rung
über
Kreisleitung Wetterau der NSDAP.
des Arbeitsbeschaffungsprogramms des Führers.
überipielleiter Th silöer hat Karl L Damen: Gerhardt
Wenn die leichten, klingenden Melodien
1 Fortsetzung.
Nachdruck verboten!
den
Die
Auch -er letzte Arbeitslose mutz unterqebracht werden.
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barsten Erfolge ist auf dem Gebiet der Arbeitsbeschaffung erzielt worden. Nur noch ein verhältnismäßig kleiner Teil Erwerbsloser ist vorhanden. Auch für diese Arbeit schaffen zu helfen, hat der Reichsschatzmeister die 8. Reichslotterie für Arbeitsbeschaffung angeordnet. Durch die Mitarbeit und Unterstützung aller muß es gelingen, auch dieser Lotterie wieder zum Erfolg zu ver-
Zungmäde veipflich una im ganzen OSergau H'ssen-TIasiau.
Das Kreisamt Gießen kündigt in einer Bekanntmachung an, daß der Bau der Reichsautobahn im Kreis Gießen durch die Gemarkungen der Gemeinden Steinbach, Oppenrod, Reiskirchen, Beuern, Winnerod, Bersrod, Saasen, Reinhardshain, Beltershain und Lumda führen wird. Der Bauplan mit Beschreibung liegt bis zum 10. Oktober auf dem Kreisamt Gießen während der Dienststunden zur Einsicht offen. Einwendungen sind bei Meldung des Ausschlusses bis zrsin 10. Oktober schriftlich in doppelter Ausfertigung bei dem Kreisamt Gießen
„ Heuchelheim
„ Annerod
„ Watzenborn-Steinberg
„ Klein-Linden
„ Münzenberg
„ Rockenberg
„ Großen-Linden
„ Großen-Bufeck
„ Melbach
„ Weckesheim
„ Wisselsheim
„ Assenheim
„ Ober-Erlenbach
„ Massenheim
„ Steinfurt
„ Harheim.
für die „Csardasfürstin" begeistert sein. Pußtaluft und ungarische Liebseligkeit sind der spannenden Handlung angepaßt.
Vorverkauf der Eintrittskarten findet jeweils durch die Ortsgruppe statt.
E; Die öeutfthe flrbeitefront
” > / n. s.- 6 em elnsckaft,,Kraft durch fmiöc"
gemerkt. Ich kann dir flüstern, daß ich stolz auf die Leistung bin." Fortsetzung folgt.
Erläßt. Sie überquert die Straße, geht um eine jiuferetfe und steht nach wenigen Schritten vor ir Leihbücherei. Die Tür steht offen, der Laden ist aber von nebenan kommen die Klänge eines
Zu der am Samstag, 3. Oktober, 20 Uhr, statt« findenden Veranstaltung im Stadttheater Gießen „Die Olympischen Spiele" in Bild und Ton. Spre« cher: Rolf Wernicke, Sportreferent vom Deutschlandsender, sind Karten im Vorverkauf auf der Kreisdienststelle Gießen, Schanzenstr. 18, Zimmer 8, zum Preise von 0,60 und 1,00 RM. erhältlich.
Schöne (frinneninq an die Manöverzeit
Dank des Pionier-Bataillons 9 hann.-Münden an die Gießener Bevölkerung.
Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt uns mit: Der stellvertretende Kommandeur des Pionier- Bataillons 9 Hann.-Münden Oberstleutnant Rothe hat folgendes Schreiben an den Herrn Oberbürger, meister gesandt:
„Nach Rückkehr des Bataillons aus den Herbstübungen ist es mir ein Bedürfnis, nochmals für die herzliche Aufnahme zu danken, die das Bataillon
- Herbing. Hinter ihm kommt noch einer. Aber der > ist in Uniform und heißt Herdegen. Ludwig l Herdegen.
7. Kapitel.
„Bei dir drängeln sie sich, Leonhardt. Demnach biste über den Hund gekommen, da brauchste vor dem Schwanz keene Angst mehr zu haben. Wo ist die Karre?"
