Glaube an Adolf Hitler und seine große
ergibt sich
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24,1
dauern, bis der Kalender geändert wird.
ver- d i e Zu-
45,6 v. H.
30,3 „
ein gleichbleibendes Kalendarium, so daß mals umrechnen und nachschlagen muß.
Was wären nun die Vorteile eines
wohnlichen Sterblichen hat denn ein dringendes Bedürfnis danach? Wir lassen uns lieber alle Jahre überraschen. Es ist auch mal ganz schön, wenn Weihnachten auf einen Montag fällt, so daß auch der Heilige Abend schon frei ist und wir drei Tage Urlaub haben. Solche Ueberraschungen lassen wir uns, so selten sie kommen, nur zu gern gefallen. Und darum wird es wohl noch eine ganze Weile
rung zu tun?
Der V ö l k e r b u n d befaßt sich mit dem Problem der Kalenderreform seit einer geraumen Zeit, ohne allerdings zu einem Ergebnis gekommen zu sein. Was für Vorschläge sind nun zur Diskussion gestellt? Da ist einmal der Plan des Amerikaners C o t s w o r t h , der das Jahr in 13 Monate teilen will. Jeder Monat hat 28 Tage, also genau vier Wochen. Jeder Monat beginnt mit dem gleichen Wo ch e n t a g, und jeder Tag hat auch immer die gleiche Datumszahl. Dreizehn- mal 28 Tage sind aber erst 364, also muß der übrig-
bleibende 365. Tag als sogenannter Jahrestag ohne Datum an das Ende des Jahres gesetzt werden. Der neugeschaffene 13. Monat soll unter dem Namen „<5or zwischen Juni und Juli eingeschoben werden. Neben dem Vor- teil dieses Planes, die Gleichheit aller Monate zu errreichen, besteht aber auch ein großer Nachteil: Man kann bei 13 Monaten das Jahr n i ch t m e h r in Viertel- und Halbjahr einteilen.
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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
eben. Nach der Anzahl der Betriebe auf die Betriebe
bis 20 Hektar Größe
Auch der Weltverkehr würde eine Kalenderreform begrüßen, weil sie viele Unsicherheiten beseitigen würde. Aber vorläufig scheint sie noch weit
ganze Jahr gerechnet, Differenzen von 3 o. H., bei den Wechseln sogar von 10 v. H. Darüber hinaus verschafft die ungleichmäßige Jahreseinteilung, wie wir sie heute haben, dem Geschäftsleben eine Fülle von Unzuträglichkeiten und Unbequemlichkeiten. Von besonderer Bedeutung ist, speziell für die sogenannten Saisongeschäfte das Schwanken des Ostertermins.
besserten Kalenders? Zunächst auf alle Fälle Sicherheit des gleichen Datums „ jammen mit dem gleichen Wochentag. Wer also beispielsweise an einem Sonntag geboren ist, wird immer wieder am Sonntag Geburtstag feiern, und Weihnachten würde immer wieder auf den gleichen Wochentag fallen. Ostern liegt fest und damit auch Pfingsten. Nun kommt man bei der Betrachtung der Vorteile schon in das kaufmännische Gebiet, wie je überhaupt die Handeltreibenden die ersten Propagandisten eines reformierten Kalenders find. Bei der Zinsberechnung beispielsweise rechnet man aus Not nur jeden Monat zu 30 Tagen, weil man nicht immer für jeden Monat die genaue Tageszahl ausrechnen und entsprechende Zinsenbruchteile in Anrechnung bringen will. Aber bei Zinsen entstehen dadurch, auf das
95,0 v. H.
4,6 „
0,3 „
1,1 „
Die Aufgaben des Dauern im zweiten Jahr der Erzeugungsschlacht.
Eine Betrachtung zur Jahreswende.
3on Professor Or. G Seffous, Direktor des Instituts für Pflanzenbau und pflanzenzuchtung an der Landes-Universität Gießen.
