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Dienstag,!. September 1956

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Ur. 204 Drittes Blatt

Aus Der Provinzialhaupistadt. I9ie Gleisumlegung auf der Min-Weser-Mn

Oer September im Volksglauben.

wagen verladen worden sind. Das untere Bild ver-

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(Aufnahmen [3]: Neuner, Gießener Anzeiger.)

zu sehen, dessen seitliche Stützträger eben aus-

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C. K.

Physiologen an der Vortragsarbeit.

Oer erste Tag der Tagung der Deutschen physiologischen Gesellschaft.

Ueberstundenzuschläge im Hoch-, Beton- und Tiefbaugewerbe.

Der Treuhänder der Arbeit für das Wirtschafts­gebiet Hessen teilt mit: .

Wie ich erfahre, wird in den Rechen der tn den Betrieben des Baugewerbes beschäftigten Arbeitskameraden in letzter Zeit immer häufiger Klage darüber geführt, daß die Gefolgschaft irrt weitesten Ausmaße zur Leistung von Ueberstun- den herangezogen wird, ohne daß vom Unter-« nehmer die im Reichs- bzw. Bezirkstarifvertrag für das Hoch-, Beton- und Tiefbaugewerbe festge- etzten Ueberstundenzuschläge bezahlt werden. Ich nehme dies zum Anlaß, die Führer der betriebe des Baugewerbes nochmals mit allem Nachdruck auf die gewissenhafte Einhaltung der Bestimmun­gen des Reichs- bezw. Bezirkstarifvertrags für das Hoch-, Beton- und Tiefbaugewerbe betr. Ueberstunden, Nacht- und Sonntagsarbeit hinzu* weifen. Außerachtlassung dieser Bestimmungen stellt sich in jedem Falle als ein vorsätzliches Zu* widerhandeln gegen schriftliche Anordnungen des Treuhänders und böswillige Ausnutzung der Ar­beitskraft der Gefolgschaft dar. Sie ist auch nicht dadurch entschuldbar, daß der Unternehmer die für die Bezahlung von Ueberstunden fällig wer­denden Lohnsummen bei der Kalkulation für die Angebote an die Auftraggeber nicht berücksichtigt haben will. In Zukunft werde ich gegen jeden Be- triebssührer, der Anlaß zu Beschwerden obenge­nannter Art gibt, Antrag auf Strafverfolgung gemäß § 22 AOG. stellen. Ich erwarte jedoch, daß dieser Hinweis genügt, die Unternehmer zur Ab­stellung der bestehenden Mißstände zu veranlassen« Schwarz.

Geländeübung der Ganitätskolonne.

jähren; Marie Rühl aus Beuern, Werkmeister Heitz aus Rodheim und Prokurist Rinn aus Gießen mit 25 Dienstjahren.

Misswnskursus in Gießen.

Der Oberhessische Verein für die Basler Mission hält vom 13. bis 15. Oktober in unserer Stadt einen Missionskursus ab. Es ist dem Verein gelungen, Missionsdirektor Dr. Hartenstein, dem Leiter der Basler Mission, und mehrere Missionare als

meister Schmidt, Marie Schmidt und Christine Kor­ber aus Wieseck und Werkmeister Ruhl aus Beuern mit 28 Dienstjahren; Elisabeth Becker aus Alten- vers, Luise Groh aus Krumbach, W. Lang aus Rodheim und Marie Schnabel, Anna Rodenhausen und Luise Schmidt aus Wieseck mit 27 Dicnst- jahren; Marie Jost und Katharina Elmshauser aus Altenvers, Katharina Nebeling, Katharina Schom- ber und Lina Schäfer aus Burkhardsfelden und Werkmeister Rudolph aus Launsbach mit 26 Dienst-

Nachdem Professor Bürk er wie gestern be­reits berichtet alle Teilnehmer in unserer Stadt willkommen geheißen hatte, nahm sofort das Pro­gramm der Arbeitstagung seinen Anfang. Die 86 angemeldeten Vorträge waren in der Vortragsord­nung so zusammengestellt worden, daß aus dem weiten Gebiet der Physiologie die zusammengehöri­gen Vorträge jeweils zu Gruppen zusammengefaßt waren. Die erste Gruppe bildete der Stoff der allgemeinen Physiologie. Prof. Bethe (Frankfurt) führte vor, daß Rhythmen und Perioden, wie wir sie am Herzen auf bestimmte Erregungen hin zu sehen gewohnt sind, ganz allgemein verbrei­tete Tätigkeitsformen erregbarer Gebilde sind. Prof. Gilde meister und Dr. Richter (Leip­zig) zeigten Gesetzmäßigkeiten über die Wirkung von Wechselströmen, lieberMechano"-Narkose sprach Prof. Ebb ecke (Bonn): sie tritt auf, wenn man gleichmäßig, allseitig, im Hohlraum einer dick­wandigen Metallbombe, einen Druck von vielen Hundert Atmosphären auf Lebewesen einwirken läßt.

