen bleiben, um dann in den Nordatlantik zu fahren, wo Probeflüge für einen im kommenden Jahre in Aussicht genomme­nen flugplanmäßigen Dienst über den nördlichen Atlantischen Ozean vorbereitet werden sollen.

Dauer Mieter

Junges Ehepaar m.Kmd(2J.alt) suchtDopvelzirn- merm. Frühstück im Ostviertel per sofort.- Schrift!. Angeb. m. Preis unt.03113 an die Geschäftsstelle d. Gieß.Anz. erbet.

iilillllllllllllllllllllllllll

Keine Zengniise in Urschrift

londern nur Zeugnis abschrtften dem Be- werbungSlchretben bel­ießen I Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müllen zur Ver­meidung von Verlusten aus der Rückseite Na­men und Anschrift des

Bewerbers tragen 1

Iilillllllllllllllllllllllllll

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Durch die Entwicklung einer flachen Tiefdruck- ftörung über Südengland ist die Luftzufuhr für den westlichen Teil des Kontinents weiter verstärkt^ worden. Hierdurch werden warme und außerordent­lich feuchte, subtropische Luftwaffen herangeführt. Bei großer Schwüle kommt es an den Gebirgs­rändern bei Sonneneinstrahlung zu weiteren teil­weise sehr heftigen Gewittern oder Gewitterregen. Zunächst ist noch keine Aenderung wahrscheinlich, erst später, wenn ein Vorstoß etwas kühlerer Luft­waffen vow Westen eindringt, wird ein angeneh­meres Wetter eintreten.

Aussichten für Mittwoch: Wolkig und vielfach Gewitter bzw. Gewitterregen, warm und schwül, Winde aus Süd und Ost.

Lufttemperaturen am 6. Juli: mittags -5,2 Grad Celsius, abends 20,4 Grad; am 7. Juli: morgens 18,6 Grad. Maximum 26,7 Grad, Minimum heute nacht 17,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 6. Juli: abends 23,4 Grad; morgens 20,6 Grad. Niederschläge 3,8 mm. Sonnenscheindauer 3,1 Stunden.

Hausgehiliin in all. Hausarb. bewandert, gute Kochkenntnin.-in Gesch.-Haushalt gesucht bis 1. 8. Robert Hübner Darmstadt 4330D Ernst-Ludwig-Str 11

verden. 43330

Der Vereinsführer.

TORPEDO nur RM. 186. schon für 8.30 monatlich Alleinverkauf:

Niederhausen

Gießen ,086a Bahnhofstraße

Auf alle Fälle

Vetter

die billige

Möbel

-Einkaufsquelle!

Austeilung und Verkauf nur

Wiesenstr. 6

Z-Zimmer- Wohnung

n.Bad u.Küche, Neubau, Nähe Äiehen, ab l.od. Id.Septemberz. lermieten. 03112 Wo 2 sagtdieGe- chäftsst desG.A.

| Mietgesuchej Beamtenfamilie ucht zum 1. 10. 5-6-Zimmer- Wohnung

schön.,sonn.Lage Sehr. Ang. unt. 4331Da.d.G.A.

Als der Vorsitzende fragt:Warum haben Sie diesen alten Mann umgebracht, der hinter Ihnen herlief wie ein treuer Hund?" erklärt die Angeklagte mit ihrer alten Energie:Ich (jabe niemand um­gebracht".

Es werden nun von den 120 Briefen, die Frau Vogler aus dem Gefängnis herauszuschmuggeln versuchte, 49 verlesen. Diese Briefe sind eine stär­kere Belastung der Angeklagten als alle bisherigen Zeugenaussagen. Die Briefe sind meist an ihren Sohn Max gerichtet. In ihnen arbeitete Frau Vog­ler mit außerordentlichem Geschick eine Gauner­sprache aus, in der jeder Satz zu einem Rätsel wird. Kein Mensch wird mit seinem bürgerlichen Namen genannt, überall sind Tarnungen angewandt. Zwei Punkte kristallisieren sich heraus: Zunächst wollte Frau Vogler unbedingt wissen, ob der alte Seitz ausgegraben worden sei. Die zweite Sorge galt der restlosen Räumung des Hauses und der Wirt­schaft. Immer wieder beschwört sie ihre Kinder, keine Flasche, kein Glas, keine Kleinigkeit zu vergessen. Alles, was da ist, muß aus dem Haus, keine Ecke darf undurchsucht bleiben", schreibt sie wörtlich, .und immer wieder steht der Satz da:Du mußt niich recht verstehen."

