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SJ.-fporrf

Filmvortrag des Skiklubs Gießen.

Der Skiklub Gießen vereinigte am Samstaa- ^end eme stattliche Gemeinde, vor allem viele sei- ner ^tglieder, zu einem Vortragsabend in der Neuen Aula der Universität. Der Abend verlief sehr anregend. Der Gaujugendmart Karl A l t - Haus hatte aus den Aufnahmen der Gießener Kursusteilnehmer, die während der Olympischen Winterspiele m Garmisch-Partenkirchen weilten (mir berichteten damals ausfürlich darüber) einen Film zusammengestellt, der viele Eindrücke der Gießener Skiläufer im Werdenfelser Land nach, erleben ließ. Karl Althaus begleitete die zahl- reichen Bilder mit lebensvollen Schilderungen Er erzählte von den großen Eindrücken während' der Eroffnungs- und Schlußfeier der Olympischen Spiele, von den rassigen Wettkämpfen vor dem großartigen Hintergrund der Alpen. Man hörte von vielen spannenden Einzelkämpfen, die der Red- ner aus seinem eigenen Erleben plastisch wieder, zugeben vermochte, man sah viele Bilder in denen sich Kampfmomente wiederspiegelten, schließlich aber

auch viele Bilder von der großartigen Landschaft des Werdenfelser Landes. Der Redner vergaß aber auch nicht, viele der Kämpen in Wort und im Bild vorzustellen, vor allem lernte man mehrere der sympathischen Nordländer kennen, die durch ihre außerordentlichen Leistungen Aufsehen erregt hat- ten. Neben den Schilderungen von den Olympischen Spielen hörte und sah man aber auch von dem kameradschaftlichen Leben der Kursusteilnehmer auf der Pfeifferalm.

Eine Bereicherung erfuhr der Abend durch die Vorführung dreier Filme. So sah man zuerst einen Bildstreifen von einer Abfahrtlaufstrecke. Mit ge­steigertem Interesse verfolgte man den Film, der in das Kunsteisstation führte und viele der Eiskunst- läuferinnen, wie auch das Sieaerpaar Herber- Baier und die Geschwister P a u s i n während ihrer ausgezeichneten Darbietungen zeigte. Schließ­lich folgten in einem dritten Film d e Aufnahmen, die von den Gießener Skiläufern selb t gedreht wor­den waren und Erinnerungen per önlicherer Art vermittelten. Die Zuhörer wußten für die Darbie­tungen des Abends herzlichen Dank.

Dritter Kreisiurniag des Kreises Lahn-Dill

Sn der Turnhalle am Oswaldsgarten fand am Sonntagvormittag der 3. Kreisturntag des Turn- kreifes Lahn-Dill statt. Mit einem Turnerlied und freundlichen Begrüßunasworten eröffnete Kreis­führer K. Daupert (Wiefeck) die Tagung. Hier- auf nahm der Kreisturnerführer in von turnerischem Gefst erfüllten Ausführungen Stellung zum Reichs­bund für Leibesübungen. Er fetzte klar auseinander, daß der hierfür geschaffene Reichsbund für Leibes- Übungen auch etwas neues fein mußte, um frei zu fein von alten Bindungen.

In diese neue Formung aber muh der alle und immer gültige Geist Vater Jahns, der der Geist des Volkstums und der Einheit ist, hineinge- tragen werden.

Der Deutsche Turnertag am 18. April wird den Zeitpunkt der endgültigen Auflösung der DT. be­stimmen.

Nach diesen Ausführungen besprach Turnbruder Daupert das Fachamt Turnen im Reichsbund, das alle Turner umfaßt, und als Zellen die Vereine im Lande hat. Durch die fachliche Begrenzung sind die Aufgaben des Fachamtes auf das Geräteturnen, die Sommerspiele und die Gymnastik, in die auch das Volksturnen einbezogen ist, beschränkt.

