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Das wahre Gesicht des Bolschewismus

Eine Dokumentenschau der Antikomintern in Berlin.

wurde rn ganz China festlich begangen.

Kür deutsch-englische Regelung

großen Politik den Ausschlag geben, ist es

stirn-

glichen Palast.

von Bayern, nach der Sommeschlacht wurde ihm der Orden Pour le märite verliehen. Am 13. Dezember

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dienst und Kriegsgeschichte genossen haben.

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dowitz zum Gesandten in Luxemburg, den sandten in Tirana Dr. von Luckwald zum neralkonsul in Danzig und den Legationsrat von Pannwitz zum Gesandten in Tirana.

mungsmäßig doch bezeichnend, daß die oppositio­nelle Labour-Party, die sich in der letzten Zeit immer mehr in das bolschewistische Fahrwasser begeben hatte, eine schwere Niederlage erlitt. Nach den bisher vorliegenden Meldungen haben die Konservativen 44 Sitze gewonnen, die Labour-Party 81 Sitze verloren. Auch die Liberalen haben 5 Sitze eingebüßt. Aller­dings haben die Konservativen der Labour-Party nur rund die Hälfte der verlorenen Sitze abneh­men können. Den Unabhängigen ist es ge­lungen ebenfalls 42 neue Sitze zu erobern.

Der Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, in dessen Begleitung sich der Stabsamtsleiter der Auslandorganisation Ruberg, der persönliche Referent des Gauleiters, Dr. Ehrich, Adjutant Haus und Gauamtsleiter Dr. Koderle so­wie der neuernannte Landesgruppenleiter von Ita­lien, Ettel, früher Landesgruppenleiter von Kolum­bien, befanden, traf wieder in Berlin ein.

Ge- Ge- Dr.

Die Passagiere werden von den Dampfern Deutsch­land" undQueen Mary" übernommen. Die Fahrgäste, die für den DampferVirginia" gebucht hatten, erhielten die Passage zurückerstattet.

Im Haag wurde das neue Deutsche Heim der Reichsdeutschen Gemeinschaft und der deutschen Kolonie in Anwesenheit des deutschen Gesandten in Holland, Graf Zech, mit einer schlichten Feier eröffnet. Der Leiter der Reichsdeutschen Gemein­schaft, Pg. Surre, stellte fest, daß das Auslands­deutschtum ebenso wie die Heimat bestrebt sei, den vom Führer gewiesenen Weg zur wahren Volksge- meinickaft zu gehen. Diesem Streben soll das neue Deutscye Heim dienen.

Jede Verbindung Englands mit dem Kommunismus muß mit einer Katastrophe enden.

wurde er Kommandeur des bayrischen Max-Joseph- Ordens und erhielt am 20. Dezember 1916 das Eichen­laub zum Pour le m£rite. Nach dem Umsturz verließ er mit dem Charakter als General der Infanterie den aktiven Dienst und wurde Schriftleiter beim RDO. und im Dezember 1924 Ritter des Ordens Pour le mdrite für Wissenschaften und Künste, den jeweils immer nur ein General besitzt. Vor Exzellenz von Kuhl Generalfeldmarschall Graf Moltke, Kriegs­minister von Verdy du Vernois, Generalfeldmarschall

und Schriftleiter beim Reichsverband der Deutschen Offiziere, beging am 2. November seinen 80. Ge­burtstag. Nach bestandenem Abiturientenexamen widmete er sich zunächst dem Studium der klassischen Philologie und vergleichenden Sprachwissenschaften, 1878 promovierte er zum Dr. phil. Dann trat er in die Armee ein. Er besuchte die Kriegsakademie und wurde in den Generalstab versetzt. Eine lange Reihe

Sanitätsbrigadeführer Dr. Dr. Arnulf Streck, der an verantwortungsvoller Stelle in der Reichs­leitung der NSDAP, tätig war, ist im Westsona- torium in Berlin an einem Magenleiden gestorben. Als Mitglied des Bundes Oberland beteiligte er sich am 9. November 1923 am Marsch zur Feld- herrnhalle. Der Reichsärzteführer berief den Dahin­geschiedenen 1934 als seinen Stellvertreter in die Reichsleitung. 1935 und 1936 hatte er die Gesamt­leitung des Sanitätswesens der Reichsparteitage.

Freiherr von der Goltz und General Freiherr von Freytag-Loringhoven. Besonders groß ist die Zahl der Offiziere der alten Armee, die auf der Kriegs­akademie seinen Unterricht in Taktik, Generalstav!

