186. Jahrgang
Eichener Anzeiger
Nr. 208 Erster Blatt 186. Jahrgang Samstag, 5. September 1936
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MM General-Anzeiger für Oberhesfen
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grantfurt am Main 11686 Druck und Verlag: Srühl'sche Universtlätsvuch- und Steindruckerei «.Lange in Gießen. Schriftleilung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7 Mengenabfchlüffe Staffel B
Kabinettswechsel in Madrid.
Die Folge der Niederlage von Jrun. — Caballero, der „spanische Lenin", an der Spitze einer überwiegend fozialistisch-kommumsiischen Regierung.
Paris, 4. Sepf. (DttB.) Wie havas aus Madrid meldet, ist die R e g i e r u n g G i r a l am Areitagnachmittag zurückgetrelen. Unter dem Sozialistenführer Largo Caballero wurde ein neues Ministerium gebildet, das sich wie folgt zusammenseht: Ministerpräsident: Largo Caballero (Sozialist), Außenministerium: Alva- rez del Vayo (Sozialist), Marine- und Lustfahrtministerium: Jndalecio Prieto (Sozialist), Innenministerium: Angel G a l a r z a (Sozialist), Finanzministerium: Dr. Jüan Reg rin (Sozialist), Unterrichtsministerium: Jesus Hernandez (Kommunist), Industrie und handel: Anastasia de Gratia (Sozialist), Oesfentliche Arbeiten: Aguirre (baskischer Nationalist), Justiz: Mariano Ruiz Funes (Linksrepublikaner), Landwirtschastsministe- rium: Luis Aride (Kommunist), Verkehrsministerium: Bernardo Giner de los Rios (Republika-
einem Scheinkabinett an die Männer übergeben, die bereits von dem Augenblick an d i e tatsächliche Macht in den Händen gehabt hätten, als die Arbeiter bewaffnet worden feien. Diese Organisationen würden voraussichtlich zu stark sein, um selbst von ihren eigenen Anführern kontrolliert zu werden. Sicher sei es, daß ein Kabinett, das den Extremisten noch größere Macht gäbe, die Erbitterung des Kampfes nicht verringern und feine Beilegung vor der völligen Zerstörung des ganzen Landes nicht erleichtern werde. Nur die Vernichtung der Gegner werde die eine oder andere Partei befriedigen. Es sei keine Hoffnung aus einen baldigen Frieden vorhanden. Damit seien auch die Aussichten auf eine erfolgreiche Vermittlung verringert.
Die konservative „M o r n i n g P o st" kritisiert die englischen Marxisten, die noch immer behaupteten, daß die Madrider Regierung die Demokratie und die verfassungsmäßige Ordnung verträte. Das sei eine außerordentlich groteske Verdrehung der Wahrheit. Tatsächlich habe die Madrider Regierung niemals auch nur die gering st e Aehnlichkeit mit einer Demokratie gehabt. Die gegenwärtige „Regierung" stütze sich auf eine Mischung oon Anarchisten, Syndikalisten, Kommunisten und Liberalen, die alle untereinander uneinig seien. Jeder, der vermute, daß der Sieg ein Sieg für die Demokratie sein wurde, zeige einen Mangel an den elementarsten Voraussetzungen politischer Erkenntnis.
Spanische Legionäre in einer eroberten Stellung.
W
geräumt. Auch hier zogen die zahlreichen
roten
Nach furchtbarem Kampf gelang es den'Truppen der Militärgruppe Jrun zu erobern. Diese Aufnahme, die dicht hinter der Front der weißen Truppen gemacht wurde, zeigt die Soldaten in einer Bergstellung, aus der kurz vorher die Roten vertrieben worden waren. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Front vor Jrun, 4. Sept. (DNB.) Die Stadt Jrun steht Freitag nachmittag in Flammen.
