nommen.
Kreis Büdingen.
Fußball der heimischen Mannschaften
die M8* ?•!
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Kreis Schotten.
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Höhe durch
rod vertauschte ein junger Mann aus Maar seinen Hut mit dem eines Burschen aus Romrod. Dieser lief, als er die Verwechslung bemerkte, hinter dem jungen Manne her, um sich seinen Hut wiederzuholen. Dabei kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf der Bursche aus Maar und ein Begleiter von ihm durch den Burschen aus Romrod mehrere Messerstiche erhielten und hilflos auf der Straße liegen gelassen wurden. Später fand man die Verwundeten auf und brachte sie in ärztliche Behandlung. Die Verletzungen des einen jungen Mannes erwiesen sich als so schwer, daß er in das hiesige Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Der Messerstecher wurde in Haft ge-
der Mannschaften.
Die DfBer behaupteten in Dillenburg in einem harten Kampfe einen Punkt.
1900 schläat den Spitzenreiter.
1900 — Vissenberg 5:2 (1:0).
(1500 Meter in 4,20 Min.) zu nennen. In den Sprintstrecken fehlte es an überragenden Kräften. Annehmbares leisteten W. M ü l le r (100 Meter in 11,6 Sek.), K. Felsing und K. Schmidt (200 Meter in 24,4 bzw. 24,6 Sek.). Bei den Springern tat sich Unteroffizier Beyer mit 1,69 Meter im Hochsprung hervor.
Ein guter Schritt vorwärts konnte in der I u - gendleichtathletik getan werden. Erfreulich war nicht nur das rein zahlenmäßige Anwachsen der Jugendabteilung, sondern auch die schöne leistungsmäßige Ausgeglichenheit, insbesondere in der A=, 6- und v-Jugend. Wenn die Jungens weiterhin so begeistert bei der Sache sind, wird es um die Gießener Leichtathletik gut bestellt sein.
In der Frauen-Abteilung hätte die Beteiligung zuweilen stärker sein dürfen. Gute Leistungen erzielten die Viererstaffel ( Frl. Diehl, Frl. Lösch, Frl. Guth und Frau Bepperling), Frl. Diehl im 100-Meter-Lauf und Frl. Lippert im Speerwerfen.
Ausgleich nicht vor der Pause fiel. Zweimal war er Retter in höchster Rot. Dagegen hatte Günther Gelegenheit, den Vorsprung zu vergrößern. Ein Schuß von Schmelz, der an die Latte ging, sprang ihm vor die Füße und aus kurzer Entfernung ging sein allzu weicher Schuß dem Tormann in die Hände.
Rach der Pause waren beide Mannschaften mit noch mehr Temperament bei der Sache, denn noch stand der Kampf auf Messers Schneide. Als Bissenberg in der 50. Minute durch ein wunderbares Kopftor seines Halblinken ausgeglichen hatte, sah man ein rassiges und packendes Kampfspiel. Als Schmelz auf Steilvorlage von Clement den Führungstreffer schoß, begann die große Zeit der Blauweißen. Wilhelmi, Clement und Schmelz verwirrten in schönem Zusammenspiel die Hintermannschaft der Gäste. Schmelz war es auch, der den Treffervorsprung vergrößerte. Eine Ecke, von Clement getreten, köpfte er tadellos ein. 1900 war weiterhin im Vorteil. Der Mittelläufer der Gäste, der sich verschiedentlich bei Abwehraktionen unerlaubter Mittel bediente, mußte den Platz verlassen und den verhängten Strafstoß schoß Clement zum 4. Treffer ein. Kurz darauf gelang dem Rechtsaußen der Gäste das zweite Tor. Doch wenig später war es Clement, der durch Elfmeter die alte Differenz
sehr vielversprechend aus. Wilhelm! und Schmelz ainaen jederzeit auf sein Vorhaben ein. Die beiden Außen dagegen fielen etwas ab.
