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Oer neue Kurzwellensender in Zeesen

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i. Lebensjahr.

GLORifl

Am 4., 5. und 6. Juli 1936

Ab heute Donnerstag

56. Gautaguog der Deulfchen

Ki SlenografeDichaft des Gaas Heilen

WH/ verbunden mit der Feier des 75jähr. Bestehens rlar ßrtcKrunno Gicfion am A ( 11 6 llili in GlpflPrt

der Ortsgruppe Gießen am 4.,5. u.6. Juli in Gießen

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Es ist so einfach

Sonntag. 5. Juli

Settersweg 63

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Sonntagsfahrt am 26. Juli 1936!

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PALAST

G i essen

GEGRÜNDET 1878

Deutscher Reichsbund für Leibesübungen

Fachamt Geräteturnen. Gymnastik und Sommerspiele

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Fernsprecher 4026

______________4215V

Festfolge: Samstag. 16 LJhr: Volkstümliche Wettkämpfe. , Feierstunde.

Sonntag, von 6.15 Uhr ab Wetturnen. 13.15 Uhr. Festzug. 14 30 Uhr: Großes Schauturnen. -17.30Uhr: Siegerehrung

Montag. Jugend wettkämpfe, Spiele, Volksfest Die Musik an sämtlichen Festtagen wird durch die Gießener Militärkapelle ausgeführt.

Gauvertreterversammlung

im Cafe Leib

öffentliche Kundgebung

verbunden mit der Feier dei Ortsgruppe Gießen: 75 Jahre Deutsche Kurzschrift in Gießen.- Musikvor- träge, Begrüßungen, Kunstfahren, Kunsttänze, Tanz.

: Kurzschriftleistungsschreiben im Realgymnasium und der Oberrealschule Führung durch die Stadt ab Brandplatz Schnellschreiben in Fremdsprachen im Realgymnasium Tanz in der Volkshalle

Bekanntgabe des Ergebnisses des Leistungsschreibens sowie Verteilung der Ehrenpreise in der Volkshalle Unterhaltungs- und Tanzmusik in der Volkshalle. Z/u den Darbietungen in der Volkshalle wird die Bevölke­rung von Gießen ausdrücklich eingeladen. Tanz frei!

Samstag, 4. Juli

im Hotel-Restaurant Hindenburg:

jenen gefährlichen Einbrecher handelte. Da man im Hause des Bestohlenen noch zwei Geld­scheine vorfand, die derselben Serie angehörten, wie die im Besitz des Festgenommenen befindlichen Scheine, und da der Bursche außerdem am Tatort den Deckel seiner Armbanduhr verloren hatte, mußte er schließlich die Tat eingestehen.

Weitere Todesopfer

der letzten schweren Gewitter.

Lpd. Frankfurt a. M., 1. Juli. Die letzten schweren Gewitter haben eine ganze Serie von Un­glücksfällen im Gefolge gehabt. Aus allen Teilen des Rhein-Main-Gebiets kommen Meldungen über

Eintrittspreise: Samstag 30 PL. Sonntag 50 Pf.. Mon­tag 30 Pf., Dauerkarte 60 Pf. (zuzüglich Sportgroschen).

Motor- u.Fahrradaufbewahrung im Schulhof,Gießener Str.

Kreis Dehlar

Rodheim a. d. Bieber, 29. Juni. Die N S.- FrauenschaftRodheim hatte zu einem Bor. tragsabend im Benderschen Saale eingeladen, zu dem die Gaurednerin der Abteilung Ausland, Frl. Ruth Schuhmacher über die gegenwärtigen Ko« lonialfragen gewonnen worden war. Erschienen waren einige benachbarte Frauenschaften mit ihren Leiterinnen, sowie zur besonderen Freude der Rod. Heimer Frauenschaft die Kreisleiterin der NS.« Frauenschaften, Frau Bender-Wetzlar, die mit einem Grußwort an die anwesenden Frauen einen Werberuf zum Eintritt in das neubegründete Deut­sche Frauenwerk verband und zur fleißigen Mit­arbeit aller deutschen Frauen am Aufbauwerk des Führers aufforderte. Nach einigen durch die Lei­terin der hiesigen Frauenschaft, Lehrerin Anna Eintz, mit ihrer Schulklasse einstudierten Gesangs­vorträgen nahm dann Frl. Schuhmacher das Wort zu ihrem Vortrag. Die von viel Herzens­wärme und Begeisterung für unsere kolonialen An­sprüche getragenen Ausführungen der Rednerin fanden bei den Zuhörern freudige Aufnahme und vermittelten unterstützt durch gute Lichtbilder ein klares Bild der Lebensbedingungen in den Kolonien. Den Ausführungen der Rednerin schloß sich auch der Ortsgruppenleiter der NSDAP., Karl K e l l er an, der selbst alter Afrikaner das unbegrenzte Vertrauen des deutschen Volkes zu seinem großen Führer auch in der Frage der Kolo­nien betonte und dann den Abend mit dem Gruß an den Führer beschloß.

