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845 Punkte; Mannschaften: Ford Motor Co., Köln (Ford), 703 Punkte.

Serienmäßige Personenwagen über 1.8 Liter: Gutknecht, Düsseldorf (Opel), 969 P.; Mannschaften: Daimler-Benz AG., Stuttgart (Mer­cedes-Benz), 988 Punkte.

La st wagen bis 1,5 Tonnen: Drewes, Dortmund (Krupp), 740 Punkte; Mannschaften:

Deutsche Reichspost, Berlin (Mercedes-Benz), 720 Punkte.

La st wagen über 1,5 Tonnen: Kühn, Braunschweig (Büssing-NAG.); Rauprecht, Düssel­dorf (Büssing-NAG.) und Hannemann, Berlin (Büs- sing-RAG.), je 800 Punkte; Mannschaften: Adam Opel AG., Rüsselsheim (Opel), 800 Punkte.

Käufer erfolgt, durch Zuschläge oder Abzüge er­zieherisch einzuwirken. Nach allen bisherigen Be­obachtungen sind sich aber die Tabakanbauer selbst der Gefahr bewußt, die eine Erzeugung von Min­derqualitäten bedeutet, und bemühen sich, den An­forderungen der Käufer gerecht zu werden. In dem Tabakbau besteht für die Mehrzahl der anbauenden Betriebe die Lebensgrundlage des Gesamtbetriebes; eine Verkürzung des Kontingentes oder Verschlech­terung der Absatzverhältnisse bedeutet für diese Be­triebe eine derartige Gefahr, daß alles getan wer­den muß, ihnen bei der Erhaltung dieser Betriebs­grundlage behilflich zu sein. Der deutsche Zigarren- und Pfeifenraucher spielt hierbei eine nicht un­wesentliche Rolle.

Der Tabakbau in Deutschland.

Don Or. Helmut

Nicht alle dürften wissen, daß ein nicht unbeträcht­licher Anteil des in Deutschland zum Verbrauch kom­menden Tabaks im eigenen Lande erzeugt wird. Dabei ist der Anbau in einzelnen Gebieten schon mehrere hundert Jahre alt und hat zu beson­deren Betriebsformen geführt. Mit wenigen Aus­nahmen handelt es sich um k l e i n b ä u e rl i ch e Betriebe, in denen die Hauptarbeit mit eigenen Kräften durchgeführt wird. Nur in Norddeutschland wird gelegentlich auch in größeren Betrieben Tabak angebaut und die Bearbeitung und Ernte sozusagen auf Halpart von den sogenannten Planteurfamilien durchgeführt, eine Sitte, die vermutlich von den Re- fugies in der Uckermark eingeführt wurde.

Der deutsche Tabakbau deckt ungefähr 25 v. H. b i s 30 v. H. des inländischen Bedarfes auf einer Gesamtanbaufläche von rund 12 740 Hektar. Hierbei handelt es sich um Zigarren- und Schneidgut-Tabake, die für die Zigarren- und Rauchtabakfabrikation, im beschränkten Umfange auch für Kautabak in Frage kommen. Daneben besteht in der Gegend von Tilsit ein kleines Gebiet, in dem Tabak für Schnupftabakfabrika­tion gewonnen wird.

