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Obstbautagung in Gießen
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Neuordnung im Gaststättengewerbe
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 21L
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.
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etwas schwächer und wurde weiterhin zugeteilt. Die Preise blieben unverändert zwischen 51 bis 57 Mk.
Dem Bewerber wird nach erfolgreicher Eignungsprüfung eine Bescheinigung ausgestellt; es stebt dann einer Ueberführung in ein Lehrverhältnis nichts mehr entgegen. Die Lehrzeit in allen drei Sparten der Berufsausbildung (Kellnerlehrling,
für die Berufsuntersuchung ist am Tage der Einschreibung eine Gebühr von 1 Mark zu bezahlen.
unverändert an. Bullen brachten durchweg auch Färsen mit Ausnahme der Klasse d,
Kochlehrling und kaufmännischer Gaststättenlehrling) beträgt drei Jahre und kann durch eine Bolontär- zeit nicht ersetzt werden. Lehrlinge sollen künftig nur noch zum 1. April vder zum 1. Oktober jedes Jahres eingestellt werden.
Arbeitsbuch zum 1. März 1936.
In den nachfolgenden Betriebsaruppen darf laut neuester Verordnung des Reichsarveitsministers vom 1. März 1936 ab nur noch beschäftigt werden, wer im Besitze eines ordnungsgemäßen Arbeitsbuches ist. Diese Verordnung gilt sowohl für Arbeiter, als auch für Angestellte:
Der Kälbermarkt brachte einen Rückgang der Zufuhren auf 1041 (1230) Stück, während die Preise eine leichte Erholung, insbesondere für geringe und mittlere Qualitäten, aufweisen, aber für beste Tiere noch etwas nachgaben. Die Qualität war mittelmäßig. Nach ruhigem bis mittlerem Geschäfts- gang wurde zu 28 bis 64 (24 bis 68) Mark ausverkauft.
Industrie der Steine und Erden, Eisen- und Stahlgewinnung, Metallhütten- und Metallhalbzeugwerke, Herstellung von Eisen-, Stahl- und Metallwaren,
Maschinen-, Apparate- und Fahrzeugbau (auch mit Gießerei),
Das warer sowie am 9f mittag t* der deutschen den, als bb Adolf Hitler, NSLStB. durch alle S Gaststätten P von Spende- für die hilfswerl
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13,5
Am Schafmarkt war die Nachfrage ruhiger, die etwas höhere Zufuhr van 171 (144) Tieren wurde bei mittelmäßigem Geschäft geräumt. Preise stellten sich für Hämmel auf 48 bis 50 bis 51), für Schafe auf 39 bis 46 (gegen 33 45 vor 14 Tagen).
40 bis 42 (38 bis 42) anzvgen.
Auf dem Schweinemarkt ist eine Qualitätszunahme zu verzeichnen, daher _________
immer mehr Tiere in die Klaffen A und B eingereiht werden. Der Auftrieb war mit 3443 (3582)
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Roten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Noten................
Preise nach etwas nachgaben, auf 34 bis 41 gegen 35 bis 42 Mark für die Schlachtwertklasse d. Ge- ringe Kühe kamen mit 23 bis 31 Mark
113,75
96,5
101,7
101,5
97
97
108,5 |
4% Oesterreichische Soldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staalsrente v. 1910 *yt% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Bagdabbahn-Anlethe Serie I....................