Heute gibt Frau Vogler an, sie habe ihrem zweiten Mann, der ihren Besitz versteigern ließ, um sich finanziell zu entschädigen, nichts als das Haus lassen wollen. In Wirklichkeit beabsichtigte sie zweifellos, alle belastenden Indizien beseitigen zu lassen. Auch hier stehen wieder der noch immer ge­heimnisvolle Onkel Ehrhard sowie die Wahrsagerin- , nen Rocker und Schneider im Mittelpunkt.

Man rechnet mit der Urteilsoerkündigung am kommenden Freitag.

Verdingung.

Die Vorprosilierungs- und Pflasierarbeilen für die Pflasterung von Teilstrecken auf Landstraßen I. Ord-

Epiphans und unter Duldung des General­oberen Pankratius durchgeführt habe. Es steht fest, daß die durch die Schmuggelgeschäste erzielten Gewinne der Ordensbrüderschaft der Franziskaner zugekommen sind. Ein Beweis dafür ist u. a., daß das Bekanntwerden der Schmuggelgeschäfte nicht etwa eine Verfolgung der Schuldigen zur Folge hatte, sondern daß auf Veranlassung des Generaloberen, der vollkommen unterrichtet war, lediglich die Brüder versetzt wurden, die ihn über diese Verfehlungen unterrichtet hatten. Es kam noch zur Sprache, daß Bruder Sigisbert mehr als 200 000 Mark für Umbauten und Anschaffungen auf Pe- trusheim ausgegeben hatte, die nur zu einem klei­nen Teil durch Vorschüsse des Mutterhauses gedeckt wurden.

Sittlichkeitsverbrechen einer Schwester

Einen 13jährigen Jungen verführt.

LPD. Darmstadt, 6. Juli. Die Justizpresse­stelle Darmstadt teilt mit: Die Große Strafkammer in Darmstadt hat auf Antrag des Oberstaatsanwalts gegen die frühere Schwester Wendelina aus dem Orden der Karmeliterinnen vom göttlichen Her­zen Jesu das Hauptverfahren wegen Sittlich, keitsoerbrechen eröffnet. Schwester Wende- lina war von 1929 bis Ende 1934 als Erzieherin in der Knabenabteilung des Theresien-Kinderheimes der Karmeliterinnen in Offenbach tätig und unter­hielt seit 1933 zu einem damals 13jährigen früh­reifen Zögling fortgesetzt geschlechtliche Beziehungen, bis sie Ende 1934 in eine andere Niederlassung eines Ordens versetzt wurde, dort im Juli 1935 ein aus den Offenbacher Vorgängen stammendes Kind ge­bar und infolgedessen aus dem Orden ausschied. Die Anaeschukdigte ist in Untersuchungshaft und in vollem Umfange geständig.

Italienische Ehrung für Stabsführer Lauterbacher.

Der König von Italien hat auf Vorschlag des Chefs der italienischen Regierung Mussolini den Stabsführer Hartmann Lauterbacher mit der Ernennung zum Offizier des Ordens der ita­lienischen Krone und den Bannführer Hans M a - r o n mit der Ernennung zum Ritter desselben Or­dens ausgezeichnet.

Japanische Offiziere am Grabe horst Wessels.

