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Jeit behauptet worden fei, daß die Reden in -Kurnberg einunerhörter Angriff gegen die Regierung eines anderen Landes" gewesen eien fo müsse billigerweise festgestellt werden, daß die Moskauer Regierung oielheftigereund an­haltendere Angriffe gegen die deut­sch e R e g i e r u n g gerichtet habe. Die Nürnberger Neven seien tatsächlich nur eine verspätete und un­genügende Antwort auf die heftigen Beschimpfun­gen in der Moskauer Rundfunkpropaganda Eine Rückwirkung der bolschewistischen Angriffe sei natür­lich unvermeidlich. Als ein Werkzeug der aggressiven und herausfordernden Propaganda sei das sowjetrussische Rundfunk­system ohne Parallele in der politischen Ge­schichte. Nur die Sprachunkenntnis der Engländer hindere sie, die finstere Drohung dieses Systems gegen den Frieden Europas zu erkennen. Der Mos­kauer Sender werde einzig für den Zweck benutzt ausländischen Hörern die W e l t r e v o l u t i o n zu predigen. Jede Nacht verunglimpfe er fünf Stunden lang- die Politik und die Persönlichkeiten der anderen Länder und rufe die Arbeiter zu Revolten auf. Wie könnte es der deutschen Regie­rung möglich fein, diese dauernden Schmähungen und d i e s e s y st e m a t i s ch e Einmischung in ihre Innenpolitik ungeachtet hinzuneh­men? Die deutsch-feindliche Propaganda der bol­schewistischen Sender sei eine der schlimmsten Gefahren für den Weltfrieden.

Nationalsozialistische Kultur­politik in Danzig.

Danzig, 30. Sept. (DNB.) Zum Abschluß der 16. volkskundlichen Woche in Danzig sprach Gau­leiter Forster über die kulturellen und völkischen Probleme des deutschen Volkes unter besonderer Berücksichtigung Danzigs. Der Gauleiter betonte, daß der Nationalsozialismus diedeutsche Kul­tur vor dem Bolschewismus gerettet habe und daß auch in Danzig trotz staatsrecht­licher Verschiedenheiten Deutschtum, Kultur und Nationalsozialismus ein gemein­samer Begriff geworden seien. Danzig werde in der Gestaltung seines völkischen und kulturellen Lebens den gleichen Weg gehen wie das Reich und auch den Einfluß des Judentums voll­ständig ausschalten. Der Danziger Kultussenator B o e ck sprach den reichsdeutschen Gelehrten für ihre Mitwirkung an der Danziger volkskundlichen Woche seinen Dank aus. Er erklärte mit starkem Nachdruck, daß die gesamte Erziehungsarbeit in den deutschen Schulen Danzigs nur von national­sozialistischem Geiste getragen sein dürfe, da Volkstum und Nationalsozialismus auch in Danzig nicht mehr zu trennen seien. In den Danziger Schulen sei kein Platz mehr für den Geist der Verfallszeit und für artfremde Literatur.

Im Dienste des Volkes.

Jahresbericht der Technischen Nothilfe.

Berlin, 30. Sept. (DNB.) Am 30. September beschließt die Technische Nothilfe ihr 17. Tätigkeits­jahr. Wiederum gelangte sie im abgelaufenen Jahre des öfteren in Fällen höherer Gewalt zum Einsatz. Die Zahl der eingesetzten Nothelfer betrug 6000 bet 40 000 an 250 Einsatzstellen geleisteten Arbeits­stunden. Die Einsatztätiakeit insgesamt schließt somit mit rund 124 000 Nothelfern, 6,25 Millionen Ar­beitsstunden und 6100 Einsatzstellen ab. Besonders bemerkenswert waren folgende drei Einsätze: Erstens in Rheinland-Westfalen im April 1936 an 37 Einsatzstellen und 13 Einsatzorten mit 11 Ortsgruppen und 700 beteiligten Nothelfern aus Anlaß einer Unwetterkatastrophe; zwei­tens im Bereich der Landesgruppe Hessen- W e st m a r k die Beseitigung von Schneebruch­schäden und Bekämpfung des als Folge davon aufgetretenen Borkenkäfers mit 18 Ortsgrup­pen und insgesamt über 2000 Nothelfern, bei 17 000 geleisteten Arbeitsstunden und 26 000 Bereit­schaftsstunden; diese sonntägliche Einsatztätigkeit zog sich über fünf Monate hin; drittens Ernte­hilfe an mehreren Orten.