Da New Gnad Handl' Tod V*'.' Handl I ' des 1» Mitte nis 1 .* das fi ( gekom gefuch Wegei durch mal 3 des iveisrr
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D hat,' l äufa ; m a klär, allei sei. recht NÜgi fern, ohne nach t e n Zuso V als i sumi Stell ten häng' Bezu der ( die U meh beteil sagen überp d o n Hörde äuget
6. Elektrotechenische Industrie,
7. Optische und feinmechanische Industrie,
8. Chemische Industrie,
9. Papierindustrie,
10. Leder- und Linoleumindustrie,
11. Kautschuk- und Asbestindustrie,
12. Baugewerbe und Baunebengewerbe,
13. Großhandel,
14. Einzelhandel,
15. Verlagsgewerbe, Handelsvermittlung und sonstige Hilfsgewerbe des Handels,
16. Geld-, Bank-, Börsen- und Versicherungswesen.
Bettiebe, die Arbeiter oder Angestellte ohne Arbeitsbuch beschäftigen, oder Arbeiter oder Angestellte, die sich ohne Arbeitsbuch weiter beschäftigen lassen, handeln den gesetzlichen Vorschriften zuwider und machen sich strafbar.
Wir empfehlen allen Arbeitskamevaden und Arbeitskameradinnen, sich unverzüglich die Arbeitsbücher ausstellen zu lassen, damit eine Weiterbeschäftigung möglich ist.
res Obst muß erzielt werden. Der Bedarf ist immer noch größer als das Angebot. Die Voraussetzung für die Mehrerzeugung ist geregelte Absatzverhältnisse. Die neue Marktordnung wird auch für das Obst in Anwendung gebracht werden. In Zukunft wird alles Obst in Sammelstellen erfaßt. Scharfe Sortierung der einzelnen Größeklassen ist notwendig. Die Steigerung der Ernten in Verbindung mit Qualitätsverbesserung und Erzielung regelmäßiger Erträge setzt eine stärkere Nährstoffzufuhr von Superphosphat, Kali und Kalk voraus. Pfuhl ist nur dann wertvoll, wenn ihm reichliche Mengen Superphosphat zugefetzt werden. Alle Pflegemaß. nahmen müssen sich gegenseitig ergänzen. Alle Kräfte sind anzuspannen, um das deutsche Volk mit Obst aus deutscher Scholle zu versorgen.
Obmann Bopp empfahl noch, den Bezug von Schädlingsbekämpfungsmitteln auf genossenschaftlichem Wege durchzuführen, um eine Verbilligung herbeizuführen. Er brachte dann ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler aus, in das die Versammlung kräftig einstimmte. Anschließend fand noch eine Gratisverlosung von Obstbäumen, Weinstöcken, Beerensträuchern, Rosen, Pfirsichen, Sämereien und Süßmost statt.
etwa behauptet. Don chemischen Werten zogen Farbenindustrie auf 153,50 (153,25) an. Am Elektromarkt waren AEG. mit 39 (38,75) und Lahmeyer mit 129,25 (128,50) beachtet. Licht
8% Deutsche RetchSanlethe v. 1927 4% Deutsche Retchsanl. von 1984
6Vi% Doung-Anlethe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Ausloj. -Rechten .............
4‘/i% Deutsche ReichSpostschatzan- Weisungen von 1934, I.......
6% ehern.8% Hess. BollSstaat 1929 irückzahlb. 102%)............
*¥?% ehem. 8% Hessische Landes- baut Darmstadt Gold R. 12....
W/o ehem. 4/»% Hess. Lande»
Hypothekenbank DarmstadtLiaui 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandcSb.Goldschuldverschr7 R. 6
Oberhelsen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Aw leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6%% ehem. 4Vi% Franks. Hyp.
Bank-Liqu.-Psandbriese.......
6%% ehem. 4 %% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe.....
*Vi% ehem. 8% Pr. Landerpfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4%% ehem. 7% Pr. Landespfand briesanst., Gold Komm. Lbl.Vl
Steuergutsch.BerrechnungSk. 34-38
blieben zu 129 behauptet. Montanaktien hatten nur kleines Geschäft und auch nur geringe Veränderungen. Harpener 113 (113), Hoesch 89,75 (89,75), Mannesmann 84,65 (85), Mansfelder 126,50 (126,75), Rheinstahl 113 (113,50), Verein. Stahl- werke 81,13 (81,25), später etwa 81,50, Deutsche Erdöl etwas lebhafter mit 110,13 bis 110,40 (110,25). Sonst kamen zunächst zur Notiz: Reichsbank 186,25 (185,75), Hapag 15,90 (16), Nordd. Lloyd 17,25 (16,75), Südd. Zucker 198,50 (198), Daimler Motoren 102—103 (101,75), Westdeutsche Kaufhof 33 (33,25), Metallgesellschaft 117 (117,75), Atu 53,25 (53,25), Allg. ßofab & Kraftwerke 123 (123).