Insgesamt beschäftigen sich rund 69 000 Pflanzer mit dem Anbau. Vorwiegend auf humosen, durch­lässigen Böden in wärmeren Lagen angebaut, ver­teilt sich die Gesamtfläche auf nachstehende Gebiete: Baden 6060 Hektar, Pfalz-Saar 2870, Bayern 500, Kurmark 1300, Pommern 460, Ostpreußen 470, Hessen-Nassau 422, Hannover, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Kurhessen 320, Rheinland 105, Schlesien 12 Hektar. Die Verteilung des Tabaks über eine so große Anzahl verschiedener Anbau- aebiete könnte den Eindruck erwecken, daß noch we­sentlich mehr Tabak gewonnen werden könne, und oaß es möglich sei, mit deutscher Erzeugung den Gesamtbedarf zu befriedigen. Dem steht aber entgegen, daß die Fabrikation von Tabakwaren aus rein deutschen Erzeugnissen bisher nicht möglich war, weil die Geschmacksrichtung der Verbraucher bestimmte Anforderungen stellte, bie nur durch Beimischung ausländischer Herkünfte befriedigt werden konnten. Außerdem bringt die Einfuhr dieser Tabake, auf denen je Doppelzentner ein Zollsatz von 180 RM. ruht, eine nicht unerheb­liche Einnahme für die Reichskasse, auf die nur dann verzichtet werden könnte, wenn diese Summen aus dem deutschen Tabakbau aufkämen. Das würde jedoch eine außerordentliche Belastung des Verbraucherpreises der Tabakfertigwaren be­deuten, die dem Verbraucher nicht zugemutet werden kann. Um daher eine bestimmte Regelung der Er­zeugung zu gewährleisten, ist durch das Tabaksteuer­gesetz die Anbaufläche für Tabak nach bestimmten Richtlinien kontingentiert. Jeder Ueberanbau, d h. Anbau ohne alljährlich zugeteiltes Anbaukontin- tmgent fällt auf Grund dieser Gesetzgebung der 93er« nichtuna anheim, zumindest kommt der Ertrag aus diesem Anbau dem Pflanzer selbst nicht zu.

Aber auch aus anderen Gründen ist eine Erweite­rung der Tabakanbaufläche nur wenig möglich. Der Anba«, die Ernte und die Pflege des Erntegutes setzen Kenntnisse voraus, die durch langjäh­rige Tradition entstanden sind, aber nicht ohne weiteres bei jedem Neuanbauer vorausgesetzt wer­den können. Außerdem stebt fest, daß in den meisten Anbaugebieten die für wirtschaftlichen An­bau, insbesondere Qualitätsanbau geeigneten Lagen so weitgehend mit Tabak bestellt werden, daß eine Ausdehnung nicht mehr möglich ist und nur auf Kosten der Güte erfolgen könnte. Ein Verzicht auf die Erzeugung von Qualitätstabaken würde aber kei­neswegs dazu führen, den Bedarf der Industrie zu decken, vielmehr sich sehr stark hemmend auf den Verbrauch auswirken, da die große Zahl der deut­schen Zigarren- und Pfeifenraucher auf die vorwie­gend aus ausländischen Tabaken hergestellten Ziga­retten abwandern würden. Damit würde sich der deutsche Tabakbauer nicht nur selbst sein Grab gra­ben, sondern auch die Beschäftigungsmöglichkeiten von Hunderttausenden von Tabakarbeitern unter­binden.

Daher wird vom Reichsnährstand im Rahmen der Erzeugungsschlacht in erster Linie Wert darauf ge­legt, die Güte des erzeugten Tabaks zu verbessern, und erst in zweiter Linie an eine Erhöhung der Erzeugung gedacht. Zur Verbesserung der Güte wird insbesondere eine intensive Klein­beratung ausgeübt, die sich auf jeden einzelnen An­

bauer auswirkt und ihm genaue Vorschriften über die Vorbereitung des Tabakackers, dessen Düngung, Bepflanzung und Pflege erteilt. Außerdem wird er bis zur Ablieferung des fertigen Rohtabakes ein­gehend beraten. Um diese Maßnahmen durchführen zu können, sind alle Tabakanbauer innerhalb ihres Ortes au Pflanzerfachschaften zusammen­geschlossen. Anbauer, die sich den Vorschriften des Qualitätsanbaues nicht unterwerfen wollen, werden durch Kürzung oder gar Entzug des Kontingents zur Beachtung der Vorschriften angehalten. Da­neben tragen die Landesverbände Sorge, daß eine preiswerte Lieferung mit den Spezialdünge- Mitteln und sonstigen Hilfsmitteln sichergestellt ist. Einen freihändigen Verkauf von Tabak gibt es nicht. Dieser wird vielmehr in einer sogenannten Einschreibung (eine Art Versteigerung) auf Grund vorher ausgelegter Muster zum Verkauf aebracht. Es wird größte Sorge der Fachschaften sein, die Anbauer zur Mustertreue anzuhalten und gegen solche Anbauer einzuschreiten, die eine dem Anbau­gebiet nicht entsprechende Qualität abliefern. Gleich­zeitig besteht die Möglichkeit, bei der Verwiegung, bei der die Ablieferung des Rohtabaks an den

Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

100: Vorläufige Anwendung der Zahlungsverein­barung vom 20.12. 35 zum Verrechnungsab­kommen mit Italien.