Die besten Leute der Gäste waren die beiden Verteidiger, Mittelläufer und der Rechtsaußen und Halblinke.
Schiedsrichter Fiedler, Groß-Auheim, merkte man die frühere aktive Tätigkeit an. Seine Entschel» düngen waren von unbeirrbarer Bestimmtheit.
DfB.-Reichsbahn Gießen.
Unentschieden in Dillenburg.
Der Sieg der 1900er bedeutet in dieser eine ansprechende Leistung. Watzenborn hat diese Niederlage eine große Chance, doch noch vom Tabellenende wegzukommen, eingebüßt.
Der Lokalkampf in Naunheim endete unentschieden Dieses Ergebnis entspricht den Leistungen bei-
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Die Leistungskurve der Blauweißen geht in den letzten Wochen stetig nach oben, auch dieser Kampf bewies es wieder. Trotz des morastigen Bodens zeigten die Platzbesitzer ein gutes Spiel. Sie waren ihrem Gegner fast in allen Belangen überlegen. Besonders in technischer Hinsicht. Bissenberg zeigte ein äußerst temperamentvolles Spiel. In Anbetracht der Wichtigkeit des Spieles hatte sich eine ansehnliche Zuschauerzahl eingefunden..
Bissenberg durch sein halbhohes Spiel mit weiten Schlägen, schuf zu Beginn einige kritische Situationen vor dem Tor der Gastgeber. Dagegen wollte das Spiel der Blauweißen nicht so recht laufen. Auch verschiedenes Pech ließ die Gastgeber zu keinem Erfolg kommen. So z. B. ging em schöner Kopfball von Clement an den Pfosten. Erst em Tor von Wilhelmi, das aus einem Strafstoß resultierte belohnte die Bemühungen. Aber auch Bissen-
Iä’nnÄo’leine besten Leute. Clement-
9JL-tfport
LeichWletikderSpielveremigungimIchrelyZS
Ausgezeichnetes Leistungsniveau. — ileber 200 Siege.
Fußball-Ergebnisse der Bezirksklasse.
1900 Gießen — Bissenberg 5:2, Watzenborn-Steinberg — Sinn 1:2, Naunheim — 05 Wetzlar 3:3, Dillenburg — DfB.-R. 0:0.
Zum Jahresschluß soll eine kurze Bilanz über das in der Saison 1935 durch die Leichtathletik-Abteilung der Spielvereinigung 1900 Gießen Geleistete Aufschluß geben. Ihrer Tradition als des Leichtathletikpioniers des Lahnbezirks gemäß waren die 1900er auch diesmal wieder sehr rührig, und zwar wurde auf insgesamt 25 Veranstaltungen gestartet. Davon wurden auf eigenem Platz durchgeführt bzw. ausgerichtet acht. Einen sportlichen Höhepunkt stellten wieder die Nationalen Wettkämpfe dar, die jedoch infolge notwendig gewordener Verlegung auf den Himmelfahrtstag leider nicht den gewünschten Publikumserfolg hatten. In den offenen Wettkämpen wurden insgesamt 205 Siege errungen, und zwar 72 erste, 71 zweite und 62 dritte. Wurden Die Mannschaftskämpfe noch eingerechnet, so träte eine wesentliche Erhöhung dieser Zahl ein. Das Gebiet des Mannschaftskampfes war es in der abgelau- enen Saison eigentlich gerade, wo die Spielvereinigungsleute ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnten.
So stehl Gießen 1900 in der diesjährigen Deutschen Vereinsmeisterschaft, Klasse A, mit 7249,87 Punkten an 19. Stelle im Reich.
