Ausgabe 
30.11.1935
 
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Deutsche Botschafter in Südamerika

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Frankfurter Strahe 52 - Telephon Nr. 2847

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England vor neuen Entschlüssen.

Die Frage der Oelsperre. - Oie letzte Warnung an Italien.

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.ronicle" undDaily Herold" berichten in großer ifmachung, daß Mussolini auf Grund dieser War- ngh e r u n t e r g e k l e t t e r t" sei.

Ier Heber. ' Satans*

wnsverhält, anische Bei. 1 Trausam- >erte fQUm Schilderung zeplakii istau getnt- menlchlichn von Ludji. lörbem uti 15 zur M. Hungertod, vom BW eit und ristliche etrotzt habt

(onnc von nationalen und eingeborenen Soldaten im Gebiet von Mai Canetta auf feindliche Gruppen gestoßen, die unter Hinterlassung von Gefangene» in die Flucht geschlagen wurden. Die Luftwaffe hat an der Somalifront die ab es» sknischenStellungen vonDagabur mit Bombenbelegt und damit verschiedene Mu­nitionslager zerstört. An der Eritrea- Front sind weitere Erkundungsflüge im Gebiet des Ashiangi-Sees ausgeführt worden.

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Wiederholung der Führerrede im Rundfunk.

Berlin, 29. Nov. (DNB.) Die Kundgebung an­läßlich der Eröffnung der Deulfchlandhalle in Berlin mil der Rede des Führers wird am Samstag von 19 bis 20 Uhr auf alle deutschen Sender übertragen.

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Ermittel» 'Z>d. ^estellun. e;®en.

"Bund" 'enthüllt, Ni,

^olke nicht ganz die Bedeutung oer Tatsache, daß die bisherigen Gesand­te n Deutschlands bei der argentinischen, der brasilianischen und der chilenischen hinrnrnnHw?9 <nbuf$ wechselseitige Erhebung der diplomatischen Vertretungen zu Botschaftern ?arin ^ch einmal aus, daß diese ^n^^aten, w.e man sie abgekürzt nennt, Großmächte im eigentlichen Sinn ae- au$ im Verkehr mit Deutschland, der politisch und wirtschaftlich sehr eng wurde, spielen. Und ferner ist der Unterschied zwi? schen einem Gesandten und einem Botschafter her- gebrachtermaßen, zwar nicht juristisch, aber doch traditionell, der, daß die Botschafter leichter Zu­gang zum Staatsoberhaupt des betreffenden Lan­des haben. Sie können sich in dringenden Fällen bei ihm anmelden lassen und ihre Beauftragung wird ohne weiteres angenommen. Der deutsche Botschaf- ter kann also immer direkt mit dem betreffenden Staatsoberhaupt verhandeln. So war es z B 1914 als der deutsche Botschafter in Petersburg,' Graf

a unmittelbar beim Zaren in Audienz melden ließ um auf die infolge der russischen Mo- bilisation gesteigerte Kriegsgefahr aufmerksam zu machen Der Zar empfing den deutschen Botschaf- ,2' 4?. a.ber gegenüber dessen Schilderungen, wie schrecklich ein Krieg ausfallen würde, nur die ste­reotype Redefloskel:Vous croyez vraiment? (Sie glauben das wirklich?)

Reichsswc Kleinwohl htslage ' wenn V der 0J? Jt«i M t versch^ Hinweis igen

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Der iialienische Klerus opfert Kirchenschätze.

Vorbildliche vaterländische Einstellung der katholischen Kirche in Italien.

