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heftens Drei Zehntel oder vier Zehntel der Dersor»

or- gungsgebührnisse. die Künftig erhält

Elternabend der Krauenschule Gießen

mürbe diese erste und richtunggebende Sitzung des Gauausschusses für den 4. Reichsberufswettkampf

mit dem Bekenntnis zum Führer geschloffen.

Durch einen unbestechlich klaren Sinn für das Wo- sich gefestigte und geschlossene nach ollen Wi-n w«

1,1 ii,n b°rühm. gemacht hat. RewortL

Otto Behaghel, der mehr als 48 Jahre un- nis feines Wesens ^etm-

ferer Hochschule angehört hat, ist der berühmte Syn-

"^un sich der Tag geendet bat'

ium musi-

Heimatvereinigung Schiffenberg

nur den Beden der Springform und

Sibäck sich lange frtO hakten loll. Zur 8l<» tuUtetgtorten kettet ma» belegt ihn mit Papier.

Backen Sie ßets nach den bewährten Setter« Rezepten mit

Lr. Getker's Backpulver gBalin^t

faef\2>eUtften* Einzelheiten Des deut- von I. A. Krieger."gesungen oom Collegi ^en Satzlebens hat er m den vier Banden seiner cum, wurde die Feierstunde beschlossen.

Nach Dankesworten des Gcmjugendwalters der DAF. Unterbannführer Sauer an den Gauleiter

SechsteiRat füns Backen.

Sie müssen die jormen gründ­lich fetten und - falle im Rezep» angegeben - mir Zwiebockkru« men oder gehackten Man» dein ausstreuen. Aasten» formen legt man mit Papier aus, wenn das

Akademische Gedächtnisfeier für Hermann Hirt und Otto Behaghel

Deutschen Syntax" (1923 bis 1932) ins Bewußtsein gehoben. Die Grundlagen dieses Hauptwerks hat der Verfasser in einer Reihe vorausgesnndter Bücher erarbeitet, in Der planvollen Arbeit eines Lebens einem Gebiete treu, auf dem ihn die Fachgenossen einsam ließen, und Das nun durch ihn in Den Blick­punkt aller Sprachwissenschaft, längst nicht nur Der deutschen, gerückt ist. So steht seine Deutsche Syntax da, nach festem Plan fugenlos gezimmert, auf das feinste gegliedert, mit vollendeter Beherrschung des für jeden andern unübersehbaren Sprachstoffs. Un= vergessen wird Otto Behaghel auch mit seinen übrigen Werken bleiben, vor allem mit seiner oft aufgelegtenGeschichte Der deutschen Sprache". Hier tritt Der große Lehrer ins Licht, Der (ohne jemals oberflächlich zu werden) stets anziehend bleibt und jede wichtige Tatsache nachdrücklich einprägt. Auch ein Meister der wissenschaftlichen Kritik ist er wäh­rend seines ganzen, gesegneten Forscherlebens ge­wesen. Durch 57 Jahrgänge hat er seinLiteratur­blatt" geführt, alle Die Hunderte von Anzeigen hat er knapp und frisch, mit geprägtem Ausdruck und tapferem Herzen geschrieben. Die neben seinen Hauptwerken einhergehenden Einzelarbeiten, die von der ältesten germanischen Vorzeit bis zur Gegen­wart, über Sprache, Literatur, Altertümer und Volkskunde das ganze geschichlliche Leben unseres Volkes umspannen, erreichen nahezu die Zahl tau­send. Zwei Festschriften, zum 70. und 80. Geburts-

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Berbindlichkeit der Schriftleitung.)

<5. £. G. Wenn Sie den Vermieter erfolglos aufgefordert haben, die erforderlichen Arbeiten vor­zunehmen, und Sie Die Arbeiten dann selbst haben ausführen lassen, so haben Sie einen Anspruch auf Ersatz der von Ihnen gemachten Aufwendungen. Sie können bann mit der Ihnen gegen den Ver­mieter zustehenden Forderung gegen die Mietzins- forderung des Vermieters aufrechnen.

