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DerdeutschenGiaatsangehörigkeitfürverlusiigerklärt.

Wegen schwerer Verletzung der Treuepflicht gegen Neich und Volk.

Oie Feier am Heldengedenktag , Berlin 3 März. (DNB.) Am H-ldeng-denk- tag 1936, Sonntag, den 8. März, findet um 12 Uhr mittags in der Berliner Staatsoper ein feierlicher Staatsakt statt, für den folgendes Programm vorgesehen ist:

1. Trauermarsch aus der 3. Sinfonie (Eroica) von Beethoven,

2. Gedenkrede des Reichskriegsmi­nisters,

3. LiedIch halt' einen Kameraden",

4. Deutschlandlied, Horst-Wessel-Lied.

Es dirigiert der Präsident der Reichsmusikkam­mer, Generalmusikdirektor Professor Peter Raabe Der Staatsakt wird über alle deutschen Sender und auf die Straße Unter den Linden übertragen. Im Anschluß an den Staatsakt findet die Kranzniederlegung im Ehrenmal und der Borbeimarsch von vier Ehrenkompanien am Ehrenmal statt, von denen zwei das Heer, eine die Marine und eine die Luftwaffe stellen.' Den Vorbeimarsch werden 64 in Berlin anwe­sende Kriegsblinde aus ganz Deutschland und aus Danzig, sowie eine Anzahl Schwer- kriegsverletzte aus Berlin beiwohnen. Un­ter den Kriegsblinden befinden sich auch der Vor­sitzende der Kriegsblinden Englands, der Füh­rer der französischen Kriegsblinden und der Führer der italienischen Kriegsblinden und Schwerverletzten, sowie der Führer der polni­schen Kriegsblinden, die sämtlich selbst ebenfalls Kriegsblinde find.

Das Jubiläum der Universität Heidelberg.

Die Universität widerruft ihre Einladung an die britischen Universitäten.

Berlin, 3. März. (DNB.) Die an die Einla­dung zum 550jährigen Bestehen der Universität Heidelberg in einem Teil der englischen Presse ge­knüpften Kommentare haben die Universität Hei­delberg zu folgendem Schreiben an die bri­tischen Unioer si täten und Akademien mit Ausnahme der Universität Cambridge, deren freundliche Antwort bereits in Heidelberg eingegan­gen war, veranlaßt:

Wie ich aus englischen Pressemeldungen ersehe, ist der akademische Charakter der Ein­ladungen der Universität Heidelberg zu ihrer 550- Jahrfeier von einer Reihe englischer Persönlichkei­ten zu unserem großen Bedauern von der Oeffeni- lichkeit mit politischen Ansichten ver­mischt und so ihres wahren Sinnes ent- kleidet worden. Dadurch scheint mir die öffent­liche Meinung in einer Weise beeinflußt zu sein, die es einem Engländer schwer macht, eine in freundschaftlicher Gesinnung ergangene Einladung anzunehmen. Um jenen englischen Gelehrten, die durch diese Entwicklung der Dinge in einen Zwiespalt geraten, eine ihnen vielleicht un­angenehme Entscheidung zu ersparen, ziehe ich hiermit meine an die britischen Universitäten und Akademien gerichteten Einladungen zurück.

Der Rektor der Universität Heidelberg, (gez.) Groh."

Oie Erziehung des Führer­nachwuchses der Partei.

Berlin, 3. März (DNB.) Der Reichs- und Preußische Mini st er des Innern Dr. Frick hat auf Grund des § 2 des Gesetzes über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberken- nuna der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14. Juli 1933 (Reichsgesetzblatt I Seite 480) im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Aus­wärtigen folgende Reichsangehörige der deut- chen Staatsangehörigkeit für ver­lustig erklärt, weil sie durch ein Verhalten, das gegen die Pflicht zur Treue gegen Reich und Volk verstößt, die deutschen Be­lange geschädigt haben:

1. Paul B e k k e r, Musikschriftsteller, jüdischer Ab- tammung, zuletzt Intendant des Staats- heaters in Wiesbaden. Nach der national» ozialistischen Erhebung wurde er Mitarbeiter an )er Pariser Emigrantenpresse. Er streut die niedrig- ten Verdächtigungen gegen das künstlerische Wol­len Deutschlands und seine führenden Männer aus.