Aus diesen Richtlinien ergibt sich auch das Ver­hältnis zu den anderen Fachämtern, wie z. B. für das Volksturnen, die Leichtathletik und das Schwimmen. Nach den Ausführungen des Kreis- wartes für das Volksturnen, Dr. Loh, ist das Dolksturnen der Nährboden für die Leichtathletik, aber auch das Sammelbecken für die wettkampf­frohe Jugend und die älteren Turner. Die Leicht­athletik umfaßt nur die Turner, die sich einem ziel­bewußten Training unterwerfen. Das Amt für Volksturnen kann auch Einzelwettkämpfe aus­schreiben, zu denen aber die Genehmigung des Fachamtes eingeholt werden muß. Dem Fachamt für Leichtathletik brauchen nur die Volksturner ge­meldet zu werden, die regelmäßig an Wettkämpfen teilnehmen.

Heber das Verhältnis zum Fachamt Schwim­men sprach Gauschwimmwart Sauer. Im Schwimmen wird das volktsümliche und das Lei­stungsschwimmen unterschieden. Die neue Schwimm­ordnung regelt auch die gemeinsame Veranstaltung von volkstümlichen Schwimmen und Wettkämpfen. Die bisherigen DT.-Gauschwimmwarte sind als Dolksschwimmwarte in das Fachamt ausgenommen worden.

Um das Ziel: Jeder Deutsche ein Schwimmer, zu erreichen, wird dem volkstümlichen Schwim­men große Bedeutung zugemeffen und der Bau von Schwimmbädern gefördert.

Dr. Loh behandelte dann die Frage der Som­merspiele, für die Korb-, Schlag-, Schleuder-, Trommel- und Faustball in Betracht kommen. Der Faustball eignet sich besonders für Frauen, der Schleuderball soll von den männlichen Turnern gepflegt und zur Werbung in der Öffentlichkeit ausge-Liaut werden.

Kreis - Oberturnwart Schüler lWetzlar) gab eins Uebersicht über die Gerätenrundenkämpfe, die

im letzten Jahr bereits von 42 Mannschaften durch­geführt wurden und intensiver gefördert werden sollen.

Nach verpflichtenden Worten des Kreisführers Daupert über die Förderung der Jugendarbeit, gab Kreisjugendwart O r t m a n n Richtlinien über die Durchführung intensiver Jugendarbeit, zu deren Neuinangriffnahme am 26. April ein Jugendführer- Lehrgang abgehalten wird.

Veranstaltungen für 1936

sind folgende vorgesehen: Winterrunden­kämpfe am 26. April in Sinn; Wandertage am Himmelfahrtstag, und zwar für die politischen Kreise Gießen und Wetzlar am Dünsberg; Kreis­turnfest am 4. und 5. Juni in Wieseck; Jugend- treffen am 14. Juni; Volksturntage am 23. August für Alsfeld und Gießen in Burg-Gemün- den, für Gießen und Wetzlar in Kinzenbach und am 30. August für den Dillkreis in Oberscheld. Am 28. Juni findet im ganzen Reich ein Werbespieltag statt. Für den 13. September ist das Frauen- Turnen und für den 27. September das A l - tersturnen vorgesehen.

In eingehender Weise behandelte der Kreis­führer die Aufgaben der Vereinsführung, für die er Verantwortungsbewußtsein, ganze und freudige Hingabe, ein Herz für die Jugend und Erkenntnis der großen Aufgaben gegenüber der Turnersache dem Volke und Führer forderte.

Kreis-Oberturnwart Schüler (Wetzlar) warb für die Beteiligung an den Lehrgängen. Am 3. Mai findet eine Vorturnerstunde in Gießen statt. Kreis- frauenturnwart Schneider (Wetzlar) lobte die eifrige Beteiligung der Frauen und setzte Lehrgänge am 19. April für Wetzlar und den Dillkreis in Herborn und am 26. April für Gießen und Als­feld in Grünberg fest.

