$.201
Erziehungsschule der jungen Mannschaft
Wirtschaft
Rhein-mainifche Diehmärkte.
464
Infolge ber Diphtherieerkrankungen bei
ist.
Minuten
9ie all
ten. Weitere Abschwächungen traten kaum mehr
Sranffurt a.M.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.21L
Berlin
3-9.
1*4
Elektr. Lieferungsgeselljchaft... 6
Licht und Kraft
7
108,4 107,75
2’/«
106 104,5
0 8
36,65
152
125
146,5
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125
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149
184,25
139,13
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13,65
114
122
100
98,75
98,75
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109
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98,75
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128,5
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«Schluß. Abend. börle
36
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BuderuS Deutsche Erdöl Harpener
7 10,25
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über- heute
und Schweine wurden zugeteilt. Großmarkt für Fleisck
4% Oesterretchtsche Goldrente...
4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4Y,% desgl. von 1913 6% abgest. Gvldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdabbahn-Anleihe
Serie l
Voesch Eisen—Köln-Neuessen .. 3
Ilse Bergbau Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwrrke ManneSmann-Röhren
30,5
3,2
9,25
8,7
8,65
14
3,4
9,3
8,8
8,85
14
7 10,4 5,9 44,9
verlauf: flott.
Die Industrie, und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 721: Umsatzsteuerumrechnungssätze im Monat August 1936. — 722: Zuteilung der dänischen Deoisenbewilligungen für die 3. Periode 1936. — 723: Einfuhrzolltarifänderung für hüte seitens Großbritannien.
noch heraus
30
3,2
9,1
8,4
8,5
13,9
Tagesgeld 2,75 nach 2,50 v. 5).
Abendbörse still und behauptet.
An der Abendbörse herrschte nach dem
Gin Gan tief in bie meinbebactf) würzigen Ki Kaffeetisch.
Und so n)i Der Zwetsch. °er nun mit i Früchte
30,5
3,2
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8,55
14
A.E.G. Bckula
Buenos Anr Brüssel .... Rio de Jan. Sofia Kopenhagen Danzig ....
London.... HelsingforS..
Paris Holland ...
Italien ....
Japan Jugoslawien Oslo :
Wien Lissabon... Stockholm... Schweiz ... Spanien...
Prag Budapest ..
Neuyock ...
Diphtherie in Dieburg.
Zwei Todesfälle. — Die Wallfahrt fällt aus.
Lpd. Darmstadt, 3. Sept. Wie die Abteilung III (Innere Verwaltung — Öffentliches Gesundheitswesen) bei der hessischen Landesregierung mitteilt, kann die Wallfahrt am 7., 8. u. 13. September 1936 nach Dieburg nicht stattfinden, da augenblicklich in Dieburg Fälle von schwerer Diphtherie aufgetreten sind und daher die Gefahr der Ansteckung für die Wallfahrer sehr groß
Wiesbaden 50 (50). Die Qualitäten waren mittel bis gut, in Mainz allerdings mußte die Qualität als gering bezeichnet werden. Das Großvieh wurde den Metzgern zugeteilt. Es wurden wiederum zusätzliche Mengen Frisch- und Gefrierfleisch verausgabt.
Schweine: Gesamtauftrieb: 2127 (2569). Frankfurt 1113 (1285), Mainz 334 (451), Wiesbaden 358 (504), Darmstadt 322 (329). Die angelieferten Tiere hatten durchweg gute Qualität und wurden den Metzgern zugeteilt. Nach Frankfurt wurden zusätzlich geschlachtete Schweine geliefert.
Kälber: Gesamtzufuhr: 1914 (1993). Frankfurt 1254 (1281), Mainz 258 (232), Wiesbaden 286 (340), Darmstadt 116 (140). Bei mittleren bis guten Qualitäten zogen die Preise in Frankfurt und Mainz etwas an, während sie in Wiesbaden und Mainz gleich der Vorwoche blieben. Die Märkte nahmen durchweg einen flotten Verlauf.
Schafe: Gesamtbeschickung: 303 (389). Frankfurt 276 (338), Mainz 3 (2), Wiesbaden 28 (29), Darmstadt — (20). Der Markt in Frankfurt nahm bei geringerer Beschickung lebhaften Verlauf, die Qualität war mittel, die Preise haben sich um 3—4 RM. per 50 Kilogramm erhöht. Auf den übrigen Märkten erfolgten keine Notierungen.