2. Wilhelm O h m a r a , war früher Kommunist und flüchtete nach Unterschlagungen nach dem Me- melaebiet. Er lieferte der deutschfeindlichen li­tauischen HetzzeitungOstsee-Beobachter" einen Bericht über die Zustände in Deutschland, der ein völlig falsches Bild von der Entwicklung der Ar­beiterorganisationen in Deutschland gab.

3. Kurt Doberer, Ingenieur und Journalist, emigrierte 1934 nach der Tschechoslowakei und stellte sich dort in die Front der Emigrantenhetze gegen Deutschland. Seine gehässigen Gedichte und Artikel erschienen in den berüchtigten Prager Emigranten­blättern.

4. Emil Oskar Edel, Schriftsteller, früherer Landtagsabgeordneter. Nach seiner Abwanderung nahm er sofort mit emigrierten Reichsbanner-Funk­tionären in der Tschechoslowakei Verbindung auf und beteiligte sich an der Gründung einer deutsch­feindlichen Zeitschrift. Als Funktionär des nach Prag emigrierten Vorstandes der ehemaligen SPD. betätigte er sich führend bei der Hetze gegen das Reich.

5. Hans Finsterbusch, ehemaliger SPD.- Redakteur und Dresdener Stadtverordneter, gehört in der Tschechoslowakei zum Kreise der führenden Emigranten und treibt von dort aus als Propa­gandist Landesverrat gegen Deutschland. Er ist an der Herausgabe eines Prager Hetzblattes maßgeb­lich beteiligt und Verfasser zahlreicher Hetzartikel.

6. Ernst Friedrich, Schauspieler und Buch­drucker, langjähriger Kommunist, vielfach u. a. we­gen Vorbereitung zum Hochverrat, vorbestraft. Nach der nationalen Erhebung flüchtete er nach der Tschechoslowakei und betätigte sich als kommu­nistischer Agitator. Er läßt keine Gelegenheit vor­übergehen, ohne Deutschland und seine Führer ver­ächtlich zu machen.

7. Erich Goldb aum, jüdischer Zeichner und Journalist, betätigt sich in der Tschechoslowakei als ständiger Mitarbeiter in der Emigrantenpresse. Seine politisch-satirischen Beiträge zeichnen sich durch Skrupellosigkeit und Niedrigkeit der Ge­sinnung aus.

8. Felix Halle, jüdisch-kommunistischer Schrift­steller, trat in zahlreichen Versammlungen in Ruß­

land als Hetzredner gegen Deutschland hervor. Er richtete hierbei gehässige Angriffe gegen die deutsche Justiz in Deutschland und beteiligte sich besonders an der im Zusammenhang mit dem Reichstags­brandprozeß einsetzenden Hetze.

9. Dr. Wolfgang Ha11garten, Schriftsteller, wanderte nach Frankreich aus und ist Mitarbeiter an dem berüchtigtenPariser Tageblatt". In zahl­reichen Artikeln befaßt er sich mit Vorkommnissen innerhalb der deutschen Rüstungsindustrie vor dem Kriege und sucht dem unbefangenen Leser vorzutäu­schen, daß Deutschland allein die Schuld am Aus­bruch des Weltkrieges trage und daß das heutige Deutschland einen gleichen Gefahrenherd für den Frieden bilde.

10. Erich Hamburger, jüdischer Schriftsteller, ließ nach seiner Flucht nach Paris in der Emigran­tenpresse zahlreiche deutschfeindliche Artikel erschei­nen. Als Mitarbeiter an den berüchtigten Zeit­schriftenAktion" undDie Neue Weltbühne" streut er die niedrigsten Verleumdungen über Deutschland aus.

11. Dr. Hans Hirschfeld, Jude, ehemaliger Ministerialbeamter sowie Pressereferent und Mit­glied des Aufsichtsrates derDeutschen Welle". Er begab sich zunächst nach der Schweiz und war im Sinne deutschfeindlicher Propaganda auf Schweizer Boden tätig. Wegen feiner politischen Betätigung mußte er die Schweiz verlassen und soll sich jetzt in Frankreich aufhalten.

12. Lothar Holland, Schriftleiter, der bereits 1932 nach Rußland auswanderte und als Leiter eines sog. deutschen Kultursektors versuchte, kommu­nistisches Gedankengut unter den Werktätigen deut­scher Zunge zu verbreiten; er beteiligte sich führend an der deutschfeindlichen Rundfunkhetze in Rußland.

