Ausgabe 
30.11.1935
 
Einzelbild herunterladen

Als Htfler-Llrlauver in Stuttgart

Groß-Gilovau in Oberhessen.

: I

3 1

I

Oberheffen

RADIO I

Kinder-Atelier.

674<A

DNß

störungs f re i trennscharf

in der

M.»

cke und an!

Rechnungen Briefblätter Briefumschläge Postkarten Geschäftskarter

Geschäfts-Drucksachen bei Brühl, Schulstraße 7

Noch ein Wunsch sei bei dieser Gelegenheit aus. gesprochen: Falls die Volksgenossen in Gießen gebeten werden sollten, in ihrem Hause einen Hitler-Urlauber aufzunehmen, so mögen sie nicht zögern, diesen Wunsch zu erfüllen und damit die Gastfreundschaft in unserer Stadt unter Beweis zu stellen. Die Männer, denen als Hitler-Urlauber aastliche Aufnahme bei unseren Volksgenossen in Gießen gewährt wird, werden sich sicherlich ebenso dankbar der Gastgeber aus der Stadt erinnern, die ihnen eine gute Erholungszeit bereitet haben, wie auch ich und meine Urlaubskameraden stets gerne an die Gastgeber von Stuttgart und die Verwaltung dieser Stadt zurückdenken werden.

^Steinbach, 29. Nov. Wie derGießener Anzeiger" berichtete, hat der Kriminalsekretär i. R. Heinrich Haas, der hier seinen Ruhestand ver­lebt, in anerkennenswerter Weise die hiesigen Kir­chenbücher vom Jahre 1 7 43 a b bis 1875

Die folgenden Tage brachten dann den Hitler- Urlaubern vielerlei Schönes und Unvergeßliches dieses Urlaubsaufenthaltes. Auf Stadtrundfahrten lernte man die wunderbaren Schönheiten der Stadt kennen. Die Sehenswürdigkeiten wurden eifrig besucht, u. a. das Planetarium, die Museen, die Theater, Ausstellungen und auch die Lichtspiel­häuser. Bei einem Kameradschaftsabend unter Teilnahme der Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen, der Behörden und der Gastaeber und ihrer Angehörigen erlebten alle schöne Stun­den der Volksgemeinschaft, in denen die innige Verbundenheit aller Volksgenossen im Geiste Adolf Hitlers in schönster Weise zutage trat. Bei der Ge­denkfeier am 9. November in der überfüllten Stadt­halle, an der Tausende von Menschen teilnahmen, waren den Hitler-Urlaubern Ehrenplätze einge­räumt worden. Am darauffolgenden Montagvor-

fireis Alsfeld.

(D Atzenhain, 29. Nov. In unserer Gemar- kung sowie in der Gemarkung des benachbarten ?nÄnro,birb 3- Zt. das anläßlich der im Jahre 1926 durchaefuhrten Feldbereinigung zur Feldqe- markung bestimmte und teilweise abgeholzte Wald- st ü ck gerodet und zum Anbau von Feld- fruchten hergerichtet. Die Arbeiten werden von den Eigentümern der neugewonnenen Ackerqrund- stucke ausgeführt.

S.un 8 tatllons Küchen» ter Be» gezeigt, aerksam

r r. Die rn An» tiember, Gemar» i Die die not« estandes nachung e nach lienische nahmen >uch aus bis auf anzig. msprech« die Ge> ung doh rag fest- 600 fe se Wen- iche auf m 0,35 neuen

W)3CithM

tilk üartvmleklnlktveep

kreis Friedberg.

LPD. Friedberg, 29. Nov. In den Nachbar, orten Echzell und Bingenheim ereigneten sich zwei Unglücksfälle, bei denen zwei Personen den Tod im Wasser fanden. Der Schweinehändler Adolf F e u e r m a n n aus Echzell geriet abends auf der Heimfahrt mit feinem Fuhrwerk in die Horloff. Das Fuhrwerk begrub Feuermann unter sich und nahm ihm die Möglich, keit der Rettung. Am nächsten Morgen fanden Pas. santen den 38 Jahre alten Mann als Leiche auf. In Bingenheim wurde die Leiche eines 75 Jahre alten Mannes im Master gefunden. Es handelt sich um den Landwirt Kaspar B r a u n, der zu geschäft- lichen Erledigungen nach Echzell gekommen war. Die Ermittlungen über den Hergang des Unfalls find im Gange.

