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Anschrift: Technische

Titc

Herr Karl Euler, Bäckermeister

im 70. Lebensjahre sanft entschlafen.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, den 2. März 1936.

Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

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3. März 1936

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Das Berliner Philharmonische Orchester teilt mit: Staatsrat Dr. Wilhelm Furtwängler wird wie in diesem Winter auch in der Spielzeit 1936/37 philharmonische Konzerte in Berlin übernehmen, und zwar wird er acht Konzerte und ein Chor­konzert dirigieren. Außerdem ist Staatsrat Dr. Furtwängler vom November 1936 bis Januar 1937 auf zehn bis zwölf Wochen zu einem G a ft s p i e l an das Neuyorker Symphonie-Orche­ster verpflichtet.

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Leipzig, 3. März 1936.

Der bisherige Verlauf der Messe hat gezeigt, daß die an sich schon ziemlich großen Erwartungen der Aussteller allem Anschein nach nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen werden dürften. In den Meßpalästen und erst recht auf dem Gelände der Technischen Messe sah man fast in jedem größeren Stand Aussteller und Einkäufer bei eifrigen Ver­handlungen, überall wurden die Auftragsbücher gezückt, und die Stimmung der meistenMesseleute" war am Dienstag ganz ausgezeichnet. Die Berichte aus den einzelnen Branchen lauten fast durchweg günstig, wenn man auch nicht in den Fehler ver­fallen soll, daraus bereits bindende Schlüsse über den Verlauf der Messe im Ganzen zu ziehen. Im­merhin läßt sich das eine schon mit hinreichender Sicherheit sagen: das Jnlandgeschäft dieser Messe verspricht gut, vielfach sogar sehr gut zu werden.

Noch ziemlich offen ist dagegen die Frage, ob es diesmal endlich gelingen wird, die schon so lange bestehende Einengung unseres Exports wenigstens etwas auszuweiten. Die Schwierigkeiten, die heute jedem Exportgeschäft entgegenstehen, sind zu bekannt, um sie hier nochmals auseinanderzu­setzen: die Frühjahrsmesse 1936 zeigt nun ein in diesem Umfang bisher noch kaum dagewesenes Be­mühen der deutschen Industrie, mit allen nur denkbaren Mitteln Exportaufträge herein- zuholeli.

Der erfreulich starke Besuch ausländischer Ein­käufer hat sich auf der Messe in einer verhältnis­mäßig sehr regen Nachfrage in den für den Export hauptsächlich in Betracht kommenden Bran­chen ausgewirkt. Wesentlich häufiger als bei den letzten Messen kann man diesmal in den Ständen Verhandlungen mit ausländischen Einkäufern beob­achten: soweit wir feststellen konnten, hielt sich allerdings die Höhe der erteilten Aufträge in ver­hältnismäßig engen Grenzen. Vielfach werden auch lediglich Probe-Äufträge gegeben. Recht gute Ex­portabschlüsse melden bisher die Branchen Haus­und Küchengeräte, Kunstgewerbe und Möbel. Einige Zweige der Technischen Messe namentlich Elektrotechnik und Transportmittel berichten

3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

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Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 5. März, 14% Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

Lesen SleMer

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wird empfohlen, sich möglichst frühzeitig zu melden, da nur eine begrenzte Anzahl neuer Konten eröffnet werden kann. Fragen jeder Art beantwortet das Werbeamt der Deutschen

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Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Ein bei Island erschienener kräftiger Tiefdruck­wirbel wird voraussichtlich keinen stärkeren Einfluß auf unser Wetter nehmen. Vielmehr kann zunächst mit dem weiteren Ausbau des sich von den Azoren zu dem russischen Hochdruckgebiet erstreckenden Hoch­druckrückens gerechnet werden, der seinen Einfluß auf unser Wetter verstärkt. In der Höhe ist die bis­her kalte Luft durch wärmere subtropische Luft­massen ersetzt worden, so daß mit rascher Verschlech­terung der in unseren Nachbargebirgen bestehenden Sportrnöglichkeiten gerechnet werden muß.

Aussichten für Donnerstag: Morgens vielfach dunstig oder nebelig, sonst häufig auf­heiternd, im allgemeinen trocken, überwiegend nörd­liche und östliche Winde, tagsüber mild, nachts ver­einzelt leichter Frost.

Lufttemperaturen am 3. März: mittags 5,7 Grad Celsius, abends 4,6 Grad: am 4. März: morgens 2,3 Grad. Maximum 6 Grad, Minimum heute nacht 1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. März: abends 4 Grad: am 4. März: morgens 2,7 Grad Celsius. Niederschläge 0,5 mm.

