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hilfswerks einen Deutschen Abend, der sehr gut besucht war. Oberstudiendirektor Dr. Gans hielt eine kurze Begrüßungsansprache, worauf sich die Darbietungen, die aus Gedichtvorträaen, einem Sprechchor, einem sehr gut gegebenen Fliegerspiel und einem ebensogut gegebenen SpielDer Eremit von Tirol" und dem vaterländischen SpielGer- manias Auferstehung", in flotter Vortragsfolge ab­wickelten. Der Abend wurde umrahmt von Musik­vorträgen des Schulorchesters.

Preußen.

Ein Geschenk des Führers.

LPD. M a r b u r a, 29. Febr. Zur Beschaffung der Kirchenglocken für die neue Kirche in S i m t s h a u s e n hat der Führer u nd Reichs­kanzler einen namhaften Betrag gestiftet. Die Arbeiten an dem Kirchenneubau schreiten rüstig oorc^i; vor kurzem konnte das Richtfest gefeiert werden.

Bei der Arbeit schwer verunglückt.

* Wetzlar, 1. März. Am Freitag ereianete sich in den Buderusschen Werken ein Un­fall. Auf den Arbeiter Anton E s p a n i o l stürzte plötzlich ein F l a s ch e n z u g herab, der den bedauernswerten Mann zu Boden schlug. Der Ver­unglückte mußte mit einer schweren Gehirn­erschütterung in das hiesige Krankenhaus ge­bracht werden. Sein Befinden ist den Umständen entsprechend gut.

Vorsicht: Scharfschießen bei Erda.

Am 3. und 4. März von 8 bis 17 Uhr finden aus der Schußbahn bei Erda Schießübungen mit scharfer Munition statt. Gefährdet ist das Gelände südlich der Straße ErdaFrankenbach, westlich der Straße KrumbachFellingshausen, nördlich der Straße FellingshausenBieberKönigsbergHo­hensolms und ostwärts der Straße Hohensolms Erda.

Das gefährdete Gelände wird durch Posten ab­gesperrt und muß eine Stunde vor Beginn bis eine Stunde nach Beendigung des Schießens von jedem Verkehr freibleiben. Die Bevölkerung wird darauf hingewiesen, daß sie den Weisungen der Absperrposten, die die Rechte und Pflichten eines Wachtpostens haben, unbedingt Folge zu leisten hat.

Die Straße FellingshausenFrankenbach wird an den genannten Tagen während den obenge­nannten Stunden für jeden Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Krumbach.

Leichenfund in der Lahn.

Wetzlar, 1. März. Samstag vormittag fand man in der Lahn in der Nähe des Landratsge­bäudes die Leiche einer Frau im Alter von etwa 50 Jahren. Wer die Tote ist und ob Selbstmord oder eine andere Todesursache in Be­tracht kommt, ist bis jetzt noch nicht bekannt. Die Ermittlungen sind im Gange.

Jugendherbergen als Tagungsstätten.

LPD. Frankfurt a. M., 28. Febr. Die Ju- fendherbergen im Gau Hessen-Nas- a u haben auch im Jahre 1935 einen erfreu­lichen Aufschwung genommen. Nach den jetzt vorliegenden endgültigen Ziffern betrug die Zahl der Uebernachtungen im Jahre 1935 rund 370 000. Ein großer Teil der Uebernachtungen ent­fällt auf Ausländer. Die am meisten aufgesuchte Jugendherberge ist dasHaus der Jugend" in Frankfurt a. M., die rund 40000 Uebernach­tungen zu verzeichnen hat. An zweiter Stelle folgt die Jugendherberge Rüdesheim mit rund39000 Uebernachtungen. Erhöhte Bedeutung haben die rhein - mainischen Jugendherbergen als S ch u - lungsstätten gewonnen. Keine Einrichtung dürfte für die Schulungszwecke besser geeignet sein, als gerade die Jugendherberge. Mit ihren sani­tären Einrichtungen und ihren abgeschlossenen Tagesräumen werden die Jugendherbergen allen Anforderungen gerecht, die an ein Schulungsheim gestellt werden müssen. Insbesondere machten im vergangenen Jahr die Gliederungen der Partei und die Schulen von den Jugendherbergen als Schu­lungsstätten weitgehend Gebrauch. Auf Schul­landheimaufenthalte entfallen allein rund 45 000 Uebernachtungen. Für dieses Jahr liegen be­reits zahlreiche Anmeldungen vor, so daß wieder mit einer starken Besuchssteigerung zu rechnen ist.

