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GANG 9 PROZENT

Universitäten des Auslandes sind ausgelegt. Erne chinesische Universität ließ als Geschenk eine rot­seidene Fahne mit goldenem Hakenkreuz überrei­chen, ein alter Heidelberger Schüler übersandte die älteste buginesische Dichtung, die er auf Celebes fand. Sie ist auf Streifen von Palmblättern ge­schrieben, die wie auf einer Filmspule aufgerollt sind. Die Ausstellung zeigt anschaulich, welch großen Anteil die gesamte wissenschaftliche Welt an der 550-Jahr-Feier der Universität Heidelberg genom­men hat.

Der Präsident des Internationalen Jagdverban- -.5 D u c r o c q dankte dem Reichsjägermeister und der deutschen Jägerschaft in einer überaus herzlich

Englands hervorragendster Dirigent'

Der bekannte englische Dirigent Sir Thomas B e e ch a m wird mit dem von ihm vor vier Jahren gegründeten Orchester der Londoner Phil- h a r m o n i k e r im Laufe des Novembers eine Konzertreise durch Deutschland machen. In folgenden Orten werden Konzerte des Orchesters stattfinden: in Berlin am 13.11. (Philharmonie), in Dresden am 14.11. (Oper), in Leipzig am 15.11. (Gewandhaus), in München am 17.11. (Tonhalle), in Stuttgart am 18.11. (Liederhalle), in Ludwigs­hafen am 19.11. (Feierabendhaus der JG.-Farben), in Frankfurt a. M. am 20.11. (Saalbau) in Köln am 21.11. (Messehalle).

Die Internationale Zagdausstellung wird in Berlin stattfinden.

Der S ch w e i z e r i s ch'e B u n d e s r a t hat ein­stimmig das Verbot der politischen Betätigung für dieRote Hilf e" beschlossen.

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Die Einführung der 40-Stundenwoche in den ver­schiedenen Betrieben bringt für ganz Frank­reich eine neue Preis st eigerung mit sich. Der Preis des Brotes, das im französischen Haushalt die Kartoffeln ersetzt, wird erneut um 10 Centimes das Kilo erhöht werden.

Josef Hofmiller:Bayernbüch, lein", Verlag Albert Langen - Georg Müller in München. Aus der SammlungDie kleine Bücherei", Band 65, Preis geb. 0,80 Mark. (310) Baye­risches Land mit seinen Menschen, fränkische Kunst in Kirchen und Städten und pfälzischer Wein das sind die unerschöpflichen Themen, über die Josef Hofmiller, der gründliche Kenner seiner bayerischen Heimat, klug und anmutig plaudert. Wohl nirgendwo wird das bäuerliche Wesen und die barocke Eigenart des Bayerntums so anschaulich zu unmittelbarem Le­ben erweckt, wie in diesem schmucken Büchlein, in dem alle guten und frohen Geister dieser gesegneten Land-1 schäft zuhause sind und sich äußern, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist von alters her bis auf den heutigen Tag. Und da es nicht nur mit dem Ver­stände, sondern frisch und natürlich aus dem Herzen heraus geschrieben ist, wird es sehr bald bei alt und jung viele Freunde finden.

Arthur Maximilian Miller: Ur­sula von Mindelberg. Eine Erzählung aus I dem ritterlichen Schwaben. 120 Seiten. Kart. RM. 1,80; Leinen RM. 2,80, Verlag Haas & Grabherr, Augsburg. (283.) Das Burgfräulein Ursula von Mindelberg ist zum Leidwesen ihres streit­baren Vatersaus der Art geschlagen" und spürt! einen lebhaften Drang nach Wissenschaft und Bil­dung in sich; sie setzt auch ihren Willen durch und! geht zum Studium ins Kloster. Das Leben und Treiben auf der heimatlichen Ritterburg, der Gang ins Kloster, die Rückkehr, die Begegnung mit dem gefangenen Bischof von Augsburg und dessen Se- kretarius, der Besuch bei Ritter Heinrich aus dem Mindelberg, der entscheidende Ritt nach Augsburg und das glückliche Sichfinden zu echtem Frauentum ist anziehend und fesselnd geschildert.