„Gleich, ich muß warten bis Fritz kommt, der vaßt m'r auf die Bücher auf. Manchmal habe ich Angst, sie schmeißen ihn noch samt seiner Knips- zange raus, er schmökert mir hier den ganzen Laden durch, seine Mutter schimpft über die Licht- rechnungen, weil er die halbe Nacht im Bett lieft. Alles durcheinander. Liebe und Kriminal, Abenteuer und nochmal Liebe, viel Liebe."
„Wenn er pch den Magen dran verdorben hat, wird er aufhören," meint Herdegen gelassen. „Dort kommt er ja schon angebüchst. Heil dir, Fritze, laß die Fensterscheiben ganz und setz dich gleich auf diesen komischen Stuhl, wir hauen ab."
„Natürlich, ihr haut ab! Du, Leonhardt, wart doch, Mensch —"
Aber im Wolde hat schon den Kopf unter der Wasserleitung und ist für Bücher und Fritze nicht mehr zu sprechen. Er sagt ihm bloß noch, daß das Milchmädchen krank sei, daß Major von Franke noch käme und nach dem Brandis-Buch fragte, es läge unter dem Ladentisch.
„Wenn ich bis sieben Uhr nicht hier bin, gib den Schlüssel drüben im Lokal ab."
Raus ist er. Fritzes Wut rührt ihn nicht.
„Setz dich, Herdegen, wir fahren bißchen raus, damit ich dir alles in Ruhe zeigen kann."
Sie flihen nach Wannsee zu und halten dann in einer stillen Seitenstraße: sie steigen aus und hocken sich vor den Motor. Die Sonne brennt ihnen auf die Köpfe, aber sie merken es nicht, Leonhardt vom Wolde spricht wie ein Buch.
„Ich habe es geschafft, Herdegen, ich habe das Tempo heraufgeschraubt, die Motorenleistung steht jetzt im richtigen Verhältnis zum Verbrauch. Das Anzugsmoment ist wesentlich besser, und die Endgeschwindigkeit ist auch höher. Daß der Brennstoff« verbrauch im richtigen Verhältnis zur Motorlei« stung steht, hast du ja unterwegs beim „auslitem"
sagen... in einem Buchladen. Unmögliche Vorstellung eigentlich. Wenn schon ein Mann mit Büchern umgeht, denkt man ihn sich ein wenig anders — nicht ganz so forsch —
„Fräulein Gottschalk liest gern Reifebeschreibungen oder —"
„Romane, die auf dem Lande spielen," hilft Hanna. Aber das hätte sie gar nicht nötig gehabt. Leonhardt im Wolde ist in den wenigen Wochen sehr aufmerksam gewesen, er weiß, was
= Hause. Liegt das nun am großen Können der Au- : torin oder an dem geheimnisvollen Etwas, das alle Menschen gemeinsam haben und womit sie sich alle verstehen —?
„Haben Sie etwas für mich?", sagt Hanna Brandes auf einmal.
„Wenn Sie mir sagen, welche Art Schriftsteller sie bevorzugen, werde ich mich bemühen —"
„Keinen. Ich kümmere mich meist erst bann um den Autoren, wenn ich das Buch gelesen habe. Oft wundert man sich bann. Ich lese viel unb gründlich, pur keine ausgesprochenen Liebesgeschichten Also bitte, Herr Bibliothekar!"
Leonhardt im Wolde ist das sehr unangenehm. Was da in weißem Sportanzug auf seinem Sessel sitzt, ist ihm überhaupt unbehaglich, er versteht auch noch nicht, wie gerade das Milchmädchen Liefe! zu dieser Freundin kommt, man könnte natürlich auch sagen: umgekehrt. Aber Hauptsache, sie bekommt ein Buch. Sein Blick sucht, und Hanna hat Spaß daran. Sie ist sehr gespannt, und als sie endlich den schmalen Buchrücken in der Hand hat, wundert sie sich.
„Agnes und Florian? Was ist tienn das?"
„Ein Liebesroman, gnädige Frau," sagte Leonhardt im Wolde gelassen.
