Wirtschaft
5,03 v. H.
Büdingen
Aus der Arbeit des Gießener Eisvereins
3,04
2,25
Friedberg Wiesbaden
Beider
Mein-Mainische Börse.
TNiltagsbörse schwächer.
Oie Wintergerste-Anbaufläche stelgt von Lahr zu Lahr.
Der Eintopfsonntag des das Symbol nationaler Geschlossenheit, ist anderen Ländern zum Vorbild geworden. Denke daran am 8. November! __
Die Vansaison 1936
Eine Zwischenbilanz.
der Getreideernte vorweg, was bei der gegenwärtigen Knappheit an Arbeitskräften sich sehr vorteilhaft für die Arbeitsverteilung auswirkt. Ferner werden rechtzeitig Aecker frei für die Aussaat von Futterpflanzen aller Art. In Bezirken, m denen infolge geringer Niederschlagsmengen m den Sommermonaten die Aussaat von Grunfutterpflanzen stets ein gewisses Risiko darstellt, wird die Wintergerste mehr und mehr Bedeutung gewinnen.
zahlreiche Ergänzungs-, Erweiterungs- und Neubauten durchgeführt. Ein großer Teil der Auftrage sind Bauten zur Verbreiterung der heimischen Roy- stoffgrundlage. Im bisherigen Verlauf des Jahres 1936 war der umbaute Raum der in Angriff genommenen Wirtschaftsbauten und öffenttichen Bauten in den größeren Städten um ein Fünftel großer, als 1935. Bei den fertiggestellten Neubauten war der umbaute Raum sogar mehr als die Halste arölier
An der Zunahme der Bautätigkeit hatte der Wohnungs- und Siedlungsbau lJ3b einen stärkeren Anteil als im vergangenen Jayre. Der „Ueberhang" an unvollendeten Bauten zu Beginn des Jahres war schon wesentlich hoher nie Anfang 1935. Da gleichzeitig die Planungen neuer Bauten ständig weiter zunahmen, durste sur oas laufende Jahr — noch vorläufigen Schatzungen — mit einem gesamten Wobnungszugang (durch Iceu- und Umbau) von etwa 300 000 ,bis ^0 000 Wohnungen zu rechnen sein, gegenüber rund 2ob vuu im vergangenen Jahre.
glieder, sondern in erster Linie für die Öffentlichkeit bestehe. So gesehen ist der Hauptteil der Arbeit em Dienst an der Volksgemeinschaft und er hat daher auch An pruch auf ein reges Interesse der Oessent- lichteir, die durch ihre Mitgliedschaft den Eisverem in guten wie in schlechten Wintern unterstützen mutz. Nur dadurch wird es ihm gelingen, einmal seine weitgesteckten Ziele zu erreichen.
Gießen hat in der Eissportbewegung einen guten Namen, die es in erster Linie dem zu früh verstorbenen Vereinsführer Dr. Wodaege verdankt. Die Arbeit des Eisoereins ist schwierig, weil sie im Gegensatz zu anderen Sportvereinen das gemeinsame Erlebnis der Sportausübung nur kurze Zeit im Jahre besitzt. Dennoch soll durch Zusammenarbeit mit dem Skiklub auch in Der Sommerzeit die Vereinsarbeit gepflegt werden. Dem Kunstlauf wird besondere Aufmerksamkeit zu- gewandt werden. Die Benutzung des oberen Teiles der Eisbahn wird nur auf eigene Gefahr zugelassen. Da die Spritzeisbahn sich nicht bewahrt hat, soll ein anderes Verfahren angewendet werden.
Die deutschen Meisterschaften im Eisschießen und Kunstlauf im Januar in Hamburg werden besucht Die Meisterschaft im Eishockey wird m Frankfurt a. M., oder in einem Orte des Schwarzwaldes, das Eisschießen des Gaues, der jetzt zum Gau 12/13 vergrößert ist, in Gießen ausgetragen werde? Der Verein will einige Mitglieder zu einem Lehrgang für Eishockey und Eislauf entsenden, weil hier die Trainingsmöglichkeiten fehlen..
