verstehen. Die zweite Halbzeit war lebhafter, die Einheimischen konnten noch vier weitere Tore erzielen, denen die Gäste nur eins entgegensetzen tonnten. Der Spielausgang mit 6:2 Toren war durchaus gerecht.
Fußball im Turnverein Großen-Linden
Grohen-Linden 2. Jod. — Klein-Llnden 2. Igd.
0:2 (0:1).
Die 2. Jugend lieferte gegen Klein-Linden ein lahmes Spiel und mußte dadurch den Gästen den Sieg überlassen.
Grohen-Linden 1. Igd. — SB. 1920 Lollar 1. Igd. 9:0 (4:0).
Die 1. Jugend zeigte sich wieder einmal von ihrer besten Seite und schlug die gleiche des SV. Lollar mit 9:0.
Grohen-Linden I — Grohen-Buseck I 4:3 (3:3).
Im anschließenden Spiel Großen-Linden I gegen Großen-Buseck I hatten die Gäste das Pech, auf einen in Hochfvrm spielenden Gegner zu treffen. Trotzdem gingen die Gäste jedesmal in Führung, die die Platzelf bis Halbzeit ausglich. Ein Foulelfmeter wurde vom Gästehüter gehalten. Nach Halbzeit versuchten beide Mannschaften, das Siegestor zu erzwingen, welches der Linksaußen von Großen-Linden, als man schon mit einem Unentschieden rechnete, doch noch für seine Farben buchen konnte. ,
Grohen-Linden I — „Teutonia" Watzenborn-Steinberg I 0:7.
Die „Teutonen" trugen in Großen-Linden ein Werbespiel aus. Gegen diesen Gegner, der ein sehr
gefälliges Spiel vorführte, hatten die Platzbesitzer nie eine Ehance und mußten sich eindeutig geschlagen bekennen.
Fußballabteilung des Turnvereins Alten-Buseck.
Atten-Bufeck I — Sportfreunde Wetzlar komb.
3:1 (1:0).
Alten-Buseck spielte bei diesem Spiel mit Ersatz. Die Gäste stellten eine kampfkräftige Mannschaft ins Feld. In der ersten Halbzeit konnte Alten- Buseck ein Tor erzielen. Nach der Pause stellte Alten-Buseck um und konnte dann auch das Resultat auf 3 erhöhen. Die Gäste kämpften unverdrossen weiter und konnten das Ehrentor erzielen. Die Gäste hinterließen einen guten Eindruck.
Die Jugend spielte in Allendorf a. d. Lahn und mußte eine Niederlage von 2:5 einstecken.
Die Schüler errangen gegen die Schüler aus Baubringen einen 5:0-Sieg. Hier sah man ein sehr schönes Spiel.
Handball-Endspiele verlegt.
Die Endspiele um die Deutsche Handball-Meisterschaft der Männer und Frauen, die am 21. Juni in der Dortmunder Kampfbahn „Rote Erde" vor sich gehen sollten, wußten wegen des am gleichen Tage in Dortmund stattfindenden Gauparteitages der NSDAP, um eine Woche verschoben werden. Die Kämpfe kommen nun am 2 8. Juni zum Austrag. Schauplatz bleibt Dortmund.
Die Olympia-Turnerinnen in M-Nauheim.
Oer olympischeSchulungslehrgang für die HeichSkernmannschast ist eröffnet.
Die deutschen Olympia-Turnerinnen haben gestern früh in der Turnhalle der Turngemeinde Bad-Nau- Heim die viertägige Schulungsarbeit ausgenommen. Reichsfrauenturnwart Carl Soges (Hannover), der die Ausbildung der Olympiaturnerinnen leitet, begrüßte die aus allen Teilen des Reiches vollzählig erschienenen Mitglieder der Reichskernmann- fchast, wies sie auf die Bedeutung dieser vorletzten gründlichen Schulung hin und gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Lehrgang erfolgreich und fruchtbringend verlaufe im Dienste der großen nationalen Aufgabe, die der Mannschaft gestellt sei.