Zu Beginn der Wanderzeit werden die Jugend­herbergen in Wiesbaden, Neckar st einach und Oppenheim, die insbesondere für Schu­lungszwecke geeignet sein werden, neu in den Dienst des Jugendherbergswerks gestellt. Die Jugendher­berge in Wiesbaden, die noch im Laufe des Mo­nats März eingeweiht werden wird, erhält allein 400 Betten und wird über vier abgeschlossene Ta­gesräume verfügen. Sie wird eine der schönsten und am zweckmäßigsten eingerichteten Jugendherbergen in Deutschland werden.

Ein Heiratsschwindler und Erpresser vor dem Sondergericht.

LPD. Frankfurt a. M., 29. Febr. Mit einer empfindlichen Strafe belegte das Sondergericht den 26jährigen Willi Böhmländer, gegen den noch mehrere Strafverfahren schweben. Der verheiratete Angeklagte, der wegen Betrugs, Erpressung und Vergehens gegen § 4 des Heimtückengesetzes zu drei Jahren Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt wurde, beschwindelte in ge­meiner Weise eine Hausangestellte und ein Servier- räulein, denen er sich als geschieden oder als Witwer ausgab. Dem Seroierfräulein gegenüber behauptete er, er suche eine gute Mutter für sein Kind. Dann erzählte er, er habe seine Stelle aus Gutmütigkeit verlassen, weil man ihnverzinkt" habe, aber er habe eine bessere Stelle in Aussicht. Die Leichtgläubige gab ihm innerhalb der ersten acht Tage ihrer Bekanntschaft mit ihm 250 Mark. Die andere Zeugin wurde um 180 Mark, eine Uhr und einen Mantel geprellt, dann drohte er ihr noch, ihrer Herrschaft mitzuteilen, daß sie ein uneheliches Kind habe. Die Zuständigkeit des Sondergerichts zur Aburteilung des Angeklagten war dadurch ge­

geben, daß er sich fälschlicher Weise als Partel­angehöriger aufspielte. Ein der Begünstigung mit­angeklagter Freund des Angeklagten kam mit fünf Monaten Gefängnis davon. Dieser Angeklagte wohnte mit Böhmländer zusammen und wollte ihn vor Strafe schützen.

Verstärkter Einsatz

desFliegenden Frankfurters" zur Leipziger Messe.

LPD. Frankfurt a. M., 1. März. Aus An- laß der Leipziger Messe wird derFliegende Frankfurter", der täglich zwischen Frank­furt und Berlin über Leipzig verkehrt, in der Zeit vom 29. Februar bis 8. März doppelt gefahren. Für die Leipziger Messebesucher steht der zweite Wagen voll zur Verfügung. Da die An­zahl der zu befördernden Personen auf 84 be­schränkt ist, ist eine vorherige Belegung ratsam. Der Platzkartenverkauf erfolgt durch das Reisebüro des Leipziger Messeamts und durch den Haupt­bahnhof. Telephonische Platzbelegungen können nicht durchgeführt werden.

Tierschutz im März.

Mit letztem ohnmächtigem Heulen des Nordwin­des verläßt uns der Winter, nicht ohne gelegent­lichste heimtückische Rückfälle, die mit Schnee und Eis unseren stummen Freunden in Haus, Feld, Wald und Flur großen Schaden bringen können.