Der zur Zeit in Berlin weilende Oberstleutnant Miura, Chef der Militärpolizei in Tokio, stattete im Beisein eines japanischen Stabsarztes, des Füh­rers der Horst-Wessel-Standarte, Stoehr, sowie mehrerer SS.- und SA.-Führer der Ruhestätte Hör st Wessels auf dem Kirchhof an der Prenz­lauer Allee einen Besuch ab. Vier SA.-Männer hielten die Wache am Grabe Horst Wessels, als die Japaner den riesigen Eichenlaubkranz mit weißen Lilien und weißer Schleife, die das japanische Hoheitszeichen trägt, niederlegten.

Olympiamannschaft der Philippinen in Berlin.

Die Olympiamannschaft der Philip­pinen traf nach vier Wochen langer Reise auf dem Bahnhof Friedrichstraße in Berlin ein. Ritter von Halt hieß die Mannschaft im Namen des Organi­sationskomitees auf das herzlichste willkommen und wünschte Ihnen beste Erfolge.

FlugzeugstühpunktSchwabenland" zurückgekehrl.

Nach 23monatiger Tätigkeit als Flugzeugstütz-

Graf Zeppelin" wieder in Friedrichshafen.

Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist am Montag kurz vor 20 Uhr von der fünften Amerika­fahrt nach Friedrichshafen zurückgekehrt.

Verhaftung der Oberin der Heilstätte Donaustauf.

Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Re­gensburg wurde die 63 Jahre alte Oberin der Heil­stätte Donaustauf, Schwester Maria Agnella, unter dem schweren Verdacht des Vergehens gegen das Deoisengesetz verhaftet und ins Regensburger Gerichtsgefängnis eingeliefert. Die Verhaftete, die geständig ist, soll in den Jahren 1932 bis 1934 rund 50 000 Mark unter Umgehung der Devisen­bestimmungen in das Mutterhaus ihres Ordens nach Wien verschoben haben.

Ein weiteres Opfer der Eifenbahnräuber Schüller.

Der bei dem Feuergefecht mit den Brüdern Schüller schwerverletzte Gendarmeriemeister Buchmann ist in einer der letzten Nächte g e ft o r b e n. Buchmann hat durch fein mutiges Handeln in hohem Maße dazu beigetragen, die bei­den gefährlichen Eisenbahnräuber unschädlich zu machen. Der Tod dieses pflichtgetreuen Beamten, der eine Familie mit fünf unmündigen Kindern hinterläßt, hat in allen Bevölkerungskreisen aufrich­tiges Bedauern ausgelöft.

Fünfzehnjähriger erschießt Mutter und Bruder.

Eine furchtbare Bluttat ereignete sich in Groß-Drensen im Netzekreis. Dort erschoß der fünf­zehnjährige Bauernsohn Heinz Schallehn sei­nen 19jährigen Bruder und darauf seine Mutter. Der Vater war verreist, während die beiden Söhne im Walde Streu holten. Auf der Heimfahrt zog der 15jährige Heinz eine Parabellumpistole und feuerte fünfmal auf seinen Bruder, der mit drei Schüssen im Rücken t o t zusammenbrach. Der Täter fuhr darauf mit dem Gespann auf den Hof zurück, wo er aus einem Jagdgewehr aus nächster Nähe auf seine Mutter einen Schuß abgab, der sie tötete. Die Schwester lief zur Gendarmerie. Beim Eintreffen des Beamten versuchte der Mörder Hand an sich zu legen. In schwer verletztem Zu­stande wurde er in das Schönlanker Krankenhaus

| Einspaltige |

Kleinanzeigen

Der Führer buM) den Gaulag Hessen-Rassau 1936, ifA das Programmheft.

Im Strahenverkauf erhältlich (10 Pfennig).

Zirka

»WOHL geg.guie Sicher­heit gesucht.Schr. Angeb. u. 03110 an d. Gieß.Anz.