Wetterbericht

des Reichswetlerdlensles. Ausgabeork Frankfurt.

Am Mittwochmorgen breitete sich über das Reich ein ausgedehntes Dunst- und Regengebiet aus. Es wird durch anhaltende Zufuhr feuchter Meeresluft hervorgerufen, die nur bei schwacher Windbewe­gung über dem Festland zur Abkühlung kommt und ihren überschüssigen Wassergehalt ausscheidet. Neben nur gelegentlichen kurzen Aufheiterungen wird auch in der nächsten Zeit das meist dunstig-trübe Wet­ter anhalten, das ganz im Zeichen der vorgerückten Jahreszeit steht.

Aussichten für Donnerstag: Vielfach dunstiges und meist bewölktes Wetter, zeitweise auch mit Niederschlägen, bei mäßigen westlichen Winden Temperaturen wenig geändert.

Aussichten für Freitag: Bei westlicher Luftzufuhr Fortdauer der vielfach dunstigen und zeitweise zu Niederschlägen geneigten Witterung.

Lufttemperaturen am 3. November: mittags 7,9 Grad Celsius, abends 6,2 Grad; am 4. November: morgens 5,4 Grad. Maximum 7,9 Grad, Minimum heute nacht 5,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. November: abends 6,7 Grad; am 4. No-! vember: morgens 6,4 Grad. Niederschläge 0,4 mm.

Kleine politische Nachrichten.

Der ungarische Reichsverweser von Horthy wird in Begleitung des Ministerpräsi­denten D a r a n y i und des Außenministers von K a n y a Ende des Monats der italienischen Re­gierung in Rom einen Besuch abstatten.

Der Chef der deutschen Ordnungspolizei General Daluege ist in Warschau vom polnischen Mini­sterpräsidenten Skladkowski empfangen wor­den. Der Ministerpräsident zeigte besonders Inter- esse für die deutsche Verkehrsunfallbekämpfung.

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Der Reichsjägermeifler aus dem Hemberg.

Ausländische Gäste bei der Hnbcrtusfcier.

Kunst und Wistensckaft

Haus Wahnfried veröffentlicht den Briefwechsel zwischen Richard Wagner und König Ludwig II.

. Eine lang erwartete Dokumentensammlung von historischer Bedeutung wird in Kürze erscheinen. Dom Hause Wahnfried wird noch vor Ablauf dieses Jahres der gesamte, unveränderte und unge­kürzte Briefwechsel zwischen Richard Wagner und König Ludwig II. der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das aus vier Bänden bestehende Werk enthält größtenteils bisher unveröffentlichte Dokumente, die viele Züge in Wagners Schaffen aufhellen werden und zugleich die enge künstlerische Freundschaft beider durch neue wertvolle Zeugnisse belegen. Die Herausgeber smd Frau Winifred Wagner und der Wittels- bacher Ausgleichsfonds. Die Bearbeitung ist durch den Wagner-Forscher Dr. Strobel, Bayreuth, erfolgt.

Line Jubiläums-Ausstellung der Universität Heidelberg.

In der Universität Heidelberg ist der OeffenMch- kett eine kleine Ausstellung zugänglich, in der zahl­reiche Glückwunschschreiben und Geschenke gezeigt werden, die der Universität zur 5 5 0 - I a h r - Feier übergeben wurden. Neben dem Telegramm und einem Schreiben des Führers sieht man das Bild des Generals L i tz m a n n , das dieser kurz vor seinem Tode der Universität gewidmet hcrt. Diele kostbare und künstlerisch bedeutsame Glück­wunschschreiben der deutschen Hochschulen und der

tige Gastspiel der Dresdener Staatsoper unter Gene­ralmusikdirektor Karl Boehm, der sich, wie an- chließend berichtet wird, zu einem triumphalen Er­folge gestaltete. Diese Gastspielreisen nach England mid nach Deutschland sind ein höchst erfeuliches Merkmal wechselseitig befruchtender Gemeinschafts­arbeit und für beide Nationen bestimmt nicht weni­ger wichtig als politische Annäherung und diploma­tische Verständigung.

