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der Labour-Party zu richten wußte, deren | neuen Aufrüstung zu beginnen.

Das Echo der presse

Ablehnung Hoares in der Oppositionspreffe.

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Dom 1. Oktober ab tragen die Richter an ihrer Robe das Hoheitsabzeichen. Aus diesem Anlaß sanden in

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Keine Aenderung der polnischen Gäbrungspolilik.

Warschau, 2. Okt. (DRB. Funkspruch.) Präsidentschaftsgebäude fand unter Vorsitz

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Der Präsident der Vereinigung, Prof. Dr. Roh n-Zürich, verwies auf die zahlreichen groß­artigen wissenschaftlichen und technischen Einrich­tungen, die den Kongreßteilnehmern zur Verfü­gung stehen. Mit dem Dank an die Reichsregierung verband er insbesondere den Dank an Dr. Todt, den er als Vorbild des großen In­genieurs und Brückenbauers bezeich­nete. In diesem Zusammenhang wies er auf den nahezu einzigartigen Hochstand der Ingenieur- Wissenschaft, Technik und Brückenbaukunst in Deutschland hin, der sich nicht nur in einer Reihe hervorragender deutscher Ingenieure beweise, son­dern sich' gerade heute auf Schritt und Tritt sinn­fällig zeige. So sei das gewaltige Unternehmen der Reichsautobahnen eine wundervolle Syn­these von zeitgemäßer Verkehrsbelebung und Ar­beitsbeschaffung.

Die Eröffnungsfeier wurde geschloffen mit her Ouvertüre zu BeethovensLeonore". Anschließend begannen die Arbeitssitzungen. Zuerst hielt Gene-

London, 1. Okt. (DRB.) Auf der Partei­tagung der englischen Konservativen in dem süd- englischen Badeort Margate erklärte an Stelle des Ministerpräsidenten und Parteiführers Baldwin, der zum erstenmal nicht an der Konferenz teil­nimmt, der Marineminister Sir Samuel Hoare, von sechs Monaten habe bte Regierung ein Bild der gewaltigen st ungen in der Welt entworfen. Seitdem habe sich die Lage beträchtlich verschlechtert. Auf der einen Seite hätten die Großmächte ihre Programme weiter ausgebaut, und auf der anderen Seite seien auch kleine Staaten gezwungen worden, große Aufrüstungsprogramme m Angriff zu nehmen. Die erste Lehre aus diesen Tatsachen sei die Zwecklosigkeit der ein­seitigen Abrüstung, die zweite die Notwen­digkeit eines stark gefestigten britischen Reiches als stabilisierende Kraft für den Frie­den. Englands Schwäche habe sich, wie bit­tere Erfahrungen zeigten, als beunruhigen­der Faktor In der internationalen Politik er­wiesen. Angesichts dieser Lage habe die Regierung keine andere Möglichkeit als die möglichst rasche Durchführung des Aufrüstungsprogramms. Die Verbindungen mit den großen über­seeischen Besitzungen Englands müßten sicher sein, was auch immer sich in anderen Län­dern der Welt ereigne. Die Ordnung und das Recht müßten in den großen Gebieten, für die England verantwortlich sei, aufrecht erhalten werden. Wenn, wie jedermann hoffe, in der Zukunft eine allge­meine Rüstungsbegrenzung zustandekomme, bann nur unter der Voraussetzung, daß das eng­lische Aufrüstungsprogramm fertig- gestellt worden sei.

Der Marineminister richtete dann scharfe A n -

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tenziffer der Armee nicht verfehlt. Die Regie­rung unternehme Schritte, um die Bedürfnisse der Nation und die Vorteile einer militärischen Lauf­bahn dem Volk klarer vor Augen zu stellen. Es sei Pflicht eines jeden, die katastrophalen Vorurteile gegen die Rekrutierung zu zerstören und die jungen Leute zu veranlaßen, die anregende und gesunde militärische Laufbahn einzuschlagen. Ein Teil der Gewerkschaftsführer scheine den Ernst der Lage langsam einzusehen. Das englische Aufrüstungspro­gramm sei ein nationales Programm, das von allen Parteien unterstützt werden müsse.

