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tionen zu betonen. In der Aussprache schlossen sich
k o n f e r e n z. der mit Ausnahme von Italien und die Vertreter Englands und Frankreichs ' .. .. . . - . Xi n? am Ofttfifit nrnnrton Aöc innm mön 'Roytyoyovg. nn
scher Erzeugnisse sind. Kamerun hat im Jahre 1935 für 25 000 Tonnen Palmenkerne ausgesührt. Im englischen Teil von Kamerun hat sich der Ba- nanenbau außerordentlich entwickelt. Die deutsche Einfuhr an Bananen wird heute hauptsächlich aus
namentlich der lateinamerikanischen Staaten, kurz Stellung, um ihre grundsätzliche Auffassung zum Sanktionsproblem noch einmal darzulegen. Der Vertreter Polens teilte mit, daß Polen aus eigener Machtvollkommenheit die Sanktionen bereits aufgehoben habe und daß Polen infolgedessen bei der Abstimmung sich der Stimme enthalten werde. Der Vertreter Spaniens benutzte diese Gelegenheit, um in einer formalrechtlichen Erwiderung auf die Ausführungen des polnischen Vertreters den kollektiven und gleichzeitigen Charakter der Sank-
diesen Ausführungen des spanischen Vertreters an. Der Vertreter Chinas betonte ausdrücklich, daß
Togo 9000 Tonnen verschifft. Der Kakao-Export dieser beiden Kolonien macht mit 28 000 Tonnen 38 vH. des deutschen Konsums aus, der 1935 75 000 Tonnen betragen hat.
Vom 8. bis 12. Juli trägt jeder das Gautagabzeichen!
Schluß mit den Sanktionen
Italien bleibt kühl.
die Zustimmung der chinesischen Regierung zur Aufhebung der Sanktionen nicht auch eine Anerkennung der territorialen Entscheidungen bedeute.
Rom bleibt zurückhaltend.
Rom, 6. Juli. (DNB.) Gegenüber der Entwicklung der internationalen Lage nach der Aufhebung der Sanktionen zeigt man in italienischen politischen Kreisen auch weiterhin eine bemerkenswerte Zurückhaltung. So findet die Aufhebung der Sanktionen in zuständigen italienischen Kreisen überhaupt kein anderes Echo als die Bemerkung, diese Wendung werde von Italien mit derselben Gelassenheit ausgenommen, mit der vor neun Monaten der Beginn, des Sanktionskrieges entgegengenommen wurde.
Halle Eelassie wieder in England.
London, 6. Juli. (DRB.) Der N e g u s ist am Montag nach England zurückgekehrt.
Kamerun gedeckt, wobei besonders wichtig ist, daß die Plantagen überwiegend in deutschen Händen sind. Auch in Togo ist Deutschland am Handel stark beteiligt, es steht an zweiter Stelle hinter Frankreich. Kamerun hat 19 000 Tonnen Kakao,
Abschluß der deutsch -schweizerischen Genf, e. 3uit (dkb.) Die Sanklions- Wirtschaft-Verhandlungen. L||inien aUe milglieber b66 Dölfcrbunbe5 onge.
Sern, 6. Juli. (DRB.) Die deutsch-schwei- hören, ist TNonlag vormittag zufammengetreten, Z e r i s ch e n Wirtschaf tsoerfjanblungen utn auf Grund der grundlählichen Entscheidung der
^°nta9 dur U™er3Cl$nung je einer v^kerbundsverfammlung vom Samstag die Aus- Zusatzoereinbarung zum Verrechnungsabkommen I. , „ „ , _, - '
vom 17. April 1935, zum Warenzahlungsabkommen $ e J " 9 6 e € kNoneng ege n Jtal en vom gleichen Tage, zum Abkommen über den gegen- 3U beschließen. Auf Antrag der englischen Regierung fettigen Warenverkehr vom 5. November 1932, zu hat die Konferenz befchloffen, daß die Sanktionen einem Reifeverkehrsabkommen, sowie verschiedenen gegen Italien am 15. Juli von allen Staa- fonstigen Vereinbarungen geführt. ten aufgehoben werden.
In der Aussprache nahm eine Reihe Vertreter,
Angesichts des Beschlusses der Räumung Kairos müßten die englischen Militärsachoerständigen
Appell im Schloßpark zu Tiefurt vor dem Führer.