Die Fleis chgroßmärkte wiesen eine sehr knappe Beschickung auf und waren sofort geräumt. Lediglich in Wiesbaden und Darmstadt genügten die Zufuhren an Kalbfleisch der Nachfrage. In Frankfurt gaben die Kalbfleischpreise um 5 RM. per 50 Kilogramm nach.
Die Bautätigkeit im Juli.
Fwd. Die in den Vormonaten beobachtete lebhafte Bautätigkeit in den Groß- und Mittelstädten hat nach „Wirtschaft und Statistik" auch im Berichtsmonat angehalten. Die Vorjahrsergebnisse wurden in allen drei von der Statistik erfaßten Baustadien bei weitem übertroffen. Bei den Bauanträgen für Wohnungen (10 246) betrug die Zunahme 26,5 v. S)., bei den
lundsürFett- warem Beschickung des Fleischgroßmarktes: 129 Viertel Rindfleisch, 155 ganze Kälber, 11 ganze Hümmel, 768 halbe Schweine, 69 Kleinvieh. Notiert wurden per 50 Kilogramm in Mark: Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsenfleisch a) 80 (alles Höchstpreise). Kalbfleisch b) 105 bis 120, b) 90 bis 105. Hammelfleisch b) 100 bis 105. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter 85 bis 88, Flomen 85 bis 88. Markt-
Schulkindern in Dieburg — ein 7jähriger Junge und ein 9jähriges Mädchen sind der tückischen Krankheit bereits erlegen — hat die Bürgermeisterei in Dieburg angeordnet, daß die große Wallfahrt am 7. und 8. September und die Stadtwallfahrt am 13. September ausfallen. Zwei Knabenschulklassen sollen auf acht Tage geschlossen werden.
Die Mutter aus dem Rhein gerettet.
Darmstadt, 3.Sept. (LPD.) Wie erst jetzt bekannt wird, vollbrachte die 1 5^j ä h r i g e Hilde Stein aus Darmstadt am Sonntag eine mutige Tat, durch die sie das Leben ihrer Mutter rettete. Frau Stein, eine gute Schwimmerin, war mit ihrer Tochter in die Mitte des Rheins geschwommen, geriet in die Wellen eines Dampfers, ermattete und drohte unterzugehen. Unter Einsatz des eigenen Lebens gelang es dem Mädchen, feine Mutter aus dem Wellengang herauszuholen und die völlig Erschöpfte ans Ufer zu bringen.
Der älteste Mainzer Buchdrucker 80 Jahre.
Mainz, 3. Sept. (LPD.) Am 5. September 1936 begeht, der älteste Buchdrucker der Gutenbergftadt Mainz, Josef Falk, Seniorchef der Firma Johann Falk III. Söhne G.m.b.H., Buchdruckerei und Verlag in Mainz, seinen 8 0. Geburtstag. Der Jubilar war über 60 Jahre lang im Buchdruck und Verlagswesen tätig und ist eines der ältesten Mitglieder des DBV. Er lebt seit einigen Jahren im Ruhestand.
Der zwischen Asphalt und Mietkasernen aufge- wachsene junge Mensch erfährt das große Gesetz des natürlichen Tagesablaufes, der Jahreszeiten, und steht staunend vor dem Erkennen überirdischer Gewalten. Nicht durch Hineinunterrichten, sondern in der täglichen Erfahrung harter Arbeit, im Dienen und mühsamen Ringen um das tägliche Brot, wenn die Landjahrjungen und -Mädel Seite an Seite mit dem Bauer bei der Erntearbeit stehen, in der durch Zucht und Opfer und Einordnung in diesen acht Monaten geformten Kameradschaft erwächst in diesen Grotzstadtkindern ein neues unaustilgbares Heimatgefühl. Denn diese Kameradschaft ist den Jungen und Mädel Abbild und Erlebnis der größeren Gemeinschaft des Volkes.
Eine lebendige, weltanschaulich gefestigte und in allem zu letztem Einsatz bereite junge Volkserzieherschaft, die ihre Befähigung und Bewährung in harter Auslese zu beweisen hatte, lebt in engfter Verbundenheit mit der ihr anoertrauten jungen Mannschaft, um durch Vorbild und mitreißendes Beispiel das Gesetz des nationalen Sozialismus zu verlebendigen und es ihrer Gefolgschaft als klare und feste Richtschnur mit in das Leben zu geben.
