DerdeutschenGiaatsangehörigkeitfürverlusiigerklärt.
Wegen schwerer Verletzung der Treuepflicht gegen Neich und Volk.
Oie Feier am Heldengedenktag , Berlin 3 März. (DNB.) Am H-ldeng-denk- tag 1936, Sonntag, den 8. März, findet um 12 Uhr mittags in der Berliner Staatsoper ein feierlicher Staatsakt statt, für den folgendes Programm vorgesehen ist:
1. Trauermarsch aus der 3. Sinfonie (Eroica) von Beethoven,
2. Gedenkrede des Reichskriegsministers,
3. Lied „Ich halt' einen Kameraden",
4. Deutschlandlied, Horst-Wessel-Lied.
Es dirigiert der Präsident der Reichsmusikkammer, Generalmusikdirektor Professor Peter Raabe Der Staatsakt wird über alle deutschen Sender und auf die Straße Unter den Linden übertragen. Im Anschluß an den Staatsakt findet die Kranzniederlegung im Ehrenmal und der Borbeimarsch von vier Ehrenkompanien am Ehrenmal statt, von denen zwei das Heer, eine die Marine und eine die Luftwaffe stellen.' Den Vorbeimarsch werden 64 in Berlin anwesende Kriegsblinde aus ganz Deutschland und aus Danzig, sowie eine Anzahl Schwer- kriegsverletzte aus Berlin beiwohnen. Unter den Kriegsblinden befinden sich auch der Vorsitzende der Kriegsblinden Englands, der Führer der französischen Kriegsblinden und der Führer der italienischen Kriegsblinden und Schwerverletzten, sowie der Führer der polnischen Kriegsblinden, die sämtlich selbst ebenfalls Kriegsblinde find.
Das Jubiläum der Universität Heidelberg.
Die Universität widerruft ihre Einladung an die britischen Universitäten.
Berlin, 3. März. (DNB.) Die an die Einladung zum 550jährigen Bestehen der Universität Heidelberg in einem Teil der englischen Presse geknüpften Kommentare haben die Universität Heidelberg zu folgendem Schreiben an die britischen Unioer si täten und Akademien mit Ausnahme der Universität Cambridge, deren freundliche Antwort bereits in Heidelberg eingegangen war, veranlaßt:
„Wie ich aus englischen Pressemeldungen ersehe, ist der akademische Charakter der Einladungen der Universität Heidelberg zu ihrer 550- Jahrfeier von einer Reihe englischer Persönlichkeiten zu unserem großen Bedauern von der Oeffeni- lichkeit mit politischen Ansichten vermischt und so ihres wahren Sinnes ent- kleidet worden. Dadurch scheint mir die öffentliche Meinung in einer Weise beeinflußt zu sein, die es einem Engländer schwer macht, eine in freundschaftlicher Gesinnung ergangene Einladung anzunehmen. Um jenen englischen Gelehrten, die durch diese Entwicklung der Dinge in einen Zwiespalt geraten, eine ihnen vielleicht unangenehme Entscheidung zu ersparen, ziehe ich hiermit meine an die britischen Universitäten und Akademien gerichteten Einladungen zurück.
Der Rektor der Universität Heidelberg, (gez.) Groh."
Oie Erziehung des Führernachwuchses der Partei.
Berlin, 3. März (DNB.) Der Reichs- und Preußische Mini st er des Innern Dr. Frick hat auf Grund des § 2 des Gesetzes über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberken- nuna der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14. Juli 1933 (Reichsgesetzblatt I Seite 480) im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Auswärtigen folgende Reichsangehörige der deut- chen Staatsangehörigkeit für verlustig erklärt, weil sie durch ein Verhalten, das gegen die Pflicht zur Treue gegen Reich und Volk verstößt, die deutschen Belange geschädigt haben:
1. Paul B e k k e r, Musikschriftsteller, jüdischer Ab- tammung, zuletzt Intendant des Staats- heaters in Wiesbaden. Nach der national» ozialistischen Erhebung wurde er Mitarbeiter an )er Pariser Emigrantenpresse. Er streut die niedrig- ten Verdächtigungen gegen das künstlerische Wollen Deutschlands und seine führenden Männer aus.
