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Erziehungsschule der jungen Mannschaft

Wirtschaft

Rhein-mainifche Diehmärkte.

464

Infolge ber Diphtherieerkrankungen bei

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Minuten

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ten. Weitere Abschwächungen traten kaum mehr

Sranffurt a.M.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.21L

Berlin

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Elektr. Lieferungsgeselljchaft... 6

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«Schluß. Abend. börle

36

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BuderuS Deutsche Erdöl Harpener

7 10,25

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über- heute

und Schweine wurden zugeteilt. Großmarkt für Fleisck

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4,20% Oesterreichische Stlberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4Y,% desgl. von 1913 6% abgest. Gvldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdabbahn-Anleihe

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Voesch EisenKöln-Neuessen .. 3

Ilse Bergbau Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwrrke ManneSmann-Röhren

30,5

3,2

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8,7

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14

3,4

9,3

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8,85

14

7 10,4 5,9 44,9

verlauf: flott.

Die Industrie, und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 721: Umsatzsteuerumrechnungssätze im Monat August 1936. 722: Zuteilung der dänischen Deoisenbewilligungen für die 3. Periode 1936. 723: Einfuhrzolltarifänderung für hüte seitens Großbritannien.

noch heraus

30

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8,4

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Tagesgeld 2,75 nach 2,50 v. 5).

Abendbörse still und behauptet.

An der Abendbörse herrschte nach dem

Gin Gan tief in bie meinbebactf) würzigen Ki Kaffeetisch.

Und so n)i Der Zwetsch. °er nun mit i Früchte

30,5

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14

A.E.G. Bckula

Buenos Anr Brüssel .... Rio de Jan. Sofia Kopenhagen Danzig ....

London.... HelsingforS..

Paris Holland ...

Italien ....

Japan Jugoslawien Oslo :

Wien Lissabon... Stockholm... Schweiz ... Spanien...

Prag Budapest ..

Neuyock ...

Diphtherie in Dieburg.

Zwei Todesfälle. Die Wallfahrt fällt aus.

Lpd. Darmstadt, 3. Sept. Wie die Abtei­lung III (Innere Verwaltung Öffentliches Ge­sundheitswesen) bei der hessischen Landesregierung mitteilt, kann die Wallfahrt am 7., 8. u. 13. Sep­tember 1936 nach Dieburg nicht stattfinden, da augenblicklich in Dieburg Fälle von schwerer Diphtherie aufgetreten sind und daher die Ge­fahr der Ansteckung für die Wallfahrer sehr groß

Wiesbaden 50 (50). Die Qualitäten waren mittel bis gut, in Mainz allerdings mußte die Qualität als gering bezeichnet werden. Das Großvieh wurde den Metzgern zugeteilt. Es wurden wiederum zu­sätzliche Mengen Frisch- und Gefrierfleisch veraus­gabt.

Schweine: Gesamtauftrieb: 2127 (2569). Frankfurt 1113 (1285), Mainz 334 (451), Wies­baden 358 (504), Darmstadt 322 (329). Die ange­lieferten Tiere hatten durchweg gute Qualität und wurden den Metzgern zugeteilt. Nach Frankfurt wurden zusätzlich geschlachtete Schweine geliefert.

Kälber: Gesamtzufuhr: 1914 (1993). Frank­furt 1254 (1281), Mainz 258 (232), Wiesbaden 286 (340), Darmstadt 116 (140). Bei mittleren bis gu­ten Qualitäten zogen die Preise in Frankfurt und Mainz etwas an, während sie in Wiesbaden und Mainz gleich der Vorwoche blieben. Die Märkte nahmen durchweg einen flotten Verlauf.

Schafe: Gesamtbeschickung: 303 (389). Frank­furt 276 (338), Mainz 3 (2), Wiesbaden 28 (29), Darmstadt (20). Der Markt in Frankfurt nahm bei geringerer Beschickung lebhaften Verlauf, die Qualität war mittel, die Preise haben sich um 34 RM. per 50 Kilogramm erhöht. Auf den übrigen Märkten erfolgten keine Notierungen.

Die Fleis chgroßmärkte wiesen eine sehr knappe Beschickung auf und waren sofort geräumt. Lediglich in Wiesbaden und Darmstadt genügten die Zufuhren an Kalbfleisch der Nachfrage. In Frankfurt gaben die Kalbfleischpreise um 5 RM. per 50 Kilogramm nach.