Die berüchtigten „ D y n a m i t e r o s " aus Bilbao und Asturien lassen ihr „Heldentum" an Palästen, Kirchen und Klöstern aus und verschonten dabei auch nicht die bescheidenen Wohnungen des arbeitenden Volkes. Große Dynamitladungen brachten die Gebäude zum Bersten, sinnlose Verwüstung wütet durch den Ort. Mit Tränen der Wut in den Augen stehen auf der anderen Seite der internationalen Brücke die baskischen Separatisten, die bis heute Schulter an Schuster mit jenen verbrecherischen Horden zusammen gegen die nationalen Kräfte gekämpft haben und nun selbst ihren Irrtum mit unheimlicher Deutlichkeit einsehen. Unter den Streitkräften der Roten waren in der Nacht zum Freitag, als sie noch in voller Stärke Jrun besetzt hatten, ernste Streitigkeiten ausgebrochen. Die Anarchisten forderten, daß beim Einrücken der Nationalisten nicht nur die öffentlichen Gebäude, sondern die gesamte Stadt in die Luft gesprengt würde. Dies war selbst den Marxisten und Kommunisten zuviel, es kam zu blutigen Auseinandersetzungen, wobei die feindlichen Brüder sogar aufeinander schossen. Wie der Freitag gezeigt hat, haben aber die Anarchisten mit ihren ziellosen Zerstörungsforderungen die Oberhand behalten. .
In Jrun wütet das Feuer von Stunde zu Stunde heftiger. Ein lebhafter Nordostwind beschleunigt das Vernichtungswerk der Anarchisten. Von der äußersten Landspitze des Strandes von hendaye aus, von wo der ganze Ort Jrun übersehen werden kann, bot sich ein dramatischer Anblick. Es war deutlich zu erkennen, daß die fliehenden Brandstifter Haus für Haus systematisch anzündeten. Dicke schwarze Rauchwolken, die in der Nähe des Bahnhofs von Iran aufsteigen, lassen auf einen Brand von Oel oder Benzin schließen. Die Stadt war bet Einbruch der Dämmerung ganz in der Hand der nationalistischen Truppen. _ . .
Das bisher in der Bucht von hendaye gelegene alte spanische T o r p e d o b o o t N r 3 hat es angesichts der Entwicklung der Kampfhandlungen bei Jrun vorgezogen, d i e Anker zu un&
mit wehender Kommunistenflagge im Topp Kurs nach San Sebastian zu nehmen. Der Ort Fuenterrabia wurde von der Zivilbevölkerung
jrun ein Opfer der Flammen.
Oie Stadt von den flüchtigen Anarchisten in Brand gesteckt.
nlsche Anion), Arbeilsminiskerium: Tomas y Piera (katalanische Linke). Der frühere Ministerpräsident Giral gehört dem neuen Ministerium als Minister ohne Portefeuille an.
„Weiterer Schritt zur Sowjetisierung Spaniens."
Die Pariser Presse zum Kabinett Caballero.
P a r i s, 5. Sept. (DNB. Funkspruch.) Der Regierungswechsel in Madrid wird als eine Auswirkung der marxistischen Niederlage von Jrun gewertet. Der „Figaro" schreibt, das Kabinett Caballero habe einen reinmarxistischenCha- ratter. Es umfasse zwar auch die Republikaner und versuche, die nationale Einheit durch Zuziehung der Katalanen und Basken zu betonen. Wenn man aber berücksichtige, daß Caballero, den man jenseits der Pyrenäen den „spanischen Lenin" nenne, an seiner Spitze stehe, müsse man feststellen, daß ein weiterer Schritt zur Sowjetisierung Spaniens gemacht worden sei.