- Butzbach, 29. Nov. Der Vogelsberger Hohen-Club, Ortsverein Butzbach, hielt gestern abend im GasthausGambrinus" eine Mitglieder- Versammlung ab, die recht gut besucht war. Nach kurzer Eröffnung durch den Vereinsführer Apotheker Matthaus sprach Prof. Dr. Weide über seine Eindrücke bei der diesjährigen VDA. - Fahrt nach Königsberg. Die Ausführungen, die ein anschauliches Bild von der Not des Deutschtums gaben, fanden dankbare Zuhörer. Im weiteren Verlauf wurde über die Ausgestaltung des Auszeichnungsfestes, die Niko- lauswanderung nach Rockenberg und die voraus- ichtlichen Wanderungen im kommenden Jahre Vor- chlage gemacht. Gemeinsam gesungene Lieder und unterhaltende Vorträge einzelner Mitglieder füllten den übrigen Teil des Abends aus, der'wiederum im Zeichen der stets geübten Volksgemeinschaft stand. In der üblichen Weise wurde die Versammlung ge. schlossen.

durch Zentral-Rundfunk

Ruf 3085 6894d Bahnhofstraße 58

'itg, 'S int MU jr'uba Mitt»

Mercedes

Mk. 186.- sohonf.montl.M.BJO FranzVoßliCo..

Gießen

Seltersweg 44 ,H1 a

der K s Ptnat *20, Obi9 '70, Kar. ) bis ' der 'd 15 0 bis Kner

Älu» 8 bis Rettich $unb

Hartbrennholz, ä Wagen 5 Mk., Anmachholz ä Wagen 6 Mk., 1 Sack Anmach­holz 1 Mk. frei Keller. awD J. Wellhöfer, Telephon 2313, Marb. Str. 24.

,7-> i h-»-14

sich ft- run^ . .M

A

M

' Mittag ging es auf eine Schwarzwald-Fahrt, bei , ?LTam"nS Wildbad (hier waren die Be­sucher Gaste der Badeverwaltung beim Mittaa-

' konnten sie das Bad besichtigen),

L°?E°l, den Flughafen Böblingen (wo man zum Kaffeetrmken zu Gast war) und viele andere Herrlichkeiten der schönen Gegend kennenlernte. Außerordentlich erfreut von den vielen Eindrücken kehrte man am Abend nach Stuttgart zurück Der auch in Gießen bestens bekannte schwäbische Au» monst Willi Reichertlud die Urlauber als Gäste m sein Friedrtchsbautheater ein, wo sie bei den Vorstellungen, aber auch bei Kaffee und Kuchen chone Stunden verlebten. Im Staatstheater waren sie an einem anderen Tage bei der Aufführung von Lohengrin" zu Gast. Ferner hatten sie Ge­legenheit, die herrlichen Sportplatzanlagen der etabt Stuttgart kennenzulernen. Eine weitere Be­sichtigungsfahrt führte nach dem Stausee Hofen der neckarabwärts von Stuttgart geschaffen wurde.' Die Fahrt mit den Kraftomnibussen durch die herrliche Neckarlandschaft mit ihren Weinbergen und freund­lichen Dörfern war für die Urlauber ebenfalls ein kostbares Erlebnis. Bei einem Abschiedsabend am 19. November im Kurhaus auf der Heid erlebte man noch einmal die wunderbare Gastfreundschaft und Herzlichkeit, mit der die Hitler-Urlauber von allen Teilen der Stuttgarter Bevölkerung erfreut wurden, zugleich hatten sie hier auch Gelegenheit, allen Gastgebern und allen Stellen der Partei und der Stadt, die den Urlaub verschönern halfen, von ganzem Herzen Dank zu sagen.

Ueberreich an herrlichem Erleben, an Freude über die großartige Gastlichkeit und über die vielen landschaftlichen und städtebaulichen Schönheiten dieses herrlichen Stückes deutscher Erde kehrten die Hitler-Urlauber im Laufe des 20. November in ihre Heimat zurück. Mit dem herzlichen Dank an die gasttiche Stadt Stuttgart und ihre Bewohner verbinden die Urlauber aber auch den tiefen Dank an den Mann, durch dessen Wirken und Fürsorge ur die alten Kämpfer es erst ermöglicht wurde, daß den Urlaubern diese schönen Tage der Freude geschenkt waren: der Dank wird unserem Führer Adolf Hitler durch weiteren treuen und allezeit opferbereiten Dienst für sein großes Werk zum i Segen unseres deutschen Volkes von den Hitler- i Urlaubern abgestattet werden.