In einer einstimmig angenommenen Entschlie­ßung wurde die Regierung aufgefordert, die zweite Verteidigungslinie der Nation", die L a n d- wirtschaft, zu stärken, um einen größeren Satz der englischen Nahrungsmittel im Inlande er­zeugen zu können. Die englische Bevölkerung sei im Kriegsfälle zu stark auf ausländische Nahrungs­zufuhren angewiesen. Die Regierung wurde auf­gefordert, einen allgemeinen Schutzzoll f ü r sämtliche Landwirtschaftserzeugnisse mit unterschiedlichen Zollsätzen für ausländische Staaten und sämtliche Dominions einzuführen. Landwirtschaftsminister E l l i o t betonte jedoch, daß

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griffe gegen d i e Marxisten Ein falscher Pazifismus und Sabotage von Parteigängern hät­ten ohne Zweifel ihre Wirkung auf die R e k

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ralinfpeftor Dr. Todt einen Lichtbildervortrag über das ThemaBrückenbau im Zuge b 6 r Reichsautobahnen"

Ersahwebrpflichi in Polen.

Warschau,!. Okt. (DNB.) Eine Verordnung des Staatspräsidenten ergänzt das Reichswehrdienst- Gesetz von 1924 dahin, daß eine sogenannteE r - satzwehrpflicht" eingeführt wird. Diese be­steht in der Einziehung zu einem Arbeits- d i e n st für Zwecke der Landesverteidigung und für dringlichsten Bedarf der Gemeinden. Die Ein­gezogenen haben sich in ihrer Wohngemeinde selbst zu ernähren, eigenes Werkzeug zu benutzen und erhalten keine Bezahlung. Außerhalb ihrer Wohn- gemeinbe bekommen sie Quartier, Verpflegung und freie Reise. Die Ersatzwehrpflicht umfaßt alle mili - tärdlen st tauglichen, mit Ausnahme der Leute, die mehr als fünf Monate in der Truppe aktiv gedient haben. Die Dienstpflichtigen sollen zu Arbeiten einberufen werden, die sie körperlich leb

und es sei nicht Sache Hoares, der das Land durch den Hoare-Laval-Plan so heruntergebracht und in den Augen der Welt herabaewürdigt habe, nun an die Arbeiterpartei einen Appell zur Unterstützung zu richten. Die Arbeiterpartei habe immer ihre Be­reitschaft erkennen lassen, Rüstungen zu unterstützen, wie sie für eine Völkerbundspolitik not­wendig feien. Aber die Regierung versuche gar nicht, ihre Politik zu begründen, sondern fordere blindes Vertrauen. Der Leitartikel desDaily Herald"Be­drohter Frieden" bezeichnet die Politik der Konser­vativen als höchst primitiv. England müsse bis an die Zähne rüsten. Das alte Schlagwort solle wieder gelten:Was wir haben, halten wir". Im augen­blicklichen Zustand der Welt sei eine solche Politik graueneregenö, aufreizend und angriffsluftig. Daily Expreß" befaßt sich mehr mit den Erörte­rungen über Schutzzoll und Agrarfrage. Auf die­sem Gebiete habe die konservative Partei ihren Führern eine vernichtende Absage erteilt. Die Tagung habe sich im Gegensatz zu dem Landwirtschaftsmini st er Elliot für ein lückenloses Schutzzollsystem ausge­sprochen. Dies sei ein Sieg der Rebellen in der Partei, unter dessen Eindruck Elliot zunächst ent­schlossen gewesen sei, zurückzutreten, was aber bald darauf von maßgebender Stelle dementiert worden wäre.

das Hoheitsabzeichen. Aus diesem Anlaß fanden in den Gerichtsgebäuden Feiern statt. Hier sieht man den Landgerichtspräsidenten Hoffmann im neuen Kriminalgericht Berlin-Moabit während der Feier. (Scherl-Bilderdienst-M.) Auch in dem großen Sitzungssaal des Reichspatentamtes fand eine Feier statt, an der der Reichsjustizminister Dr. Gärtner mit seinem Stabe teilnahm. In einer längeren Ansprache wies der Präsident des Reichspatentamtes K l a u e r auf die große Bedeu­tung des Tages hin.