London, 2.Noo. (DNB.) JmObserver schreibtGar- vin, England könne unmöglich für eine unbestimmte Reihe von Jahren seine bisherige Politik des Zwei­fels, des Ausbalancierens und der Zeitvergeudung fortsetzen. Europa würde den hierdurch verursachten Druck nicht aushalten. Innerhalb der nächsten zwölf Monate müsse daher eine klare englisch­deutsche Regelung herbeigeführt werden, wenn nicht eine weitere Kriegsexplosion das gesamte europäische Gebäude in einer Weise erschüttern solle, von der es für England kein Entkommen gebe. Die britische Nation müsse in vollem Umfange a u f r ü st e n , und eine baldige Regelung mit Deutschland auf einer Grundlage herbei- führen, die sich mit den Anforderungen der Ehre und der Vernunft vereinbaren lasse.

Das Britische Weltreich müsse Mittel und Wege zur Verfügung stellen, damit die deutsche Roh- st o f fv e r'so r g un g aus den zahlreichenn briti­schen Hilfsquellen erheblich erleichtert werde. Don mindestens ebenso großer Bedeutng wie das Ko­lonialproblem, sei die Frage der S o w j et- pakte, die nur den Krieg bedeuten könnten. Wenn England diese verhängnisvollen Vertrags­instrumente beschirme oder sich in irgend­einer Form an ihnen beteilige, oder wenn es sich hinter Frankreich und die Tschecho­slowakei als die potentiellen Verbündeten Sowjet- rußlands und des Kommunismus gegen Deutschland stelle, dann werde die Lage für den Frieden tödlich. Die leere Phrase von der kollektiven Sicherheit würde dann in eine kollektive Katastrophe ausmünden. Jede nur denk­bare Verbindung Englands mit Sowjetrußland und dem Kommunismus gegen Deutschland sei der ?roßen Mehrbeit des enalischen Dol­es zuwider. Das englische Volk werde nie­mals hierzu seine Zustimmung geben. Die britische Regierung müsse von einer solchen Politik aus­drücklich Abstand nehmen. Die Tschechoslowa- k e i habe die selbstmörderische Torheit begangen, sich zu einem 600 Meilen langen Korridor zu machen, durch den die Luftstreitkräfte Sowjetruß- lands auf das Deutsche Reich losschlagen könnten. Das sei ein unglücklicher Zustand. Falls Frank­reich unter der Regierung Blum darauf bestehe, an dieser Lage festzuhalten, könne England in keiner Weise für die Folgen verantwortlich gemacht werden.

Schwere Niederlage der Opposilion bei den enalischen Gemeindewablen.

London, 3. Nov. (DNB. Funkspruch.) Gestern fanden in ganz England und Wales mit Ausnahme von London die Gemeindewahlen statt. Ob­wohl bei diesen Wahlen nicht allein Fragen der

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat ernannt: den Gesandten in Luxemburg, Grafen von Podewils-Bürnitz zum Generalkonsul in Kalkutta, den Generalkonsul in Danzig v o n R a -

zeigt. In den einzelnen Abteilungen wird die rote Zersetzungsarbeit in aller Welt dokumenta­risch belegt. Ein besonderer Teil zeigt, w i e Deutschland d e n B o l s ch e w i s m u s ü b e r - wand und die Volksgemeinschaft schuf. Auf der WandflächeSpanien im bolschewistischen Fie­ber" werden die neuesten Bilder des roten Terrors gezeigt. Den Abschluß bildet eine Dokumentensamm­lung über den 7. Weltkongreß der Komin­tern, der die Kriegserklärung Moskaus an die Welt darstellt, über die rote Armee als Armee der Weltrevolution und des Sowjetimperialismus und über die Moskauer Clique um Stalin. Eine Welt­karte zeigt in Verbindung mit einem Schallplatten­vortrag die Wühlarbeit des Bolschewismus in allen Ländern von 1917 bis zur Gegenwart, aber auch das Erstarken der Gegenkräfte in den einzelnen Staaten, seitdem Adolf Hitler den Bolsche­wismus in Deutschland vernichtete.

Der Leiter der Antikomintern, Dr. Adolf Ehrt, schilderte den Angriff des Weltbolschewismus gegen die Kulturstaaten, der in diesem Jahre in ein ent­scheidendes Stadium getreten ist, aber auch die von Monat zu Monat wachsende Gegenbewegung in der ganzen Welt. Deutschland marschiere in dieser Bewegung an der Siptze. Der bolschewistischen Welt­front der Kulturvernichtung, der Gottlosigkeit und des weltrevolutionären Krieges müsse die Ge­meinschaft der aufbauwill i^e n , fried- liebenden Kräfte aller N aYl onen ent­gegengestellt werden.