OoS Hohe Lied der Arbeit. *

Ein Tonfilm aus den Vuderusschen Eisenwerken.

ch Lollar, 30. Nov. Zur Zeit lassen hier die Buder us scheu EisenwerkeWetzlar einen in ihren sämtlichen Betriebsstätten aufgenommenen Tonfilm vorführen, der eine außerordentliche An­ziehungskraft auf die Oeffentlichkeit ausübt. An bei­den Abenden, Donnerstag und Freitag dieser Woche, an denen der Film dargeboten wurde, war der SaalZur Linde" bis auf den letzten Platz be­setzt. So wird es auch sein, wenn die weiteren Vor­führungen im Laufe der kommenden Woche vor sich gehen. Im Tonfilm selbst sprach Generaldirektor Kommerzienrat Dr. Koehler zu Anfang einfüh­rende Worte an die Arbeitskameraden und erläu­terte kurz das wirkende Leben in den Betriebs­stätten der Vuderusschen Eisenwerke Wetzlar. Ganz besonders solle dieser Tonfilm, so sagte er, nicht allein der Unterhaltung dienen, sondern auch für deutsche Wertarbeit werbend benutzt werden.

Auf der Leinwand erschienen Bilder des schaffen­den Alltags, zum Teil unterbrochen von schematischen Darstellungen über die einzelnen Erzeugnisse der Vuderusschen Eisenwerke. Begonnen wurde mit der Erzgewinnung unter Tage in eigenem Bergbau, bei denen die Kumpels in schwerer Arbeit der Erde ihre Schätze abringen. Die gewaltigen Anlagen der Hoch­öfen, deren äußeres Bild fast jedem Volksgenossen bekannt sein dürste, gaben dem Zuschauer erst einen Einblick in das innere Getriebe eines Unternehmens, Las sich seit seiner Gründung im Jahre 1731 zu sol­chem Umfang entwickeln konnte. Bei diesem Hoch­ofenbetrieb wurde besonders die Sorgfalt hervor- zgehoben, mit der man darauf bedacht ist, nichts von Len Schätzen der Erde umkommen zu lassen. Die sfrüher anscheinend wertlose Hochofenschlacke ergibt Leute durch verschiedene Zusätze und Bearbeitungs­oerfahren einen hochwertigen Eisen-Portlandzement. |öon der Roheisenherstellung ging es dann zu den Werkstätten der Fertigproduktion. Die Darstellungen Der Arbeit in Lollar interessierte die Besucher Der Veranstaltung besonders. Die Bilder auf der Lein­wand, welche die Erstehung der Heizkessel, der Heiz­körper, Oesen und anderes mehr, zeigten, riefen ein ganz außerordentliches Interesse hervor.

Ausführungen. Mit dreifachemSieg-Heil" und dem Horst-Wessel-Lied fand die Kundgebung ihren Ab­schluß.

L i ch, 29. Nov. Da ein erhebliches Nach­lassen der D i p h t herieerkrankungen unter den Schulkindern unserer Stadt zu verzeichnen ist, hat das Kreisschulamt nach Anhörung des Kreisgesundheitsamtes verfügt, daß der Unterricht an Der hiesigen Volksschule wie auch an Der hiesigen Berufs- und Mädchenfortbildungsschule am kom­menden Donnerstag, 5. Dezember, wieder be­ginnen soll.

$ ! ...............

Das Modell des gewaltigen Groß-Silos. (DNB.-HeimatbildeMenst, Photo: Eberle.)

LPD. Friedberg, 29. Nov. Die Walzen- mühle Afsenheim AG. wird gegenwärtig durch den Bau eines Groß-Silos erweitert. Mit einer Höhe von 45 Meter wird diese Anlage die zweitgrößte ihrer Art in Europa sein. Die zylindrischen Zellen haben einen Durchmesser von 3,70 Meter. Der Silo wird nach seiner Fertig­stellung 2500 Tonnen Getreide fassen können und in einigen Monaten fertiggestellt sein.