101: Neuregelung der Devisenabrechnungen in Lett­land.

102: Umsatzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für Januar 1936.

103: Nachnahmebriefe ohne Einschreibegebühr nach Oesterreich zugelassen.

104: Die türkische Tabakernte 1935.

105: Bekanntmachung KP 100 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.

106: Erschöpfung der französischen Kontingente für Hüte aus Haarfilz.

107: Sonderabrede über ein Kompensationsgeschäft mit den Niederlanden.

108: Bekanntmachung KP 101 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.

Wirtschaft.

Die Einzelhandelsumsätze im Dezember und imGesamtjahrlyAS.

Fwd. Im Dezember 1935 lagen nach Feststellun­gen der Forschungsstelle für den Handel beim RKW. die Umsatzwerte des Facheinzekhandels um rund 10 v. H. über denen des Dezember 1934. In dem Umsatzbericht für diesen Monat konnten die Ergebnisse der Warenhäuser, der Kaufhäuser und der übrigen besonderen Betriebsformen des Ein­zelhandels nicht einbezogen werden, da die Ziffern hierüber noch nicht vorliegen.

Die Berechnung der Ümsatzentwicklung für das Gesamtjahr 1935 wurde von der Forschungsstelle für den Handel im üblichen Rahmen des gesamten Einzelhandels durchgeführt, da auch für die (im Dezemberbericht ausgelassenen) besonderen Be­triebsformen des Einzelhandels die Zahlen für den größten Teil des Jahres mindestens zehn Monate bekannt waren. Auf dieser Berech­nungsgrundlage ergab sich für den Gesamteinzel­handel im Jahre 1935 eine Steigerung der Umsatz­werte gegenüber 1934 um rund 3 v. H., gegenüber 1933 um etwa 16 v. H. Im Einklang mit der im letzten Bericht gegebenen Vorausschätzung kann demnach der Umsatz des Einzelhandels im Jahre 1935 mit etwa 24,5 Milliarden RM. angenommen werden.

* Die Frachtenmenge der Lahnschiff- fahrt im Jahre 193 5. Nach einer von der Lahnzeitung" vorgenommenen Zusammenstellung der Frachtmenge der Lahnschiffahrt im Jahre 1935 ergibt sich eine Steigerung der Verfrachtungen um 11 062 Tonnen auf 126 434 Tonnen. Im Jahre 1934 waren es 115 372 Tonnen, so daß sich die Steigerung auf rund 9,5 v. H. beläuft. Den Haupt­anteil haben Talfrachten (114 719 Tonnen). Unter den beförderten Gütern stehen Kalksteine an erster Stelle.

Bhein-Mainische Börse.

INittagsborse still, aber freundlich.

Frankfurt a. M., 6. Febr. Bei allerdings kleinen Umsätzen war die Börse nach den gestrigen Abschwächungen etwas freundlicher. Es lagen kleine Kundenaufträge vor, was auch die Kulisse zu eini­gen Deckungen und Rückkäufen veranlaßte. Beachtet waren vor allem Montanaktien. Verein. Stahlwerke 80,75 (79,75), Rheinstahl 111,50 (110,75), Mannesmann 83,25 (82,75), Klöckner 85,50 (85,25), Hoesch 88,75 (88,25). Auf den übri­gen Gebieten des Aktienmarktes ergaben sich durchschnittliche Kursbesserungen von 0,501 v. H. Chemische Werte lagen sehr ruhig und gut behaup­tet, so IG. Farben mit 151,25 (151,13), Scheide­anstalt mit unv. 211, Deutsche Erdöl etwas fester mit 109,25 (108,65), dagegen Riitgerswerke matter mit 118,65 (120). Von Elektrowerten waren Sie­mens 0,75, Schuckert 1, AEG. 0,50, Gesfürel 0,50