Entfernt nicht zu früh die Vorrichtung, die ihr zum Schuhe euerer Haustiere gegen Wind und Kälte getroffen habt.

Wenn aber jetzt unter den wärmenden Strahlen der höher steigenden Frühlingssonne überall neues Leben erwacht, gibt es für den Naturfreund und -schützer viel Arbeit.

Verhindert, daß die jetzt aus ihren Verstecken kommenden Winterschläfer, die Eidechsen, Blind­schleichen, Ringelnattern, Kröten und Frösche einer unsinnigen Verfolgung ausgesetzt sind. Noch immer gibt es Gegenden, in denen die sogenannten Frosch­jäger ihr scheußliches Unwesen treiben. Diese Un­menschen schneiden und reißen den lebenden Tieren die beiden Hinterschenkel ab und lassen die verstüm­melten Tiere auf der Wiese oder im Sumpf liegen, wo sie sich noch stunden- und tagelang mit bluten­dem Körper dahinschleppen. Zeigt diese Rohlinge an, denn nach dem neuen Reichstierschutzgesetz wird dieses ruchlose Treiben streng bestraft. Eine ähnliche Unsitte ist das Aufblasen der Frösche. Meist sind es Kinder, die vielleicht weniger aus Bosheit, als aus Spielerei und Mangel an Ueberlegung dieses scheußliche Handwerk treiben. Unsere Mahnung geht daher an Eltern und Erzieher: Klärt die Jugend­

lichen über die Roheit einer solchen Handlungsweise auf und belehrt sie über den großen Nutzen der Frösche als Vertilger vieler schädlichen Insekten. Ueberhaupt:

Wehrt dem gedankenlosen Quälen und sinn­losen Sammeln von kleinlierenl Käfer, Frösche und Eidechsen sind keine Spielzeuge!

Verschont die an den ersten sonnigen Lenztagen heroorkommenden Schmetterlinge, die schönen Zi­tronenfalter, Fuchsarten und Pfauenaugen! Zum Teil find es Weibchen, die in einem schützenden Winkel überwintert haben und jetzt m taumelndem Flug über die Auen eilen auf der Suche nach den ersten Blumen. Eine Frostnacht und sie sind dahin. Sie haben dann aber meist ihre einzige Aufgabe, nämlich die Eier abzulegen, vollbracht.

Schon die Kröten! Sie gehören zu den nützlich­sten Tieren, denn bei ihren nächtlichen Spazjiergän- gen vertilgen sie in großen Mengen die gefräßigen Schnecken.

Jeder Gartenbesitzer sollte sich freuen, wenn eine Kröte seinen Garten bewohnt und ihm im Kampf gegen die Schnecken hilft.

Unsere gefiederten Freunde kommen jetzt täglich in großen Scharen zurück aus dem warmen Süden. Gerade für diese bieten Witterungsumschläge Ge­fahr und machen eine Fütterung noch unbedingt notwendig. Laßt euch daher nicht durch warme Märztag veranlassen, mit der Winterfütte­rung gänzlich aufzuhören.

Wirtschaft.

Oie Zndustrie- uttb Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

176: Ausgabe verzinslicher Schuldverschreibungen der Konversionskasse für deutsche Auslands­schulden.

177: Stand des Verrechnungsverkehrs Frankreichs mit Deutschland.

178: Bekanntmachung KP 111 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.

179: Frankfurter Möbelmesse nur für Fachleute zugänglich.

180: Anordnung 13 der Ueberwachungsstelle für industrielle Fettoersorgung.

181: Dänemark. Die nachträglichen Valuta­zuteilungen für deutsche Waren.

182: Schuldverschreibungen der Konoersionskasse gelten nicht als deutsche Auslandbonds.

183: Beknntmachung KP 112 der Ueberwachungs­stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.

184: Zolländerungen.