13. Dr. Fritz Lachmann, jüdischer Schrift­steller, flüchtete nach dem Umschwung nach Riga und war dort Mitarbeiter an dem inzwischen ein­gegangenen, unter jüdischem Einfluß stehendem Europa-Ost". Später war er in Ungarn tätig, wo er sein deutschfeindliches Treiben fortsetzte.

14. Wolfgang Langhoff, vor dem Umschwung Regisseur und Schauspieler am Stadttheater in Düsseldorf, verließ nach seiner Entlassung aus der Schutzhaft Deutschland und veröffentlichte in Bro­schüren und in der Emigrantenpresse Berichte, die eine gemeine Hetze gegen das Reich enthalten.

15. Dr. Botho Las erst ein, früher Rechts­anwalt und Notar in Berlin, Jude, trat mit den führenden jüdisch-kommunistischen Kreisen in Paris in Verbindung. In zahlreichen Veröffentlichungen in der Emigrantenpresse zieht er die Verhältnisse in Deutschland in den Schmutz und verbreitet ent­stellende Darstellungen der wirtschaftlichen Lage Deutschlands. Sein BuchJustizmord an Katilina" enthält eine zersetzende Geschichtsbetrachtung, die mit den gemeinsten Angriffen gegen die Reichs­regierung verbunden ist.

16. Rofa Levine-Meier, Witwe des in der Münchener Rätezeit standrechtlich erschossenen Kom­munistenführers Eugen Levine, ist in Paris als bolschewistische Agentin tätig, die in landesverräte- ri-scher Weise die Interessen des Reiches schädigt.

17. Gustav Ludwig May, genannt Hartung,

früher Generalintendant am Hessischen Landestheater, begab sich in die Schweiz und. richtete gehässige Angriffe gegen die Neu­ordnung des deutschen Theaterwesens, in denen er die künstlerischen Ziele des Reiches in der niedrig- ften Weise herabsetzte.

18. Bernhard Menne, früher Redakteur an verschiedenen kommunistischen Zeitungen, tritt in der Tschechoslowakei führend als Hetzer gegen Deutschland auf. Er schreibt Artikel über das nationalsozialistische Deutschland, in denen er Deutschland kriegerischer Absichten verdächtigt und ein völlig entstelltes Bild über die politischen Be- ftrebungen des Reiches gibt.

19. Hippolit Middecke, kommunistischer Agi­tator, der wegen seiner staatsfeindlichen Betätigung aus Holland ausgewiesen wurde. Er begab sich nach Rußland, stellte sich in den Dienst der kommunisti­schen Weltpropaganda und treibt die wüsteste Hetze gegen Deutschland und seine neuen Einrichtungen.

20. Carl Paeschke, ehemaliger sozialdemokra­tischer Redakteur in Schlesien, wanderte nach der Schweiz aus, wo er falsche Darstellungen über die Verhältnisse in Deutschland verbreitete. Er unter­hält rege Beziehungen zu marxistisch-internationa- len Organisationen und gehört zu den Emigranten, die in hemmungsloser Hetze gegen Deutschland ihre Aufgaben erblicken.

21. Heinz Pol, jüdischer Schriftsteller, jetzt stän- diger Mitarbeiter der nur der Hetze gegen das Reich dienenden WochenschriftDie Neue Weltbühne" in Prag. Durch feine von blindem Haß gegen das Reich diktierten Machwerke versucht er, den ernsten Aufbauwillen Deutschlands im Auslande zu ver­dächtigen und herabzusetzen.

22. Ernst Schuhmacher, sozialdemokratischer Funktionär und Journalist, wurde aus Holland, wohin er zuerst abwanderte, wegen seiner illegalen politischen Betätigung ausgewiesen und begab sich dann nach Belgien, wo er sich führend als Draht­zieher der marxistischen Wühlarbeit gegen das Reich betätigt.

23. Herbert Stahl (Steel), jüdischer Redak­teur, der in amerikanischen Zeitungen die verlogen­sten Presseangriffe gegen Deutschland richtete und insbesondere bei der jüdischen Boykottbewegung alle übrigen Machwerke dieser Art an Gemeinheit überbot.

24. Erich Wollenberg, Schriftsteller und früher Mitglied der kommunistischen Reichstags- fraftion. Er beteiligte sich führend an der Revolte des November 1918 und stellte sich der Münchener Räteregierung zur Verfügung. Nach Verbüßung der wegen Hochverrats erlittenen Strafe war er Redakteur kommunistischer Zeitungen. In leitenden Stellen der ehemaligen kommunistischen Partei­organisationen versuchte er, den bewaffneten Auf­stand im Jnlande vorzubereiten. Nach dem Umsturz betätigte er sich in Rußland in Wort und Schrift gegen die Interessen des Reiches.