Zwei junge Schäfer­hunde reinrassig m.Stammbaurn, 11 Wochen alt, 1 Rüde,1 Hündin zu verkauf, oans Hch. Jnngermann Gießen, Garten­baubetrieb, Friedhofsallee31 Auf dem Lande in allernächster Nähe der Eisen­bahnstation

1 Wohnhaus 2 geraum. Drei- zirnrnerwohn. u. Mansarde mit Stall, Scheuer, Holzschuppen u. Garten zu ver­kaufen. Schriftl. Ang. unt. 4249 D a. d. Gieß. Anz.

de/tzÄ von |q vKr>

b & °»

1,5 Liter BMW.-Waöen (Limousine) 4328v sehr gut erhalten, billig abzuaehen. Eduard Kratz BMW.-Vertret. Ober-Ohmen Teleph.Mücke65 KleineArrzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen.

U-IHoiiDg

ges.Schr Angeb.

u.03H6a d.G A.

durch ein billiges Gosfiämmchen

E» ist eine ganz natürliche Sache, daß Hausfrauen, die auf Gas kochen, auch mit Gas kühlen, weil sie wissen, wie wirtschaftlich und praktisch der Betrieb ist. Der lautlose GAS-Kühlschronk hält die Lebensmittel frisch, ist billig.und spar­sam im Betrieb. Erkundigen Sie sich beim

Mitglied der

Gas-Gemeinschaft 6ie6en 4325A

DmFM gut erhalten, zu verk.Liebigstr.16 Hinterhaus. 03114 liad)läffe von 3 bi- 20 v. S. erhalten Sie bei wiederholten Auf. nahmen einer Anzeig,

9er ]

Dn in btt Mtn AeW Spanien £

ber schönen 3 spanischer De ln Spaniens Mnt die Ali

Swnch 'wn wie t » oder w Akku Ä es di schon,

* j

s &

KL tzS SS;

Nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden verschied im 86. Lebensjahre unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwägerin

Berta Emilie Langsdorf Wwe., geb. Brunow

Im Namen der Hinterbliebenen

Wilhelm Reuter.

Gießen (Crednerstraße 22), den 7. Juli 1936.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 8. JulL 14.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

LPD. Mainz, 6. Juli. Der sechste Verhand­lungstag im Giftmordprozeß Vogler war aus gefüllt mit der Vernehmung von 22 Zeugen. Benn Zeugenaufruf konnte man zum erstenmal eine menschliche Regung bei der Angeklagten fest­stellen. Ihre beiden Töchter waren als Zeugen er­schienen. Frau Vogler streckte ihnen die Hände entgegen und weinte laut auf. Die Töchter ver­weigerten die Aussage. Aber Frau Vogler hatte sich in kurzer Zeit wieder gesammelt; wenig später antwortete sie auf eine Mahnung des Vor­sitzenden, der ihr ein Geständnis empfahl, in ihrem alten Ton:I ch habe nichts getan!"

Die Zeugenverhöre gestalteten sich diesmal zu einer einzigen Kette von Belastungen gegen die Angeklagte. Eine Zeugin hatte bei Frau Vog - l e r über ihren Chef geklagt, worauf ihr die An­geklagte den Rat gab:Dem täte i ch mal was ins Essen!" Ein anderer Zeuge wurde vorn Vorsitzenden nach der Frömmigkeit der Frau Vog - l e r befragt. Seine Antwort war kurz und bündig:W a s d i e betet, i ft gelogen. Mit dem Zeugen Buchner hatte die Angeklagte 1934 eine Ehe geschlossen, die später für nichtig erklärt wurde. Der Zeuge schilderte die Angeklagte als ge­mein, verlogen und geldgierig. Frau Vogler hat ihn um rund 20 000 Mark gebracht.