Hanna Brande» hat Lust, das Buch zurückzugeben, aber da trifft sie ein Blick des Mannes. Konzentriert, unter sehr geraden, dichten Brauen, blau, fast hart.
„Gut. Ich bringe den Roman selbst zurück. Mit Urteil."
„Ich bitte darum."
Als sich Hanna Brandes mit kurzem Gruß umwendet, knallen hinter ihr Hacken zusammen. Sie fährt herum.
„Also doch."
„Ihre Bücherkarte. Was meinten Sie mit „Also doch?"
„Ich finde, daß Sie besser in eine Kaserne passen, als hierher. Das meinte ich."
Leonhardt im Wolde lacht.
„Sie wissen nicht, wie recht Sie haben. Hoffent- ! lich tref'e ich es mit ..Agnes unb Florian" genau j so gut. Ich bitte, Fräulein Gottschalk einen Gruß zu i bestellen." f
Dornoiizen.
Tageskalender für Freitag.
NS.-Frauenbund, Abt. Höhere Schule, Fachschaft Deutschkunde, 16 Uhr Vortrag „Stefan Georges Werke im Deutschunterricht" in der Oberrealschüle. — Stadttheater: 20 bis 22 Uhr „Reims". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Ungeküßt soll man nicht schlafen gehn." — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „90 Minuten Aufenthalt".
Stadttheater Gießen.
gewesen. „Ich will reisen durch die ganze Welt. Und zwischendurch in einem Kuhstall sitzen oder über die Felder spazieren" Das hatte ihn mächtig gefreut, wie er überhaupt das „kleine Milchmädchen", wie Fritze sie getautt hat, sehr gern mag.
„Ich habe hier etwas ganz Neues, das wird ihr gefallen." Er greift unter den Ladentisch unb holt ein sauberes, neues Buch hervor. „Das ist ein reserviertes Plätzchen für befonbere Kunden. Fräulein Gottschalk gehört bazu. Bitte, gnädige Frau."
„Gewitter über Hellig-Lund", von Lotte Holdmann, ist ein sehr tiefes Buch, hat allerhand Philosophie. Haben Sie nichts Leichteres?"
„Doch, aber ich weiß, daß es Fräulein Gottschalk nicht nur. gern lesen wird, sie wird es auch verstehen. Sie braucht noch nicht einmal so sehr den Verstand dazu, es gibt Bücher, die man nur mit dem Herzen lesen sollte, dies gehört dazu."
Hanna Brandes fetzt sich, sie hat auf einmal Zeit. Sie hat das letzte Buch von der Holdmann auch gelesen, es hat oft Längen für sie gehabt, die sie schwer ertrug, aber als dieser blonde Riese mit der Kommandosttlnme das vom Herzen sagt, begreift sie auf einmal, daß er recht hat. Gerade mit'dem Buch vom Gewitter über Hellig-Lund. Ihre Gedanken arbeiten —
, „Auf dem Lande?", fragt Liefe! interessiert und s muten in einer angeregten Urter.T.liuni üoer
Von der Universität.
Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt:
Der 2. Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches, Dr. Kurt Stade in Frankfurt a. M. ist mit der Vertretung des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Universität Gießen beauftragt worden.
Oer Reichsautobahnbau im Kreis Gießen.
Aus Oer provinzjalhauptstadl
Wie gestalten wir unser Erntefest?