25. Arnold Zweig, jüdischer Schriftsteller, hat sich in die Front der gehässigsten antideutschen Emigranten gestellt. Seine Hetzartikel veröffentlicht er mit Vorliebe in den Pariser Emigranten­blättern.

H . Reichs- der Weg sur u r .a*Vq ubr wird Dr -, macht - - F :°Äin Unterbiet) en England

Nie Kabinettsbildung in Japan

Prinz Konoye beauftragt.

Tokio, 4. März. (Ostasiendienst des DNB.) Der Präsident des Oberhauses Prinz Konoye hat vom Kaiser den Befehl Zur Neubildung des Ka­binetts erhalten. Der Geheime Staatsrat be­schloß, die a u f st ä n d i s ch e n Offiziere vor ein Kriegsgericht zu stellen. Sie sollen we­gen militärischen Aufruhrs a n g es float werden. Man erblickt cherin eine entschei­dende Wendung gegen die aufständische Bewegung im Heer. Die Kriegsräte und

Ichi Terauchi, Mazaki, A r a k i, Nischi und Ueda Kd geschlossen z u r ü ck g e t r e t e n, da sie sich für Öen Ausstand in Tokio verantwortlich füh­l' Man nimmt an, daß einige vom Kaiser wieder n den neu zu bildenden Kriegsrat berufen wer­den. Viel erörtert wird die Frage, ob die ©enerale Araki und Mazaki ganz aus dem Dienst

Berlin, 4. März. (DNB.) Auf der Ordensburg der NSDAP. Gröffinfee in Pommern, die mit den Ordensburgen Vogelfang (Eifel) und Sonthofen (Allgäu) für die Sicherstellung des Führernachwuchses ausersehen ist, sprachen die Reichsleiter Dr. Ley und Alfred Rosenberg vor Gauschulungsleitern, die für zwei Tage unter der Leitung Dr. Frauendorffers zufammengekom- men find. Dr. Ley entwickelte die Gedankengange, die ihn zu der Ausmusterung geführt haben.Wir haben", erklärte Dr. Ley,in den bisher durch­genommenen Gauen 5 0 v. H. der Anwärter ab gelehnt. Diese scharfe Prüfung ist blick auf die Bedeutung unserer jetzigen Maßnah­men notwendig. Auf unseren Ordensburgen wer­den die jetzt gemusterten Männer die beste Aus­bildung auf allen Gebieten des Lebens erfahren.

Alfred Rosenberg führte u. a. aus: Das Schick­sal eines Menschen und das Schicksal eines ganzen Volkes sind Ergebnisse zweier Komponenten: der äußeren Begebenheiten und des Charakters. Diese Art der Auslese haben wir 14 Jahre im Kampf erlebt. Es war ein Protest gegen die charakterliche Verlumpung von damals, gegen die Korruption, die wir mitansehen mußten. Und dieses Schicksal von außen und das Schicksal von innen hat j e neu Typ unseres Kämpfers gebildet, den wir alle kennen und den mir alle lieben. Mit un­serer Weltanschauung steht und unsere^ Be­

wegung. An die Stelle einer unmittelbaren politi­schen Polemik ist nun die große Gesta l tu ng her Idee getreten. Wenn die alten Machte immer erklärten, sie hätten den längeren Atem, so wollen wir erklären, wir haben den besseren Glauben. Tradition bilden kann nur das Ge­schlecht, das den Kampf in den vergangenen Jahren geführt hat.

Wieder Gchattplattenmusik im Rundfunk.

tungskonzert gegeben, auf der anderen Hälfte Schallplattenmusik. Zwischen 19 und 20 Uhr werden in Zukunft Sendungen ernsterer Musik, Hörspiele, Wortsendungen usw. stattfinden; ab 23 Uhr bringen die Sender der Nachtkonzerte. Der D e u t s ch l a n d - send er soll noch stärker als bisher Deutschlands repräsentativer Kultursender werden. Infolge­dessen soll der Deutschlandsender von 21 bis 22 Uhr ernste Musiksendungen, Hör­spiele und Wortsendungen bieten. Zum Schutze des Konzertlebens sollen keine ein­trittsfreien Veranstaltungen des Rundfunks mehr stattfinden, mit Ausnahme derjenigen für das Winterhilfswerk und für reine Werbeveranstaltungen.

f%ie fieben zurückgetretenen Knegsr°te haben zu­gleich mit ihrem Rücktrittsgesuch eine Denk- kckrift an den Fürsten Salon,,, das nach le- b^nde Mitglied dek Mts der Alten über« n

tonu^ di? Beaintern

einen Ausgleich herbelzusuyren - sgi(b Q

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Personalveränderungen mit dem ^n°tz neuer

swn Stadtkamman-

bant von Tokio.