Diese Nachteile sucht der Plan des Deut- schen Dr. Blochmann zu umgehen. Hier bleibt es bei zwölf Monaten. Der erste Monat des Vierteljahres hat 31, die beiden anderen je 30 Tage. I e - des Qaurtal hat damit genau 13 Wochen und begint jedesmal mit einem Sonntag. Der 365. Tag liegt zwischen dem 30. Juni und dem 1. Juli und hat den Namen Mittjahrstag, natürlich ohne Datum. Der Schalttag fällt als ebenfalls datumsloser Tag an das Ende der Schaltjahre. Der O ft e r t a g soll, was sehr wichtig ist, alle Jahre auf den 8. April gelegt werden. Da alle Daten des Jahres auf den gleichen Tag fallen,
Lahr mit 13 Monaten?
Bestrebungen zur Kalenderreform, Vorschläge zur Neugestaltung des Lahres und was bisher dabei herauskam.
sindern sämtliche landwirtschaftliche Produkte müssen ene Steigerung erfahren. Denn wenn durch irgend- ll lche Umstände eine Frucht ausfallen sollte, müs- s<« andere an ihre Stelle treten können. Zu be- bmten ist dabei auch, daß mit zu erwartender hcherer Lebenshaltung durch völlige Aufnahme der nach arbeitslosen Volksgenossen in den Arbeitsoor- Mg der Verbrauch an Lebensmitteln ft>t i g e n wird. Daß ein Ueberfluß an einem Nah- nmgsmittel wie in früheren Zeiten sich zum Scha- bin für den Bauer auswirken würde, ist dank der Loahnahmen unserer heutigen Regierung nicht mhr zu befürchten. Dieser Widersinn, daß Lebens- mlltelreichtum Unglück für ein Volk bedeutet, gehört urtter Adolf Hitler der Vergangenheit an.
Die Mittel und Wege, welche sich auf den ver- idi ebensten Gebieten zur Erzielung höherer Lei- ttmgen im Landwirtschaftsbetrieb bewäihrt haben, v rden in Spitzenbetrieben schon angewandt, sie idben ihnen den Vorrang gegeben. Jetzt gilt es, )isse Erfahrungen in die breite Masse der iuerlidjen Wirte hineinzutragen. Was hier jeder § rtschritt bedeuten würde, ist aus der folgenden SUiederung der Betriebsgrößen zu -
" ‘ - ' entfallen:
von 20 „ 100 „ „
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über 500 „ „
Nach der Fläche entfallen: auf die Betriebe
bis 20 Hektar Größe von 20 „ 100 „ „
aus über taufend Ortsgrupppen und aus vielen hundert Betrieben ein geradezu lückenloses Bild von den Stimmungen, den Sorgen und Hoffnungen aller Schichten der Bevölkerung, aber auch von der Torheit und Verblendung mancher Zeitgenossen. Jede abfällige und anmaßende Bemerkung, mag sie auch noch so sehr „im Vertrauen" im kleinsten Kreise gemacht werden, dringt in das Büro der Propagandaleitung.
All den Volksgenossen, die noch arbeitslos oder mit kargem Lohn ein allerbescheidenstes Dasein fristen müssen, sei zum Schluß gesagt: Adolf Hitler, der die Parteien zerschlug, ein wahnsinniges politisches System vernichtete, ein innerlich zerrüttetes Volk emporriß, eine starke Armee und eine Luftflotte sozusagen aus dem Nichts schuf, an der Saar einen beispiellosen außenpolitischen Sieg errang, unzählige große Aufgaben mit Erfolg anpackte, das ohnmächtige Deutsche Reich wieder zu einer Weltmacht gestaltete — er wird auch alle noch verbliebenen Nöte überwinden, ro ■? n n d i e Zeit dafür reif ift. Und alle Schwätzer und Gerüchtemacher und Nörgler und Verleumder sollen wissen: Es wird der Tag kommen, da das Unkraut aus der deutschen Volksgemeinschaft samt den Wurzeln ausgerissen wird.