Der bisherige Vereinsführer 'Bibliothekar ! Dr. W a l b r a ch wurde wiedergewählt.
Frankfurt a. M., 5. Nov. Infolge weiterer ( Verkäufe der Kundschaft setzte sich der Kursabbau an den Aktien Märkten, fort.. Der berufsmäßige Börsenhandel verhält sich völlig abwartend. Kaufaufträge lagen nur in ganz bescheidenem Umfange vor. Bei sehr kleinen Umsätzen eröffneten die ersten Kurse durchschnittlich 1 bis 2 v. H- niedriger' später ergaben sich in den meisten Fallen weitere leichte Rückgänge. Am Montanmarkt verloren Hoesch 2,50 D. S)., Klöckner 2,75 v-H-, Mannesmann 1,50 v.H., Ilse Genuß 1 v.h., Rhein- stahl und Verein. Stahl bis 0,65 v. H. Don chem^ schen Werten ließen IG. Farben auf 175,50 (177,50), Metallgesellschaft auf 152,50 (155) und Scheideanstalt auf 272 (273) nach. Elektropapiere erfuhren überwiegend Abschläge von 1 v. H., Siemens — 2,13 v. H. auf 206,75. Maschinenwerte blieben z. T. gut behauptet, wie Moenus und Junghans, dagegen gingen Daimler unter kleinen Schwankungen auf 122 bis 122,40 bis 122 (123) und Muag auf etwa 129,50 (131) zuruck, Rh.ein- metall —1,75 v. H. auf 148,75. Matt lagen Sudd. Zucker mit 197 (205), fonft eröffneten im einzelnen u. a. Reichsbank 1 v. Sy, AG. für Verkehr 1,13 o. Sy, Westdeutsche Kaufhof 0,25 v. Sy und Bemberg 0,50 ö. Sy schwächer. Von Schiffahrtswerten zogen Hapag 0,25 v.H. an, Nordd. Lloyd unverändert 15,50. Meist weiter schwach lagen Auslandsw-^e. Chad- A bis C 355,50 (385), Otam 39,75 (40,65). AKU. lagen mit 81,90 (81,50) gut behauptet.
Deutsche Renten lagen still und nahezu unverändert, Kommunal-Umschuldung wurden mit 90,13 (90,25) umaesetzt. Ämsvergutungsscheine 94, späte Schuldbuchforderungen 98,50. Don zertif. Dollar-Bonds nannte man 6 d. Sy Preußen mit unverändert 77,50. Auslandsrenten lagen weiter im Angebot und schwächer; eine Reihe von Papieren erschien mit „Minus-Zeichen 4 v.H. Ungarn Gold 11,35 (N,50),1914er Ungarn 9,25 (9,50), 4 v. H. Mexikaner 9,95 (10,13), 4,50 v. H. Irrigation 8,90 (9,25), 5 vH. äußere Mexikaner 13,25 (13,75), Anatolier 33,75 (36,50).
Im Verlaufe blieb das Geschäft am Aktienmarkt klein. Vereinzelt ergaben sich -uiter leichten Schwankungen mäßige Erholungen, nachdem vorher weitere Rückgänge bis 1 o. Sy nngetteten waren. IG. Farben stark schwankend mit 175,90 bis 175 bis 175,50 nach 175,50, Verein. Stahl 12175 bis 122 nach 122,13, Hoesch 120 nach 119, dagegen Scheideanftalt 271 nach 272, AKU. 79,50 nach 81,90, Otavi 39 nach 39,75. Die später notier- ten Werte erfuhren meist Einbußen von 1 bis 2 vH. Muag 129,75 (131), Jul. Berger 143 (145,75) Feldmühle Papier 144,50 (147), Licht & Kraft 158 65 (161,25), auch AEG. mit 40 (40,75) verhältnismäßig schwach. ff
Am Rentenmarkt gaben zertif. Dollar-
Die Generalversammlung des Gießener Eisver- eins am gestrigen Donnerstag wurde von Studienrat Dr. Fischer geführt. Er erinnerte an die Berichterstattung im Frühjahr, m der Dr. Walbrach zum Vereinsführer gewählt worden war und gmg dann auf die Eigenarten des Eissportes ein.