In einer Pause, in der die neuen Hebungen für das Volksturnen unter Anleitung des Kreisrnänner- turnwartes Reuter (Gießen) gezeigt wurden, nahm der Kreisführer Daupert die

Ehrung des kreiskasienwarles Peter Ritsert (Gießen)

vor, dem für jahrzehntelange Arbeit im Dienste der Turnersache der Ehrenbrief des Gaues Hessen der DT. überreicht wurde und dem der Kreisführer unter anerkennenden Dankesworten die Ehrennadel anheftete. Der Kreistag ehrte Ritsert durch ein dreifaches Gut Heil! Ehren-Kreisführer und Gauvertreter Pfeiffer (Wetzlar) gab der Freude darüber Ausdruck, daß die Führung des Kreises Lahn-Dill in den Händen des jüngeren Führers Daupert in guter Obhut fei und der Kreis- turntag dankte Daupert mit einem dreifachen Gut Heil.

Mit eindringlichen Worten verpflichtete der Kreis­führer Daupert die Vereinsführer und Ober­turnwarte zu neuer, hingebender Arbeit für die Turn fache im Geiste Jahns und brachte auf den neuen Reichsbund, den Reichssportführer, das Volk und den Führer ein dreifaches Sieg-Heil aus, das der Kreisturntag erneuerte und mit dem Gesang der Nationallieder feierlich ausklingen ließ.

Gruppe IV: in Karlsruhe: SV. Wckldhof gegen Kölner CfR. 2:0 (1:0); in Duisburg: Fortuna Düsseldorf Hanau 93 3:1 (1:0).

Aufstiegspiele im Gau Aordhessen.

Nord: Reichsbahn Elm Spvgg. Nieder­zwehren 1:1; SC. Cschwege FV. Wallau 1:2.

Süd: Kewa Wachenbuchen VfR. Büdingen 5:0; VfR. 07 Limburg SV. Naunheim 4:2.

Letztes Gauligaspiel.

Germania Fulda Kurhessen Marburg 4:0 (2:0); SC. 03 Kassel SV. Bad Nauheim kampf­los für 03.

Pokalspiel.

Wetzlar Dillenburg 4:2.

Die Dillenburger waren gezwungen, mit drei Mann Ersatz anzutreten und vergaben hierdurch von Ansana an jede Aussicht auf Svielgewinn. Die Wetzlarer fieaten nach einem stets spannenden und fairen Kampf verdient.

Aufstiegspiele zur Bezirksklaffe.

Sportfreunde Wetzlar Burg 1:3. Auch in dem zweiten Heimspiel konnten sich die Wetzlarer nicht durchsetzen und mußten den besseren Burgern Sieg und Punkte überlassen.

Um die tzandball-Gaumeisterschast der Frauen.

Vor verhältnismäßig vielen Zuschauern wurde gestern nachmittag auf dem Platz der Spielvereini­gung 1900 um die Meisterschaft im Frauen-Hand- ball im Gau Nordhessen gekämpft. Es standen sich die Mannschaften von Turngemeinde Hanau und Hessen-Preußen Kassel gegenüber.

Das Spiel brachte eine Ueberraichung insofern, als die Kasselanerinnen, die als yohe Favoriten anzusehen waren, das Spiel verloren, wenngleich es nur mit knappem Unterschied von einem Tor aus­ging. Das überraschende Ergebnis ist aber sicherlich darauf zurückzuführen, daß Kassel im Sturm zwei, in der Läuferreihe und in der Verteidigung je eine Spielerin ersetzen muhten. Dadurch ergab es sich, daß beide Mannschaften sich ziemlich gleichwertig waren und auch ein sehr ausgeglichenes Spiel zu- stände kam.

Sicherlich hat der Kampf zweier Frauenhandball- Mannschaften, der zum ersten Male in unserer Stadt zu sehen war, manches Interesse an diesem Sport geweckt, ob aber aus den hiesigen Vereinen Mannschaften zustande kommen können, erscheint zweifelhaft.

Der Spielverlauf gestaltete sich sehr anregend, da in beiden Mannschaften Spielerinnen standen, die tatsächlich ausgezeichneten Sport boten. So sah man verschiedentlich schöne Durchbrüche auf beiden Seiten, schöne Flankenläufe, interessante Szenen vor beiden Toren. Da dem Spiel das an Härte fehlte, was bei Handballspielen der Männer häufig in Er­scheinung tritt, war es angenehm, zu verfolgen. Allerdings fiel mit dem Fehlen jener Härte auch ein Teil der Spannung fort. Eine Reihe Zuschauer schien das Spiel außerdem mehr von der humori­stischen Seite zu nehmen.