Ein früherer Vertrauter der Angeklagten mußte mehrere Unterhaltungen mit Frau Vogler über Gift zugeben. Trotzdem erklärte der Zeuae, er fjabe mit der Angeklagten nichts zu schaffen. Ausführlich wurde die Beweisaufnahme über die Krankheit und den Tod des alten Seitz fortgesetzt. Als die Tochter des Seitz ihre Aussage macht, beginnt Frau Vogler wieder laut zu weinen. Sie leugnet aber weiter.

| Kaufgesuche |

Frisch gepflückte

Himbeeren

Abt.: BüdingenGelnhausen (Fahrbahnoerbreite- runa zirka 500 qm),

Abt.: BüdingenLorbach (2000 qm) und auf Landstraßen II. Ordnung

Abt.: BüdingenTiergarten (1600 qm),

Abt.: BüdingenOrleshausen (2800 qm) sowie die Erd- und Ehaussierungsarbeiten für die Verbreiterung der Landstraße I. Ordnung

Abt.: BüdingenRinderbügen (1000 cbm Erd­bewegung, 4000 qm Chaussierung usw.)

sind sofort nach Losen getrennt zu vergeben.

Angebotsvordrucke werden solange der Vorrat reicht ab 8. d. IN. von unserem Amt in Gießen, Hitlerwall 37, abgegeben, wo die Vertragsbedingun­gen zur Einsicht offenliegen und ein 2. Angebotsfor­mular gegen ene Gebühr von 0,30 R7N. erhältlich ist.

Angebote sind, für jedes Los getrennt, in einem verschlossenen und mit entsprechender Aufschrift ver­sehenen Umschlag bis

IHonfag, den 13. Juli 1936, vormittags 10 Uhr, an uns abzugeben, wo anschließend die Deffnung der Angebote erfolgt.

Zuschlagsfrist 10 Tage.

Gießen, den 6. Juli 1936.

Provinzialdirektion Oberhessen. Tiefbauamt.

^FackeNauf"'-Expedition für den Oiympiafilm nach Athen gestartet.

Im Generalquartier des Olympiafilms in Span­dau verabschiedete Leni Riefenstahl die F a ck e 1 l a u s" - E x p e d i t i o n , die sich in drei Kraftwagen unter Führung von Diplom-Ingenieur Karl Friedrich Fischer nach Athen begibt, um alle Vorbereitungen für die Aufnahmen zu diesem einzigartigen Filmdokument zu treffen. Dieser Staffel! auf der 3180 Läufer, die von Athen bis Berlin Tag und Nacht unterwegs fein werden, soll in feinen charakteristischen Einzelheiten festaehalten werden. Die Expedition, die am 18. Juli in Athen eintreffen wird, hat die Aufgabe, sämt­liche _fiir den Lauf vorgesehenen, häufig sehr schlech­ten Straßen der verschiedenen Länder zu befahren, die Streckenabschnitte auf ihre filmische Eignung zu prüfen, an den Uebergangspunkten und in den Hauptstädten, in denen größere Feierlichkeiten statt­finden, die notwendigen Vorarbeiten für Filmauf­nahmen fertig zu machen und die Eigentümlichkeiten der Landschaften und ihrer Menschen festzuhalten.

Neben dem Reiseleiter und drei Chauffeuren fah­ren zwei Operateure und zwei Aufnahmeassistenten mit. Die Wagen enthalten zwei große Filmappa­raturen, drei Handkameras und etwa 7000 Meter Film. Außerdem sind in sämtlichen Hauptstädten vorsorglich größere Mengen von Filmmaterial, ins­gesamt etwa noch 20 000 Meter Film, bereitgestellt. Leni Riefenstahl selbst wird voraussichtlich am 18. Juli in Athen eintreffen, um dem Start des Fackellaufes in Olympia persönlich beizuwohnen. Nach den letzten Anweisungen verabschiedete sich Leni R i e f e n st a h l von den Expeditionsteilneh­mern mit einem herzlichenHals- und Beinbruch!" undAuf glückliches Wiedersehen in Athen!"

Oer petrusheim-prozeß in Eleve.