Das Londoner Gastspiel der Dresdner Oper.

Auch der zweite Abend des Gastspiels der Dresdener S t a a t s o p e r hat sich mit der Aufführung vonTristan und Isolde" unter der Stabführung von Karl Boehm zu einem vollen Erfolg gestaltet. Die Riesenoper im Covent Garden war wieder bis auf den letzten Platz ge­füllt, und immer wieder riefen die großen Lei­stungen dieses unübertrefflichen Ensembles die Zu­hörer zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Die Kunst der Dresdener Staatsoper findet auch in den führenden Blättern der Londoner Morgenpresse volle Anerkennung. Richard Strauß hat in London sein WerkTod und Verklärung" diri- giert, das von dem Studentenorchester in der Royal Academy of Music gespielt wurde.

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Bedeutsamer deutsch-englischer Kulturaustausch

Nie Konzertreise der Londoner Philharmoniker.

Der Präsident der polnischen Republik als Ober­ster Befehlshaber der bewaffneten Macht, hat dem General Rydz-Smialy die Würde eines Marschalls von Polen verliehen in Anerkennung der seit Wiedererlangung der Unabhängigkeit von dem Generalstabschef als Nachfolger des ersten Mar­schalls von Polen erfochtenen Siege und feiner großen Verdienste um Volk und Staat. Die feier­liche Uebergabe des Marschallstabes wird am 10. November im königlichen Schloß in Warschau vor den Fahnen der Wehrmacht erfolgen.

Sir Thomas B e e ch a m, Englands bedeutend­ster und volkstümlichster Dirigent, wurde 1870 als Sohn des 1916 verstorbenen Baronet Joseph Beecham in Liverpool geboren, ist also heute 66 Jahre alt. Sir Thomas Beecham, der Dirigent des von ihm begründeten Londoner Philharmonischen Orchesters, ist heute einer der hervorragendsten Dirigenten der Welt und gilt mit Recht als die Seele des englischen Musiklebens; seine Stellung und sein Einfluß können am besten durch einen Vergleich mit der Bedeutung Wilhelm Furtwänglers im deutschen Musikleben gekennzeichnet werden. Beecham, der seit 1905 als Komponist und Dirigent in London tätig ist, zeichnet sich als Musiker durch eine erstaunliche Vielseitigkeit aus; er brachte bei­spielsweise das russische Ballett nach London, grün­dete ein Orchester in Birmingham und das Orchester der Londoner Philharmoniker, mit dem er jetzt feine große Konzertreise durch Deutschland antreten wird. Beecham, der sich vor allem durch die Auf­führung klassischer Musik in England außerordent­liche Verdienste erworben hat, ist ein warmer Freund Deutschlands und hat in unserem Lande seit langem zahlreiche Anhänger und Bewunderer; er weilte übrigens schon vor dem Kriege, 1912, mit einem großen Orchester in Berlin und wirkte auch bei den Opernfestspielen in Köln mit.

Beecham ist als Dirigent von ausgeprägter Eigen­art; er dirigiert sein Orchester ohne Taktstock, nur mit den höchst ausdrucksvollen Bewegungen seiner Hände; er war auch einer der ersten, der völlig frei aus dem Gedächtnis dirigierte. So hat er bei­spielsweise denRosenkavalier" von Strauß nach dreitägigem intensivem Studium mit geschlossener Partitur dirigiert. Als Beecham im Dezember 1933 nach Berlin kam, wurden ihm die gleichen Huldigungen entgegengebracht wie bei feinen frü­heren Gastspielen in Deutschland.

