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Jahresversammlung des Oberhessischen Vereins für Znnere Mission.
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Heute Donnerstag PREMIERE! Der große Kriminal-Film auch in Gießen mit großer Spannung erwartet
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erachtete aber als festgestellt, dcch der A^klagte in zwei Fällen Schüsse in der R.chtung ““ff“"' Verfolger abgab und daß diese Schüsse nid)t un beabsichtigt und nicht nach dem Baden “der 'n die Lust gerichtet waren. Mildernd wurde die Notlag des Angeklagten in Betracht gezogen, da er den Einbruch beging, um seinen Kindern Lebensmittel zu besorgen.
Eine Schafherde vom Zug überfahren
80 Tiere getötet.
LPD. Frankfurt a. M., 4. Nov. Auf den Wiesen und Feldern längs der Bahnstrecke Zwischen Frankfurt a. M.—Rödelheim und Weißküchen weidet schon seit einiger Zeit eine große Schafherde. In der Nacht zum Mittwoch brachen bie Ttere aus ihrem Pferch aus und gerieten auf den Lahm körper. Hier wurde sie von dem gegen o uyr nacy Frankfurt a. M. fahrenden Personenzug überfahren. Etwa 8 0 Schafe wurden daoei getötet. Der Lokomotivführer hat die Herde anscheinend infolge der Dunkelheit nicht bemerkt.
Kreis Detzlar
Stadt Gießen noch allein verbliebene Herberge zur Heimat in Friedberg täglich von 30 Wanderern besucht wurde, gegen 40 im Vorjahre. Bei enger Verbundenheit mit dem Landesverein, dessen Leistungen auf volksmissionarischem Gebiet auch m Oberhessen dankbar erwähnt wurden, wird der Oberhessische Verein selbständig bleiben. Sas (£11= sabethhous und das Eleonorenhospiz in Bad-Rauheim haben sich weiter gut entwickelt.
Die von Kaufmann Horst, Gießen, vorgetragene Rechnung ist geprüft und wurde gutgeheißen.
Aus dem Vorstand schieden aus: Pfarrer l. R. Mahr, Gießen, durch Wegzug und Graf Wilhelm von Laubach durch Tot); die Versammlung ehrte sein Andenken durch Erheben von den Sitzen. An ihre Stelle wurden gewählt Pfarrer Becker, Gießen, und Freiherr Volprecht von Riede sel zu Eisen bach.
Hauptgegenstand der Verhandlungen war der Vortrag von Pfarrer Hanke vom Diakonissenhaus zu Kreuznach über „EvangelischeDiak o n i e ein ft und jetzt aus der Schau eines M u 11 e r h a u s e s". Die Aufgabe, an den Elenden zu dienen, und das Ziel, Menschen für den Himmel zu gewinnen, sind auch im Umbruch der letzten Jahre geblieben. Die national,ozialistische Revolution schlug auch in unser Herz. Das Leben der über 400 Angehörigen des Mutterhauses zeigte Dankbarkeit für das Reue. Sozialismus und Nationalismus hatten schon längst hier ihre •
An Stelle des Wachstums trat aber .Stillstand (Schwesternmangel). Der Zuwachs genügt nicht. Es sind die „dünnen Jahrgänge (1915!) fetzt an der Reihe. Reue Gemeinschaftsformen für die Schwesternschaft waren selbstverständlich. Die innerste Entscheidung liegt heute mehr vor als hinter der Tür des Mutterhauses. Der Traum von einem
Q Groß-Rechtenbach, 4. Nov. Die N S« Frauenschaft bereitete am vergangenen Sonntag den ältesten Einwohnern unserer Gemeinde einige unterhaltsame Stunden. Die Frauenschaftsleiterin Frau Knoche begrüßte Die Gäste und wies darauf hin, daß man mit Der Feierstunde die Alten ehren und ihnen eine FreuDe machen wolle. Mitglieder der Frauenschaft brachten Gedichte zum Vortrag, die auf den ethischen Werk der Veranstaltung hinwiesen. Eine Schar Jung- mädel erfreute mit zwei Vorführungen. Ehordar- bietungen unter der Stabführung von Lehrer Knoche verschönten die Feier mit Liedern Der deutschen Treue und der deutschen Heimat. Der Ortsqeistliche, Pfarrer Hardt, hielt eine kurze Ansprache über das Walten Gottes auf unserem Lebensweg. Herzliche Dankesworte fanden Friedrich Hofmann und Friedrich Ludwig an Die Frauenschaft für die Ausrichtung der Feier. Bur- germeifter Langsdorf gab dem Wunsche Ausdruck, daß diese Sitte der Altenehrung für die Zukunft beibehalten werden möge. _
Sieben Jahre Zuchthaus wegen Totschlagsversuchs.