Morning Post" meldet, daß der in Paris wei- l.nde Sachverständige des Auswärtigen Amtes ?-eteror!onJ. cine vorläufigenBerichtüber tine Besprechungen über die Möglichkeit einer fried- Wen Regelung nach London gesandt habe. Die in Sussicht genommene Lösung sei jedoch von der italienischen Mindestforderung ziemlich weit entfernt und die Aussichten auf eine für alle zarteien annehmbare Lösung sehr gering. Die Natter heben die Warnung Lavals an

Auch von Ado her sollen abessinische Einheiten in Richtung auf Ual-Ual Vorgehen. Am Donnerstag überflogen neun italienische Bomben- Nugzeuge mehrere Stunden lang die an der Sud front gelegene Ortschaft D a g a b u r. Die Flieger belegten den Ort und die Umgebung mit angeblich insgesamt 1500 Bomben, unter denen sich auch Brandbomben befanden. Viele Einwoh­ner sind getötet worden. Die K i r ch e von Dagabur, die beim letzten Bombardement fast zerstört wurde verbrannte vollständig. Während des Bombardements haben sich keine Truppen in Dagabur befunden.

n.Der italienische Heeresbericht besagt: Auf der Front des 1. Armeekorps nahmen die Operatwnen der D a n a k i l - K o l o n n e ihren Fortgang. An der Front des Eingeborenen-Armee- hat eine Vorhutabteilung beim Abaro-Paß abessinische Gruppen zerstreut. Auf der Front des II. Armeekorps ist eine gemischte Ko-

London, 30. Nov. (DNB.-Funkspruch.) Das englische Kabinett wird, wieDaily Tele­graph" meldet, in einer Sondersitzung am Montag besonders die Frage der Sühnemaßnahmen gegen Italien überprüfen. Voraussichtlich wird die englische Regierung auf dieser Sitzung ihre endgültige Stellungnahme zu dem geplanten Oelausfuhrverbot festlegen. Das Blatt meldet weiter, daß sich das Kabinett voraussichtlich auch mit der italienischen An­drohung von Gegenmaßnahmen im Falle einer Verschärfung der Sühnepolitik befassen werde. Bei der Erwägung der Oelsperre sei natür- ich besonders zu berücksichtigen, daß das größte Velausfuhrland, nämlich die Vereinigten Staaten, nicht zum Sanktionsblock angehört. Während man glaube, daß die großen amerika- 'ischen Oelerzeuger den Ansichten der Regierung Folge leisten, sei es vielleicht unmöglich, kleinere sielkonzerne von dem Versuch aus der Lage Nutzen u ziehen, abzuhalten.

ser schuld an den bisherigenIllusionen" Italiens NaUuna Frankreichs beimesse. Um so bedeutsamer erscheint die Vorwegnahme einer völ- ug elmgen" Haltung Englands und Frankreichs im Fall eines italienischen Angriffs auf britische Streit­kräfte. Noch bedeutsamer aber ist die Tatsache, daß England sich nicht mit der an beide Adressen ge­richteten Warnung begnügte sondern ihre Weiter- 8!7^nJtal en durch eine Nachfrage des englischen Botschafters in Pans am Nachmittag des gleichen Tages geradezu kontrollieren ließ! Es ist nicht Unsere Sorge, ob und was Herr Laval aus dem Wortlaut der enalischen Warnungen tatsächlich an den italienischen Botschafter weitergeleitet hat. Zn ledern Fall bestätigen diese Vorgänge eine neue Ver­schärfung, entgegen der Pariser Beschwichtigungs­mache im Zusammenhang mit der kurzfristigen Der- schiebuna der Genfer Sanktionsdebatte. Auf Grund der englischen Warnungen erscheint auch das De­menti Londons zu dem angeblichen Brief Bald­wins an den englischen Botschafter in Rom nur ms .eme weitere Bestätigung, daß vor der Warnung tatsächlich ein letzter Fühler erfolgt gewesen ist.

pariser Sorgen.

Verkehr durck Deutschland als Großmächte, die durch Botschafter vertreten werden, anerkannt sind, dann entspricht das ihrem politischen und wirtschaft- nchen Aufwartsdringen, das Deutschland voll und ganz anerkennt.

Kleine politische Nachrichten.

Führer und Reichskanzler hat S.M. dem Kaiser von Japan anläßlich der Geburt seines zweiten Sohnes aufrichtigste Glück­wünsche übermittelt.

*

Um die vorläufige Weiterführung der Geschäfte des verstorbenen Reichs st atthalters in Braunschweig und Anhalt Loeper sicher- zustellen, hat der Führer und Reichskanzler den Reichsstatthalter in Thüringen Fritz Sauckel mit ^.^W^rnehmung der Geschäfte des Reichsstatthalters in Braunschweig und Anhalt be> auftragt. Amtssitz und Büro des Reichsstatthalters m Braunschweig und Anhalt bleiben in Dessau.