Die Bautätigkeit im Juli.

Fwd. Die in den Vormonaten beobachtete lebhafte Bautätigkeit in den Groß- und Mittelstädten hat nach Wirtschaft und Statistik" auch im Berichtsmonat angehalten. Die Vorjahrsergebnisse wurden in allen drei von der Statistik erfaßten Baustadien bei weitem übertroffen. Bei den Bauanträgen für Wohnungen (10 246) betrug die Zunahme 26,5 v. S)., bei den

lundsürFett- warem Beschickung des Fleischgroßmarktes: 129 Viertel Rindfleisch, 155 ganze Kälber, 11 ganze Hümmel, 768 halbe Schweine, 69 Kleinvieh. Notiert wurden per 50 Kilogramm in Mark: Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsenfleisch a) 80 (alles Höchstpreise). Kalbfleisch b) 105 bis 120, b) 90 bis 105. Hammelfleisch b) 100 bis 105. Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zentimeter 85 bis 88, Flomen 85 bis 88. Markt-

Schulkindern in Dieburg ein 7jähriger Junge und ein 9jähriges Mädchen sind der tückischen Krank­heit bereits erlegen hat die Bürgermeisterei in Dieburg angeordnet, daß die große Wallfahrt am 7. und 8. September und die Stadtwallfahrt am 13. September ausfallen. Zwei Knabenschulklassen sollen auf acht Tage geschlossen werden.

Die Mutter aus dem Rhein gerettet.

Darmstadt, 3.Sept. (LPD.) Wie erst jetzt bekannt wird, vollbrachte die 1 5^j ä h r i g e Hilde Stein aus Darmstadt am Sonntag eine mutige Tat, durch die sie das Leben ihrer Mutter rettete. Frau Stein, eine gute Schwimmerin, war mit ihrer Tochter in die Mitte des Rheins geschwommen, geriet in die Wellen eines Dampfers, ermattete und drohte unterzugehen. Unter Einsatz des eigenen Lebens gelang es dem Mädchen, feine Mutter aus dem Wellengang herauszuholen und die völlig Erschöpfte ans Ufer zu bringen.

Der älteste Mainzer Buchdrucker 80 Jahre.

Mainz, 3. Sept. (LPD.) Am 5. September 1936 begeht, der älteste Buchdrucker der Gutenbergftadt Mainz, Josef Falk, Seniorchef der Firma Johann Falk III. Söhne G.m.b.H., Buch­druckerei und Verlag in Mainz, seinen 8 0. Ge­burtstag. Der Jubilar war über 60 Jahre lang im Buchdruck und Verlagswesen tätig und ist eines der ältesten Mitglieder des DBV. Er lebt seit eini­gen Jahren im Ruhestand.

Der zwischen Asphalt und Mietkasernen aufge- wachsene junge Mensch erfährt das große Gesetz des natürlichen Tagesablaufes, der Jahreszeiten, und steht staunend vor dem Erkennen überirdischer Gewalten. Nicht durch Hineinunterrichten, sondern in der täglichen Erfahrung harter Arbeit, im Die­nen und mühsamen Ringen um das tägliche Brot, wenn die Landjahrjungen und -Mädel Seite an Seite mit dem Bauer bei der Erntearbeit stehen, in der durch Zucht und Opfer und Einordnung in diesen acht Monaten geformten Kameradschaft er­wächst in diesen Grotzstadtkindern ein neues un­austilgbares Heimatgefühl. Denn diese Kamerad­schaft ist den Jungen und Mädel Abbild und Er­lebnis der größeren Gemeinschaft des Volkes.

Eine lebendige, weltanschaulich gefestigte und in allem zu letztem Einsatz bereite junge Volkserzieher­schaft, die ihre Befähigung und Bewährung in har­ter Auslese zu beweisen hatte, lebt in engfter Ver­bundenheit mit der ihr anoertrauten jungen Mann­schaft, um durch Vorbild und mitreißendes Beispiel das Gesetz des nationalen Sozialismus zu ver­lebendigen und es ihrer Gefolgschaft als klare und feste Richtschnur mit in das Leben zu geben.