2. Wilhelm O h m a r a , war früher Kommunist und flüchtete nach Unterschlagungen nach dem Me- melaebiet. Er lieferte der deutschfeindlichen litauischen Hetzzeitung „Ostsee-Beobachter" einen Bericht über die Zustände in Deutschland, der ein völlig falsches Bild von der Entwicklung der Arbeiterorganisationen in Deutschland gab.
3. Kurt Doberer, Ingenieur und Journalist, emigrierte 1934 nach der Tschechoslowakei und stellte sich dort in die Front der Emigrantenhetze gegen Deutschland. Seine gehässigen Gedichte und Artikel erschienen in den berüchtigten Prager Emigrantenblättern.
4. Emil Oskar Edel, Schriftsteller, früherer Landtagsabgeordneter. Nach seiner Abwanderung nahm er sofort mit emigrierten Reichsbanner-Funktionären in der Tschechoslowakei Verbindung auf und beteiligte sich an der Gründung einer deutschfeindlichen Zeitschrift. Als Funktionär des nach Prag emigrierten Vorstandes der ehemaligen SPD. betätigte er sich führend bei der Hetze gegen das Reich.
5. Hans Finsterbusch, ehemaliger SPD.- Redakteur und Dresdener Stadtverordneter, gehört in der Tschechoslowakei zum Kreise der führenden Emigranten und treibt von dort aus als Propagandist Landesverrat gegen Deutschland. Er ist an der Herausgabe eines Prager Hetzblattes maßgeblich beteiligt und Verfasser zahlreicher Hetzartikel.
6. Ernst Friedrich, Schauspieler und Buchdrucker, langjähriger Kommunist, vielfach u. a. wegen Vorbereitung zum Hochverrat, vorbestraft. Nach der nationalen Erhebung flüchtete er nach der Tschechoslowakei und betätigte sich als kommunistischer Agitator. Er läßt keine Gelegenheit vorübergehen, ohne Deutschland und seine Führer verächtlich zu machen.
7. Erich Goldb aum, jüdischer Zeichner und Journalist, betätigt sich in der Tschechoslowakei als ständiger Mitarbeiter in der Emigrantenpresse. Seine politisch-satirischen Beiträge zeichnen sich durch Skrupellosigkeit und Niedrigkeit der Gesinnung aus.
8. Felix Halle, jüdisch-kommunistischer Schriftsteller, trat in zahlreichen Versammlungen in Ruß
land als Hetzredner gegen Deutschland hervor. Er richtete hierbei gehässige Angriffe gegen die deutsche Justiz in Deutschland und beteiligte sich besonders an der im Zusammenhang mit dem Reichstagsbrandprozeß einsetzenden Hetze.
9. Dr. Wolfgang Ha11garten, Schriftsteller, wanderte nach Frankreich aus und ist Mitarbeiter an dem berüchtigten „Pariser Tageblatt". In zahlreichen Artikeln befaßt er sich mit Vorkommnissen innerhalb der deutschen Rüstungsindustrie vor dem Kriege und sucht dem unbefangenen Leser vorzutäuschen, daß Deutschland allein die Schuld am Ausbruch des Weltkrieges trage und daß das heutige Deutschland einen gleichen Gefahrenherd für den Frieden bilde.
10. Erich Hamburger, jüdischer Schriftsteller, ließ nach seiner Flucht nach Paris in der Emigrantenpresse zahlreiche deutschfeindliche Artikel erscheinen. Als Mitarbeiter an den berüchtigten Zeitschriften „Aktion" und „Die Neue Weltbühne" streut er die niedrigsten Verleumdungen über Deutschland aus.
11. Dr. Hans Hirschfeld, Jude, ehemaliger Ministerialbeamter sowie Pressereferent und Mitglied des Aufsichtsrates der „Deutschen Welle". Er begab sich zunächst nach der Schweiz und war im Sinne deutschfeindlicher Propaganda auf Schweizer Boden tätig. Wegen feiner politischen Betätigung mußte er die Schweiz verlassen und soll sich jetzt in Frankreich aufhalten.
12. Lothar Holland, Schriftleiter, der bereits 1932 nach Rußland auswanderte und als Leiter eines sog. deutschen Kultursektors versuchte, kommunistisches Gedankengut unter den Werktätigen deutscher Zunge zu verbreiten; er beteiligte sich führend an der deutschfeindlichen Rundfunkhetze in Rußland.