Dor einem Oreimächte-Flottenvertrag

sn arfin 3 März. (DNB.) Der Reichsminister für8 Volksausklürung und Propaganda hat Ssttwe,- (unt, «-geben, in angemestenem Umsang *äl>"£'3ÄÄ1"SnJ

Zwei Instanzen dem Nundsunk s R ch düng von Musikschallplat^en z g^sp Sendung bemerkenswert, daß Die cmj « Rundfunk

von Musikschallplatten dem deutsch T bie

keinerlei Verlust gebracht ^^^1^0111 = Zahl der Höhrer im letzten Jahre um Ga­llon gestiegen. ®^c^r°b%nf neu geschaffen, zertsälen wurde für den Nunds Tanzkapel-

und alle bekannten Unterhaltung - Dolksmusiker len, SA.- und Militärkapellen sowie Aoirsm wurden für den Rundfunk herang 3 ?

pellen und Künstler werden durch die ^und-

lung nicht benachteili g t keiner Weise

funk will die großen Konzertfolgen alIfle=

emschränken, ondern nurentsp ch j^lich etwas meinen Bedürfnis der Hörerchaft 3^b c n b , Erlegen. Das gilt -nsbes°nder- ° auf bie konzerten von 18-Ig-« l l o Reichs-

Zeit von 20.10-22 Uhr für f e n b e r verlegt werden. Vc auf der Hälfte der Reichsfender----

reich frei sei, nachdem sich Frankreich und Ame­rika über die Frage der Schlachtschifftonnage ge­einigt haben. Der Flottenvertrag werde so abgefaßt sein, daß er für d i e spätere Unter­zeichnung Italiens und Japans offen ft e h e.

Oie weiße Jlarjiffe" ein großer Erfolg.

NSG. Die Sammlung der Deutschen Arbeitsfront für das Wmterhilfswerk, die un­ter dem Motto stand:Wir kennen die Not, wir helfen mit!" hat einen vollen Erfolg gehabt. Nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen kann inner­halb unseres Gaugebietes mit einem Mehr von etwa 50 v. H. gegenüber früheren Sammlungen gerechnet werden. Diese Samm­lung der größten Organisation brachte auch das bis jetzt größte Ergebnis aller Straßensammlung. Rund 700 000 Narzissen, 100 000 Porzellanabzeichen und 50 000 andere ältere Abzeichen standen in den Dienststellen des WHW. zur Verfügung. Und schon

am Sonntagmorgen war nirgendwo mehr die Nar­zisse, die Blume des Tages, zu haben. Im Gebiet Des Gaues Hessen-Nassau rechnet man mit einem Ergebnis, das zwischen 220 000230 000 RM. liegt

Das Handwerk spendet dem WHW.

1 Million Pfund Brot

Berlin, 3. März. (DNB.) Am 1. März, dem Winterhilfswerksammeltag der DAF., übergab Reichshandwerksmeister W. G. Schmidt dem Reicysorganisationsleiter Dr. Ley eine Spende des deutschen Handwerks. Am Alexanderplatz in Ber­lin, wo der Reichsorganisationsleiter sammelte, erschien ganz plötzlich der Reichshandwerksmeister und überreichte Dr. Ley folgendes Schreiben:

Reichsorganisationsleiter! Zur heutigen WHW.- Straßensammlung, durchgeführt von der Gemein­schaft aller Schaffenden, melde ich die Spende des deutschen Bäckerhandwerks im Reichsstand des deutschen Handwerks: Eine Mil­lion Pfund Brot stehen zur Verfügung.

Or. von £eerö über die Ludenfrage.