Auch 1936 kann nur eins uns vorwärtsbringen, kann nur eine Kraft alle Hindernisse und Schwierigkeiten überwinden: Der bedingungslose, heilige
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Man kann annehmen, daß rund 70 v. H der land- vrtschaftlich bewirtschafteten Fläche weit davon entlehnt sind, Spitzenleistungen hervorzubringen, ein :raßer Teil aber sogar n o ch u n t e r d e m R e i ch s- >. rchschni11 erzeugt. Diese Betriebe müssen in aller Linie dem allgemeinen Durchschnitt nahe-
dueller Beziehung und aus wirtschaftspolitischen Gründen zu wandeln haben. Keineswegs ist dabei etwa an einen Uebergang zur rein vegetarischen Ernährung gedacht, sondern nur an eine unserem Körper auf die Dauer mehr zuträgliche Ernährung, die pflanzliche Zukost stärker berücksichtigt.
Dem hinter uns liegenden ersten Kampfabschnitt in der Erzeugungsschlacht, der ein allgemeines Vorrücken auf allen Gebieten der Ertragssteigerung zum Ziele hatte, folgt nun im zweiten Jahr ein Eingehen auf Einzelgebiet e. Die Grundlage eines jeden Betriebes bildet das Futter. Es gibt eine alte Bauernregel, die sagt: Viel Futter, viel Milch, viel Dünger, viel Getreide, viel Geld. Diese Wahrheit muß auch dem Nichtlandwirt einleuchten. Das in eigener Wirtschaft erzeugte Futter in guter und ausreichender Menge ist Die Kraft, welche jeden Betrieb im Gange und gesund erhält. Wiesen- und Weidenpflege neben ausreichendem FelbfulOrbau sowie Zwischenfruchtbau, d. h. sofortige Einsaat von Futter in die Stoppelfelder, um dadurch in zwei Jahren drei Ernten zu erzielen, ist die Parole. Mit großer Genugtuung kann gerade hier aus unserem Hessenlande gemeldet werden, daß unsere Bauern dieser Anweisung mit bestem Erfolg nachgekommen sind. Man sah im Herbst kaum ein Stoppelfeld, nur Futterflächen. Ohne Befolgung dieses Zwischenfruchtbaues hätte sich die letztjährige Futterknappheit bei uns katastrophal auswirken können. Wir haben nicht unbeträchtliche Mengen an Devisen gespart, für die sonst Kraftfutterstoffe aus dem Ausland hätten eingekauft werden müssen oder hätten unseren Viehbestand zu verringern notwendig gehabt.
Als zweiten Hauptpunkt stellte der Reichsbauern- führer diesmal in Goslar Die anzustrebende L e i - stungssteigerung in d e r Viehzucht hin, namentlich des Milchviehes, und zwar betont a u f wirtschaftseigener Futtergrund la g e. Es bedeutet dies Ausmerzung nicht leistungsfähiger Tiere. Solch minderwertiges Vieh kostet ebensoviel Erhaltungsfutter wie milchreiches, das neben einem gesunden Kalbe noch 4000 bis 5000 Kilogramm Milch liefert. Es kommt nicht auf eine zahlenmäßige Vermehrung unseres Viehbestandes an, sondern vor allem auf seine qualitative Verbesserung. Dies bezieht sich aus alle Nutztierarten, ganz gleich, ob es sich um Rinder oder Geflügel, Schafe oder Ziegen usw. handelt. Es gilt die Beseitigung unnützer Fresser und die Her
anzucht leistungsfähiger Tiere, die kaum mehr Aufwand und Wartung beanspruchen als jene.
Wenn in der Forderung des Reichsbauernführers besonderer Wert bei Schaffung leistungsfähiger Tiere auf die wirtschaftseigene Futtergrundlage gelegt wird, so bedeutet dies vor allem bei der Verknappung eiweißreicher Futtermittel sachgemäße Organisation der Futterbasis. Es heißt dies gleichmäßige Futterversorgung in den verschiedenen Zeitabschnitten des Jahres, also Ausgleich zwischen Winter- und Sommerfutter und gleichmäßige Gestaltung des Sommerfutters. Hier spielen die in den Gärfutterbehältern anzulegenden Reserven, deren Anlage mit allen Mitteln für jeden Betrieb angestrebt wird, eine bedeutende Rolle. Die jetzige zweite Etappe der Erzeugungsschlacht wird nun, um an die noch besonders zu fördernden Wirtschaften heranzukommen, in Form der Wirtschaftsberatungen und -Begehungen durchgeführt Bei diesen wird von fortgeschrittenen Bauern Rat in allen Fragen erteilt,, die im vorstehenden angedeutet wurden.