185 Wirtschaftswerbung auf der Posener Messe 1936.

*

* Siemens-Hauptversammlungen. In den ordentlichen Hauptversammlungen der Siemens-8r-Halske-AG. und der Siemens-Schuckert- werke-AG. wurden die bekannten Abschlüsse für 1934/35 genehmigt und die Vorschläge zur Gewinn­verteilung zum Beschluß erhaben. Ueber den Geschäftsgang während der ersten vier Monate des laufenden Jahres wurde mitaeteilt, daß sowohl bei Siemens & Halske als auch bei den Siemens- Schuckertwerken im Umsatz und in den Bestellungen ein zum Teil nicht unerhebliches Mehr zu verzeich­nen sei. Besonders erfreulich sei es, daß die Be­

stellungen aus dem Auslande mit der Inlands- Steigerung Schritt gehalten haben.

* Phönix - AG. für Braunkohlenver­wertung, Berlin. Der Hauptversammlung am 26. März wird vorgeschlagen, den nach Vornahme von 825 475 (755 036) Mark Abschreibungen ver­bleibenden Gewinn von 376 645 (372123) Mark zur Ausschüttung einer Dividende von wieder 4 o. H. zu verwenden.

* Rheinisch-Westfälisches Elektri­zitätswerk A G., Essen. Der Hauptversamm­lung am 20. März wird für das am 30. Juni ab­gelaufene Geschäftsjahr 1934/35 eine Dividende von 6 v. H. wie im Vorjahr vorgeschlagen.

Rhein-Mainische Börse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 29. Febr. Nach den gestri­gen Abschwächungen zeigte die Börse heute eine wieder freundliche Haltung. Indes bewegte sich das Geschäft angesichts des Wochen- und zugleich Monatsschlusses und aus technisch bedingten Grün­den in sehr engen Grenzen.

Am Aktienmarkt überwoaen meist Besse­rungen von 0,50 bis 1 v. H., Abgaben wurden kaum mehr vorgenommen. Montanaktien waren z. T. etwas belebter, insbesondere Vereinigte Stahl­werke in Erwartung der Bilanzziffern mit 85 (84,50), auch Mannesmann etwas erholt mit 85 (84,75), fester Harpener mit 111,50 (110,50), da­gegen Hoesch etwas leichter mit 90,75 (91,13). Otavi Minen notierten unverändert 18,65. Brauntohlen- und Kaliwerte waren vorerst ohne Geschäft. Che­mische Werte lagen ebenfalls höher, Farben-Jndu- strie bei kleinen Umsätzen 151,40 (151,13), Deutsche Erdöl 110,25 (109,50), Riitgerswerke unverändert 120,75. Das Ergebnis der AEG.-Auffichtsratsfitzung

brachte keine Neuigkeiten, die Aktie lag mH 37,50 (37) mäßig höher, Schuckert 133 (132,50), Siemens unverändert 176. RWE. blieben von der wieder sechsprozentigen Dividende unberührt und lagen mit 127,40 (127,75) foaar nur knapp gehalten. Weiter fest waren Deutsche Linoleum mit 162,13 (160), während Conti Linoleum Zürich bei 156,50 (158,50) angeboten waren. Sonst eröffneten u. a. Reichsbank 188 (187), Zement Heidelberg 12b (128,50), AG. für Verkehrswesen 108,50 (108), Daimler un- oerändert 99,25, Montecatini unverändert 45,50, Rheinmetall unverändert 127,75, Metallgesellschaft 113,75 (113), Süddeutsche Zucker unverändert 198 und Bank für Brauindustrie 120 (120,50).

Am Rentenmarkt bewegte sich das Geschäft auch in engen Bahnen, die Haltung blieb weiter fest. Altbesitz bröckelten allerdings auf 111 (111,13) und Kommunal-Umschuldung auf 87,25 (87,30) ab. Späte Schuldbuchforderungen 97,13 Geld, 1943 bis 1944er Schuldbuchforderungen 97,50 Geld, Zins­vergütungsscheine 93,30, 6 v. H. Dollar-Preußen 61 bis 61,50.

