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Schwurgericht in Gießen

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welch kleine

wieder laut:

1142,410

8.

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nicht zuletzt gehört, ein

915,810

801,040

1493,990

1453,360

1428,640

einer solchen Hebung bewußt. Die des Reichsluftschutzbundes konnten die Hebung zur vollsten Zufrieden-

5.

6.

7.

Notwendigkeit Beauftragten feststellen, daß heit verlief.

1715,800 km

1534,280

1580,400

kündigte ein Trompetensignal den Beginn der Hebung an, und schnell lag das ganze Dorf in tiefem Dunkel. Die Einwohnerschaft war sich der

Deutschland)

Warszawa II" (Hynek, Polen)

Polonia IP (Burczynski, Polen) Sachsen" (Bertram, Deutschland)

Maurice Mailet" (Dolfus, Frankreich)

Augsburg" (Frank, Deutschland)

Bruxelles" (Quersin, Belgien)

Der Führer jagte: Die 136 Menschen auf einem Quadratkilometer in Deutschland können selbst bei den größten Anstrengungen und genialster Ausnutzung des vorhandenen Le­bensraumes ihre vollkommene Ernährung aus dem Eigenen nicht finden. Um wieviel mehr ist es daher Pflicht eines jeden, diese vom deutschen Bauern mühselig dem Boden abgerungenen Erntevorräte vor dem Verderb zu schützen.

Feinheiten, welche Schnelligkeit und welche körperliche Anstrengung dazu lässiges Faustballspiel zu zeigen.

Ein weiterer Vorwurf wird immer

Am kommenden Sonntag findet ein Marathonlauf in Weilburg statt, zu dem bis jetzt 55 Läufer ge­meldet haben. Diese Zahl bedeutet für diese lange Strecke über 42,2 Kilometer eine Rekordzahl. Auch ist der Lauf deshalb von besonderer Bedeutung, da fast alle Läufer alteMarathonhasen" sind und in der Sportwelt guten Ruf haben Sind doch 5 Läufer aus der Olympiakernmannschaft dabei, die diesjährigen Gaumeister ebenfalls und ferner Läu­fer, die bereits ihr Können mehrfach unter Beweis gestellt haben. Durch diese gute Besetzung ist mit einem scharfen Rennen zu rechnen. Dafür bürgen die Namen wie Gerhardt (Pol.-Sportverein Ber­lin), Bertsch (VfB Stuttgart), Böder (BSC. Comet, Berlin): Orbanz (Post-Sport Dresden). Kreglinger /Marinesportverein Wilhelmshaven), Röffke (Essen). Aber auch der Gaumeister des Gaues XII, Bernd (VfB. Diez), wird in der Spitzenaruppe ein ernstes Wort mitreden. Wer deshalb als Sieger aus diesem

3.Zürich III" (lilgenfamp, Schweiz) 4.Deutschland" (Götze jun.,

schossen hatte. Der Ehrenpreis des Reichsverbandes, ein großer Bronzekranz mit Silberschleife, eine Mauserbüchse und der wertvolle Wanderpokal des Gaues wurden ihr zuteil. Es folgten dann die Mannschaften von MarburgReichsbahnsportver­ein" mit 688, BebraTreff" 687, Hörnsheim 674, Viermünden 669 und Hersfeld mit 644 Ringen.

Landesmeister der Altschützen wurde Wilhelm S a l z m a n n , BebraTreff", mit dem vortreff­lichen Ergebnis von 157 Ringen. Die Nächstbesten waren Lehnert, FrankfurtAllianz" 154, Schneider, Niederwalgern 154, Thiele, Viermünden 154, Schmidt, Krofdorf 152, Bingel, Bortshau­sen 151, Wagner, Altenhaßlau 151, Leicht, Krofdorf 150, Ries, Oberursel 150, Horn, BebraTreff" 150, Kuba und Hagemann, Alten- haßlau, mit je 149 Ringen.