Während so an der Front die Schlacht an Boden gewinnt, und die Praxis in wissenschaftlichen Arbeiten erprobte Methoden zur Anwendung bringt, werden im F o r s ch u n g s d i e n st der Landwirtschaftswissenschaft neue Fragen, welche in der Kampfzone auftreten, bearbeitet. Auch hier hat das erste Jahr einen Erfolg versprechenden Anfang in der Gemeinschaftsarbeit aller Disziplinen gezeigt. Aus dem Forschungsdienst ist ein Forschungsrat mit je einem Vertreter der verschiedenen Arbeitsgebiete gebildet worden, ein wissenschaftlicher Generalstab für die Landwirtschaft, der ein Teil des großen Stabes darftellt, den sich der Führer aus allen Zweigen der Wirtschaft formt. Die Landwirtschaft und die sie betreuende Wissenschaft find am weitesten durch- organisiert, mit ihr ist der Anfang gemacht worden. Der Forschungsrat der Landwirtschaftswissenschaft ist zum erstenmal im November gelegentlich des Reichsbauerntages in Goslar zusammengetreten und hat vor dem Staatsbeauftragten, dem Staatssekretär Backe, Rechenschaft über die in Angriff genommenen Arbeiten erstattet.
Wir sehen, daß der Aufruf zum Kampf um bie Nahrungsfreiheit kein leeres Schlagwort geblieben ist, daß der Bauer voll seine Aufgaben erkannt hat, Aufgaben, wie sie zuvor noch keinem Volke gestellt worden sind. Mit Stolz können wir feststellen, daß an ihre Lösung mit Erfolg herangegangen worden ist. Wenn der Himmel unserer Arbeit seinen Segen nicht versagt, werden wir zur errungenen Wehrfreiheit auch die Nahrungsfreiheit gewinnen.
935.
Held il»t. SÄ' fr tz
Alljährlich, wenn mir zum Weihnachtsfest oder der Jahreswende uns einen neuen Kalender zulegen, werfen wir einen Blick hinein, blättern ein wenig herum unb bemerken bei dieser geruhsamen Beschäftigung, baß das Jahr doch recht merkwürdig eingestellt ist. Zunächst sucht man, wenn man den neuen Kalender besitzt, einmal festzustellen, wann denn eigentlich im neuen Jahr Ostern gefeiert wird. Unb damit sind wir schon mitten in dem Problem der Kalenderreform drinnen. Denn das wissen vielleicht noch bisher die wenigsten Menschen, daß man sich vielerorts damit beschäftigt, den unvollkommenen Gregorianischen Kalender, der unsere heutige Zeitrechnung bestimmt, zu verbessern. Der Kalender hat Mängel genug, die sich besonders jetzt in der Zeit der Technik und des Schnellverkehrs störend bemerkbar machen. Da ist einmal bie ungleichmäßige Längeder Monate in ungleichmäßiger Folge, dann der Schalttag alle vier Jahre im Februar. Weiter wirken auch die Nichtübereinstimmung von Datum und Wochentagen in den aufeinanderfolgenden Jahren sowie vor allen Dingen das in den weiten Grenzen von 35 Tagen mögliche Schwanken des Ostertermins sehr störend. Außerdem muß man darauf Hinweisen, daß von diesem schwankenden Oster- termin noch die Bestimmung zweier weiterer Feiertage, nämlich des Himmelfahrtstages und des Pfingstfestes abhängen.
2. Flachs: Steigerung ber Anbaufläche von 8800 Hektar (1934) um 11 900 Hektar auf 20 700 Hektar (1935), also 136 v. H., womit etwa 50 v. H. unseres heutigen Bebarfes gebeckt werben.