+ Grünberg, 30. Nov. Vor vier Jahren wurden von hier aus zwei Landpostkraft- linien eingerichtet. Dadurch fiel für die meisten umliegenden Orte die vorher übliche Postzustellung durch Landbriefträger weg. Eine Ausnahme mach­ten nur die vier Orte: Beltershain, Lumda, Rein- hardshain und Göbelnrod, die aus betriebstechni­schen Gründen nicht in die beiden Linien eingeglie­dert werden konnten und deshalb weiter ihre Post einmal am Tage durch einen Landbriefträger vom Postamt Grünberg erhielten. Mit dem heutigen Tage verschwindet nun der Landbriefträger, da mit dem 1. Dezember diese vier Orte eigene Poststellen erhalten, Die dem Postamt Gießen unter­stellt werden. Ihre Post erhalten diese Orte nun durch eine Landpostkraftlinie, die von Gießen aus über die Orte der Rabenau führt. Da die Linie täglich zweimal verkehrt, bedeutet dies für die Orte eine Verbesserung ihrer Postzustellung.

Was bringt uns nun alles Buderus? Diese Frage, die man sich stellte, beantwortete ein ausgezeichne- tes Schema. Eine Straße, hergestellt von Buderus- Portlandzement führte im Bild zu einem Haus aus dem gleichen Material. Es folgten in dem Gebäude vom Keller bis zum Speicher Kestelan- lage zum Heizen, Heizkörper, Oefen, Herde, Bade­wannen, Spülsteine, ja sogar die Rohrleitung für Die Wasserzufuhr. Es ist in diesem Rahmen natur- Zernaß nicht möglich, die gigantischen Ausmaße der Anlagen und Erzeugungen in den einzelnen Be­triebsstätten zu vermitteln. Ein Bild von der Größe und der Bedeutung der hier gezeigten heimischen Industrie ergibt sich daraus, daß die Vuderusschen Eisenwerke rund 8000 Mann, davon allein in Lollar 1800, beschäftigen. Die Direktion der Bude- russchen Eisenwerke hat mit der Herstellung und den Vorführungen dieses Tonfilms das Richtige ge­troffen, denn der Bildstreifen ist ein Dokument, das den TitelDas Hohelied der Arbeit" vollauf ver­dient.

Verschönt wurde der Abend der Filmvorfüh­rungen durch die Werkskapelle, ein 20 Mann starkes Orchester, das die Zuhörer mit Werken überraschte, die man von einem solchen Orchester nicht erwartet hätte. So wurden u. a. die Ouvertüre zur Oper Peter Schmoll" von C. M. v o n W e b e r und der WalzerMi netto" aus der OperetteBerliner ßuft' von P. Lincke formvollendet wiedergegeben. Der Leiter der Kapelle, Musikmeister a.D. Hermann Topp, durfte mit seinerBelegschaft" den sehr starken Beifall für die Leistungen als Dank buchen.

Landkreis Gießen

OO Klein-Linden, 29. Nov. Am Donners­tagvormittag wurde die durch die vielen Unglücks­fälle berüchtigte Strahengabelung Wetz­larer Straße-Frankfurter Straße, die f»genannte Todesfälle, einer eingehenden Besichtigung durch Vertreter der Behörden und sonstiger Verbände unterzogen. An der Besich­tigung nahmen teil die Vertretung der Gemeinde Klein-Linden, des Kreisamts Gießen, des Prooin- ' zialbauamts der Provinz Oberhessen, ein Vertreter des Deutschen Automobilklubs sowie zwei Vertreter ' Der Deutsch-Amerikanischen Petroleumsgesellschaft, i

sich zu ird) eine erkannte j es nicht Da sie int oollkom' ür sie er« eintreten ch stehen roortreten ;m besten lbermäßig Garten

Haustür

kannte rnfitl 8il' US Wr cht«.ö!

feit »5$ in'. f* «sienbrrg

[ort. U Ich IM dah Z, Sie sin> verkaufen

i irrt s'- ne Dafür r, chuunde"' ieuen tP*

Seit der Neuherstellung der Straßendecke der Frankfurter und Wetzlarer Straße und Einteilung der Fahrbahnen durch weihe Steine in zwei Felder, Die im vorigen Jahr vorgenommen wurde, haben sich Ung lücks fälle nichtmehr ereignet. Wesentlich zur Verminderung der Gefahrenmomente trugen auch Die in den beiden Straßen ausgestellten nachts weithin leuchtenden Schilder mit der Auf­schriftTodesfälle" bei, die sich etwa 100 Meter oor der gefährdeten Stelle befinden. Auch Die in etwa 150 Meter Entfernung angebrachten, eben­falls nachts leuchtenDen Totenköpfe haben ihren Zweck nicht verfehlt. Wenn auch für Die Zukunft von Den Kraftzeugfahrern mit ermäßigter Ge- fchwindigkeit Die Gefahrenstelle befahren wird, so dürsten sich Unglücksfälle vermeiden lassen. So sahen sich Denn auch Die Vertreter Der Behörden nur veranlaßt, Die Entfernung Der in unmittelbarer Nahe Der Gefahrenecke sich befindlichen Benzin­tanks anzuordnen. Diese werden jetzt vom Fuß- gangersteig abmontiert und sollen Aufstellung auf Dem Eigentum Des Inhabers Der Tankstelle finden.