Im Verlaufe blieb das Geschäft klein und im großen und ganzen hielten sich die Kurse auf dem Anfangsstand. Montanaktien unterlagen kleinen Schwankungen, waren aber noch um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. fester. Rheinstahl 116,65, 116,40 bis 117 (116). Etwas schwächer lagen Deutsche Linoleum mit 161,50 nach 162,13. Die erst später zur Notiz gekommenen Papiere wiesen meist leichte Erhöhun­gen auf, Scheideanstalt gewannen 1 v. H. auf 212,50. Licht 8- Kraft, Bemberg, Muag und BMW. ließen bis 0,50 v. H. nach. Am Kassamarkt hatten Großbankaktien nach den z. T. etwas höheren Kursen lebhaftere Nachfrage, DD.-Bank 92,75 (92,25).

Am variablen Rentenmarkt blieb die Haltung unverändert. Auch der Pfandbriefmarkt hatte bet kleiner Nachfrage meist unveränderte Kurse, nur Liquidationswerte bröckelten verschiedentlich gering­fügig ab. Stadtanleihen blieben zumeist unver- änbert. Von Industrie-Obligationen IG. Farben- Bonds 127,13 (126,65). Auslandsrenten lagen still. Im Freiverkehr chinesische Bahnanleihen uneinheit­lich: unverloste Hukuang 49 bis 51 (unverändert), alterloste Tientsin-Pukow 38 bis 40 (36), neuver­loste 42 (39), ungelöste unverändert 46 bis 48. Tagesgeld war weiter gesucht und stieg auf 4 (3,50) v. H.

Der Schluß der Börse war teilweise fest, insbe­sondere für AEG. mit 38,50 nach 37,50, Siemens mit 177 nach 176, AG. für Verkehr mit 109,75 nach 108,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. TI., 2. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 722 Rinder (138 Ochsen, 75 Bullen, 408 Kühe, 101 Fär­sen), 469 Kälber, 155 Schafe, 3420 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 29 bis 45 Mk., Bullen 27 bis 43, Kühe 25 bis 42, Färsen (Kalbinnen) 28 bis 44, Kälber 40 bis 68, Hämmel 40 bis 50, Schafe 36 bis 45, Scbweine 51 bis 57 Mk. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Rundfunkprogramm

Mittwoch, 4. März.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7) Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. 10.45: Nachrichten. 11: Hausfrau, hör zu! 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Aller­lei von zwei bis drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Meerschweinchen und Wellensittiche, Funkbericht aus einer zoologischen Handlung. 15.30: Bücherfunk. 15.45:Theater im Aufbruch", Querschnitt durch die Winterspielzeit 1935/36 von H. Ch. Mettin. 16: Un­terhaltungsmusik. 17.30: Aus Zeit und Leben:Spitz die Schar!" Der Bauer geht an die Arbeit. 18: Singendes, klingendes, tanzendes Frankfurt! Unser bunter Frankfurter Nachmittag. 19.45: Erzeugungs­schlacht. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation: Lieder, die in der HI. entstanden. 20.45: Bunter Abend mit NS.-GemeinschaftKraft durch Freude". 22: Nachrichten (auch aus dem Sende­bezirk). 22.30: Nachtmusik und Tanz. 24 bis 2: Nacht­musik.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 4. März.

Gießen. Stadtkirche. 20 Uhr: 2. Passionsandacht, Pfarrer Becker. Klein-Llnden. 20: Passions-An­dacht. Langsdorf. 20: Passions-Andacht.

Donnerstag, den 5. März.

Gießen. Johanneskirche. 20 Uhr: Bibelstunde.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschloffen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlosfenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

$rantfurt a. M.

Lenin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß, kurs

Schlußk. Mittag börse

'-Datum

28 2-

29-2.