Der Spielverlauf sah zunächst die Frauen von Kassel erfolgreich. Schon m der ersten Minute fiel das erste Tor für Kassel. Der zweite Erfolg folgte fast unmittelbar und es hatte den Anschein, als

könnten die Hanauerinnen keinen Blumentopf ge­winnen. Die Torhüterin hatte sich übrigens in bei­den Fällen sehr unentschlossen gezeigt und ließ einen reichen Torsegen für Kassel erwarten. Die Verteidi­gung der Hanauerinnen erkannte aber anscheinend die Gefahr, setzte sich energischer ein, auch Die Läu­ferreihe bediente den Sturm in der Folge besser und so wurde die anfängliche Feldüberlegenheit der Gegnerinnen aus Kassel bald völlig aufgehoben. Die Torhüterin wurde dadurch gleichzeitig entlastet. Un­ter allgemeinem Beifall kamen Dann die Roten kurz nacheinander zu zwei Erfolgen. Die Kasselanenn- nen sicherten sich aber kurz vor Halbzeit mit einem dritten Tor die Führung. Mit 3:2 für Kassel ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Kampf im gleichen Tempo fortgeführt. Man merkte den Spielerinnen kaum eine Ermüdung an. Hanau holte nach etwa 10 Minuten das Vorsprunastor der Kasselanerinnen auf, und es schien, als sollte es bei dem 3:3-Eraebnis bleiben. Auf beiden Seiten wurden nun große Anstrengungen gemacht. Die Hanauerinnen waren glücklicher und konnten sich mit einem Siegestor die Gaumeisterschaft erringen. Großer Jubel herrschte bei den Turnerinnen, die ihrer Freude in gegenseitigen stürmischen Um­armungen Ausdruck gaben. Schiedsrichter Walter (Marburg) amtierte sehr korrekt.

Kreisspielwart Seibert (Wetzlar) hielt zum Schluß eine kurze Ansprache, in der er yervorhob, daß zwei gleichwertige Mannschaften ritterlich um den Sieg kämpften.

Handball

der Kreismannschasten A gegen B.

Vor dem Kampf der Frauen wurde ein Spiel zweier Kreismannschasten ausgetragen, das mit 3:11 Toren für die B-Mannschaft endete.

Wball-Länderspiel der Studenten.

DeutschlandEngland 2:3 (0:1).

Zum zweiten Mal trugen Deutschland und Eng­land mit ihren Fußball-Studentenmannschaften einen Länderkampf aus. Das erste Treffen im Rahmen der Studenten-Weltmeisterschaften in Bu­dapest hatte 2:2 geendet. Diesmal siegten im Frank­furter Sportfeld vor rund 4000 Zuschauern die eng­lischen Studenten etwas glücklich mit 3:2 (1:0). Da sich das Können der beiden Mannschaften dann als grundsolid herausstellte, wurde dieses Länderspiel zu einem schönen Erfolg für den Studentensport.

Das Spiel begann in ruhigem Tempo. Auffallend war die Ritterlichkeit und Fairneß dieses Länder­kampfes, die bis zum Spielschluß keine Abschwä­chung erfuhr. Hier fpielten Sportfreunde. Die Deut­schen spielten von Beginn an engmaschig und fünft» voll zusammen. Das Spiel der Engländer war un­komplizierter, dafür aber in Tornähe gefährlicher. Die Deutschen kamen für eine gute Viertelstunde zu deutlicher Feldüberlegenheit. Aber während ihre ständigen Angriffe immer wieder hängen blieben, holten die Engländer in der 37. Minute überra­schend ihren ersten Treffer. Der Halbstürmer Sax- ton jagte aus gut 20 Meter einen scharfen Schuß aufs Tor. Bis zum Seitenwechsel änderte sich an diesem Spielstand nichts mehr.