13. Dr. Fritz Lachmann, jüdischer Schriftsteller, flüchtete nach dem Umschwung nach Riga und war dort Mitarbeiter an dem inzwischen eingegangenen, unter jüdischem Einfluß stehendem „Europa-Ost". Später war er in Ungarn tätig, wo er sein deutschfeindliches Treiben fortsetzte.
14. Wolfgang Langhoff, vor dem Umschwung Regisseur und Schauspieler am Stadttheater in Düsseldorf, verließ nach seiner Entlassung aus der Schutzhaft Deutschland und veröffentlichte in Broschüren und in der Emigrantenpresse Berichte, die eine gemeine Hetze gegen das Reich enthalten.
15. Dr. Botho Las erst ein, früher Rechtsanwalt und Notar in Berlin, Jude, trat mit den führenden jüdisch-kommunistischen Kreisen in Paris in Verbindung. In zahlreichen Veröffentlichungen in der Emigrantenpresse zieht er die Verhältnisse in Deutschland in den Schmutz und verbreitet entstellende Darstellungen der wirtschaftlichen Lage Deutschlands. Sein Buch „Justizmord an Katilina" enthält eine zersetzende Geschichtsbetrachtung, die mit den gemeinsten Angriffen gegen die Reichsregierung verbunden ist.
16. Rofa Levine-Meier, Witwe des in der Münchener Rätezeit standrechtlich erschossenen Kommunistenführers Eugen Levine, ist in Paris als bolschewistische Agentin tätig, die in landesverräte- ri-scher Weise die Interessen des Reiches schädigt.
17. Gustav Ludwig May, genannt Hartung,
früher Generalintendant am Hessischen Landestheater, begab sich in die Schweiz und. richtete gehässige Angriffe gegen die Neuordnung des deutschen Theaterwesens, in denen er die künstlerischen Ziele des Reiches in der niedrig- ften Weise herabsetzte.
18. Bernhard Menne, früher Redakteur an verschiedenen kommunistischen Zeitungen, tritt in der Tschechoslowakei führend als Hetzer gegen Deutschland auf. Er schreibt Artikel über das nationalsozialistische Deutschland, in denen er Deutschland kriegerischer Absichten verdächtigt und ein völlig entstelltes Bild über die politischen Be- ftrebungen des Reiches gibt.
19. Hippolit Middecke, kommunistischer Agitator, der wegen seiner staatsfeindlichen Betätigung aus Holland ausgewiesen wurde. Er begab sich nach Rußland, stellte sich in den Dienst der kommunistischen Weltpropaganda und treibt die wüsteste Hetze gegen Deutschland und seine neuen Einrichtungen.
20. Carl Paeschke, ehemaliger sozialdemokratischer Redakteur in Schlesien, wanderte nach der Schweiz aus, wo er falsche Darstellungen über die Verhältnisse in Deutschland verbreitete. Er unterhält rege Beziehungen zu marxistisch-internationa- len Organisationen und gehört zu den Emigranten, die in hemmungsloser Hetze gegen Deutschland ihre Aufgaben erblicken.
21. Heinz Pol, jüdischer Schriftsteller, jetzt stän- diger Mitarbeiter der nur der Hetze gegen das Reich dienenden Wochenschrift „Die Neue Weltbühne" in Prag. Durch feine von blindem Haß gegen das Reich diktierten Machwerke versucht er, den ernsten Aufbauwillen Deutschlands im Auslande zu verdächtigen und herabzusetzen.
22. Ernst Schuhmacher, sozialdemokratischer Funktionär und Journalist, wurde aus Holland, wohin er zuerst abwanderte, wegen seiner illegalen politischen Betätigung ausgewiesen und begab sich dann nach Belgien, wo er sich führend als Drahtzieher der marxistischen Wühlarbeit gegen das Reich betätigt.
23. Herbert Stahl (Steel), jüdischer Redakteur, der in amerikanischen Zeitungen die verlogensten Presseangriffe gegen Deutschland richtete und insbesondere bei der jüdischen Boykottbewegung alle übrigen Machwerke dieser Art an Gemeinheit überbot.
24. Erich Wollenberg, Schriftsteller und früher Mitglied der kommunistischen Reichstags- fraftion. Er beteiligte sich führend an der Revolte des November 1918 und stellte sich der Münchener Räteregierung zur Verfügung. Nach Verbüßung der wegen Hochverrats erlittenen Strafe war er Redakteur kommunistischer Zeitungen. In leitenden Stellen der ehemaligen kommunistischen Parteiorganisationen versuchte er, den bewaffneten Aufstand im Jnlande vorzubereiten. Nach dem Umsturz betätigte er sich in Rußland in Wort und Schrift gegen die Interessen des Reiches.