Der Reichskriegsminister Generaloberst v. Blom­berg beendete seine Lesichtigungsreise durch die Standorte im Bereich des 6. Armeekorps mit einem Besuch der Kaserne der Flakabteilung in Dortmund und den Unterkunftsräumen des mo­torisierten MG.-Bataillons in Dortmund- Wambel. Der Reichskriegsminister startete dann auf dem Dortmunder Flughafen zur Rückkehr nach Berlin.

*

Die Verhandlungen über die Regelung des deutsch- e st ländischen Warenaustau­sch e s im Jahre 1936 haben zu einer Einigung ge­führt. Das Abkommen sieht die Verlängerung des Vertrages vom 4. Januar 1935 auf ein weiteres Jahr vor und enthält nur einige Veränderungen auf dem Gebiete des Absatzes estländischer land- wirtschaftlicher Erzeugnisse in Deutschland.

. Seit dem Aachener Kongreß im Jahre 1818 ist öie Rangordnung innerhalb der Diplomatie genau geregelt An der Spitze stehen die Botschafter, denen die päpstlichen Legaten und Nuntien gleichstehen, dann folgen die Gesandten, unter ihnen stehen die Mlnisterresidenten, und schließlich kommen die Ge­schäftsträger, die nur beim Minister des Aus­wärtigen beglaubigt sind. Die Erhebung der deut- chen Gesandtschaften in den ABC-Staaten zu Bot- Kasten ist also eine Anerkennung der Größe und Macht der betreffenden Länder. Der alte Reichstag hatte seinerzeit diese Rangerhöhung abgelehnt, weil er kein Gefühl für die wachsende Bedeutung gerade Mer südamerikanischen Staaten hatte. Aber mit Argentinien, Chile und Brasilien verbinden uns nicht nur enge wirtschaftliche Beziehun- g e n, sondern auch solche kultureller Art ^bentinien, das am 9. Juli 1816 seine Un- abhangldkelt erklärte, ist seitdem einer der reichsten a m e n fa ni f d)e n Staaten geworden und eine Korn- und Fleischkammer der Welt. Dieses spanische Argentinien steht ebenso wie das gleichfalls spa­nische C h i l e, in dem zahlreiche Deutsche leben und eine angesehene Stellung einnehmen, zu uns in freundschaftlichen Beziehungen, die ständig enger werden. Argentinien hat trotz aller Versuche der Entente, diesen Staat auf seine Seite zu ziehen, ,m Kriege sich gegenüber Deutschland durchaus neutral verhalten. Die wachsende Bedeutung dieser Staaten für die Weltwirtschaft liegt vor allem in dem natürlichen Reichtum ihrer Gebiete, die erst mi Anfang der Entwicklung stehen, aber schon jetzt der nordamerikanischen Agrarwirtschaft und dem Bergbau erheblichen Abbruch getan haben. Br a- 11 . Ln, schließlich, dessen weiße Bevölkerung por­tugiesischer Herkunft ist, und das vor allem in den Sudstaaten zahlreiche blühende deutsche Ansiedlun- gen aufweist, ist fast so groß wie ganz Europa und viel rohstoffreicher. Im Kampf gegen den Bolsche- wismus und die Zersetzungselemente hat dieser Staat jüngst seine Schlagkraft erwiesen. Alle diese drei Staaten liefern an Deutschland, das zu den größten Kundenländern der Welt zählt, ihre Roh­stoffe, wahrend sie aus Deutschland Maschinen, Chemikalien, Textilwaren und andere Fertigwaren beziehen. Dieser Handelsverkehr wird ergänzt durch die lebhafte und gegenseitig befruchtende Tätigkeit eines Deutsch-Iberischen Instituts. Wenn diese auf­wärtsstrebenden Länder jetzt auch im diplomatischen