Heute schon ist das Landjahr, ähnlich dem Arbeitsdienst, eine wesentliche und durch nichts zu ersetzende Stufe nationalsozialistischer Mannschaftserziehung und ein lebendiges Zeugnis unseres neuen Volkes und Staates. Führer und Gefolgschaft tragen Uniform und Abzeichen der HI. und des BDM., und in allen deutschen Landschaften weht über den Lagern die Fahne der Hitler-Jugend.
Im Dezember kehren die Landjahrjungen und -Mädel in ihre Heimat zurück. Ein Jahr lang haben sie gelernt, Tag für Tag mit Begeisterung, Liebe und Hingabe in stetiger Bewährung durch Leistung nur dem Volke zu leben. Unerschütterlich lebt in ihnen das Ahnen der großen Zusammenhänge, geführt von der Sicherheit und Unbeirrbarkeit des wiedererwachten Instinktes, der ihnen die Kraft des Widerstandes gibt gegen die mannigfachen zersetzenden Einflüsse der Großstadt.
Das Landjahr als ein Stück jungmannschaftlicher Erziehung gibt diesen Jungen und Mädels einen neuen Lebensstil. Und es darf erwartet werden, daß das geschärfte Ehrgefühl, die tapfere Lebensführung des Landjahres, die Arbeit und das Opfer im Dienst am Volk sich auch im Alltag weiter behaupten und daß diese Landjahrjungen und -Mädel in der Hitler-Jugend eine ausgewählte Schicht wertvollen Führernachwuchses darstellen.
Der Gesamtauftrieb an Rindern betrug (543) Stück. Frankfurt: 325 (411), Mainz 88 (82),
wiegend etwas schwächeren Verlauf von , mittag starke Geschäftsstille, zumal Aufträge fehl-
Rhein-mainischer Getreidemarkt.
Das Angebot an Brotgetreide war in den letzten Tagen recht schwach und zeigte erst im neuen Monat eine kleine Zunahme. Aber der Bedarf der Mühlen ist immer noch aroß, so daß der Markt völlig geräumt ist. Die Abzüge wegen Mindergewicht und besonders Feuchtigkeitsgehalt dauern an. Da die Mühlen größere Verkäufe in Mehl getätigt haben, wird die Nachfrage andauern.
In Roggen bleibt die Versorgung der Land- mühlen befriedigend, aber am Oberrhein bewegen sich die Umsätze nur in sehr engen Grenzen.
Die Anlieferung von Braugerste ist besser geworden: trotzdem konnte bei dem großen Bedarf der Mälzereien und Brauereien, die vorläufig besonders auf den Bezug von besten Qualitäten Wert legen, der Preis leicht anziehen, so daß die Erzeugerpreise sich zwischen 20,50 bis 22 Mark bewegen.
Das Angebot in I n d u st r i e g e r st e ist nicht nennenswert, aber auch der Verkauf an die Industrie geht langsam, sei es, daß genügend Vorräte vorhanden sind, oder aber die Bezugsscheine nicht immer vorliegen.
Aus Rheinhessen wird auch Futter gerste in kleinem Umfange angeboten, die aber nicht zur Deckung des überaus großen Bedarfs genügt.
Hafer ist erst in einigen Mustern, die bisher wenig befriedigten, vorgelegt worden, so daß die Versorgung dos Konsums weiterhin mit dem von der RfG. zur Verfügung gestellten Hafer erfolgen muß.
Das M e h l g e s ch ä f t bleibt sehr lebhaft, so daß die Mühlen laufend Abzug, besonders in Weizenmehl, haben. Auch Roggenmehl ist gut gefragt, kommt jetzt aber sowohl von unseren Landmühlen, wie auch aus dem Osten besser heran.
Am Futtermittelmarkt haben sich die Kaufwünsche allgemein vermehrt, da besonders der Handel sich für die kommenden Monate einzudecken versucht. Das Angebot von Futtergetreide, Kleie und besonders Futtermehlen ist nicht weitreichend. Kartoffelflocken wurden im September wieder gehandelt. Heu und Stroh haben sehr kleines Geschäft.
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M leuchte I Zwetschenkuch' I scheuen Andc 1 Mögen auch sauer sein, bi tuchen! Das erhellt. Die ! daß es zum tuchen gibt.