o. H. erholt. Akkumulatoren n. P. 172,50 (175,50). Daimler Motoren bei größerem Umsatz 103 bis 103,40 (102,50). Von Metallwerten Rheinmetall 128 (127,75), Feinmechanik Setter 83,50 (82,50). Zell­stoffwerte lagen Nicht ganz einheitlich, Waldhaf 119,50 (118,65), Aschaffenburger 85,25 (85,50), Feldmühle Papier 118,50 (119). Sonst eröffneten u. a. Muag mit 80,50 (80,25), Westdeutsche Kauf­hof mit 31,50 (31,25), Braubank mit 120,65 (120,25), AG. für Verkehr mit unv. 106, Cement Heidelberg mit unv. 124,50, Harfwerke Füssen mit unv. 92 und Reichsbankanteile mit 185,90 (186,50).

Am Rentenmarkt war das Geschäft auch nur klein, die Haltung aber unverändert freundlich. Altbesitz 110,13 (110), späte Reichsschuldbuchforde­rungen 96,75 (96,65), 6proz. Stahlverein 103,75 (103,65), Reichsbahn - VA. fest mit etwa 122,75 (122,25). Kommunal-Umschuldung 87,15 bis 87,10 (87,15), Zinsvergütungsscheine zu .93,15 gesucht. Von fremden Werten waren Warschau-Wiener weiter fest, Mark 12,13 (11,50), Stücke 11,13 (10,50).

Auch im Verlaufe war die Haltung freundlich, das Geschäft vermochte sich aber nicht zu beleben. Auch erfuhren die Kurse im großen und ganzen kaum eine Aenderung zum Anfang. Etwas höher waren IG.-Farben mit 151,75 nach 151,25 und Stahlverein mit 80,65 nach 80,50, während Man­nesmann auf 83 nach 83,25, Deutsche Erdöl auf 109 nach 109,25 und Westdeutsche Kaufhof auf 31,25 nach 31,50 abbröckelten. Die erst später zur Notiz gekommenen Papiere wiesen kaum Veränderungen zum Vortag auf. Am Kassamarkt waren Großbank­aktien lebhaft und fest, insbesondere DD-Bank mit 89 (87,75).

Von variablen Renten gingen 6proz. Verein. Stahl auf 103,50 nach 103,75 zurück, während 5proz. bergt auf 98,75 nach 98.65 anstiegen. Kommunal-Umschul- bung 87,05 nach 87,10. Goldpfandbriefe und Kom- munal-Obligationen blieben unverändert, Liquida­tionspfandbriefe gaben meist 0,13 v. H. nach. Stadt­anleihen notierten meist wie gestern, höher aber 4X2 (7) Frankfurt 92,25 (91,65), 4X (6) dto. 91,75 (91,25), 4X Heidelberg v. 26 89 (88,75), dagegen 4X Hanau v. 26 90,50 (91,25). Auslandsrenten lagen allgemein sehr ruhig. Tagesgeld unverändert 2% v. H.

Abendbörfe behauptet

Von Großbankaktien und Daimler Motoren ab­gesehen, für die weitere Nachfrage zu den schon festen Nachbörsenkursen bestand, lag die Abendbörse sehr ruhig. Daimler fliegen auf 104,25 bis 104,40 (103,75), Commerzbank auf 91,25 (90,50), DD.- Bank auf 90 (89) und Dresdner Bank auf 90 (89,50). Auf den übrigen Marktgebieten ergaben sich im Vergleich zum Berliner Schluß nur Ab­weichungen um Bruchteile eines Prozentes. Von Kassawerten erhöhten Eichbaum-Werger Brauerei auf 89,50 (88,50). Am Rentenmarkt waren Alt- besihanleihe zu 110,13 (110) gefragt, auch Zinsver­gütungsscheine und Kommunal-Umschuldung wur­

den etwas höher bewertet mit 93,20 bzw. 87,15. Auslandsrenten lagen geschäftslos.

