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Jahrgang 33

vereinigt aromatische Fülle mit besonderer Bekömmlichkeit,

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wünschen gerecht zu werden, wird jetzt in Berlin alles unternommen, um die hunderterlei Appetite zu befriedigen. In diesem Zusammenhang verdient der erste Kochlehrgang für Gastwirts- srauen aus Berlin und Umgebung, den die Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherber­gungsgewerbe im Hinblick aus die Olympiade veran­staltet, besondere Beachtung. Ohne Zweifel ein recht originelles Olympiatraining; jeder Ausländer soll in Berlin so essen können, wie er es z u Hause gewöhnt ist. Darüber hinaus wird ihm reichlich Gelegenheit geboten, deutsche Spezialgerichte kennenzulernen. Es ist eine bekannte Tatsache, daß die Liebe durch den Magen geht und so hat man in kluger psychologischer Voraussicht auch das heikle Eßproblem organisiert, um die ausländischen Be­sucher heiter und freundlich zu stimmen. Wer vor­züglich gegessen hat, ist für die Eindrücke der Um­welt doppelt und dreifach empfänglich. Die aktiven Sportler selbst werden sich allerdings auf eine ge­

Auf den letzten Arbeits­suchenden kommt es an!

Von Paul Kugel,

Leiter des Kontrollamtes für Arbeitsbeschaffung der Gauleitung Hessen-Nassau.

Der Nationalsozialistische Gaudienst Hessen-Nassau veröffentlicht den folgenden Aufsatz:

Der nationalsozialistische Staat hat die Welt durch seine überragenden Leistungen und Erfolge auf allen Gebieten des wirtschaftlichen und arbeits­marktlichen Lebens in Erstaunen gesetzt. Er wird es wieder tun, wenn im Kampf um die Zurück­eroberung und Erhaltung der Lebensrechte seines Volkes um Arbeit und Brot auch der letzte Arbeitsuchende seinen Arbeitsplatz zuge­wiesen erhält.

Noch nie wurde in einer so bedeutsamen Rede in überzeugender Weise richtunggebend die zukünf­tige Gestaltung des Arbeitseinsatzes vorgezeichnet, wie dies durch den Leiter der Wirtschaftspolitik in' der NSDAP., Pg. Bernhard Köhler, bei einer Großkundgebung vor kurzem in Berlin vor Vertretern des Staates, der Partei und der Wirt­schaft geschehen ist. Seine Ausführungen waren eine einzigartige Kette von Erkenntnissen wirt­schaftlichen Denkens und nationalsozialistischer Auf­fassung. Seine volkswirtschaftliche Bilanz ein Soll und Haben, einfach, nüchtern, ohne etwaige Zurück­haltung, aber auch ohne Zulassung eines Ein­wandes. Wer sollte sich auch diesen Ausführungen verschließen!

Die letzte, noch unausgenutzte menschliche Arbeits­kraft darf von der Arbeitsleistung nicht ausgeschal­tet bleiben, wenn nicht dadurch der freien Wirt­schaft und dem Staat weitere Belastungen ver­bleiben. Dabei ist es für die vollständig zu besei­tigende Arbeitslosigkeit nicht allein eine Geldfrage, als vielmehr auch eine technische Aufgabe Die menschliche Arbeitskraft als wertvollstes Gut schafft erst Geld und ermöglicht die Kapital­bildung. Kapital erhält erst seinen Zweck und Wert durch die angewandte Arbeitskraft. Eine Volkswirtschaft hat sich daher nicht nach vergange­ner materialistischer Auffassung dem Kapital unter­zuordnen, sondern sie wird sich diesem überzu- ordnen haben. Der Mensch wird nicht mehr dem Geld dienen, sondern das Geld wird sich der mensch­lichen Arbeit dienstbar machen müssen.