Der „Jour" schreibt, Caballero sei nicht nur deqz l Leiter des Extremistenflügels der Sozialisten, sondern auch der hauptamtliche Repräsentant Moskaus in Madrid Das neue Kabinett fei im richtigen Sinne des Wortes ein revolutionäres M i n i ft e r i u m. Es fei die „letzte Patrone" eines Regimes, das den hauch der Niederlage verspüre. Es enthalte zwar einige Geiseln, wie Prieto, der noch vorgestern in der Zeitung Caballeros schwer beschimpft worden sei. Es habe auch Vertreter der republikanischen Linken Azanas und einen unglücklichen baskischen Katholiken, Aguirre, in feinen Reihen, der aber nur eine unbedeutende Persönlichkeit sei. Der neue Außenminister Alvarez sei ein ehemaliger Journalist, der früher für amerikanische kapitalistische Zeitungen arbeitete, ehe er den Weg nach Moskau fand. Der Innenminister G a l a r z a sei der Schöpfer der Sturmgarde. Er habe seinerzeit im Landtag erklärt, daß die Ermordung ( des Monarchistenführers Sotelos kein Verbrechen darstelle. Mit Caballero, so meint das Blatt, tritt , die Herrschaft des Terrors in eine j neue Phase ein. Die fortschrittlichen j Republikaner würden jetzt als Verdächtige an > die Reihe kommen, bis zu dem Tage, an , dem Caballero seinerseits durch die ibe- } rischen Anarchisten verurteilt würde. ;
Der sozialistische „Populaire" erklärt daß die i neue Regierung Caballero eine ausgesprochene Re- ( gierung des Kampfes bis zum Ende sei. Sie werde, ( so hofft das Blatt, den „Rebellen" eine schmähliche , Niederlage beibringen. Vorher aber werde fie öie , Aufgabe'haben, die Kommandoeinheit tn < die Tat umzusetzen, die bis jetzt zum Nachteil der^ militärischen Operationen gefehlt habe. ,
Das Echo in London. ;
Die Kommunisten drängen an die Macht. I
London, 5. Sept. (DNB. Funkspruzh.) „Daily | Mail" fdfreibt, der Erzbolschewik Caballero habe den Strohmann Giral verdrängt, und eine „Regierung schamloser und g emo b tätiger Kommunisten gebildet. Cngland werde mit Ausnahme jener sonderbaren Minder - heit, die vor Begeisterung für die "Ischew.ken vergehe, den bemerkenswerten Sieg von Jrun s u r bas Christentum, die Ordnung und, d>e I Kultur begrüßen. — Die englische L,n k s - . prelle ist durch die Regierungsb ldung m . Madrid und die überwiegend ^kommunistische Far bung des neuen Kabinetts sichtlich «, genheit geraten. Die liberale „News Chromcle , I die die verfassungsmäßige Regierung in Madrid . mit größter Begeisterung unterstützt hat, scheint von der neuen Entwicklung nicht seh r b e g stert zu fein. Sie erklärte, daß jetzt die ent . schlosseneren aber weniger mäßigen . Leute an die Macht gekommen seiemDaur . seien jedoch nur die Nationalisten verantwortlich. Das Blatt versteift sich sogar zu der kühnen Behauptung: Wenn letzten Endes d i e r?t e F h . über Spanien wehen würde, dann wäre das dem - General Franco zu verdanken.
Der „Da i I q Telegraph" lchrecht, durch den i Regierungswechsel in Madrid werde die Macht oon .
Frontkämpfer die Sicherheit auf französischem Boden dem „heldischen Kampf" in Spanien vor. Die auf der spanischen Seite der internationalen Brücke postierten Zollsoldaten und Rotgardisten sind in der Nacht ebenfalls auf französisches Gebiet geflüchtet. Ihre Stellen haben französische Kommunisten, die schon während der letzten Wochen mit den spanischen Marxisten zusammen gegen die nationalistischen Truppen gekämpft haben, besetzt (!). Sie verteidigen den Brückenkopf mit Maschinengewehren.
San Sebastian vom gleichen Schicksal bedroht.