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Zeigt sich i fliegen die Kö groß und kle aus, damit no gefüllt werden haben die. iinirb immer 1
Bauerlaubnissen (14 250) betrug sie 44 v. H. und bei den Baubeginnen (13 219) 39 v. H. Am größten war sie mit 53,4 v. H. bei den Bauvollendungen (12 233). Gegenüber dem Vormonat ist mit Ausnahme der Bauanträge, die um 5,7 v. H. zurückgingen, noch eine weitere Belebung eingetreten. Die Zahl der Bauerlaubnisse und Baubeginne stieg um 4,1 und 4,4 v.H. Bei den Bauvollendungen, die erfahrungsgemäß erst zum Jahresende eine stärkere Zunahme aufweisen, betrug die Steigerung 1,8 v. H.
Die Krostfahrzeuginöustrie im Juli.
Fwd. Produktion und Absatz fabrikneuer Kraftfahrzeuge lagen laut „Wirtschaft und Statistik" im Juli sowohl der Stückzahl als dem Werte nach höher als im Vormonat. Im Berichtsmonat wurde mit insgesamt 45 650 neu hergestellten Kraftfahrzeugen (Vormonat 42 470) eine neue Höchstzahl erzielt, wertmäßig wurde jedoch mit 105,7 Mill. RM. der bisher höchste Gesamtabsatz im Mai d. I. (109,5 Mill. RM.) nicht ganz erreicht. Im Jnlande betrug der Absatz 96,0 Mill. RM. (Vormonat 93,5 Mill. RM.), im Auslande 9,6 Mill. RM. (Vormonat 10,1 Mill. RM.). Der Anteil des Auslandabsatzes am Gesamtabsatzwert belief sich auf 9,1 v. H. Während Produktion und Absatz von Personenwagen im Berichtsmonat stiegen, ist bei Lastwagen die Produktion etwa gleich geblieben, der Absatz dagegen etwas zurückgegangen. An Zugmaschinen und Sattelschleppern wurden beachtlich mehr als im Vormonat hergestellt und abgesetzt, auch die Herstellung und der Absatz an dreirädrigen Kraftfahrzeugen war im Juli größer als im Vormonat.
Hhein-Mainische Börse.
Mtlagsbörse still.
Frankfurt a. M., 3. Sept. Die Börse blieb weiter sehr still. Der Drbereingang war wieder gering. Am Aktienmarkt lagen die ersten Notierungen uneinheitlich, überwiegend aber um Bruchteile vom Hundert schwächer. Vorbörslich wurden Montanwerte auf die guten Berichte vom Eisenmarkt bis zu 1 v. H. höher umgesetzt, während sie zur amtlichen Notiz zumeist nur knapp behauptet blieben. Buderus 108,25 (108,40), Mannesmann 105,65 (106) nach vorbörslich 107, Verein, ©taljl 106 (106,25) nach vorbörslich 106,75. Hoesch und Rheinstahl lagen unverändert. Von chemischen Werten ließen Deutsche Erdöl 1,50 v. H., JG.- Farden 0,25 v. H. nach. Elektroaktien lagen uneinheitlich, vorwiegend aber um 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger, höher Gesfürel mit 133 (132) und Siemens mit 184,50 (184,25). Maschinenaktien bröckelten 0,50 bis 1 d. H. ab, auch Muag ausschließlich 4,5 v. H. Netto-Dividende 116,25 (121,65). Schiffahrtsaktien gingen weiter etwas zurück, Hapag 13,40 (13,75), Nordd. Lloyd 13,90 (14). Im einzelnen tarnen Reichsbank 1 v. H. und Westdeutsche Kaufhof 0,50 v. H. niedriger zur Notiz. Etwas fester blieben Kunstseide Aku mit 64,25 (64), auch die im Freiverkehr gehandelten Kunstseiden-Shares zogen auf die Sonderausschüttung bei der American Enka weiter an. Ferner waren Oberbedarf trotz des Dementis der Verwaltung mit 51 (gestern abend 50 Brief) etwas fester.
Der Rentenmarkt lag zwar still, aber freundlich. Altbefitz 113,90 (113,75), späte Schuldbuchforderungen 98 (97,75), 6proz. zertif. Dollar- Preußen 68,50 (68,25), 7proz. Spargiro 68,75 (68,50). Kommunal-Umschuldung unverändert 88, ebenso Zinsvergütungsscheine mit 93. Von Auslandrenten zogen Ungarn Gold auf 9,30 (9,10), 5proz. innere Mexikaner auf 6,25 (6,20), 4prozent. Gold von 1904 auf 10 (9,90) an, rumänische Anleihen blieben behauptet, nur 4,5proz. Gold etwas ermäßigt auf 10,15 (10,40).
Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an. Am Aktienmarkt war die Haltung schwächer, die Kurse gingen gegen den Anfang etwa 1 v. H. zurück. JG.-Farben 159 nach 159,75, Verein. Stahl 105 nach 106. Von den später notierten Werten zogen Scheideanstalt 1 v. H. an auf 273, Zellstoffaktien lagen gut behauptet, Cement Heidelberg 1 v. H. höher mit 144. Am Kassamarkt war Eisenbahn-Rentenbank stark gefragt, Taxe 80 (gestern abend 76 und gestern mittag 72).
Am Rentenmarkt gingen Kommunal - Umschuldung auf 87,95 nach 88 zurück. Goldpfandbriefe lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe teilweise 0,13 v. H. niedriger, auch Stadtanleihen bröckelten zumeist 0,25 v. H. ab. Von Provinzialanleihen Oberhessen 126.50 (126,25). Don Auslandrenten zogen 4,5 v. H. Goldrumänen auf 10,25 nach 10,15 an. Quoten und Reste lagen im Freiverkehr geschäftslos.
Der Freiverkehr lag still. Kali Wintershall 119,50 bis 120,50, Fleschwerke AG. 13, Wayß & Freytag 118, Dyckerhoff Gement 138,50 und Oberbedarf weiter erholt auf 52 nach 51.
Felten & Guilleaume 4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität 6
Rhein. Wests. Elektr 6
Schuckert L Co 6
Siemens L HalSke 8
SahmeyerSCo 7
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Je V ubet
-
i
Samburg-Amerika-Paket 0
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd 0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz, und Privat-Bank ... 4
Deutsche Bank und DiSconto-
Gesellschaft
Dresdner Bank Retchsbank
Schlußkurs
2.9.
NSG. Das durch Gesetz im April 1934 in Preußen in» Leben gerufene Landjahr stellt in Idee und Gestalt einen der kühnsten und großzügigsten Ansätze nationalsozialistischer Erziehungsreform dar. Bereits das Probejahr 1934 hat die Erwartungen, die man an diese Neuschöpfung des nationalsozialistischen Staaten knüpfte, bei weitem übertroffen, und die vorliegenden Erfahrungen werden wegweisend fein für Die Erziehung einer neuen deutschen Staatsjugend aus dem Geiste unserer Weltanschauung. Und die in bisher unbekanntem Maße erfolgte Verwirklichung gesamtmenschlicher Um- und Neuformung, die mit der Erziehung des neuen deutschen Menschen radikal Ernst machte, ist nur die tausendfache Bestätigung für die Richtigkeit des genialen Gedankens.
33 000 deutsche Jungen und Mädel, erbbiologisch, charakterlich und geistig wertvollstes deutsches Menschentum, vordem bedroht durch die weltanschaulichen und sittlichen Gefahren der Großstadt, fremd geblieben den wahren Quellen deutschen Volkstums, gehen in diesem Jahr durch diese Schule junger deutscher Nation. In der straffen Zucht und Zielsetzung des Lagers, das mitten hineingestellt ist in den Lebensraum des Dorfes und im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten, in Arbeit, Fest und Feier mit diesem seine Erziehungsaufgabe täglich neu erfüllt, wird diesen Jungen und Mädels in der neuen landgebundenen Umgebung das Erlebnis völkischer Schicksalsgemeinschaft vermittelt. Bei gleicher Kost und Kleidung, Arbeit, Sport, Spiel und Fahrt, bei soldatisch einfachen Formen, in Kameradschaft und Disziplin, in frischem, zuchtvollem, jugendhaftem Leben, in hartem Dienst an deutscher Erde erleben Jungen und Mädel nationalen Sozialismus der Tat.