In den Vormittagsstunden des Sonntags traten die verschiedenen Gliederungen im Schloßpark zu Tiefurt zum Appell vor dem Führer an, den man rechts auf unserem Bilde sieht. Wie ein einziger herrlicher Block standen die zahlreichen Standarten unter dem Hoheitszeichen auf der Tribüne. (Scherl- Bilderdienst.-M.)
London, 7. Juli. (DNB.) Wie Reuter aus Kairo berichtet, machen die Vertragsverhandlungen zwischen Großbritannien und Aegypten gute Fortschritte. Man rechnet damit, daß ein Vertragsentwurf innerhalb der nächsten Tage fertiggestellt werden wird, so daß noch vor Ende des Sommers eine ägyptische Abordnung sich nach London begeben könnte, um hier einen neuen Vertrag abzuschließen.
Der militärische Teil der englisch-ägyptischen Verhandlungen ist nahezu abgeschlossen. Eine der bemerkenswertesten Maßnahmen, so meldet die „Time s", bestehe darin, daß
Die Verteidigung Aegyptens und des Suezkanals gegen ausländische Angriffe letzten Endes von Aegypten selber und nicht mehr von England übernommen werden wird.
In der U e b e r g a n g s z e i t, d. h. bis zu dem Zeitpunkt, an dem die ägyptischen Streitkräfte die Verteidigung selbst übernehmen können, werde die britische Garnison bestehen bleiben; ihr Hauptsitz werde jedoch nicht mehr in Kairo, sondern in der Wüstenstadt I s m a i h a sein. Nur das Hauptquartier werde in Kairo bleiben. Gleichzeitig mit der Verstärkung der ägyptischen Streitkräfte soll die britische Garnison verringert werden. Die I in Aegypten stationierten britischen Luft-
Streitkräfte von Jsmaiha nach anderen Teilen Aegyptens zu ermöglichen.
Das Rothermere-Blatt „Daily Mail" greift die Regierung wegen ihrer verschiedenen Zugeständnisse an Aegypten an, das anscheinend bereit sei, in diesem kritischen Augenblick die strategische Stellung Englands im Mittelmeer zu gefährden.
Das Kabinett habe sich über die Ratschläge der militärischen Berater hinweggeseht und wolle über die Zurückziehung eines Teiles der britischen Truppen aus Aegypten verhandeln. Als Gegenleistung sei Aegypten bereit, ein Angriffs- und Verteidigungsbündnis mit England abzuschließen und zu versprechen, keine für England nachteiligen Verträge mit anderen Rationen einzugehen. Die Zurückziehung der Truppen aus Kairo werde wahrscheinlich erst nach einigen Jahren vollzogen werden, nachdem Aegypten Kasernen für die Unterbringung von 15 000 Ulann britischer Truppen in der Suezkanal-Zone zur Verfügung gestellt haben werde. Die ägyptische Armee werde um 8000 Offiziere und Mannschaften verstärkt, ihre Waffen und ihre Ausrüstung werde sie aus England beziehen.
streitkräfte pürden erhöht und in Alexan- ros müßten die englischen Militärfachoerständigen drien Luft- und Marinetruppen statio- eine neue Strategie für den mittleren Osten aus- niert. Die ägyptische Regierung werde sich ihrer- arbeiten. Ein großer Teil der zur Zeit in Kairo seits verpflichten, gute Straßen zu bauen, um ge- stationierten britischen Streitkräfte werde nach gegebenenfalls die schnelle Beförderung der britischen P a l ä st i n a gebracht werden.
Englischer Rückzug vom Suezkanal?
Oie Londoner presse über die neuen militärischen Abmachungen Englands mit Aegypten.
der kommunistischen Operationen vorbehalten.
Teil
Paris, 6. Juli. (DNB.) Im „Echo de Paris" kündet Henri de K e r i l l i s eine Anfrage an den
den Kapitalfetisch zerstörten. Ziel sei der Umsturz des bürgerlichen Regimes und die Aufrichtung der Sowjetherrschaft. Diese Äußerung, so fährt der
Frankreich im Schlepptau Moskaus
Auslieferung militärischer Geheimnisse an Sowjetrußland.
Der Frontsoldaten Dank an den Führer
Oer Ruf der neuen Zeit an die alten Soldaten.
Heue Maßnahmen gegen die Kampfbünde.