.J1?®- Wenn noch in allen Dörfern das Crnte- , 1°. S°f°ler wurde wie es bestimmt früher ein- *™! der Fall war, bann brauchten diese teilen mcf)t beschrieben zu werden. Denn niemals kann es eine belfere Form des Erntefestes geben, als die im deutschen Volksbrauch aus den frühesten Zeiten überlieferte. Es ist wirklich noch vieles lebendig und sehr vieles ist erst in den letzten Jahren ve?-' geffen worden Es ist sehr bedauerlich, wenn man sieht wie es heute in vielen Dörfern ein wirkliches Erntefest gar nicht mehr gibt. 1
Seit einigen Jahren feiert nun mit dem Bauern bas ganze Volk den Erntedank, der Führer bat diesem Tag wieder seinen tiefen Sinn gegeben. Da muß aber auch in jedem Dorf ein richtiges Erntefest gefeiert werden. Die Ucbertragung der Führer- rebe oom Bückeberg soll keineswegs das einzige fein. Selbstverständlich steht sie im Mittelpunkt der feiern an diesem Tag, aber bann beginnt erst die eigene Gestaltung im Dorf. Nicht als Programm sondern als helfende Anregungen seien hier einige H'Nweise gegeben. Die Gestaltung selbst richtet sich ganz nach den örtlichen Verhältnissen, und sie soll auch immer Angelegenheit der Dorfgemeinschaft sein
V .flQr' baß alles, jung und alt, an diesem pest teilnimmt, aber gestalten müssen es hauptsächlich die Jungen. Auf einer Wiese ober, wenn einer vorhanden ist, auf dem Dorfanger wird das Fest stattfinden. Nach dem Festzug "durchs Dorf überreicht der Jugendwart oder ein Mädchen den Erntekranz an den Bürgermeister oder an den Orts- bauernfubrer, der bann in einer kurzen Ansprache auf ben Sinn biefes Tages hinweist. Nun beginnt em luftiges Treiben: Die Jungen messen ihre Kräfte in sportlichen Wettkämpfen, führen Reiterspiele auf und zeigen den Aelteren die Leibesübungen, die sie Wochen vorher übten. Auch die Mädchen beteiligen sich, on diesen Kämpfen. Außerdem gibt es viele Spiele, die bei dieser Gelegenheit geübt werden fonnen: Wettläufe, Sacklaufen, Klettern, Vogelschießen oder -Werfen, Eierlaufen usw. Fast jede Landschaft hat hier ihre besonderen Formen, unb aerobe die gilt es zu erhalten und zu pflegen. Die Kinder können einen Reigen vortanzen, und vor allem dürfen fröhliche Lieder bei dem Fest nicht fehlen. Der Abend bleibt vor allem dem Tanz Vorbehalten: er beginnt mit der Preisverteilung. Dann tanzen alle Sieger ihren Ehrentanz. Vielleicht übt eine Gruppe ein Laienspiel oder Lieder für diesen Abend em. Die Hauptsache aber bleibt: Tanzen, Singen, Fröhlichkeit.
ordentliche Jungmädel leicht beantworten kann.' Am Abend findet dann überall in den Einheiten die endgültige Verpflichtung der neuen Jungmädel statt.
Erntedankiag in Gießen.
13 Uhr: Gememschasksempfang ber Führerrebe vom Staatsakt aus bem Buckebecg
1. im Taguugszelt ber Braunen Messe für bte Ortsgruppen Gießen-Norb unb Gießen-Mkle;
2. im Schü^enhaus für bie Ortsgruppe Gießen-Süb;
3. in ber „Germania" für bie Ortsgruppe Gießen-Ost.
Die Gliederungen beteiligen sich bei ber Ortsgruppe, zu ber sie gehören. SA., SS NSKK. werden oen ihren Dienststellen emgeleilt.
Nach bem Gemeinschaftsempfang:
Konzert unb Tanz im Zelt ber Braunen Messe. Es spielt ber Mufikzua ber SA.-Standarte 116.
Abends (gegen 20 Uhr): Gartenbeleuchtung in ber Sonberschau.
Der Ein ritt zu bem Eemeinschaftsempfang, bem anschließenben Konzert unb Tanz ist frei.
- - - Wenn die leichten, klingenden Melodien das
gen, Ballweitwurf und ein paar Fragen, die jedes 1 Spiel dieses Films begleiten, werden alle Besucher
NSG. Zu Beginn des Jahres gab der Reichsjugendführer der gesamten HI. als Arbeitsprogramm: die restlose Erfassung aller im Jungmädeloder Pimpsenaltor stehenden Mädel und Jungen.