Verbesserung in der Versorgung der alten Wehrmacht.

In Hermann Hirt und Otto Behaghel hat die Philosophische Fakultät und damit unsere Uni­versität zwei ihrer Besten verloren, Die zugleich zu ihren Getreuesten gehörten. Hermann Hirt, der im Tode oorangehen sollte, ist der Jüngere von beiden. Er hat seinen 70. Geburtstag, Den Die ge­lehrte Welt am 19. Dezember 1935 mit hohen Ehren begangen hat, kaum um ein Jahr überlebt. Die FestschriftGermanen und InDogermanen", die ihm damals überreicht wurde, faßt zugleich sein Le- benswerk allseitig zusammen, indem sie von Volks­tum, Sprache, Religion und Kultur her Die Auf­fassung bejaht, zu Der sich Der Forscher früh und im Gegensatz zu Den meisten Fachgenossen bekannt hatte: das Tiefland um Die Ostsee. Die alte Heimat Der Germanen, ist zugleich Die Urheimat Der Jndoger- manen. Mit Dieser Erkenntnis fällt aus Der StuDier- stube Des Gelehrten Licht auf bedeutsame Fragen, die uns gerade heute tief bewegen. Akzent und Ab­laut sind Die beiden sprachlichen Erscheinungen, mit deren Hilfe Hirt unbeirrbar in seinem Scharfsinn, Künstler in der Gestaltung seiner Gedankengebäude, das Indogermanische aufgebaut hat. Durch kühne Gesamtdarstellungen der einzelnen Sprachstufen hat er Die Entwicklung glaubhaft gemacht, Die zurück bis zur Ursprache führt, von der wohl keiner Der Mit- forschenden ein klareres und zugleich einfacherers Bild entworfen hat, als Hermann H i r t in Den sie­ben Bänden feinerIndogermanischen Grammatik". Der anspruchslose Mann, Der in Gießen feit 24 Jah­ren vor wenig Hörern las, war in Der gelehrten Welt angesehen wie wenig andere. Sein Werk zeigt den krafttsoll klaren Entwicklungsgang eines Gelehr­ten, der von den meisterhaft beherrschten, aber nie überschätzten Einzelheiten zu den höchsten Fragen seiner Wissenschaft aufgeftiegen ist, ausgezeichnet durch einen unbestechlich klaren Sinn für das We-

Der Reichsberufswettkampf

im Gau Hessen-Nassau beginnt.

Die Philosophische Fakultät, I. Abteilung, unse­rer LanDesuniversität hatte für gestern nachmittag zu einer Gedächtnisse! erstünde für Die in den letzten Monaten verstorbenen Herren Professor Dr. Hermann Hirt und Geheimerat Professor Dr. Otto B e h a g h e l eingelaDen. Der große Hörsaal der Universität war mit Bild und Büste der Ver­ewigten und mit ernstem Grün würdig geschmückt. Das Collegium musicum unter Leitung von Prof. Dr. Gerber sang zu Beginn Der FeierstundeDer grimmig Tod", ein geistliches Volkslied des 16. Jahr­hunderts. Hierauf ergriff

Professor Dr. Alfred Götze

das Wort zu einer Gedenkrede, in der er etwa folgendes ausführte:

** Jubiläen In Den Bahnhofgast st ät- ten. Die Gefolgschaft Der Bahnhofgaststätten Gie­ßen versammelte sich am Abend Des 1. Dezember zu einer Gemeinschaftsfeier. Es galt das 25jährige Arbeitsjubiläum Des Gefolgschaftsmitglieds Heinrich Ha uf sauer und das 30jährige Geschästsjubiläum Des Inhabers Der Gaststätten, Niemann, zu feiern. Auch eine größere Zahl ehemaliger Ange­stellter war zum Teil von fern herbeigeeilt, um fo

über die Vereinheitlichung der Schultypen für die Mädchenbildung. Er Kennzeichnete dabei die Unter- schiede zwischen Lyzeum, Mudienanstalt und Frauen- schule und wies besonders auf die vielseitige Aus­bildung innerhalb der Frauenschule hin, die für die Zukunft als der wesentlichste Schultyp zu be­zeichnen sei. Er sprach ferner über die durck den Besuch der Frauenschule eröffneten beruflichen Laufbahnen, betonte aber, daß Die Frauenschule nicht Den letzten Sinn habe,Berechtigungen" zu vermitteln, sondern immer in erster Linie den, einen kraftvollen lebenstüchtigen Typ der deutschen Frau herauszubilden.