In dem Schmuggel- und Devifenpro- zeß gegen die Franziskanerbrüder vom Petrus- Heim in Cleve bekundete der Steuersekretär Her­mann Rieck vom Landesfinanzamt Düsseldorf, das bei der Kontrolle auf Petrusheim feftgefteUte Feh­len jeder Buchungsunterlagen. Der Zeuge Zollin­spektor Theodor Holzbrink führte die Verneh­mung der Getreidehändler durch. Bei der Firma Beckers in Goch war das Lagerbuch verschwun­den. Auch der Getreidehändler Dicks in Weeze hatte keine genauen Buchungen aus der Schmuggel­zeit. Sein Lagerarbeiter gibt aber Bezüge von 10 000 Zentner Getreide vom Petrusheim zu. Auch bei der Firma Leeuw in Kalkar konnte der Zeuge wegen des Fehlens jeglicher Verbuchungen keine Feststellungen erheben. Es bestätigt sich, daß die Geschäftsbücher auf Weisung der Frau Leeuw von dem Angestellten Mingels verbrannt wor­den waren.

Zollinspektor Müller von der Zollfahndungs- stelle Düsseldorf machte ausführliche Angaben über die geschmuggelten Mengen Getreide, Vieh und Lebensmittel. Als einen der hauptsächlichsten Mit­täter des flüchtigen Bruder Sigisbert kenn­zeichnete Müller den Mitangeklagten Ianfen, der erst kurz vor der Flucht ergriffen werden konnte. Bezeichnend ist übrigens, daß Bruder Sigis­bert als Vorsteher der Kolonie Petrusheim sich nicht gescheut hat, die früheren Zollbeamten Haase und Schillings mit der Unterstützung von Janssen zu bestechen, damit sie bei den Kon­trolle ihre Amtspflicht vernachlässigten. Schillings habe nach den ersten Vernehmungen einen Selbst­mordversuch gemacht und versucht, seine Frau zu veranlassen, sich und ihr Kind zu töten.

lieber den Hauptbeschuldigten Bruder Sigisbert der leider ins Ausland flüchten konnte, äußerte sich Zollinspektor Müller dahin, daß Bruder Sigis­bert den Schmuggel in direktem Auftrag Bruder

*5"

und a» » nJV»» 11 - Nia"

unö u" Dinste >ni den ist- . v

Schon im

Be* 1 ? «ft i

Uni i"

un»

SU s*" iie ffliimtM

Bieber über 6« iie 6i? 11,111 norbringt; chen, di- mr 6er Komm-"»-' -eh-nd-n, ob®0 wd die Senfe < ®ir al|o hm" gewinnen.

Da gedeiht l dein, auf wu't

An den Zai Gemüsegärten innerhalb der < Menge. Neben der Ackerwind Stellen die Z ihre schneeweiß Vorzügen der 'Ji seinen flachen, ( den Blättern, garis) mit seine aer, staubiger ' Farbenfreudige' Blüten der W e (Cichorium int an den fpanic tannt wegen i purpurnen B lappa und A aber bekannt tago major) 1

Dam Wegi Feld ist ost also zwei Gc lichen Iraubi auf kräftigen schon früher jetzt die hell Hohlzahl der Ackern ligen Quirlt Weniger far der Möusi zottigbehaür rötlich anlau

Nicht zu wehrhaften, von denen wiederfinden (Circium an ceolatum) tn er«r kommen m

Weiden, bietet

Bollstömliihe Hflthr-

NssenWsl in reichbebilderten, leichtverständl. Wer- Ken und in verschiede, nen Preislagen bieten unsere Verlagserzeug- niste. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse desNaturgescheyens und damit durch er­weitertes Misten er- höhteFreudeanden vielfältigen Schön­heiten der Natur. Verlangen Sie Pro­spekte und Probe­hefte der Zeitschrift Der Naturforscher" SugoöermWer

Verlag

verlln-cnkkerseikie

Von bedeutender Lebensversicherungsbank werden für den hiesigen Bezirk zur Förde­rung des Neugeschäfts rührige Herren als hauptberufliche

Vertreter

gegen feste Bezüge und Abschlußprovision gesucht. Gute Entwicklungsmöglichkeit bei weitgehender Unterstützung geboten. Aus­führliche Zuschriften mit Lebenslauf unter 4267V an den Gießener Anzeiger erbeten.

Verschiedenes

Kälte und Eis