Die Reichspost ist gerüstet
aftion und eine dauernde staatliche Unterstützung
aller bedürftigen Kleinbauern versprochen werden. Zusammenarbeit der Kommunisten nicht nur mit der Zweiten Internationale, sondern auch mit den Demokraten jeglicher Richtung. Die kommunistische Propaganda muß in die legalen Organisationen eindringen.
Ankauf gezogener Auslosungsrechte der Anleihe-Ablösungsschuld.
Berlin, 4. Juli. (DNP. Funkspruch.) Die bei der Auslosung am 3. Juni 1936 gezogenen Aus- losungsrechte der Anleihe-Ablösungsschuld des Deut- schen Reiches sind bestimmungsgemäß am 1. Oktober 1936 einzulösen. Wie in früheren Jahren werden die gezogenen Auslosungsrechte bereits vor dem Fälligkeitstag unter Abzug eines zum jeweiligen Reichsbankdiskontsatz zu berechnenden Diskonte frei von Provision an« gekauft werden. Der Ankauf der Auslosungsscheine erfolgt durch die R e i ch s b a n k - Anstalten, in Berlin durch die Rostro-Börsen-Abteilung der Reichshauptbank, Jägerstraße 551. Die Inhaber der Auslosungsscheine, die vor dem 1. Oktober 1936 in den Besitz des Einlösungsbetrages gelangen wollen, können schon jetzt ihre Stücke der nächstgelegenen Reichsbank-Anstalt zum Ankauf übergeben, die die Auszahlung des Einlösungsbetrages unter Abzug des Diskonts nach Prüfung der Stücke vornehmen wird. Der vorzeitige Ankauf der Schuldforderungen der Anleihe-Ablösungsschuld des Deutschen Reiches erfolgt zu denselben Bedingungen durch die Reichsschuldenoer« w altun g.
Gudetendeutsche Antwort an Hovza.
Die Reichssportfeldverwaltung teilt mit: Eine am Sonntag, dem 5. Juli 1936, im Olympia-Stadion stattfindende Probe macht es notwendig, das Reichssportfeld von 12 Uhr abfürBe - ichtigungen zu sperren. Die letzte Führung geht um 11.30 Uhr vom Olympischen Tor aus ab. Dafür wird im Gegensatz zu den Wochenführungen, die erst um 8.30 Uhr vormittags beginnen, die erste Führung am Sonntag bereits um 7.30 Uhr vor sich gehen.
Gautag Hessen-Nassau 8 —-12.Juli
in der Gauhauptstadt Frankfurt a Main.
Dr. Frank; 14 Uhr: Schumann-Theater, Hinden- burgplatz.
DAF.: DAF. - Walter und KdF. - Warte bis Ortsgruppe; Leiter: Gauwalter der DAF. Willi Becker; Redner: Hauptamtsleiter Claus S eigner, Amtsleiter Horst Dreßler-Andreß; 16 Uhr: Hippodrom, Saarallee 21.
Erzieher: RS.-Lehrerbund; Leiter und Redner: Gauamtsleiter Ringshausen; 14 Uhr: Volksbildungsheim, Großer Saal, Eschenheimer Anlage 40/41. Für die Amtsleiter des Amtes für Erzieher: siehe Kommunalpolitik; 16 Uhr: Schumann-Theater, Hindenburgplatz.
Frauenschaft: Kreis- und Ortsfrauenschaftsleiterinnen; Leiterin: Gaufrauenschaftsleiterin We- sternacher; Redner: Propagandawalter der Reichsdienststelle des Hauptamtes für Volkswohlfahrt, Maierhofer; 16.30 Uhr: Ufa-Palast, Am Eschenheimer Turm.
Handwerk und Handel: Kreis- und Ortsgruppenamtsleiter; Redner: Hauptamtsleiter Dr. v. Rente ln; 14 Uhr: Neues Theater, Mainzer , Landstraße 55.
Hitler-Jugend: HJ.-Führer bis einschließlich Gefolgschaftsführer. Leiter: Oberbannführer Brandt. Redner: Stabsführer der RIF. Hartm. Lauterbacher, Obergebietsführer Cerff. 14 Uhr: Saxophonsaal, Festhallengelände.