Sportwart Werner gab einen Bericht über Die Kämpfe der Sportabteilung, Die sich im Kunstlauf aut vorbereiten konnte, so daß es ihr gelang in Düsseldorf eins von drei Spielen gegen Mannschaften in ausgezeichneter Form 3" gewinnen. Als Ersatz für den Eislauf war der Besuch der Rollschuhbahn gut. Die Fortschritte im Eishockey waren genügend. Es soll mit frischem Mut an ein neues Training im kommenden Winter herangegan- gen werden. Sportwart Pfeffer berichtete noch über das Eisschießen, wobei er sich auf frühere Berichte berufen konnte.
Aus der von Kassenwart D e h m e r vorgelegten Abrechnung war zu entnehmen, daß im Wmter 1935/36 nur an neun Tagen die Laufbahn geöffnet war und zwar an vier Tagen im Dezember und an fünf im Februar. Dadurch sind dem Verein große Einnahmen entgangen. Die Beleuchtung auf der Eis- und auf der Rollschuhbahn konnte verbessert und weitere Anschaffungen getätigt werden. Für Die Sportabteilung wurde eine namhafte Summe zur Verfügung gestellt, damit sie an den Wettbewerben teilnehmen und notwendiges Material anschafsen konnte. Die Ausgaben haben auch die gewünschten Erfolge gezeitigt. ., , .. .
Studienrat Dr. Fischer kennzeichnete die Hauptaufgabe des Eisvereins, die in der Bereithaltung einer gepflegten Eisfläche nicht nur für die Mit-
vereine und haben den Gegner sowohl den Schiedsrichter über den Spielbeginn zu benachrichtigen.
Hermann Kirchner, Jugendgruppenleiter.
Olympia-Schanze „genehmigt".
Die große Olympiaschanze am Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen, als Schauplatz des Sondersprunglaufes der Olympischen Winterspiele bekannt, war bisher von der Internationalen Sprunghugei- Kommisslon der FIS für die Abhaltung von internationalen Wettbewerben nicht genehmigt. Ersl dieser Tage erfolgte die Freigabe, wobei zur ^re- dingung gemacht wurde, daß der sogenannte kritische Punkt sich nicht über 80 Meter befindet. Was werden die Teilnehmer am Olympischen Son- dersprunglauf dazu sagen, daß sie im Februar dieses Jahres über eine Schanze gingen, Die „nicht genehmigt" war?
Heereö-Skimeisterschasten in Altenburg.
Auch diesmal werden die Deutschen cheeres-Ski- Meisterschaften roieDer mit Den Deutschen Skimeister- Ma ten 1936/37 zusammen in Altenburg durch, geführt. Die Heeres-Meisterschasten die aus die Tage vom 9. bis 14. Februar verteilt sind bestehen aus dem 50-Icm-Dauerlauf, dem 18-Icm-Langlaus, dem Spunglaus und Der Kombination.
Ltalien
Weltmeister im Tontauben-Schießen.
Di- Weltmeisterschaften im T°ntauben-Schi°h-n gingen am Mittwoch in Rom zu Ende. Di!i italie mschen Schützen kamen dabei zu einem Doppel
Bonds im Verlause bis 1 o. $)■ noch, 6 ®- Preußen 76,25 bis 76,50, 6 v. S). Spargiro 75,50. Zommunal-Umschuldung schwankten zwischen 90 bi- 90,25. Der Pfandbriesmorkt lag nahezu unv°r änDert, auch Stadtanleihen blieben gut behaupt t. JnDustrie-Obligationen tendierten unregelmäßig.