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Wer kennt unsere oberhessische Heimat?

Schöffengericht Gießen.

Der H. D. aus Altenburg wurde wegen Untreue zu 3 Monaten Gefängnis und 50 RM. Geldstrafe verurteilt. Der Angeklagte unterhielt ein Kom­missionslager in Bindfäden. Daraus verkaufte er auf eigene Rechnung Waren, ohne den Erlös ab« zuführen.

Wegen Betrugs im Rückfall und Urkun­denfälschung erkannte das Gericht gegen dett Ludwig Schmidt aus Utphe auf eine Z u ch t h a u s» strafe von 1 Jahr und 20 RM. Geld- {träfe. Der Angeklagte sprach bei einer Anzahl Bekannter vor und gab an, von seinem Arbeit­geber beauftragt zu sein. Er habe Waren einzu­kaufen, jedoch reiche ihm das Geld nicht aus. Zur Glaubhaftmachung" legte der Angeklagte einen ge- fälschten Brief seines Arbeitgebers' vor.

9 Uhr

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20

Montag. 6. Juli

11 Uhr: Fahrt mit Reisekraftwagen nach Schloß Braunfels mit Fahrtunterbrechung in Wetzlar und Besichtigung der dortigen Sehenswürdigkeiten.

Der Gaugebietsführer: Der Ortsgruppenführer:

Werner Graf

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Verdingung.

Die Erd-, Vorprofilierungs- und Pflasterarbeiten (ausschließlich Lieferung der Pflaster- und Rand­steine) für die Kleinpflasterherstellung auf Reichs­straße 276, Abt.: LaubachSchotten, km 19,621,4, 21,822,6 und 23,026,84, umfassend etwa 9200 cbm Erdbewegung, 9500 qm Verbreiterungs- und Auf- gestück, 40 000 qm Vorprofilierung und Kleinpflaster einschließlich Schotter- und Sandlieferung, Versetzen von 12 850 lfd. m Basaltrandsteinen usw. sind sofort in je 3 Losen getrennt zu vergeben. 4210D

Angebotsvordrucke werden solange der Vorrat reicht von unserem Amt, Gießen, Hitlerwall 371, abgegeben, wo die Pläne und Bedingungen zur Ein­st "t offenliegen und auf Wunsch ein 2. Angebots­formular gegen eine Gebühr von 1,00 RM. für die Erd- und Vorprofilierungsarbeiten und 0,50 RM. für die Pflasterarbeiten erhältlich ist.

Angebote sind, für jedes Los getrennt, in einem verschlossenen, mit entsprechender Aufschrift versehe- nen Umschlag bis

Freilag, den 10. Juli 1936, vormittags 10 Uhr, an uns abzugeben, wo anschließend die Oefsnung der Angebote erfolgt.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 30. Juni 1936.

Provinzialdirektion Oberhessen.

Tiefbau.

15 Uhr: Empfang der Pressevertreter

Sitzung des Gauführerrats und der Kreisgebietsführer

NS. GemeinschaftKraft durch Freude Sonnabend, den 4. Juli 1936, 20.00 Uhr, singt im großen Hörsaal der Universität

Gustav Bley

Bariton

Die schöne Müllerin

Liederzyklus von Franz Schubert

Am Flügel: Cläre Schlesier-Altmann Preise der Plätze sind 0,80 und 1,20 RM. Vorverkaufsstellen: Schokoladen haus Huntemann, Musikhaus Challier, Oberhess. Tageszeitung, Kreisdienststelle K. d. F.