Nachdem der Vereinsführer der Turngemeinde, Sturmbannführer Rektor Walter, die Olympia- Gäste in herzlichster Weise begrüßt und dem Lehrgang besten Erfolg gewünscht hatte, setzte die Schulungsarbeit ein, der auch eine Anzahl Turnfreunde mit großem Interesse beiwohnten. Man bekam einen Einblick in die Schwierigkeit der Hebungen, gewann aber den Eindruck, daß die Nauheimer Tage Sicherheit und Können der Mannschaft weiter steigern werden.
In der kurzen Frühstückspause erschien Kurdirektor Freiherr von Wechmar, um den Gästen der Badestadt den Willkomm des Hessischen Staatsbades zu entbieten.
Gestern abend wurde von der Ortsgruppe des Deutschen Neichsbundes für Leibesübungen in kurzer, eindrucksvoller Feier durch Studienrat Dietz und Sturmbannführer Walter auf der Turnhalle, in der die olympische Schulung durchgeführt wird, erstmals in Bad-Nauheim die neue Reichsbundflagge gehißt. Ab heute zeigt auch das Hotel, in dem die Turnerinnen-Mannschaft wohnt, die Reichsbundflagge, und vom Fahnenmast des Staatsbades weht die Olympiaflagge.
Eine ehemalige Heffenlurnerili
unter den Olympiatnrnerinnen.
An dem Schulungslehrgang der Deutschen Olympia-Turnerinnen und dem damit verbundenen Ausscheidungsturnen am 7. Juni auf der „v o n Tschammer und Osten-Kampfbahn nimmt auch, wie wir vor einiger Zeit schon mal kurz mitteilten, eine ehemalige Hessenturnerin teil: Käthe Sohnemann, jetzt in Hamburg.
Die Hamburger Turnerin Käthe Sohnemann, die sich bei dem in Hannover durchgeführten ersten Prüfungsturaen unserer Olympia-Kernmannschaft der Frauen als die derzeit beste deutsche Gerätemeisterin erwiesen hat, ist im Gau Hessen nicht unbekannt; sie hat ihre Ausbildung auf dem Gebiete der Leibesübung zum Teil in Gießen genossen, und zwar am Turnseminar der Alicefchule und am Univerfitätsinstitut für Leibesübungen. Diele Hessenturnerinnen haben Käthe Sohnemann, die als Mitglied des Turnvereins 1846 Gießen rege an der Lehrgangsarbeit des Gaues und an Wettkampfveranstaltungen teilnahm und als ausgezeichnete Turnkameradin von allen geschätzt wurde, noch in bester Erinnerung. Dom Mittelrheinischen Kreisturnfest 1932 in Trier und vom Deutschen Turnfest in Stuttgart 1933 brachte Käthe Sohnemann ihrem Gießener Verein einen
namhaften Sieg mit nach Hause. Käthe Sohnemann ist 22 Jahre alt und zur Zeit Turn- und Sportlehrerin in Hamburg.
Tagung Oer Zugendturnwarte in Bad-Nauheim.
Unter Leitung des Gau-Jugendturnwarts des Gausachamtes Turnen im Gau Hessen des RRL., Heiner Geiß, Hanau a. M., findet am 7. Juni in Bad-Nauheim eine Tagung der Kreisjugendturnwarte des südlichen Gaubezirks (Gießen) statt. Ende Juni treffen sich dann die Kreisjugendturnwarte des nördlichen Gaubezirks in Kassel zu einer gleichen Tagung.
„Olympia-Splitter."
Fechtsport. 1906 war eine deutsche Säbelmannschaft auf der Athener Olympiade siegreich. Diesen großen Erfolg konnten wir leider nie mehr wiederholen. Im Fechten wurden die Italiener, Ungarn, Schweden stark, während dieser Sport bei uns vernachlässigt wurde. Unser bester Mann war noch immer Erwin C a s m i r, der 1932 im Säbel Vierter und im Florett Fünfter werden konnte. Das Abschneiden unserer übrigen Teilnehmer ersehen wir am besten aus der Olympia-Heftreihe, Heft 14. In letzter Zeit ist hier ein gewisser Wandel geschaffen worden. Der Fechtsport tritt wieder mehr in den Vordergrund, vor allen Dingen überraschen hier die SS.-Fechter durch gute Leistungen.