Unter den Jungschützen erschoß die Mann- schäft des Vereins Harleshausen bei Kassel mit 607 Ringen die Gaumeisterwürde. Sie erhielt neben einer Mauserbüchse ein schönes Bild des Führers als Ehrenpreis. Ihr folgten Frankfurt Allianz" mit 600 Ringen. Limburg mit 596, Kor­bachHorrido" mit 587, Flechtdorf mit 571, Mar­burgReichsbahnsportoerein" mit 536, Blitzenrod

Der Gau Hessen des Reichsverbandes Deutscher K l e i n k a l i b e r s ch ü tz e n - Ver­bände, Fachgruppe 2 des Deutschen Schützenver- bandes im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen, hielt in Hersfeld sein diesjähriges Gauschießen ab. Aus den 14 000 Mitgliedern, dieser größten Schützenorganisation im Gau, die am 31. 12 36 im Deutschen Schützenoerband im DRL. aufgeht, waren die 130 Besten dazu zusarnrnengezogen Sie hatten sich vorher in drei Ausscheidungskämpfen im Laufe des Sommers als Sieger bewähren müssen. Die Stadt des heiligen Lullus bot gastliche Auf­nahme.

Der Wettkampf bestand in 15 Schuß in den drei Körperlagen auf 50 Meter gegen die Zwölfer­scheibe. Entsprechend der wehrsportlichen Einstellung des Verbandes war nur einfache, offene Visierung gestattet und alle den strengen Hebungsbedingungen nicht entsprechenden Anschlagserleichterun­gen ausgeschlossen Das Wetter war gut.

In der Altschützenklasse errang die Mann­schaft (5 Schützen) bes Vereins Altenhaßlau mit der hervorragenden Ringzahl von 740 die Gaumeisterschaft, die der vorzügliche altbewährte Verein bereits im Jahre 1934 schon einmal er*

lipp und Wilhelm Loh werden in der Erinne­rung an die damaligen Anfänge wach. Diele blie­ben über ein Jahrzehnt in der ersten Mannschaft, viele wurden berufshalber daran gehindert. Aber ihr Geist blieb immer in den Faustballern wach und mit Stolz dürfen sich die 1846er neben den ewigen Gegner Tgm. Friedberg den Faustball­pionier des Hessengaues nennen. Der Erfolg für die treue Anhänglichkeit zu diesem Spiel zeigte sich bei den alljährlichen Gaumeisterschaften, die unsere Faustballer mit einigen Unterbrechungen im alten Gau Hessen errangen, zeigte sich bei den vielen Turnieren des I. G. Sportvereins Ffm., wo sowohl die erste wie die zweite gegen deutsche Meistermannschaften große Erfolge erfochten, zeigte sich nach der Neuordnung der Gaue bei den Faust­ballmeisterschaften des Gaues XII im R. f. L., wo die Faustballmannschaft sich nun seit 3 Jahren un­unterbrochen in harten Kämpfen gegen Mannschaf­ten aus Kassel, Hanau und dem Lahn-Dillkreis siegreich behaupten konnte. In diesem Jahre ge­wann sie wiederum nach 7 harten Spielen in der Aufstellung: Rudi Riexinger, Karl Pfeffer, Karl G r ü n i g, Hans Königer und Walter Loh die Gaumeisterschaft und damit die Berechti­gung zur Teilnahme an den Vorspielen zur deut- scheu Meisterschaft in Koblenz. Auch entbehrt die erste Mannschaft mit ihremLangen" (Rudi Riexinger) weit über die engere Heimat hinaus einer gewissen Berühmtheit nicht. So freuen sich allemal die Frankfurter, an ihrer Spitze der lang­jährige deutsche Meister Licht-Luftbad Ffm., gegen die Gießener antreten zu können.

Ein von weither besuchtes Faustballtumier ist daher auch die Faustballrunde des Tv. 1846 Gie­ßen, die in diesem Jahre zum 12. Male ausge­tragen wurde Auch hier sehen wir immer wieder die Vereine unserer nächsten Umgebung und die Mannschaften aus Frankfurt und weiter her. In über 50 Spielen kämpfen in vier Klassen die Turner und Turnerinnen um schöne Wanderpreise der Stadt Gießen, des Ehrenmitglieds Schneider in Butzbach und des Vereins selbst.