Technische Hilfsarbeiten der verschie­densten Art wurden in zahlreichen Fällen für die Partei und andere Organisationen bei vielen Ge­legenheiten von den Fachtrupps der Technischen Nothilfe ausgeführt. Weiter wurden aus den Reihen der TN. eine große Anzahl Helfer für das Winterhilfswerk 1935/36 gestellt. Rund Vz Million Arbeitsstunden wurden im WHW geleistet. Im Wahlkampf wirkte die TN. ebenfalls aktiv mit.

Es gab so genug Gelegenheit, bei nützlicher Ar­beit gleichzeitig die Einsatzbereitschaft und fachliche Leistungsfähigkeit zu erpro­ben. Nebenher liefen die sonstigen vielseitigen Vor­bereitungsarbeiten, von denen hier nur die dem gleichen Zwecke dienenden Beteiligungen der Tech­

nischen Nothilfe an Luftschutzübungen, die Abhaltung eigener Hebungen und fortlaufende Ausbildungen der Nothelfer- und Führerschaft er­wähnt werden sollen. Seit der am 3. Mai 1936 auf Burg Eisenhardt in Belzig-Mark erfolgten Eröffnung der Reichsschule der TN. für den Instandsetzungsdienst wurden be­reits mehrere hundert Führer auf dem Sonderge­biete des Instandsetzungsdienstes ausgebildet. Der Stand der Organisation ergibt: 15 Landesgruppen mit rund 500 Orts- und Untergruppen, 12 500 Führer und rund 150 000 Nothelfer.

Abschluß her Arbeitstagung für Berufserziehung.

Berlin, 30. Sept. (DNB.) Die Reichsarbeits­tagung des Amtes für Berufserziehung und Be­triebsführung der DAF. wurde am Mittwoch mit einer Abschlußkundgebung beendet. Hauptamtsleiter Selzner zeigte in einem VortragAdel der Ar­beit", wie der Nationalsozialismus die Auffassung, daß die Arbeit eine Bürde sei, zu der Erkenntnis gewandelt habe, daß Arbeit Würde, Ehre, Befrei­ung und Entwicklung zum Höheren bringe. Die Formulierung des FührersEs gibtnur einen Adel, den der Arbeit" werde stärker als jede andere der Wesenheit des deutschen Menschen gerecht. Das deutsche Volk führe den Ehrentitel Arbeitervolk" mit höchstem Recht, so wie das jüdische Volk seinem Wesen und seiner Rasse nach den TitelParasitenvolk" mit Recht führe.

Jede Arbeit, die nützlich sei, die Handarbeit sowohl wie die Geistesarbeit, sei zugleich gemeinnützig und sozialistisch.

Der Leiter des Amtes für Berufserziehung und Betriebsführung Professor Dr. Arn hold erklärte, es gehe darum, die Berufsausbildung des deutschen Menschen auf die höchste Höhe zu bringen. Das Ziel sei die Bereitstellung b e ft e r, einsatz- fähiger Menschen, um die Aufgaben des Dierjahresplans durchführen zu können und um später die Menschen zu haben, die die inzwischen entstandenen großen Werke fortsetzen könnten. In einer späteren Tagung würden Aufgaben und Pflich­ten der B e tr l e b s f ü h r e r besonders herausge- stellt werden. Heber dieFreiheit der Lei­stung in der Wirtschaft" sprach der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP. Bernhard Köhler, Er zeigte, daß die Begriffe Wirtschaft und Freiheit für den deutschen Menschen ganz andere sind als für den Juden. Die Freiheit vertrage sich nicht nur mit der Bindung, son­dern sie fei ihr gleich. Unter Leistung verstehe der Jude nur den Erfolg, der Deutsche verstehe dar­unter das, was der Gesamtheit diene. Wirt­schaft sei überhaupt nicht möglich, wenn jeder nur fein eigenes Ziel vor Augen sehe. Die Beschrän­kung einer Leistung sei nachteilig für das Volk. Auch das Volk könne nur leben, wenn es feine Höchstleistung jederzeit vollbringe. Es gebe keine wirtschaftlichen Gesichtspunkte, unter denen eine Fesselung der Leistung notwendig und günstig wäre.

Jungbauern und -bäuerinnen beim Volkstanz. (Presse-Bild-Zentrale-M.)

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Der internationale Antorenkongreß in Berlin.

Empfang bei Minister Or. Frank. Urheberrechtliche Weltkonvention geplant.

Aus Anlaß des 11. Internationalen Kongresses der Autoren und Kompo­nisten veranstaltete der Präsident der Akademie für Deutsches Recht, Reichsminister Dr. Frank, einen Empfang, an dem zahlreiche Teilnehmer, an ihrer Spitze der Präsident des Kongresses, der ita- lieniscke Propagandaminister. Exzellenz Al fier i, teilnaymen Zu dem Empfang waren u. a. erschie­nen: Reichsjustizminister Dr G ü r t n e r, der Prä­sident der Reichsfilmkammer Professor Lehnich, Botschaftsrat Magistrati, der italienische Ge­schäftsträger in Berlin, Hauptamtsleiter Dr. D r e s- l e r.