Heute schon ist das Landjahr, ähnlich dem Ar­beitsdienst, eine wesentliche und durch nichts zu er­setzende Stufe nationalsozialistischer Mannschafts­erziehung und ein lebendiges Zeugnis unseres neuen Volkes und Staates. Führer und Gefolgschaft tra­gen Uniform und Abzeichen der HI. und des BDM., und in allen deutschen Landschaften weht über den Lagern die Fahne der Hitler-Jugend.

Im Dezember kehren die Landjahrjungen und -Mädel in ihre Heimat zurück. Ein Jahr lang haben sie gelernt, Tag für Tag mit Begeisterung, Liebe und Hingabe in stetiger Bewährung durch Leistung nur dem Volke zu leben. Unerschütterlich lebt in ihnen das Ahnen der großen Zusammenhänge, ge­führt von der Sicherheit und Unbeirrbarkeit des wiedererwachten Instinktes, der ihnen die Kraft des Widerstandes gibt gegen die mannigfachen zer­setzenden Einflüsse der Großstadt.

Das Landjahr als ein Stück jungmannschaftlicher Erziehung gibt diesen Jungen und Mädels einen neuen Lebensstil. Und es darf erwartet werden, daß das geschärfte Ehrgefühl, die tapfere Lebens­führung des Landjahres, die Arbeit und das Opfer im Dienst am Volk sich auch im Alltag weiter be­haupten und daß diese Landjahrjungen und -Mädel in der Hitler-Jugend eine ausgewählte Schicht wertvollen Führernachwuchses darstellen.

Der Gesamtauftrieb an Rindern betrug (543) Stück. Frankfurt: 325 (411), Mainz 88 (82),

wiegend etwas schwächeren Verlauf von , mittag starke Geschäftsstille, zumal Aufträge fehl-

Rhein-mainischer Getreidemarkt.

Das Angebot an Brotgetreide war in den letzten Tagen recht schwach und zeigte erst im neuen Monat eine kleine Zunahme. Aber der Bedarf der Mühlen ist immer noch aroß, so daß der Markt völlig geräumt ist. Die Abzüge wegen Minder­gewicht und besonders Feuchtigkeitsgehalt dauern an. Da die Mühlen größere Verkäufe in Mehl ge­tätigt haben, wird die Nachfrage andauern.

In Roggen bleibt die Versorgung der Land- mühlen befriedigend, aber am Oberrhein bewegen sich die Umsätze nur in sehr engen Grenzen.

Die Anlieferung von Braugerste ist besser geworden: trotzdem konnte bei dem großen Be­darf der Mälzereien und Brauereien, die vorläu­fig besonders auf den Bezug von besten Qualitäten Wert legen, der Preis leicht anziehen, so daß die Erzeugerpreise sich zwischen 20,50 bis 22 Mark be­wegen.

Das Angebot in I n d u st r i e g e r st e ist nicht nennenswert, aber auch der Verkauf an die In­dustrie geht langsam, sei es, daß genügend Vor­räte vorhanden sind, oder aber die Bezugsscheine nicht immer vorliegen.

Aus Rheinhessen wird auch Futter gerste in kleinem Umfange angeboten, die aber nicht zur Deckung des überaus großen Bedarfs genügt.

Hafer ist erst in einigen Mustern, die bisher wenig befriedigten, vorgelegt worden, so daß die Versorgung dos Konsums weiterhin mit dem von der RfG. zur Verfügung gestellten Hafer erfolgen muß.

Das M e h l g e s ch ä f t bleibt sehr lebhaft, so daß die Mühlen laufend Abzug, besonders in Weizen­mehl, haben. Auch Roggenmehl ist gut gefragt, kommt jetzt aber sowohl von unseren Landmühlen, wie auch aus dem Osten besser heran.

Am Futtermittelmarkt haben sich die Kaufwünsche allgemein vermehrt, da besonders der Handel sich für die kommenden Monate einzudecken versucht. Das Angebot von Futtergetreide, Kleie und besonders Futtermehlen ist nicht weitreichend. Kartoffelflocken wurden im September wieder ge­handelt. Heu und Stroh haben sehr kleines Ge­schäft.