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Für die uns bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters

August Kambeitz

erwiesene Teilnahme und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Ködding, sowie den herzlichen Nachruf durch seinen Arbeitgeber, Herrn Paul Hoffmann; eben­so dem Gesangverein für den schön gewählten Chor (Mag auch die Liebe weinen), sagen herzlichen Dank

die trauernden Hinterbliebenen.

Lieh, den 4. März 1936.

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eingerichtet, die bei den Messebesuchern des Jn- und Auslandes das größte Interesse fanden und zahllose Anfragen zur Folge hatten. Diesmal ist das deutsche Handwerk bereits mit der für die Kürze dieser Entwicklung wirklich erstaunlich statt­lichen Zahl von 27 Sonderschauen vertreten, die sämtlich von der erwähnten Ausfuhrförderungs­stelle durcygeführt werden. Die beteiligten Hand­werkszweige zeigen verschiedene Sammelausstel­lungen in den Häusern der Mustermesse und auf der großen Technischen Messe. Vertreten sind die Böttcher, Buchbinder, Büchsenmacher, Bürsten- und Pinselmacher, Drechsler, Edelsteinschleifer, Holz­bildhauer, Holzschuhmacher, Karosserie- und Wagen­bauer, Feinmechaniker und Optiker, Gold- und Sil­berschmiede, Korbmacher, Messerschmiede, Musik­instrumentenmacher, Sattler, Polsterer, Täschner, Seiler, Schlosser, Schmiede, Weber, Stricker und Wirker, Zinngießer, ferner handwerkliche Betriebe, die Kleineisenwaren herstellen. Die Kunsthand­werker fast aller deutschen Gaue sind in Einzel- und Sammelausstellungen im Petershof und Grassimuseum untergebracht.

Das ist der äußere Rahmen, der deutlich genug zeigt, daß es sehr wohl möglich ist, die Erzeug­nisse des deutschen Handwerksmessereif" zu ma­chen und sogar wirksam in den Dienst des Exports zu stellen. Die gezeigten Leistungen sind zum großen Teil schon sehr erfreulich, wenn wir uns auch darüber klar sein müssen, daß wir gegenwär­tig erst am Anfang einer Entwicklung stehen, die man als die Wiedergeburt des schöpferischen Handwerks bezeichnen kann. Sieht man sich bei­spielsweise die im Rahmen der Kunstgewerbemesse im Petershof veranstalteteL e i st u n g s s ch a u des deutschen Kunstgewerbes" an, so vermitteln viele der ausgestellten Arbeiten erfreu­liche Eindrücke aber es bleibt festzustellen, daß hier noch manche weitere Arbeit geleistet werden muß, um der schöpferischen und zugleich wirklich künstlerisch wertvollen Gestaltung handwerklicher Erzeugnisse noch mehr als bisher zum Durchbruch zu verhelfen. Recht erfreuliche Leistungen zeigen die D r e ch s l e r und Holzschnitzer, die ge­schmacklich sehr gut gelungene Brotteller und ähn­liche Gebrauchgegenstände ausstellen. Das ehrwür­dige Böttcher- und Küfer-Handwerk zeigt formvollendete Zierfäßchen, Krüge und Känn­chen für Bier, Wein, Most und Likör, auch prakti­sche, hauswirtschaftliche Gefäße wie unzerfallbare Waschgefäße mit elastischem Reifen. Die gezeigten Bast arbeiten bringen endlich eine Abkehr von den bisher üblichen allzu gelben und harten Farb­tönen; neben weniger gelungenen Arbeiten finden sich sehr schöne Muster in ruhigen und gut zusam­mengestellten Farben.

Auch die an Bedeutung denPetershof" noch er­heblich übertreffende Kunstgewerbeschau im Grassi­museum zeigt in fast allen in Betracht kommenden Ständen eine bemerkenswerte Hebung der geschmack­lichen Qualität. Immer mehr macht sich das Be­streben bemerkbar, sich in der Gestaltung der Er­zeugnisse in künstlerischer Beziehung den Forderun­gen der Zeit anzupassen, dabei das handwerkliche Können noch höher hinaufzuschrauben, die gute Tra­dition zu wahren, ohne über all diesem die Zweck­mäßigkeit der Erzeugnisse zu vernachlässigen. Selbst­verständlich findet man, wenn man die gesamte kunstgewerbliche Messe überschaut, sehr viele alte Formen, unter besonderer Bevorzugung des Ba­rock und derjenigen Formen, die in der alten Volks­kunst traditionell geworden sind. Daneben zeigen