Die überragende Bedeutung dieser Auffassung wurde gerade durch die nationalsozialistische Regie­rung seit 1933 bestätigt. So waren die öffentlichen Maßnahmen des Staates die besten Beweise einer Wirtschaftsankurbelung von ungeahntem Ausmaße (damals 6 Millionen Arbeitslose, heute 1,8 Millio­nen). Nicht das Kapital wurde mobilisiert, son­dern die 21 r h e } t <-, ? r a f f Wird durch die Privat­initiative in der freien Wirtschaft in gleicher Weise verfahren, und al e Arbeitsmöglichkeiten erfaßt, das neugebildete Kapital für weitere Arbeitsbcfchaf- fungsmaßnahm"n verwandt, dann wird durch den Kreislauf von Arbeitskraft und Kapital stets Arbeit geschaffen. Die freie Wirtschaft muß daher die vor- ausgeg,angene Ankurbelung, die ihr teilweise selbst das Leben wiedergab, durch ihre eigene Initiative fortsetzen.

Daß der St^t und die Partei gerade diese Ent­wicklung mit starkem Interesse verfolgen, darüber kann kein Zweifel sein. Die völlige Beseitigung der Arbeitslosigkeit ist daher die Voraussetzung für die freie Wirtschaft. Das Recht auf Arbeit aber hat jeder deutsche Volksgenosse. Die Gewinn- und Ka­pitalanhäufungen sind also nicht allein dazu da, um wenigen Bevorzugten ein angenehmes Leben zu gestalten und im übrigen die weitere Entwicklung des Arbeitseinsatzes den Sorgen des Staates zu überlassen, sondern diese haben als Nutznießer im Vertrauen zur Staatsführung mit Hilfe der verant­wortlichen Leiter der freien Wirtschaft auch dem Staat, dem deutschen Volk in gemeinnütziger Weise nicht nur mit ihrem Wissen und Können, sondern auch mit ihren Mitteln zu dienen.

Unendlich groß ist das Gebiet der Arbeitsbeschaf­fung. Unzählige Probleme gibt es zu lösen. Natio­nalsozialistischer Wille wird auch die letzten Hin­dernisse überbrücken. Das Ziel aber muß sein: nicht dieLeistung von Fall zu Fall", sondern die höchste Leistung um jeden Preis" auf allen Gebieten des Lebens und Schaffens von allen Volksgenossen, gleichgültig, wo der einzelne seine Tätigkeit ausübt, zu erreichen. (Darunter ist zu ver­stehen: der besten Leistung den besten Lohn, nicht aber das Antreibersystem oder Lohn­

Vor dem Berliner Schöffengericht wurde dieser Tage der 36 Jahre alte Herbert Ortner wegen Heiratsschwindels zu zwei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust ver­urteilt. Die Vorgeschichte dieser Straftat darf weit über die Grenzen eines alltäglichen Kriminalfalles hinaus das Interesse der Allgemeinheit in Anspruch nehmen. Es war am 27. April vergangenen Jahres, als in einem Cafsder Berliner Jnnen- stadt eine junge Dame an den Tisch des Ange­klagten mit den Worten herantrat:Guten Tag, Hans, bist du endlich wieder im Lande?" Das Mädchen hielt Ortner für einen ehemaligen guten Bekannten, der vor sieben Jahren nach Amerika ausgewandert war. Es hatte hierzu allen Anlaß, da der Mann dem bewußten Hans" tatsächlich zum Verwechseln ähn- l i ch sah. Zunächst wohl nur aus Abenteuerlust be­ließ Herbert das Mädchen ruhig in dem Irrtum. Dann aber, als er merkte, daß die neue Bekannt­schaft über viel Geld verfügen mußte, spielte er mit vollem Bewußtsein und großem Geschick mo­natelang die Rolle eines anderen, der in Wirklich­keit gar nicht nach Deutschland zurückgekehrt war. In schamlosester Weise nützte Ortner das Vertrauen aus, welches das Mädchen zuihrem Hans" hatte, versprach ihm die Ehe und lockte ihm unter allen möglichen Vorwänden allmählich die ge­samten Ersparnisse im Betrag von sieben­tausend Mark heraus. In wenigen Wochen wurde das Geld in Vergnügungslokalen und auf Renn­plätzen verjubelt. Erft, als das Mädchen einen auf­fallenden Unterschied zwischen den Schriftzügen des echten und des falschen Hans feststellen mußte, kam der Schwindel auf. Statt ihrer ging eines Tages der Bruder des Amerikafahrers zum Stelldich­ein, entlarvte den Doppelgänger und veranlaßte seine Verhaftung.