Im Freiverkehr nannte man u. a., 21Dier werke 104, Wayß & Freytag 126,50, Pokorny 123, Growag 91, Ufa 58 bis 60. — TagesgelD unver- ändert 2,50 v. H.
Abendbörse etwas erholt.
Die Abendbörse brachte an den Aktien m ä r k- t e n überwiegend leichte Erholungen von durchschnittlich 0,25 bis 0,75 v. Sy gegen Den Berliner Schluß. Auf Dem ermäßigten Stand lagen einige Kaufaufträge Der Kundschaft vor, auch der beruf mäßige Börsenhandel zeigte, ohne seine Zurück Haltung völlig aufzugeben, kleine Ruckkaufsneigung. Die Höherbewertung einiger Auslandswerte im Zusammenhang mit draußen mag hierbeii etwas angeregt haben. Aku stiegen auf 82,50 bis 82,75 (81), ferner Otavi Minen bei lebhafter Nachfrage auf 39,75 nach 38,90 (39); ^proZ- Schweiz Bundesbahn 162 (160), 4proz. Ungarn Gold 11,65 (11,40),
Fwd. Die Bausaison 1936, die sich ihrem Ende nähert, war außerordentlich günstig. Auf allen Gebieten des Hoch- und Tiefbaues ist in diesem Jahre mehr gebaut worden, als 1935. Die Arbeitslosigkeit in der Bauwirtschaft, schon seit Herbst vorigen Jahres ständig niedriger als 1929, war Mitte des Jahres praktisch beseitigt. In verschiedenen Geoie- ten des Reiches macht sich Mangel an Facharbeitern bemerkbar. , ... .
Soweit sich gegenwärtig die Ergebnisse Der Dau- saifon 1936 überblicken lassen, ergibt sich, nach dem neuesten Wochenbericht Des Instituts für Koniunk- turforschung folgendes Bild:
Im Tiefbau waren im bisherigen Verlauf des
Jahres 1936 etwa 10 d. Sy mehr Auftrage in Arbeit als 1935, nachdem bereits in Den beiden vergangenen Jahren der Beschäftigungsstand Der bisher günstigsten Jahre 1928/29 überschritten war.
Im Hochbau würben die großen öffentlichen Bauten Des Reiches in unvermindertem Umfang fortoeführt. Auch Landwirtschaft und Industrie bauten mehr als 1935. Im industriellen Bau wurden
1914er Ungarn 9,70 (9,50). Am Montanmarkt erhöhten sich Verein. Stahl von 122 50 auf 123,50 und Mannesmann von 116,75 bis 117,2a (116,25), Kali Salzdetfurth 197 (195,50). Am Einheitsmarkt gaben Chemie Basel volleinbez. Stucke noch 2 v^H nach auf 186, DD-Bank lagen 0,25 vH. hoher mit 109,25. Heimische Renten lagen still und unver» ändert. Im Freiverkehr blieben zertif. Dollarbonds auf den mittags eingetretenen Echolungen gut behauptet.