Am Rentenmarkt waren Altbesitz weiter etwas höher mit 110,40 (110,25), während Korn- munal-Umschuldung die höhere Abendbörsenbewer- tung mit 87,25 nicht behaupten konnten, aber mit 87,15 etwas höher als gestern mittag (87,05) lagen. Zinsoergütungsscheine etwa 92,90 bis 93, späte Schuldbuchforderungen 96,65. Don fremden Werten eröffneten 4 v. H. Goldmexikaner mit 8 (7,80).
Auch im Verlaufe blieb das Gefchäft auf allen Marktgebieten sehr klein und nennenswerte Veränderungen zum Anfang traten nicht ein. Vereinzelt bröckelten die Kurse geringfügig ab, so IG. Farben auf 153,25 nach 153,50, Aku auf 52,75 nach 53,25, anderseits erhöhten sich Hoesch auf 90 nach 89,75, Stahloerein auf 81,50 nach 81,13 und Metallgesellschaft glichen ihren Anfangsrückgang aus mit 117,75 nach 117. Die spater notierten Werte wiesen gegen gestern nur kleine Abweichungen auf.
Der Rentenmarkt blieb still. Goldpfandbriefe und Kommunalobligattonen lagen unverändert. Von Liquidations-Pfandbriefen gingen Franks. Pfandbriefbank auf 101,55 (101,75) und Nass. Landesbank Wiesbaden auf 101,25 (101,50) zurück. Stadtanleihen lagen still, etwas niedriger 4,5 Darmstadt v. 26 mit 90 (90,75) und 4,5 dto. o. 28 mit 92,50 (93).
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 3. Febr. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 780 Rinder (160 Ochsen, 68 Bullen, 429 Kühe, 123 Färsen), 385 Kälber, 152 Schafe, 2928 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 35 bis 43 Mark, Bullen 42 bis 43, Kühe 23 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 40 bis 43, Kälber 26 bis 62, Hämmel 48 bis 50, Schweine 51 bis 57 Mark. — Marktverkauf: Rinder lebhaft; Hämmel und Schafe mittelmäßig. Schweine wurden zugeteilt.
; Sammelbüchse । gemut hinau- j Eießen, wie freuöiger hin und Kälte ge man bemerke, I und der schw \ >hrer freiwilli und daß sie d fr N'cht nur voll “ne so große «ammeltä
Viertel bereitete «ammler-Gem etn)Q ändert!,
I ^verkauft w und man neckt wurde.
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Wochenbericht vom Frankfurter produktenmarkt.
Für Brotgetreide ist die Haltung bei geringem Angebot weiter fest. Wetterauer und kur- hessischer Weizen ist kaum angeboten, meist liegt Holsteiner vor. Es wird weiterhin die erhöhte Handelsspanne gefordert, die Mühlen bewilligen aber nur für beste Qualitäten den Mehrpreis. Der Einkauf hat sich angesichts der merklich herabgesetzten Vermahlungsquote für den Monat Februar verringert. Kontingentfreier Weizen wird vereinzelt zum Mühlenfestvreis angeboten. Roggen bleibt von den Lanomühlen weiter gefragt. In verschiedenen Gebieten haben sie sogar Schmie- rigkeiten, sich hinreichend zu versorgen, die erhöhte Handelsspanne wurde daher verschiedentlich bewilligt. Eine Ausnahme bilden die an den Wasserstraßen liegenden Großmühlen, die sich bei ihrem kleinen Kontingent in norddeutscher Ware zu normalem Preis genügend eindecken können.
