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M. 205 Erstes Blatt

186. Jahrgang

Mittwoch, 2. September 1956

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Stalin bereitet den neuen Säuberungsprozeß vor. EmEeSerantworlmg.

der

Mit wachsendem Entsetzen verfolgt die euro­päische Kulturwelt die spanischen Wirren. Ueber ihre möglichen Wirkungen auf die gesamt­europäische Lage, vor allem auf das Verhältnis zwischen den Großmächten gehen die Meinungen zwar weit auseinander, aber nicht zu bestreiten ist die gefährliche Spannung und Un­ruhe, die sich aus Europa gelegt hat, noch ver­schärft durch die auf breitester Front vorgetragene AngriffswelledesWeltbolschewismus und die enormen Anstrengungen der sowjetrussischen Militär- und Rüstungspolitik. Selten selbst in der ohnehin friedlosen Nachkriegszeit schienen die Staaten von jedem Gemeinschaftsgefühl, von Wil­len und Fähigkeit zu friedlichem Gemeinschafts­leben so weit, entfernt wie gegenwärtig, wo über aller sonstigen Gegensätzlichkeit noch die Gefahr weltanschaulicher Aufspaltung droht. In diesem Augenblick nach dem Verbindenden und Ge­meinsamen, nach den Kräften des Ausgleichs und der Annäherung Ausschau zu halten, erscheint als hoffnungslose, wenn nicht gar unzeitgemäße Frage­stellung. Und doch ist es die dringlichste und zu­gleich 'schicksalhafteste; und wenn dieTimes" ge­rade die Vertiefung der Gegensätze in Europa als Aufruf für eine konstruktive Bemühung" deutet, so stößt dieser Appell des angesehenen Blattes an seine Regierung nirgends auf größeres Verständ­nis, als bei der von gesamteuropäischer Verant­wortung geleiteten deutschen Politik.

st Ische Agenten aus der Tschechoslowakei nach Steiermark gekommen waren, um Arbeitslose für die rote Miliz in Spanien anzuwer­ben. Die Leute sind mit Fahrkarten und Geld­mitteln ausgerüstet über die Schweiz und Frankreich nach Spanien geschickt worden.

Die kommunistischen Agenten glaubten die Ar­beitslosen besonders dadurch verlocken zu können, daß sie ihnen erklärten, sie könnten sich an den spanischen Priestern und an den spanischen Kirchen für den 12. Februar 1 934 rächen. Die Behörden vermuten, daß auch in anderen steieri­schen Orten ähnliche marxistische Menschentrans­porte eingesetzt worden sind und haben umfang­reiche Erhebungen eingeleitet.

Jugendverbänden _ werde, über 34 000 Franken eingegangen.

Wien, 1. Sept. (DBB.) Wie wir von ver­trauenswürdiger Seite erfahren, sind die steierischen Behörden einem umfangreichenkommunl- st i s ch e n M e n s ch e n s ch m u g g e l aus die Spur gekommen. Wahrscheinlich sind schon h u n d e r t e von steierischen Arbeitslosen, haupt­sächlich Bergbau- und Hochofenarbeiter, zum Ein­tritt in die rote Miliz nach Spanien gelockt worden. .

Vergangene Woche siel es in den Arbe.lslo en- ämlern in Zeltweg und Fohnsdorf dem Mittel­punkt des steierischen Bergbaues und Hütten­betriebes auf, daß 80 im Genuß der Arbeits­losenunterstützung stehnde Arbeiter ihre Unter­stützungen nicht mehr abgeholt haben. Die Nachforschungen ergaben, daß komm uni-

Mlaga vor der Lebergabe.

Die Nationalisten melden weitere Erfolge.