Sir Samuel Hoare begründet das britische Aufrüstungsprogramm vor dem konservativen Parteikongreß.

Internationaler Kongreß für Brückenbau und Hochbau.

Der zweite Kongreß der Internationalen Vereinigung für Brückenbau und Hochbau, der rund 1200 hervorragende Fach­männer aus 36 Nationen nach Berlin geführt hat, wurde in dem festlich geschmückten Reichstags­sitzungssaal der Krolloper durch den Präsidenten der Tagung, Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen Dr. ing. Todt, eröffnet. Nach der Ouvertüre zu WebersEuryanthe" und kurzen Eröffnungsworten Dr. Todts hieß Reichsverkehrs­minister Freiherr von Eltz-Rübenach den Kongreß willkommen und übermittelte besonders die Grüße des Führers und Reichskanzlers, der den Bestrebungen des Kongresses lebhaftes In­teresse entgegenbringe. Der Wiederaufbau Deutsch­lands während der letzten drei Jahre habe die Bautätigkeit angeregt und dadurch zahlreichen Volksgenossen wieder Arbeit und Brot verschafft. Diele der neuen Bauten fielen in den Arbeitsbe­reich des Verbandes, fo die bekannten Brücken der Reichsautobahnen, die Rügendamm-Brücke, die neuen Rheinbrücken und die Moselbrücke bei Ko­blenz. Bei allen diesen Brücken sei auch auf die ästhetische Durchbildung größter Wert gelegt wor­den. Ferner seien Hochbauten entstanden, so die Deutschlandhalle und das Reichssportfeld in Berlin, die Luftschiff- und Flugzeughallen, die Nürnberger Bauten und zahlreiche Industriebauten sowie das Schiffshebewerk in Nieder - Finow. Der Minister wünschte dem Kongreß reichen wissenschaftlichen Erfolg.

Die englische Regierung hat wiederholt und un­zweideutig 3um Ausdruck gebracht, daß sie gewillt ist, die Aufrüstung Großbritanniens vorwärts zu treiben. Gegenströmungen im Lande sind jedoch unverkennbar gewesen. Wir brauchen nur an den Mißerfolg der R e t r u t i e r u n g s a f 11 o n zu erinnern. Dadurch hat man sich aber nicht entmutigen lassen, es ist vielmehr jetzt auf dem Umwege über den Parteikongreß der Konser­vativen ein neuer Anlauf genommen worden, das britische Aufrüstunasprogramm zu einem vollen Erfolg zu machen. Durch die unmittelbare Einschal­tung Der Konservativen, die die Regierungsverant­wortlichkeit tragen, sind unzweifelhaft bessere Vor­aussetzungen für die Vollendung der Rüstung ge­schaffen als das bisher der Fall war. Nachdem sich die Partei dahin ausgesprochen hat, daß im Inter­esse der britischen Sicherheit eine starke Rüstung unvermeidlich ist, wird der gesamte Parteiapparat verpflichtet, sich in der Kleinarbeit der Partei für das Rüstungsprogramm der Regierung einzusetzen. Bemerkenswert ist es übrigens, daß man auf Dem Kongreß freundliche Worte an die Adresse

Präsidenten der Republik eine Besprechung statt, an Der Generalinspekteur Rydz-Smigly, Minister­präsident Skladkowski und die Mitglieder der Re­gierung teilnahmen. Nach einer Prüfung der inter­nationalen Währungslage kam man zu dem Schluß, daß kein Grund für eine Aenderung der polnischen Währungspolitik vor» liege.