Zum zweiten Stoffgebiet,Verdauung und Aufsaugung", sprach Pros. Sülze (Leipzig) über mengenmäßige Gesetzmäßigkeiten bei der Aufsaugung. Zum Gegenstand der inneren Sekre­tion gehörten die Ausführungen von Prof. Ver- zär (Basel) und Dr. Thaddea (Berlin). Im AbschnittAtmung" beschrieben Dr. Scho edel und Dr. G r o s s e - Brockhoff (Göttingen) die Schwankungen in der Zusammensetzung der Luft in den Lungenbläschen während der Atmung. Zahlreiche Vorträge brachte der AbschnittB l u t". So behandelte Prof. Bürk er (Gießen) die jüng­sten Untersuchungsergebnisse über die normalen Werte verschiedener Blutbestandteile, Dr. v. Dün­gern (Gießen) berichtete Versuche und Gesichts­punkte zum Problem des Blutgerinnungsvorgan­ges. Zum Schluß des Vormittagsprogramms trugen zum KapitelA u s s ch e i d u n g" Dr. Lehmann und Dr. S z a k a l l (Dortmund) über den Chlor- und Wassergehalt des Körpers bei Hitze- arbeit vor: durch starkes Schwitzen kann cm un­trainierter Körper so bedrohlich an Chlor verar­men, daß Wassertrinken diese Erscheinung lebens­gefährlich steigert, während leicht salzhaltiges Was­ser die gefährlichen Erscheinungen seitens des Her­zens schlagartig beseitigt; trainierte Personen haben dagegen auch bei schwerster Arbeit eine bedroh­liche Senkung des Chlorgehaltes im Blut.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Studen­tenhaus nahmen am Nachmittag die Vorträge ihren Fortgang, zunächst mit der Vortragsgruppe überSinnesempfindunge n" Professor Achelis (Heidelberg) brachte Untersuchungen zur Theorie des Schmerzes, Dr. Monje (Leipzig) be­sprach die Empfindungen, die in der Mundhöhle durch Reizung mit Wechselstrom hervorgerufen wer­den. Anschließend leitete Prof. H o f s m a n n (Frei­burg) mit seinem Vortrag über die elektrischen Er­scheinungen bei der Degeneration des Muskels den letzten Abschnitt der Vortragsfolge dieses Tages, über die Bewegungen, ein. Wie der Muskel als Regulator bei der Erholung und bei anderen Vorgängen eingreift, ergab sich aus den Aus­führungen von Prof. Netter (Kiel).

Der Nachmittag war weiter noch vorgesehen zur Vorführung zahlreicher neuer Appa­rate und Versuchsmethoden. So lieh Prof. B r o e m s er (München) mit einfachsten, aber sehr sinnreich zusammengestellten Mitteln seinen ausgezeichnet gelungenen plastischen Film laufen; das'stets gehegte Ziel der Kinoindustrie, die längst den körperlich wirkenden Film auf den Markt zu bringen wünscht, scheint damit in billiger, praktisch durchführbarer Form erreicht. Dr. Behrens (Gießen) erklärte seine neue Art der Trennung der einzelnen Zell- und Gewebsbestandteile auf Grund ihrer verschiedenen spezifischen Gewichte. Die Anwendung der Spektralanalyse zum Nachweis und zur mengenmäßigen Erfassung selbst winzig­ster Mengen der verschiedensten Mineralbestand­teile des Blutes zeigte Dr. d. Düngern (Gießen) da gerade die seltenen Elemente, auch wenn sie nur in Spurey in der lebenden Substanz vorkom­men, oft außerordentlich wichtig für die Gesund­heit fein können, hat diese Methode sehr weit ge­steckte Möglichkeiten und zum Beispiel diagnostische Ziele.

Die Damen, die als Gäste die Tagung mitmach- ten, verbrachten den Vormittag, soweit sie nicht ebenfalls die Vorträge anhörten, auf dem Schif­fenberg. In dankenswerter Weise hatte dazu die Stadt'einen Autobus zur Verfügung gestellt. Am Spätnachmittag unternahmen alle Teilnehmer der Tagung noch einen gemeinsamen Ausflug auf den Gleiberg. Gegen Abend zerstreute sich dann alles in kleinere Gruppen, die sich bemühten, die ver­schiedenen gastlichen Stätten Gießens näher ken- neu und schätzen zu lernen.