25. Arnold Zweig, jüdischer Schriftsteller, hat sich in die Front der gehässigsten antideutschen Emigranten gestellt. Seine Hetzartikel veröffentlicht er mit Vorliebe in den Pariser Emigrantenblättern.
H . Reichs- der Weg sur u r .a*Vq ubr wird Dr -, macht - - F :°Äin Unterbiet) en England
Nie Kabinettsbildung in Japan
Prinz Konoye beauftragt.
Tokio, 4. März. (Ostasiendienst des DNB.) Der Präsident des Oberhauses Prinz Konoye hat vom Kaiser den Befehl Zur Neubildung des Kabinetts erhalten. Der Geheime Staatsrat beschloß, die a u f st ä n d i s ch e n Offiziere vor ein Kriegsgericht zu stellen. Sie sollen wegen militärischen Aufruhrs a n g es float werden. Man erblickt cherin eine entscheidende Wendung gegen die aufständische Bewegung im Heer. Die Kriegsräte und
Ichi Terauchi, Mazaki, A r a k i, Nischi und Ueda Kd geschlossen z u r ü ck g e t r e t e n, da sie sich für Öen Ausstand in Tokio verantwortlich fühl' Man nimmt an, daß einige vom Kaiser wieder n den neu zu bildenden Kriegsrat berufen werden. Viel erörtert wird die Frage, ob die ©enerale Araki und Mazaki ganz aus dem Dienst
Berlin, 4. März. (DNB.) Auf der Ordensburg der NSDAP. Gröffinfee in Pommern, die mit den Ordensburgen Vogelfang (Eifel) und Sonthofen (Allgäu) für die Sicherstellung des Führernachwuchses ausersehen ist, sprachen die Reichsleiter Dr. Ley und Alfred Rosenberg vor Gauschulungsleitern, die für zwei Tage unter der Leitung Dr. Frauendorffers zufammengekom- men find. Dr. Ley entwickelte die Gedankengange, die ihn zu der Ausmusterung geführt haben. „Wir haben", erklärte Dr. Ley, „in den bisher durchgenommenen Gauen 5 0 v. H. der Anwärter ab gelehnt. Diese scharfe Prüfung ist blick auf die Bedeutung unserer jetzigen Maßnahmen notwendig. Auf unseren Ordensburgen werden die jetzt gemusterten Männer die beste Ausbildung auf allen Gebieten des Lebens erfahren.
Alfred Rosenberg führte u. a. aus: Das Schicksal eines Menschen und das Schicksal eines ganzen Volkes sind Ergebnisse zweier Komponenten: der äußeren Begebenheiten und des Charakters. Diese Art der Auslese haben wir 14 Jahre im Kampf erlebt. Es war ein Protest gegen die charakterliche Verlumpung von damals, gegen die Korruption, die wir mitansehen mußten. Und dieses Schicksal von außen und das Schicksal von innen hat j e neu Typ unseres Kämpfers gebildet, den wir alle kennen und den mir alle lieben. Mit unserer Weltanschauung steht und unsere^ Be
wegung. An die Stelle einer unmittelbaren politischen Polemik ist nun die große Gesta l tu ng her Idee getreten. Wenn die alten Machte immer erklärten, sie hätten den längeren Atem, so wollen wir erklären, wir haben den besseren Glauben. Tradition bilden kann nur das Geschlecht, das den Kampf in den vergangenen Jahren geführt hat.
Wieder Gchattplattenmusik im Rundfunk.
tungskonzert gegeben, auf der anderen Hälfte Schallplattenmusik. Zwischen 19 und 20 Uhr werden in Zukunft Sendungen ernsterer Musik, Hörspiele, Wortsendungen usw. stattfinden; ab 23 Uhr bringen die Sender der Nachtkonzerte. Der D e u t s ch l a n d - send er soll noch stärker als bisher Deutschlands repräsentativer Kultursender werden. Infolgedessen soll der Deutschlandsender von 21 bis 22 Uhr ernste Musiksendungen, Hörspiele und Wortsendungen bieten. Zum Schutze des Konzertlebens sollen keine eintrittsfreien Veranstaltungen des Rundfunks mehr stattfinden, mit Ausnahme derjenigen für das Winterhilfswerk und für reine Werbeveranstaltungen.
f%ie fieben zurückgetretenen Knegsr°te haben zugleich mit ihrem Rücktrittsgesuch eine Denk- kckrift an den Fürsten Salon,,, das nach le- b^nde Mitglied dek Mts der Alten über« n
ton”u^ di? Beaintern
einen Ausgleich herbelzusuyren - sgi(b Q
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Personalveränderungen mit dem ^n°tz neuer
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bant von Tokio.