3. Hanf: Steigerung ber Anbaufläche von 366 Hektar (1934) um 2319 Hektar auf 2685 Hektar (1935) also 630 v. H.
4. Raps unb Rübsen: Steigerung ber Anbaufläche von 26 700 Hektar (1934) um 18 300 Hektar auf 45 000 Hektar (1935), also 67 v. H.
Besonbers zeigt auch ber Verbrauch an Kunstdüngern, daß sich der Bauer seiner Aufgaben bewußt war, wie nachstehende Zahlen beweisen:
5. Stickstoffdünger (Reingehalt): Steigerung des Verbrauches von 382 000Tonnen (1933/34) um 43 000 Tonnen auf 425 000 Tonnen (1934/35), also 11 v. H.
6. Phosphorsäuredünger (Reingehalt): Steigerung des Verbrauches von 461 000 Tonnen (1933/34) um 80 500 Tonnen auf 542 000 Tonnen (1934/35), also 18 v. H.
7. Kalidünger (Reingehalt): Steigerung des Verbrauches von 713 500 Tonnen (1933/34) um 103100 Tonnen auf 816 600 Tonnen (1934/35), also 14,4 v. H.
Dieses Ergebnis ist über Erwarten günstig, denn auch trotz wesentlicher Steigerung ber Anbauflächen bei ben Oel- unb Faserpflanzen ist fein Nachlassen ber (Betreibeerntemengen zu verzeichnen, was im wesentlichen ber verstärkten Anwenbung von Mineralbüngern zu banken ist. Aber auch bem bringenb angeratenen Saatgut« wechsel, d. h. ber Verwenbung hochwertigen Zuchtgutes, ist es zuzuschreiben, wenn bie Erträge, ungeachtet ber weniger günstigen Ernte bes verflossenen Jahres, auf ber Höhe blieben. Die Nachfrage nach Hochzuchtsaatgut konnte bei keiner Frucht voll befriebigt werben. Ein besserer Beweis für den Erfolg der Unterweisung ist kaum zu erbringen. Die mit der Ansaat von hochgezüchtetem Saatgut in diesem Jahr gemachten Erfahrungen werden weiterer Nachfrage Raum geben, die zu befriedigen ben bis vor kurzem noch schwer ringenben Saatzuchtwirtschaften mieberum neuen Auftrieb geben werben.
Auch indirekte Wirkungen der Maßnahmen, welche die Erzeugungsschlacht forderte, haben zur Belebung der Wirtschaft beigetragen und verdienen hier ebenfalls Erwähnung. Die Ausgaben der deutschen Landwirtschaft fliegen von 1932/33 bis 1934/35:
Für Neubauten und Gebäudeunterhaltung um 71 Millionen Mark;
für Ersatz und Unterhaltung von Maschinen und Geräten um 94 Millionen Mark;
für künstlichen Dünger um 130 Millionen Mark.
Wenn die jetzige vorübergehende Butter- knappheit als ein Mißerfolg dem gar nicht fortzuleugnenden Erreichten gegenübergestellt und immer wieder nach Gründen gesucht wird, so seien diese noch einmal klargelegt:
1. Obwohl wir ein schlechtes Futterjahr hinter uns haben, hat sich tatsächlich die Milch- und Fettmenge keineswegs verringert, im Gegenteil, sie hat zugenommen. Aber auch ber Verbrauch ist gestiegen, währenb bie Einfuhr verringert werben mußte, benn
2. brauchten wir unsere Devisen für solche inbu- ftriellen Rohstoffe notroenbiger, bie entroeber gar nicht ober nur zum Teil burch beutsche Erzeugnisse ersetzt werden können und zum Schmieden der Waffen unserer Wehrmacht erforderlich waren, weswegen eine gewisse Butter- bzw. Futtermittelknappheit also in Kauf genommen werben mußte.
3. Die neu erstandene Wehrmacht sowie bie in den Arbeitsgang wieder zurückaeführten Millionen von arbeitslosen Volksgenossen haben an sich einen verstärkten B u 11 e r v e r b r a u ch bedingt, der sich jetzt fühlbar macht.