Lissabon, 2. Sept. (DNB. Funkspruch.) Gene­ral Queipo de Llano teilte u. a. mit, daß sich die Streitkräfte der Militärgruppe in der Pro­vinz Toledo weiter der Stadt Escorial ge­nähert hätten. Die Einnahme dieses strategisch wich­tigen Punktes sei nur noch eine Frage von Tagen. Als einzige größere Kampfhandlung am Dienstag sei ein neuerlicher Angriff der roten Miliz auf Malorka zu melden. Den Marxisten sei es zunächst gelungen, die Landung ihrer Streitkräfte durchzuführen und etwa 300 Kilometer in das In­nere der Insel einzudringen. Nach schweren Kämp­fen seien sie jedoch schließlich zurückgeschlagen und vollkommen ausgerieben worden.

Reuter meldet aus Gibraltar, es sei damit zu

Wohl aus ähnlichen Erwägungen heraus beglück­wünschte dieser Tage derTemps" die europäische Welt zu dem Fortschritt in den Nichteinmischungs- bemühungen. Nicht nur die Gefahr eines Ueber- greifens des spanischen Brandherdes sei damit für's erste gebannt; es zeichne sich vielmehr auch noch eine erste gesamteuropäische An st re n- gung am politischen Horizont ab, die ein erfreu­licher Auftakt für die kommenden Verhandlungen um Westpakt und andere drängende Fragen des europäischen Lebens sei. Zu dem auffälligen Wi­derspruch, in dem sich das Sprachrohr des Quai d'Orsay gegenüber dem ungehemmtenantifaschi­stischen" Fanatismus der französischen Volksftont befindet, soll hier nicht weiter Stellung genom­men werden. Er bedrückt Herrn Delbos ebenso wie den französischen Ministerpräsidenten selbst und wird den geplanten Kontrollausschuß der Machte ohnehin noch erheblich beschäftigen. Dagegen zwingt eine im gleichen Zusammenhang aufgestellte Behauptung des offiziösen Blattes zur Stellung­nahme. Sei auch die Gefahr europäischer Berwick- lungen, so meint derTemps", zunächst gebannt, so drohe Europa doch weiter Gefahr aus dem un­überbrückbaren GegensatzzwischenBolsche- wismus und Nationalsozialismus, den beiden Mythen, die sich über Gesamteuropa ausbreiten wollen". Solle nicht die Verwandlung Europas in ein spanisches Schlachtfeld die Folge sein, so müßten sich Frankreich und die übrigen Staaten vor allem gegen die Gefahr dieses Zu­sammenpralls wenden. Nun ist gewiß jede Be­mühung zu begrüßen, die sich gegen die Aufspal­tung Europas in weltanschauliche Fronten richtet. Aber sowohl mit der Deutung der deutschen Politik als auch mit der Rolle, die derTemps" für Frankreich in Anspruch nehmen will, wie überhaupt mit der Schilderung der wahrhaft europäischen Aus- gäbe, geht das Organ des französischen Außen- Ministeriums in die Irre.

Was die deutsche Politik anbetrifft, so straft schon die machtpolitische und weltanschauliche Selbstbeschränkung des Nationalsozialismus jede Unterstellung einer geheimen Aggressivität ebenso Lügen, wie es erstaunlich ist, daß der Temps" Bolschewismus und Nationalsozialismus in ihrer möglichen Wirkung auf die Umwelt gar auf eine Ebene zu stellen versucht. Wenn der Temps" die Gefahren für Europa suchen will, dann sollte er sie dort sehen, wo sie allerdings offen genug zu Tage liegen. Von jener Ausgleichsstellung zwischen denFronten", die das Blatt für Frankreich in Anspruch nimmt, um den wahrhaft europäischen Verantwortungswillen der französi­schen Polittk darzutun, kann im übrigen schon wegen der eindeutigen Option für die Moskauer Politik und für die immer stärkere Ausgestaltung der Bündnisse und Blocks nicht die Rede seim Da­mit ist der Kern allereuropäischen Gespräche' und aller Bemühungen um eine gesicherte Zukunft Eu­ropas berührt, aber auch der Quell aller Mißver­ständnisse und Erschwerungen, die die Lage so wenig aussichtsreich erscheinen lassen.