U. a. notierten: 6proz. Verein. Stahl 102,75, ßDrox IG -Farben 135,50, 4,5 7)proz. Frankiurt oSM 94,50, Reichsbahn VA 125,90, 1914« Unaarn 9 70, 4proz. Ungarn Gold 11,65, 4,5proz. Rumänen 11, do. 6 30, ^oz. Schweiz. Bundesbahnen 162, 5proz. innere Mexikaner 5,6a, Commerzbank 109/ DD-Bank 109,25 Dresdner Bank 106,50, Meininger Hyp. Bank 102, Reichs bank 191,75, Harpener 157, Salzdetfurth Käst 197, Mannesmann 116,75 bis 117,25, Hoesch Nhem- stahl 154,50, Verein. Stahl 122 50 bis 123,50, Otam 38,90 bis 39,75, Aku 82,50 brs 82,75, AEG 40, MAN 121, Bemberg 112,25, Betula 163, IG. Chemie volle 186, Deutsche Erdöl 145, Licht und Kraft 159, JG.-Farben 176,25, Gesfürel 144,25, Goldschmidt 130, Holzmann 134,50, ^uughans 112,65/ Muag 130,25, Schuckert 163, Westdeutsche Kaufhof 60,50, Südd. Zucker 197,50, Hapag 15,65, Hafenmühle 129.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 5. Nou Auftrieb: 26 Rinder (gegen 134 am letzten Donner9uiav°,"' Darunter 6 (3) Ochsen, 1 (8) Bulle, 10 (96) Kühe, 9 (27) Färsen; Kälber 532 (470), Hammel und Schafe 562 (286), Schweine 764 (350). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht m Mark: Kälber a) 65 (am 29. Oktober 65), b) 551 (55), c) 40 (40), d) 40 (40); Hammel b2) 45 bis 48 (49 bis 50), c) 41 bis 44 (46 bis 48), d) 36 bis 40 (-), Schafe e) 37 bis 42 (38 bis 40), f) 27 bis 35 30 bis 38), g) 20 bis 26 (—), Schwede al 57 (57), a2) 57 (57), bl 56 (56), b2) 55 (55) c) 53 (53), d) 51 (51); Sauen gl) 56 (56). - Marktverlauf: Kal- ber und Schweine wurden zugeteilt. Hammel uno Schafe langsam, geringer Ueberftanö.
Großmarkt für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung: 811 Viertel Rindfleisch, 260 halbe Schweine, 135 ganze Kälber, 136 Hammel, 10 Kleinvieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch a) 80, b) 69; Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54; Färsenfleisch 80; Kalb fletsch a) 107, b) 96, c) 82; Schweinefleisch b) 74 (alles Höchstpreise); Hammelfleisch b) 90 bis 100; Fett waren nicht notiert. — Marktverlauf mittelmäßig.
Büdingen 2,24 „
Der Anbau von Wintergerste nimmt einen Teil bei Der geaenwar-
erfolge. Sie konnten nicht nur durch ^nano Giardi Den Einzelsieg erringen, sondern sichert sich auch in der Nationen-Wertuna den ersten Platz. Im entscheidenden Kampf traf Giardi 30 von. 3 ,u treffenden Tauben; den .zweiten Platz teilten sich seine Landsleute Zucconi und Berselll mit je 29 Treffern. Als einzigem Ausländer gelang es dem Franzosen Nae gely, ^4). “nter Sieben zu behaupten. Zum Stichkampf um Den ersten Platz bei der Wertung der Nastonen traten Dann Italien, Belgien und Frankreich an. Auch hier blieb Italien Sieger mit 0 Fehlpunkten wahrend sich Belgien und Frankreich mjt gleicher Fehlpunktzahl in Den zweiten Platz teilten. Die deutsche Vertretung war bereits vorher wegen einer irrigen Regelauslegung ausgeschieden.
Reform der Stroßen-Weltmeisterschast.
Der Internationale Radsportoerband mirb sich bei seiner Sitzung am 4. Dezember in Zürich nut mblreichen Anträgen wegen einer Abänderung Der Besstmmungen Der Straßen-Weltmeisterlchaft zu befassen haben. Die Mehrzahl Der vorliegenden^ Anträge geht Darauf hinaus, Daß künftig Zwischenfälle durch Materialschäden ausgeschaltet werden müssen, um dem wirklich b e st e n Fahrer durch seine Leistung allein Den Titel zu sichern. Man will Zünftig Die Auswechslung einzelner Radteile und auch ganzer Rader aeftatten und auch die Bestimmung, wonach nur in einer bestimmten Runde Verpflegung gereicht werden Darf, streichen. Italien fordert noch, daß die ganze Mannschaft eines Landes disqualifiziert werden soll, wenn ein Fahrer einen Gegner eines anderen Landes im Spurt auf den letzten 300 Meter in gröblicher Weise behindert hat.