Als der siebente Monat wird der September im alten römischen Kalender bezeichnet, in dem das Jahr mit dem März begann, und diesen Namen hat er auch weiterhin behalten. Zu Karls des Gro­ßen Zeiten finden sich dafür auch die deutschen Bezeichnungen Witumanoth und Herbistmanoth, und als der erste Herbstmonat wird der Septem­ber vom Oktober und November unterschieden; auch der Name Fulmonat oder Fischart Vollmonat, der auf die Fülle der Erntezeit verweist, oder Sau­monat, weil die Saujagd begann, Sämonat, weil die Zeit der Wintersaat beginnt, kommen vor. Seit alter Zeit sind bei den verschiedenen Völkern mit diesem wichtigen Monat im Jahre allerhand Volks­bräuche und abergläubische Vorstellungen verknüpft. Mit dem September tritt die Sonne in das Zeichen der Waage; in der ersten Hälfte gilt aber noch das Zeichen der Jungfrau, das im Feste Mariä Geburt feinen Ausdruck findet. Bei den verschieden­sten Völkern finden sich gerade tm September merk­würdige Abwehrbräuche. Schon im alten Rom wurde am 13. September alles Unheil durch Ein­schlagen eines Nagels in eine Mauer verbannt. Der 1. September hatte früher in Rußland eine besondere Bedeutung; am Vorabend wurden in den Dörfern um Moskau Notfeuer angezündet und an dem Tage selbst war es üblich, die der Ernte schäd­lichen Insekten durch einen Zauber zu vertreiben. In Peru, wo im September die von Krankheiten begleitete Regenzeit einsetzt, wurde alles Uebel durch die Inkas vertrieben. Auch bei dem Herbstfest der Germanen, das mit dem Opfer von Tierköpfen und Opferschmäusen begangen wurde, spielte Ab­wehrzauber mit. Dabei war mit einem Totenfest, das zu feiern der anbrechende Winter mahnte, ein Erntedankfest verbunden. Das erste lebt in dem hl. Michael weiter, das zweite in den Kirchweih­festen. Die Verquickung der beiden Feste zeigt die Tatsache, daß es am Lechrain üblich war, am Kirch­weihmontag ein Seelenamt für alle Verstorbenen aus der Gemeinde abzuhalten, und gerade an die­sem Seelenamt wurde von den Bauern mit außer­ordentlicher Hartnäckigkeit festgehalten, so daß es oft zu Zwistigkeiten mit dem Pfarrer kam, wenn nämlich der Montag auf einen Tag fiel, an dem nach den kirchlichen Vorschriften kein Seelenamt ge­halten werden durfte; lieber verzichteten die Bauern auf die gctnze Nachkirchweih, als auf ein Verschie­ben des Seelengottesdienstes. Während im Hundert­jährigen Kalender für die drei vorhergehenden Monate Maßhalten im Essen und Trinken ange­raten wird, ist darin der festlichen Ernte- und Kirch­weihstimmung im September Rechnung getragen; es werden Dunstbirnen als vortreffliches Essen empfohlen, und wenn auch vor Ueberfluß in allem Obst gewarnt wird, so wird doch geraten,sich der Gänse, Kapaunen, Indian und Rebhühner, auch Schnepfen, Fasanen, Grammetsvögel, Wachteln und Staren zu bedienen."

Noch in der Gegenwart herrscht der Volksglauben, daß der 1. September, der Tag, an dem Sodom und Gomorrha unteraeqangen sein sollen ein Un­glückstag ist. Der 1. September ist auch vorbedeu­tend für das ganze Herbstwetter. Weitere Lostage find der 17. und der 21. September; so viel Nacht­fröste vor dem 21. September eintreten, so viel wird es auch in dem kommenden Mai geben. Der Michaelstag gilt als Beginn der kalten und dunk­len Jahreszeit. In Ungarn soll man am 30. Sep­tember nicht säen, da dieses Korn grün bleibt und nicht reif wird. Günstig ist der Nebel im Sep­tember: denn:

Am Sonntagmorgen rückten die Männer der Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in Gießen, ztr der auch die Sanitäter aus Heuchelheim, Wieseck, Watzenborn-Steinberg, Leihgestern und Grünberg gehören, zu einer größeren Geländeübung in dem Waldstück zwischen Wieseck und dem Trieb aus. Der Hebung lag die Annahme zugrunde, daß bei einer größeren Unternehmung in dem Waldgelände von der früheren Waldeslust bis zum Philosophenwald Verletzte liegen geblieben seien, der Trieb nicht pas­siert werden könne und deshalb das vorbezeichnete Waldgelände von außen her erreicht werden müsse.