4300 Arbeiter im Neuyorker Hafen im Ausstand.

N e w y o r k, 3. Nov. (DNB. Funkspruch.) Der

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Der Marschall verbrachte den Tag im Kreise maß­geblicher Persönlichkeiten Nordchinas in Lojang,

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H af e n a r be i te r st r e i k nimmt immer größeren DQn ga^ren roar er Lehrer für Taktik und Kriegs- 43ooan(?n?pnnrhpi?prs rf/i A p h! nVn m I an der Kriegsakademie und wurde 1912 er' 22 L- u 1 e V r 41 I Generalmajor und Oberquartiermeister im Großen Alle Schlichtungsversuche sind bisher ergebnislos ge-, (Zeneralstab. der Mobilmachung trat er als Chef blieben Amerikas größter Passagier- Generalstabes zur 1. Armee unter Generaloberst ? V &er aiP ty«?1 oon Kluck, im Dezember 1915 wurde er General- abend die Ausreise nach Hamburg antreten sollte, j stabschef der 6. Armee des Kronprinzen Rupprecht mußte von der Ausreiseliste gestrichen werden.!' ~ 1 - * ~ . .rr v

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Berlin, 2. Nov. (DNB.) Am Montagnachmit­tag eröffnete Dr. E h r t, der Leiter der Anti-Komin­tern, die große Bilder- und Dokumentenschau aus den Archiven der AntikominternDer Bolsche­wismus". Das ausgestellte Material ist das um- assendste, das bisher zum Thema Bolschewismus geboten worden ist. Die wichtigsten Bild- und Schrift­dokumente aus dem In- und Auslande werden hier der Oeffentlichkeit gezeigt: ein erschütterndes An­klagematerial gegen den Weltzerstörungswahn Mos­kaus.

Halle I zeigt den Bolschewismus ohne Maske in d e r S o w j e t u n i o n, dem Lande, in dem er 19 Jahre herrscht. Zehn Abteilungen geben ein eindringliches, furchtbares Bild von dem Kampf gegen Gott und Religion, dem bolschewistischen Kinderelend, den Folgen der angeb­lichenBefreiung" der Frau, von dem elen­den Lebensniveau des Sowjetbürgers, das sich in den riesigen Preisunterschieden gegenüber Deutsch­land zeigt, von der Kulturschande der s e ch s Mil­lionen Zwangsarbeiter, die in Wäl­dern Sibiriens der Machtgier der bolschewisti­schen Fremdherrschaft geopfert werden, von den grausigen Methoden der GPU. Einzelmord, Massenmord, Geiselmord, und schließlich von dem entsetzlichen Hungerelend, das sich Jahr für Jahr wiederholt.

In Halle II wird der bolschewistische Versuch, auch die übrige Welt diesem Regime des Blut­terrors und des Massenelends zu unterwerfen, ge-

Der Königlich Afghanische Minister­präsident Seine Königliche Hoheit M o b a m e d H a s ch i m Khan, traf in Begleitung des Königlich Afghanischen Außenministers von Paris kommend

au einem Besuch der Reichshauptstadt ein. Zu seinem Empfang hatten sich u. a. der Leiter des Außenpolitischen Amtes, Reichsleiter Rosen­berg, vom Auswärtigen Amt der stellvertretende Staatssekretär D i e ck h o f f, der Chef des Proto­kolls, Gesandter von Bülow-Schwante,der Kommandeur der Leibstandarte Hitler SS.-Ober- gruppenführer Sepp Dietrich, der türkische Bot­schafter in Berlin, Exzellenz Hamdi Arpag und die afghanische Kolonie eingefunden. Eine Ehrenkom­panie der SS.-Leibstandarte Hitler hatte vor dem Bahnhof Aufstellung genommen.

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tenexarnen ab. Drei Jahre war er als Landwlrt- schaftslehrling tätig, dann studierte er an der Land­wirtschaftlichen Hochschule in Weihenstephan und den Universitäten Gießen und Göttingen. Als Diplomlandwirt bestand er noch die Prüfung als Saatzucht- und Tierzuchtinspektor auf der Univer­sität Gießen, wobei er zum erstenmal mit D a r r 6 zusammenkam. Von 1924 bis 1926 war er als Gutsbeamter in Ostpreußen tätig. 1929/30 war er an der Landwirtschaftsschule in Heiligenbell. Schon 1918 schloß er sich dem deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund an und wurde später Mit­glied des Freikorps Oberland. Am 9. November 1923 kam er zum erstenmal als aktiver Mitkämpfer mit der nationalsozialistischen Bewegung zusammen. 1931 trat Arauner in die NSDAP, ein. In der Reichsleitung der NSDAP, wurde er Adjutant Darr6s und Geschäftsführer des Agrarpolitischen Apparates. Bei dem Aufbau des Reichsbauernrates fielen ihm wichtige Aufgaben zu. Neben seiner Tä­tigkeit im Reichsnährstand war Arauner als Stan­dartenführer noch Hauptamtsleiter im Rasse- und Siedlungshauptamt der SS. Mitten aus diesem Schaffen heraus ist er in noch jungen Jahren durch den tragischen Unglücksfall herausgerissen worden.