Viele, viele Mädel, fast alle 12 und 13jährigen, folgten am Geburtstag des Führers dem Ruf unb reihten sich freiwillig in bie Reihen ber Jungmäbel ein. Jungmädel aber kann man nicht von heute auf morgen werden. Darum mußten sie alle eine Probezeit von sechs Monaten durchlaufen. Diese Probezeit ist nun für alle Mädel, die am 20. April kamen, um. Im ganzen Obergau 13 Hessen-Nassau werden am kommendm Samstagvormittag alle zu verpflichtenden Mädel in ihren Gruppen antreten zur Ablegung der Jungmädelprobe: Laufen, Sprin- aen. Ball mpitmurf nnh pin nnnr £trnnpn hip iphpc *
iammophons. Nur ein paar Tone hört Hanna, Mn w"iß sie. daß es das Adagio aus der Mond- Uinfonate ist. Beethoven am Mittag, auch kein t es Programm, denkt sie und lächelt. Aber da wird ii Tür aufgemacht, und ein junger, blonder Mensch (lt vor ihr, er sieht fast aus, als habe sie ihn WIS einem behaglichen Mittagsschläfchen geholt,
wieder lächelt sie. Mondscheinsonate als Be- W'itmusik —
I Guten Tag! Die Tür stand offen, sonst wäre F) nicht so lautlos hereingeschlichen," sagt sie vnhardt im Wolde in bas etwas verschlafene >ncht.
Die Tür steht im Sommer immer offen — 'G °e gedöst," stottert Leonhardt erschrocken. ,Ka- kbeschimpft er sich bann in Gedanken. ,Men !t das schon etwas an! Wenn ich „Guten Tag
hätte, wäre es gescheiter gewesen! Dann !r mt er Hanna Brandes die Bücherund L s - 11 e ab. Liefe! Gottschalk? Aber das ist doch gar
— Verwundert sieht er auf. h
Fräulein Gottschalk ist krank geworden und Mt mich, ich hätte gern ein neues Buch für sie. Krank? Das tut mir aber leid. Drum kam wohl L e früh auch bie Milch so spät, ich — das soll n Vorwurf ein — was barf ich 3bnen ^cu?h- .fonna Branbes sieht ben Mann aus ber U J *««i etwas näher an. Gute Raffe, sehr gute fo- \ Und eine schöne Stimme hat er, sehr f, sh ’timmt. Eine Kommanbostlmme, konnte man
Gute Möbel bei Koos
Giessen SchulstnG •
TLer tpar ?
Die starke Zunahme ber Beschäftigung zog eine beträchtliche Steigerung der Spareinlagen nach sich. Nit Recht erhebt sich die Frage, welche Gruppen on Volksgenossen in besonderem Maße an diesem Aufschwung beteiligt sind und dazu beigetragen oben, daß heute allein bei ben Sparkassen mehr ls 33 Millionen Sparkonten geführt werben. Voll- ’ornmen zuverlässige Feststellungen lassen sich bei ier Schwierigkeit, zutreffende Berufsbezeichnungen iu finben unb mancherlei Fehlerquellen auszu
etwaige Ginroenbungen ist auf Freitag, 16. Oktober, 10.30 Uhr, im Sitzungssaal bes Regierungsgebäubes in Gießen anberaumt worden.
Kreisfilmsielle
Von ber Gaufilmstelle Hessen-Nassau wirb ber große Tonfilm
„Die Csarbasfürstin" im Kreise Gießen-Friedberg an folgenden Terminen vorgeführt:
Der möblierte Herr
„Dr. Klaue! Ich komme wegen des möblierten Zimmers" - so stellte sich ein netter Herr mit Ledcrkoffer vor, und Hase'n wär e sehr angenehm. Der nette Herr sand'S äußerst wohnlich, er blieb gleich da und zahlte 10 Mark an- Was Hases anbetrifft, die gingen hocherfreut ins Kino ...
Zwei Stunden später fanden sie die Wohnung leer und Schränke und Behälter burchgewühlt, und Doktor Klaue war längst über alle Berge. „Was woll'n Sie", sagt man auf ber Polizei, „vor diesem sogenannten ,Doktor' war doch längst gewarnt, er stand doch überall genau beschrieben." Nur Hase weiß von nichts . . .