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Die Konzertreise der Londoner Philharmoniker darf als ein bedeutsames und verheißungsvolles Bei­spiel deutsch-englischen Kulturaustausches angesehen werden. Sir Thomas B e e ch a m s Konzerte werden ohne Zweifel in Deutschland dem gleichen Interesse begegnen wie die vorausgegangenen Gastspiele Jurtwänglers in London und das gegenwär-

Empfang. Den Burgplatz umsäumten die Ehrenfor­mationen der Bewegung sowie eine vielhundert- köpsige Menschenmenge. Der Reichsjägermeister trat auf den Balkon der Burg, um die vorn Jagd­gau Braunschweig erlegte Strecke dem Winter­hilfswerk zu übergeben. Während des ganzen Winters werde die deutsche Jägerei einen Teil der Strecke dem WHW. zuführen. Jeder möge daran erkennen, daß, wer Freuden hat, auch Pflichten übernehmen müsse. In der Burg ging der Reichs­jägermeister noch einmal auf die internatio­nale Jagdausstellung in Berlin ein. Deutschland habe seit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus sehr viel für die Belange der Jägerei getan und werde es noch weiter tun. Ich fühle mich berechtigt zu der Hoffnung, so fuhr er u. a. fort, daß, wenn die Ausstellung eröffnet wird, nun auch d i e Jägerschaft der ande­ren Nationen zu uns kommen wird, um unser Gast zu sein, damit wir einander kennenlernen und durch das gemeinsame Band, das alle Jäger um­schlingt, mit dazu beitragen, daß auch das V e r - ständnis der Völker füreinander sich vertieft. So kann auch die Jägerschaft aller Na­tionen mit dahin wirken, den für alle Volker so wichtigen Frieden zu festigen. Zu dem Präsidenten des Internationalen Jagdverbandes D u c r o c q ge­wandt, fuhr der Reichsjägermeister fort: Ich bin Ahnen besonders dankbar, daß Sie Ihre bewährten Kräfte auch hier wieder in den Dienst der großen Sache stellen. Das allein bürgt mir schon dafür, daß die Ausstellung in Berlin ein voller Erfolg werden wird. Als sichtbares Zeichen unseres Dan­kes und der Hochachtung vor dem Weidmann Ducrocq bitte ich Sie, hie Ehrenmitglied­schaft der deutschen Jägerschaft zu über­nehmen. Ich danke auch den Vertretern der anderen Nationen, die uns ihr Können zur Verfügung stel­len wollen, um die Ausstellung durchzuführen. Sie soll über eine reine Trophäenschau hinaus auch in Gebräuchen und Handwerks­zeugen, in Kunst und Literatur bewei­sen, daß seit Jahrtausenden die Jagd eine hohe Be­deutung sowohl wirtschaftlich als auch ethisch und moralisch gehabt hat. So kann die Ausstellung zu einem wahrhaften Olympia derJägerschaft der ganzen Welt werden.

Büchertisch.

Botho Graf Keyserling!: Monte, der Rebell (Auf st and in Preußen um 1 2 60). Verlag Dr. Fritz Bokämper, Görlitz. Leinen 4. Mark. (266) Wir erleben den zielbewuhten Kampf des Deutschen Ritterordens um die Eroberung eines Bollwerks im Osten, um die endgültige Bekehrung und Unterwerfung der sich tapfer wehrenden freiheitsliebenden Pruzzen (Preußen). Im Mittelpunkt der Handlung steht ein preußischer Edeling, der in der christlichen Taufe den Namen Hercus Monte erhalten hat. Seit langem lebt Hercus Monte, als Geisel der Obhut des Ritters Hirzhals anvertraut, in Magdeburg. Es kommt der Tag, da er in die Heimat zurückkehren darf. Sein Vater fällt mit zahlreichen Gauführern der Bluttat eii^s Ordensvogts zum Opfer. Diese Tat gibt das Zeichen für einen Aufstand der Preu­ßen. Hercus Monte wird zum Führer auserfe^en. Wir erleben, wie es dem jungen Monte gelingt, die zahlreichen Gaue der Preußen zum gemeinsamen Widerstand zu einen. Aber er wird gezwungen, den einstigen väterlichen Freund, der gefangen in feine Hände fällt, einem schrecklichen Tode zu überantwor-1 ten. Aber dann erlahmen die Kräfte der Preußen. Uebermächtig wird die Macht des Ordens. Hercus Monte fällt, noch im Tode ahnend, daß einst ein neues Preußen das vergossene Blut rechtfertigen wird.