Begräbnis" ohne einen Toten.

Derartige Fälle, in denen Menschen ihre Na­mensgleichheit oder persönliche Ähnlichkeit mit anderen Personen zu großangelegten Betrügereien ausnutzen, sind nicht allzu selten. So hat auch ein bekannter Berliner Schriftsteller einen Namens- Doppelgänger, der immer wieder auf Kosten des Publizisten zu leben versucht. Er wurde deswegen erst kürzlich in der Reichshauptstadt zu einer länge­ren Freiheitsstrafe verurteilt. In einer süddeutschen Großstadt lebte vor Jahren ein wohlhabender Fa­brikant, der gleichfalls einen Doppelgänger besaß.

Entwicklung, denn es ist eine durchaus falsche Auf­fassung zu glauben, daß Belastungen des Staats­haushaltes keinerlei Einfluß auf den Geldbeutel nehmen würden. Ist der Staat frei von Lasten, dann werden Steuern oder sonstige auf den ver­schiedenen Gebieten liegende Abgaben nicht mehr nötig sein, so daß doch praktisch gesehen ein Mehr­einkommen oder eine Mehrbelastung des eigenen Etats stets von dem Gesamtwohl des Volkes ab­hängen wird.

Ist also der letzte Arbeitsuchende in Arbeit und Brot, denn darauf kommt es an, so ist mit diesem Schlußstein eine planvolle, orga­nische Wirtschaftsentwicklung gesichert.

ZedemOlympier"sein Nationalgericht.

Es heißt bekanntlich, daß Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhält. In diesem Sinne werden jetzt in Berlin große Vorbereitungen getrof­fen, um die ausländischen G ä st e , die zur Olympiade aus aller Herren Länder zusammenströ­men werden, auch in kulinarischer Hinsicht würdig zu empfangen. Wer in die tiefsten Geheimnisse der Berliner Hotelküchen eingeweiht ist, kann mit ruhi­gem Gewissen behauptet, daß eine solche besondere Vorbereitung eigentlich überflüssig ist. In Berlin arbeiten einige der besten Köche, die man auf der Welt auftreiben kann, wahre Spezialisten und Vir­tuosen ihres Handwerks, die alle internationalen Geschmäcker sozusagen aus dem Handgelenk beherr-; schen, Köche, die in ihrem Beruf mit wissenschaft­licher Gründlichkeit ausgebildet sind und selbst dann nicht in Verlegenheit geraten, wenn ein indischer Maharadscha sein Leib- und Magengericht verlangt. Um jedoch auch den abseitigsten und seltensten Eß­

raub!) Dann wird das deutsche Volk durch die Summe von guten Leistungen ein Faktor sein, der innen- und außenhandelspolitisch sich die Freiheit schaffen wird zum Wohlergehen des gesamten deut­schen Volkes.