Tja — hätte er Zeitung gelesen!
Die warnt beizeiten: Sieh dich vor — > sonst bau'« dich Gauner übers Ohr!
Heute abend findet die Erstaufsührunq des Dramas ,Reims" von Friedrich Bethge statt. Friedrich ........ -.....
2.'thqe, stellvertretender Intendant ber Stäbtischen j helfen unb bamit beizutragen zur Verwirklichung . Buynen Zu Frankfurt a. M., hat ben Krieg mit- v r r< rr
\ zemacht tmb hat sein seelisches Erlebnis bes Krieges |t«uf bas Theater übertragen. Die Spielleitung führt j Oberspielleiter Theodor H a e r t e n. Die Bühnen- p'.lber hat Karl Löffler geschaffen. Mitwirkende:
Damen: Gerhardt und Stirl: von den Herren ist bas gesamte Personal beschäftigt. Anfang 20 Uhr, Enbe 22 Uhr. Die Vorstellung finbet als 3. Vor- \ tellung ber Freitag-Miete statt.
schalten, naturgemäß nicht machen. Immerhin aber kann man soviel sagen, baß gerabe auch bie min- berbemittelten Schichten besonders beharrliche Sparer abgeben. Einzeluntersuchunaen haben erwiesen, in wie starkem Maße insbefonbere auch ber burch bie planmäßige Wirtschaftssteuerung roieber in Arbeit und Brot gelangte Arbeiter sich Sparkassenbücher einrichten läßt und stetig spart. Gewiß sind Volksgenossen mit vergleichsweise niedrigem Einkommen nicht in der Lage, allmonatlich große Beträge zurückzulegen unb überhaupt sehr hohe Spareinlagen zusammenzutragen. Aber auch hier zeigt es sich, baß beachtliche Höhe ber Spareinlagen burch- aus nicht immer mit hohem Einkommen Hanb in Hanb zu gehen braucht. Wichtig an ben Einlagen ber beutschen Sparkassen ist, baß sie im Durchschnitt niebrig liegen, nämlich bei etwa 400 Mark. Zwei Drittel aller Sparkassenbücher weisen weniger als 100 Mark auf, fast neun Zehntel liegen unter 1000 Mark. Das Sparkassenbuch ist also im besten Sinne bes Wortes in allen Schichten ber Bevölke- heimisch.
2. Oktober in Allenborf (Lumba)
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Major von Franke gern lieft, was Stubienrat .......... Hein vorgelegt haben will, unb worüber sich Flei- sihalt 'und Ausbehnung eines länblichen Kram- sche-meitter Wetzel am liebsten totlacht. Er faßt oens als Hanna Branües bas Z.miner beruhigt auch sofort ins richtige Regal, wenn bie Steno- iirläfet. Sie überquert die Straße, geht um eine typistin Lotto kommt ober Frau Dr. Hellbach. Unb bei Liefet Gottschalk war es am allereinfachsten
NMA« «Ml!
jHoman von Ilse Schuster.
Copyright 1936 by Aufwärts - Verlag G. m. b. H., . Berlin SW 68
NSG. Noch steht ganz Deutschland unter gewaltigen Eindrücken des Reichsparteitages. _ Partei Deutschlands legte vor dem deutschen Volk und ber Wett Rechenschaft ab über bie in ben ver- __rr..... a_„d wv„l v
gangenen Jahren geleistete Arbeit. Einer ber sicht- einzureichen. Der Termin zur Erörterung
Liesel Gottschalk mit ber Molkerei — Hanna Branbes aus ber Villa in ber Binger Straße unb wohl auch — John Herbing mit bem geschliffenen Geist bes welterfahrenen Vagabunben, bieser junge Büchermann mit ber Solbatenstimme — sie lesen Hanna Branbes lacht zurück unb rennt bann in alle ein Buch unb finb alle irgenbmie barin zu! ber Tür mit einem Manne zusammen. Es ist John
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