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Bauerlaubnissen (14 250) betrug sie 44 v. H. und bei den Baubeginnen (13 219) 39 v. H. Am größten war sie mit 53,4 v. H. bei den Bauvollendungen (12 233). Gegenüber dem Vormonat ist mit Ausnahme der Bauanträge, die um 5,7 v. H. zurückgingen, noch eine weitere Belebung eingetreten. Die Zahl der Bau­erlaubnisse und Baubeginne stieg um 4,1 und 4,4 v.H. Bei den Bauvollendungen, die erfahrungsgemäß erst zum Jahresende eine stärkere Zunahme aufweisen, betrug die Steigerung 1,8 v. H.

Die Krostfahrzeuginöustrie im Juli.

Fwd. Produktion und Absatz fabrikneuer Kraft­fahrzeuge lagen lautWirtschaft und Statistik" im Juli sowohl der Stückzahl als dem Werte nach höher als im Vormonat. Im Berichtsmonat wurde mit insgesamt 45 650 neu hergestellten Kraftfahrzeugen (Vormonat 42 470) eine neue Höchstzahl erzielt, wert­mäßig wurde jedoch mit 105,7 Mill. RM. der bisher höchste Gesamtabsatz im Mai d. I. (109,5 Mill. RM.) nicht ganz erreicht. Im Jnlande betrug der Absatz 96,0 Mill. RM. (Vormonat 93,5 Mill. RM.), im Aus­lande 9,6 Mill. RM. (Vormonat 10,1 Mill. RM.). Der Anteil des Auslandabsatzes am Gesamtabsatz­wert belief sich auf 9,1 v. H. Während Produktion und Absatz von Personenwagen im Berichtsmonat stiegen, ist bei Lastwagen die Produktion etwa gleich geblieben, der Absatz dagegen etwas zurückgegangen. An Zugmaschinen und Sattelschleppern wurden be­achtlich mehr als im Vormonat hergestellt und ab­gesetzt, auch die Herstellung und der Absatz an drei­rädrigen Kraftfahrzeugen war im Juli größer als im Vormonat.

Hhein-Mainische Börse.

Mtlagsbörse still.

Frankfurt a. M., 3. Sept. Die Börse blieb weiter sehr still. Der Drbereingang war wieder ge­ring. Am Aktienmarkt lagen die ersten No­tierungen uneinheitlich, überwiegend aber um Bruchteile vom Hundert schwächer. Vorbörslich wurden Montanwerte auf die guten Berichte vom Eisenmarkt bis zu 1 v. H. höher umgesetzt, wäh­rend sie zur amtlichen Notiz zumeist nur knapp be­hauptet blieben. Buderus 108,25 (108,40), Man­nesmann 105,65 (106) nach vorbörslich 107, Verein, ©taljl 106 (106,25) nach vorbörslich 106,75. Hoesch und Rheinstahl lagen unverändert. Von chemischen Werten ließen Deutsche Erdöl 1,50 v. H., JG.- Farden 0,25 v. H. nach. Elektroaktien lagen unein­heitlich, vorwiegend aber um 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger, höher Gesfürel mit 133 (132) und Sie­mens mit 184,50 (184,25). Maschinenaktien bröckelten 0,50 bis 1 d. H. ab, auch Muag ausschließlich 4,5 v. H. Netto-Dividende 116,25 (121,65). Schiffahrts­aktien gingen weiter etwas zurück, Hapag 13,40 (13,75), Nordd. Lloyd 13,90 (14). Im einzelnen tarnen Reichsbank 1 v. H. und Westdeutsche Kauf­hof 0,50 v. H. niedriger zur Notiz. Etwas fester blieben Kunstseide Aku mit 64,25 (64), auch die im Freiverkehr gehandelten Kunstseiden-Shares zogen auf die Sonderausschüttung bei der American Enka weiter an. Ferner waren Oberbedarf trotz des De­mentis der Verwaltung mit 51 (gestern abend 50 Brief) etwas fester.

Der Rentenmarkt lag zwar still, aber freundlich. Altbefitz 113,90 (113,75), späte Schuld­buchforderungen 98 (97,75), 6proz. zertif. Dollar- Preußen 68,50 (68,25), 7proz. Spargiro 68,75 (68,50). Kommunal-Umschuldung unverändert 88, ebenso Zinsvergütungsscheine mit 93. Von Aus­landrenten zogen Ungarn Gold auf 9,30 (9,10), 5proz. innere Mexikaner auf 6,25 (6,20), 4prozent. Gold von 1904 auf 10 (9,90) an, rumänische An­leihen blieben behauptet, nur 4,5proz. Gold etwas ermäßigt auf 10,15 (10,40).