Die Sanitätsmannschaften rückten in zwei Kolon­nen zu der Hebung aus. Die erste Abteilung mar­schierte über Wieseck und hatte die schwere Aufgabe, durch weithin einzusehendes Gelände an das Wald­stück heranzukommen. Die zweite Abteilung konnte gedeckt durch den Philofophenwald vorgehen und sich infolgedessen frei entwickeln. Unter einer Baum­gruppe auf dem Trieb war ein Hauptverbandsplatz gut angelegt. Von hier aus verfolgte die Leitung der Sanitätskolonne den Verlauf der Hebung.

Gegen 8.30 Uhr kamen die ersten Sanitätsmän­ner von Wieseck her heran, wobei sie sich mit ihren Tragbahren vorbildlich in dem schwierigen Gelände vorarbeiteten. In der Zwischenzeit hatte sich auch die zweite Abteilung vom Philosophenwald her an ihren Abschnitt herangearbeitet, und bald konnten beide Abteilungen in den ihnen zugewiesenen Wald­bezirken mit der Erfüllung ihres Auftrages begin­nen. Immer mehr rückten dabei die Sanitätsmann- fchaften unter geschickter Ausnutzung des Geländes und unter Anwendung aller Deckungsmöglichkeiten nach dem Hauptverbandsplatz zu vor, als plötzlich nach einer neuen Hebungsannahme Fliegergefahr gemeldet wurde und die Mannschaften daraus von sich aus sofort die erforderlichen Verhaltungsmaß­nahmen zu treffen hatten. Mittlerweile herrschte aber auch auf dem Hauptverbandsplatz rege Tätigkeit aller zur Hilfeleistung für dieVerletzten" einge­setzten Helfer und Helferinnen. Ferner fetzten die Führer der Rotkreuz-Hunde ihre Suche nach Zu­rückgebliebenen erfolgreich fort. Bei diesem Stande der Arbeit wurde die Hebung abgebrochen.

Bei der anschließenden Kritik wurde den Sani- tätsmannschaften von dem Kolonnenarzt Dr. N c u- mann-Spengel und von Kolonnenführer Kratz in jeder Hinsicht volle Ancrkenung für ihre Leistungen ausgesprochen und ihnen zugleich auch Dank gesagt für ihre vorbildliche Einsatzfreudigkeit und ihre hingebungsvolle Arbeit im Dienste

Wenn.'s im September viel Nebel geit, Der Bauer sich auf den Hirast (Herbst) g freut.

Gewitter im September versprechen viel Obst und Wein für das nächste Jahr. Ebenso:

Wenn der September noch donnern kann, Setzen die Bäume viel Blüten an."

Derselbe Glauben findet sich schon in einem Wort aus der römischen Kaiserzeit, das aber aus altere Quellen zurückgeht:Wenn im September Donner oder Blitze am Tage eintritt, so werden günstige Sterne sein und viel heitere Tage; alle junge Frucht wird schön erblühen." Der Septembersonne kommt nur noch wenig Kraft zu, was sich be­sonders bei der IraubenreHe bemerkbar macht: Was Juli und August nicht kochen, das kann der September nicht braten," Vom Gemüse aber sagt man im Nahetal:Geht es freudig in den Sep­tember, so geht es traurig heraus. K-

Dornoiizen.

Tageskalender für Dienstag.

Gloria-Palast, Seltersweg:Eskapade Seine offizielle Frau". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße. Königswalzer".

Amt für Volkswohlfahrt.

Ortsgruppe Gießen-Mtte.

Betr. Pfundsammlung.

Arn Mittwoch, 2. September, werden die Spen­den durch die NS.-Frauenschaft eingesammelt Die Hausfrauen werden gebeten, den Inhalt der Pa - chen auf der Hmhüllung kenntlich zu machen und die Mitgliedskarte bereitzuhalten. Da im Monat August die Pfundsammlung ausgefallen ist, bitten wir dieses Mal etwas reichlicher zu spenden.

. Vorbildliche Gefolgschastöireue.