Die deutsche Politik, seit sie 1933 als selbständiger Machtfaktor und nicht wie vorher als bloßes Ob­jekt in Erscheinung trat, ist nie engstirnig oder für die anderen bedrohlich gewesen. Indern sie durch Verwirklichung der Gleichberechtigung einem un­natürlichen Zustand ein Ende machte, diente sie dem europäischen Frieden, ja schuf sie erst die Vor­aussetzungen für ein friedliches Zusammenleben gleichberechtigter, freier Nationen. Die Tragik Eu­ropas bestand seitdem letzlich in dem Wider­stand der franz ösischenPolitik gegen diesen naturnotwendigen Ausgleichs- und Normali­sierungsprozeß. Wer gewohnt ist, den Maßstab der eigenen Vorherrschaft an die Erscheinungen des > europäischen Lebens anzulegen, mag geneigt fein, die Wiederaufrichtung Deutschlands zu seiner na­türlichen Größe als unbequem zu empfinden. Das aber ändert nichts daran, daß diese Neigung, im Lichte der politischen Vernunft und der geschickt- lichen Entwicklung gesehen, einen Irrtum und zu­gleich eine Schuld darstellt, die jeden Ausgleich und jede Beruhigung in Europa heute so furchtbar erschwert. Dennein Blick auf die Entwicklung her europäischen Rüstungsverhältnisse zeigt, wie man

wobei sie von der Annahme ausgegangen sei, daß Sowjetrußland sobald als möglich dem Zustand der Revolution und der Diktatur ein Ende machen und die Grundsätze der Freiheit, Kame­radschaft und Gleichheit verwirklichen würde. Jetzt zeige sich, daß diese Erwartungen unberechtigt und die Versprechungen einer neuen Verfassung lediglich leere Vorspiegelungen gewesen seien. Die sog. Säuberungsaktion, die zur Zeit im Gange sei, sei weiter nichts als eine Warnung an ganz Sowjetrußland, daß eine Opposition gegen Stalin das schlimmste Verbre­chen sei. Diese Entwicklung sei äußerst ent­täuschend und beunruhigend für die wärmsten Verteidiger des Sowjetregimes. Ihre Hoffnungen feien zerstört worden.

gramm dieser Organisation siehe die L o s l ö s u n g von der Sowjetunion. 3 n der Krim sei ebenfalls eine Bewegung aufgedeckt worden, die sich gegen die Regierung in Mos­t' au richte. Auch in der Heimat Stalins, in Ge­orgien, sei eine Verschwörung aufgedeckt wor­den. Wan habe dort die Ermordung des General­sekretärs der Kommunistischen Partei und früheren Tschekisten B e r i a vorbereitet und eine selbstän­dige Regierung bilden wollen. Unter den vier ver­hafteten Verschwörern befinde sich ein Ver­wandter Stalins namens Reo Djuga- schwili. Die ganze Lage beunruhige Stalin außer­ordentlich.

Gin Bericht desBatin".

Paris, 1. Sept. (DRV.) DerWatin" besaßt sich mit der Lage in Sowjetrußland und berichtet, daß vor allem in den beiden zentratasiatischen Sowjetrepubliken Turkmenistan und Usbe­kistan, die schon immer wegen ihrer Entlegen­heit alsneuralgische Punkte" des Sowjetreiches betrachtet worden seien, das Fieber der Erregung nach dem Woskauer Prozeß zum Durchbruch ge­kommen sei. 3n den beiden Sowjetrepubliken Ka- sakstan und Aserbeidschan sei von den dortigen Kommunisten eine große geheime Or­ganisation gegründet worden. 3n dem Pro-

Separatistische Bewegung gegen Moskau.

In den zentralasiatischen Sowjetrepubliken und in Georgien, der Heimat Stalins, Verschwörungen gegen den Sowjetdiktator aufgedeckt.

Verhöre dritten Grades" in der Sowjelvoischast.