Es wäre der Wunsch der Vater des Gedankens, wollten wir schon in diesem Jahre einen unserer Männer, sei es Schröter oder Lerdon, unter den Olympia-Siegern sehen. Aber daß ihr Ab- schneiden ehrenvoll sein wird, das glauben wir auf jeden Fall. Schließlich kann ja immer nur einer siegen, aber an diesem Sieger und durch den Kampf mit den Besten der Welt werden unsere Leute lernen. Der Weg zu einer neuen Blütezeit des deutschen Fechtsports hat begonnen, der erste Rechen- scyaftsbericht wird das Fechten bei den Spielen in diesem Sommer sein.
*
Boxen! Harter Mannessport, der Mut und Disziplin verlangt, Sport, der zum Kerl erzieht. 1932 hatten unsere Jungens Pech. Trotz guter Kämpfe konnte keiner die „Goldene" mit nach Hause bringen. Aber sie haben sich Achtung errungen, und das ist ja mehr wert als ein umzwei- felter Sieg. Systematisch werden unsere Leute geschult, und die schönsten Früchte dieser Arbeit waren die Siege in den letzten Lünderkämpfen. Namen wie Stasch, Murach, Kampe, Fluß und Runge sind weit über die Grenzen des Landes bekannt. Wir können beruhigt sein, wenn unsere Kämpen durch die Seile klettern.
Wie oft wird der Boxsport noch als roh, ja als Rowdysport hingestellt Da soll man sich einmal die Bilder der Olympischen Heftreihe, Heft 12, ansehen, dann soll man einmal den Text nachlesen und manch einer wird erkennen: Selten gehört so viel Disziplin zu einer Kampfart wie zum Boxen, selten ist ein Sport so sehr wirklicher Mannessport wie der Boxsport.
Spielvereinigung 1926 Leihgestern.
Die Mannschaften der Spielvereinigung Leihgestern schnitten an den Pfingstfeiertagen recht gut ab. _ __ . ,
Die 1. Mannschaft gastierte am ersten Feiertag beim SD. Bad-Nauheim und konnte ein achtbares 3:3 erzielen. Wenn man berücksichtigt, daß die Leih- gefterner mit Ersatz antreten mußten und die Nauheimer durch Hereinnahme einiger Ligaspieler verstärkt antraten, so ist das Unentschieden noch weit höher einzuschätzen. Mit Recht kann man noch auf recht achtbare Resultate hoffen.
Die Jugendmannschaft war am ersten Feiertag Gast bei dem Rasensportverein Germania Marburg und konnte den Platzherren ein 2:2 abtrotzen. Auch die Jugendmannschaft mußte einige Spieler ersetzen. Am darauffolgenden Tage gastierte sie beim FV. Ockershausen. Trotzdem sie hier bei der Pause mit 2:1 im Rückstand lag, hieß es doch am Schlüsse 5:3 für die tapferen Blau-Weißen.
Fußball in Oaubringen.
Am ersten Feiertag weilten die erste Mannschaft und die Schülermannschaft, welche die Kreismeisterschaft der Volksschulen errungen hatte, beim Sportverein in Lich. Beide Mannschaften konnten mit 5:1 und 3:2 als Sieger die Heimreise antreten. Die Jugend spielte zu Hause gegen eine Hitlerjugendmannschaft von Stockheim bei Nidda und siegte klar mit 4:1.
Arn zweiten Feiertag war als Gast eine Mannschaft Der nächsthöheren Spielklasse, Sportverein Heuchelheim, in Daubringen zu Gast. Daubringen siegte leicht mit 4:2 Toren.
Borchmeyer
lief 100 Meter in 10,3 Sekunden.
In Schwenningen starteten am Pfingstmontag die Leichtathleten der Stuttgarter Kickers gegen die besten Leute des Kreises Schwarzwald. Die Stuttgarter stellten in allen Wettbewerben die Sieger, zum Teil mit ausgezeichneten Leistungen. Den Vogel schoß Erich Borchmeyer ab, der die 100 Meter zweimal (!) in je 10,3 Sek. durchlief, wobei Jetter-Balingen in 10,6, Sumser-Stuttgart in 10,7 und Dockenwald-Schwenningen in 11,2 Sekunden die nächsten Plätze besetzten.