Die ersten fünf Minuten nach der Pause ge­hörten den englischen Studenten. Schon die erste Spielminute der zweiten Halbzeit ergab eine 2:0» Führung Englands. Englands Mittelstürmer Clements schob Den Ball aus drei Meter Ent­fernung ins Tor. Schon eine Minute später hatten

die englischen Studenten ihren Sieg sichergestellt. Der Linksaußen Collings flankte prächttg zur Mitte. Klaaß zögerte ebenso wie Tormann Bonk mit dem Eingreifen, Clements war zur Stelle und jagte den Ball unhaltbar ins äußerste Toreck. England führte 3:0! Das war den Zu» chauern zu viel des Guten. Unaufhörlich feuerten ie die deutsche Elf an, und unsere Spieler fanden ich jetzt auck zu schöner Leistung. Deutschland wurde deutlich überlegen. Die 18. Minute brachte den Deutschen den ersten Gegentreffer. Gäßlers scharfer Ball war von der Latte zurückgespritzt, aber Der Nachschuß von Lindemann brachte das 3:1. Unaufhörlich drängten die Deutschen weiter. Die 34. Minute brachte Deutschland auf 2:3 heran. Lindemann hatte den Ball sauber zu Pryssock ge­legt. Der Berliner lief noch ein paar Schritte, gab dann überraschend zu dem freigewordenen Gäß - ter und aus zehn Meter fand dessen harter Schuß unhaltbar den Weg ins Netz.

Deutschland kämpfte um den Ausgleich, der zweifellos verdient gewesen wäre. Aber die Eng­länder hatten eine zähe und technisch gute Hinter­mannschaft, die sich trotz aller deutschen Anstren­gungen nicht mehr überwinden ließ. Die letzten Spielminuten vergingen bei eindeutiger Überlegen­heit Deutschlands.

'Die besten Leute bei England waren Reed, Jackson, Strasser, Beswick, Saxton und (Elements, bei Den Deutschen Mittelläufer Th. Vogel, ßinDe» mann, Büra und nach der Pause vor allem Gäßler sowie mit Abstand Dr. Büttner.

Frühjahrswaldlaus der Gruppe Gießen-Wehlar.

In Lollar wurde gestern der Frühjahrs-Wald­lauf der Gruppe GießenWetzlar zum Austrag gebracht. Die Beteiligung war, obwohl nur Vereine aus dem politischen Kreis Gießen vertreten waren, als ansprechend zu bezeichnen. Die Veranstaltung war von dem mit der Ausrichtung des Laufs beauf­tragten Turnverein 1883 Lollar sorgfältig vorbe­reitet, nur hätte die gewählte Rundstrecke etwas leichter sein müssen. Die Zeiten sind daher nur re­lativ zu werten.

Ergebnisse

Aktive, 5 Kilometer: 1. Hans Reidel (Tv. Heuchelheim), 19:57,8 Min.; 2. Erwin Reidel (Tv. Heuchelheim), 20:13,2; 3. Gust. Koch (1900), 20:17,1 Min.: 4. G. Peters (1900), 20:25 Min. Mann­schaften : 1. Turnv. Heuchelheim, 8 Punkte; 2. Spvgg. 1900 Gießen, 14 Punkte. An Hans Reidels Sieg war nicht zu zweifeln. Der inzwischen zum Arbeitsdienst eingerückte Franz Reidel wurde durch den jüngeren Bruder Erwin vertreten.

3 Kilometer für Landve r e i n e : 1. W Lepper (Tv. Alten-Buseck), 15:20 Mm.; 2. Rohl (Tv Alten - Buseck), 15:27,6; 3. Funk (Spielvgg. Leihgestern), 15:49,4; 4. Pfaff (Tv. Mainzlar). Mannschaftssieger: Turnv. Alten-Buseck.