* Allertshausen, 29. Nov. Dieser Tage wurde ein hiesiger Bauer wirtschaftlich schwer heim­gesucht. Er mußte eine Kuh abschaffen, die Lust ge­fangen hatte. Für eine zweite Kuh besteht inso- sern Gefahr, als sie zwei Kälber nicht zur Welt bringen konnte und viel Hilfe geholt werden mußte. Es ist für den Bauern zu befürchten, daß er auch dieses Tieres verlustig geht. In unserer Gemeinde wurde dieser Tage mit Der Holzhauerarbeit begonnen. Es wirb aber nur eine Rotte von vier Mann eingesetzt, Da nicht viel zu schlagen ist. Die GemeinDe muhte durch Sturmschaden bereits viele Hunderte Festmeter aufarbeiten lassen.

+ ©rünberg, 29. Nov. Dieser Tage wurde die älteste Einwohnerin unserer Stadt, Frau Else Köhler, zu Grabe getragen. Am 29. 3uü d. I. war sie 90 Jahre alt geworden. Die am Bahnyof gelegene Gastwirtschaft, die im Wege Der Zwangsvollstreckung zur Verstei­gerung gelangte, ging für Den Preis von 14 700 Mark in Den Besitz Des hiesigen Bierverlegers Peppler über.

Fertigmäntel aus Qualitätsstoffen 80., 90. und höher Jfrever t neben U-C.

..... __ -

verzettelt. Die von Herrn Haas geleistete Ar­beit geschah für die Staatliche Stelle für Die Ver­zettelung Der Kirchenbücher in Hessen mit Genehmi- , gung Der kirchlichen Organe. Herr Haas beabsichtigt . nun ein Familienregister, Das Die vorge- , nannte Zeit umfaßt, aufzustellen. Eine Familien- , chronik kann unD will er natürlich nicht anfertigen, i das ist Sache Der einzelnen Familie, Die wichtige

Ereignisse in Der Familie für Die fommenDen Ge­schlechter aufschreiben muß. Dazu will Die in Der Traubibel, Die jedes Paar bei seiner Trauung von unserer Kirche erhält, eingebundene Familienchronik anregen. In diese werden Nachrichten über die Vor­fahren von dem Pfarrer oor der Ueberreichung ein­geschrieben, und das junge Paar muß nun die Chronik weiterführen. So wird ein kom­mendes Geschecht besser über seine Familiengeschichte Bescheid wissen, als das gegenwärtige. Auch oie Kirchenbücher von Alb ach wurden von Herrn Haas bearbeitet. Die Kirchenbücher von Stein­bach beginnen mit dem Anfang des Dreißigjährigen Krieges, die ersten Einträge stammen aus 1620. Die beiden ersten Bücher bis 1743 wurden schon in früheren Jahren sachgemäß neugebunden und re­stauriert. Leider sind sie nicht geeignet, verzettelt zu werden, außer von einem Fachmaün, da sie Lateinkenntnisse ooraussetzen und eine gewisse Fä­higkeit, alte Urkunden zu lesen. Der Pfarrer be­absichtigt, selbst diese Arbeit zu leisten nach Maß­gabe seiner Zeit, die immer noch, wie bei allen Pfarrern, durch den Nachweis der arischen Abstam­mung (in der Zeit vom 1. 4. d. I. bis heute ca. 200 Anfragen) stark in Anspruch genommen ist.