Braugerste liegt still, da einerseits das Angebot nicht sehr groß ist, zum anderen die Nachfragen seitens der Mälzereien und Brauereien nachgelassen hat. Aus Mittel- und Norddeutschland wird Gerste stärker angeboten bei ermäßigten Preisen. Die kleinen Mengen aus unserem Gebiet kommen nur bei niedrigeren Preisen an. Industrie- gerfte ist vorwiegend von Norddeutschland angeboten. Auch hier sind die Forderungen, obwohl stark abweichend, niedriger.
Hafer ist nur in ganz geringen Mengen vorhanden, die Nachfrage bleibt rege.
Für Futtermittel ergab sich keine roefent» liche Veränderung. Für M a l z k e i m e sind die Preise weiter rückläufig. Kleie und Schnitzel stehen nur in kleinen Mengen zur Verfügung; dagegen werden Futter- und Nachmehle bei nachgebenden Preisen reichlich angeboten. Das Mehlgeschäft blieb unverändert ruhig, Brotmehle sind normal gefragt. Am Rauhfuttermarkt neigten die Preise für Heu und Stroh zu leichtem Nachgeden.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviebniarkt.
War die Nachfrage schon während des ganzen Monats ziemlich ruhig, so zeigte sich in der letzten Woche des Januar eher ein weiteres Nachlassen des Konsumbedarfs. Die Beschickung der einzelnen Märkte war dementsprechend etwas geringer, reichte aber für die Versorgung völlig aus. In preislicher Hinsicht traten kaum Aenderungen gegen die Vorwoche ein, die Märkte wurden überwiegend flott geräumt.
Am Rindermarkt standen 734 (gegen 923) Tiere zum Verkauf, dazu kamen noch 32 la Oester- reicher. Die Qualität war im ganzen gut, entsprach aber nicht überall den Anforderungen. Der lieber» stand bei Kühen ist daher eine Folge nur ungenügend ausgemästeten Viehes. Auch bei Ochsen waren viel geringe Tiere zu verzeichnen, für die die
Auf Anordnung der Landesbauernschaft Hessen- Nassau fand am Samstag im Katholischen Vereinshaus zu Gießen ein
Schulungslehrgang
statt, zu dem sich 150 Baumwärter, Baumpflanzer, Ortsfachwarte für Obstbau, Vorsitzende von Obst- und Gartenbauvereinen und Bürgermeister eingefunden hatten.
Der Leiter der Hauptstelle für Pflanzenschutz in Gießen, Dr. Tempel, sprach über
die Beuorganifalion des Pflanzenschuhdienstes.
Er führte u. a. aus: Ein besonderes Pflanzenschutz- gesetz ist in Ausarbeitung. Durch enge Zusammenarbeit mit den Obstbaubeamten sind die Schädlings- bckämpfungsmaßnahmen leichter durchzuführen. Als Pflanzensanitäter sind die Baumwärter und Baurn- pfleger vorgesehen. Auch in den letzten Obstbau- betrieb muß oorgedrungen werden. Sämtliche Fachwarte für Obstbau sind nun zu Pflanzenschutzwarten des Pflanzengesundheitsdienstes bestimmt worden. Durch monatliche Warndienste werden die Vertrauensmänner auf die erforderlichen Maßnahmen hingewiesen. Dor allem gilt es, die Schäo- linge in den Spezialkulturen rechtzeitig zu erkennen. Ausgabe der Schädlingsbekämpfung im Rahmen der Erzeugungsschlacht ist vor allem das Aushauen und Entfernen der Baumkrüppel und die planmäßige Stamm- und Kronenpflege. Außerordentlich stark tritt der Apfelblattsauger auf, der als d e r Feind im Obstbau bezeichnet werden muh. Wichtig ist der Termin der Spritzung gegen diesen Schädiger. Im Sommer müssen weitere Spritzungen folgen.