Mögen diese Zeilen einen kleinen Einblick in den erlebnis- und erfolgreichen Faustballbetrieb geben und unter allen Mitgliedern, jungen sowie alten, werben. W. L.

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Jubilars und ntwicklung des das gute Ein* ' und der Ge* igeschenk. Ober* ifchm Abteilung renben Worten, nn schloß sich ng an. Direktor der Technischen i lassen, zu der ückwünschte den ieine Derö/ensk n HvWe und A Blumen. Der Feierstunde, die »pelquartetts um« Jubilar dankte m Dank auch die ach wie vor seine erles, das er seit gute Einvernch i zu pflegen und erschien der gt- :oDinj Oberhesie» der Spitze, und [ify Glückwünsche

über einem Jahrzehnt dieses Spiel betreiben und ragt sich, ob der Faustball denn eigentlich einen olchen Reiz ausübt und lächelt vielleicht auch über die großenKinder", die unablässig diesemAlt­herrenspiel" huldigen. Alle diese Zweifler laden wir herzlich zu einer Uebungsstunde ein, sie werden dann merken, welch große Hebung, welch kleine

FriedrichSchaumburg unternahm im Kölner Stadion einen offiziellen Rekordversuch über 2000 m, der ihm mit einer Zeit von 5:27,4 Minuten gelang. (Schirner-M.)

Das amtliche Ergebnis der Gordon- Bennett-Freiballon-Wetlfahrt.

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55 Läufer starten - Leichtathletikkampf GießenWeilburg.

<£ 21 u s dem Horlofftal, 1. Okt. Dank dem guten Beispiel der Provinzialstraßenverwaltung, die den Obstbehang erst Ende September oerstel- gerte, haben auch die Privatbaumbesitzer das Ern­ten des Winterobstes bis zur Baumreife hinausgeschoben Jetzt erst ist man dabei, die Spät­äpfel und -birnen zu pflücken. Gerade in letzter Zeit sind die Früchte noch zur Dollentwicklung gekom­men. Der Handel mit Winterware hat eingesetzt. Wirtschaftsobst kostet 810 RM während die edlen Tafelobstsorten wie Blenheim, Boskop. Gelber Edel­apfel und Renetten mit 1518 RM je 50 Kilo­gramm bezahlt werden. Gut sortierte Ware erzielt noch einen höheren Preis. Der Winterraps ist schon aufgelaufen, die Vorbereitungen für die Winxersoat sind getroffen. Schon wurde auch der erste Roggen ausgestellt Wegen der stark auf- tretenden Schnecken hält man mit der Allgemein­bestellung bis nach Eintritt der ersten Fröste zu­rück. Trotz der nassen Herbstwitterung wird man­cherorts auch über eine Vermehrung der Feldmäuse geklagt, besonders auf den angrenzenden Grund­stücken von Rainen und Wüstungen Auf den Feldern sieht man in diesem Jahre erstmalig Aecker mit Saubohnen (Pferdebohnen) und Sonnenblumen bestellt, ein Zeichen, daß den im Rahmen der Erzeugungsschlacht gestellten For­derungen über Zwischen- und Zweitfruchtbau ent­sprochen worden ist

Kreis Alsfeld

# Oder-Ohmen, 1. Okt Gestern wurde das Obst an der Provinzial st raße Rupper- tenrodOber-OhmenUnterseibertenrod versteigert. Die Preise lagen für Tafelobst, wie Goldparmäne, Kardinal usw in angemessener Höhe, abnefphr,n von direkten Liebhabergeboten, die wesentlich darüber hinausgingen Im Durchschnitt stellte sich der Korb auf 34 Mark. Tafelbirnen kosteten chensoviel, Honigbirnen waren billiger; für 1 Mark war schon ein Kord zu haben.