Paris, 7. Juli. (DNB. Funkspruch.) Innenminister S a l e n g r o hat in einer Erklärung über die Vorgänge am Sonntag am Grab des unbekannten Soldatep, wo 8000 Personen, zumeist Mitglieder der aufgelösten Kampfbünde, einen Umzug zu veranstalten suchten, angekündigt, daß die Regierung es den aufgelösten Kampfbünden nicht länger gestatten werde, Ehrenfeiern für den unbekannten Soldaten dazu zu benutzen, um im Herzen von Paris Unordnung zu stiften. Auch am Nationalfeiertag, dem 14. Juli, werde die Regierung die Truppenparade mit dem nötigen Glanz abhalten, aber nicht dulden, daß sich am Nachmittag dann Szenen der Unordnung abspielten. Die Polizei werde auf den Champs Elysöes und in den Zugangsstraßen jede Ansammlung verhüten, so daß keine Unruhe den Tag stören werde, an dem die Nation die Republik ehren werde.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder i. V.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
Verfasser fort, habe Pieck im Juli 1935 gemacht. Das aleiche habe man dem französischen Kommunistenführer Thores besohlen. Die französischen Kommuni st en hätten am Volksfrontsieg teilnehmen, aber nicht in die Regierung eintreten, sondern Streiks Hervorrufen sollen. Sie hätten Moskau in allen Punkten gehorcht. Zwar hätten sie sich gehütet, im Augenblick an dem Staatsapparat zu rühren, und Post, Eisenbahn, Gas und Elektrizität seien unberührt geblieben, das sei jedoch für den zweiten
Düsseldorf, 6. Juli. (DNB.) Anläßlich der 120. Wiederkehr des Tages der Negimentsgrundung des 1. Westfälischen Feldartillerieregiments Nr. 7 in Düsseldorf hielt der Reichspressechef der NSDAP., SS.-Gruppenführer Dr. Dietrich, der Angehöriger des Regiments ist, in der Städtischen Tonhalle am Sonntagabend auf dem Festabend des Regiments eine Ansprache, in der er, der NSK. zufolge, u. a. ausführte:
Die Erinnerung an das, was wir gemeinsam an Freud und Leid im Großen Kriege erlebten, ist stets in mir lebendig. Wer als Deutscher durch diese große Schule des Lebens und Charakters hindurch- qeqangen ist, dem hat sich der Geist dieser soldatischen Gemeinschaft und Frontkameradschaft unauslöschlich in Hirn und Seele geprägt. Dieser Geist erlebten Frontsoldatentums ist nicht ohne Anteil an dem politischen Geschehen unserer heutigen Zeit.
Das Reich, für das unsere Helden starben, ist in seiner ganzen inneren Gröhe erstanden. Aus diesem Geist der Front heraus, in dem wir vier Iahre lang lebten, und aus dem gigantischen Willen eines Einzelmenschen, in dem dieser Geist zu schöpferischer, revolutionärer Tat emporwuchs, ist es geboren worden.
Und dieser eine, dessen Willeund Tattraft in einem politischen Ringen ohne Beispiel in der We geschichte dieses Reich schuf, kam aus unseren Reihen au s den Reihen der Frontsoldaten des Großen Krieges. Aus zehn Millionen unbekannter Soldaten kämpfte -r stch empor zur höcfiften Spitze des Staates und gestaltete ihn nach feinem Bilde nach dem Bilde, das wir deutjch- Frontsoldaten vier Jahre lang aus den Schlacht el- dern der Welt im Herzen trugen: Da- Reich der Freiheit, Ehre und sozialen Ge rechtigkeit!
Die Zrontsoldaleu, die im November-Deutschland verachtet und geschmäht wurden dürfen heute im Dritten Reich wieder stolz ihr haupl erheben. Und das, cs fo ist. das banfcn |f nut einem, unserem Irontkameraden Adolf
Hitler.
Das wunderbare Wiedererstehen unserer ruhmreichen Armee, das beglückende Bewuß fein daß wir heute hier am freien deutschen Rhein in un
GinfWige Franzosen warnen.