Die Erziehungsaufgabe verlangt von Körper und Geist eine tägliche erneute Verpflichtung vor dem Volke, und in einer lebensnahen und immer die Gesamtheit des Lebens und seiner Zusammenhänge erfassenden Schulung wird der weltanschaulich klare und gefestigte kämpferische Junge geformt. An Stelle einer intellektualistischen und materialistischen Pädagogik ist die aus der Ganzheitsauffassung des Lebens geborene Erziehung in der jungen Mannschaft getreten, die ihr Gesetz einzig erhält von der Kameradschaft, von der Verantwortung der Gesamtheit. An Stelle verstandesmäßiger Belehrung ist die vielfältige Kraft großer Erlebnisse getreten, die in Arbeit, Fahrt und Schauen hinführen zum Erleben und Erfassen von Heimat und Volk.
das Wen b tat Tüa, Mt', Ww ■
ein, anderseits ergaben Fff) auch keine Erholungen. Die Kurse hatten zumeist nominellen Charakter und blieben im Vergleich zum Berliner Schluß behauptet. Etwas schwächer lagen Gesfürel mit 132 (133,50), ferner bröckelten Zellstoff Waldhof auf 143 bis 143,50 (144) und Zement Heidelberg auf 143 (143,75) ab. In der AEG.-Aktie hielt der Druck an, es kam nur ein Einheitskurs mit 36 bez. und Brief zustande (36,25). Der Einheitsmarkt lag ruhia, Großbanken unverändert. Am Rentenmarkt herrschte sowohl in deutschen wie in ausländischen Papieren Geschäftsstille. Im Freiverkehr lagen amerifan. Kunstseiden-Shares auf Grund höherer Meldungen aus Holland noch etwas fester, Umsätze fanden nicht statt:
U. a. notierten: 6proz. Verein. Stahl 102,50, 6proz. JG.-Farben 124, Schutzgebietsanleihen 10,70, 4proz. Ungarn Gold E 9,25, Comerzbank 100, DD-Bank 98,75, Dresdner Bank 98,75, Reichsbank 182, Harpener 128, Ilse Genuß 134, Mannesmann 104,50, Rheinstahl 132,50, Laurahütte 19, Verein. Stahlwerke 104,65, Aku 63,25, AEG. E 36, BMW. 133,25, Bekula 152, Bemberg 87, Zement Heidelberg 143, JG.-Chemie volle 216, leere 153,50, Daimler E 119, Deutsche Erdöl 122,50.
Frankfurter Schtachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 3. Sept. Auftrieb: Rinder 39 (gegen 38 am letzten Donnerstagsmarkt), darunter 4 (2) Ochsen, 4 (6) Bullen, 24 (25) Kühe, 7 (5) Färsen. Kälber 835 (708), Hämmel und Schafe 206 (218), Schweine 245 (277). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 89 bis 94 (am 27. August 85 bis 91), b) 80 bis 88 (78 bis 84), c) 72 bis 79 (68 bis 77), d) 60 bis 71 (58 bis 67). Hümmel b2) 56 bis 60 (55 bis 57). Schafe e) 56 bis 58 (50 bis 54), f) 52 bis 54 (42 bis 48), g) 48 bis 50 (38 bis 40). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), dl) 51 (51). Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Rinder
Dalum
4% oesgl. Sene u
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4%%Rumän.verelnh.Rentev.l91S
4% Rumänische vereinh. Rente ..
2N% Anatolier
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Schluß- kurs
2-9
Schlußk. Mittag. börle
3.9.
9T
7,1
10,4
6
I
6
3
3
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß, kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß, kurs
Schlußk. Mittag, börse
Datum
2.9.
39.
2.9.
3.9.
Mansfetver Bergbau.......
6¥t
—
—
149
149
Kotswcrte ................
.. 6
—
—
130
128
Rheinische Braunkohlen ....
. 12
—
220
220
Rheinstahl................
.. 4
133,75
132,5
133,5
133
Bereinigte Stahlwerke......
«y.
106,25
104,65
106
104,65
Otavt Minen .............
.. 0
32,75
32,5
32,75
32,5
Kaliwerke Aschersleben......
.. b
——
-—-
118,25
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
117
117
117,25
117
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7%
174
174
174
173,5
I. G. Farben-Jndustrie.....
.. 7
160
158,9
160
158,9
Scheideanstalt.............
.. 9
272
273
—
Goldschmidt ..............
.. 5
112,5
111,25
—
111,25
Rütgerswerke .............
.. 6
129
129
128,5
128
Metallgeiellschaft...........
.. 6
131,65
130,25
132
130,75
Philipp Holzmann .........
.. 4
124
123,25
123,75
123,25
Zementwerk Heidelberg ....