Rote Ueberläufer erzählen in Hendaye, daß i n San S e b a st i a n bei den Volksfrontlern Munitionsmangel herrschen soll. Die Anarchisten seien entschlossen, auch diese Stadt, ebenso wie Jrun, zu zerstören, bevor sie sich in Sicherheit bringen. Die französische Hilfe, d. h. die Hilfe der französischen Volksfront, sei nicht genügend gewesen; man habe noch viel mehr von ihr erwartet. Nachdem die Versprechungen nur zum Teil erfüllt worden seien, hätte man den Widerstand Irans nicht mehr aufrechterhalten können.
Leber 100 Auguslinermönche des Escorial von denRoten ermordet.
Paris, 5. Sept. (DNB. Funkspruch.) Wie der „Jour" aus Burgos meldet, sind 114 Augustiner- Mönche des Escorial von den roten Milizen e r - schossen worden, ohne daß vorher em Urteil gefällt worden wäre. Dieses schreckliche Drama habe sich trotz des formellen Versprechens des Präsidenten der Republik, A z a n a , abgespielt, der ein ehemaliger Schüler dieser Klosterschule gewesen ist. Azana hatte erklärt, solange er an der Macht sein würde, brauchten sie nichts zu befürchten. Wie man sieht, ein leeres Versprechen, denn der Präsident hatte nicht die Möglichkeit, es zu halten. Es ist nur ein neuer Beweis, daß der erste Mann der spanischen Republik nicht ein Zipfelchen Autorität mehr besitzt.
Oie europäische Gorge.
Die Lage auf dem Schauplatz des spanischen Bürgerkrieges hat in der vergangenen Woche bemerkenswerte Veränderungen erfahren. Vor allem ist es den Truppen der nationalen Bewegung gelungen, eines der stärksten Widerstandsnester der Roten im Rücken der nationalen Nordarmee des Generals Mola, die Grenzstadt Jrun, nach heftigem Kampf in die Hand zu bekommen. Die roten Verteidiger haben nach erbitterter Gegenwehr schließlich das Heil in der Flucht über die nahe französische Grenze gesucht. Der Volksfront in Frankreich ist damit Gelegenheit gegeben, ihren spanischen Genossen, die trotz der tatkräftigen französischen Unterstützung durch Flugzeuge, Waffen, Munition und Freiwillige, die grabe hier vor Jrun besonders kraß in Erscheinung getreten ist, im Kampf unterlegen sind, nun ein Asyl zu bieten. Vielleicht wirken ihre Berichte etwas abkühlend auf die kriegslüsternen Gemüter der französischen Kommunisten. Das nächste Angriffsziel der nationalen Nordarmee dürfte das Jrun benachbarte berühmte Seebad San Sebastian an der Biscaya fein, das von nationalen Truppen auch bereits vollständig eingeschloffen ist. An der aragonesischen Front, wo die nationalen Truppen gegen die rote Miliz Kataloniens im Kampfe stehen, scheint sich nichts verändert zu haben. Dagegen meldet das nationale Hauptquartier in Valladolid Erfolge in der Guadarrama. Die nationalen Truppen rücken immer enger an Madrid heran und häufige Bombardements nationaler Flugzeuge auf Kasernen und Ministerien haben das ihrige dazu beigetragen, die Hauptstadt in ein Chaos zu verwandeln.