Die neue Zeit ruft die alten Soldaten! DieMän-l Paris, 6. Juli. (DNB.) Die Gefahren einer ner des 1. Westfälischen Feldartillerie-Regiments l s ch e w i s i e r u n g Frankreichs werden Nr. 7, das heute hier an seinem 120jährigen Gräm täglich im „I o u r" und von der „R e p u b l i q u e" dungstag zum Appell versammelt ist, melden sich jn Aufsätzen dar gelegt. So schreibt heute L6on zur Stelle. Sie grüßen ihren Front käme- Palby im „Jour", in den Revolutionsraden von einst, ihren Führer von heute versuchen, die seit zwei Monaten in Frankreich DerFührerandieFronttameraden die^Pläne * und die geheimen Anweisungen der |
-Oberführer Oberst a D Rein- seien es die gleichen Leute, die man an der Spitze ®un!>(Ä Smm an den F uh re r und der revolutionären Bewegung in Frankreich, Xs'F'fe'Ä'ä, n, ft, 's „s s'sä
»Für b'e Meldung von der ^ronnung -es L-u l Kominterntagung im Juli 1935 in Moskau. S. m“7. “»<,; deäs;sä "ää deutschen K ri°g°r° e em eBnbin den 150 3 mü6tcn von revolu-
3aDren ihr-- Bestehens stets em S ° m m e^, ^nären Zentren in den Gewerkschaften geleistet punkt nationaler Gesin « ™ < sie werden. Es müßten demonstrostoe Streiks sein, die ter Kamerad sch a t gewesen. It og n 1 & sofortige Vorteile die Arbeitermassen anzogen, dieser Traditiongetreuim ne^enif, ^eiter fo z B durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen, alten soldatischen Geist w e i | ü&ten ^ue angcnianbt meröen, öu
[pflegen.
Luftfahrtsminister Pierre C o t wegen
Der erste Spatenstich für den „Platz des Führers" In Weimar. U ° be rl ° f fu n a militari f ch e r Pläne an
Sn einer besonderen Feierstunde tat Gemleiter Sauckel am Samstagnachmitmg in ene”^™" am 23°Juni Pierre'swt dem Generalstab der°L>ift-
Spatenstich zu einem gewaltigen baulichen ffiert bem --P'°^des Führers wo Mrschiedene Monu maffe anroei^ng ge„eben haben, die Zeichnungen mentalbauten entstehen werden. Man sieht den Führer, den Reichsminlster ®r graf un^l3lubolf Heg, Muster der F l u g z e u g k a n ° n e 2 3, die
sowie Gauleiter Sauckel vor den Modellen der Bauwerke. (Scherl-B>lderd,enst-M.) bcn Propeller hindurchschießt, der Sowjet-
regierung zu übermitteln. Außerdem soll er der Sowjetarmee den Maschinengewehrturm „A l c a n" zur Verfügung gestellt haben. Die Flugzeugkanone 23 sei nicht nur ein wahres Meisterwerk des französischen Erftndungsgeistes, sondern auch das einzige überlegene Material, über das r ~ v . .... । Frankreich in seinem Luftsahrtwesen gegenwärtig
serer Friedensgarnison Düsseldorf, vereint mit un- verfüge. Pierre Cot werde vielleicht antworten, daß eren Traditionsbatterien und neuen Garmsons- Frankreich und Sowjetrußland militärisch regimentern versammelt sind, wir danken es verbündet feien und daß Frankreich daher ein ihm. Und dieses leuchtende Beispiel soldatischer fresse daran habe, Sowjetrußland an den fran- Haltung soll uns Vorbild und Ansporn zösischen Erfindungen teilnehmen zu lassen. Trotz- ein. Die neue Zeit ruft öie alten Sol- aber dürften die wertvollsten Geheimnisse der baten! französischen Verteidigung nicht ausgeliefert werden.
Anferen tapferen Gegnern von einst reichen Im Hinblick auf die von Henry de K e r i l l i s wir in ritterlichem Frontgeist die Hand zu erhobene Behauptung hat der Oberst B e l l a n -
friedlicher Kameradschaft. Aber wer es wagen g e r, der neuerdings eine wesentliche Verbesserung kiffe, dfespn Trieben zu stören, den der Füh- der Visiereinrichtung der Flugzeugkanone 23 aussollte, dies J 3 ’ . gearbeitet hat, öffentlich erklärt, er werde diese
rer will und an dessen Festigung er mit a e neuen miäne dem Luftfahrtministerium nur
seinen Kräften arbeitet, der soll erfahren, daß dann vorlegen, wenn er die Gewißheit habe,
wir alten Frontsoldaten deutsches Land heute ^aß sie nur in der französischen Luft-
ebenso zu verteidigen wissen, wie wir es vier- waffe Verwendung finde,
einhalb Jahre lang gegen die ganze Welt verteidigten.
Und immer erst
Leckrem
- dann in die Sonne !