73,2Z Meter im Speerwurt!
Bei einem in der polnischen Hauptstadt durchgeführten leichtathletischen Städtekampf zwischen Warschau und Posen wartete der polnische Speer- wurf-Meister L o k a j s k i mit einer Glanzleistung auf. Mit einem Wurf von 73,27 Meter verbesserte er den von ihm selbst gehaltenen Landesrekord ganz erheblich. Zum Vergleich sei die beste Leistung unseres Meisters und Rekordmannes Stöck angeführt, der mit 73,96 Meter deutscher Rekordhalter ift
Sportamt „Kraft durch Freude".
Heule folgende Kurse:
Leichtathletik und Waldlauf, Frauen und Männer. Don 17.30 bis 19 Uhr, Universitätssportplatz am Kugelberg.
Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen. Von 20 bis 21 und von 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.
Wirtschaft.
* Konkurse und Vergleichsverfahren im Mai. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes wurde im Mai durch den „Reichsanzeiger" die Eröffnung von 234 Konkursen und 60 gerichtlichen Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 181 und 38.
Mein-Mainifche Börse.
Wiklagsbörse: Sehr fest.
Frankfurt a. M., 3. Juni. Die Börse setzte ihre Aufwärtsbewegung am Aktienmarkt weiter fort, da weitere Aufträge der Privatkundschaft Vorlagen und auch Käufe von Großanlegern erfolgt sein sollen. Andererseits war das Angebot wieder klein, fo daß vielfach wieder starke Erhöhungen eintraten. Das Geschäft war recht lebhaft, zumal da etwas Angebot der Kulisse vorlag. Später wurden weitere Teilrealisationen vorgenommen, doch zeigte sich auf ermäßigter Basis sogleich wieder Nachfrage. Sehr fest notierten vor allem wieder Montanaktien, Buderus 108 (105,75), Harpener 132,40 (130), Mannesmann 102,25 bis 102 (101), ferner zogen Hoesck, Verein. Stahlwerke und Klöckner bis 1 v. H. an, Ilse Genuß plus 2 v. H., Kali Aschersleben plus 2,25 v. H. Von chemischen Werten machten Th. Goldschmidt einen größeren Sprung auf 116,50 (113,65), JG.-Farben, Scheideanstalt und Rütgerswerke gewannen bis 1 v. H., nur Metallgesellschaft setzten 1 v. H. niedriger ein. Von Elektrowerten waren AEG. infolge der Erörterungen über die Sanierungsfrage noch etwas gedrückt auf 37,50. (37,75), dagegen lagen Geffürel 1,13 v. H., Siemens 1,65 v. H., Schlickert 0,50 und RWE 2,75 v. H. fester. Sehr fest lagen ferner wieder Zellstoffaktien, Aschaffenburger plus 3,40, Waldhof plus 2,65, Feldmühle plus 1,75 v. H. Von Maschinenwörter! notierten Daimler mit 120,25 bis 119,75 (119,75), Muag mit 106,50 (107), dagegen Moenus 94 bis 94,50 (93,50). Don Bauaktien stiegen Berger um 5 v. H. auf 140, Holzmann etwa 130 (127,50), Cement Heidelberg 140,25 (139). Sehr fest lagen ferner Bank für Brau- industrie mit 142 (138,75), Reichsbank unv. 194,50. Im einzelnen eröffneten Westdeutsche Kaufhof etwas ruhiger und 0,40 v. H. leichter, AG. für Verkehr 0,40 v. H. und Hapag 0,65 v. H. freundlicher.
Deutsche Renten lagen verhältnismäßig still, lebhafter nur Kommunal-Umfchuldung mit 89,20. Sonst galten Altbesitz 114,75, späte Schuldbuchforderungen 98,50 und Zinsvergütungsscheine 92,75. Von fremden Werten lagen Ungarn erneut fest, Goldrente 10,40 (10,13), ferner Anatolier I und II 46,65 (46,20).