Dabei manch bekannten Großstadtverein hinter sich lassend. Dieses Ergebnis darf sich sowohl die Vereinsführung, als auch die Leitung der Leichtathletik- Abteilung Obmann Gg. Richtberg und Trainingsleiter W. Schmidt — als Bestätigung dafür auslegen, in zielbewußter Arbeit eine breite Leistungsbasis geschaffen zu haben. Daß dabei auch die Förderung der Spitzenkönner nicht außer Acht gelassen wurde, erhellt aus den in den einzelnen leichtathletischen Disziplinen von den Blau-Weißen erzielten Leistungen. Obenan steht Arthur Kilo mit seiner Diskusleistung von 45,42 Meter, auf Grund deren er kürzlich mit der 30-Bestennadel des Reichsbundes für Leibesübungen — Fachamt Leichtathletik — ausgezeichnet wurde.
Eine noch höhere Wertung verdient jedoch die Tatsache, daß der 1900er die Proben der Olym- pia-Prüfungskämpfe recht gut bestand und daraufhin in die Olympia-Kernmannschaft dn- gereiht wurde.
Einen weiteren Kernmannschafts-Anwärter hätte die Spielvereinigung 1900 in Feldwebel Otto G u- gel stellen können. Leider hatte dieser das Mißgeschick, kurz vor Saisonbeginn durch eine Knie- verletzung zur Untätigkeit verurteilt zu sein. Gugel konnte erst im Herbst wieder starten und brachte es noch auf 40,60 Meter im Diskuswerfen. Eine wertvolle Kraft war auch wieder der recht vielseitige Heini Jung. Er wurde zweifacher Gaumeister, nämlich über 400-Meter-Hürden (Zeit: 59,2 Sek.) und im Stabhochsprung. In der letztgenannten Disziplin erreichte Jung die Wettkampfleistung von 3,50 Meter dreimal. Ein schönes Beispiel für sportliche Lebensführung und systematisches Training gaben auch in diesem Jahre wieder die beiden Mittelstreckler Bepperling und Peters. Reinhard Bepperling lief gleich zu Anfang der Saison eine 400-Meter-Zeit von 53,3 Sek. heraus, während Hans Peters mit 2:02,5 Minuten für die 800 Meter und 4:17,4 Min. für die 1500 Meter recht beachtliche Leistungen erzielte. Von den Nachwuchsleuten wären hier Unteroffizier L a n g r o ck (400 Meter in 53,9 Sek.) und Marcel Baumstieger
i der Laienspielschar der NS.-Gemeinschaft ” Wör «a, „Miaz durch Freude", Gießen. Die Darsteller wur- b, erfter M -jr it)re vortrefflichen Leistungen mit reichem - ■ cu-fc 6- DPsiU belohnt. Herr R ü b s a m e n und Herr Schriftführer j n g, beide aus Gießen, halfen mit Liedern ^rer U- W utI|fc Mundart-Gedichten den Abend verschönern, an, erster ^ D^ilanz unö Unterhaltung verbrachte man dann r lurnman S- vcvch einige gemütliche Stunden.
irt Otto M Steinheim, 29. Dez. Die Preise für irt Kan M Ftzr^e l haben in letzter Zeit wieder angezogen, iedrich Mu Ui s^^nö vor einigen Wochen das Stück mit 18 bis weiteren M>. 1(J rlarf bezahlt' wurde, kostet es heute 22 bis troart, Untern' &arf. Gesucht sind auch Springer und Ein- Ansprache, leM.weine, für die je nach Alter und Gewicht 30
ier gleichzeitig Mark geboten werden. Die Nachfrage ist vor ißten, um ain a|Ln durch die gute Kartoffelernte bedingt. Hoch ttfindenden w inj greife steht das Zuchtvieh. 15 Monate alte Midir finden für 200 Mark leicht Käufer, trächtige 16Ur bringen den doppelten Preis. Frifchmel- i!e Kühe mit dem ersten Kalb und guter uheiftung werden mit 550 bis 600 Mark, Der» ir auch noch darüber gehandelt.