Im Anschluß daran gaben zwei Dberprimanerin- nen in klarer Unterteilung Der theoretischen und der praktischen Arbeit an der Schule, einen tiefen Einblick in Das, was ihnen Die Frauenschule an lebendigem Wissen und praktischen Fertigkeiten ver­mitteln konnte. Beide Referate wurden mit großer Freude aufgenommen. Nach einer kurzen Teepause wurden aus dem Kreise der Gäste verschiedene Fragen gestellt, Die von Direktor Schelhorn, von Oberregierungsrat Dr. Lift (Arbeitsamt Gießen) und von Fräulein Dr. H u o e r t i von Der Berufs­beratung Des Arbeitsamtes Gießen eingehend be­antwortet wurden. Fräulein Dr. Hubertt sprach insbesondere über den Begriff DerTechnischen Lehrerin" und wußte hier wertvolle Aufschlüsse zu geben, während Dr. List die hohen erzieherischen Werte Des sogenanntenLandjahres" und in grund­sätzlichen Ausführungen Die günstigen Auswirkun­gen einer eng dem praktischen Leben verbundenen Schule kennzeichnete.

Mit einer musikalischen Darbietung, Der Aus- Führung einer schönen kleinen Weihnachtskantate, klang Die Veranstaltung aus. Die Gäste des Abends nahmen Dann Gelegenheit, Die Ausstellung zu be­sichtigen.

tag, verzeichnen Den ganzen Reichtum.

Mit beneidenswertem Kraftüberschuß hat Be­haghel weit über die Fachgrenzen hinaus Dem Deutschtum gedient. Um Das geistige Antlitz Hessens unD seiner Universitätsstadt hat er sich grundlegende Verdienste erworben. Unsere Hochschulgesellschaft hat er 1918 gegründet. Er trug den Ehrenring Des Deutschen Sprachvereins, war Mitglied Der Deutschen Akademie, Der Bayerischen Gesellschaft Der Wissenschaften und Der Gesellschaft Der Wis­senschaften zu Göttingen. Dem Deutschtum weit über die Reichsgrenzen hinaus mihmete er eine lebungsoolle Tätigkeit; es war Der oerDiente Dank Des Vaterlandes, Daß ihm zum 80. Geburtstag Reichspräsident v. H i n D e n b u rg mit warmen Glückwünschen die Goethemedaille verlieh. Tiefer noch und nachhalliger muß Der Dank seiner Uni­versität sein. Alle Fakullätsarbeit war ihm stets nur ein Stück Der Arbeit für die Gesamtheit. Dreimal hat er Last und Würbe Des Rektorats getragen. Wie er als Iubiläumsrektor 1907 Den Ansprüchen gerecht zu merDen wußte, steht allen tn leuchtenber Erinnerung, Die es er­leben durften. Eine grabelinige, aufrechte, in

Die Heimatvereinigung Schiffenberg hielt am Dienstagabend im Hotel Hopleld eine Ausschuß- sitzung ab, zu der Vertreter aus Gießen und der näheren Umgebung des Schiffenbergs erschienen waren.

Nach Begrüßung durch den Vereinsführer, Ober- forftmeifter Nicolaus, berichtete dieser zunächst über die in letzter Zeit durchgeführten Aufgaben. Bei der Besprechung des Winterprogramms wurde zunächst beschlossen, am Samstag, 12. Dezember, Die übliche Weihnachtsfeier auf dem Schiffen- berg abzuhalten. Als Einleitung findet eine Vorfeier in Der altehrwürdigen Kirche statt, bei welcher Der Kirchenchor Hausen Mitwirken wird. Die Ansprache hält Pfarrer Steiner (Hausen). Anschließend ist eine Nachfeier im Saale Des Schiffenbergs vorge­sehen.