NSG. Nach Den Mitteilungen von etwa 300 richterstattern für Die betriebswirtschaftstchen Hebungen Des ReichsnährstanDes im Gebiete Landesbauernsch-aft Hessen-Nassau wird die W n- tergerste-Anbaufläche 1936/37 durchschnittlich 7 bis 8 d. Sy erweitert. Es ist erfreulich, Daß nach Dem Vorbild Der größeren Betriebe auch Die bäuerlichen Betriebe dem Wintergerstenanbau mehr uno mehr Beachtung schenken. In Den eigentlichen Vrau- gerste-Anbaugebieten fällt zwar genugenD Gerste Sorte II an und steht zur Verfütterung zur Verfügung, doch hat auch in Rheinhessen und im JaeD der Anbau von Wintergerste zugenommen, Da letztere bekanntlich einen höheren Eiweißgehalt als Die Sommergerste aufweist. Nach Der Bodenbenutzungs- echebunq betrug Die Wintergerfte-Anbauflache Des Erntejahres 1935 = 3679 Hektar und ist im Erntejahre 1936 auf 4514 Hektar angestiegen, d. h. um 17 v. Sy Im Vergleich zur Gesamtgetreideflache Der Landesbauernschaft ist Die Wintergerste-Anbauflache allerDings noch gering. Sie macht nur etwa 1,3 o.H. aus. Am höchsten ist ihr Anteil, gemessen an De. Gesamtgetreide-Anbaufläche, in folgenden Kreisen:
Stadtkreis Frankfurt * n9 ” A
Schwelnemarkt in Butzbach.
* Butzbach, 5. Nov. Auf Dem heutigen Schweinemarkt waren 388 Ferkel dum Verkauf aufgetrieben. Es kosteten bis zu acht Wochen alte Ferkel bis 14 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 14 bis 18 Mark, über 10 Wochen alte 19 bis 25 Mark. Der Handel war rege.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittag geschlossen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
— ReichsbankDiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devi enmarkl Berlin — Frankfurt a.TR.
Berlin
$ranlfurt a. M.
5.November
4.Novem er
Amtliche Notierung
Geld \ griff
5.11.
5-11.
4-11.
4-11.
Datum
159
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100,2
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100,4
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129,5
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Banknoten.
100,75
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385
Deutsche Erdöl
171,75
172
11,5
30,13
Genüsse
198
Mannesmann-Röhren
die -öh- der zuletz! be^chwtzenen Dividend- an.
Den
Die
145
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121
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385
101,4
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103,7
101,4
98,3
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152,25
126,75
117,65
177,5 273 133 141
155
82,25
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11,07
62,84 57,28
22,52 8,789
0,692
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13,09 0,709 5,654
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62,70 57,15 22,48
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0,696 42,11 0,147
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5,38 11,585 133,93
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5,666 61,23 49,05
11,065 62,82 57,27 22,52
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l\
101,5
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Amtliche Notierung
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13,6
I. G. Farben.Jndustrte
ScheideanstM........
Goldschmidt
Rütgerswerke
MelaUgelellschast
Phtltvv Holzmann ....
Zementwerk Heidelberg
Eementwert Karlstadt. -
Bemberg...........
Zellstoff Waldhof ....
Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas .......
Daimler Motoren ....
Deutsche Linoleum ...
Lrenstcin L Koppel ..
Westdeutsche Kaufhof.
Cbabe ..............
Accumulatoren-Aabril
Eor.ti-Gummi.......
4% Lesterretchische Golvrenle...
4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Uxgarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y»% deSgl. von 1918..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie I.....................
Mansselver Bergbau .. Kokswerke ...........
Rheinische Braunkohlen Rheinstabl ..........
Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke SaUdetfurth
Harpener.................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .
Ilse Bergbau nl!e Bergbau Klöcknerwerke
juenod iütti Brüssel .... Rio de Ian. Sofia.....
Kopenhagen Danzig .... London.... Helsingsors. Parts .....
Holland ... Italien .... Japan Ingottawien Oslo Eien Lissabon... Stockholm..
