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neuen Lebens im nationalsozialistischen Staat und seiner großen Ziele. Gleich die erste Sitzung wird der bedeutendsten, den Bereich der Geographie berührenden Aufgabe gewidmet sein, der deutschen Raumforschung und Landesplanung. Am zweiten Tage wird u. a. die Bedeutung des Raumes für die vor- und frühgeschichtliche Entwicklung unseres Volkes behandelt, die kolonialgeographische Forschung und die deutsche Kolonialfrage beleuchtet, ferner ein Ueberblick über die im letzten Jahrhundert neu erschlossenen Lebensräume der Alten Welt gegeben Eine weitere Sitzung wird die Nutzbarmachung der neuen Lebensäußerungen und Erkenntnisse im Schulunterricht zeigen. Die letzte Sitzung gilt dem Thüringer Land.
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An Reichserziehungsminister Rust, der am 30. September seinen 53. Geburtstag feierte, sandte der Führer und Reichskanzler das folgende Glückwunschtelegramm: Zu Ihrem heutigen Geburtstag sende ich Ihnen, mein lieber Parteigenosse Rust, die herzlichsten Glückwünsche. Ihr Adolf Hitler. — Ministerpräsident und Reichsminister Hermann Göring telegraphierte: An Ihrem heutigen Geburtstag gedenke ich Ihrer, lieber Rust, in getreuer Verbundenheit mit herzlichen Wünschen für Ihre Gesundheit. Mit freundlichen Grüßen von meiner Frau verbleibe ich in alter Kameradschaft mit Heil Hitler Ihr Hermann Göring. —Ebenso sandten herzliche Glückwünsche die Reichsminister Frick, Goebbels, von Blomberg, Darre und Dr. Frank, Reichsführer SS. Himmler, Botschafter von Ribbentrop, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Generaloberst Freiherr Fritsch. Reichsminister Kerrl, Stabschef Lutze der preußische Finanzminister Popitz sprachen sönlich ihre Glückwünsche aus.
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Ganz gleich, welches Ein» weichmittel Sie nehmen — immer wird sich etwas Schmutz losen. Daran ist nichts Besonderes. Diel wichtiger ist es aber,, daß jene zähhaftende Bindeschicht aus Eiweiß gelost wird, mit der der Wäscheschmutz am Gewebe klebt — das aber macht Burnus. Sie sehen das nachher an der 5chmutzbrühe,die nicht wässerig ist, sondern dich, mulmig und fettig. Burnus zieht wegen dieser Eigenschaft mehr Schmutz aus der Wäsche. Probieren Bie's doch selbst!
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Deutsche Tanzmeislerschafl 1936.
Die Deutsche Tanzmei st erschaff 1936 wird am 10. Oktober im Kurhaus zu Wiesbaden ausgetragen. Für das Turnier liegen die Anmeldungen der besten deutschen Amateur-Tanzpaare vor. Die Leitung des Turniers liegt in den Händen des Präsidenten des Reichsverbandes zur Pflege des Gesellschaftstanzes, Dipl.-Jng. B ü ch l e r , Berlin. Der Reichsoerband zur Pflege des Gesellschaftstanzes, der gemeinsam mit der Kurverwaltung Wiesbaden Träger der Veranstaltung ist, hat in diesem Jahr einen wertvollen Wanderpreis für das Siegerpaar der Sonderklasse gestiftet.
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barung der Bundesführung haben die Teilnehmer, darunter alle Landesführer, erklärt, daß sie in uneingeschränktem Vertrauen zum B u n d e s f ü h - rer Starhemberg stehen. Nur er allein spreche und handele für den Heimatschutz. Die Führerschaft habe das Vorgehen des Majors Fey und einiger anderer, die Fey vor einiger Zeit zum Wiener Landesführer gewählt haben, auf das schärfste verurteilt. Die Führerschaft begrüße die rücksichtslose Säuberung des Heimatschutzes von allen zersetzenden Elementen.
Keine Abwertung des österreichischen Schillings.
Wien, 2. Okt. (DNB.) Bundesminister für die Finanzen Dr. Draxler und der Präsident der Nationalbank Dr. Kienböck veröffentlichen fol- aende Erklärung: „Nach sorgfältiger Prüfung der finanziellen und wirtschaftlichen Lage Oesterreichs und der möglid)cn Rückwirkungen der im Auslande getroffenen währungspolitischen Maßnahmen auf die heimischen Wirtschaftsinteressen sind wir zum Ergebnis gekommen, den Gedanken einer Abwertung des Schilling entschieden a b z u l e h - n e n?"
Kleine politische Nachrichten.
Im Auftrage des Führers und Reichskanzlers überreichte der Herzog von Koburg Seiner Durchlaucht dem Reichsverweser des Königreichs Ungarn, Admiral Horthy von Nagybanya, das Großkreuz des Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes.