Anschließend sprach Landwirtschaftskammerrat ?3 f e i f f e r von der Landesbauernschaft in Frank- urt a. M. über
Fragen der Obstbaulechnik.
Die (Erträge der Obstbäume, so führte der Redner u. a. aus, müssen gesteigert werden. Da ein Drittel des Baumbestandes hungert, muß durch reichliche Stickstoff-, Kali-, Kalk- und Superphosphatgaben der Baum in die Lage versetzt werden, Blütenholz anzusetzen und Früchte zu entwickeln. Dadurch werden die Bäume auch frostwiderstandsfähig. Für alle Baumwärter wird der Berufsausweis gefordert. Durch Wiederholungskurse sollen die Pioniere des Obstbaues auf dem Laufenden gehalten werden. Kein Baumwärter soll einen Baumschulbe- trieb innehaben. Auch die Frage der Feldschützen als Baumwärter wurde besprochen. Bei Neuan- stellungen von Feldschutzpersonal sollte immer ein geprüfter Baumwärter ausgewählt werden. Nur durch harmonische Zusammenarbeit von Orts- bauernführer, Bürgermeister, Ortsfachwart und Baumwart ist Ersprießliches im Obstbau zu leisten. Erstmalig werden in diesem Jahre durch den Reichsnährstand Gutscheine in Höhe von 12 Mark für kostenlose Totalbehandlung von Obstbäumen ausgegeben, wofür ein geprüfter Baumwart eine bestimmte Baumanlage mustergültig betreut. Diese Beispielsbaumstücke sollen den andern Baumbesitzer aneifern. Weiter werden für Anschaffung von Süßmostbereitungsanlagen zu Keltereien und mo» dernen Vodenbearbeitungsgerätschaften Beihilfen gewährt.
Oie Hauptversammlung des Bezirksobstbauverbandes
fand am Nachmittage im gleichen Lokale statt. Heber 350 Mitglieder und Freunde des Ob ft- und Gartenbaues waren anwesend.
Verbandsvorsitzender Ferd. Bopp (Bellersheim) gab zunächst einen Ueberblicf über das abgelaufene Geschäftsjahr und betonte, daß die wiedergewonnene Wehrfreiheit erst durch die Nahrungsfreiheit voll verwirklicht werden könnte. Der Aufruf des Reichs- dauernführers zur zweiten Erzeugungsichlacht fordert auch von uns Obstbauern, alle Kraft zum siegreichen Ende einzusetzen.
Diplom-Obstbauinspektor Rentsch (Friedberg) erstattete den Geschäftsbericht. Im Kreise Gießen der Obstbauinspektion wurden 25 Vorträge gehalten und mehrere Gemarkungsrundgänge durchgeführt. In den Kreisgemeinden Harbach, Utphe, Reiskirchen, Obbornhofen, Queckborn, Burkhardsfelden, Oppenrod, Mufchenheim und Oberhörgern wurden neue Obst- und ©artenbauoereine ins Leben gerufen. In vier Gemeinden wurden Süßmost- kurse abgehalten. Aus Reichsmitteln wurden in zehn Fällen Zuschüsse zum Ankauf von neuen Spritzen gewährt. Insgesamt wurden 110 neue Pflanzungen bezuschußt, die alle den Bedingungen für Sortenwahl und Pflanzweite entsprachen.
Die Rechnungsablage erfolgte durch Paul Hap- p e l (Watzenborn-Steinberg). Die Einnahmen des Verbandes beliefen sich auf 2296,80 Mark, denen eine Gesamtausgabe von 916,41 Mark gegenüber» siebt, so daß ein Ueberschuß von 1180,39 Mark verbleibt, der für die neue Rechnung vorgetragen wird.