Es darf nicht so sein, daß der einzelne danach fragt, was verdiene ich dabei, sondern wie diene i ch mit meiner Kraft und meinem Gelbe der Volks­wirtschaft; nicht wo arbeite ich am bequemsten, sondern wo leiste ich die verantwortungsvollste und schwierigste, dem Staat wertvollste Arbeit. Nicht wo erhalte ich bufcf) meine Kapitalanlage höchsten Zins, sondern wie diene ich durch eine Kapital­investierung einer gesunden volkswirtschaftlichen

Dieser Betrüger pflegte nicht nur alle möglichen Dinge auf den Namen des Fabrikanten persönlich zu bestellen und diesem dann die Rechnung ins Haus schicken zu lassen, sondern auch seinem Dop­pelgänger jeden erdenklichen Schabernack zu spielen. So erschienen eines Tages nacheinander die Feuer­wehr, die Rettungsgesellschaft und der Leichen­wagen vor dem Hause des Fabrikanten, die dieser angeblich selbst vor kurzem unter allen Anzeichen höchster Aufregung auf der nächsten Polizeiwache bestellt hatte. Es fiel dem Unglücklichen unter die­sen Umständen natürlich sehr schwer, seine Schuld­losigkeit zu beweisen. Schließlich wußte er sich nicht mehr anders zu helfen, als eine öffentliche An­kündigung zu erlassen, daß nur der sich mit einer polizeilichen Legitimation ausweisende Fabrikant T dazu berechtigt sei, Bestellungen auf den eigenen Namen zu machen.

Als Doppelgänger unschuldig hingerichtet.

In Chikago wußte sich vor einigen Jahren ein berüchtigter G a n g st e r dadurch dem Arm der Ge­rechtigkeit zu entziehen, daß er eines Tages spurlos von der Bildfläche verschwand und dafür die Auf- merksmkeit der Polizei auf einen ihm zum Verwechseln g l e i ch s e h e n d e n Doppel­gänger lenkte. Komplizen des Gangsters versteck­ten in der Wohnung dieses Mannes, eines gänzlich harmlosen, doch geistig etwas beschränkten Menschen, zu einer Verurteilung ausreichendes Belastungs­material und verständigten dann durch einen ano­nymen Brief die Polizei. Der Doppelgänger wurde festgenommen und trotz seiner Unschuldsbeteuerun­gen hingerichtet. Erst nach Jahren stellte sich die Verwechselung heraus.

Auch viele berühmten Persönlichkeiten der Welt­geschichte, darunter Napoleon und Kaiser Franz Josef, besaßen Doppelgänger. In manchen Fällen erwiesen diese sich als recht nützlich, indem sie die Aufmerksamkeit von Attentätern, die den Poten­taten nachstellten, auf sich selbst lenkten und bei öf­fentlichen Empfängen oder dergleichen statt der Herr­scherherumgereicht" werden konnten (siehe den Weiß-Ferdl - FilmDie beiden Seehunde). Das aktuellste Beispiel eines derartigen Doppelgängers findet man gegenwärtig in Abessinien, wo es außer Haile Selassie bekanntlich noch einen zweiten, unechten Kaiser gibt, der die Aufgabe hat, die Geg­ner des Negus irrezuführen.

Aus aller:

wisse Diät beschränken müssen, wenn sie kn körper­licher Hochform bleiben wollen, aber die zahlreichen ausländischenZaungäste" der Olympiade werben sich wahrscheinlich mit einem wahren Heißhunger auf all die appetitlichen und delikaten Gerichte stürzen, die ihnen von sachkundigen Berliner Hän­den liebevoll serviert werden.

Jüdischer Arzt wegen fortgesetzter Abtret- bung vor dem Schwurgericht.