Entsprechend der schon seit zehn Jahren bestehenden Hebung schüttet die Hindenburg-Spende am Geburtstage ihres Schöpfers, des verewigten Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls, wiederum einen Betrag von 4 2 5 0 0 0 R M. an bedürftige Kriegsbeschädigte, Krieaer- hinterbliebene und Veteranen aus. Fast 3000 Bedürftige erhalten eine Unterstützung von durchweg je 150 RM.
Kunst und Mistenschast.
Deutscher Geographenlag in Jena.
Der diesjährige Deutsche Geographentag , der in Arbeitsgemeinschaft mit der Fachschaft des Nationalsozialistischen Lehrerbundes vom 10. bis 12. Oktober in Jena stattfindet, steht unter der Schirmherrschaft von Reichserziehungsminister Rust. Die Tagung hat zum Grundthema Fragen der politischen Geographie und der deutschen Landeskunde gewählt und stellt sich in den Dienst des
General Sixt von Armin f.
General der Infanterie Sixt von Armin ist in Magdeburg g e st o r b e n. — Friedrich Sixt von Armin wurde am 27. November 1851 in Wetzlar geboren. Zu Beginn des Krieges 1870/71 trat er in das Königin-Augusta - Garde - Grenadier - Regiment Nr. 4 ein. Während des Feldzuges, den Sixt von Armin mit Auszeichnung mitmachte, wurde er schwer verwundet. Nach längerer Adjutantentätigkeit wurde Sixt von Armin zum Großen Generalstab kommandiert. 1897 war er Chef des Stabes beim XIII. Korps in Stuttgart. Später führte er das Jnf.- Negiment55. Im Jahre 1903 erfolgte seine Versetzung in das Kriegsministerium. 1908 folgte die Ernennung zum Divisionskommandeur in Münster. Am 7. April 1911 wurde Sixt von Armin als Nachfolger Hindenburgs zum Kommandierenden General des IV. Armeekorps in Magdeburg ernannt. An der Spitze dieses Korps zog er 1914 ins Feld und führte feine Truppen von Sieg zu Sieg. Nach der Somme-Schlacht wurde der General an die Spitze der IV. Armee in Flandern berufen. Sixt von Armin war Ritter des Pour le nririte und des Schwarzen Adlerordens. Nach dem Zusammenbruch im November 1918 war es seine einzige Sorge, seine Truppen wohlbehalten in die Heimat zuruckzuführen. Anfang Januar 1919 nahm Sixt von Armin seinen Abschied. Im Juli vorigen Jahres konnte der verdiente General sein 65jähriges Militärjubiläum feiern.
Sechzig Jahre „Deutsche Rundschau in polen“.
Am 30. September feierte die „Deutsche Rundschau in Polen" den Tag ihres 60jäh- rigen Bestehens. Dieses angesehene deutsche Blatt wurde 1876 als „Bromberger Tageblatt" begründet und erscheint seit dem Jahre 1920 als „Deutsche Rundschau in Polen, früher Ostdeutsche Rundschau, Bromberger Tageblatt". — Als einzige deutsche Tageszeitung in Bromberg ist sie 'heute eine der führenden deutschen Tageszeitungen in Polen und vertritt die Interessen des Deutschtums nach innen und außen.
Ein Maurer gewinnt ein Siedlungshaus.
Das Preisausschreiben für Unfallverhütung im Baugewerbe, das im Rahmen der Aktion für Unfallverhütung der „Reichsbe- triebsgemeinschast Bau" abgehalten wurde, hat seinen Abschluß gefunden. Die ersten fünf Preise wurden folgendermaßen verteilt: 1. Preis: ein Siedlerhaus nach Wahl im Werte von 8000 Mark erhielt der Maurer Heinrich V ö l p e l, Mainz-Weisenau. 2. Preis: ein Sparkassenbuch im Werte von 5000 Mark erhielt der ZimmerlehrlingBietz Borges, Freiburg t. Sa. 3. Preis: ein Sparkassenbuch im Werte von 3000 Mark erhielt der städtische Baukontrolleur Ignaz Lippe, Miesbach-Neumühle,
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Starke Schneefälle in den österreichischen Alpen und an der Adria.
Die letzten Tage haben in den österreichischen Alpen große Schneefälle gebracht. Die Schneegrenze ist unter 1000 Meter heruntergerückt. Die Alpenpässe, so z. B. der nur 1200 Meter hoch gelegene Präbichl-Paß in Steiermark, sind fast alle unbenutzbar geworden. Die Meteorologen versichern, daß seit dem Beginn der regelmäßigen Temperaturaufzeichnungen in der Meteorologischen Zentralanstalt noch keine so niedrigen Temperaturen um diese Jahreszeit festgestellt werden konnten.