den Beziehungen der Staaten zueinander vorüber- zugehen pflegen. Wir brauchen nur an das nahe- Iiegenöe Beispiel des deutsch-polnischen Verhält­nisses aus der Seit vor dem Abschluß des d e u t s ch- p o l Nischen Abkommens zu erinnern. Durch ote)es Abkommen, aber auch noch bei sehr vielen anoeren Gelegenheiten späteren Datums, ist von Warschau her immer wieder zum Ausdruck ge­bracht worden, daß man nichts so sehr als gute Beziehungen des polnischen Staates zu feinen Nachbarn, zu Deutschland ebenso wie zu Danziq wünscht. Gerade darum mochten wir die W ar- schauer Regieruna, die offenbar von dem seit Mitte der vorigen Woche anhaltenden Treiben der polnischen Presse noch nichts gemerkt hat fragen, was sie zu dem Verhalten ihrer Zeitungs-

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männer sagt. Wir können uns nicht denken, daß sie es auch nur andeutungsweise billigt, eben weil sie sich bisher stets fürdenJnteressenaus- gleich und für ein verständnisvolles Zusammenwirken auch mit Danzig ausgesprochen hat. Wir glauben zu wissen, daß Polen nicht das geringste Interesse an Spannun­gen irgendwelcher Art hat. Darum muß der Hoff­nung Ausdruck gegeben werden, daß sich die War­schauer Regierung nunmehr schleunigst über das Verhalten ihrer Presse, das sie unzweifelhaft nicht billigen dürfte, durch ihre bisher recht gut arbeitende Pressestelle informieren läßt und die Schritte alsbald ergreift, sie nötig find, um das Verhältnis zu Danzig wieder zu entgiften.

JB ocfenem (Hannover), 3. Nov. (DNB.) Zum vierten Mal feit der Erneuerung des Deutschen Reiches trafen sich am Hubertustag deutsche dager bei der Hubertuskapelle auf d e m Hein- derg bei Ringelheim, um im Beisein des Reichszagermeisters Göring den traditionellen Hubertustag gemeinsam zu begehen. Unter den Saften der Hubertusfeier sah man u. a. den Prä­sidenten her Internationalen Jagdvereinigung, Ducrocq (Frankreich), ferner Jagdabordnungen aus Aegypten, Bulgarien, Polen, Luxemburg, Frankreich, Jugoslawien, Italien, Oesterreich, Un- Dänemark, Schweden und der Tschechoslowakei. Ferner waren anwesend Stabs­chef Lutze, die braunschweigischen Minister K l a g g e s und Alpers, Öberstjägermeister Scharping Staatssekretär von K e u d e l l und zahlreiche Vertreter der Wehrmacht.

m Rahmen eines Festspiels erschien zunächst St. Hubertus und sprach zu den deutschen Jägern. Dann begrüßte Gaujägermeister Alpers-Braun­schweig den Re i ch s jägermeister, der daraus betonte, daß die Gäste gekommen seien, um darü­ber zu beraten, in welcher Weise die Interna- ,o n a l e I a g d a u s st e l l u n g gestaltet werden soll die im nächsten Jahr in Berlin stattfinden nurb sei selbstverständlich gewesen, daß mit bem Augenblick, da Adolf Hitler die Fackel des deut- chen Erwachens entfachte, auch die deutsche Jäger- chast einschwenkte in das deutsche Geschehen. Es E /olgenchtig gewesen, daß die deutsche Jäger- schast ihre Satzungen so gestaltete, wie es der Na­tionalsozialismus erheische und daraus sei wieder ei^ deutsche Jägerschaft hervorgegangen, die das Weid werk edel gestaltete und aus pflicht­gemäß lebenden deutschen Weidmännern bestehe. Der deutsche Jäger betrachte den Wald als Gottes­boden, m dem er die Tiere als Gottesgeschöpfe ehre und aus dem er die Kraft ziehe, die er an anderer Stelle zum Segen von Volk und Vater­land einsetzen solle. In das Siegheil auf den Füh- IerViba5rj.ber Reichsjägermeister abschließend aus-! brachte, stimmten die vielen Tausende von Festteil- des Duc 3ulU?£"in^?e»rt,,5feier-statteten Ä ÄS

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