Die Verhandlungen über die Verlängerung der deutsch-estnischen Vereinbarung über den gegenseitigen Warenverkehr fanden ihren Ab­schluß. Der deutsch-estnische Warenverkehr für das Jahr 1937 wurde neu festaelegt. Die Vereinbarun­gen dürften geeignet sein, die erfreuliche Aufwärts­entwickelung des deutsch-estnischen Warenaustau-, sches auch für das Jahr 1937 sicherzustellen.

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Der 50. Geburtstag des Marschalls T s ch i a n g-

Sslsche Ak­ten Blum. Del je Sowjets oas näher tnn ja nicht glaU' > nicht einmal m Besitzunge« rtsorben habe, in erster Lime sartei und i werde da- dick" b- Ä >r di- AdrH di»-" aet,i5 ite tüfcunß d->

der alten Hauptstadt von China, die heute den Namen Honan führt.

Kunst und Wissenschaft.

125 Jahre Universität Breslau.

Die Festwoche aus Anlaß des 125jährigen Bestehens der Universität Breslau erlebte mit einem Gemeinschaftsabend ihren würdi­gen Auftakt. Außer dem Rektor Professor Dr. Walz, der Dozentenschaft, den Beamten und Studenten hatten sich auch viele ehemalige Stu­dierende eingefunben. In seiner Begrüßungsan­sprache umritz Professor Dr. Walz den Begriff der Gemeinschaft, wie sie im Leben und Wirken der Universität zum Ausdruck komme, und hob her­vor, daß auch die Universität einen Teil der deut­schen Lebensgemeinschaft bilde. Nach einem Rück- blick auf die Vergangenheit wies Professor W a l z auf die besonderen Aufgaben der Breslauer Uni­versität hin. Danach ging der Leiter der Dozenten­schaft, Professor Dr. Rode, auf die Geschichte der Universität ein und legte ein Bekenntnis zu der 1933 aufgerichteten neuen Ordnung und zum alltäglichen Arbeitsdienst für die deutsche Gemein­schaft ab. Die Universität sei keine privilegierte Hierarchie mehr, sondern ein Glied des deutschen Volkes, das wie eine Säule durch alle feine Schich­ten hindurchgehe.

3um 80. Geburtstag General von Kuhls.

General der Infanterie Hermann von Kuhl, einer der bedeutendsten lebenden Militärschriftsteller

Mannen der Bewegung, die im Geist in unseren Reihen mitmarschieren. Mit seinen Hinterbliebenen trauern die gesamte Partei, die Deutsche Arbeits­front, die Gliederungen der Bewegung und dar- über hinaus jeder deutsche Arbeiter. Aber die Fahne, die er mit aufrichten half, wird von der Jugeick), der er so besonders nahe stand, weiter die Zukunft getragen.

ch°" Staat* Roosevelt

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 36: 9650. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch» und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Zranz Joses Schwarz!.

ASG. Als uns die Nachricht von dem tragischen Zllgzeugunglück, das sich am Sonntagnachmittag m Thüringer Wald ereignete, erreichte, dachte keiner daran, daß unter den Todesopfern in:r unserer Besten und Treuesten aus dem Gau Hssen-Nasiau fein könnte. Am Montagnachmittag idjtn verbreitete es sich wie ein Lauffeuer in der sicrteigenosfenschaft und bei den SS.-Kameraden, )as SS. - Standartenführer Franz 3: sef Schwarz, der Treuhänder der Uibeit für den Gau Hessen-Nassau und das ßgnb Hessen bei dem Unfall ums Leben gekom­men ist.