Die Volksfrontregierung hat offenbar die Zügel völlig aus der Hand gleiten lassen. Rote Revolutionstribunale haben sich nach bekannten Mustern überall etabliert. Der Besitz von Kreuzen und Heiligenbildern oder die Zeiö^n bürgerlicher Wohlhabenheit sind heute in Madrid bereits todes- würdige Verbrechen, die von der roten Tscheka mit sofortigem Erschießen geahndet werden. In den Berichten, die Augenzeugen, die dem Blutbad entrinnen konnten, französischen und englischen Korrespondenten über die entsetzlichen Metzeleien in Madrid gegeben haben, wird besonders deutlich der abgrundtiefe Haß, mit dem der Bolschewismus auch hier in Spanien die Kirche und die christlicher Gesinnung verdächtigen Bevölkerungskreise verfolgt. Die Volksfrontregierung führte nur noch ein Schattendasein. Das gleiche Schicksal, das heute Minister der bürgerlichen Rechten vor das Exekutionspeloton zerrt, kann morgen den Männern der Volksfrontregierung blühen, wenn der Kommunismus den Augenblick für gekommen erachtet, offen die Herrschaft zu übernehmen, die er tatsächlich ja schon ausübt. Das neue KabinettCaballero, das bereits einen stärkeren Einschlag von Sozialisten und Kommunisten zeigt, deutet schon an, wohin die Reise gehen soll. Angesichts der völligen Anarchie in der spanischen Hauptstadt erschien es für die in Madrid verbliebenen diplomatischen Vertretungen — die meisten befinden sich bereits feit langem in der französischen Grenzstadt Hendaye — als ein Gebot der Pflicht, nachdem die meisten Ausländer an die Küste und von dort in die Heimat zurückgebracht worden waren, nun auch ihre Beamten in Sicherheit zu bringen, da die Volksfrontregierung keinerlei Gewähr für ihren Schutz übernehmen konnte. So find die Botschaften Deutschlands und Italiens nach dem Mittelmeerhafen Alicante übergefiedelt, die Botschaft der Vereinigten Staaten erwägt den gleichen Schritt.
Auch hier im Süden spitzt sich die Lage immer mehr zu. Freilich haben die nationalen Truppen in Andalusien seit der Einnahme von Badajoz keinen durchschlagenden Erfolg mehr zu verzeichnen gehabt. Das von allen Seiten umzingelte Malaga hat sich überraschend lange gehalten. Aber trenn es nun den nationalen Luftstreitkräften gelungen sein sollte, den Hafen von Malaga von roten Kriegsschiffen zu säubern, dürfte der Fall Malagas unmittetbar beoorftehen. Damit würde einer Schreckensherrschaft ein Ende bereitet, die den bedeutendsten Ausfuhrhafen für spanischen Wein in wenigen Wochen in eine Wüste des Grauens verwandelt hat. Die Schuldigen scheinen, ganz ähnlich wie in Jrun, schon die Rettung vor dem ihnen drohenden Straf- aericht auf dem neutralen Boden des britischen Gibraltar zu suchen. Daß die Operationen der nationalen Generale im Süden nicht so vorankommen, wie nach der Einnahme der Schlüsselstellung Badajoz erwartet werden konnte, scheint auf Vorgänge in Marokko zurückzuführen zu fein, über die französische Linksblätter freilich hier ganz un- kontrollierbare Berichte veröffentlichen. Danach soll in Marokko, wo ja General Franco, der jetziae Oberkommandierende der nationalen Armeen, mit der spanischen Fremdenlegion den Aufstand gegen die Volksfrontregierung in Madrid begonnen hatte, eine Eingeborenenrevolte der nationalen Regierung schwer zu schaffen machen und namentlich die Anwerbungen für die in Andalusien kämpfenden nationalen Truppen sehr ins Hintertreffen geraten lassen.
So wenig wie hier an diesem Einzelpunkt der mangelnde Einblick in die inneren Verhältnisse der Fronten ein abschließendes Urteil erlaubt, so wenig gestattet die lückenhafte Ueberstcht über die Gesamt- lage, eine Prognose für den Ausgang des Bürgerkrieges zu stellen. Schon über die zahlenmäßige Stärke der im Kampfe stehenden Truppen läßt sich keine genaue Angabe machen. Daß fie auf beiden Seiten nicht sehr groß fein kann, geht aus den Frontberichten hervor, die immer nur für moderne Begriffe kleine Zahlen nennen. Der größere Teil der reaufären Armee mit der besonders fampffräf» tigen Fremdenlegion steht mit den bewaffneten An-