28.2

29.2.

«% Deutsche ReichSanleihe v. 1927

100,5 I

100,5

100,65

100,75

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,25

97,25

97,25

97,3

t>Vi% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablöf.-Schuld mit

103,25

103,5

Auslos.-Rechten .............

4llt% Deutsche ReichSpostschatzan

111,13

111

111,1

111,13

Weisungen von 1934. I.......

6% ehem.8% Hess. Bollöstaal 1929

100

100

100

100,2

(rückzahlb. 102%)............

4/,% ehem.8% Hessische Lande«' baut Darmstadt Gold 91.12....

5K% ehem. 4y,% Hess. Landes

98,25

98,25

98,25

98,25

96,4

96,4

Hypothekenbank DarmstadtLiqui 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.

101,05

100

LandcSb.Goldschuldverschr. R.k

Oberhessen Provinz-Anlethe mti

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten iVi% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

114,75

115

114,75

114,75

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1985 5%% ehem. 4yz% Franks. Hyp.-

Bank-Liqu.-Psandbriese.......

5yz% ehem. 4ys% Rheinische

96,5

96,5

101,4

101,4

Hyp.-Banl-Liqu.-Goldpse.....

101,4

101,4

101,5

101,65

4U% ehem. 8% Pr. LandeSpsand-

oriefanstall, Pfandbriese R. 19

4y,% ehem. 7% Pr. Landespfand-

97

97

97

97

briesanst., Gold Komm. Obl.Vl

97

97

97

97

Lteuergutsch.BerrechnungSk. 34-88

108,7

108,75

108,7

108,75

4% Orsterretchifche Goldrente....

29,5

4,20% Oesterretchische Silberrente

1,2

1,2

1,25

1,3

4% Ungarische Goldrente.......

8,65

8,5

8,75

8,65

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,6

8,5

8,65

8,55

4Vi% desgl. von 1913..........

8,6

8,75

8,55

5% abgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahm-Anleihe

13,6

13,5

13,4

13,4

Serie 1.....................

9

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß« kurs

Gchlußk. Abend« börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« böne

'Datum

28-2-

29 2.

28-2.

29-2.

4% deSgl. Serie il ............

_

_

9,5

6,3

9,13

5,25

37,8

16

17,75

108,4

117,75

92,9

92,25

92,75

188

37,25 140,65

119,5

134,5

114,13

128,75

125,5

127,5 132,75 176,25

127,9

94,5

110

110,75

90,5

160

128,13 86 85

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 sy,%Rumän.vereinh.Rentev.l918 4% Rumänische vercinh. Rente ..

2%% Anatolier ..............

6,2

9,05

5,25

37,75

16,25

18,13

108 117,75 92,75

92,25

92,75

187

37

140,4

120 134,5 114,25

128,5 125,5

127,75

132,5

176

128

94,5

109,5 110,5

90,75

127,75 86,25 84,75

6,25

9,05

5,2

37,75

16

17,65 109,75

117,5

92,75

92,5

92,5

188

38,5 140,25 120,25

134,5

114,75

129 125,25 127,75

133

177

127,75

94,75 110,25

111,5

91

128

86,25

85,13

6,25

5,25

37,65

16,13

25,5

17,5

109,9 117,25

92,75

92,5

92,5

188,13

38,5 140,5

119,75 134,75 114,25 128,75

127,65

132,9 177

127,65

95,25 110,75

111,4

90,75

128 86 85

Hamburg-Amertka-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0 Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und DiSconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............o

ReichSbank ................12

«EG......................0

Bekula.................... 10

Clektr. Lieferungsgesellschaft... 6 Licht und Kraft ........... gy.

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ........ r

Rhein. Wests. Elektr..........g

Schuckert & Co................

Siemens S Halske.............

Lahmeyer L Co...............

BuderuS ................... 4

Deutsche Erdöl.......... 4

Harpener....................