Ein Vortrag in Frankfurt auf

Frankfurt, 3. März. Wie der National­sozialistische G a u ö i e n ft meldet, hatte Gau­leiter Sprenger namens der Partei die führen­den Männer der Staatsbehörden, der Wehrmacht, der Wirtschaft, der Gliederungen und der ange- schlosfenen Verbände zu einem Vortrags­abend eingeladen. Der Redner des Abends, Par­teigenosse Dr. von Leers, hatte die Aufgabe übernommen, über bie Judenfrage zu re­ferieren. Heber keine Frage bestehen, so sagte er. noch heute so viele irrige Meinungen wie gerade über die Judenfrage. Auch heute glauben noch viele, daß wir Nationalsozialisten aus rein propagandi­stischen Gründen Judengegner geworden seien. Diese Auffassung steht aber im Widerspruch nicht nur zu unserer heutigen Mission, sondern auch zu den Lehren der Geschichte selber. Alle Völker, ganz gleich welcher Sprache, ja sogar ganz gleich welcher Rasse, haben, wenn sie mit dem Juden in Berüh­rung tarnen, f a ft gleichmäßig reagiert. Wo der Jude in der Welt auftauchte, entstand Judengegnerfchaft. Manche sagen, es liege daran, daß das jüdische Volkstum eine Rassenmischung darstelle. Dies erschöpft jedoch nicht alles, denn es gibt sehr viele Völker auf der Erde, die eine Mischung verschiedenartiger Rassen darstellen; trotz­dem finden sie in der Welt nicht die einhellige Ab­lehnung wie der Jude. Andere wieder sagen: die Gegnerschaft gegen den Juden richtet sich gegen seine Haltung als Händler. Aber auch andere Völker waren Händler, ohne daß sie in der Welt allgemeine Ablehnung fanden. Die wahren Gründe der Ableh­nung des Judentums sind uns zum größten Teil dadurch verschleiert, daß mir schon in der Schule die jüdische Geschichte gewissermaßen m einem Licht der Heiligkeit gesehen haben. Wir kannten die jüdische Geschichte bisher nur so, wie sie die Juden selbst geschrieben und selbst überarbeitet haben. Nein, die allgemeine Ablehnung des Ju­den ist in seinem ursprünglichen Wesen begründet.

Ursprünglich Sklavenhändler, werden die Juden

Veranlassung des Gauleiters.

bald zu Geldgebern und zu Geldoerleihern. Durch das Zinsoerbot der Kirche wird der Jude zum privilegierten Bankier gemacht, der auch bald zum skrupellosen Hehler wird. Als dann die Heere Der einzelnen deutschen Fürsten zu Landsknechts­heeren wurden, stieg der Geldbedarf und die Für­sten benötigten einen stets bereiten Geldverleiher. So wurde der Jude zum Geldgeber der Fürsten. Schon im 18. Jahrhundert gab es fast keinen Für­stenhof mehr, der nicht finanziell vom Juden ab­hängig war. Und je mehr sich der Hofjude durch­setzte, desto mehr wurde auch versucht, die große Masse des Judentums zu heben. Man glaubte, den Juden durch bessere Erziehung tatsächlich bessern zu können. Dann kam in der französischen Revo- lution erstmalig in der Welt die Gleichstellung des Juden mit dem Staatsvolk.

Der entscheidende Sieg des Judentums aber war der Uebergang des Hofjuden zum Staatsjuden. Der Aufstieg des Hauses Rothschild begann. Der Jude gab dem Nationalstaat Anleihen, und die Staaten wurden damit die Eintreiber des Geldes für die Juden. Wenn man auch im Mittelalter den Juden benutzte, so verachtete man ihn doch. Nun blieb es dem liberalistischen Zeitalter Vorbehalten, den händlerischen Geist triumphieren zu lassen. Und, obwohl nun, nachdem 1918 Deutschland und Rußland vom Juden geistig erobert waren, der Jude durchschlagend gesiegt hatte, hat er doch den Kamps verloren. Er hängt noch immer der Wahn­idee der Beherrschung der Welt durch das Juden­tum an. Die Zeitentwicklung in der Welt ist jedoch rückläufig. Der Nattonalsozialismus überwand das liberalistische Zeitalter und machte den Sieg des Judentums in der Welt unmöglich.

Es genügt aber nicht, wenn wir den Juden nur gesetzlich ausschalten. Dauernden Erfolg werden wir nur haben, wenn wir auch die geistige und seelische Verjudung restlos uberrom- den können. Das können wir aber nur erreichen, wenn wir den finsteren Mächten des Judentums die wahren deutschen Tugenden: Treue, Wahr-