Im Verlaufe setzten sich die Realisationen am Aktienmarkt zunächst fort, so daß gegen die Anfangskurse zumeist Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H. eintraten. Das Geschäft blieb recht lebhaft und später trat wieder Nachfrage auf. Von erst später zur Notiz gekommenen Papieren stiegen BMW auf 142,25 bis 143 (139,50), Deutscher Eisenhandel auf 137,50 (133) und Rheinmetall - Borsig auf 144,75 (140,50), auch sonst ergaben sich meist Erhöhungen, etwas schwächer waren nur Kunstseide Aku, Felten (—1,50 v. H.) und Rheinstahl (—0,50 v. H ).
Der Freiverkehr war ebenfalls fest bei Kurserhöhungen von 1 bis 2 o. H.
Tagesgeld weiter ermäßigt auf 2,50 (2,75) v. H.
Abendbörfe fest.
Nachdem im Sch lichte il der Mittagsbörse überwiegend leichte Rückgänge eingetreten waren, zeigte sich an der Abendbörse erneut Kaufneigung der Kundschaft, so daß der Aktienmarkt wieder in fester Haltung verkehrte. Gegen den Berliner Schluß ergaben sich bei lebhaften Umsätzen in JG.- Farben und einigen Montanwerten sowie in Westdeutsche Kaufhof durchschnittliche Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. Stärker erhöht waren BMW. mit 143,50 bis 144 (142) und Kaufhof trotz der Der» waltungserklärung mit 48,50 (47,25). Der Rente n m a r k t lag ruhig. Kommunal-Umschuldung blieben zu 89,35 gefragt. Ausländische Werte lagen heute abend erheblich ruhiger und zum Teil etwas leichter.
Sranffurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 3. Juni. In Roggen und Futtergetreide finden mangels Angebots kaum noch Umsätze statt. Weizen ist aus der Provinz wie auf dem Wasserwege, aber bei Ausnutzung der erhöhten Handelsspanne, etwas besser angeboten. Mehl hat bei ausreichendem Angebot unvermindert flotten Abzug. Futtermittel, mit Ausnahme von Kleie und Oelkuchen, liegen ruhig.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 217, W 16 220, W 19 224, W 20 226, Roggen R 12 180, R 15 183, R18 187, R19 189 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste und Hafer —. Weizenmehl W 13 28,65, W 16 28,90, W19 28,90, W 20 29,25, Roggenmehl R12 22,45, R15 22,80, R 18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl W13 13,15, W 16 13,30, W19 13,50, W 20 13,60. Weizenkleie W 13 10,65, W 16 10,80, W 19 11, W20 11,10, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Soyaschrot m. M. 16,20, Palmkuchen m. M. 16,30, Erdnußkuchen m. M. 17,85 ab südd. Fabrikstationen. Treher 15,75 bis 16, Trockenschnitzel 9,52 ab südd. Fabriken. Heu 6,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3 bis 3,30, gebündelt 2,80 bis 3.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 4. Juni. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 18 Rinder (1 Bulle, 14 Kühe, 3 Färsen), 502 Kälber, 31 Schafe, 1385 Schweine. Es kosteten: Kälber 45 bis 78 Mark, Hümmel 42 bis 47, Schweine 51 bis 57 Mark. — Marktverlauf: Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe ruhig, Schweine wurden zugeteilt.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen
gibt Auskunft: 477: Devisenvorschriften für den Post- verkehr. — 478: Umsatzsteuerumrechnungssätze auf Reichsmark für Mai 1936.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
Fiankiun a. 31.
.Berlin
Schluß- kurS
Echlußk. Abend- bflrfe
Schluß« furd
Schluß!. Mittag- börfe
Oainm
2-6-
3.6.
2.6
36
6% Teuiiche Reichsanleihe v. 192'<
101,13 1
101,13
101,4 1
101,4
4% Deutsche Reichsanl. von 1934
98,5 !
98,75
98,75
98,75
6‘/i% Dvung-Anleihe von 1930 .
Deutsche Anl.-Ablös.»Schuld mii
Anslos.»Rechten ............