>Jn zweifacher Beziehung ist die englische War- ning an Italien höchst ausfallend. Erstens ist ihre 1 rache rn einer Deutlichkeit, um nicht zu sagen in ^er Scharfe gehalten, wie sie während des ganzen Rlnsliktes noch nicht da war. Zweitens hat Eng- l^d die Warnung weder dem italienischen Bot- sarfter in London Übergeben, noch sie durch den eignen Botschafter in Rom aussprechen lassen, der sok m den letzten Wochen sehr oft bei Mussolini 3r- «Vielmehr hat London Wert darauf gelegt, jeste Meinung auf dem Weg über Paris «UFprechen zu lassen. Ganz zweifellos besagt diese Mßnahme, daß England seine Warnung zugleich i i ch a n d i e Adresse F ra n k r e i ch s zu rich- iet wünscht, das bisher bekanntlich allen offiziellen Be sicherungen zum Trotz dauernd Sonderabma- Yligen mit Italien vereinbart hatte, u. a. die oirfaltige Abstimmung von Sanktionen und Ge- zesianktionen aufeinander. Tatsächlich betont denn

dasOeuvre", daß der englische Außenminister

Paris, 30. Nov. (DNB. Funkspr.) Die Pa- nser Morgenblätter sehen sorgenvoll der weiteren Entwicklung der Lage entgegen. Es liege klar auf Der Hand so schreibt derJour", daß London est entschlossen sei, den Krieg in Abessinien lo rasch wie möglich nicht etwa durch Sieg einer der beiden kriegführenden Mächte zu beenden, son­dern du r ch die Erstickung Italiens, wie dies Eden zum Ausdruck gebracht habe. Eine der­artige Haltung bedeute aber zweifellos das lang­same Abgleiten zu einem allgemeinen Ärieg. Für Frankreich fei die Lage deshalb be- sonders bedauerlich, weil es vollkommen un­beteiligt und weder Interessen im Mittelmeer noch in Aegypten oder auf dem Wege nach Kap- stadt und Indien zu verteidigen habe. Trotzdem fordere man es aber auf, öie Waffen g e g e n 31 a I i e n 3 u e r g r e i f e n , um es schnel- ler auf die Kme zu zwingen. Niemand in Frank­reich spreche England das Recht ab so zu handeln, denn jeder wolle seine eigenen Interessen vertre­ten. Man müsse aber auch zugeben, daß Frank- reich feine eigene Auf assung fjabe und >ewe eigenen Interessen zu verteidigen wünsche. Genf und London müßten Frankreich helfen, den Frieden zu sichern und dürften es nicht auffordern, ihnen zu helfen, K r i e g zu führen.

DasOeuvre" glaubt zu wissen, daß Baldwin eine Aussprache mit dem Ministerpräsidenten ß a o a 1 noch vor dem Wiederzusammentritt des Achtzehner-Ausschusses für notwendig erachte, um einen Plan des gemeinsamen Vorgehens auszu­arbeiten, und sich gleichzeitig auchüberDeutfch- l a n d zu unterhalten.

JW5 dein ötrafcburn letruß. Mteruna 5 Publikum

in 6,2 '"L l,cror-,?q6 Frankreich im Falle

ie n* ehe.9 italienischen Angriffs auf die englische Flotte ber im Seiten Englands ftehen werde. Es inpolM,; if? dabe, betont daß die,- Warnung auf Cin ijjlanbreilnä), cn ® " 0 a n b s zuruckzuführen fei. " rt worben ®irontc c unt) Dailn Aornfh" st an Ort lebner hab,

Weiterbericht

des Relchswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Der bei Island liegende Wirbel hat sich weiter verstärkt. Während er jedoch über Frankreich feucht- mitoe Meeresluft nach Mitteleuropa verfrachtet, dringt gleichzeitig kältere Polarmaritimeluft über England nach Norwegen hin vor und bringt dort bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen viel­fach Schnee- und Hagelschauer. Da sich die Zufuhr vom Meer stammender Luftmassen fortsetzt, bleibt der Witterungscharakter bei uns auch weiterhin un- beftanbia und wechselhaft, wird aber nicht durch- weg unfreundlich fein.

Aussichten für Sonntag: Veränderlich bewölkt mit wiederholten meist schauerartigen Nie- derschlägen, bei lebhaften, südwestlichen und west- lichen Winden für die Jahreszeit mild.

