Ausgabe 
30.10.1935
 
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Oberhessen

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mit dem Gesang des Deutschlandliedes und Horst-Wessel-Liedes wurde die Kundgebung

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jkägur konnten mit Auszeichnungen bedacht wer- ikr. Allen Beteiligten wurde für die vorbildliche Kwlchmückung ihrer Häuser und Vorgärten Aner- MLNg und Dank des Vereins ausgesprochen, hehrr-r H i l d bat um weitere Unterstützung des !ere ns. Besonderen Dank sprach er Bahnhossvor-

LPD. Frankfurt a. M., 29. Okt. Die Landes- bouernfchaft Hessen-Nassau teilt mit:

In der Woche vom 20. bis 27. Oktober hotte sich das gesamte deutsche Volk zu einer würdigen Hilfe für den deutschen Weinbau vereinigt. Der Erfolg des geschlossenen Einsatzes des gesctmten deutschen Vol­kes für das kostbare Gut des Winzers zumlag der deutschen Traube und des deutschen Weines" läßt sich in der Zwischenzeit an folgenden Ergebnissen recht anschaulich feststellen:

Die jährliche Normalernte an deutschem Wein be­trägt etwa 220 Millionen Liter. Die Ernte 1934 brachte einen Ertrag von 470 Millionen Liter. Vor dem Einsatz lagen davon noch etwa 200 Millionen Liter in den Kellern der Winzer und Winzer- genossenschaften.

3n der Weinwerbewoche wurden als Patenwein etwa zwölf Millionen Liter abgefeht. Diese Wenge entspricht etwa einem Drittel der nor­malen Ernte an Wosel. Saar und Ruwer.

Dazu hat die anerkannte Güte des Patenweins dem Weinbau auch für die Zukunft viele neue Freunde zugeführt. Etwa 225 deutsche Städte hatten die Patenschaft für rund 300 Winzerorte übernom­

in dem reich mit Fahnen und Symbolen des Drit­ten Reiches geschmückten Saalbau Lotz einen Kameradschaftsabend. Mit einem Eröff­nungsmarsch und einem Vorspruch über den Adel der Arbeit, gesprochen von Frl. Schmidt (Gie­ßen), wurde die frohe Feierabendstunde eingeleitet. Sodann begrüßte Werkmeister K e st e l alle Ge­folgschaftsmitglieder und deren Angehörige. Beson­deren Gruß entbot er dem Vertreter des verhinder­ten Chefs, Prokurist Kuhl, und dem kaufmänni­schen Personal von Gießen. In seinen weiteren Ausführungen betonte er, daß dieser erste Kame­radschaftsabend der Firma auch der erste in unse­rem Orte sei und dazu beitragen möge, die Volks­gemeinschaft im Betriebe weiter auszubauen. Pro­kurist Kuhl dankte im Namen aller Gießener Be­triebsangehörigen für die Einladung und herzliche Begrüßung der Filiale Garbenteich und zog m seinen weiteren Worten einen Vergleich mit dem

sammensein an.

y Garbenteich, 28. Okt. Die Betriebsge- ..... . . ' ' t Igh.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Donnerstag, 31. Oktober. Reformationsfest.

Gießen. Stadlkirche. 9 Uhr: Gottesdienst für die weibliche Jugend, Pfr. Becker. Johanneskirche. 9: Gottesdienst für die männliche Jugend, Pfr. Bech- tolsheimer. Wiefeck. 10: Schulgottesdienft, Kol­lekte für den Gustav-Adolf-Verein. Heuchelheim. 10: Schulgottesdienst aus Anlaß des Reformations­tages. Kirchberg. 10: Reformationsgottesdienst, Kollekte für die Gustav-Adolf-Stiftung. Treis an der Lumda. 9.30: Schulgottesdienst. Klein- Linden. 10: Reformationsfeier. Garbenteich. 9: Jugendgottesdienst. Hausen. 10.15: Jugendgottes­dienst. Lich. 9.30: Stiftspfr. Naumann, Kollekte. Rieder-Bessingen. 9.30: Stiftsdechant Kahn. Wiinzenberg. 20: Gottesdienst mit Kollekte für den Gustav-Adolf-Verein. Trais-Wünzenberg. 18.30: Gottesdienst mit Kollekte für den Gustav-Adolf- Verein. Kirtorf. 13: Hauptgottesdienst (Mitwir­kung des Posaunenchors), anschl. Kindergottesdienst. Ober-Gleen. 9: Kindergottesdienst; 10: Haupt- qottesdienst (Mitwirkung des Kirchenchores). Hungen. 10: Gottesdienst zur Vorfeier des Refor- mationsfeftes; 20: Gottesdienst zur Vorfeier des Reformationsfestes. Albach. 9: Reformations­gottesdienst. Steinbach. 10: Reformationsfeier.