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille an. Am Aktienmarkt war die Haltung schwächer, die Kurse gingen gegen den Anfang etwa 1 v. H. zu­rück. JG.-Farben 159 nach 159,75, Verein. Stahl 105 nach 106. Von den später notierten Werten zogen Scheideanstalt 1 v. H. an auf 273, Zellstoff­aktien lagen gut behauptet, Cement Heidelberg 1 v. H. höher mit 144. Am Kassamarkt war Eisen­bahn-Rentenbank stark gefragt, Taxe 80 (gestern abend 76 und gestern mittag 72).

Am Rentenmarkt gingen Kommunal - Um­schuldung auf 87,95 nach 88 zurück. Goldpfandbriefe lagen unverändert, Liquidationspfandbriefe teil­weise 0,13 v. H. niedriger, auch Stadtanleihen bröckelten zumeist 0,25 v. H. ab. Von Provinzial­anleihen Oberhessen 126.50 (126,25). Don Ausland­renten zogen 4,5 v. H. Goldrumänen auf 10,25 nach 10,15 an. Quoten und Reste lagen im Freiverkehr geschäftslos.

Der Freiverkehr lag still. Kali Wintershall 119,50 bis 120,50, Fleschwerke AG. 13, Wayß & Freytag 118, Dyckerhoff Gement 138,50 und Ober­bedarf weiter erholt auf 52 nach 51.

Felten & Guilleaume 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität 6

Rhein. Wests. Elektr 6

Schuckert L Co 6

Siemens L HalSke 8

SahmeyerSCo 7

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Samburg-Amerika-Paket 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutscher Lloyd 0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz, und Privat-Bank ... 4

Deutsche Bank und DiSconto-

Gesellschaft

Dresdner Bank Retchsbank

Schluß­kurs

2.9.

NSG. Das durch Gesetz im April 1934 in Preu­ßen in» Leben gerufene Landjahr stellt in Idee und Gestalt einen der kühnsten und großzügigsten Ansätze nationalsozialistischer Erziehungsreform dar. Bereits das Probejahr 1934 hat die Erwartungen, die man an diese Neuschöpfung des nationalsozia­listischen Staaten knüpfte, bei weitem übertroffen, und die vorliegenden Erfahrungen werden wegwei­send fein für Die Erziehung einer neuen deutschen Staatsjugend aus dem Geiste unserer Weltan­schauung. Und die in bisher unbekanntem Maße erfolgte Verwirklichung gesamtmenschlicher Um- und Neuformung, die mit der Erziehung des neuen deutschen Menschen radikal Ernst machte, ist nur die tausendfache Bestätigung für die Richtigkeit des genialen Gedankens.

33 000 deutsche Jungen und Mädel, erbbiologisch, charakterlich und geistig wertvollstes deutsches Men­schentum, vordem bedroht durch die weltanschau­lichen und sittlichen Gefahren der Großstadt, fremd geblieben den wahren Quellen deutschen Volkstums, gehen in diesem Jahr durch diese Schule junger deutscher Nation. In der straffen Zucht und Ziel­setzung des Lagers, das mitten hineingestellt ist in den Lebensraum des Dorfes und im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten, in Arbeit, Fest und Feier mit diesem seine Erziehungsaufgabe täglich neu erfüllt, wird diesen Jungen und Mädels in der neuen landgebundenen Umgebung das Erleb­nis völkischer Schicksalsgemeinschaft vermittelt. Bei gleicher Kost und Kleidung, Arbeit, Sport, Spiel und Fahrt, bei soldatisch einfachen Formen, in Ka­meradschaft und Disziplin, in frischem, zuchtvollem, jugendhaftem Leben, in hartem Dienst an deutscher Erde erleben Jungen und Mädel nationalen Sozia­lismus der Tat.