U. a. notierten: Altbesitz 110,13, IG. Farden- Bonds 125,90, 6 v. H. Krupp Obligationen 104,50, 4 v. H. Rumänen 5,40, 5 0. H. innere Mexikaner 5,70, Commerzbank 91,25, DD.-Bank 90, Dresdner Bank 90, Buderus 96, Harpener 112,50, Mannes­mann 83,25, Rheinstahl 111,25, Stahlverein 80,90, AKU. 52,50, AEG. E 38,50, Bemberg 94, Zement Heidelberg 124, Conti Gummi 169, Daimler 104,25 bis 104,40, Scheideanstalt 211, Deutsche Linoleum 145,50, Eichbau-Werger 89,50, Licht & Kraft 132,50, IG. Farben 151,75, Feinmechanik Setter 83,50, Gesfürel 129,50, Goldschmidt 112,25, Sunghans 88,40, Muag 80,50, Schuckert 132, Siemens 173,50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 122,75, AG. für Ver­kehr 106.

Frankfurter Schlachtviehmarkt

Frankfurt a. M., 6. Febr. Auftrieb: Rinder 4 (gegen 45 am letzten Donnerstagsmarkt), darunter 4 Kühe. Kälber 610 (632), Schafe 233 (113), Schweine 478 (460). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Kälber, andere a) 63 bis 68 (am 30. San. 58 bis 64), b) 56 bis 62 (48 bis 56) c) 48 bis 55 (36 bis 47), d) 38 bis

Der Eintopfsonntag

ist der Tag der deutschen Volksgemeinschaft! Denke daran am 9. Februar!

47 (28 bis 37). Stimmer und Htirnrnel b2) Weide- masthärnrnel 50 (50), c) mittlere 46 bis 49 (48 bis 49), d) geringere (40 bis 45 (); Schafe e) beste 45 bis 47 (44 bis 46), f) mittlere 40 bis 42 (39 bis 43), g) geringe 32 bis 38 (). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (51); Sauen nicht notiert. Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine wurden zuge­teilt.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroß­marktes: 696 Viertel Rindfleisch, 110 ganze Kälber, 72 ganze Hämmel, 551 halbe Schweine, 3 Klein­vieh. Notiert wurden pro 50 Kilo in RM.: Ochsen­fleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75; Bullenfleisch b) 74 bis 77; Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68; Färsenfleisch b) 75 bis 77, c) 72 bis 75. Kalbfleisch b) 74 bis 80, c) 66 bis 74. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fett­waren. Roher Speck, unter 7 cm, höchster Preis 80, Flomen, höchster Preis 80. Marktverlauf mittel­mäßig.

iRunfrfunfprogramm.

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fröhlich klingt's zur Morgenstunde. Bunte Morgen­musik. Sn der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gym­nastik. 8.30: Sendepause. 8.45: Auf zum Staats- iugenötag. HS.-Sport. 10.15: Schulfunk.Der Zug der Salzburger". 10.45: Gaunachrichten. 11: Haus­frau hör zu! 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wo­chenende. 13: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk). 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 14.10: Musikalische Kurzweil. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Nicht gelogen... Sungmädel sind lustig Pimpfe sind froh. 16: Der frohe Samstag-Nachmit- tag des Reichssenders Köln in Verbindung mit der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude . 17.40: Don Garmisch-Partenkirchen: Olympia-Echo. 18: Faschinas-Vorboten. 18.20: Wir schalten ein. Das Mikrophon unterwegs. 19: Soldaten Kamera­den. Soldatenmusik gesungen und geblasen. 19.55: Ruf der Sugenb. 20: Nachrichten. 20.11: Fastnacht zwischen Mosel und Rhein. Uebertragung der großen karnevalistischen Sitzung der vereinigten Koblenzer Karnevalvereine. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Don Garmisch-Parten­kirchen: Die letzten Meldungen und Funkberichte der IV. Olympischen Winterspiele 1936, 3. Tag. 22.40: Und morgen ist Sonntag. Das frohe Wo­chenende mit dem Leipziger Funkorchester. 242: Nachtkonzert.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Derbindlichkett der Schriftleitung.)

Aller Abonnent. Da das möblierte Zimmer mo­natlich vermietet ist, kann auch bei Semesterschluß nichts abgezogen werden, denn das Zimmer ist nur jeweils vom 15. zum 1. eines Monats kündbar.