Temperaturen am 29. November: mittags 8 Grad Celsius, abends 5,8 Grad; am 30. November: mor­gens 3,8 Grad. Maximum 8,4 Grad, Minimum 3,3 Grad. Erdtemperaturen in 10cm Tiefe am 29.Nov.: abends 5,2 Grad; am 30. November: morgens 4,4 Grad Celsius.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 35: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Stein- druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf..

mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

wird ferner darauf hingewiefen, daß die Kirche noch große Auslandsguthaben besitzt, für die der Staat ihr Jndustrieaktien anzubieten vermochte. Das Gefühl der Verbundenheit des Va­tikans nut dem Schicksal des italienischen Staates ist heute, schon im Hinblick auf die b o l s ch e w i- stische Gefahr, so stark, daß er gern ma- t e r i e 11 e D e r l u st e tragen wird, wenn Italien damit feine nationalen Ziele zum Siege fuhrt. M

Die Kriegslage.

Widersprechende Heeresberichte.

Sä3rn;fara'J:.9l0D- (DNB. Funkspruch.) Nach zuverlässigen Mitteilungen versucht Ras S e y u m gegenwärtig inDerbindungmitRasKassa zu kommen und so eine starke Verteidigungslinie gegen die italienische Nockfront herzustellen. T e m - dien soll bereits von den Abessiniern so gut wie geräumt sein. Lediglich ein Unter­führer soll zurückgelassen worden sein, der nun an einer strategisch wichtigen Stelle eine Verteidi­gungsanlage zu schaffen versucht. Von der Front südwestlich von Adua werden kleinere Pa- tromllengefechte gemeldet, bei denen die Italiener einige Gefangene gemacht haben.

An der S ü b f r o n t sollen die italienischen Trup­pen unter starkem Druck der abessinischen Kräfte Rückwärtsbewegungen ausführen. Man nimmt an, daß die Einnahme von Gorrahal, Gerlogudi und Wardere durch abessinische Truppen kurz bevorstehe. I

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Aom, 29. Nov. (DNB.) Nach Meldungen der n, erstellte -^Nischen Presse steht die Beteiligung der oanMyel- °)i chöfe des italienischen Klerus ander Sank- ze das t!i on s a b w e h r, besonders durch Ablieferung des es, das sich im Besitz der Kirchen und Klöster an Innige Jph-Öet, an erster Stelle. Die Begeisterung der ita- IM chen Kirchenväter für die nationalen Ziele des sinanzinPalie Nischen Volkes ist allgemein und hat durch umW Eli Vorschlag des Erzbischofs von Monreale FinanzbM c^rdfätzliche Bedeutung erhalten. Die Anregung Mche N J» Erzbischofs geht dahin, daß die Kirchen, Treibenb Alister und Wallfahrtsorte das Gold, einem t "!is ihnen von den Gläubigen zum Geschenk ge= m fieimatdt wurde, d e m Staat zur Verfügung llnde fi Wen, wofür sie 5prozentige Kriegs- cmüqten f'S * x e elntauschen würden. Der Klerus Waqnah W "erests durch zahlreiche freiwillige Spenden im inen Dor bws dieses Vorschlages gehandelt.

ide aber' , '^vorbildliche nationale Einstellung der katho- il-nd M £in' Kirche Italiens zum Vaterlande hat in der -r die u» Mill kerung einen tiefen Eindruck hinterlassen. Sie n6enl)o: mTb bcm italienischen Volk als Beispiel zur Nach- iiast dienen. Es ist bekannt, daß die Goldschätze 2er ' in Italien ungeheuer groß sind,

U errechnet, daß, wenn diese Bestände

Wfnnfhti1. dienstbar gemacht würden und wenn

in^nkKliener wenig mehr als 2 Gramm Gold [amt ninj a&[ie|?rn würde, sich der Goldhort der italienischen SMisbank um eine Milliarde vermeh­rt! n müßte, was Italien in die Lage versetzen wrüdi, seinen Widerstand gegen die Sanktionen """Ein weiteres Jahr fortzusetzen. Es