Die Butterknappheit ist jedoch nicht derart, daß wir notleiden müssen. Wir müssen uns eben höherer Ziele wegen einschränken und gewisse Opfer bringen, die aber im Interesse des Ganzen willig zu tragen sind und getragen werden können. Denn man kann offen zugeben, wir haben fast alle Fett- unb auch Eiweißoerschwenbung in unserer Ernährung getrieben unb können ohne Schaben, im Gegenteil zu unserem Besten, mit weniger auskommen. Unsere gesamte Ernährung wird überhaupt im Laufe der Zeit eine Umstellung erfahren müssen unb — es mag wieberholt werden — auch ohne Gefahr sich ändern können. Das Verhältnis zwischen tierischen und pflanzlichen Stoffen in unseren Mahlzeiten wird sich allmählich in indwi-
äßlich der Saarabstimmung und der Uebernahme cs Saargebietes, die Protestkundgebungen gegen tos Kownoer Bluturteil, die Großkundgebung mit Ew Reichspropagandaleiter der NSDAP. Dr.
3 o e b b e l s am 11. April in der Festhalle in Frankfurt a. M., die vom Reichssender Frankfurt übernommen wurde, die Vorbereitungen für die Hertrauensratswahlen am 12. April, Die umfang« isichen Vorarbeiten für den Nationalen Feiertag !«s Deutschen Volkes am 1. Mai, die Eröffnung !rr ersten Reichsautobahnstrecke (Frankfurt—Darm- j adt) durch den Führer am 19. Mai, der Qautag Hessen-Nassau in Darmstadt am 1. und 2. o.uni, die DAF.-Kundgebung am 29. 9. in Limburg nit Staatsrat Börger, der Erntedanktag, ber ,yJ.-Aufmarsch in Limburg am 13. Oktober mit Zalbur v. Schirach, der große SA.-Aufmarsch i Limburg am 20. Oktober mit Stabschef Lutze, »er Groß-Appell dreier Kreise am 27. Oktober in Himburg mit bem Gauleiter und bem Reichs- Minister Kerrl, am 9. Oktober bie Eröffnung ber Sinterpropaganba unter ber Parole „Der Führer ,3 die Patei — bie Partei ist Deutschlanb", ber To- Imgebenftag am 9. November, der Tag ber nationalen Solibarität am 7. Dezember, bie 1100 Weih- «achtsseiern unter ber Leitung ber örtlichen Pro- .cganbaleiter für etwa 86 000 vom WHW. be= reute Kinder. Dazu kommen zahlreiche Besprechun- <*n, Arbeitstagungen, Besichtigungen usw. usw. ‘ Dr. Goebbels sagte einmal, der Propagandist
? i des Volkes! Mission.
In der Tat enthalten die Monatsberichte I
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Ent recht an Festtagen Bullr ich-Salz
zeoracht werden.
Was ist nun im ersten Jahre der Erzeu- Mgsschlacht bereits erreicht und inwieweit :it die ausgegebene Parole befolgt worden? Auch ir mögen einige Zahlen sprechen, was wir im !e?üen Jahre erzeugt haben?
. Schafhaltung: Steigerung der Tierzahl Mi 3,48 Millionen (Dezember 1934) um rund eine Million auf 4,50 Millionen (Juni 1935) also 30 v. H. An. dieser Zahl sind auch die zum Nahrungsver- tr.iud) gehaltenen eingeschlossen, so daß mit einer tftibenben Zunahme von wolleliefernben Schafen x)in rund 600 000 ----- 17 v. H. gerechnet werden !a:in.