. Homberg, 1 Okt Die D b ft d e r ft ei­ne r u n g an den Provinzialstraßen fand in die­sen Tagen statt Es wurden im allgemeinen hohe Preise erzielt Der Steigpreis mußte sofort nach dem Gebot an Ort und Stelle entrichtet werden.

Preußen.

Kreis EDehlat

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Richard Hofmann darf sofort spielen.

Mit besonderer Freude begrüßten die Dresdener Fuhballfreunde die Amnestie des Reichssportführers, die nach einer Mitteilung der Pressestelle des Gau* fachamtes Sachsen bewirkt, daß der vielfache deutsche Nationalspieler Richard Hofmann nicht erst den 25. Dezember abwarten muß, sondern sofort spiel- berechtigt ist. Wie der Dresdener SC. aber erklärte, wird Richard Hofmann am kommenden Sonntag im Punktekampf gegen Wacker Leipzig noch nicht Mitwirken.

Gporkamt »Krast durch Freude^.

Heute folgende Kurfe:

Allgemeine Körperschule, Frauen und Männer: Don 20.30 bis 21.45 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.

Schwimmen, Frauen und Männer (Anfänger und Fortgeschrittene): Don 20.30 bis 21.30 Uhr und 21.30 bis 22.30 Uhr im Dolksbad.

NeueKdF."-Sportkurse ab 1. Oktober.

Außer den bereits bestehenden Sportkursen wer* den auf der Geschäftsstelle, Schanzenstraße 18, Neu- anmelöungen für folgende Sportkurse angenom­men. Das kostenlose Sportprogramm, das über alles Wissenswerte unterrichtet, ist auf der Ge­schäftsstelle und in sämtlichen Ortsgruppen und Be­trieben erhältlich.

Allgemeine Körperschule: Mittwochs von 20.30 bis 21.40 Uhr, Lyzeum, erstmalig am 7. Oktober.

Kleinkindergymnastik (für Kinder von 3 bis 10 Jahren): Dienstags von 15 bis 16 Uhr, erstmalig am 6. Oktober; Freitags von 15 bis 16 Uhr, erstmalig am 1. Oktober. Hebungsstätte: Frank­furter Straße 60, Gartenhaus.

Schwimmen (für Männer und Frauen ge­meinsam): Dienstags von 20 bis 21 Uhr, erstmalig am 6. Oktober; Freitags von 20.30 bis 21.30 Uhr, erstmalig am 2. Oktober; Freitags von 21.30 bis 22.30 Uhr, erstmalig am 2. Oktober.

Schwimmen (nur für Frauen): Dienstags von 21 bis 22 Uhr, erstmalig am 6. Oktober. Uebungsftatte: Dolksbad, Seltersweg.

Reiten (für Männer und Frauen): Montags von 21 bis 22 Uhr (5. Oktober); Dienstags von 21 bis 22 Uhr (6. Oktober); Donnerstags von 21 bis 22 Uhr (1. Oktober); Freitags von 20 bis 21 Uhr (2. Oktober); Freitags von 21 bis 22 Uhr (2. Oktober).

Anmeldungen für Reitkurse werden auf der Kreisdienststelle, Gießen, Schanzenstraße 18, ent* gegengenommen, für alle übrigen Kurse bei Dem Uebungsleiter.

SchMchießen der MinkMelschiitzen im Gau Hessen Auch heimische Schützen erfolgreich

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Rennen hervorgehen wird, läßt sich schwer sagen. Die Weilburger und mit ihnen die Gießener, wür­den es sicherlich gerne sehen, wenn Gerhardt den Sieg erringen würde. Gerhardt stammt aus Weil­burgs Mauern und stand lanae Zeit in den Reihen der Spielvereinigung 1900 Gießen.

Mit Rücksicht auf die Uebertragung der Führer­rede vom Erntedankfest auf dem Bückeberg wurde der Start auf 14.30 Uhr angesetzt. Die Strecke führt vom Marktplatz Weilburg ins Weiltal über Weil­münster bis Kilometerstein 20,4 vor Emmershausen und wieder zurück zum Ziel, das auf dem Sport­platz an der alten Kaserne liegt.