ventsfeier im Saale des Schützenhofs eingeladen, die sich eines starken Besuchs, auch der Mitglieder der Evangelischen Frauenhilfe, erfreute. Neben dem Gesang gemeinsamer Lieder kam ein von Ihrer Durchlaucht der Gräfin zu Solms-Lau- b a ch künstlerisch einftutnertes Weihnachtsspiel zur Aufführung. Pfarrer Schmidt hielt die Ansprache. Auch Ortsgruppenleiter Henze war anwesend und hielt eine kurze Ansprache. — Die Weihnachtsbe- cherung der hiesigen Kleinkinderschule fand, nie üblich, am vierten Advent nachmittags in un- erer Stadtkirche statt. Nachdem die Kleinen ihre leißig gelernten Gedichte und Liedchen vorgetra- ;en hatten, erhielten sie ihre Gaben. Die Erwachsenen hatten ihre Helle Freude an den strahlenden Kinderaugen. — Am Sonntagnachmittag fand aus dem Marktplatz der Auftakt zur Weihnachtsfeier der Ortsgruppe der NSDAP, unter dem weithin strahlenden Christbaum statt. Die eigentliche Feier folgte abends im Saale des Schützenhofs und war bereits lange vor Beginn überfüllt. Nachdem durch den Lautsprecher die Weinachtsansprache von Dr. Goebbels übertragen worden war, leitete das Schülerorchester der Realschule den Abend durch einen Marsch ein. Dann wurde ein stimmungsvolles Weihnachtsspiel aufge- geführt, das ausklang in dem Lied ,,2Iüe Jahre wieder." Studienassessor H a i n z begrüßte die Besucher und sprach von dem Wunsch des Führers, die Liebesbotschaft des Weihnachtsfestes in die Tat umzusetzen, die in der Weihnachtsgabe des deutschen Volkes in schönster Weise zum Ausdruck kommt. Nach dem Vortrag eines Gedichtes durch eine Schülerin und dem Gesang von „O du fröhliche" erschien zur großen Freude der Kinder auf der Bühne der Weihnachtsmann und teilte seine Gaben aus. Dann spielte ba$ Schülerorchester der Realschule eine Weihnachtsphantasie, und das bereits bei der Weihnachtsfeier in der Realschule aufgeführte Krippenspiel erfreute auch hier die Herzen aller. Das Schlußwort sprach Ortsgruppenleiter H e n z e, der auch für die folgenden Jahre eine solche Weihnachtsfeier in Aussicht stellte. Er sprach allen, die zur Ausgestaltung des Abends beigetragen hatten, den Dank der Ortsgruppe aus und ermahnte
vor allem zur Dankbarkeit gegenüber dem Führer, dessen Verdienst es ist, daß wir heute unser deutsches Weihnachtsfest begehen dürfen. Dies Gefühl der Dankbarkeit fand feinen Ausdruck in einem gemeinsamen dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel-Liedes.
Kreis Alsfeld.
* Flensungen , 29. Dez. Bei H o l z h a u erarbeiten verunglückte der 26 Jahre alte Holzhauer Heinrich Schäfer von hier so erheblich, daß er der Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden mußte. Dort liegt der bedauernswerte Mann mit schweren Verletzungen darnieder. Sein Befinden ist den Umständen entsprechend befriedigend.
oo Groß-Felda, 27. Dez. Den Belegschaften des hiesigen Sägewerkes WilhelmHill, der Molkereigenossenschaft Groß-Fel- d a und der Spar- und Darlehenskasse Groß-Felda wurde zu Weihnachten eine große Freude zuteil. Neben der Lohnzahlung erhielten die Belegschaftsmitglieder einen Geldbetrag und außerdem schöne Gebrauchsgegenstände als Weihnachtsgeschenke ausgehändigt.
Kreis Lauterbach.