Dor einem Oreimächte-Flottenvertrag
sn arfin 3 März. (DNB.) Der Reichsminister für8 Volksausklürung und Propaganda hat Ssttwe,- (unt, «-geben, in angemestenem Umsang *äl>"£'3’Ä“Ä1"SnJ
Zwei Instanzen dem Nundsunk s R ch düng von Musikschallplat^en z g^sp Sendung bemerkenswert, daß Die cmj « Rundfunk
von Musikschallplatten dem deutsch T bie
keinerlei Verlust gebracht ^•^^1^0111 = Zahl der Höhrer im letzten Jahre um Gallon gestiegen. ®^c^r°b%nf neu geschaffen, zertsälen wurde für den Nunds Tanzkapel-
und alle bekannten Unterhaltung - Dolksmusiker len, SA.- und Militärkapellen sowie Aoirsm wurden für den Rundfunk herang 3 ?
pellen und Künstler werden durch die ^und-
lung nicht benachteili g t keiner Weise
funk will die großen Konzertfolgen alIfle=
emschränken, ondern nur „entsp ch j^lich etwas meinen Bedürfnis der Hörerchaft 3^b c n b , Erlegen. Das gilt -nsbes°nder- ° auf bie konzerten von 18—-Ig-« l l o Reichs-
Zeit von 20.10-22 Uhr für f e n b e r verlegt werden. Vc auf der Hälfte der Reichsfender----
reich frei sei, nachdem sich Frankreich und Amerika über die Frage der Schlachtschifftonnage geeinigt haben. Der Flottenvertrag werde so abgefaßt sein, daß er für d i e spätere Unterzeichnung Italiens und Japans offen ft e h e.
„Oie weiße Jlarjiffe" ein großer Erfolg.
NSG. Die Sammlung der Deutschen Arbeitsfront für das Wmterhilfswerk, die unter dem Motto stand: „Wir kennen die Not, wir helfen mit!" hat einen vollen Erfolg gehabt. Nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen kann innerhalb unseres Gaugebietes mit einem Mehr von etwa 50 v. H. gegenüber früheren Sammlungen gerechnet werden. Diese Sammlung der größten Organisation brachte auch das bis jetzt größte Ergebnis aller Straßensammlung. Rund 700 000 Narzissen, 100 000 Porzellanabzeichen und 50 000 andere ältere Abzeichen standen in den Dienststellen des WHW. zur Verfügung. Und schon
am Sonntagmorgen war nirgendwo mehr die Narzisse, die Blume des Tages, zu haben. Im Gebiet Des Gaues Hessen-Nassau rechnet man mit einem Ergebnis, das zwischen 220 000—230 000 RM. liegt
Das Handwerk spendet dem WHW.
1 Million Pfund Brot
Berlin, 3. März. (DNB.) Am 1. März, dem Winterhilfswerksammeltag der DAF., übergab Reichshandwerksmeister W. G. Schmidt dem Reicysorganisationsleiter Dr. Ley eine Spende des deutschen Handwerks. Am Alexanderplatz in Berlin, wo der Reichsorganisationsleiter sammelte, erschien ganz plötzlich der Reichshandwerksmeister und überreichte Dr. Ley folgendes Schreiben:
„Reichsorganisationsleiter! Zur heutigen WHW.- Straßensammlung, durchgeführt von der Gemeinschaft aller Schaffenden, melde ich die Spende des deutschen Bäckerhandwerks im Reichsstand des deutschen Handwerks: Eine Million Pfund Brot stehen zur Verfügung.
Or. von £eerö über die Ludenfrage.