*
Wie aus Split (Spalato) gemeldet wird, ist ein Zug auf der Strecke nach Agram im Schnee stecken geblieben. Der ganze Zugverkehr in den adriatischen Küstenländern ist durch Schneeverwehungen schwer behindert. Sämtliche Züge verkehren nur mit großen Verspätungen. Auf der Adria herrscht so starker Sturm, daß in den letzten Tagen ein Schiffsverkehr zwischen Split und den vorgelagerten Inseln unmöglich war.
Fünf Tote
bei einem Autounglück in den Pyrenäen.
In der Nähe von Oloron in den französischen Pyrenäen ereignete sich auf dem sogenannten Col d'Aubisque ein schwerer Autounfall, der fünf Menschen das Leben ko st et e. Ein Lastkraftwagen, der fünf Arbeiter zum Arbeitsplatz beförderte, wurde von einem herabrollenden Felsblock in einen mehrere hundert Meter tiefen Abgrund gestürzt, wo er völlig zerschmettert liegen blieb.
Drei Todesopfer eines Verkehrsunglücks.
Auf der Landstraße Torgau—Wittenberg hat sich ein schweres Verkehrsunglück ereignet. Als die Fahrer eines nach Coswig in Anhalt bestimmten Dresdener Lastzuges die Plätze wechselten und aus diesem Grunde ihren Zug zum Stehen gebracht hatten, fuhr von hinten eine mit drei Personen besetzte schwere Beiwagenmaschine mit großer Geschwindigkeit auf den Anhänger des Lastzuges. Die Folgen des Anpralles waren furchtbar. Die drei Motorradfahrer waren auf der Stelle tot; ihre Leichen verbrannten infolge der Explosion des Benzintanks. Das Feuer griff auch auf den Lastwagenanhänger und seine Ladung über, die bald in Hellen Flammen stand. Die Feuerwehr eines nahegelegenen Ortes mußte den Brand löschen.
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Verheerende Schlagwetterexplosion in einer belgischen Kohlengrube.
In einem Bergwerk in La Bouverie im belgischen Kohlenrevier von Mons ereignete sich eine Schlagwetterexplosion. Die Explosion hat nach den bis Freitag früh vorliegenden Nachrichten 4 Tote und 21 Schwerverletzte gefordert. Es befinden sich noch etwa 10 Arbeiter in der Grube. Ihr Schicksal ist noch ungewiß.
wilder Bulle tötet seinen 70jährigen Pfleger.
In Oberkostenz im Hunsrück wollte der 70jährige Stierpfleger Heinz den etwa 20 Zentner schweren Gemeindestier, der an einen Metzger verkauft war, nach Kirchberg bringen. Trotz Warnung machte sich der alte Mann allein auf den Weg und ließ dabei den Stier ohne Augenblende und Sprungseil. Der Käufer ging hinterher, blieb aber auf Bitten von Heinz zurück, da das Tier unruhig wurde. Plötzlich wurde der Stier wild und warf den alten Mann zu Boden. Als der Metzger zu Hilfe eilte, wurde auch er von dem wütenden Bullen angegriffen und mußte flüchten. Er holte vom Feld Hilfe herbei; als man zu der Unglücksstelle kam, war der alte Mann bereits t 0 t. Nur unter Schwierigkeiten gelang es, die Leiche aus der Nähe des Stieres zu schaffen.
Vor der Auslösung
der berüchtigten Sträflingskolonie Cayenne.
Aus „wirtschaftlichen" und „moralischen" Gründen wird wahrscheinlich demnächst die berüchtigte französische Sträflingskolonie Cayenne aufgelöst werden. In Paris war eine zwifchenministe- rielle Sitzung unter dem Vorsitz des Justizministers angesetzt, an der auch der Kolonialminister teilnahm. Nach der Sitzung erklärte der Justizminister, daß er in kürzester Zeit in der Kammer eine Gesetzesvorlage zur Aufhebung der Sträflingskolonie unterbreiten zu können hoffe.
Wetterbericht
des Veichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Nach der unter Regenfällen erfolgten Verdrän* gung feuchter Meeresluft setzte bereits am Donnerstag von Norden her Auflockerung der Bewölkung ein, so daß die vergangene Nacht wieder stärkere Abkühlung brachte. Die mit dieser Entwicklung eingeleitete Witterungsbesserung wird zunächst weitere Fortschritte machen. Ein über Skandinavien südwärts wandernder neuer Wirbel läßt jedoch beständiges Wetter über mehrere Tage hinweg nicht aufkommen.
Aussichten für Samstag: Morgens dunstig oder neblig, häufig aufheiternd und im allgemeinen trocken, nachts kalt, Winde um Nord, später wieder Bewölkungszunahme.
Aussichten für Sonntag: Bei nach West drehenden Winden milder und wieder unbeständiger.
Lufttemperaturen am 1. Oktober: mittags 12,9 Grad Celsius, abends 4,9 Grad; am 2. Oktober: morgens 5,6 Grad. Maximum 12,9 Grad, Minimum heute nacht 4,4 Grad.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- (eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 36: 93'0. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags
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