Die VfV.-R.-Elf ist dieses Jahr offensichtlich von Pech verfolgt. Sie verloren in diesem Spiele ihren aktivsten Stürmer Antes in der 11. Spielminute. Unter diesen Umständen bedeutet das Unentschieden einen Erfolg. Die Dillenburger spielten in stärkster Aufstellung. Leider war die Mannschaft in ihrer Spielweise zu hart. Ihre besten Leute waren der linke Verteidiger, der Mittelläufer und der linke Flügel. Die Gießener spielten mit Helcher; Hauptfeld, Lehrmund; Heß, Knauß, Fehling; Antes, L. Schmidt, Schorge, Wlodareck, Szponich. Helcher im Tor war der Held des Tages. Er hielt die unglaublichsten Bälle. Die Verteidigung war gut, nur fehlte bei Hauptfeld der befreiende Schlag. In der Läuferreihe überragte Knauß. Der Sturm war nur, als er noch vollständig spielte, eine Einheit. Später mußte er sich auf Durchbrüche beschränken, zeigte aber hier feine Gefährlichkeit.
Die Dillenburger hatten Anstoß. Dieser wurde sofort abgefangen und schon spielte sich der Gießener Flügel durch, konnte sich aber vor dem Tor nicht durchsetzen. Auf der Gegenseite versuchten die Dillenburger schon jetzt eine Entscheidung herbeizuführen. Die Gießener Verteidigung zeigte sich aber jeder Lage gewachsen. In der 11. Spielminute umging Antes drei Gegner. Als er zum Schuß ansetzte, stürzte sich ihm der gegnerische Tormann entgegen, und bei dem Zusammenprall wurde Antes so verletzt, daß er nicht mehr mitwirken konnte. Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit hielten die Gießener das Spiel offen. Ein Alleingang von Szponick hätte fast zu einem Erfolge der Gäste geführt, aber fein scharfer Schuß sprang von der Latte ins Feld zurück. Meixner bei den Dillenburgern vergab kurz darauf zwei Torgelegenheiten. Dann war Halbzeit.
Nach Wiederbeginn spielten die Gießener mit verstärkter Läuferreihe auf Halten. Hierdurch wurden die Gastgeber stark feldüberlegen, konnten sich aber vor dem Tore auch nicht durchsetzen. Zehn Minuten vor Schluß verfehlte Helcher einen Ball, Hauptfeld konnte diesen jedoch von der Linie ins Feld zurückköpfen und machte dadurch die klarste Torchance der Dillenburger zunichte. Kurz vor Schluß hatte Wlodareck zweimal hintereinander Gelegenheit, den Sieg der Gießener herbeizuführen. Er zögerte jedoch zu lange und seine Schüsse konnten dadurch abgestoppt werden. Bei dem Schlußpfiff waren die Gießener froh, wenigstens einen Punkt aus diesem dramatischen Kampf gerettet zu
) Borsdorf, 29. Dez. Hier wurden dem D? riwart Karl Strauch II. unv dem Bahn- unten Heinrich Dickel sieben bzw. fün sch . chtreife Kaninchen aus dem Hofe 1 .|fr hlen. Anscheinen zur Irreführung der Ver- /oWii wurde eines der gestohlenen Tiere geschlach- tel unter Stroh auf der Dungftätte versteckt. Die CWrö merie verfolgt eine bestimmte Spur, die in bet riid)tung nach dem Vogelsberg zu weist.
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Der Sieg der Blauweißen war m jeder Hinsicht verdient. Die Mannschaft scheint sichtlich bemüht, den ungünstigen Eindruck der Anfangsspiele zu verwischen. Alle Spieler legten den größten Eifer an den Tag. Fischer war gegen die beiden Tore machtlos. Die Verteidigung zeigte ihr altgewohntes sicheres Spiel. In der Läuferreihe war Mank etwas schwach, dagegen zeigten Heilmann und Schäfer em I äußerst eifriges Spiel. Der Sturm hatte in dem hnnentrio feine besten Leute. Clements Debüt fiel
LPD. Lauterbach, 29. Dez. Gelegentlich eines Tanzvergnügens in dem Kreisorte Wallen- junger Mann aus Maar les Burschen aus Romrod.
haben.
Die dritte Mannschaft siegte wider Erwarten in Allendorf mit 3:2 Toren. Die Gießener nahmen dieses Spiel sehr ernst und vollbrachten dadurch eine gute Leistung.