Die feierliche Ueb ergäbe Des Limes- ge landes soll nach Ferttgstellung Der Volkshalle in Watzenborn-Steinberg stattfinden. Bei dieser ©e- legenheit soll auch bas von Rektor i. R. Dalenttn Müller (Hausen) verfaßte historische F e st s p i e l zur Aufführung kommen. Die Aufstellung einer Blockhütte am nördlichsten Ende des Limes wird in Kürze in Angriff genommen, und zwar wird Die Schutzhülle, die an Den Eisteichen (in Der Nähe der Chaussee nach Hausen) steht, entsprechend umgebaut werden. Die Mittel für die Herrichtung und Auf­stellung Der Blockhütte werden durch Stiftungen zusammengebracht.

Weiter beschäfttgte sich Der Ausschuß eingehend

Rente ungekürzt.

Im Laufe des Monats Dezember wird ferner die Ehrengabe für solche versorgunysberechtigten Front- ' fämpfer ausgeschüttet werden, die nach den geltenden Vorschriften die Frontzulage nicht erhalten können und sich in besonders bedürftiger Lage befinden. Diese Ehrengabe war, wie bekannt, vom 2. August als Dem Erinnerungstage Des Kriegsbeginns 1914 Dem Führer durch freiwillige SpenDen zur Der- fügung gestellt worden. Dank den Bemühungen des Reichsarbeitsministers konnte die Spende noch über Den Betrag von einer halben Million Reichsmark hinaus erhöht werden.

Nundfunkprogramm.

Freitag, 4. Dezember.

6.00 Uhr: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Früh­konzert. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10.00: Schulfunk. 11.00: Hausfrau, hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12.00: Buntes Mit­tagskonzert vom Rhein. 13.00: Nachrichten, anschlie» ßend auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Buntes Mit­tagskonzert vom Rhein. 2. Teil. 14.00: Nachrichten. 14.10: Dem Dpernfreunb (XXVII). 15.00: Volk und Wirtschaft. Das Volkseinkommen wieder normal. 15.15:Menschen in Wolken"; Flieger und was sie erlebten. 16: I. Kammermusik. II. Unterhaltungs­musik. 17.30: Die Normung im Handwerk. Von Wilhelm Erlenbach (DDI.). 17.45: Kehraus im Klelderschrank! Ein Funkbericht. 18.00: Musik aus Dresden. 19.00: Klänge Der Heimat (II). Die See­hasen musizieren. (Aus Konstanz). 19.40: Der Zeit­funk bringt Den Tagesspiegel. 20.00: Nachrichten. 20.10: Das Zernick-Quartctt spielt. 20.40: Der deutsche Weg (III). Eine Hörbildreihe. 21.30: Das Zernick-Quartett spielt. 22.00: Nachrichten, anschlie­ßend auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Chormusik. 23.00: Unterhaltungskonzert des Rundfunk-Orche­sters. 24.00 bis 2.00: Nachtmusik.

Zur Vertiefung der Verbindung von Schule und Elternhaus veranstaltete aeftern Die Frauenschule Gießen im Turnsaal Des Lyzeums einen ungemein stimmungsvollen Elternabend. Mit diesem Eltern­abend war gleichzeitig eine Ausstellung verbunden, Die in anschaulicher und vielfältiger Weise zeigte, in welch lebhafter Weise Die Schülerinnen dieser Anstalt für ihre zukünftigen Berufe vorbereitet werden. In dieser Ausstellung war eine stattliche Anzahl von Kleidern zu sehen, die sich die Mädchen nach eigenen Gedanken und auf Grund eigener Handfertigkeit selbst genäht hatten. Man sah Jacken und Blusen, gestrickte und gehäkelte Kleidungsstücke und vieles andere mehr. Sehr interessant waren auch die Dinge, die aus dem Werkunterricht her­vorgingen. Basttaschen und Lampenschirme, Schmuck- und Gebrauchsgegenstände, Dinge aus Holz und Metall herausgearbeitet und in künstlerische Form gebracht, ließen erkennen, daß an der Schule mit großem Ernste gearbeitet wird.