London, 2. Sept. (DNB.) Die konservative Eoening News" bringt weitere Enthüllungen über die sogenanteSäuberungsaktion" der Sow­jetregierung. Dabei schildert sie ausführlich die Be­mühungen der zur Zeit in London tätigen sowjetrussischen Geheimagenten, Beweismate­rial gegen den früheren Sowjetbotschafter Sokol- n i k ö w sowie gegen den Militärattache der Lon­doner Botschaft, General Put na, zu sammeln.

R o i s e n m a n n, der in der OGUP eine be­sondere Rolle spielt, soll in London eingetroffen sein. Nachdem die Verhöredritten Grades", die in den letzten Tagen in der Londoner Sowjet­botschaft durchgeführt wurden, nicht allzuviel erge­ben hätten, habe der Chef der OGUP, Jagoda, seinen Agenten Befehl gegeben, London nicht eher zu verlassen, als bis das gewünschte Be- weismaterial vorliege.

O z e r s ki, der Leiter der sowjetrussischen Han­delsabteilung in Großbritannien, wird zurückkehren, um das zwischen England und Sowjetrußland abgeschlossene Handelsabkommen zu regeln. Nach Erledigung dieser Aufgabe wird Ozerski nach Moskau zurückgebracht werden, wo man ihn als Zeugen in dem neuen Hochverratsprozeß benötigt. A l s Geisel für eine gute Führung Ozerskis in London sind in Moskau zwei nahe Verwandte Ozerskis verhaftet worden. Das von den sowjetrussischen Beamten und Angestellten in London erpreßte Beweismaterial füllt die Ge­fängnisse in ganz Rußland. Um auch auf die Zeu­gen einen besseren Druck ausüben zu können, seien deren Verwandte in Rußland festge-

Oie GPU. erpreßt in London brauchbare Zeugenaussagen. Ozerski kehrt nach London zurück.Verwandte als Geiseln verhaftet.

angeblicher Geständnisse und Verdächtigungen er­geben. Diese armen Opfer des OGUP-Terrors seien in einen Zu st and der Hysterie versetzt worden, in dem sie sich bereit erklärt hätten, jede ihnen vorgelegte Aussage zu unterzeichnen.

Die Labour-parlei enttäuscht.

London, 2. Sept. (DNB. Funkspruch) Das ArbeiterblattDaily herald" gibt erneut feiner bitteren Enttäuschung über die Entwicklung m Sowjetrußland Ausdruck. Die englische Arbeiter­bewegung habe sich stets, so heißt es, für die Herstellung besserer Beziehungen zwischen England und Sowjetrußland eingesetzt,

gerade in der Möglichkeit bestehen, zu sehen, ob die Regierung des Herrn Blum an erster Stelle ein Abkommen einhalten werde, zu dem sie s e l b st nach den Forderungen des internationalen Rechts wie auch des moralischen Gewissens die Ini­tiative ergriffen habe.

Heue französische Waffen­lieferungen.

Paris, 2. Sept. (DNB. Funkspruch.) Wie das Echo de Paris" mitteilt, nimmt die Zufuhr von Waffen und Munition aus Frankreich an die spanischen Marxisten ihren Fortgang. Am Dienstag seien wiederum drei große Last- f raftro agen mit Maschinengewehren und Mu­nition in hendaye angekommen. Man habe ihnen jedoch behördlicherseits die Weiterfahrt ver­boten. Daraufhin seien die Lastwagen nach B e h o b i a gefahren, wo es ihnen durch größeres Entgegenkommen der französischen Grenzwächter möglich gewesen sei, ohne weiteres nach Spa-

Weshalb Frankreich die Waffenausfuhr nicht unterbindet

Vermutungen der italienischen presse. Militärische Stützpunkte in Spanien?

nommen worden. Besonders die Vernehmung weiblichen Angestellten habe eine ganze Reihe

Rom, 1. September. (DNB) Unter der Ueber- schriftWer hat den spanischen Kommunisten die Waffen geliefert?" veröffentlichtMessaggero" Einzelheiten über die auf Initiative der spanischen Regierung zurückgehenden Verhandlungen mit der französischen Regierung über die Lieferung von Waffen, diewiederum auf Antrag der spani­schen Regierung direkt aus den Rüstungsdepots des französischen Heeres entnommen werden sollten.