men, wodurch wertvolle Dauerbeziehungen für die Zukunft angeknüpft wurden.

Im Bereiche der Landesbauernschaft Hessen - Nassau wurden im Laufe der Wein­werbewoche etwa 4 0 0 0 0 0 Liter 1 93 4 er Wein abgesetzt. Ferner dürften etwa 800 000 Liter aus Rheinhessen und dem Rheingau nach den übrigen deutschen Verbrauchergebieten ausge­führt worden sein.

Die Gesamtentlastung des hessen-nassauischen Weinmarktes betrug somit allein an 1934er Wein 1,2 Millionen Liter.

Den größten Verbrauchererfolg weifen die Städte D a r m st a d t und Gießen auf. Darmstadt hat mit 93 000 Einwohnern über 80 000 Liter und Gießen mit 35 000 Einwohnern über 30 000 Liter Paten­wein umgesetzt.

Es liegen auch bereits zahlreiche Aeußerungen rheingauer und rheinhessischer Winzer vor, denen wir entnehmen, daß die Abnahme der 1934er Wein- vorräte eine sehr fühlbare Entlastung gebracht hat und daß die schwierige und kostspielige Frage der Beschaffung von neuem Faßraum im wesentlichen als gelöst anzusehen ist.

Schwere Betrügereien jüdischer Weinhändler.

Als arischeFirma getarntGewinne bis zu 400 V.H. erzielt.

Mainz, 29. Oktober. (LPD.) Die Mainzer Kriminalpolizei teilt mit: Einem großangelegten Schwindel einer hiesigen Weinhandelsfirma ist die Kriminalpolizei auf die Spur gekommen. Das umfangreiche Material bedarf noch einer eingehen­den Sichtung, die vielleicht noch weitere Betrüge­reien und Manöver zutage bringen wird. Der Kriminalpolizei war zur Kenntnis gekommen, daß die jüdische Weingroßhandlung S. H e y- mann Söhne unter dem arischen Decknamen Fritz Porsch & C o. große Betrügereien verübte. Der Inhaber der Firma Fritz Porsch & Co. war früher Angestellter der Firma Heymann Söhne gewesen und von dieser zur Errichtung einer S ch e i n f i r m a unter Androhung der Entlassung gezwungen worden. Die Teilhaberschaft des Fritz Porsch, der inzwischen ganz aus der Firma aus- geschieden ist, wurde aber schon nach zwei Mona­ten wieder gelöscht, so daß die scheinbar arische Firma Fritz Porsch & Co. wieder ganz in jü­dischen Händen war. Die Firma S. Hey­mann Söhne verkaufte geringen L a n d w e i n, mit entsprechenden Bezeichnungen und Etiketten versehen, als Qualitätsweine bekannter rhei­nischer Lagen, wobei sie Gewinne bis zu 4 0 0 v. H. erzielte. Dabei handelte es sich stets um ein- und denselben Wein aus demsel­ben Faß. Außerdem wiesen die Preislisten der Firma S. Heymann Söhne und der Firma Fritz Porsch & Co., trotzdem es sich um die gleichen In­haber handelte, Preisunterschiede von 40 bis 60 d. H. zu ungunsten derarischen" Firma auf. Das gleiche Manöver wurde mit Weinbrand und Kirsch­wasser ausgeführt, wobei ebenfalls ein- und die­selbe Sorte Weinbrand unter sechs verschiedenen Qualitätsbezeichnungen und Preisen in den Handel gebracht wurde. Die Firma unterhielt 5 0 jü­dische Vertreter, die sich meist aus dem blonden Judentyp" rekrutierten und so die Käufer täuschten. Auch das Auftreten dieser Vertreter bei dem Kunden widersprach allen kaufmännischen Ge­pflogenheiten. Zwei der Inhaber der Firma, Karl und Heinrich Heymann, wurden in Haft genom­men. Die Verhaftung des dritten Inhabers Julius Heymann, der sich zur Zeit in Berlin befindet, steht bevor. Die Geschäftsräume und Keller sind ver­siegelt worden, die Korrespondenz wurde beschlag­nahmt.