Die Erziehungsaufgabe verlangt von Körper und Geist eine tägliche erneute Verpflichtung vor dem Volke, und in einer lebensnahen und immer die Gesamtheit des Lebens und seiner Zusammenhänge erfassenden Schulung wird der weltanschaulich klare und gefestigte kämpferische Junge geformt. An Stelle einer intellektualistischen und materialistischen Pädagogik ist die aus der Ganzheitsauffassung des Lebens geborene Erziehung in der jungen Mann­schaft getreten, die ihr Gesetz einzig erhält von der Kameradschaft, von der Verantwortung der Gesamt­heit. An Stelle verstandesmäßiger Belehrung ist die vielfältige Kraft großer Erlebnisse getreten, die in Arbeit, Fahrt und Schauen hinführen zum Er­leben und Erfassen von Heimat und Volk.

das Wen b tat Tüa, Mt', Ww

ein, anderseits ergaben Fff) auch keine Erholungen. Die Kurse hatten zumeist nominellen Charakter und blieben im Vergleich zum Berliner Schluß behaup­tet. Etwas schwächer lagen Gesfürel mit 132 (133,50), ferner bröckelten Zellstoff Waldhof auf 143 bis 143,50 (144) und Zement Heidelberg auf 143 (143,75) ab. In der AEG.-Aktie hielt der Druck an, es kam nur ein Einheitskurs mit 36 bez. und Brief zustande (36,25). Der Einheitsmarkt lag ruhia, Großbanken unverändert. Am Rentenmarkt herrschte sowohl in deutschen wie in ausländischen Papieren Geschäftsstille. Im Freiverkehr lagen amerifan. Kunstseiden-Shares auf Grund höherer Meldungen aus Holland noch etwas fester, Umsätze fanden nicht statt:

U. a. notierten: 6proz. Verein. Stahl 102,50, 6proz. JG.-Farben 124, Schutzgebietsanleihen 10,70, 4proz. Ungarn Gold E 9,25, Comerzbank 100, DD-Bank 98,75, Dresdner Bank 98,75, Reichsbank 182, Harpener 128, Ilse Genuß 134, Mannesmann 104,50, Rheinstahl 132,50, Laurahütte 19, Verein. Stahlwerke 104,65, Aku 63,25, AEG. E 36, BMW. 133,25, Bekula 152, Bemberg 87, Zement Heidel­berg 143, JG.-Chemie volle 216, leere 153,50, Daim­ler E 119, Deutsche Erdöl 122,50.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 3. Sept. Auftrieb: Rinder 39 (gegen 38 am letzten Donnerstagsmarkt), darunter 4 (2) Ochsen, 4 (6) Bullen, 24 (25) Kühe, 7 (5) Färsen. Kälber 835 (708), Hämmel und Schafe 206 (218), Schweine 245 (277). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 89 bis 94 (am 27. August 85 bis 91), b) 80 bis 88 (78 bis 84), c) 72 bis 79 (68 bis 77), d) 60 bis 71 (58 bis 67). Hümmel b2) 56 bis 60 (55 bis 57). Schafe e) 56 bis 58 (50 bis 54), f) 52 bis 54 (42 bis 48), g) 48 bis 50 (38 bis 40). Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), dl) 51 (51). Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Rinder

Dalum

4% oesgl. Sene u

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4%%Rumän.verelnh.Rentev.l91S

4% Rumänische vereinh. Rente ..

2N% Anatolier

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Schluß- kurs

2-9

Schlußk. Mittag. börle

3.9.

9T

7,1

10,4

6

I

6

3

3

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß, kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß, kurs

Schlußk. Mittag, börse

Datum

2.9.

39.

2.9.

3.9.

Mansfetver Bergbau.......

6¥t

149

149

Kotswcrte ................

.. 6

130

128

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

220

220

Rheinstahl................

.. 4

133,75

132,5

133,5

133

Bereinigte Stahlwerke......

«y.

106,25

104,65

106

104,65

Otavt Minen .............

.. 0

32,75

32,5

32,75

32,5

Kaliwerke Aschersleben......

.. b

--

118,25

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

117

117

117,25

117

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7%

174

174

174

173,5

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

160

158,9

160

158,9

Scheideanstalt.............

.. 9

272

273

Goldschmidt ..............

.. 5

112,5

111,25

111,25

Rütgerswerke .............

.. 6

129

129

128,5

128

Metallgeiellschaft...........