3 Kilometer für Ans a n g e r : 1 Nichter (1900), 15:02 Min.; 2. Simon (VfBR.), 15:o5 Mi­nuten. Bei Den Leuten aus Den ßanDoeretnen und bei den Anfängern gab es auf der Strecke viele Ausfälle. i

2 Kilometer für Mittelstreckler: 1. Baumstieger (1900), 9:10 Min.; 2. Pfaff (VsBR.), 9:10,2; 3 Bepperling (1900), 9:31,4; 4. Durrkopp (1900), 9:33 Minuten. Mannschaftssieger. Spielvgg. 1900 Gießen. Ein spannender Kamps, insbesondere zwischen dem zunächst führenden Hsass und Baumstteger. Dieser konnte sich erst in Der letz­ten RunDe einen kleinen Vorsprung sichern, den aber Der VsBer kurz vor Dem Ziel bis auf einen Meter verringerte. . ,

2 Kilometer für alte Herren: 1. H Fischer (VfBR. Gießen), 10:53,2 Min.; 2. Wams-

ganß (To. Garbenteich); 3. W. Rinn (Tv. Heuchel» heim).

JugenD A, 2 Kilometer: 1. Walter Rinn (Spv. 1920 Heuchelheim), 9:30 Min.; 2. W. Koch (1900) 9:48,4; 3. Fey (Tv. 83 Lollar) 9:59,8 Min.; 4. Kröß (VfBR. Gießen). Mannschaften: 1. BfBR. Gießen, 8 Punkte; 2. Tv. 1883 Lollar, 11 Punkte. Der talentierte Walter Rinn gewann unangefochten.

JugenD B, 1,5 Kilometer: 1. Ortwein (1900), 5:47,6 Min.; 2. W. Rinn (To. Heuchelheim) 5:56,3; 3. Vogel (To. Alten-Buseck), 5:56,8; 4. Schlapp (To. Staufenberg). Mannschaften: 1. VfBR. Gießen, 13 Punkte; 2. Spielvgg. 1900 Gießen, 16; 3. Tv. Staufenberg, 17; 4. To. Lollar, 32 Punkte. Ortwein, Der schon beim Geländestaffel- lauf überrascht hat, wartete auch hier wieder mit einer guten Leistung auf.

Jugend C, 1 Kilometer: 1. H. Mootz (VfBR.), 5:07,6 Min.; 2. W. Adolph (1900) 5:16; 3. Zaubert (Tv. Lollar), 5:17,4; 4. Theis (1900), 5:18 Minuten. Mannschaf ten: 1. Spvgg. 1900 Gießen, 9 Punkte; 2. VfBR. Gießen, 12 Punkte.

Jugend D, 1 Kilometer: 1. H. Schmück (1900), 5:09,2 Min.; 2. H. Adolph (1900), 5:26,7; 3. Kühn (1900), 5:39,6; 4. Rademacher (VfBR.), 5:39 6 Minuten. Mannschaften: 1. Spielvgg. 1900 Gießen, 6 Punkte; 2. VfBR. Gießen, 15; Tv. Lollar, 24 Punkte.

!lm die DeutscheFußball-Meisterschaft.

Die Ergebnisse der Gaugruppenspiele.

Gruppe I: in Gelsenkirchen: FC. Schalke 04 gegen Berliner SV. 92 4:0 (2:0); in Chemnitz: Polizei Chemnitz Hindenburg Allenstein 4:1 (2:1).

Gruppe II: in Hamburg: Eimsbüttel Rasen­sport Gleiwitz 3:0 (2:0); in Bremen: Werder Bremen Viktoria Stolp 6:0 (2:0).

Gruppe III: in Nürnberg: 1. FC. Nürnberg gegen Stuttgarter Kickers 2:0 (2:0); in Worms: Wormatia Worms 1. SV. Jena 3:1 (2:1).

Große deutsche Erfolge beim Eilenriede-Remien.

Vier deutsche Siege in fünf Rennen gab es beim internationalen Eilenriede-Motorradrennen bei Hannover, das am Sonntag die deutsche Motor­sport-Rennzeit einleitete. Die schnellste Zeit des Ta­ges fuhr der DKW.-Fahrer Mansfeld mit einem Durchschnitt von 125,5 Stundenkilometer. In der Klasse bis 350 Kubikzentimeter siegte der Englän­der Mellors auf Velocette, in den übrigen Rennen gab es durch Kluge- D.KW., Mans­feld- DKW., Kahrmann - DKW. und Stärk- l e - RSH. deutsche Markensiege. (Wir berichten noch darüber.

Oie rcjsn deutschen Boxmeister!