Volksgesundheit: Amtsleiter und Aerzte ltzes NSDAeB. Leiter: Gauamtsleiter Dr, Beh«
Zudenfeindliche Zwischenfälle in Tunis.
Paris, 4. Juli. (DNB. Funkspruch.) In der tunesischen Stadt Gafsa waren ein Jude und ein Tunesier in Streit geraten. Der letztere rief „Nieder mit den Juden!" Ein vorübergehender Gendarm wollte den Tunesier deswegen festnehmen, aber andere Tunesier schlugen auf den Gendarmen ein. Vor dem Gefängnis wurde die Lage für den Gendarmen so bedenklich, daß er seinen Revolver zog und seinen Häftling niederschoß. Auf die Nachricht von diesem Vorfall sammelten sich die Muselmanen der Stadt, zogen vor die jüdischen Läden und plünderten sie. In einem Laden feuerten zwei Juden auf die Menge und verletzten einen Mohammedaner. Militär mußte eingreifen, wobei ein Senegalschütze schwer verletzt wurde. Der „Figaro" unterstreicht, daß Unabhängig« keitskundgebungen veranstaltet worden seien. Dabei sei die tunesische Flagge gehißt worden und die angehende Menge habe be- aeistert „Hoch lebe das freie und unab- hLugige Tunis" gerufen.
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rens. Redner: Reichsärzteführer Dr. Wagner. 16 Uhr, Opernhaus.
Wirtschaft: Kreiswirtschaftsberater. Führende Männer der Wirtschaft. Leiter: Gauwirtschaftsberater E ck a r d t. Redner: Bernhard Köhler. 14 Uhr, Volksbildungsverein, Eschenheimer Anlage 40/41.
Kasse: Kreiskassenleiter. Leiter: Gauschatzmeister E ck. 14 Uhr: Sitzungssaal Adolf-Hitler-Haus.
Kommunalpolitik: Amtsleiter des Amtes für Beamte, Erzieher, Kommunalpolitik und des Rechtsamtes mit Fachberatern bis einschließlich Kreis. Leiter: Gauamtsleiter Linder. Redner: Staatssekretär Stuckart. 16 Uhr: Schumann- Theater, Hindenburgplatz.
Kriegsopferversorgung: Kreisamts
leiter und Hauptstellenleiter des Amtes für Kriegsopferversorgung, Ortsgruppenobmänner der NSKK. Leiter: Gauamtsleiter Ziegler. Redner: Reichskriegsopferführer Oberlindober. 16 Uhr: Dr. Hochs Konservatorium, Eschersheimer Landstraße 4.
N S.- B e r a t e r : bis Ortsgruppe. Leiter Gauamtsleiter Bickendorf. 14 Uhr: Ufa-Palast, Am Eschenheimer Turm..
NSV.: Amtsleiter bis Ortsgruppe, Amtswalter und Helfer. Leiter: Gauamtsleiter Haug. Redner: Propagandawalter der Reichsdienststelle des Hauptamtes für Dolkswohlfahrt Maierhofer. 14 Uhr: Hippodrom, Saarallee 21.
Organisation: Organisationsleiter bis einschließlich Ortsgruppe. Leiter: Gauamtsleiter Bickendorf. 16 Uhr, Schauspielhaus.
Parteigericht: Kreisparteirichter und Beisitzer. Leiter: Gaugerichtsoorsitzender Frhr. von Lyncker, Redner: Pg. Knop und Pg. Schneider vom Obersten Parteigericht. 16 Uhr, Sitzungssaal Adolf-Hitler-Haus.
Personalamt: Kreispersonalamtsleiter. Lei- ter: Gauamtsleiter H e y s e. 15 Uhr, Storch, Saalgasse 1 (am Dom).
Presse: Presseamtsleiter bis Ortspresse, Rest- renten der Gliederungen, Schriftleiter der Partei- presse. Leiter: Gauamtsleiter G. W. Müller, Redner: Der Leiter des Pressepolitischen Amtes der Reichspressestelle Sündermann. 14 Uhr: Schauspielhaus.