Schweiz ... Spanien... Prag Budapest .. 'lkeuyork ...
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Retchsanl. von 1934 b Dvung-Anleihe von 1930 Deutsche Anl.-Ablvs.-Schuld mit
Auslos.-Rechten ............
4%% Deutsche ReichSpostschatzan Weisungen von 1931, I
4%% ehern. 8% Hessischer Doll»- staat 1929 (rückzahlb. 102%) ...
4Yt% ehern. 8% Hessische Lande« bank Darmstadt Gold R. 12...
6K% ehem. 4N%Hesf. Landes Hypothekenbank DarmstadtLigu.
454% ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldschuldverschr. R-6
Oberhelsen Provinz-Anlethe mit
Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
4'/,% ehem.8% Franks. Hyp.-Bani
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6%% ehem. 4*4% Franks. Hyp- Bank-Ltqu.-Psandbriese......
6y,% ehem. 4 yt% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe
4%% ehem. 8% Pr. Landeüpfand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4%% ehem. 7% Pr. Landcspfand
briefanst., Gold Komm. Obl.20
Steuergutsch.BerrechnungSk. 84-38
30,4 1 30,25 1 30,13
99,9 99 -
205 I 197,5 I 202,5 1
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß« furd
Schluß. Abend« bürst-
Schlußkurs
vchiußk. DWtag« bör'e
Datum
4-11- |
5.11-
4.11-
5-11-
4% oesgt. Sene U .........
—
—
—
—
5% Rumün. vereinh. Rente v. 1903
—
7,1
7,4
7,05
414%Rumän.vereinh.Rentev.l913
11,2
11
11,13
10,75
4% Rumänische vereinh. Rente .
6,45
6,3
6,5
6,4
2 yt% Anatolier .............
36,5
—
36,75
Hamburg-Amerika-Paket .....O
Hamburg.Südam. Dampfschiff. 0
15,5
15,65
15,51
15,5
——
—■
39 |
39,25
Norddeutscher Lloyd .........O
15,5
15,5
15,5
15# 25
A G. für Verkehrswesen Akt. .. O
124,5
123,75
124,75
123,75
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
—
—
127,25
126
Commerz- und Privat-Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto-
109,25
109
109,5
109
Gesellschaft................ 4
109,5
109,25
110
109
Dresdner Bank.............. 4
107
106,5
107,5
106,5
Reichsbank ................12
193
191,75
192,75
191,25
■21.3.®...................... O
Bckula..................... 8
165,13
| — 165
165,75
165,25
Sieht. LieferungSgesellschaft... S
135,75
136,25
136
136,25
Licht und Kraft .............7
161,25
159
160,6
j 158,65
Felten & Guilleaume......... 4
139
138
139,5
| 138,5
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
142,5
144,25
142,5
144,13
Rheinische Elektrizität ........ 6
135
—
135
134
Rhein. Wests. Elektr.......... 6
139,75
139
139,5
139,4
Schuckert L Co...............
162,5
163
163
163
Siemens L Halöke............
208,9
206,75
208
207,5
Lahmeyer L Co..............
152
148,5
151,5
149
Buderus ...................
126
123
125
124
FranktUN a. 2J1.
3erim
Schluß« kurS
Schlußk. Abendbörse
Schluß« furd
Schluß!. Mittag« börse
Datum
4-11-
5.11 -
4-11.
5 11 -
Aer>in,5 Movcmber i
■'M
‘ “Srlef '
Amenkamsche ‘Jtoten..............
2,45
2,47
Belgische Noten..................
41,88
42,04
Dänische Noten .................
54,14
54,36
Englische Noten .................
12,135
12,175
Französische Noten...............
11,515
11,555
Holländische Noten...............
133,33
133,87
Italienische 'Noten................
—
Norwegische Noten ..............
60,95
61,19
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling
—
——
Rumänische Noten...............
——
—
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
62,53
57,00
62,79
57,22
Spanische Noten___
Ungarische Noten............7...
—
*