* Hausen, 30. Nov. Von unserer Gemeinde werden in Zukunft Aufträae nur noch an die- < jenigen Betriebe vergeben, Deren Betriebsführer und Gefolgschaft geschlossen in der Deutschen Arbeitsfront stehen. i

Y Watzenborn-Steinberg, 29. Nov. 1 Am gestrigen Abend fand im SaaleZum goldnen ' Stern" eine Kundgebung d e r Deutschen 1 Arbeitsfront statt. Nach Einbringung der NSBO.-Fahne eröffnete Ortsgruppenwalter Pg. i Gottfried Brücke! die Versammlung und übergab Dem Redner Des AbenDs Kreiswalter Der DAF. 1 Pg- Wagner (Gießen) Das Wort. In seiner ein- emhalbstünDigen ReDe befaßte er sich mit Dem < ThemaZweck unD Ziel Der DAF.". Zum Schluß Dankte Pg. Brücke! Dem Kreiswalter für feine

Der Gießener SA.-Sturmbannführer unD Rats­herr Walther weilte vom 1. bis 20. November als Hitler - Urlauder im Rahmen Der Hitler- FreiplatzspenDe für Die alten Kämpfer Der Berne- gung in Stuttgart, lieber seine Beobachtungen unD Eindrücke bei diesem Urlaubsaufenthalt er­zählte er uns folgendes:

Auf Veranlassung der SA.-Brigade 55 in Stutt­gart wurden insgesamt 56 Hitler-Urlauber aus allen Gegenden Des Reiches in Der mürttembergifdjen HauptstaDt Stuttgart für Die Zeit vom 1. bis 20. November untergebracht. In dankenswerter Weise hatten Die Reichsbahn durch Fahrpreisoerbilligung und die NSV. durch einen Zuschuß zu Den Reisekosten Den Urlaubern, Die alle- samt nicht mit Glücksgütern gesegnet finD, Die Kosten für Die Hin- unD Rückreise annehmbar ge­macht. Da traf man KameraDen aus Ostdeutsch- lanD, aus Schlesien, Berlin, BranDenburg, Thü­ringen, von Der Ruhr, aus Dem RheinlanD, aus MitteldeutschlanD usw., Die sich sämtlich in herz­licher KameraDschast vereinigten unD sich gut ken­nenlernten. Die Urlauber waren in Hotels unD in Privatquartieren untergebracht, überall rourDen lhnen gute Zimmer unD beste Verpflegung geboten Ich wohnte im HotelGraf Zeppelin".

Im Laufe Des Freitag, 1. November, trafen Die Hitler-Urlauber ein. Am folgenDen Samstagvor- mittag rourDen sie von BrigaDesührer Wagen- ba uer von Der SA.-BrigaDe 55 in herzlicher Weise begrüßt. Er konnte Dabei Den Urlaubern mitteilen, daß Die NSV. in Stuttgart jeDem Ur­lauber für Die Zeit feines Aufenthaltes ein Ta chen- ae(b non 10 Mark zur Verfügung stellte, ferner die (Stuttgarter Stadtverwaltung 1000 Mark zur Deckung der Unkosten für die kostenfreie Benutzung Der Straßenbahn, für Den freien Eintritt zu Den Sehenswürdigkeiten der Stadt und zu Den Aus­gaben für eine Schwarzwald-Fahrt bewilligt hatte. Daneben von den Verwaltungen der Theater und Den Besitzern der Lichtspielhäuser Freiplätze für die Urlauber gewährt worden feien. Mit dankbarer Freude wurden diese Bekundungen der gastfreund- . Iidjen Gesinnung von den Urlaubern entgegen- genommen. ,

Ein gutes Bild als Weihnachts-Geschenk

macht immer Freude

Kommen Sie schon jetzt w Photo M!

Schon für RM. 1.50 erhalten Sie 4 verschiedene Aufnahmen. Neu eröffnet im 1. Stock (Löwengasse 6): Atelier n und

r

S

1

Verl. Sie die illustrierte Drucksache 843 mit Preisen Komplette Apparate von RM 98.- bli

Ksrl Bgner - Gießen, Frank). Str. 9 DU 241 20 frei Haue In Deutschland

Medizinisches Fachgeschäft, Telefon 41913 2__

Unverb. Vorführung aller Orlgtnalfabrikate

der Quarzlampen-Gesellschaft m. b H.. Hanau. W

...ein glänzender Gedanke --

ZU Weihnachten eineHanauer Höhen- sonne" zu schenken. Worum? Gerade im Winter ist dieHöhensonne" - Ort- ginal Hanau ein Segen für die ganze Familie, sie ersetzt die fehlende Sonnen­kraft. Gibt es also ein besseres Familien­geschenk als dieseHöhen- sonne", die zu jeder Jahres- zeit die heilkräftigen ultra- ©

violetten Strahlen spendet?

HÖHENSONNE Mj - Original Hanau