— 1
103,75
103,5
114,9
114,75
114,75
114,75
4 yx°ö Deutsche RetchSpostschatzan Weisungen von 1934, l......
100,4
100,3
100,3
100,3
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98,75
98,75
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96,9
97
97
iy2°/o ehem 4y,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstadtLigu
101,25
101,25
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Laiioesb.Gvldjchuldverichr R.G
93
93
Lberhejsen Provinz-Anleihe ml 2>ilslol.»Rechten ............
123,5
123,5
122
122,75
Deursche Komm. Sammelabl. An leihe Serie 1 mit Ausloj.»Rechten
118,13
118,13
118,5
*’/i°/o efcem.8% Franks. Hyp.°Bam Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
97
97
6*/$% ehem. 4y,% Franks. Hyp. Bank-Ligu.»Pfandbriefe......
behem. 4 yt% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...
101,55
101,65
_
101,65
101,65
101,75
102
4yz% ehem. 8% Pr. Landespsanb briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
V/»% ehern. 7% Pr. Landeöpfand briefanst., Gold Komm. Obl.20
94,75
94,75
94,75
94,75
kteuergutfch.Verrechnung«!. 34-38
109,4
109,4
109,4
109,4
4% cesterrelchische Goldrente...
4,20% Oesterceichische Silberrente
—
—
32,5
_
2,75
3,55
3
3,3
4% Ungarische Goldrente .......
10,13
10,25
10,3
10,3
x% Ungarische Staatsrente v. 1910
9,55
10
9,8
9,9
4*-i% desgl. von 1913.........
9,75
10,13
9,9
10
6°ö abgelt. Goldmexikaner von 99
14,4
14,4
14,5
14,25
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie l....................
—
—
—
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß!. Mii tag- börie
Dalum
2.6.
3.6.
2.6.
3.6.
4% oesgi. Serie h ............
—
—
10,75
—
5% fliumän »ereinh. Rente v. 1903
7,3
7,35
7,4
7,45
4yr%Ruman.vereinh.Rentev.l918
10,4
10,4
10,4
10,25
4% Rumänische vereinh. Rente .
2%% Anatolier.............
6,05
6,13
6,13
6,2
46,2
46,75
45,75
46,75
Hamburg-Amertka-Paket .....O
15,13
15,75
15,5
15,25
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O
——
—
30,25
norddeutscher Lloyd .........0
16,9
17
17
16,75
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
124
124,5
123,75
123,13
Berliner Handelsgesellschaft ... ß
118,25
118,5
118,75
118,75
Commerz» und Privat Bank ... 4 Deutsche Bank und Disconto-
93,75
94,25
93,5
94,25
Aesellschast................ 4
96
96,25
96
96,25
Dresdner Bank.............. 4
96,25
96,5
96,25
96,5
Reichobank ................
194,5
194
193,75
194,25
a.®.®...................... o
Bekula..................... g
®Icltr. Lteserungsgeielllchast ... 6
Licht und Kraft ............. 7
Selten & Guilleaume......... 4
Gefellsch.s.Glektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr.......... ß
Schuckert L Co............... ß
Siemens L Halske............8
Lahmeyer L Co.............. 7
BuderuS ...................
Deutsche Erdöl .............. 4
Harpener................. 2%
Hoejct) (ti|en—Röln-g?eueHen .. 3
Ilse Bergbau ............... g
Ilse Bergbau Genüsse........ ß
Klöcknermerke ............... 3
Mannesmann-Röhren........ ß
37,75
37
37,9
37
151
151
150,9
151
137
135,5
137
135,25
161
160,25
161,5
160
141,5
140
140,5
139,9
144
145,5
144,25
145,75
—
—
138
138,5
——
134,75
132
134,5
153,5
153
153,65
152,75
194
195,25
193,25
195
143,5
142,75
145
143,5
105,75
108
105,25
107,4
132,5
132,75
132,5
132,25
130
131,75
131
132
m
IN
111
111,4
171
172
136,25
138
137
137,75
107,25
107,13
107
106,75
101
102,5
101,4
102,13
Aramfun a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- lurs
Schlupf. Mittag» börfe
Datum
2-6.