Eine Treueerklärung für Starhemberg

Wien, 2. Okt. (DNB.) Die schon seit langem in Aussicht genommene Führertagung des Heimat­schutzes fand Donnerstag statt. Nach einer Verlaut-

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Braud) tum wurden durch den Referenten Ruffer befprochen, der Uber die Oeftallunq von Dorfgem-infchaftsabend-n sprach. Der Referent für Veranstaltungen S ch rn i d t gab die für den Winter jur Verfügung stehenden Programme bekannt Im Rahmen von Veranstaltungen der NS-Gemein­schaft ,Lrast durch Freude" treten in unserem Gau­gebiet auf: Das Meister-Sextett, die Donkosaken unter Serge Iaroff, Gustav Jakobi, das Lenzewski- Quartett u. a. m. Weiterhin sind vorgesehen- Mär- chenspiele, Ballettabende, ein Musik- und Tanzabend unter dem Motto:Rund um die Welt in Tanz und Ton," Vorstellungen der Hessen-Nassauischen Volksbühne und des Rhein-Mainischen Künstler­theaters, Konzertabende mit Musik und Siebern von Schubert, Konzerte der Kuban-Kosaken und Varietöabende.

Hoheitszeichen an der Richterrobe.

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Englands Schwäche

ein beunruhigender Faktor der Weltpolitik

DieTimes" sagt, die Gründe für das Rüstungs­programm der Regierung seien so durchschlagend, daß das Programm ohne Verzug ausge­führt werden müsse. Es sei auch nicht derart, daß es innerpolitische Gegensätze schaffen müffe. In der ersten Hälfte des jetzigen Haushaltsjahres seien 20 Millionen Pfund mehr für Rüstungszwecke aus­gegeben worden, als in der gleichen Zeit des Vor­jahres. Das Tempo der Aufrüstung müsse so schnell sein, wie nur irgend zu erreichen fei.Daily Telegraph" hebt ^hervor, England müsse haben, was es brauche, um die Heimat, die Sicherheit der Meere und seine Verbindung mit dem Weltreich zu schaffen und zu sichern. Die Kräfte, die hierfür notwendig seien, konnten nicht dadurch begrenzt werden, daß man sie zu der Bewaffnung anderer Länder in Be­ziehung bringe. Diese klare Formulierung sei not­wendig gewesen. Auch dieDaily fDlatr begrüßt die Rüstungspolitik, wie sie Hoare dargelegt hat. Die Nation fordere schleunigen Ausbau der britischen Verteidigungsmöglichkelten. Im besonderen fei die Schaffung einer ft arten Luftwaffe von vordringlicher Bedeutung.

Die Oppositionspreffe lehnt die Rehe Hoares völlig ab. A 11 l e e , der Führer der Frak­tion Der Arbeiterpartei im Parlament, erklärt im Daily Herald", es sei geradezuunverfroren", der Arbeiterpartei Vertrauen zu Hoare zuzumuten. Rüstungspolitik hänge mit Außenpolitik zusammen,

Führer den Ernst der Lage langsam elnzusehen be­gännen und in Deren Reihen eine patriotische Ver­antwortlichkeit vorhanden fei. Derartige Redewen­dungen sind Taktik, sie zwingen die Angeredeten, sich Den Wünschen der Konservativen mehr als bis­her anzupassen, falls sie nicht Gefahr laufen wollen, als Feinde des Vaterlandes gelten zu wollen

Wenn zu diesem Kongreß und seiner Willens­äußerung noch etwas zu sagen wäre, dann ledig- lick) zu her These, daß eine einseitige Ab­rüstung mehr der Forderung des Krie­ges als des Friedens biene. Genau dasselbe haben wir in bezug auf Deutschland jahrelang unterstrichen, nur haben wir an der Themse nie­mals Gehör gefunden. Im Gegenteil, unsere Sicher­heitswünsche wurden als Storung des Friedens hin- gestellt, obwohl es auf der Hand lag, daß der Frieden dort nicht zu Haufe ist, wo stark gerüstete Nachbarn geradezu herausgefordert werden, sich auf eine abgerüstete Nation zu stürzen. Wir haben dem Frieden durch unsere Aufrüstung einen echten Dienst erwiesen, weil es nun niemand mehr wagen wird, uns anzutasten. Und in die Lage, in der wir uns befanden, will England erst gar nicht kommen. Darum will es den Vorsprung der Nationen auf­holen, die das Kriegsende benutzten, um mit einer

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