Damit den Sportanhängern die Wartezeit ver­kürzt wird, findet auf dem Sportplatz ein leichtathle­tischer Klubkampf zwischen Gießen und Weilburg statt. Während dieses Kampfes wird der jeroeilige Stand des Rennens bekannt gegeben.

das Faustballspiel fei kein Kampfspiel. Der Kampf Mann gegen Mann" fällt zwar weg, da die Mannschaften durch die Leine getrennt sind und in ihrer Spielhälfte bleiben. Doch wer als Zuschauer den Kampf um die Entscheidung bei Punktgleich­heitmiterlebt" hat, den Kampf der Hinterleute, den Kampf der Schnurspieler mit den Bällen der Gegner, der ist noch jedesmal mit der Heberzeugung vom Platze gegangen, ein spannendes, vielleicht so­gar ein aufregendes Kampfspiel gesehen zu haben.

Als in den Jahren 1921/22 der Faustballspiel­betrieb in den Hebungsplan bes Turnvereins auf- aenommen wurde, konnte niemand ahnen, daß dieses Spiel sich als einziges ununterbrochen durch die Reihe der Jahre hindurch behaupten würde und sich soaar zu einer ganz beachtlichen Höhe ent­wickelte Selbst noch Jugendturner, geroann die da­malige erste Mannschaft gegen alte kamvferprobte Faustballmannschaften die Gaumeisterschaft des alten Hessengaues. Altbekannte Namen wie: Ernst Freitag, Hans Heismar, Heinr. Phi-

45 Jahre FaustbaN-pflegestätie. Zum 90. Jubiläum des Tv 1846.

Seit über 15 Jahren sind unsere Turner in eifrigen Uebungs» und Wettspielen auf dem Os- waldsgarten vor der Turnhalle des Turnvereins 1846 in Gießen zu sehen. Bei gutem und schlech­tem Wetter bis spät in die Dunkelheit hinein, halten die Spieler im Spiel aus. Mit fröhlichem, aber auch ernstem Kampfeifer suchen sie hier Er­holung von der Tagesarbeit, bereiten sich auf die alljährlichen Verbandsspiele und freundschaftlichen Begegnungen mit den benachbarten Vereinen vor.

f)er Laie ist vielleicht erstaunt über den Eifer und die Ausdauer, mit der einige Turner schon seit

wie mit Rücksicht daraus, daß er wegen des gleichen Delikts vorbestraft ist, mildernde Umftänbe nicht in Frage. Bei der Angeklagten A l t m ü 11 e r wurde bei der Strafzumessung weitgehend berücksichtigt, daß sie von Anfang an ein reumütiges Geständnis abgelegt hat.

Ireigesprochen

Unter dem Vorsitz des Landgerichtsdirektors Dr. Speckhardt Anklagevertreter Gerichtsassessor Dr. Bechtold, Verteidiger Rechtsanwalt Schnei­der in Gießen verkündete das Schwurgericht gestern folgendes Urteil:

Der Angeklagte Karl Hamel aus Frankfurt a. M. wir haben über den Sachverhalt bereits berichtet. D. Schriftltg.. wurde von der Anklage des Meineids f r e i g e s p r o ch e n. Die Kosten des Verfahrens fallen der Staatskasse zur Last.

In der Urteilsbegründung führte der Vorsitzende aus, daß zwar eine Anzahl Zeugen ungünstig, an­derseits aber andere Zeugen günstig für den An­geklagten ausgesagt haben. Da der Hauptbelastungs- zeuge nur zögernde und unbestimmte Angaben machte, konnte das Schwurgericht allein auf Grund der Sachverständigengutachten nicht zu einer Ver­urteilung des Angeklagten kommen, zumal ein großer Teil der Zeugen dem Angeklagten das denk­bar günstigste Leumundszeugnis ausgestellt hatte.