Hoesch Eisen-Köln-Neuessen .. 8 Ilse Bergbau ............... e

Ulfe Bergbau Genüsse........e

Klbcknerwerke ...............

Mannesman n-Rührea........0

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß« kurs

Gchlußk. Abend« börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« börse

Datum

28.2-

29.2-

28.2-

29-2.

ManSfelder Bergbau.......

.. 6

132

132

132

Kokswerke ................

.. 6

118,65

120

Rheinische Braunkohlen ....

. 12

218,75

Rheinstahl................

.. 4

116

117

116,25

116,75

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

84,5

85,13

84,4

84,9

Otavi 'Dänen .............

.. 0

18,65

18,65

18,75

18,75

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

128,25

128

128,25

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

121,5

120

122

121

Kaliwerke Salzdetfurth.....

iy.

183,5

$. G. Farben-Jndustrte.....

.. ?

151,13

151,4

151,25

151,5

Scheideanstalt.............

.. 9

211,5

212,5

Goldschmidt ..............

.. 6

106,4

106,75

106,25

106,25

RütgerSwerke .............

.. 6

120,5

120,75

120,75

121

Metallgeiellschaft...........

.. 4

113,75

113,25

114,25

Philipp Holzmann.........

97,25

97.5

97 75

Hementwers Heidelberg ....

.. 7

128,5

129

Eementwerk Karlstadt.......

.. 6

129

129

Schultheis Pahenhofer .....

.. 4

99,25

99,5

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

51

51,5

51

51,25

Bemberg.................

.. 5

91,5

91

90,25

91,75

Zellstoff Waldhof ..........

.. 5

121,4

120

120,9

120,75

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

85

86,4

Dessauer Gas .............

.. 7

125,25

126

Daimler Motoren..........

.. 0

99,25

99,65

99,4

99,25

Deutsche Linoleum.........

.. 8

160

162,13

159,5

162

Orenstein & Koppel ........

.. 0

77,5

78,5

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

31,75

31,65

31,65

31,5

Chade....................

TI.

297

298,5

298

298,25

Accumulatoren-FabrU......

. 12

174

174

Conti-Gummi.............

.. 8

181,5

180,75

181

181,5

Gritzner..................

I

1

I 29

I _

Matnkraftwerke Höchst a.M..

.. 4

90

90

-

Süddeutscher Zucker.......

. 10

1 198

I 198

1 198

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2TL

28. Februar

29-Februar

Amtliche Geld

Notierung Brief

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Buenos Aire

Brüssel.....

Rio de Jan.

Sofia ......

Kopenhagen. Danzig.....

London .....

HelsingforS.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien

OSlo..... :

Wien.......

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......

Budapest ... Reuyork ...

0,678 41,90 0,139 3,047

54,79 46,80 12,27

5,41 16,415 168,83

19,76 0,711

5,654 61,66

48,95

11,135

63,27 81,23

34,00

10,295

2,460

0,682

41,98

0,141

3,053

54,89

46,90

12,30

5,42

16,455

169,17

19,80

0,713

5,666

61,78

49,05

11,155

63,39

81,39

34,06

10,315

2,464

Banknoten

0,678 41,92 0,140 3,047 54,77 46,80

12,265 5,405

16,415 168,86

19,76 0,711 5,654 61,64 48,95 11,13 63,24

81,24 34,02

10,295

2,458

0,682 42,00 0,142 3,053 54,87 46,90

12,295

5,415 16,455 169,20

19,80 0,713 5,666

61,76 49,05 11,15 63,36 81,40 34,08

10,315

2,462

Berlin, 29.Februar

Geld

Briet

Amerikanische Roten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Ungarische Noten ................

2,41 41,76 54,51 12,23

16,365 168,44

61,43

63,02 81,06 33,68

2,43 41,92 54,73 12,27

16,425 169,12

61,67

63,28 81,38

33,82