Spannende Endkampfe in der Westfalen-Halle.

Mit den acht Endkämpfen in der Dortmunder Westfalen-Halle wurden am Sonntagabend die Deutschen Boxrneisterschaften der Amateure abge­schlossen. In zwölf westdeutschen Städten haben die besten deutschen Amateurboxer um die Meister­titel und damit zugleich um die Möglichkeit, für unsere Olympia-Staffel Berücksichtigung zu finden, gekämpft. Die acht Meister stehen fest; es sind kei­neswegs alle die Boxerdurchgekommen", die man vorher unter den letzten Sechszehn erwartet hatte. Rur zwei Meister konnten ihren Titel mit Erfolg oerteioigen: S ch me d e s - Dortmund im Leichtge­wicht und Runge- Elberfeld im Schwergewicht.

Die neuen Meister: Fliegengewicht: Gra af-Hamburg; Bantamgewicht: Stasch- Kassel; Federgewicht: Miner-Breslau; Leichtge­wicht: Schmedes-Dortmund; Weltergewicht: Campe- Berlin; Mittelgewicht: Baumgarten- Hamburg; Halbschwergewicht: Jaspers» (Stettin; Schwergewicht: Runge- Elberfeld.

Berlin Cottbus Berlin.

Auftakt Der Radrenn-Saison 1936.

MitBerlinKottbusBerlin", Dem trabitio« netten Straßen-Radrennen, rourDe am Sonntag Die Deutsche Rennzeit eingeleitet. Bei Den Amateuren (105 Kilometer) siegte Der Chemnitzer Schultze in 2:38,20 Stunden vor Dem Frankfurter Gänßler,

| Schild-Chemnitz und Scheller- Nürnberg. Bei den Berufsfahrern gewann Münzer- Berlin das über 260 Kilometer führende Rennen in 7:12,10 Stunden vor Wolke- Berlin und H o d e y - Essen.

Abermals siegt Cambridge ...

OxfordCambridge, das klassische englische Uni» versitäts-Achterrennen, wurde am Samstag auf der Themse zum 88. Male ausgefahren. Die Hoffnungen der Oxford-Anhänger, daß ihre Mannschaft nach der zwölffachen Siegesserie wieder einmal gewinnen würde, wurden nicht erfüllt. Der Cambridge-Achter siegte in 21:06 Minuten mit rund fünf Län­gen Vorsprung und hat jetzt insgesamt 47 von 88 Kämpfen gewonnen.

GauGüdwest-pokalsiegerimHandball

Pokalsieger im Handball wurde Der Gau SüDwest, Der vor 5000 Zuschauern in Augsburg Das PokalenDspiel gegen Den Gau NieDerrhein mit 6:4 gewann, nachDern Der Gau Niederrhein bei der Pause noch 3:2 geführt hatte. Freund-SV. 98 Darmstadt war viermal, Embach-TSV. Herrnsheim zweimal für die Süddeutschen erfolgreich.

Kurze Gportnotizen

5 98 970 aktive Fußballspieler, 372170 Senioren und 226 800 Jugendliche, weist die Bestandserhebung des Fachamtes Fußball aus. Die Zahl der in Deutschland Fußball treibenden Vereine beträgt 10 187, sie stellt rund ein Viertel der überhaupt im Deutschen Reichsbund für Leibes­übungen zusammengefaßten Turn- und Sportver­eine dar.

Einen knappenBerliner Sieg gab es im 31. Kunstturnkampf zwischen Berlin, Hamburg und Leipzig. Die Berliner siegten mit 1796 Punk­ten vor Leipzig mit 1784 Punkten und Hamburg mit 1767 Punkten. In den bisher ausgetragenen 31 Kämpfen siegte Hamburg 12mal, Leipzig llmal und die Reichshauptstädter 8rnal.

Zwei interessante Länderspiele gab es im Ausland. Ungarns Fußball-Nationalmann­schaft landete nach dem Sieg über Deutschland einen neuen Erfolg mit einem 5:3-Sieg über Oester­reich in Wien. Die Schweizer ließen sich in Zürich von Italien nur ganz knapp mit 2:1 bezwingen.