Propaganda: Propagandaleiter bis Ortsgruppe, Propagandawalter der DAF. Gauring für nationalsozialistische Propaganda und Volksaufklärung, Gau- und Kreisredner. Leiter: Gaupro- pagandaletter Müllaik-ScheLd. Rednen Leiter
Ans aller Well.
Zwei hauptlreffer bei den braunen Glücksmännern.
Nachdem in den letzten Tagen schon vier Haupttreffer der Arbeitsbeschaffungslotterie nach Berlin gefallen sind, kam jetzt die Nachricht, daß abermals zwei 500-Mark-Gewinne gezogen worden seien. In einem Bierlokal des Westens feierte man im Kreise von Berufskameraden und Berufskameradinnen Urlaubsabschied. Der Feier wohnte auch der Abteilungschef bei, der für jeden Beteiligten ein Los nahm. Den Haupttreffer, der zum Urlaub gerade recht kam, zog eine junge Sekretärin, der hiermit der Abschiedsschoppen zum Glücksschoppen wurde. — Der zweite 500-Mark- Gewinn hat eine nicht alltägliche Geschichte: Ein Gast des Hotels Kaiserhof kaufte sich ein Los bei dem braunen Glücksmann. Es war ein Freilos. Er nahm hierfür ein zweites. Wieder war es ein Freilos. Und nun folgte, was bisher wohl einmal fein dürfte, eine ununterbrochene Serie von insgesamt neun Freilosen! Das zehnte Los aber, das er für das neunte Freilos eintauschte, erhielt einen 500» Mark^Gewinn.
Unverantwortlicher Leichtsinn.
Durch Nachlässigkeit eines Ehepaares entstand in einem Hause in Niederlahnstein ein Zimmerbrand. Eine dort in Untermiete wohnende Familie hatte einen Topf Teer auf den Ofen gestellt, neben dem in einem Kinderwagen ein krankes Kind lag. Das Ehepaar hatte die Wohnungstür abge- : schlossen und sich außerhalb des Hauses begeben, I während das Kind schlief. Der flüssige Teer kochte in Abwesenheit der Eltern über. ffeuer entstand und griff schnell um sich, erfaßte den Fußboden und | den Kinderwagen. Durch das entschlossene Eingreifen eines Nachbarn, der in das brennende Zimmer eindrang, konnte das Kind gerettet werden. Mit schweren Brandwunden und einer starken Rauchvergiftung liegt es jetzt im Krankenhaus danieder. Eine andere Hausbewohnerin, die in dem verqualmten Treppenhaus ihre Wohnung zu erreichen suchte, kam zu Fall und erlitt einen Knöchelbruch.
Gerichtliches Nachspiel des schweren verkehrsunglückt bei Reefen.
Das schwere Verkehrsunglück auf der Ben liner Chaussee bei Reefen (unweit von Burg bei MagdeburaL dem vier SS-Männer vom Musikzua der SS-Leibstandarte zum Opfer gefallen sind, wir» ein gerichtliches Nachspiel haben. Wie die Bürget Polizei mitteilt, wurde der Krastwagenfthrer M
unsere tiefste Verehrung und unsere herzlichsten Wünsche für eine glückliche Zukunft aus." — Anschließend begaben sich die japanischen Gäste zu ihren Trainingsstätten.
sche^Auffa^ungkn zu bestitigen und ^bamit einem I Japans Olympiamannschaft eingetroffen Festvorstellung
im Weimarer Aationaltheater.