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Ein Film dessen Humor Herz und Seele hat mit Weiß Ferdi Hilde Sessak - Trude Hesterberg-Friedl Sandner Hubert von Meyerinck-Oskar Sima Kulturfilm: Bezwungene Fluten - Ton-Woche | Spiel7.: tägl. 4 6,8.30, Sonnt. 3 5.30,8.30 Uhr

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wurde ein Raub der Flammen. Bei Feststellung der Brandursache kam der 24jährige Friedrich Schmidt aus Neukirchen in Brandstiftungsver­dacht und gab bei seiner Vernehmung auch zu, den Brand infolge Anzündens einer Zigarette in der Scheune verursacht zu haben. Der junge Mann zeigte Anzeichen einer Geistesstörung und wurde sofort in die Marburger Heilanstalt verbracht, wo man ihn bereits vorher schon einmal behandelt hatte. Vor dem Schöffengericht gab Schmidt an, daß er infolge krankhafter Störungen seiner Gei- stestütigkeit am Brandtage die Absicht hatte, seinem Leben durch den Feuertod ein Ende zu bereiten. Er habe sich zu diesem Zwecke die Scheune aus­gesucht und diese nad) vorheriger Feststellung, ob sie auch gut versichert sei, angezündet. Als die Flam­men um fid) griffen, wurde es ihm aber zu heiß. Er bekam es mit der Angst zu tun und machte Löschversuche, wobei er sich Brandwunden zuzog. Professor Jahrmärker bezeichnete den Ange­klagten in seinem ärztlichen Gutachten als unzu­rechnungsfähig und für feine Tat unverantwortlich. Wegen 'Gefährdung der öffentlicher Sicherheit fei die Unterbringung des Angeklagten in einer Heilanstalt erforderlich. Das Ge- richt beschloß demgemäß.

ßm Einbrecher

beim braunen Glücksmann.

Seine Großzügigkeit wurde zum Verräter.

LPD. Frankfurt a. M., 1. Juli. Am Abend des 30. Juni machte ein Landwirt in Kriftel, als er mit seinen Angehörigen vom Felde nach Haus kam, die schmerzliche Entdeckung, daß in seiner Abwesen­heit ein Einbrecher in feinem Hause gewesen war. Dem Dieb fielen dabei rund 1700 Mark, die den Erlös aus dem Verkauf oon Erdbeeren dar- stellten, in die Hände. Etwa zur selben Zeit, als der Einbruch in Kriftel bemerkt wurde, erregte es am Frankfurter Hauptbahnhof beträcht­liches Aufsehen, daß ein junger Mann einem brau­nen Glücksmann ein Los nach dem anderen ab­kaufte und sich sogar bereit erklärte, einen ganzen Kasten mit Losen zu kaufen. Der großzügige Loskäufer erregte nun das In­teresse der Polizei, die feststellte, daß der Bursche etwa 1600 Mark in gebündelten neuen 20-Mark- scheinen, 191 Prämienscheine der Arbeitsbeschaf­fungslotterie und noch ansehnlichesKleingeld" bei sich'hatte. Außerdem stellte "die Kriminalpolizei fest, daß es sich hier um einen erst vor wenigen Wochen aus de m Gefängnis entlaf-

Blitzschläge, die Menschenleben vernichteten. Auch heute müssen leider weitere derartige Unglücksfälle gemeldet werden. So wurde in Reber au die auf dem Felde arbeitende Frau Marie S ch ü ß l Blitz erschlagen. Die Frau stand im 38. Leb In Ar Heilgen schlug der Blitz in eine Gruppe von acht Arbeitern, die mit Heuladen beschäftigt waren. Zwei Arbeiter wurden verletzt. Ebenfalls beim Heuladen wurde in dem Westerwaldort H u m- m e r i ch der 27jährige Karl B l e y e r vom Blitz getroffen und getötet. In L e e h e i m wurden zwei junge Leute und eine Frau beim Heumachen vom Gewitter überrascht. In unmittelbarer Nähe schlug der Blitz in die Erde. Alle drei waren län­gere Zeit bewußtlos.

Die Reichspost hat, um eine einwandfreie Übertragung der Vorgänge bei den Olympischen Spielen zu gewährleisten, in Zeesen bei Berlin einen starken Kurzwellensender errichtet der 40 KW Telephonieleistung aufweist. (Reichspostministerium-Bildstelle. Scherl-Bilderdienst-M.)

3. Kreishirnfest in Wieseth

des Kreises Gieben (Lahn-Dill)

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Wem MMNe-Meili Jahresversammlung am 6. Juli 193 6, 18 Uhr in der Universitätsbibliothek

Tagesordnung:

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2. Bericht

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