orslbeanü Jagersch it. Erste Spei tadellosen s idungsha larktplatz.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 30. Oktober:

12 Uhr: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten; anschl. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschaftsbericht: Elektrodörfer. Stromwerbung auf dem Lande. 15.15: Was der herbstliche Wald erzählt. Don Dieter Bassermann. 15.30: ZurWoche des deutschen Buches". 17: Pro­grammwechsel zum Ultimo. Keine Prolongationen alles neue Kräfte. 18.30: Aus Zeit und Leben: Die Junggesellinnen von Frankfurt. Eine Sied- lungsgenosienschaft berufstätiger Frauen. 19: Unter­haltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichs­senders Frankfurt. 20 Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation. Ein Volk arbeitet. 20.45: La­chender Funk. 22: Nachrichten, anschl. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Funkbericht aus dem Hörselberg. Das Mikrophon besucht die Venus­berg- und Tannhäuserhöhle. 23: Nachtmusik und Tanz. 242: Nachtkonzert.

Donnerslag, 31. Oktober.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Zeitangabe, Nach­richten. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk Volks­liedsingen. 11.20: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nach­richten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirt­schaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 16: Lieder und Instrumentalmusik aus Oesterreich. 17: Bunte Musik am Nachmittag. 18.30: ZurWoche des deutschen Buches":Schrifttum und Weltanschauung". Von Prof. Hans Hagemeyer, Leiter der Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums. 18.45: Launi­ger Leitfaden für Sprachfreunde (III). 19: Unter­haltungskonzert. 19.50: Tagesspiegel des Reichs­senders Frankfurt. 20.10: Orchesterkonzert, Werke von Max Reger. 21: Bei Nacht sind die Katzen ja grau. Eine katzenmusikanekdotische Begebenheit um einen Walzer von Strauß. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: National­sozialistischer Rundfunk. Dr. Kurt Berendt. 22.30: Menschen und Landschaft, eine Funkfolge. 23: Kam­mermusik. 23.30: Komm, Trost der Welt, du stille Nacht, Hörfolge. 24 bis 2: Nachtkonzert.

schlossen.

<£ Reiskirchen, 30. Okt. Im Verlaufe Weinwerbewoche fand am Samstag hier in der GastwirtschaftZum Hirsch" ein Winzerfest statt, mit dem eine Feier für die einrücken­den Rekruten verbunden wurde. Die Veran-

ist beispielgebend in der Rundfunktechnik. Preis für den Telefunken T 523 WL RM235.-, für den T 523 GWL RM 264.-, mit Röhren.

staltung war außerordentlich zahlreich besucht und nahm bei frohgestimmten unterhaltenden Darbie­tungen und Tanzmusik einen schönen Verlauf.

<£ Reiskirchen, 30. Okt. In der Montag­nacht ereignete sich in unserem Dorfe ein tragi­scher Unglücksfall. Während der Abwesen­heit seiner Eltern kletterte des zweieinhalb- jährige Söhnchen einer hiesigen Familie aus dem Bett und stürzte die Treppe herun­ter in den Hausflur. Als die Eltern nach Haufe kamen, fanden sie ihr Kind im Hausflur bewußtlos auf. Der schnell herbeigerufene Arzt stellte eine Gehirnerschütterung und Prellung von Rippen fest. Das Kind liegt in bedenklichem Zu­stand danieder.