Für den Elternabend selbst war Die Turnhalle prächtig hergerichtet worden. Auf weißgedeckten Ti- chen lagen zahlreiche kerzenbesteckte Adventskränze, tanDen Adventsständer aus frischem Tannengrün; auf jedem Platz fand man außerdem eine kleine Schale mit Weihnachtsgebäck vor, das von den Schülerinnen bei sparsamster Wirtschaft selbst ge­backen worden war, außerdem wurde im Lause Des Abends von den Schülerinnen Tee gereicht, so daß sich insgesamt und schon vom äußeren Eindruck her Das BilD einer großen Familie bot.

Direktor Schelhorn hieß, nachdem einige Schülerinnen in Der Besetzung einer kleinen Haus­musik ein Pastorale von Haydn gespielt hatten, Die Gäste herzlich willkommen, sprach in kurzen Um­rissen über Das Erziehungsziel der Frauenschule, die im Sinne Der Schulreform die Erziehung Der Jugend zum deutschen Menschen wolle, und Dann

Der Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger gab am gestrigen Mittwoch in der Eröffnungssitzung Des Gauausschusses des 4. Reichsberufswettkamvfes Die Richt­linien für diesen Leistungskampf Der deut­schen Jugend.

RSG. Nach Den Eröffnungsworten Des Gau- jugendwalters Der Deutschen Arbeitsfront, Unter» bannsührer Sauer, sprach Der Gebietsführer Der HI-, Brandt. Er begrüßte Den Gauleiter und Die Mitglieder deö Gauausschusses, in Dem die Par­tei, die DAF., Die HI. und alle an der Ertüchtigung Der Jugend beteiligten Organisationen vertreten sind.

Gebietsführer Brand wies darauf hin, In wie starkem Maße es bisher gelungen ist. Die Jugend Zum freiwilligem Einsatz zu bringen. In Hessen- Nassau nahmen am 1. Reichsberufswettkampf 18 000, am 2. Reichsberufswettkampf 33 000 und am 3. Reichsberufswettkampf 56 000 Jungens und Mädels teil. Es läßt sich heute schon voraussagen. Daß auch diese Zahl übertroffen wird.

Sn diesem Jahre steht der Berufswettkampf unter dem besonderen Zeichen des Dierjahrespla- n e s. Hieran wollen wir alle mitarbeiten und un­ter diesem Zeichen treten wir an. Der Reichsbe- rufswettkampf ist aber weiterhin ein starker Aus­druck unserer erfolgreichen Bekämpfung des Bolschewismus.

Gauleiter

und Reichsstatthalter Sprenger

wies auf den großen Eindruck Des Gesetzes hin. Das Der Führer über die Hitlerjugend herausgelassen hat. Er schilderte den freiwilligen Einsatz und die Bewahrung während der Kampfzeit und die Be- rettwilliakett, mit der die Jugend daran ging zu lernen. Jetzt hat die ganze Jugend hier Dienst, wo Freiwilligkeit und Zwang sich vereinen.

In Hessen-Nassau besteht eine gute Tradition. £as Ausbildungswesen ist in unserem Gau zuerst m geordnete Bahnen gebracht worden. Es fehlte an Lehrstellen und Ausbildung. Hier waren es Die Kräfte der Partei, die einsetzten, um die Not Der Jugend zu beseitigen. Der Gauleiter erinnerte Daran mie damals m wenigen Tagen V o r l e h r l i n g s -' verkstatten erstellt wurden, und an die er- taunlichen Leistungen innerhalb eines Jahres, Die nur aus Der Freiwilligkeit zu erklären waren. Heute

f ZT $oIl!rftan?en- daß es mitten im Kampf um seine Existenz steht. Die Werke selbst beginnen Lehrlingswerkstätten einzurichten. Auf diesem Weg gilt es weiterzugehen, Denn lernen mn^ Der Junge, Das Mädel können. Wir wollen das Antriebs- und Ausbeutungssystem nicht wie es heute in Rußland besteht und mie es in Dem liberalisttschen System überall vorhanden war Der Gaulelter bezeichnete es als seine vornehmste Auf- gäbe, die Jugend zu betreuen. Das Vorbild soll Den Anipom geben. 1