.. 6

131,65

130,25

132

130,75

Philipp Holzmann .........

.. 4

124

123,25

123,75

123,25

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

143

143

-

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

156

156

-

-

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

106,75

105,5

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

64

63,25

64,13

63,25

Bemberg.................

.. 6

88

87

87,5

87,5

Zellstoff Waldhof ..........

.. 6

143,5

143,5

143,9

144

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

118

117,4

117,5

Dessauer Gas .............

.. 7

106,5

106

Daimler Motoren..........

.. 0

120

119

120,25

118,65

Deutsche Linoleum.........

.. 8

169

169

169

169

Crenitent & Koppel........

.. 0

84,9

83,75

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

53,5

52,5

53,65

52,25

Chade....................

.. 9

398

395

398

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

199

200

Conti-Gummi.............

. 11

171,25

170

171,75

170

Grttzner..................

.. 0

33,5

33

33,25

32,65

Mainkraftwerke Höchst a.M..

.. 4

93,5

93,25

-

Süddeutscher Zucker .......

. 10

208

207

208

207,5

Frankfurt a. M.

Berttn

Schluß, kurs

Schlußk. Abend, börle

Schluß, kurs

Schlußk. Mittag« b6rfe_

Dalum

29.

3.9.

29.

3.9.

5% Deutsche Retchsanteihe v. 1927

101,25

101,25

101,25

101,25

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98

98

98

98

6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mst

102,4

102,5

102,5

Auslos.-Rechten ............

*Yi*/o Deutsche Reichspostschatz an

113,75

114

113,9

114,2

Weisungen von 1934, 1.......

*y>% ehem. 8% Hessischer Volks-

100

100

99,9

ftaat 1929 (rückzahlb. 102%) ... *Yi% ehem. 8% Hessische Landes

bank Darmstadt Gold R. 12...

6Vi% ehem. 4H% Hess. Landes

98,9

98,9

98,9

98,75

97

97

97

Hypothekenbank DarmstadtLiou. 4%% ehem. 8% Darmst. Komm

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mti

101

100,9

93,4

93,4

Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An

126,25

126,5

leiye Serie 1 mit Auslos.-Rechten

*Vi% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehem. 4/i% Franks. Hyp.

Bank-Ltqu.-Pfandbrtese......

6Vi% ehem. 4*/t% Rheinische

119,5

119,5

119,5

119,5

97

97

100,75

100,75

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ... 4%% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefanltalt, Pfandbriefe R. 19 4V9% ehem. 7% Pr. Landespsand briefanst., Gold Komm. Obl. 20

101

100,9

101

101

97,5

97,5

97,5

97,5

95

95

95

95

Steuerguttch. BerrechnungSk. 34-38

109,6

109,6

106,65

109,65

2. September

3-September

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Amtliche Notierung

Geld | Briet

0,703

0,707

0,702

0,706

42,01

42,09

42,02

42,10

0,147

0,149

0,146

0,148

3,047

3,053

3,047

3,053

55,90

56,02

55,90

56,02

46,80

46,90

46,80

46,90

12,52

12,55

12,52

12,55

5,524

5,536

5,524

5,536

16,375

16,415

16,375

16,415

168,96

169,30

168,97

169,31

19,57

19,61

19,57

19,61

0,732

0,734

0,732

0,734

5,654

5,666

5,654

5,666

62,92

63,04

62,92

63,04

48,95

49,05

48,95

49,05

11,375

11,395

11,375

11,395

64,55

64,67

64,55

64,67

81,08

81,24

81,07

81,23

30,37

30,43

30,22

30,28

10,27

10,29

10,27

10,29

!

2,488

2,492

Banknolev

2,488

L

2,492

Berlin, 3.September

<M

Ärlef

Amenkamiche *J(oten..............

2,44

2,46

Belgische Noten..................

41,88

42,04

Dänische Noten .................

55,70

55,92

Englische Noten .................

12,475

12,535

Französische Noten...............

16,325

16,385

Holländische Noten...............

168,55

169,23

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

62,70

62,96

Deutsch Oesterreich, 6 100 Schilling

Rumänische Noten...............

*

Schwedische Noten...............

64,33

64,59

Schweizer Noten.................

80,89

81,21

Spanische Noten.................

29,19

29,31

Ungarische Noten