In einer Ansprache begrüßte der Präsident der Akademie für Deutsches Recht,

Aeichsmimster Dr. Frank,

die Anwesenden als Gäste des deutschen Rechts- lebens. JDie Akademie für Deutsches Recht habe, so führte er u. a. aus, in den Mittelpunkt der ihr vom Führer übertragenen Arbeiten den Schutz des geistigen Schaffens und der schöpferischen Per­sönlichkeit gestellt. Der Minister hob die Bedeutung hervor, die die internationale Verbundenheit der Rechtsarbeit für den Rechtsschutz der geistigen Werte habe und fuhr dann fort: Die große Frage der Rechtspolitik dieser Zeit ist angesichts der die Kul­tur unserer alten Kulturvölker schwerstem be­drohenden Gefahren, die, den schöpferisch und kul­turell fruchtbaren Kern unserer Völker zu schützen. (Großer Beifall.) Es ist das höchste Zeichen der

Kultur der Gesetzgebung eines Landes, diese Gesetz­gebung nicht so sehr in den Dienst der vergäng­lichen materiellen Werte als vielmehr in den Dienstüer unsterblichen ewigen Werte unserer Kultur zu stellen. (Starker Beifall.) Die wahre Kultur des Rechts eines Staates erkennt man an dem Rang, den dieser Staat in feiner Ge­setzgebung der Kultur und allen Kulturschaffenden zuteil werden läßt (Lebhafte Zustimmung.) Es ist daher für uns, die Gesetzgeber des Dritten Reiches, eine Ehre und Freude, daß Sie in Ihrem Kongreß gerade diefer Frage des Rechtsschutzes der geistigen Arbeit Ihre besondere Aufmerksam­keit gewidmet haben. Wir selbst können stolz auf unsere Gesetzgebung auf diesem Gebiet verweisen. Sie werden auf dem Gebiet der rechtlichen For­schungen, die Sie im Interesse der Kulturschaffen­den anstellen, die volle Hnterstützung der deutschen Reichsregierung und der Akademie" für Deutsches Recht finden. (Lebhafter Beifall.) Die Welt muß aus Ihrem Kongreß sehen, daß die wahrhafte, ewige, alte Kultur unserer großen Völker lebendig ist und bleiben wird, und daß wir nur eine Auf­gabe haben: in dem Schöpfer und Repräsentanten dieser Kultur den einzigen Repräsentanten der höchsten Werte unserer menschlichen Gemeinschaft zu sehen. (Stürmischer Beifall.)

Ihnen, Exzellenz A l f i e r i, der Sie einer der treuesten und stärksten Vorkämpfer der zwischen­staatlichen Zusammenarbeit auf diesem Gebiet sind (Beifall) gelten die besonderen Wünsche der deut­schen Reichsregierung und der Akademie für Deut­

sches Reckt. Ihren Arbeiten wünschen wir den besten Erfolg? Der Präsident des Kongresses, Exzellenz Alfieri, dankte Reichsminister Sc« Frank herzlich für die ^Begrüßungsworte.

Der Autorenkongreß hat sich u. a. auch mit einem italienischen Vorschlag beschäftigt, der die Schaf­fung einer Weltkonvention zum Schutze desHrheberr echtes zum Gegenstand hat. Diese Weltkonvention würde eine Zusammen­fassung der jetzt bestehenden Berner Konvetion, der Konvention von Havanna und der von Mon­tevideo bedeuten. Der Entwurf ist dem bekannten italienischen Juristen und Autor P i o l a-C a s e l l i vorgelegt worden. Weiter beschäftigte sich der Kon- greß mit einem Antrag der italienischen Regerung, der eine bevorzugt Behandlung des den Autoren zugutekommenden Devisentransfers zum Ziele hat. Es bestehen in diesem Punkte zur Zeit erhebliche internationale Schwierigkeiten, die man beseitigen möchte, um eine Störung der kulturel­len Beziehungen zwischen den Völkern zu vermei- den. Die Spitzenbeträge, die sich nach der Clea­ring-Verrechnung zwischen den einzelnen Staaten ergeben, sollen bevorzugt behandelt werden. Dies werde nach Ansicht Der italienischen Regierung umso leichter fein, als es sich um Summen han­dele, die nur einen ganz unbedeutenden Bruchteil des Gesamthaushaltes der Staaten ausmachten. Ein entsprechender Bericht ist von dem General­direktor der italienischen Autorengesellschaft Dr. P a o l o-P i z z i n i vorgelegt worden. Der inter­nationalen Autorenvereinigung gehört jetzt durch sein Rechtsbüro auch der Vatikan an, dessen Auf­nahmegesuch gutgeheißen worden ist.