H. K. in F. Eine allgemeine gesetzliche Bestim­mung der Lohnhöhe für Dienstboten (Ausläufer, Hausburschen usw) besteht nicht. Da die ortsübliche Hohe des Tariflohns für Shren Wohnort hier nicht festzustellen ist, empfehlen wir Shnen, sich bei der dortigen Auskunftsstelle der Deutschen Arbeitsfront zu erkundigen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Oatum

®% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6*/z% Dvung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit

Auslvs.-Rechten ............

<*/«% Deutsche ReichSpostschahan Weisungen von 1934, I.......

6% ehern.8% Hess. BolkSNaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

4¥i% ehern. 8% Hessische Landes- bant Darmstadt Gold R. 12....

&Vi% ehern 4ft% Hess. Lande«.

Hnvothekenbant DarinstavtLiaui 4Vi% ehern. 8% Darmst. Komm

LandcSb.Goldschuldverlchr R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mh

Auolvs.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten

1^r%ehem.8% Franks. Hyp.-Bant Goldpse. 15 unkündbar bi« 1935

6/x% ehern. 4%% Franks. Hyv.

Bank-Ligu.-Psandbriese.......

6%% ehern. 4 yt% Rheinische Hyp-Bank-Ligu..Goldpse. ...

*H% ehern. 8% Pr. LandeSpsand- briefanstall, Pfandbrief R 19

<yt% ehern. 7% Pr. LandeSpsand briesanst., Gold Komm. Cbl.Vl

tzteuergutsch.Berrechnungok. 34-38

Frauuur. a. 1'1.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß- iure

Schlußk. Mittag- börse

5 2-

6-2

5.2.

6.2.

100,5

100,5

100,5

100,5

97,4

97,4

97,4

97,4

103,13

103,25

110

110,13

110

110

100

100

100

99,9

97,75

97,75

97,75

97,5

96,4

96,4

96,13

96,4

101,1

101,1

114

114

114,5

114,25

96,5

96,5

101,55

101,35

101,75

101,65

101,75

101,75

97

97

97

97

97

97

97

97

108,5

108,6

108,5

108,6

4% Oesterreichtscye Goldrente...

4,20% Lesterreichische Eilberrentr 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatorente v. 1910 4yt% desgl. von 1918..........

6% abgest. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie I..................

29,6

_

1,25

1,25

1,25

1,25

9

9

9

9,15

8,9

8,9

8,95

8,9

8,9

8,9

8,85

13,6

14

13,8

9,65

9,65

9,75

F.anfsuri a.M.

Berlin

Schluß» für«

(Schluß:. Abend­börse

Schluß« fürs

Schluß! Mitiaq« Hörle

L-atum

5.2.

6.2-

52.

6.2.

4% desgl. Serie li ............

9,65

9,65

9,85

5% Ruinän. vereint). Rente v. 1903

6,75

6,75

6,5

6,9

4!4"/L»Rumän.vereinh.Rentev.l913

9,4

9,3

9,2

9,4

4% Rumänische vercinh. Rente .

5,4

5,4

5,4

5,45

2%% Ölnatoller.............

37,5

37,65

37,13

37,9

Hamburg-Amertka-Paket .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A G. für Berkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Prioat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ................ n-

15,75

15,9

15,75

15,9

25,75

16,9

17,25

16,9

17,25

106

106

106

106

118,75

117,5

117,5

118

89,75

91,25

89,75

90,5

87,75

90

88

89

89,25

90

89,25

89,5

186,5

186,5

186,65

186,9

AEG.......................

Bekula.................... io

Dektr. Lieferungsgesellschaft ... 5 Licht und Kraft ........... Qy.

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung, s Rheinische Elektrizität ........ g

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co...............4

Siemens S Halske.............

Lahmeyer LCo..............7

38,25

38,5

38,65

38,9

139

139

139,13

139,25

115

114,75

114,5

114,75

133

132,5

133,5

133

114,25

114

114,25

114,5

129,25

129,5

129,5

129,25

- -

127,65

127,75

127,5

128,4

130,75

132

131

132,13

173

173,5

173

173

-

126

127,25

126

Buderus ............. 4

Deutsche Erdöl ...............

Harpener....................