+ Grünberg, 29. Okt. Nach eingehender Be­ratung in einer nichtöffentlichen Gemeinde- ratssitzung hat der Bürgermeister den Steuer­satz der ^Bürger ft euer auf 500 v. H. der Reichs­sätze festgesetzt. Dieser Satz bestand früher eben­falls, nur im letzten Jahre hatte der Gemeinderat eine Senkung auf 400 v. H. beschlossen. Das be­deutete ein Mindereinkommen von rund 4000 Mark. Da dieser Ausfall nicht anderweitig ausgeglichen werden konnte, ebenso die weitere Senkung der Sondergebäudesteuer, sowie der später einsetzende Tilgungsdienst bei dem Gemeindeumschuldungsver­band ausgeglichen werden müssen, ergab sich die jetzige Festsetzung der Bürgersteuer, die mittlerweile von der Landesregierung ihre Genehmigung ge­funden hat.

* Londorf, 30. Okt. Wie die N S. - G e - meinschaftKraft durch Freude" mitteilt, wirken bei dem heiteren AbendLache mit uns" Frankfurter Künstler mit. Das Programm bringt Tanz, Ansage, Gesang, Artistik in bunter Reihenfolge. Anschließend Tanz. Der Vorverkauf hat schon sehr stark eingesetzt, und es ist wohl mit einem sehr starken Besuch zu rechnen.

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s> ete Berk für seine wertvolle Mitarbeit aus. 2 gut begrüßte er die dem erweiterten Vorstand V ^getretenen Mitglieder Bäckermeister L. I h r i n g, Höiebesitzer Hugo Hummel und Metzgermeister Hem ann Stein. Ferner dankte er den Ausschüs­sen I25 Vereins für ihre tatkräftige Mitarbeit. Zum Schi ß des Berichts wurde noch auf die Derfchan- bi-Lig des Heimatbildes durch alte, überflüssige Rfellcmeschilder und dergleichen hingewiesen und

einstigen und dem heutigen Deutschland. Dem Schöpfer des Dritten Reiches, unserem Führer Adolf Hitler, dankte er für die Beseitigung der Klassengegensätze durch die Errichtung der Volks­gemeinschaft und die Schaffung der Grundlage für solche frohe Feierabende. Mit dem Wunsche, daß der gute Kameradschaftsgeist sich nie trüben möge und mit einemSieg-Heil" auf Führer und Vater­land schloß er seine Ansprache. Anschließend wurde gemeinsam das Deutschland- und das Horst-Wessel- Lied gesungen sowie noch einige Lieder vorgetragen, die zur Bereicherung des Abends besonders einge­übt waren. Gedichtvorträge, humoristische Vorträge und die Aufführung eines Theaterstückes durch Be­triebsangehörige füllten den weiteren Teil des Abends aus. Werkmeister K e st e l dankte am Schluß der Feier allen, die durch ihre Mitwirkung zum Gelingen des Abends beigetragen hatten und zollte dem Organisator des Abends, Herrn Schmidt (Gießen), besondere Anerkennung. Bei Konzert und Tanz verbrachte man noch einige Stunden in wah­rer Betriebs- und Volksgemeinschaft.

J) Großen-Linden, 29. Okt. Die N S. - GemeinschaftKraft durch Freude" ver­anstaltete am Samstag zum Abschluß der Wein­werbewoche unter Leitung von Ortswalter Stei- n e l in den beiden Sälen von Pf. Schaum und Faber ein gemütliches Winzerfest. Die Stan­dartenkapelle trug zur Unterhaltung bei. Herr Kurt Richter vom Stadttheater Gießen trug in vortrefflicher Weife einige schöne Lieder vor. Alle Darbietungen sanden lebhaften Beifall.