Ein Vortrag in Frankfurt auf
Frankfurt, 3. März. Wie der Nationalsozialistische G a u ö i e n ft meldet, hatte Gauleiter Sprenger namens der Partei die führenden Männer der Staatsbehörden, der Wehrmacht, der Wirtschaft, der Gliederungen und der ange- schlosfenen Verbände zu einem Vortragsabend eingeladen. Der Redner des Abends, Parteigenosse Dr. von Leers, hatte die Aufgabe übernommen, über bie Judenfrage zu referieren. Heber keine Frage bestehen, so sagte er. noch heute so viele irrige Meinungen wie gerade über die Judenfrage. Auch heute glauben noch viele, daß wir Nationalsozialisten aus rein propagandistischen Gründen Judengegner geworden seien. Diese Auffassung steht aber im Widerspruch nicht nur zu unserer heutigen Mission, sondern auch zu den Lehren der Geschichte selber. Alle Völker, ganz gleich welcher Sprache, ja sogar ganz gleich welcher Rasse, haben, wenn sie mit dem Juden in Berührung tarnen, f a ft gleichmäßig reagiert. Wo der Jude in der Welt auftauchte, entstand Judengegnerfchaft. Manche sagen, es liege daran, daß das jüdische Volkstum eine Rassenmischung darstelle. Dies erschöpft jedoch nicht alles, denn es gibt sehr viele Völker auf der Erde, die eine Mischung verschiedenartiger Rassen darstellen; trotzdem finden sie in der Welt nicht die einhellige Ablehnung wie der Jude. Andere wieder sagen: die Gegnerschaft gegen den Juden richtet sich gegen seine Haltung als Händler. Aber auch andere Völker waren Händler, ohne daß sie in der Welt allgemeine Ablehnung fanden. Die wahren Gründe der Ablehnung des Judentums sind uns zum größten Teil dadurch verschleiert, daß mir schon in der Schule die jüdische Geschichte gewissermaßen m einem Licht der Heiligkeit gesehen haben. Wir kannten die jüdische Geschichte bisher nur so, wie sie die Juden selbst geschrieben und selbst überarbeitet haben. Nein, die allgemeine Ablehnung des Juden ist in seinem ursprünglichen Wesen begründet.
Ursprünglich Sklavenhändler, werden die Juden
Veranlassung des Gauleiters.
bald zu Geldgebern und zu Geldoerleihern. Durch das Zinsoerbot der Kirche wird der Jude zum privilegierten Bankier gemacht, der auch bald zum skrupellosen Hehler wird. Als dann die Heere Der einzelnen deutschen Fürsten zu Landsknechtsheeren wurden, stieg der Geldbedarf und die Fürsten benötigten einen stets bereiten Geldverleiher. So wurde der Jude zum Geldgeber der Fürsten. Schon im 18. Jahrhundert gab es fast keinen Fürstenhof mehr, der nicht finanziell vom Juden abhängig war. Und je mehr sich der Hofjude durchsetzte, desto mehr wurde auch versucht, die große Masse des Judentums zu heben. Man glaubte, den Juden durch bessere Erziehung tatsächlich bessern zu können. Dann kam in der französischen Revo- lution erstmalig in der Welt die Gleichstellung des Juden mit dem Staatsvolk.
Der entscheidende Sieg des Judentums aber war der Uebergang des Hofjuden zum Staatsjuden. Der Aufstieg des Hauses Rothschild begann. Der Jude gab dem Nationalstaat Anleihen, und die Staaten wurden damit die Eintreiber des Geldes für die Juden. Wenn man auch im Mittelalter den Juden benutzte, so verachtete man ihn doch. Nun blieb es dem liberalistischen Zeitalter Vorbehalten, den händlerischen Geist triumphieren zu lassen. Und, obwohl nun, nachdem 1918 Deutschland und Rußland vom Juden geistig erobert waren, der Jude durchschlagend gesiegt hatte, hat er doch den Kamps verloren. Er hängt noch immer der Wahnidee der Beherrschung der Welt durch das Judentum an. Die Zeitentwicklung in der Welt ist jedoch rückläufig. Der Nattonalsozialismus überwand das liberalistische Zeitalter und machte den Sieg des Judentums in der Welt unmöglich.
Es genügt aber nicht, wenn wir den Juden nur gesetzlich ausschalten. Dauernden Erfolg werden wir nur haben, wenn wir auch die geistige und seelische Verjudung restlos uberrom- den können. Das können wir aber nur erreichen, wenn wir den finsteren Mächten des Judentums die wahren deutschen Tugenden: Treue, Wahr-