Hoesch EisenKöln-Neuessen .' 8

Ilse Bergbau ...............g

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klücknerwerke ............... 8

ManneSmann-Röhren........0

95,5

96

95

95,75

108,75

109

109

108,75

112,5

112,5

112,75

112,75

88,25

88,75

88,25

88,5

160

160

160

160

127,5

127

127,75

127,25

85,25

85,5

85

85,5

82,75

83,25

82,75

83,13

Sranffun 0. M.

Berlin

Schluß» furS

Schluß!. Abend- börse

Schluß» kurs

Schluß!. Mittag» börse

Oatum

5.2.

6.2-

5.2.

6.2.

ManSselder Bergbau......

.. 6

126,25

KokSwerke ...............

.. 6

119,5

119

Rheinische Braunkohlen ...

. 12

220

219,25

220

219

Rhein stahl ...............

Bereinigte Stahlwerke.....

.. 4

110,75

111,25

111

111,25

.. 0

79,75

80,9

79,75

80,75

Otavi Minen ............

.. 0

17,5

17,65

17,65

17,75

Kaliwerke Aschersleben.....

.. 5

127,5

127

127,5

Kaliwerke Westeregeln.....

.. 5

120

Kaliwerke Salzdetfurth ....

iy.

190

189

190

189,5

I. G. Farben-Induftrte.....

.. 7

151,13

151,75

151

151,5

Scheideanstalt.............

.. 9

211

211

Goldschmidt ..............

.. 5

113

112,25

113,5

112

Rütgerawerke .............

.. 6

120

119

119,25

119,4

Metallgeielllchaft...........

.. 4

117,5

117,75

117,25

117,25

Philipp Holzmann.........

Zementwerk Heidelberg ....

.. 4

.. 7

95,75

124,5

ilk

96,25

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

128

128

Schultheis Payenhofer .....

.. 4

98,25

98,65

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

52,65

52,5

52,75

52,75

Bemberg.................

.. 6

93,75

94

93,5

93,5

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

118,65

120,5

118,65

120,25

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

85,5

85,25

85

85,5

Dessauer Gas .............

.. 7

125,4

125,75

Daimler Motoren..........

.. 0

102,5

104,4

102,65

103,75

Deutsche Linoleum.........

.. 8

146

145,5

146

145,5

Orenstein & Koppel ........

.. 0

78

78,5

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

31,25

31,5

31

31,13

Chade....................

7*/i

300

300

300

298

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

172,5

172

172

Eonti-Gummi.............

.. 8

166

169

167

169

Gritzner..........

.. 0

27

26,5

27

27

Mainkraftwerke Höchst a.M..

.. 4

-

90

-

Süddeutscher Zucker .......

. 10

198,5

198,5

198,5

198,5

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21L

Banknoten.

5. Februar

6 .Februar

Amtliche Notierung

Amtliche Geld

Notierung

1 Bries

Geld

Bries

Buenos Aire

0,678

0,682

0,679

0,683

Brüssel ....

41,83

41,91

41,81

41.89

tstio de Ian.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,86

54,96

54,86

54,96

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London.....

12,285

12,315

12,285

12,315

HeliingforS..

5,415

5,425

5,415

5,425

Paris ......

16,40

16,44

16,40

16.44

Holland ....

168,51

168,85

168,51

168.85

Italien ....

19,80

19,84

19.80

19,84

Japan .....

0,717

0,719

0,717

0,719

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Lslo..... :

61,71

61,83

61,71

61,83

Wien......

48,95

49,05

48,95

49,05

Listabon ...

11,15

11,17

11,15

11,17

Ltockholm...

63,34

63,46

63,34

63,46

Schweiz ...

80,93

81,09

81,02

81,18

Spanien...

33,97

34,03

33,97

34,03

Prag.......

10,28

10,30

10,28

10,30

Budapest ..

Reuyork ...

2,453

2,457

2,453

2,457

Berlin,6.Februar

Geld

Brie,

Amerikanische Noten..............

2,405

2,425

Belgische Roten..................

41,68

41,84

Dänische Noten .................

54,60

54,82

Englische Noten .................

12,25

12,29

Französische Noten...............

16,35

16,41

Holländische Noten...............

168,09

168.77

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,50

61,74

Deutsch Lesterreich, 4 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,12

63,38

Schweizer Noten.................

80,84

81,16

Spanische Noten.................

33,63

33,77

Ungarische Noten................