-Der Reichsberufswettkampf ist Bestandteil des Schaffens unserer jungen Generation. Deshalb richtete unser Gauleiter an alle die Aufforde- LU n*9' i?3e 2rr,äger Des Reichsberufswetttampfes, Die Deutsche Arbeitsfront unD Die HI , zum Segen unseres ganzen Volkes zu unterstützen.

An lagen und Zugängen zum Schiffe n b e r g. Auf Anregung der Heimatoer- eimgung laßt Das Forstamt Schiffenberg den in- folge der ungünstigen Witterung grundlos ae« morDcnen Jffieg opm Forstgarten zum Schiffenbera so Herrichten, daß Der Aufstieg zum Schi fenberg auch bei schlechtem Wetter möglich ist. Ebenso wird der Hintere Aufgang zum Schisfenberg neu her- genchtet.

ferner befdiäWe sich Der Ausschuß eingehend mtt der Frage Der Beleuchtung Des Weges mn* orkfSv? £ 9 a r 1 c n_ $ u m Schiffenberg. Nach Abschluß Der zur Zett lausenden Derhandlun- gen mit dem Elektrizitätswerk Gießen über Die Jo tenfrage Dürfte Aussicht auf Verwirklichung Die es Planes bestehen, vorausgesetzt, daß Der HMche Staat sich bei der Durchführung des Projekts finanziell beteiligt. d

Besondere Aufmerksamkeit soll auch den Ruhe- banken in der Umgegend Des Schiffenbergs ge- Aen.kt werden. Mit der Herrichtung Der ersten Sante wirb in Kürze begonnen. Weiter wurde Die Aufltellung einer D r i e n ti e r u n g s t a f e I in Der Nahe Des Hinteren Ausgangs oom Schiffenberg be­sprochen. Die Materialfrage, die zur Zeit besondere Schwierigkeiten bietet, soll demnächst entschieden werden.

Zum Schluß wurde yoch über die Ausschmük- kung der Räume auf Dem Schiffenderg verhandelt. Es wurde beschlossen, in jedem Jahre einen bestimmten Bettag hierfür aufzuwenden.

, jeder Versorgungsberechtigte min. bestens die Hälfte seiner Bezüge. Die Erwerbsunfohi, gen werden, was visher nur für die Empfänger einer Pflegezulage galt, von der Anwendung der Ruhens- Vorschriften völlig befreit und erhalten daher ihre

Lundbutter 1,42 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, Das Stück 4 bis 10, Wirsing, % kg 6 bis 10, Weiß­kraut 5 bis 6, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 7 bis 8, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kartoffeln, kg 4 Pf., 5 kg 40 Pf., 50 kg 3 bis 3.50 Mk., Aepfel, K kg 15 bis 25 Pf., Tafeläpfel 25 bis 30, Birnen 15 bis 20, Nüsse 45 bis 60 Pf., Hähne 1 bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1 Mk., Tauben, Das Stück 50 Pf., Blumenkohl 50 bis 70, Endivien 5 bis 8, Lauch 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, Rettich 5 bis 15 Pf.

Neuer Lehrgang bei den Motorsportschulen der 71GKK.

NSG. Der nette Lehrgang bei Den Motorsport­schulen in Hessen in Helsa bei Kassel und W e st - mark in Diez a. d. Lahn läuft in der Zeit vom 4. Januar bis 6. Februar 1937. Anmeldungen hier­zu müssen bis zum 12. Dezember 1936 der Motor­gruppe Hessen in Frankfurt a. M., Lindenstt. 7, vorliegen. Der Anmeldung muß beigefügt sein: Be­scheinigung des zuständigen Wehrmeldeamtes oder Wehrbezirkskommandos, daß Der MelDepflichtige zu einer motorisierten Einheit Der Wehrmacht vor­gesehen ist. Zur Einziehung gelangen nur Wehr­pflichtige, Die für zwei- oder mehrjährige Dienstzeit (nicht 8-Wochen-Kurse) in Frage kommen; außer­dem Freiwillige, die den vom Wehrbezirkskom­mando bestätigten Freiwilligenschein vorlegen.