8Alten-Bufeck,29. Okt. Die Ortsgruppe A l t e n - B u s e ck veranstaltete am Samstagabend im Saale von Ph. Einhäuser eine Kundgebung. Der Einladung waren außer den Mitgliedern der Partei und deren Formationen eine große Zahl Ortsein­wohner und Auswärtige gefolgt. Unter schneidiger Marschmusik der SA.-Kapelle Großen-Buseck erfolgte der Einmarsch der Fahnen, der Hitler-Jugend und der Ortsgruppe in den festlich geschmückten Saal. Bürgermeister Kahl eröffnete die Versammlung. Hierauf sprach der Gauredner Pg. Zimmer­mann in anschaulicher Weise über die Aufbauarbeit der nationalsozialistischen Regierung, wobei er be­sonders das Rassenproblem erörterte. Am Schlüsse seiner Ausführungen forderte er die Besucher auf, Nationalsozialisten der Tat zu sein, das WHW. 1935/36 tatkräftig zu unterstützen und christliche Nächstenliebe zu üben. Reicher Beifall lohnte den Redner für seine zu Herzen gehenden überzeugenden Worte. Mit dem Treuegelöbnis auf den Führer und

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S H. aus Trals-Horwft zu einer Gefängnis- frrafe von zwei Jahren und in die Kosten ds Verfahrens verurteilt. Zehn Monate Unter- stchungshaft werden auf die Strafe angerechnet.

I 2?r Angeklagte bekleidete feit dem Jahre 1919 das 2nt des Gemeinderechners. Als er sich im Jahre pl!25 für mehrere tausend Mark einen Stall baute, griet er in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten u.b unterschlug von 1925 bis 1928 etwa 8000 Mk. 2Ud) danach wußte sich der Angeklagte noch Gelder Ai beschaffen, indem er Einnahmen nicht verbackte, so daß es wiederholt vorkam, daß bereits gezaylte Seuern und Abgaben noch einmal angefordert wur­den. Der Angeklagte war in vollem Umfang ge­ständig, was strafmildernd in Betracht kam.

Hinter Ausschluß der Öffentlichkeit befaßte sich fcoonn das Gericht mit bem P. W., wohnhaft in Fiedberg, der wegen Sittlichkeitsverbrechens unter Zubilligung mildernder Umstände zu neun M o - nuten Gefängnis verurteilt wurde, unter An- nchnung von einem Monat drei Wochen Unter­suchungshaft.

«wrik Oekanatsfest des Evang. Bundes Iile"- in Watzenborn-Steinbera.

12 MMonen Liter Patenwein abgesetzt.

Der Erfolg der Weinwerbewoche in Hessen-Nassau. Darmstadt und Gießen im Verbrauch an der Spitze.

KE N VZ der »5 von Telefunken«. Seine Klangfülle

gebeten, für die Beseitigung dieser Schilder einzu­treten. Anschließend fand eine rege Besprechung über die Arbeit der kommenden Zeit statt, wobei insbesondere die Notwendigkeit betont wurde, daß die in erster Linie an der Hebung des Fremden­verkehrs wirtschaftlich interessierten Kreise die Tätigkeit des Vereins tatkräftig unterstützen müß­ten. Der Vereinsführer schloß nach der Ausspra'che und der Verlosung und Verteilung der im Blumen­schmuckwettbewerb gewonnenen Preise die Ver­sammlung mit dem Wunsche, daß der Verein auch im neuen Wirkungsjahr wertvolle Arbeit für die engere Heimat leisten möge.

Feuer im Bauernhof.