LPD. Frankfurt a. M., 4. Nov. Das Son- derqericht verurteilte den 33jährigen Andreas Göbel wegen vollendeten schweren Diebstahls im Rückfall und versuchten Totschlags sowie wegen Vergehens gegen das Schußwaffengesetz zu Beben Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Die Zuständigkeit des Sondergerichts ergab sich daraus, daß der Angeklagte in der Nacht -um 28. Juli, als er nach einem Einbruch verfolgt wurde aus einem Trommelrevolver Schüsse auf die ihm nachsetzenden Polizeibeamten abgab Der Angeklagte behauptete vor Gericht, daß sich Die Schüsse beim Herausnehmen des Revolvers aus der Tasche von selbst gelöst hätten. Das Gericht
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überkonfessionellen Christentum schafft Hemmungen. • Kirche und Innere Mission streben heute starker . zusammen, und eine Verstaatlichung der Dwkome in unmöglich. Die Zukunft der Diakonie steht in Gottes Hand. Diakonie war immer Bahnbrecherin - der staatlichen Wohlfahrtspflege Der Diakonie kann ein Wetteifer mit allen aufbrechenden Kräften der Zeit nur gesund sein. Die Gefahr liegt in der Wa. id- lung der Bewertung der Taten des Christentums. Die Innere Mission lebt nicht von Kalkulation, sondern von dem Glauben. Ihre Ersparnisse fm) immer zweckgebunden. Auch in der Tat der Sarnrnlungs- beschränkunq liegt ein Segen. Die Diakonie hat nur zwei Quellen: die Treue Gottes und den Gehorsam der Menschen, auch im Beginn ihres Zweiten Jahrhunderts. Hoffnunglose Fälle kennt sie nicht, solange es Elend gibt, solange gibt es Barmherzigkeit. Sündenelend ist die Not jedes Menschen. Diakonie bleibt Dienst am ganzen Volk.
Der packende Vortrag wurde mit herzlichem Dank entgegengenommen, und unter seinem (Binbrud auf eine Aussprache verzichtet. Mit dem Lied „Ach bleib bei uns Herr Jesu Christ" schloß die Versammlung.
Den Tag beschloß ein durch Chor- und Emzel- qelang schon ausgeschmückter Gottesdienst m der Friedhofskapelle, in dem der frühere Pfarrer der Lutherqemeinde Lenz am Diakonissenhaus Elisa- bethenstist zu Darmstadt, über „Diakonie als Tat Jesu" predigte.
Kirche und Schule.
= .= Homberg, 4. Nov. Am Neformations- fefte wurden in unserer Stadtkirche drei junge Pfarramtskandidaten Biehert, Bopp und Petri ordiniert. Propst Knodt (Gießen) nahm die feierliche Einsegnung unter Assistenz des früheren Dekans Dr. U n 0 e r 3 a g t in Alsfeld und unseres seitherigen Pfarrers Praetorius im Gotteshaus vor. Während des Eingangsliedes begaben sich die sechs Geistlichen vor den Altar. Seiner Ansprache legte der Propst die Textes- worte Lukas 12, 32, zugrunde: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde; denn es ist eures Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben''. Mit diesen Worten machte er den Kandidaten Mut für ihr
Am gestrigen Mittwoch tagte die Mitgliederversammlung des Oberhesjischen Vereins für Innere Mission im Johannessaal zu Gießen. Sie wurde nach gemeinsamem Lied „Herz und Herz vereint zusammen" vom Vorsitzenden, Oberkirchenrrt i. R. D. Wagner, Gießen, mit Losung und Lehrtext des Tages eröffnet. Der von ihm vorgetragene Jahresbericht zeigte, daß
>ch Verkauf der Gießener Herberge an Die Gießen noch allein verbliebene Herberge ZUk
Heute DonnerstagI Ein Ereignis für Gießen!
MA\R11A\ CEBOTAR1 die Kammersängerin der Dresdener Staatsoper, hat zum erstenmal in einem Großfilm Gelegenheit, Millionen von Menschen mit ihrer herrlichen Stimme zu erfreuen und zu beglücken:
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neues Amt. Auf Grund ihres Studiums, ihrer Herzensbildung, ihres Glaubens und Gottoertrauens fühlten sie sich wohl in der Lage, ihrem Amt vor- stehen zu können. Danach verlas er die Amtsformel, worauf einer der Kandidaten das Gelübde sprach. Nun wurden die Drei Pfarramtsanwarter einge- feqnet. Die drei älteren Pfarrer nahmen mit einem Bibelwort die Einsegnung vor. Der Gesang des Hauptliedes „Eine feste Burg folgte. In ferner Antrittspredigt sprach Pfarrverwaltei' B e f) tr t über das Wort Lukas 4, 14 dis 19, unö den Reformationstag. Pfarramtsanwarter P e t r 1 verlas anschließend das allgemeine Kirchengebet und sprach das Vaterunser. Propst Knodt entließ daraus die Gemeinde mit dem Segen des Herrn.
Eisenbahn überrennt einen Lastzug.
Die Schranke war nicht geschlossen.
LPD Marburg, 4.Nov. Als in der vergangenen Nacht ein Lastzug, bestehend aus einem Traktor und zwei mit Backsteinen beladenen Anhängern, die Gleise der Bahnstrecke Mar bürg —Kassel am Nordausgang der Stadt überqueren wollte, wurde er von der Lokomotive des um 1.30 Uhr aus Richtung Kreuzthal kommenden Zuges erfaßt. Die Lokomotive schleifte den Traktor eine Strecke mit und schleuderte ihn zur Seite. Wie durch ein Wunder wurden der Fahrer und der Beifahrer nur leicht verletzt. Die Schuld trägt der Schrankenwärter, der aus noch nicht ermittelten Gründen die Schranken l ch t geschlossen und sich unmittelbar nach Dem Unfall nach Hause begeben hat.
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