DNB. Mit Gesetz vom 1. Dezember 1936 hat die Reichsregierung Milderungen der Ruhensvor- schriften des Reichsversorgungsgesetzes beschlossen, du am 1. Januar 1937 in Kraft treten. Die im Gesetz vorgesehenen Verbesserungen erfüllen einige wesent­liche Wünsche der Kriegsbeschädigten und zeigen er­neut, daß die Reichsregierung bemüht bleibt, be- stehende Härten der Versorgung auszugleichen. Hier- nach finden künftig die Ruhensvorschriften Des § 62 Des Reichsversorgungsgesetzes nur noch Anwendung beim Bezüge eines Einkommens aus einer Beschäfti­gung im eigentlichen öffentlichen Dienst. Eine Beschäftigung bei gemischtwirtschaftlichen Betrieben, bei Denen sich also mehr als die Hälfte Des Kapitals im Besitz Der öffentlichen Hand befindet, sowie bei solchen Unternehmungen unD Einrichtungen, Deren Einkünfte auf Grund gesetzlichen Zwanges aufge­bracht werben, gilt nicht mehr als Verwendung im öffentlichen Dienst. Als Mindestbetrag verblieben bisher dem im öffentlichen Dienst Beschäftigten min-

ihre noch heute bestehende Derbundenhett mit ihren ehemaligen Arbeitskameraden und dem Betrieb darzutun. Betriebsführer Niemann feierte Den Jubilar Haussauer als ein Muster von Fleiß und Treue, überreichte ihm ein Diplom Der 3nDuitrie- und Handelskammer, einen Sessel für Das künftige Alter und einen namhaften Geldbetrag. Auch Die Pflichttreue der übrigen Belegschaft, Die zum Teil 10, 12, 19 und 23 Jahre im Betrieb tätig ist, wurde durch ehrende Worte und eine Spende gewürdigt. Berufskamerad Stelzig aus Weimar sprach für die ehemaligen Gefolgschaftsmitglieder, erinnerte an die stets harmonische Zusammenarbeit mit Dem Betriebsführer und erzählte heitere Episoden aus seiner früheren Tätigkeit. Vertrauensrats-Mitglied Krieger Dankte in herzlichen Worten im Namen der Belegschaft für die ausgesprochenen Anerken- nungen und gelobte weiterhin Treue Der Gefolg­schaft. Bei musikalischer Unterhaltung (Herr B u ch - w a l d) und beifällig aufgenommenen humorvollen Vorträgen (Herr Lind vom Stadttheater) blieb Die Belegschaft in angeregter Stimmung noch lange beisammen.

Gchöffengenchi Gießen.

Wegen fahrlässiger Tötung standen Die Angeklag­ten H. Schr. aus Lüdge und W.H. aus Salzböden vor den Schranken Des Schöffengerichts. Der An­geklagte Schr. parkte am 5. April 1936 zwischen 11 und 12 Uhr mit seinem Kraftwagen auf Der Landstraße kurz vor Lollar, ohne sein Fahrzeug vorschriftsmäßig beleuchtet zu haben. Ein von Gießen kommendes Motorrad, besetzt mit dem Fah­rer und einer Beifahrerin, fuhren auf Das Fahr­zeug auf, wobei die Beifahrerin so unglücklick gegen Den Wagen geschleudert wurde, daß sie noch in derselben Nacht an den Folgen der Verletzungen gestorben ist. Das Schöffengericht verurteilte Den Angeklagten Schr. zu Drei Monaten und den Angeklagten H. zu einem Monat Gefäng­nis und zur Kostentragung.

Eine weitere Sttafsache wurde wegen Unzu­ständigkeit an die Große Strafkammer verwiesen.

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