.. 7
143
143
-
Cementwerk Karlstadt.......
.. 6
156
156
-
-
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
—
106,75
105,5
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
64
63,25
64,13
63,25
Bemberg.................
.. 6
88
87
87,5
87,5
Zellstoff Waldhof ..........
.. 6
143,5
143,5
143,9
144
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
118
—
117,4
117,5
Dessauer Gas .............
.. 7
—
—
106,5
106
Daimler Motoren..........
.. 0
120
119
120,25
118,65
Deutsche Linoleum.........
.. 8
169
169
169
169
Crenitent & Koppel........
.. 0
——
—
84,9
83,75
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
53,5
52,5
53,65
52,25
Chade....................
.. 9
398
395
398
—
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
—
199
200
—
Conti-Gummi.............
. 11
171,25
170
171,75
170
Grttzner..................
.. 0
33,5
33
33,25
32,65
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 4
93,5
93,25
-
—
Süddeutscher Zucker .......
. 10
208
207
208
207,5
Frankfurt a. M.
Berttn
Schluß, kurs
Schlußk. Abend, börle
Schluß, kurs
Schlußk. Mittag« b6rfe_
Dalum
29.
3.9.
29.
3.9.
5% Deutsche Retchsanteihe v. 1927
101,25
101,25
101,25
101,25
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
98
98
98
98
6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mst
—
102,4
102,5
102,5
Auslos.-Rechten ............
*Yi*/o Deutsche Reichspostschatz an
113,75
114
113,9
114,2
Weisungen von 1934, 1.......
*y>% ehem. 8% Hessischer Volks-
100
100
99,9
ftaat 1929 (rückzahlb. 102%) ... *Yi% ehem. 8% Hessische Landes
bank Darmstadt Gold R. 12...
6Vi% ehem. 4H% Hess. Landes
98,9
98,9
98,9
98,75
97
97
97
—
Hypothekenbank DarmstadtLiou. 4%% ehem. 8% Darmst. Komm
Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mti
101
100,9
—
—
93,4
93,4
—
Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelabl. An
126,25
126,5
—
—
leiye Serie 1 mit Auslos.-Rechten
*Vi% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehem. 4’/i% Franks. Hyp.
Bank-Ltqu.-Pfandbrtese......
6Vi% ehem. 4*/t% Rheinische
119,5
119,5
119,5
119,5
97
97
—
—
100,75
100,75
—
—
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ... 4%% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanltalt, Pfandbriefe R. 19 4V9% ehem. 7% Pr. Landespsand briefanst., Gold Komm. Obl. 20
101
100,9
101
101
97,5
97,5
97,5
97,5
95
95
95
95
Steuerguttch. BerrechnungSk. 34-38
109,6
109,6
106,65
109,65
2. September
3-September
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Amtliche Notierung
Geld | Briet
0,703
0,707
0,702
0,706
42,01
■ 42,09
42,02
42,10
0,147
0,149
0,146
0,148
3,047
3,053
3,047
3,053
55,90
56,02
55,90
56,02
46,80
46,90
46,80
46,90
12,52
12,55
12,52
12,55
5,524
5,536
5,524
5,536
16,375
16,415
16,375
16,415
168,96
169,30
168,97
169,31
19,57
19,61
19,57
19,61
0,732
0,734
0,732
0,734
5,654
5,666
5,654
5,666
62,92
63,04
62,92
63,04
48,95
49,05
48,95
49,05
11,375
11,395
11,375
11,395
64,55
64,67
64,55
64,67
81,08
81,24
81,07
81,23
30,37
30,43
30,22
30,28
10,27
10,29
10,27
10,29
—
—
—! ■
2,488
2,492
Banknolev
2,488
L
2,492
Berlin, 3.September
<M
Ärlef
Amenkamiche *J(oten..............
2,44
2,46
Belgische Noten..................
41,88
42,04
Dänische Noten .................
55,70
55,92
Englische Noten .................
12,475
12,535
Französische Noten...............
16,325
16,385
Holländische Noten...............
168,55
169,23
Italienische Noten................
—
——
Norwegische Noten ..............
62,70
62,96
Deutsch Oesterreich, 6 100 Schilling
—
Rumänische Noten...............
—*
——
Schwedische Noten...............
64,33
64,59
Schweizer Noten.................
80,89
81,21
Spanische Noten.................
29,19
29,31
Ungarische Noten
—