Der Betriebsführer der Zigarrenfabrik I ost B a l t h. Noll, Dr. jur. Noll, bereitete bei der Jubiläumsfeier der Firma am Samstag m der Volkshalle einer großen Anzahl von ^be'tsiubi- larän eine wohlverdiente Ehrung für ihre lang­jährige treue Mitarbeit. Es handelt sich dabei um folgende Jubilare: Katharina Krauskopf aus Kom­bach mit 45 Dienstjahren; Marie Lang aus Rod- heirn mit 42 Dienstjahren; Werkmeister Wilhelm Jost aus Altenoers mit 39 Dienstiahren: Prokurist Kuhl in Gießen mit 38 Dienstiahren: Elisabeth Ei- nwn und Marg. Dielmann aus ^lltenoers rmt 37 Dienstjahren; Wilhelmine Groh aus Krumbach mit 36 Dienstjahren; Helene Platt ass Rodheim und Kaharina Rüspeler aus Krumbach m 35 D en - jähren; Luise Weil aus Rodheim mit 34 Dlenst-

jahren; Eleonore Henkel aus Burkhardsfelden, Katharina Schneider aus Krumbach Mane Well und Elise Mohr aus Rodheim nut 33 Dienstiahren, Luise Pfaff aus Rodheim w't 31 Dienstiahren; Friedrich Hofmann aus Wieseck, Elisabeth Etzel­müller aus Krumbach und

mel aus Rodheim mit 29 Dienstiahren, A.K. Michel und Marg Schorge aus Altenvers, Elisabeth Numps und A?n?Menz aus Burkhurd-seld-n, Werkmeister Röhrsheim und Katharina Rohrsheun aus Krumbach, Earol. Platt aus Rodheim, Werk-

Redner für diesen Kursus zu gewinnen. An den Vormittagen werden die Teilnehmer jedesmal tn eins der großen Missionsgebiete der Basler Mission eingeführt. An den Nachmittagen wird ein beson­deres Spezialthema der Mission erörtert, ein Schulungsvortrag über Missionspredigt, Missions­vortrag und Missionskatechese schließt sich an. An den Abenden finden Missionsabende in Nachbar­gemeinden statt, während ein Missionsgemeinde­abend in Gießen den Kursus abschließt. Am folgen­den Sonntag (18. Oktober), nachmittags, findet dann das diesjährige Jahresfest des Oberhessischen Ver­eins für Basler Mission in der Stadtkirche statt. Die Festpredigt wird Missionsdirektor Dr. H a r t e n- st e in halten.

Schulung in der Beamtenschaft.

Ein Lehrgang für Schulungsredner des Amtes für Beamte.

NSG. Die Politischen Leiter des Amtes für Beamte des Gaues Hessen-Nassau, denen die Durch­führung der Schulung der Beamtenschaft obliegt, ind zur Zeit in einem ersten Lehrgang in der Gauführerschule in Frankfurt a. M. zusammenge­faßt. Etwa 40 Parteigenossen aus den verschiedenen Gegenden des Gaues, Männer aller Altersklassen, sind hier vereinigt, um nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu beweisen, daß ihnen der Geist der Kameradschaft Lebensinhalt geworden ist. Daher ist neben dem Unterricht, der von den Schulungs­rednern des Hauptamtes für Beamte bei der Reichs­leitung der NSDAP, gehalten wird, der Dienstplan eines jeden Tages so ausgestellt, daß, beginnend von der Flaggenhissung und dem Frühsport bis zum Einholen der Flagge und dem Zapfenstreich, alles in einer von der Treue und Hingabe zur ge- meinsamen Aufgabe getragenen Unterordnung vor sich geht. Im Mittelpunkt der Schulungsarbett des Lehrganges steht die Heranbildung eines seinem Volke in Treue verpflichteten Mitarbeiterstabes des Amtes für Beamte, dem die Führung der großen Beamten-Einheitsorganifation des Reichsbundes der Deutschen Beamten übertragen ist. Dieser Lehrgang stellt einen neuen Abschnitt in der Schulungsarbett des Amtes für Beamte im Gau Hessen-Nassau dar, die nach und nach auf die gesamte Beamtenschaft ausgedehnt werden soll. /(vv x

Parteigenosse Hannes Schneider (Berlin), der Leiter der Schulungsarbeit tm Hauptamt für Beamte, und Gauamtsleiter Kremmer statteten be­reits dem Lehrgang einen Besuch ab.

Auf Der Strecke zwischen Dem Bahnhuf Gießen geschwenkt werden Rechts oben DieGleise ww sie und Dem RoDtberg werden gegenwärtig mir be- samt Den Schwellen durch Den Kran auf Bahn­richteten bereits gestern Darüber Gleise erneuert, wagen verladen morDen sind. Das untere_ 23UD oer Unsere Bilder zeigen die Arbeit mit-Den Spezial- anschaulicht die Aufbringung einers chweren Walze geraten Der Reichsbahn. Oben links ist der Hebe- mm Den auf Jte Memf«b