Schier kaum faßbar war die Kunde, daß Partei- geroffe Schwarz, den wir noch am Samstagnach- miiag mit der Sammelbüchse in der Hand an dem bebbteften Derkehrsmittelpunkt der Stadt Frank-

sch, der Hauptwache, sammeln sahen, und dem otig und freudig die Volksgenossen ihr Scherflein nibie Büchse warfen, nicht mehr unter uns weilen los. Hatten ihn doch seine ständige Hilfsbereit- ch:st jedermann gegenüber, fein Verständnis für ifli, die mit Not und Sorgen belastet zu ihm Ionen, rasch populär gemacht. Dor allen Dingen Deren es auch die SS.-Kameraden, denen er in Mrmüdlicher Treue stets Führer und Kamerad ®or. Ja, bis zuletzt noch, wenn er auch infolge Mrieitsübedaftung als Treuhänder der Arbeit die r. SS.-Standarte abgeben mußte, wandten sich eire SS.-Männer doch immer wieder an ihn, um 'Ich an ihm aufzurichten und sich feinen Rat zu toten. So verliert die Frankfurter SS., die er ichn in der schwersten Zeit des Kampfes führte, in ihm ihren besten Freund. Treu, in zäher Hin- gai-e und voller Glauben an den Sieg tat er seinen Saiten Dienst in der Zeit des Kampfes. Die 2. SS.- 6t: nbarte verbankt ihren mustergültigen Aufbau allün Franz Josef Schwarz, der auch in den här- tesi-n Tagen als Führer feinen Mann gestanden

>ie bedeutsamen Tage des Umbruches im Jahrs 193 sehen Parteigenossen Schwarz an hervorra- aeifcer Stelle mitwirken. Und wie er von jeher seii.e Männer betreute, so bewies er auch als Tr uhänder der Arbeit, zu dem er am 1. Juli 1934 enannt wurde, großes Geschick, nachdem er bereits in Jahre 1933 von Gauleiter Sprenger zum Kom- mv ar der Börse bestellt worden war.

ssranz Josef Schwarz ist am 26.5.1896 in Meh- leir am Rhein geboren. Er besuchte das Gymnasium in Bonn und widmete sich später dem Bankwesen. 3m Weltkriege, den er vom Anfang bis zum Ende als Offizier mitmachte, wurde Parteigenosse Schwarz mii dem EK. I und II. Klasse ausgezeichnet. Nach feiner Rückkehr arbeitete er wieder im Bankfach, zul'tzt als Direktor der Dresdner Bank.

Sieben feinem verantwortungsvollen Amt als 3r, uhänder der Arbeit, das sich auf das große Lardschaftsgebiet von der Weser bis zum Neckar, ror. Kassel bis nach Niederlahnstein und an die tziringische Grenze erstreckte, war Schwarz' zum Cvndertreuhänder im Reich für das Bankgewerbe, die Kaliindustrie, das Straßenwalzgewerbe, die Ebckindustrie, die Herren- und Damenmaßschnei- btrei, für Lederwaren, Reise-, Sportartikel und Ausrüstungsgegenstände bestellt worden. Ein Be­weis, welch großes Vertrauen ihm auch der Reichs- arteitsminifter schenkte.

So verliert der Gauleiter und nut ihm der gonge Gau Hessen - Nassau in Franz Zoef Schwarz einen der bewährtesten National- sizolisten, der sich ob seines geraden offenen und anmdehrlichen Charakters allseits größter Bellebt- yeii erfreute. Seine Mitarbeiter verlieren tn ihm ein>n Vorgesetzten, der zugleich Kamerad war, der jtbin zu feinem Recht kommen ließ und immer bmuf bedacht war, die Freude an ^r Arbeit zu heben. Bis zum letzten Atemzuge galt fern Leben der Pflicht und der Arbeit, die er m den Dienst der Volksgemeinschaft stellte. So ereilte ihn auch auf einer Dienstreise nach Serltn, wo er eine Arbeitstagung a l s S o n d e r t r e u h a n - der für das Bankgewerbe im Reich leiten ffltte, das unerbittliche Schicksal.

Dieder ist einer von den Getreuen des Führers, die im Ringen um die deutsche Wiedergeburt in ooiberfter Reihe standen,

Auch der Geschäftsführer des Neichsbauernrates unter den Todesopfern.

ZdR. Berlin, 3. Nov. Bei dem tragisck-n Flugzeugunglück im Thüringer Wald kam auch der Geschäftsführer des Deutschen Reichsbauernrates, Richard Arauner, ums Leben. Arauner ist einer der engsten Mitkämpfer des Reichsbauern­führers gewesen, als es galt, der nationalsozialisti­schen Weltanschauung auch in der Agrarpolitik zum Durchbruch zu verhelfen und nach der Machtüber­nahme durch den Aufbau des Reichsnährstandes die Voraussetzungen für die Durchführung der na­tionalsozialistischen Agrarpolitik zu schaffen. Arau­ner wurde 1902 in Mittelfranken geboren und legte auf der Realschule Weißenburg fein Abiturien-

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