An Vermögen sind 3126,31 Mk. aufzuweisen, die sich aus verzinslich angelegten Sparkassenguthaben und Reichsanleiheablösungsschuld zusammensetzen. Nachdem die Rechnung durch die Mitglieder Rehnelt, Beppler und Gengnagel geprüft worden mar, erteilte der Vorsitzende mit warmen Dankes- morten dem Rechner Entlastung und hob dabei die übersichtliche Kassenführung besonders hervor. Der Voranschlag sieht auf beiden Seiten 2450 Mk. vor. Dazu bemerkte der Vorsitzende, daß die Zuschüsse zur Beschaffung neuer Spritzen für die örtlichen Vereine auf 25 bzw. 40 erhöht werden sollten. Im Laufe des Sommers soll die Spritzarbeit an praktischen Versuchen veranschaulicht werden.
Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Vortrag von Kreisbauinspektor Horn (Frankfurt a. TI. - Höchst) über das Thema:
Die Erzeugungsschlacht im Obstbau.
Er führte u. a. aus: Im Obstbau ist die Erzen» gungsschlacht noch nicht gewonnen. Mehr und besse-
Die Arbeitsgemeinschaft, die aus der Reichsbetriebsgemeinschaft Handel und der Wirtfchafts- gruppe Gaststätten und Beherbergungswesen gebildet wurde, hat jetzt Richtlinien für den B e - rufsaufbau und die Nachwuchserziehungen im Gaststättengewerbe bekannt- gegeben.
Diese Richtlinien enthalten die Betriebe, die zur Ausbildung von männlichen und weiblichen Lehrlingen. zugelassen werden können, denn die Einstellung von Lehrlingen setzt die L e h r f ä h i g - k e i t des Betriebes voraus. Erst nach zehnjähriger Berufszugehörigkeit des Betriebsführers oder der mit der Berufsausbildung betrauten Gefolgschafts- Mitglieder ist die Lehrfähigkeit des Betriebes vorhanden. Desgleichen wird die Arbeitsgemeinschaft feststellen, in welcher Zahl pro Jahr in den einzelnen Betrieben Lehrlinge eingeführt werden dürfen.
Junge Volksgenossen, bei denen das nötige Berufsinteresse vorhanden ist, können nach wie vor als Lehrlinge im Gaststättengewerbe Aufnahme finden auf dem Wege über die Fachvermittlung beim zuständigen Arbeitsamt. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft ist eine Lehrstellenvermittlung erst möglich, wenn die Eignung des einzustellenden Lehrlings durch eine besondere Prüfung festgestellt wird. Für die Aufnahme und Gestaltung dieser Eignunasprüfung sind folgende Vorbedingungen unerläßlich:
Nhein-Mainifche Börse.
Behauptet.
Frankfurt a. TI., 1. Febr. Die Börse setzte zum Wochenschluß in ruhiger Haltung uno mit nur wenig veränderten Kursen ein. Von der Kundschaft wurden zum Monatsanfang lediglich einige Limite erneuert, aber Aufträge kaum gegeben. Die Kulisse verhielt sich abwartend und war teilweise zu einigen Glattstellungen geneigt. Die Grundtendenz blieb aber weiterhin fest.
Am Aktienmarkt lagen die ersten Notierungen bei kleinen Umsätzen nicht ganz einheitlich, aber
1. abgeschlossene Volksschulbildung oder mindestens vierjähriger erfolgreicher Besuch einer höheren Lehranstalt,
2. die gesundheitliche Berusseignuna der Prüflinge (Geruch- und Geschmacksproven bei Koch-
-'N
5ranf(urt a.
ZJtrhn
Gchluß- furd
Gchlußk. Abend« börse
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Oatum
31.1
1.2.
31.1-
1.2.
Frankfurt a.M.
Berlin
Frankfurt a. M.
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Gchlußk. Mittag« börse
Schluß« kurs
Gchlußk. Abend« börse
Schlußkurs
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Datum
31.1
1.2.