)( Ruppertsburg (Kreis Schotten), 29. Okt. Heute vormittag brach auf dem in der Nähe unse­res Dorfes gelegenen Henriettenhof in einer alten Scheune mit Holzfachwerk Feuer aus, das sich mit rasender Schnelligkeit über die mit Heu und Stroh vollgefüllte Scheune verbreitete. Die zu Hilfe eilende Bürger- und Feuerwehr unseres Ortes mußte vor allem die angrenzenden Gebäude unter Wasser halten, um die weitere Ausdehnung des Brandes auf die übrigen Hvfgebäude zu verhüten. In kurzer Zeit erschien auch die Laubacher Feuerwehr mit der Motorspritze. Da in dem vorbeifließenden Mühlbach reichlich Was­ser vorhanden war, konnte die Motorspritze mit voller Kraft in Tätigkeit treten, so daß der Brand nunmehr bald abflaute. Die Feuerwehr von Villin- gen eilte ebenfalls rasch herbei, brauchte aber nicht mehr in Tätigkeit zu treten. Dank der eifrigen Feuerwehrarbeit konnten alle übrigen G e - bäude des Hofes gerettet werden, die Erntevorräte und die landwirtschaftlichen Maschinen in der Scheune sind jedoch den Flammen zum Opfer gefallen.

Gemeinderat in Nidda.

Nidda, 28. Okt. Der Gemeinderat be­faßte sich in seiner jüngsten Sitzung, bei der zum ersten Male die neuen Ratsherren tätig waren, mit folgenden Angelegenheiten: Beschlossen wurde die Erhebung der Bürgersteuer in Höhe von 500 v. H. des Landessatzes. Im vorigen Jahre wurde der gleiche Betrag erhoben. Die Gemeinde-Hunde­steuer beträgt im Jahre 1935 8 RM. Von einer besonderen Besteuerung mehrfachen Hundebesitzes wurde Abstand genommen. Gleichzeitig wurde be­schlossen, dem Kreisamt Büdingen den Erlaß einer Polizeiverordnung über Errichtung von Miststätten vorzuschlagen. Zur Zeit werden in unserer Stadt einige Straßen kanalisiert.

Landkreis Gießen.

+ Steinbach, 29. Okt. Am Sonntagabend and die feierliche Verpflichtung der NS.-Frauen- ch a f t der Ortsgruppe Steinbach statt. In dem estlich geschmückten Saale desEinhorn" hatten ich die Frauenschaften von Steinbach, Albach und Garbenteich und zahlreiche Gäste versammelt. Nach dem Vortrag eines Musik­stückes durch die Kapelle eröffnete die Leiterin der Frauenschaft Frau Kl Ücker die Veranstaltung. Es folgten Gedichtvorträge von Mitgliedern der Frauenschaften Steinbach und Albach und ein Sprechchor der Garbenteicher Frauenschaft. Schul­rat Nebeling (Gießen) sprach darauf in packen­der Art überDie nationalsozialistische Frau und die Politik". Die Frauenschaft Steinbach sang dar­auf das Schwurlied in dreistimmigem Chor. Nach einer Ansprache über die Aufgaben der Frauen­schaften nahm Pg. N e b e l i n g die Verpflichtung der Frauenschaft vor. Nach Ausgabe der Mitglieds­karten wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen. Es schloß sich dann ein gemütliches Bei-

' Watzenborn-Steinberg, 29. Okt. Am Slnntagnachmittag wurde hier das diesjährige D kanatsfest des Evangelischen Bun­des für das Dekanat Gießen gefeiert. Im Fttgottesdienst predigte in der bis zum 'letzten Platz dachten Kirche der Vorsitzende des Landesverban­ds, Pfarrer Dr. Berger, Darmstadt. In tief« (fflirfenöen, zu Herzen gehenden Worten zeigte er ad Grund von Matthäus 19, 6 die großen Ge- salren auf, die unserm Volk drohen, wenn es sich - Evangelium nehmen ließe, den größten Schatz, ini! dem es von Gott im Laufe einer reichen Geschichte beiiiaöet worden ist. Höhe- und auch Tiefpunkte vierer Geschichte wurden vor den Hörern lebendig, ft ch der Predigt richtete Pfarrer Trapp- Gießen il Vertrauensmann des Bundes im Dekanat einen nvringlichen Appell an die Gemeinde, treu zur H che zu stehen und die Reihen des Evangelischen Bliöes zu stärken. Darbietungen des Kirchenchors nrr Leitung von Herrn Sommer und des Po- aßnenchors unter Herrn Philipp umrahmten eindrucksvollen Gottesdienst. Eine Anzahl neuer Hglieder trat dem Bunde bei.