Die zweite Jugend schlug die erste Jugend von Steinbach mit 6:0 Toren. Außer ihrem Eifer hat- ten die Gäste den Gießenern nichts entgegenzu- setzen.
Die dritte Jugend wurde in Garbenteich mit 11:0 Toren überfahren. Der Gegner war viel zu schwer für die Gäste und ihnen körperlich auch überlegen.
Die Spiele der zweiten Mannschaft und der ersten Jugend konnten wegen schlechter Platzverhältnisse nicht ausgetragen werden.
Riesen-tteberraschung in Aordheffen.
SD. Vad-Rauheim schlägt Hessen Bad Hersfeld 3:2.
Daß der letzte Sonntag im alten Jahr solche Ueberraschungen in den Fußball-Meisterschaftsspielen der Gauliga Nordhessen bringen würde, hatte wohl kaum jemand für möglich gehalten. Der Tabellenletzte und Neuling SÄ. Bad-Nauheim, der in den Punktespielen bisher noch keinen Sieg an feine Fahnen heften konnte und der seine Zähler in drei unentschiedenen Treffen errang, schlug am Sonntag den Tabellenführer Hessen Bad Hersfeld, der bisher nur einmal besiegt wurde, und zwar von dem Gaumeister Hanau 93, zu Hause knapp mit 3:2 (0:2). Der SV. Bad-Nauheim steht trotz des doppelten Punktgewinns weiter am Schluß der Tabelle, aber immerhin wird man jetzt mit ihm rechnen müssen, und vor der Abstiegsgefahr kann er sich noch retten.
Einen unerwarteten Ausgang nahm auch die Begegnung in Fulda zwischen Germania und VfB. Friedberg. Die Fuldaer Germanen, die immer im Vorderfeld eine gute Rolle spielten, wurden überraschend von dem VfB. Friedberg 3:1 (3:1) bezwungen. Im dritten Kampf des Sonntags konnte der Altmeister Borussia Fulda aus Kassel gegen Kurhessen nur einen ganz knappen 1:0- (O:O)-Sieg mit nach Hause nehmen. — An der Spitze der Tabelle steht weiter Hessen Bad Hersfeld mit 17:7 Punkten vor Hanau 93 (15:5) und Borussia Fulda (15:7). Zwischen diesen drei Vereinen wird es auch noch einen harten Endkampf um die Meisterschaft geben.
0 Laubach, 28. Dez. Mancherlei Weih- nimflt 5 f e i e r n fanden in der letzten Woche' in unilnm Städtchen statt. Vor Beginn der Ferien hÄe der Leiter der Realschule zu einem El- terraienö eingeladen, der mit viel Liebe und Ge- fdiji? in weihnachtlicher Weise ausgestaltet und von fri>? Weihnachtsstimmung erfüllt war. Den Auf- tali bildete der von dem Schülerorchester flott ge- I*. „Marche h^roique“ von Schubert. Alsdann s bcissißte der Leiter der Schule, Studienassessor Hioi iz, die Besucher und sprach kurz über die BWeltu^ solcher Elternabende für ein vertrauensvoll Verhältnis zwischen Eltern und Lehrern inrrialb der Schulgemeinde. Er berichtete ferner mir «er Gründung eines Schülerorchesters, die in bei» Iifcten Monaten erfolgt ist unter Leitung.der Sy.trun Dr. Kammer und Hühner. Große löste ferner die Nachricht aus, daß von Qstr ab der Schule eine Untersekunda angegliedert
Sodann erfreuten die Schüler und Schülerin- nrn !mrch einige schöne Darbietungen. Der Schul- ch:o sang unter Leitung von Reallehrer Haas ei nu Weihnachtslieder, das Orchester trug eine Rvicmze von Mozart vor, und das uralte und bcoc iroig neue Weihnachtswunder rvurde in einem dot aroßer Innerlichkeit erfüllten Krippenspiel zur DMlllung gebracht. Nach anschließendem Vortrag ei h;< t Weihnachtsgedichte bildete der gemeinsame öteiigg von „O du fröhliche" den Schluß des wohl- gi fingen en Elternabends. — Die hiesige Ortsgruppe dck^S.-Frauenschaft hatte zu einer Ad-
Gau Südwest: Eintracht Frankfurt — Union Niederrad 4:0; FV. Saarbrücken — Opel Rüffels- heim 4:3.