Ö Allertshausen, 1. Okt. Der Krieger- verein veranstaltete ein Preisschießen bei dem mit Kleinkaliber auf 50 Meter Entfernung zu schießen war. Die Kameraden zeichneten sich in die Ergebnisliste in folgender Reihenfolge ein: 1. Joh. Heinrich Nachtigall, 2 Bürgermeister Schubach, 3. Karl Hofmann, 4. Karl Börbächer, 5 Philipp Schnecker, 6 Wilhelm Schneider, 7 Adam Pfeif (Londorf), 8. Joh Scheid (Allendorf a. d. Lda.), 9. Heinrich Schuch (Treis a. d. Lda.), 10. Heinrich Delloff, 11. Joh Nachtigall jr., 12. Moritz Cosse- ment (Climbach), 13. Kurt Grube, 14. Heinrich Hill- Järtner, 15. Heinrich Römmer (Treis a d. Lda.), 6. Georg Waldschmied. Die Reihenfolge der vor­genannten Sieger mußte durch Stechen entschieden werden. Drei Schützen erzielten je 36 Ringe, zwei Schützen schossen je 35 Ringe.

oo E b e r st a d t, 1 Okt. Am vergangenen Sonntag hielt die hiesige Ortspolizeibehörde in Ver­bindung mit dem Reichsluftschutzbund eine Ver­dunkelungsübung ab Pünktlich um 20 Uhr

mit 517 Ringen. Don den Einzeljungschützen konnte das anmutige Fräulein Emmi Schlitzberaer, Harleshausen, das 109 Ringe in tadellosem Anschlaa erschossen hatte, mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet werden. Die Gaumeisterschaft erschoß Ludwig Pa- lovich, FrankfurtAllianz", mit 144 Ringen Da­nach erreichten: Karl Schmitt, Oberwallmenach 141, Karl Schreiber, Adorf 139, Hch. Pohlmann, Flecht­dorf 138, Ernst Rockel, Blitzenrod 137, August Schmitt, Limbura, Walter Schade, Homberg (Bez. Kassel) und Ludwig Hack, Fronhausen, je 136, Karl Aschenbrenner, Harleshausen 135, Albert Brüh­mann, KorbachHorrido", und Albert Mehlhaus, Limburg, je 134 Ringe.

Zahlreiche wertvolle Ehrenpreise, teilweise Stif­tungen von Firmen und von Freunden unseres Sportes, unter denen die Stadt Hersfeld mit einem schönen Bilde der Stadt besonders genannt fei, konnten verteilt werden.

Beim Schießen der Kreis svortleiter (3 Schuß stehend freihändig) erschoß Adam H a ge­rn a n n , Gelnhausen, den ersten Preis mit 32 Ringen. Ihm folgten Lotz, Freiendiez, mit 31 und Köhler, Wildungen, mit 30 Ringen

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* Launsbach 1. Okt. Die anläßlich bes 10- jahrigen Bestehens des Obst- und Ga r te n = bau Vereins 2a u.n sbach im Saale der Gast­wirtschaft Rinn veranstaltete Ob st- und Gar­tenbauschau war sehr gut beschickt. Die zur Schau gebrachten Früchte, Gemüse, Konserven und Blumen und alles dem Obst- und Gartenbau die­nende Material war erstklassig. Die ganze Schau bot ein herrliches Bild für die Besucher Auch die bei der (Eröffnungsfeier anwesenden Fachleute Kreisobstbauinspektor K i l p, der Direktor der Landwirtschaftsschule Wetzlar, Dr T r a u t man n, und der Leiter der Hessischen Hauptstelle für Pflan­zenschutz Dr. Tempel-Gießen waren des Lobes voll von dem, was zu sehen war. Sie hielten sehr interessante Vorträge, die mit großer Aufmerksam­keit ausgenommen wurden. Trotz der ungünstigen Witterung am Sonntag war der Besuch auch aus den Nachbarorten gut. Ein Vortrag über .'Obsternte und Sortierung", sowie ein Filmvortrag -Deutsches Obst" ergänzten die Veranstaltung. Die Muhe, die sich der Obst- und Gartenbauverein mit dieser Schau gemacht hat, hat ihren Zweck erfüllt. Erne schone Nachfeier belohnte die Mitglieder und deren An­gehörige für ihre große anstrengende Arbeit.