Aus Anlaß des Autorenkongresses fand im Schloß Monbijou ein Konzert statt, das von Ed­win Fischer mit seinem Kammerorchester aus­geführt wurde. Unter den Anwesenden bemerkte man den italienischen Propagandaminister Alfieri, den Präsidenten der Akademie für Deutsches Recht, Reichsminister Dr. Frank und Justizminister G ü r t n e r.

Reichsmittel für hie Neuanpflanzung von Obstbäumen.

Berlin, 30. Sept. (DNB.) Der Reichs- und Preußische Minister für Ernährung und Landwirt­schaft hat für die Herbstpflanzung 1936 einen Be­trag von 400000 R M. zur Schaffung von Neu­pflanzungen von Ob st bäumen zur Ver­fügung gestellt. Die Richtlinien sehen die Verwen­dung der Beihilfen für solche Betriebe vor, die mindestens 20 Hoch - oder Halbstämme oder 50 Buschbäume von Kern- und Steinobst umfassen. Bei der Anpflanzung von Walnußbäumen kann die Mindestzahl dec Baume auf fünf Stück herabgesetzt werden. Be­willigungen für Kunstformen find ausgeschlossen. Die Beihilfen sollen in der Regel 25 bis 30 v. H. der Anschaffungskosten der Obstbäume be­tragen, jedoch eine Reichsmark je Baum nicht über­schreiten. Die bereitgestellten Mittel können auch dis zu 25 v. H. zur Umpfropfung von Obst- bäumen verwendet werden. Die Richtlinien schrei­ben ferner vor, daß bei der Neupflanzung von Obstbäumen eine Verringerung der Sor­ten unter allen Umständen angestrebt werden muß. Anträge auf Bewilligung der Beihilfen sind an die zuständigen Landesbauernschaften zu richten.

Erhebliche Verbesserungen im Winlerflugplan her Lufthansa.

Am 4. Oktober tritt mit dem Fahrplanwechsel Der Reichsbahn der Winterflugplan im europä­ischen Luftverkehr in Kraft, der bis zum 3. April 1937 Gültigkeit hat. Der Winterflugplan der Luft­hansa wird erhebliche Verbesserungen bringen und damit für den Personen- und Fracht­verkehr im Rhein-Main-Gebiet von großer Bedeu­tung fein. Schon im abgelaufenen Sommerhalbjahr war eine erfreuliche Steigerung des Flugverkehrs feftzustellen. So wurden von Mai bis August auf dem alten bzw. neuen Flugplatz in Frankfurt ins­gesamt 30 000 Personen abgefertigt. An der gün­stigen Verkehrsentwicklung ist stark auch das Hin­terland Frankfurts, besonders Wiesbaden, Mainz, Darmstadt stark beteiligt.

Für Luftschiff und Flugzeug gibt es keine Kon­kurrenz, nur eine vorbildliche Zusammenarbeit und Ergänzung der beiden Verkehrsmittel. Während im vergangenen Winter nur sieben Linien täglich be­flogen wurden, sind es in diesem Jahr insgesamt 16 Strecken. Schon daraus ergibt sich der starke Ausbau des Winterflugverkehrs vom und zum Rhein-Main-Gebiet. Erstmalig erhält u. a. das Rhein-Main-Gebiet auch während des Winters Nachtpost- und Frachtverbindungen nach Paris, Brüssel, London, Rotterdam, Am'ster-

was für iDein !

Man soll zumG lück V ertrauen h ab en.B e- sonders dann soll man nicht abseits stehen, wenn die Aussichten auf einen schönen Er­folg so gut sind, wie bei der Preußisch-Süd­deutschen Klassenlotterie.

Fast jedes zweite Los gewinnt dort: auf 800000 Lose werden 343000 Gewinne

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im Gesamtwert von RM 67591680. aus­gespielt. Der Hauptgewinn in der 5. Klasse auf ein ganzes Los beträgt RM 1000000. und schon ein Achtellos kann RM 100000. bringen. Dabei kostet es nur RM 3. je Klasse, und alle Gewinne sind einkom- mensteuerfrei.

Das sind Zahlen, an die man sich halten kann das ist ein guter Start zum Glück! Am 20. Oktober 1936 beginnt die Ziehung zur 1.Klasse der 48. Preußisch-Süddeutschen (274. Preußischen) Klassenlotterie. Lose und der amtliche Gewinnplan sind bei allen staatlichen Lotterie-Einnehmern erhältlich.

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