3-6.
2-6.
3.6
Mansselder Bergbau.......
ey.
142
143,25
143,65
141,75
Kokswerke ................
.. 6
—
——
138,25
138,5
Rheinische Braunkohlen ....
12
238,5
239,25
238,5
239,5
Rheinstahl ................
.. 4
137,5
136,13
135,5
136,13
Vereinigte Stahlwerke......
sy,
98,25
98,9
98
98,5
Ltavi Minen .............
.. 0
23,5
23,4
23,13
23,13
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
130
132,25
130
131,75
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
129
130,5
129,75
128,25
182,75
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7 H
—
182
181
3. G. Farben-Jndustrte.....
.. 7
174,5
175,25
173,9
174,5
Scheideanstalt.............
.. 9
257
258
—
—
Goldschmidt ..............
.. 6
113,65
116,5
115
117
Rütgerswerke .............
.. 6
130,5
130,65
130,75
130,4
Metallgeielllchaft...........
.. 5
145,5
144
145
143
Philipp Holzmann.........
- 4|
127,5
129,5
128
128,75
Zementwerk Heidelberg ....
Zementwerk Karlstadt.......
.. 7
139
140,25
—
.. 6
-
-
—
Schultheis Pakenhoser .....
.. 4
—
—
111,75
113
Aku «Allgemeine Kunstseide)
.. O
54,65
54,25
54,5
53,75
Bemberg.................
.. 6
92,5
92,5
91,25
91,65
Zellstoff Waldhof ..........
.. 6
145
147,25
144,5
147,13
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. O
103,5
105,9
103,75
105,5
Dessauer GaS .............
.. 7
—
——
125,75
122,25
Daimler Motoren..........
.. O
119,75
119,75
119,9
119,13
Deutsche Linoleum.........
.. 8
187,5
188,5
187,5
188,5
Lrenstein & Koppel ........
.. O
—
—
90,5
90,13
Westdeutsche Kaushof.......
.. 0
49,25
48,5
49
47,25
Chade ....................
.. 9
466,5
482
467
Accumulaloren-Fabrü......
. 12
191
192,5
191
192
Conti-Gummi.............
. 11
186
188
186,5
187
Grttzner..................
.. O
33,65
32,75
33,25
Mainkrastwerke Höchst a.M..
.. 4
99
99
Süddeutscher Zucker.......
. 10
225
220
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Bl.
Banknoten.
2-Inni
3Zuni
Amtliche Roiierung
Amtliche
Geld |
Dotierung Brief
Geld
Brief
Buenos liltn
0,686
0,690
0,688
0,692
Brüssel ....
42,05
42,13
42,02
42,10
Rio de Jan.
0,139
0,141
0,139
0,141
Sofia .....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
55,47
55,59
55,60
55,72
Danzig ....
46,80
46,90
46,80
46,90
London....
12,425
12,455
12,455
12,485
Heljingfors.
5,48
5,49
5,49
5,50
Paris .....
16,365
16,405
16,36
16,40
Holland ...
167,93
168,27
167,83
168,17
Italien....
19,48
19,52
19,48
19,52
Japan .....
0,728
0,730
0,730
0,732
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Lslo..... .
62,44
62,56
62,59
62,71
Men......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon ...
11,29
11,31
11,315
11,335
Stockholm..
64,06
64,18
64,21
64,33
-chweiz ...
80,30
80,46
80,29
80,45
Spanien...
33,92
33,98
33,90
33,96
Prag......
10,265
10,285
10,26
10,28
Budapest ..
—
—
Reuyork
2,487
2,491
2,486
2,490
Berlin, 3. .Umi 1
<5775
S5F?
Amerikanische Roten..............
2,438
2,458
Belgische Noten..................
41,88
42,04
Dänische Noten .................
55,35
55,57
Englische Noten .................
12,42
12,46
Französische Noten...............
16,31
16,37
Holländische Noten...............
167,41
168,09
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
62,38
62,62
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
—
_
Schwedische Noten...............
63,99
64,25
Schweizer Noten.................
80,11
8(L43
Spanische Noten.................
Ungarische Noten................