31.1.
1.2.
Datum
31.1-
1.2.
31.1.
1.2.
4% oeegu Serie 11 ............
5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4/,%Rumän.vereinh.Rentev.l91S 4% Rumänische vercinh. Rente ..
L%% Anatolier ..............
Hamburg-Amerika-Paket .....0
Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0 Norddeutscher Lloyd .........o
«®- für Verkehrswesen Akt. .. o
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz, und Prtvat-Bank... 0
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................o
Dresdner Bank..............o
Retchsbank ..................
«SS.......................
Bekula.................... 10
Fetten & Guilleaume......... 4
^AHA^ektr.Unternehmung. « Rheinische Elektrizität ........r
Rhein. Wests. Elektr..........e
SchuckerlSEo................
Siemens & Halske............7
Lahmeyer LEo...............
Buderus .............. 4
Deutsche Erddl ...............
Harpener....................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 8
Ilse Bergbau ............... g
Ilse Bergbau Genüsse........e
Klöckn erwecke ............... g
ManneSmann-Röhren........0
9,65
6,5
9,2
5,2 37,75
16
16,75 105,75 117,5
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97 110,5 112,75
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ManSfelder Bergbau.........6
Kokswerke .................. 6
Rheinische Braunkohlen .....18
Rheinstahl ..................4
Bereinigte Stahlwerke........0
Otavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.....
3. G. Farben.Jndustrte.......7
Scheideanstalt............... 9
Goldschmidt ................5
RütgerSwerke ............... 6
Metallgesellschaft.............4
Philipp Holz mann...........4
Zementwerk Heidelberg ...... 7
Sementwerk Karlstadt......... 6
Schultheis Patzenhofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Lemberg...................5
Zellstoff Waldhof ............6
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer GaS...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum......... 8
Orenstein & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Thade....................71/,
Accumulatoren-Fabrik.......18
Eonti-Gummi............. 8
Gritzner....................0
Mainkraftwerke Höchst a>M.... 4
Süddeutscher Zucker ........ 10
126,75 -
219,5 113,5
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114 121
118,65
98
53,13
93
120
85,5
125,5 102,13 147,5
79
33,25
291
174
166,25
- 198,5
126,5 120,75
220 113
81,13 18
130
122,5 193
153,25
114,13 121,13 118,25
97,25
98,75 53,4 94,4
119,5 85,4
127
103,25 147
80 32,9
295
174,75
168,5
- 198
31 .Januar
1 .Februar
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
1 Brief
Buenos Aire
0,678
0,682
0,678
0,682
Brüssel ....
41,89
41,97
41,90
41,98
Rio de Ian.
0,138
0,140
0,138
0,140
Sosta .....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,86
54,96
54,79
54,89
Danzig-----
46,80
46,90
46,80
46,90
London .....
12,285
12,315
12,27
12,30
HelsingsorS..
5,415
5,425
5,405
5,415
Paris .....
16,39
16,43
16,41
16,45
Holland ....
168,47
168,81
168,58
168,92
Italien.....
19,80
19,84
19,80
19,84
Japan......
0,717
0,719
0,716
0,718
Jugoslawien
5,654
5,666
5,654
5,666
Oslo..... :
61,69
61,81
61,61
61,73
Men......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,15
11,17
11,13
11,15
Stockholm...
63,34
63,46
63,27
63,39
Schweiz ...
80,87
81,03
80,84
81,00
Spanien....
33,97
34,03
34,00
34,06
Prag.......
Budapest ..
10,28
10,30
10,29
10,31
Neuyork ...
2,458
2,462
2,456
2,460
Berlin, 1 .Februar
Geld
Ärie,
2,408
2,428
41,76
41,92
54,53
54,75
12,235
12,275
16,36
16,42
168,16
168,84
61,40
61,64
—
—•
63,05
63,31
80,66
80,98
33,66
33,80
—
—