Berlin, 6. Jan. (DNB.) Das Schwurge­richt beim Landgericht Berlin trat am Montag in einen Abtreibungsprozeß ein, wie er in diesem Ausmaß die Berliner Gerichte noch nicht beschäftigt hat. Die Anklage richtet sich gegen den 45jährigen Dr. med. Max Kleinmann, einen aus Lublin in Rußland stammenden staatenlosen Juden, sowie zwei praktische Aerzte, die Dr. Kleinmann bei seinen verbotenen Eingriffen durch Leistung von Operationshilfe unterstützt haben sollen. Ihnen wird gewerbsmäßige Abtreibung in rund 60 Fällen sowie fahrlässige Tötung in einem Falle zur Last gelegt. Wegen Beihilfe sind ferner drei Frauen angeklagt, die als Heilkundige bezw. Hebammen den Aerzten in erheblichem Umfange Patientinnen zugeführt haben. Die straf­baren Handlungen erstrecken sich über die Jahre 1929 bis 1934. Dr. Kleinmann unterhielt eine Praxis als Frauenarzt am Kurfürstendamm. Seine Abtreibungstätigkeit nahm einen solchen Umfang an, daß im Laufe der Voruntersuchung 170 von ihm behandelte Frauen vernommen werden muß­ten. In rund 60 Fällen hat sich nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ein Schuldbeweis führen lassen. Vom Gericht sind nicht weniger als 125 Zeugen sowie zwei medizinische Sachverständige ge­laden. Die Verhandlung, die mehrere Monate an­dauern wird, wird größtenteils unter Ausschluß der Öffentlichkeit geführt werden.

Vollstreckung

eines Todesurteils wegen Landesverrats.

Die Justizpressestelle Berlin teilt mit: Der vom Volksgerichtshof am 19. September 1935 wegen Verrates militärischer Geheimnisse zum Tode und dauernden Ehrverlust verurteilte 36jährige Franz Süß aus Niederreidenbacherhof im Hunsrück ist heute morgen in Berlin hingerich - t e t worden.

Der Führer begnadigt.

Das Schwurgericht in Tilsit hat am 7. Juni 1935 die 47jährige Florentine Habedank aus Rocken wegen Mordes zum Tode verurteilt. Sie hatte am 11. September 1932 aus Eifersucht und Er­bitterung über grausame Mißhandlungen ihren Ehemann Fritz Habedank erschossen. Der Führer und Reichskanzler hat im Gnadenwege die Todes­strafe in lebenslange Zuchthaus st rafe umgewandelt.

Späte Aufdeckung einer scheußlichen Bluttat.

Der Berliner Kriminalpolizei gelang es, in Adlershof bei Berlin ein furchtbares Verbre­che n aufzudecken, das bereits am zweiten Pfingst- feiertag 1935 begangen worden ist. Der damals in Adlershof bei einer 48jährigen geschiedenen Frau Ahl wohnende 40jährige Richard Wegner, der bereits mehrfach vorbestraft ist, hatte sich in letzter Zeit dadurch verdächtig gemacht, daß er Einrich- tungsgegenstände der Frau Ahl verkaufte. Wegner behauptete, er habe von Frau Ahl, die sich auf Reisen befände, die Vollmacht erhalten, ihren Haus­stand aufzulösen. Da der Verdacht gegen Wegner sich immer mehr verdichtete, begaben sich Beamte der Kriminalpolizei in die Wohnung und stellten dort zu ihrer Ueberraschung fest, daß sämtliche Räume völlig leer waren bis auf einen einzigen Bücherschrank. Da Wegner, der inzwischen eine an­dere Unterkunft bezogen hatte, sich weigerte, diesen verschlossenen Schrank zu öffnen und ein äußerst verdächtiges Benehmen an den Tag legte, sagten die Beamten ihm auf den Kopf zu, daß er die Frau ermordet und ihre Leiche in dem Schranke verborgen habe. Wegner g e st a n d den Mord ein. Als die Beamten den Schrank öffneten, machten sie die schaurige Entdeckung, daß, in Lumpen ver­packt und mit Chlorkalk bestreut, die zerstückelten Leichenteile der Frau Ahl in den einzelnen Fächern lagen. Im Laufe der Vernehmung gestand Wegner, daß er die Tat bereits am zweiten Pfingst- f e i e r t a g vorigen Jahres begangen habe. Er behauptete, er habe die Frau im Verlaufe eines Streites getötet, die Leiche dann zwei Tage in der Wohnung liegen lassen und sie mit einem Beil zer­stückelt. Der Mörder wurde ins Polizeipräsidium eingeliefert, wo die Vernehmung den ganzen Tag