1 Aus bem 1. Heft: Die deutsche Erzeugungs- h » ch t 1936.
Das zweite Jahr der Erzeugungsschlacht hat be- i 5 pnnen, es ist bei der ungeheuren Bedeutung, welche ihrem Ausgang beizumessen ist, am Jahres- tzluß wohl angebracht, einige Betrachtungen über In bisherigen Verlauf, die jetzige Kampfstellung nb bas nächste Kampfziel anzustellen. Dabei sei rinnert, baß, als vor einem Jahr vom Reichs- iiuernführer bazu aufgerufen wurde, es sich nicht (toa um einen „Sommerfeldzug" handelte, sondern im ein zähes, gewaltiges Ringen, dessen endgültiger Sieg erst am Ende eines langen f e l b 3 u g e s winken kann. Der Kampf gehl heute e rstärkt weiter, um so mehr als die jetzt vom Füh- nr dem Volke geschenkte Wehrfreiheit erst iire wahre Bedeutung durch gleichzeitige N a h - rungsfreiheit erhalten kann. Denn so wie $ ehrfreiheit ohne Nahrungfreiheit undenkbar ist, Inn umgekehrt ohne den Schutz des Schwertes me friedliche Arbeit des Bauern auf die Dauer r»cht gewährleistet werden.
Vor einem Jahr galt es zunächst, in breitester itont die Truppen mit dem nötigen Kampfgeist zu mrsehen. In einer Reihe von Vortragswellen, die Mematisch bis in die kleinsten, entferntesten bäuerlichen Gemeinden getragen wurden, geschah d i e allgemeine Mobilmachung der Geisig r. Das, woran, wir Mangel leiden, Eiweiß, i>»ctt und Faserrohstoffe und die Möglich- ki ten dafür durch Anbau entsprechender Pflanzen oter durch das Tier Quellen zu erschließen, wur- bim gezeigt unb auf bie benötigten Flächen hingell esen. Dabei barf nicht etwa ber Fehler begangen a^rben, burch Verringerung der Anbaufläche lwenswichtiger Kulturen, die bei diesen schon er- r.mgene Unabhängigkeit von der Einfuhr zu erst üttern, sondern es ist durch allgemeine Steigerung der Erträge künftig auf verminderter Päche Gleiches zu ernten. Nicht einseitig dürfen ewa die knappen Erzeugnisse nur Beachtung finden,
Der erste Kalender überhaupt war wohl der ägyptische K a I e n be r. Er hatte als Grunb- lage seiner Berechnungen bas Sonnenjahr, bas, genau, wie bei uns, in 365 Tagen eingeteilt war. Bemerkenswert ist, baß bieser Kalender wahrscheinlich im Jahre 4241 v. Ehr. geschaffen worben ist. Julius Caesar hat auf biefes ägyptische System zurückgegriffen, als er im Jahre 45 v. Ehr. ben nach ihm benannten Julianischen Kalenber einführte. Lange Zeit war bieser Kalenber, ber im wesentlichen auch unserem heutigen System ber Zeitrechnung entspricht, in ber ganzen Damaligen Kulturwelt anerkannt. Bis man gegen Enbe bes 16. Jahrhunberts .einen kleinen Rechenfehler bes Julianischen Kalenbers bemerkte. Nach besten System nämlich trat alle 129 Jahre eine Verschiebung um einen Tag ein. Schließlich kam es soweit, baß bie Frühlings-Tag- unb Nachtgleiche, bie auf ben 21. März fallen sollte, bereits auf ben 11. März fiel! Das war ein grober Fehler, ben zu beseitigen sich ber bamalige Papst Gregor XIII. in ben Kopf setzte. Er rief eine Kommission von gelehrten Männern ein, unb bas Ergebnis ber Beratungen war, baß burch eine päpstliche Bulle vom —... .....
24 Februar 1582 einmal bestimmt würbe, daß zum' ab 'zu"sem, denn, ehrlich gesagt, wer von uns gS- Ausgleich ber fehlenben Tage auf ben 4. Oktober ----- x
1582 gleich ber 15. Oktober folgen sollte, unb zum anberen anorbnete, baß außer bei ben gewöhnlichen Schaltjahren nur in ben burch 4 teilbaren Säkularjahren ein Schalttag gezählt werben burfe Praktisch bebeutet bas, baß z. B. bie Jahre 1800 unb 1900 keine Schaltjahre waren, baß aber bas Jahr 2000 einen Schalttag haben wirb, ebenso das Jahr 2400. Nach diesem Gregorianischen Kalender rechnen wir heute. Seine Mängel wurden bereits oben geschildert. Was ist nun zur Derbeste-