Heller Jubel bricht los, als gegen Abend der Führer vor dem Nationaltheater vorfahrt. Das Theater ist bis auf den letzten Platz besetzt. Mit einem freudigen Heil Hitler! wird der Führer auch hier empfangen und dann erfüllen die Klänge des „Tannhäuser" den schönen Raum, der in der Geschichte des deutschen Volkes durch so manche Ereignisse Bedeutung erlangt hat. Die Vorstellung stellte eine Glanzleistung dar, insbesondere aber durch die vom Führer dem Deutschen Nationaltheater geschenkte vollständige Neuinszenierung und Ausstattung. Weimar und sein Theater schätzen sich glücklich, ihren Dank für die Spende des Führers bei dieser Gelegenheit entgegenbringen zu dürfen: Die Künst- ler und alle am Werk Mitwirkenden durch Vergabe der höchsten Leistung, die Weimarer Bevölkerung dadurch, daß sie sich erneut zum Werk des Führers bekannte. Kurz vor Mitternacht mar es, als dem Führer beim Verlassen des Theaters wieder ein unbeschreiblicher Jubel entgegenbrauste. Durch ein einziges Spalier begeisterter Menschenmassen fuhr Adolf Hitler langsam seinem Quartier im Hotel „Elefant" zu. In der schönen Sommernacht aber herrschte in den Straßen Weimars, das wahrend des Parteitages die Polizeistunde aufgehoben hatte, stöhliches Leben und Treiben.
des Amtes Aktive Propaganda kn der Reichs. Propagandaleitung Walter Schulze, Leiter des Reichsrings Tiehler. 14 Uhr, Opernhaus.
Schulung: Schulungsleiter und -beauftragte bis Ortsgruppe. Leiter: Gauamtsleiter W. Ruder, Redner: Dr. Walter Groß. 16 Uhr, Saxophonsaal, Festhallengelände.
19.30 Uhr: Tagung des Führerlorps der NSDAP. Sau Hessen-Nassau
in der Festhalle.
Es sprechen: der G a u l e i t e r. Dr. Johann von Seers. Der Leiter des Rassenpolitischen Amtes der Reichsleitung Dr. Walter Groß. Es nehmen teil: Gauamtsleiter, Hauptstellenleiter und Stellenleiter der Gauleitung, Kreisleiter, Ortsaruppenleiter und Stützpunktleiter, Kreisstäbe und Ortsgruppenamts, (eiter. Führer der SA., SS. und des NSKK. bis ein« chliehlich Sturmführer, Führer der HI. und Führe- rinnen des BDM. bis einschließlich Gefolgschaftführer bzw. Mädelgruppenführerin. Kreis- und Ortsfrauen- chaftsleiterinnen. Führer des Reichsarbeitsdienstes bis einschließlich Gruppenstäbe.
Oie Olympiabesucher sind Deutschlands Gäste.
Aufruf des Neichsministers Dr. Goebbels.
Berlin, 2. Juli. (DNB.) Der Reichs Minister für Bolteaufflärung und Propaganda erläßt folgenden Aufruf:
Rach dem Willen des Führers Hal Deutschland für die Olympischen Spiele 193 6 Vorbereitungen wie kaum ein anderes Land zuvor getroffen. Die hunderttaufende ausländischer Gäste sollen würdig empfangen werden und ein besonders glänzendes Beispiel deutscher Gastfreundschaft erleben. Ich bin gewiß, daß jeder Deutsche seine Ehre darin sehen wird, den ausländischen Besuchern, die alle unter dem Schuh des Deutschen Reiches stehen, zuvor- f o mm end gegenüberzutreten und, wenn sie einer Hilfe bedürfen, ihnen mll Rat und Tat Beistand zu leisten.
Berlin, den 1. Juli 1936.
Gez.: Dr. Goebbels.
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Werner Rnapp waö von e und so schwer vei
Berlin, 3. Juli. (DNB.) Fast vier Wochen sind es noch bis zum feierlichen Beginn der XL Olympischen Spiele 1936. Seit dem 1. Juli steht die Olnmpia-Stadt, das Reichssvortfeld, das mehr als 600 000 Teilnehmer und Zuschauer auf seinen zahl- reichen Anlagen unterbringen kann, zur Besichtigung frei. Die in- und ausländische Presse, die durch das Reichssportfeld geführt wurde, inter- essierte sich vornehmlich für Die von der Reichs- p o st geschaffenen Einrichtungen. Es sind insgesamt dreizehn Sonderpostämter, davon vier auf dem Reichssportfeld vorgesehen, die 90 getrennte Schalter für Post-, Telegraphie- und Fernsprechzwecke, sieben Bildtelegraphen- send er, 22 Fernschreiber, 215 Fernsprecher und Wertzeichengeber, Stempelstellen und dergleichen enthalten. Daneben sind fahrbare Postäm- t e r eingerichtet. Sonderbetriebsstellen befinden sich überall dort, wo olympische Wettbewerbe durchgeführt werden. Das gesamte Fernamt Berlin mit seinen rund 1200 Fernsprechdoppelleitungen nach dem In- und Auslande wird ganz auf den Olym- pia-Derkehr eingestellt. Nach Möglichkeit soll der Anmelder seine gewünschte Verbindung innerhalb Deutschlands und des europäischen Auslandes mit dem Hörer am Ohr abmarten können. Für Ueberfeeoerbinbungen ist die Zahl der Kurzwel- l e n s e n d e r erheblich vermehrt. Im Reichssportfeld sind bis zu 18 Rundfunkübertragungen allein an das europäische Ausland gleichzeittg möglich gemacht. Die Reichspost plant auch, ihre Fernseheinrichtungen bei den olympischen Wettkämpfen einzusetzen. Die Zahl der Fernsehspiegel wird auf 25 erhöht.