Nach den Feststellungen desMessaggero" hat sich der spanische Ministerpräsident Quiroga am 18. Juli telegraphisch an den französischen Minister­präsidenten Blum gewandt und ihn um Mit­hilfe Frankreichs bei der Niederwerfung der Nationalisten gebeten. Ministerpräsident Blum habe darauf den spanischen Botschafter Cardenas zu sich kommen lassen und ihn unter dem geschickten Vorwand, keine direkte Verbindung mit dem fran­zösischen Botschafter in Madrid zu haben, gebeten, der spanischen Regierung mitzuteilen, daß Die französische Regierung bereit sei, die für die Niederwerfung notwendige Hilfe zu gewähren. Das Blatt schildert vom 18. bis zum 27. Juli Tag für Tag die tatsächlichen, wenn auch nicht immer mengenmäßig genau feststellbaren Lieferungen sowie ihre Bezahlung, für die neben der Eröffnung eines Kredits von 6 Millionen Franken bei der Banque de Paris et des Pays-Bas Go l d - transporte von 1 288 000 Pfund Ster­ling nach Paris durchgeführt worden seien.

Wan müsse sich fragen, welche Ziele Paris mit dieser wiederholten Begünstigung Madrids verfolge. Die Antwort erscheine nicht zweifel­haft, da man nicht erst seit heute wisse, daß Frankreich einen militärischen Stütz­punkt in Spanien suche. Wan brauche sich nur an herriots Reise nach Wa­tz r i d aus dem Jahre 1932 zu erinnern, herriot habe damals, wenn auch vergebens, mit Hilfe eines überaus günstigen Handelsvertrages ein Kompromiß über das Durchzugsrecht französischer Kolonial trupp en durch spanischesGebietim Kriegsfälle erreichen wollen. Diesem Handelsvertrag fei übrigens ein vertrauliches militärpolitisches Schriftstück beigefügt, auf Grund dessen Spanien in einem Jahre für 20 Millionen Franken französisches Kriegsmaterial kau- f e n und außerdem Fabriken für die Her­stellung von Flugzeugen und Geschützen na a> französischen Patenten einrichten sollte, die im Kriegsfall das französische

Heer zu beliefern hatten.

Dies Tatsache, so schließt das Blatt, Zeige wie pein­lich der Volksfront-Regierung die gewissenhafte^ Ein­haltung des von den Großmächten beschlossenen Waffenausfuhrverbotes sein müsse, das in so offe­nem Widerspruch mit diesen Dingen fei. Der große Moralisch« Wert des Wassenaussuhrverbots werd-

Kommunistischer Mnschenschmuggel für Den Bürgerkrieg.

Oesterreichische Arbeitslose werden für die rote Miliz angeworben.

nien hinüber zu gelangen.

Die kommunistischehumanite" teilt mit, daß die Geldsammlung für die Unterstützung der spanischen Marxisten bereits drei Millionen Franken erreicht haben. Außer­dem seien für das Flugzeug, das von dem jungen Frankreich" den roten f r A x

rechnen, daß Malaga, das zur Zeit noch in den Händen der Marxisten ist, sich in den nächsten Ta­gen den Nationalisten ergeben werde. Flüchtlinge, die mit dem britischen ZerstörerWor­cester" in Gibraltar eingetrofsen seien, hätten er­zählt, daß die Nationalisten nur noch fünf Kilometer von der Stadt entfernt seien. Flugzeuge der Militärgruppe hätten die UUä uun ut..i I stabt schwer bombardiert und den Flug- roien spanich en platz sowie viele andere Gebäude in Brand gesetzt, zum Geschenk gemacht Die Bevölkerung sei von einer großen Panik er- ' griffen und versuche, im Hafen Zuflucht zu finden.