Rodheim a d. Bieber, 1 Okt Gestern verließen die letzten fünf der diesjährigen Jce-u - Kinder nach vierwöchigem Aufenthalt unseren Ort, um die Heimreise nach Solingen-Wold anzu­treten Wer Gelegenheit hatte, die Abschiedsum­armungen zu beobachten, der kann sich ein Vi d da­von machen welch herzliche Aufnahme die kleinen Gäste bei ihren Pflegeeltern fanden, und hatte die Gewißheit, daß der Wille des Führers, erholungs­bedürftige Stadtkinder in gesunder Land lüft liebe­volle Pflege angedeihen zu lassen, in Rodheim vollinhaltlich in die Tat umgesetzt worden ist Hof­fentlich gehen die beim Abschied von allen Beteilig­ten geäußerten Wünsche auf ein frohes Wiedersehen im nächsten Jahre in Erfüllung.

Briefkasten der Redaktion.

Rundfunkübertragung der Proklamation des Aüh- rers. Bei der Wiedergabe der Proklamation des Führers vom Reichsparteitag der Ehre am vorigen Montag im Rundfunk handelte es. sich um eine Uebertragung von der Wachsplatte, die bei ber 23er» lesung der Führer-Proklamation durch den Gauleiter W aJj n e r hergestellt worden war Die Stimme, die von den Rundfunkhörern bei ber Uebertragung am Montag gehört würbe, war also biß Des Gauleiters Wagner.

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Am morgigen i % Louis Ze> , ^b. Dittmani ; ",eit feiern. Das Gesundheit. Deck 'i mithelfen, miaen Obst°er- Ntrafoe T* Wtt g* ÄÄ 1

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Arn gestrigen Donnerstag oerhanbelte bas Schwurgericht unter Ausschluß ber Oeffentlichkeit gegen ben 61 Jahre alten Heinrich Kraut, wohn- jaft in Robheirn o. b. H., unb gegen bie 40 Jahre alte Luise A l t m ü 11 e r , in Bao Hornburg. Die Angeklagten würben beschulbigt: Kraut einer voll- enbeten Abtreibung, eines Abtreibungsoersuchs unb einer Beihilfe zu einem Abtreibungsversuch, bie Altrnüller eines versuchten Abtreibungsversuchs, beide gewerbsmäßig hanbelnd

Das Schwurgericht verkünbete, nachbem bie Oeffentlichkeit wieberhergestellt war, folgenbes Urteil:

Der Angeklagte Kraut wirb wegen gewerbs­mäßiger Abtreibung zu einer Zuchthausstrafe von a ro e i Jahren unb sechs Monaten, abzüglich zwei Monate Untersuchungshaft, bie A l t- müllet wegen bes Versuchs ber Abtreibung zu einer Gefängnisstrafe von zehn Mona­ten, abzüglich vier Monate Untersuchungshaft, ver­urteilt. Beiben Angeklagten würben bie Kosten bes Verfahrens auferlegt.

In ber Urteilsbegrünbung mürbe ausgeführt, baß bei bem Angeklagten Kraut Gewerbsmäßigkeit als erwiesen angesehen würbe, während das Schwurgericht bei ber Angeklagten AltmÜller bies nicht als erwiesen ansah. Bei bem Angeklagten Kraut kamen wegen seines verbrecherischen Wil­lens unb seiner leichtfertigen Hanblungsweise, so-

Der Polnische Aero-Club hat soeben bie amtlichen Ergebnisse ber Gorbon-Bennett-Freiballon-Wettfahrt festgestellt, bie am 30. August b. I. von Warschau aus stattfanb. Den ersten Platz hat ber belgische Ballon Belaica" mit 1715,800 km errungen. Das amtliche Ergebnis:

1.Belgica" (Demuyter, Belgien)

2.Lopp" (Janusz, Polen)