erfolgreich fortzuschreiten.
Die Mitteilung des Schatzkanzlers hat beträcht- liches Aufsehen hervorgerufen. Es wurde die Vermutung ausgesprochen, daß die weitere Erhöhung der Rüstungsausgaben nicht weniger als fünf Millionen Pfund erfordern werde.
I SondeNagunqen amGamstag,! 1.3uli auf rund 25 Millionen Pfund stellen. $ßjs 13 Uhr: Eintreffen der Sonderzüge mit den
I Tagungsteilnehmern; 14 bis 18 Uhr: Sonder- Kommunistische Wühlarbeit tagungen.
Agrarpolitik: Landwirtschaftliche Kreis- IN *jKircrrviu/e und Ortsfachberater; Leiter: Gauamtsleiter Dr.
Wien, 4. Juli. (DNB.) Der Bundeskommisiar W °3ner; Redner: a r r 6; 14 Uhr:
für Heimatdienst, Oberst Adam, hat die für die Dr. Hochs Konservatorium, Cschersh. Landstr. 4. Werde- und Aufklärungsarbeit zuständigen Stellen. Beamte: Kreisamtsleiter und -fachberater (siehe von dem Inhalt eines Rundschreibens in Kenntnis Kommunalpolitik); 16 Uhr: Schumann-Theater, gesetzt, in dem das Politische Büro des Zentral- Hindenburgplatz.
komitees der Kommunistischen Partei in BDM.: BDM. - Führerinnen bis einschließlich Moskau neue Weisungen für die kommuni- Mädelgruppenführerinnen; Leiterin: Obergaufüh- stische Wühlarbeit in Oesterreich erteilt. Die wich- rerin Else Riese; Redner: Stabsführer der RIF. tigsten Weisungen sind: Unerfüllbare F 0 r - Hartmann Lauterbacher, Obergebietsführer derungen, um dadurch die Massen auszuput- Cer ff, Oberbannführer Brandt; 16 Uhr: schen. Der Bauernschaft muß eine allgemeine, aus Neues Theater, Mainzer Landstraße 55.