Bayerns Fußball - G a u l i g a f p i e l e sind am Sonntag wegen Unbefpielbarfeit der Platze in München, Nürnberg und Fürth sämtlich ausgefallen.
„Torlauf" statt „Slalom".
Der Preffewart des Fachamtes Skilauf macht darauf aufmerksam, daß es in Zukunft amtlich nur noch die Bezeichnung Frauen und Männer in den Ausschreibungen und den offiziellen Ergebnissen geben darf. Gleichfalls wird das norwegische Wort „Slalom" durch den guten deutschen Ausdruck Torlauf ersetzt.
Rießer See gewinnt Ritter-von-hatt-Wanderpreis.
Am Sonntagnachmittag fand auf dem Olympischen Kunsteis-Stadion das Endspiel um den Dr.- Nitter-von-Halt-Wanderpreis statt, das von SC. Rießer See 1. Mannschaft und dem BTE. Budapest bestritten wurde. Vor 3000 Zuschauern siegten die Rießer Seer in einem auf gutem Eise mit viel Tempo ausgetragenen Spiel. Trotz des Regens, der während der ganzen Spieldauer anhielt, waren die Leistungen ausgezeichnet. Bei hartem Kampf verlief das erste Spieldrittel torlos. Im zweiten Abschnitt legten die Ungarn schärfstes Tempo vor, sie kamen auch zum Führungstreffer. Noch vor dem Pausenpfiff konnten aber die Rießer Seer ausgleichen. Das Tempo wurde im Schlußdrittel noch verschärft, besonders die Ungarn lagen ständig im Angriff. Als dann in den letzten Minuten den Deutschen ein Alleingang glückte, war das Spiel entschieden. Rießer See hatte 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) Spiel und Wanderpreis gewonnen.
!u^\ui«ftL>enben teilnehmen zu können. Der ersteVer- , C, S-.LT "«liier Karl henk dankte ur das chm durch vS .'(O ie Berufunq entgegengebrad)te Vertrauen und I den Verein nach besten Kräften zu^üh. ] if..N «i i'rei. Die Versammlung beschloß, am 1. Februar 2>Set4 turnerische Veranstaltung abzuhalten, deren dem Winterhilsswerk zugute kommen soll. I
Cftid) einer Schlußansprache des zweiten V-rems- r" bt|o,: „;(/( 5 und mit einem Gedenken an den Führer lolrWI Hitler sand di- Generalversammlung des 7^'S'TI.rn-ereins ihr Ende. Während des anschfteßen- den kameradschaftlichen Beisammenseins sprach , Ktclchahn noch Uber das natwnastozmllststch- tteU ^ner fr?2l!ifb. uroert und über Ernährungsfragen des deut- him |c£™3rloC6e n - Bu, eck, 29. Dez. In der jüngsten °°llb§ZA'°nnte die bi-sig- Ortsgruppe den Be- ar,n Harr aon 191,41 Mark an das WiNterhilss. cm fööii »*nÄ ab,ühren. Davon brachte die Arbeitssront in '"D«)»-°k a-BuIeck durch den Verkauf von TurplakeUen °bwDM Mark aus, aus Einzel,penden chngen 25 Mk. fer und A ei Bei der «Sammlung der karitativen Verbände In9ftabübi,n, qingin in der Zelle Oppenrod 20 Pfennige in Ehrten..Mrk-rdsf-lden 2 77 Mark in Grotzen-Buftck Täni«. V ia05 Mark ein. Der Verkauf der Holzreiterchen befnS: eritcfcte in Oppenrod 10 Mark, in Burkhardsfel- ASSaliO Mark, in Großen-Bufeck 71,44 Mark.