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Danzig, 25. Febr. (DNB.) Die Deutsche Studentenschaft Danzig ruft auch in diesem Jahre die deutschen Studenten auf, durch ihr Studium an der Technischen Hochschule Danzig die Bande zwischen dem Reich und derFreien Stadt" zu festigen. Um jedem reichsdeutschen Stu­denten die Transferierung seines Mo­natswechsels sicherzustellen, ist bis zum März d. I. Anmeldung bei der Deutschen Stu­dentenschaft erforderlich. Diese wird dann die Er­richtung eines Devisenkontos bei der Gesellschaft von Freunden der Danziger Hochschule veranlassen. Es

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

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Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

ebenfalls über recht namhafte Exportaufträge. Im übrigen aber stand das Messegeschäft in allen Branchen bisher in der Hauptsache im Zeichen eines erfreulich lebhaften Jnlandsgeschäftes. Hoffen wir, daß sich auch die vielfach zu beobachtenden An­zeichen auf eine gewisse Belebung des gerade für die Frühjahrsmessen so ungemein wichtigen Export­geschäfts bestätigen.

Nun ein paar Worte über das bisherige Messe­geschäft in den einzelnen Branchen. Die Textil- rnesse ist recht zufrieden, ebenso die Möbel- messe. Die Sportartikelmesse verzeichnete bisher mittleres Geschäft; das gleiche gilt für Spielwaren, Beleuchtungskörper und Büroartikel. Die Branche Lederwaren erzielte überraschend starke Umsätze. Sehr große Nachfrage herrschte auf der B a u m e s s e und für Werkzeugmaschinen, allerdings ist hier er­fahrungsgemäß der eigentliche Auftrags-Eingang erst im weiteren Verlauf der Messe zu erwarten.

Die Messe für Photo, Kino und Optik, die diesmal außerordentlich reichlich beschickt wor­den ist, verzeichnet lebhaftes Geschäft bei guten Umsätzen. Die deutschen Erzeugnisse auf diesem Ge­biet, die heute in der ganzen Welt an der Spitze marschieren, finden auch erfreulich starkes Export- Interesse; gefragt sind namentlich Neukonstruktionen und Schmalfilm-Mufnahmegeräte. Glas, Por­zellan und Steingut verzeichnen lebhafte Nachfrage, der Umfang des Geschäfts läßt sich aber heute noch nicht übersehen. Das Exportgeschäft ver­spricht etwas besser als im Vorjahr zu werden.

Das Handwerk aus der Messe.

Zur Frühjahrsmesse vorigen Jahres wurde mit Hilfe der neu gegründeten Ausfuhrförderungsstelle des deutschen Handwerks erstmalig im größeren Stil der Versuch unternommen, einen bestimmten Zweig des Handwerks die Mufikinstru- menten-Herstellung in entsprechendem Rahmen in die Front der Messe einzugliedern. Der Ver­such gelang ausgezeichnet, und zur letzten Welt­messe wurden bereits nicht weniger als 17 M u - st erschauen des deutschen Handwerks

sich aber bei sehr vielen Ausstellern recht beacht­liche Versuche, eine neue Form zu finden, die ge­wissermaßen als Dauerform, unabhängig von den jeweiligen Forderungen der Zeit, zu bezeichnen wären. Aus dem Kunstgewerbe heraus ist diese Strömung dahin bezeichnet worden, daß man von der Suche nach demewigen Handwerk" spricht, womit man das Bemühen kennzeichnen will, For­men aufzufinden, die dem handwerklichen Schaffen angemessen sind und die in der industriellen Ferti­gung ihren eigentlichen Sinn verlieren würden.

Aus aller Welt.

Die schwedische Kriegsmarine ehrt die gefallenen deutschen Seehelden.

Der Kommandant des schwedischen Kreuzers Gotland", Kapitän z. S. Rudder g, legte am Marine-Ehrenmal in Laboe einen Kranz mit den schwedischen Nationalfarben nieder. Bei dem feier­lichen Akt senkten sich die Fahnen der schwedischen und der deutschen Kriegsmarine, und die deutschen und die schwedischen Matrosenabteilungen präsen­tierten das Gewehr. Nach der Kranzniederlegung dankte der stellvertretende Festungskommandant von Kiel, Kapitän z. S. Faber, dem Kommandanten, den Offizieren und der Besatzung des schwedischen Kreuzers im Namen der deutschen Kriegsmarine für diese schöne Ehrung. Danach besichtigten die schwedischen Gäste das Ehrenmal. Der Kreuzer Gotland" liegt seit Ende Februar im Kriegshafen Kiel.

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Der Vereins- führ er.

Die Beerdigung unse­

res lieben Kameraden

Karl Euler

Bäckermeister

findet Donnerstag, den

5.d.M.,14.30Uhr,auf dem

Neuen Friedhof statt.

Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten

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