Abschied von Dekan Engel. ^Obbornhofen, 28. Oktober. Gestern ver- i^chiedete sich Dekan I. Engel im vollbesetzten Zl leshause von der Gemeinde, um am 1. Novem- jei in den Ruhestand zu treten, lieber 40 Jahre jqi er als Seelsorger der Gemeinde vorgestanden ile sich durch sein leutseliges Wesen, seine stete ißsbereitschast die Liebe, Achtung und Verehrung Gemeindeglieder erworben. In Oppenheim i.» h. geboren, hat seine ganze Lebensarbeit dem )infte unserer Gemeinde gegolten. Nach Abschluß eh?5 theologischen Studiums und dem Besuche Predigerseminars zu Friedberg wurde ihm am ;).5iai 1895 die hiesige Pfarrverwalterstelle über- rk en, auf der er am 31. August 1898 fest angestellt vuDe. Am 17. Dezember 1918 wurde er durch die Esche Kirchenregierung zum Dekanatsstellvertreter ini am 2. August 1919 als Nachfolger des Dekans )e ner zu Hungen zum Dekan des Dekanats ..jiirgen ernannt. Wenn der verdiente Geistliche in Veit nächsten Tagen feinen Wohnsitz zu feiner Toch- i?r nach Erfurt verlegt, so stellt er doch ein isuß»rordentlich seltenes und vorbildliches Beispiel Inrr Anhänglichkeit an die Stätte seines ersten Wirkens und die Landverbundenheit seiner ihm zur ijjeinat gewordenen Gemeinde dar. Wie man hört, |)U die hiesige Pfarrstelle aus Ersparnisgründen ron der nur 10 Minuten entfernten Pfarrei Bel - ferst) e im bis auf weiteres mitversehen werden.

Ärrkehrs- und Derschönerungsverein Lich.

-?Lich, 29. Okt Der Verkehrs - und Ver- Hdpnerungsoerein Lich hielt gestern abend nper Gastwirtschaft Ludwig Heller seine dies-

jj ihr. ge ordentliche Hauptversammlung ab. □ei Vereinsvorsitzende, Lehrer Hild, begrüßte ins- iteiribere Gartenbauinspektor i. R. R e h n e l t (Gle­sien. Nach Verlesen des Protokolls der letzten Jah- negfuuptversammlung durch den Schriftführer 8h. tmann gedachte der Vorsitzende mit ehren­den Worten der im vergangenen Vereinsjahr ge- Sjottenen Mitglieder, des 2. Vorsitzenden Paul K. köiler, Stadtrechner Ludwig Häuser und fiÜQUimann Ferdinand Zimmer, die in üblicher Wei« geehrt wurden. Im Anschluß an die Begrü- Mnss hielt Gartenbauinspektor R e h n e 11 einen Lüli)bildervortrag über das ThemaDie Pflanzen- vdelt der Tropen und das koloniale Problem". An fljant) zahlreicher Lichtbilder eigener Aufnahme fchil- der Vortragende eine Reife durch den Suez- fiiincl nach Ceylon. Der Vereinsoorsitzende gab dann eiireiL Rückblick auf die vom Verein im verflossenen Memnsjahr geleistete Arbeit. Erfreulicherweise ist tiie Mitgliederzahl wiederum gestiegen. Die Rech- rm wurde geprüft, für richtig befunden, dem Ihdiner Entlastung erteilt und Dank für seine Miüiewaltung ausgesprochen. Der Fremdenverkehr i!ü lich weist in diesem Jahr den gleichen Besuch , - mSh Fremden, wie im Vorjahr auf. Besonderes meinschaft der Z i g a r r e n f a b r i k e n Niig nmerk habe der Verein auf die Hebung des Balth. Noll, Filiale Gardenteich, veranstaltete Gebildes und die Verschönerung der Anlagen »-----* -*

gcetigtet. Der Blumenschmuckwettbewerb erfreute W Luch in diesem Jahre einer guten Beteiligung aus allen Kreisen der Bevölkerung, lieber 80 Preis-