wE11? + Ir e i 5 a. d. Lda., 28. Dez. Der Waldarbeiter i)e mit ch Bender rutschte heute morgen beim
Sannenbo» UmUtauen eines Baumes tm Walde aus alle RinS utj) J?l rücklings in seine eigene Axt, wo- inb durch er eine klaffende Wunde im Rücken erlitt, Schriften -ldi i i ne sofortige Ueberiührung in die Klinik nach oon erforderlich machte. — Der Landwirt Jo-
ib mufif Konrad D p p e r von hier begeht morgen, ra '^29. tejember, in voller körperlichen und geistigen m FWs feinen 86. Geburtstag.
■y. Wtji D» x Watzenborn-Steinberg, 29. Dez. SR Borftanb der Freiwilligen Feuer-
^lniervergMank h- hatte am gestrigen Abend seine Mitglieder Wrftütfe b im bis Lokal von Kamerad Karl Philipp zur n: -°en haup! Ijih-es-Hauptversammlung eingeladen. Uten ©efangsDÜnlaß des 8jährigen Bestehens der Wehr war ?r oer bemäirdii ersammlung mit einem Familienabend per» ’ncr = Slitern-buabm. Der Abend wurde mit einem schneidigen
MtiviMMMück der Kapelle Robert Häuser und einem r Müller: Bbrsruch, gesprochen von Frl. Meta S ch m a n d t, in Sängerbund ngldtet. Bei der Feier waren anwesend die Police DolksgeU tisiheLeitung und die Gemeindeverwaltung, außer- [ Pflege bes -dem Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier und die dem GesangsiiKKniraden Münch und Schmidt von den Gie- r bis fpät in fscjie Wehren. Beim Vortrag des Jahresberichtes imen. dMcs den Kommandanten K. S ch m a n d t konnte Dez. Der Tu: fejiglitellt werden, daß die Wehr immer, wenn es ietf hielt gtr gcali.cauf ihrem Posten war. Der Geschäftsbericht ift ,^um Ec- fdxici mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer ab. Der zr u,H Kanzler Adolf Hitler. Rechner Ernst -Walter ber D Mo d ler gab hierauf die Rechnung bekannt, die Zeit in Grr mnt imem Kaffenbestand von 213,87 Mark abfchloß. ' willkommer Dir eon zwei Rechnungsprüfern vorgenommene des Turner R^oi>uon ergab keine Beanstandung, so daß dem ummart WiL Röchsr Entlastung erteilt wurde. Bürgermeister die Tätigkeit Siich ser überbrachte der jungen Wehr im Na- m Verein M;- mim »er Gemeinde die besten Glückwünsche für ihr non Sari ronitnes Gedeihen. Neun Kameraden konnten auf en befrichMrlaLlU.hrige, treugeleistete Dienste im Feuerlösch- )en die Me inwusei zurückblicken. Bürgermeister Schäfer über- wmd- den Kameraden Karl S chm andt, Otto
'N ersten l chmIdt, Karl Sommer, Karl Hau- ineEim Sommer, Otto Maid, Karl Phi-
■'jSShk Ernst harnisch und Otto Burger die - her steiler k 21 ü -znchnungsmedaille für 15jährige Dienstzeit in linf) Dprnfii delr -euerwehr. Im Namen der Geehrten sprach r/wnnh kWrQb Häuser Dankesworte und gelobte, auch ? wchel)in dem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem rxTatn den zur Wehr" die Treue zu halten. Kreis- Mei und. feHrwehrinspektor Bouffie r sprach seine ©huf» tnÄnfoe aus und wies in großen Zugen auf die ,rL AL'glbe der Feuerwehr im Dritten Reich hin. Den Zusammen^ W6-" unFt des Abends bildete ein Lustspiel, gespielt tretender Dien?: 6