öffentlichen Mitteln zu bestreitend^ Entschuldungs-| Bürgermeister: Leiter: Gauamtsleiter ... v. ' Sind n e r; Redner: Voraussichtlich Reichsminister
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Prag, 3. Juli. (DNB.) Jrn Senat erklärte auf die Ausführungen des tschechoslowakischen Minister- Präsidenten der Sudetendeutsche P r 0 n e r: Henlein Sinks: Die japanische Olympiamannschaft beim Empfang im Rathaus. Rechts: Kinder der japanischen hat klar zum Ausdruck gebracht, daß die Sudeten-1 Kolonie, die ihre Sandsleute auf dem Bahnhof begrüßt hatten. — (Scher-Bilderdienst-M.) deutsche Partei d e n K r i e g zur Lösung der mittel- europäischen Probleme a b l e h n t. Sie sieht viel-1 mehr ihre Aufgabe darin, eine dauernde Ver- Berlin, 3. Juli. (DNB.) Nach der australischen (tänbigung zwischen den Völkern anzubahnen, und der argenttnischen ist heute vormittag als dritte Wir müssen davor warnen, die sudetendeutsche Frage geschlossene Mannschaft die japanische Abord- durch die Ernennung eines weiteren deutschen Mi- nun g für die Olympischen Spiele in Stärke von Nisters ohne Geschäftsbereich und ohne 21 n - 150 Köpfen in der Reichshauptstadt eingetroffen. Hängerschaft lösen zu wollen, nur um vor Ihnen wurde ein herzlicher Empfang zuteil. Aus dem Auslande die Tatsache zu verkleinern, daß dem mit Flaggen und Girlanden geschmückten Bahn- durch die sudetendeutsche Einheitsbewegung das Hof Friedrichstraße waren von deutscher Seite er- fudetendeutsche Problem in der Weltöffentlichkeit jur schienen der Präsident des Olympischen Orgamsa- Erörterung gestellt worden ist. Eine Sösung des ttonskomitees, Exz. S e w a l d, mehrere Mitglieder fudetendeutschen Problems wird solange unmöglich des Komitees mit Dr. Ritter von Halt, der fein, als der Ruf erschallt, die Sprachgrenze Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Exz. an die Staatsgrenze vorzutragen. Die Behncke, der japanische Botschafter, Exz. Forderung nach kultureller und wirtschaftlicher M u s h a k 0 j e. Exz. Sewald sprach in seinen Gruß- Autonomie ist eine unbedingte Notwendigkeit. Worten angesichts der Hervoragenden Seistungen der Es genügt nicht, daß man uns zwar das Recht auf Japaner bei den letzten Olympischen Spielen die die kulturelle Verbundenheit mit dem deutschen Erwartung aus, daß auch diesmal sehr oft die ja- Muttervolk zugesteht, die Fäden zum deutschen panische Flagge am Siegermast hochgehen möge. Geisteswesen jedoch zerreißt. Wir verwahren uns Er schloß mit eidem Hoch auf die Mannschaft, auf aufs schärfste gegen die Unterstellung, daß wir von Japan und seinen Kaiser. Dann erfüllten die choral- dem Haß des tschechoslowakischen Staates und ähnlichen Klänge der japanischen Nattonalhymne Volkes gegen bas Deutsche Reich leben. die Halle.
-------- Darauf ging es durch ein Spalier der olym- pischen Ehrendienstjugend zu den Omnibussen der Englands Rustungsanfwand. PMutW, Sämpf« uni> Sämpferinnen aus ö ö dem Fernen Osten unter herzlichen Willkommens-
Der Schatzkanzler kündigt Haushalts- rufen der Berliner zum Rathaus brachten, fehlbetrag an. Dort hieß Staatskommissar Dr. Lippert die
Mannschaft willkommen. Als Erinnerungsgabe London, 3. Juli. (DNB.) Im Unterhaus er= übergab er dem Mannschaftsführer wie auch dem klärte Schatzkanzler Neville Chamberlain, die japanischen Botschafter die O l y m p i a m e \a i l [ e Erhöhung der Steuern sei erfolgt, weil das R ü = h)er Smdt Berlin. Jedes Mitglied der Abordnung ftungsprogramm dies erforderlich mache. Er bekam ferner ein Buch über Berlin. Der japanische erwarte einen Fehlbetrag im Haushalt für Mannschastsführer dankte herzlich. „Mit Begeiste- das nächste Jahr. Die Vermehrung der Ausgaben rung", so betonte er, „erfüllt uns die Tatsache, daß für die Rüstungen werde sich zwar nicht ununter- Deutschen unter Leitung des großen Mannes,
brachen fortsetzen. England habe jedoch a u f 3 u -- h)er mit solcher Tatkraft die Führung seiner Ratz 0 l e n und müsse während einer kurzen Zeit un- tton in die Hand genommen hat, zielbewußt am gewöhnliche, ja phänomenaleSummen aus- Wiederaufbau ihres Reiches arbeiten. Diesem grogeben. Sobald aber der für notwendig gehaltene ^en Führer und mit ihm dem gesamten Deutschland Standard erreicht sei, würden genügend Gelder zur sprechen wir unsere volle Hochachtung, Perfügung bleiben, um auf wirtschaftlichem Gebiet
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