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Raupen den Ertrag beim Gemüse dezimieren. Die frühen Weintraubensorten werden..bereits geerntet. Ebenso werden gegenwärtig die Frühapfel und -ojr« nen abgemacht, und soweit sie nicht tni ^>außl)cilte Verwendung finden, für guten Preis verkauft. Auch tzrühzwetschen kommen schon auf den Markt. Dem Erzeuger werden 8-9 Mark geboten und bezahlt. Die Spätobsternte fällt teilweise mittelmäßig aus. 3n manchen Lagen ist eine völlige E^ernte zu erwarten. Leider fallen sehr viele Fruchte zur Zeit ob, so daß an vielen Bäumen der gesamte Ertrag bereits am Boden liegt.
Kreis Alsfeld.
£ Groß-Felda, 28. Aug. Ein schwerer Unfall ereignete sich gestern hrer beim D r e - gchen. Beim Herausfahren der Dreschmaschine Ichlug die Deichsel hin und her und traf dabei den Ernst Schuchmann von hier so unglücklich, daß er z w e i m a l d a s Bein brach. Der 23er- unglückte wurde ins Krankenhaus nach Alsfeld ge« ßchafft. Er ist um so schwerer getroffen, da er nach längerer Arbeitslosigkeit Arbeit beim Dreschen ge- lunden hatte und seine Frau im Frühjahr einige Wochen in der Klinik liegen mußte.
Preußen.
Kreis Wetzlar.
Q Wetzlar, 29. Aug. Nach der mit Zustimmung des Beauftragten der NSDAP, und mit Genehmigung des Landrats für die Stadt Wetzlar erlassenen Hauptsatzung wird der Bürgermeister hauptamtlich angestellt. Dem Bürgermeister stehen ein hauptamtlicher Beigeordneter (Stadtkämmerer) und zwei ehrenamtliche Beigeordnete zur Seite. Die Zahl der Ratsherren beträgt 16. Zur beratenden Mitwirkung werden für folgende Verwaltungszweige Beiräte bestellt: a) für finanzielle Angelegenheiten, b) für Angelegenheiten der Stadtwerke. Der Bürgermeister kann außerdem nach Bedarf Beiräte zur beratenden Mitwirkung in be- timmten Einzelfragen berufen. Bürgern, die mindestens 20 Jahre ein Ehrenamt ohne Tadel verwaltet haben, kann die Ehrenbezeichnung „Stadtältester" verliehen werden.
Rod heim, 30. Aug. In unserem gestrigen Bericht über die Beisetzungsfeier des Konrad Platt sind einige Unrichtigkeiten unterlaufen, die wir hiermit richtigstellen: Die Kranzniederlegung hier Kyffhäuserkameradschast erfolgte in Abwesenheit lieg Kameradschaftsleiters durch dessen Stellvertreter, Wilhelm Hofmann. Die Trauermusik wurde mcht durch die Gießener Reichswehr, sondern durch iiie Krofdorfer Kapelle gestellt. Ergänzend sei noch berichtet, daß am Grabe weitere Kranzniederlegun- jen erfolgten, durch die NS.-Hago, die Schneider- nnung und den Coany. Jünglings- und Jungrauenverein. Ferner sei noch erwähnt, daß der Iemischte Chor die Trauerfeier durch Gesangsvor- :rag verschönte. ,
A Dornholzhausen, 29. Aug. In der hie- 4gen Gemarkung sollen auf einer Fläche von 37 Hektar (Acker- und Wiesenländereien) M e l i o r a » i: onsarbeiten ausgeführt werden, deren Ge- amtkoften vom Kulturbauamt Dillenburg auf 16 500 Mark veranschlagt sind. Die Arbeiten sind
von dem Präsidenten des Landesarbestsamtes Hessen als Notstandsarbeit anerkannt. Die Zahl der Arbeitslosen-Tagewerke ist mit 2600 berechnet, so daß mit einer Grundförderung von 7800 Mark gerechnet werden kann. Der Resllretrag von 8700 Mark soll durch ein bei der Deutschen Rentenbank-Kredit- anstalt in Berlin aufzunehmendes Darlehen aufgebracht werden. Für dieses Darlehen hat der Reichs- und Preußische Minister für Ernährung und Landwirtschaft eine Zinsverbilligung dergestalt bewilligt, daß an Zinsen und Nebenleistungen (Verwaltungskostenbeitrag) vorläufig bis zum 31. März 1937 nicht mehr als 3,5 v. H. jährlich aufzubringen sind. Als Trägerin der Notstandsmaßnahme wollte die Gemeinde auftreten, auch die Aufnahme des Darlehns sollte durch die Gemeinde erfolgen. Der Reichs- und Preußische Minister des Innern hat dem Anträge der Gemeinde auf Erteilung seiner Zustimmung zur Aufnahme des Darlehns jedoch nicht stattgegeben, da die geplanten Arbeiten nicht zu dem eigenen engeren Aufgabenkreis der Gemeinde gehören. Es soll vielmehr nach den Vorschriften des Preußischen Wassergesetzes eine G e - nossenschaft gebildet werden, die die Arbeiten durchführt und auch das Darlehn aufnimmt. Die beteiligten Grundbesitzer haben sich in einer dieser Tage in der Turnhalle abgehaltenen Versammlung mit der Bildung einer Genossenschaft und der Ausführung der Arbeiten durch diese einverstanden ertlärt.
00 Hochelheim, 29. Aug. Der hiesige Stützpunkt der NSV. zählte bisher 23 Mitglieder. Bei der vor kurzem durchgeführten Werbung ist die Mitgliederzahl auf 43 gestiegen.
Dillkreis.
* Offenbach, 28. Aug. Am gestrigen Abend fuhr hier ein mit Defen und Herden beladener Lastkraftwagenzug aus Endbach (Kreis Biedenkopf) auf feiner Fahrt nach Dresden gegen das Wohnhaus des hiesigen Einwohners H. und beschädigte das Gebäude so schwer, daß es unbewohnbar wurde. Glücklicherweise fielen dem Unfall keine Menschenleben zum Opfer. Verletzt wurde niemand. Das Auto wurde nur leicht beschädigt. Der durch den Anprall entstandene Schaden ist beträchtlich.
Kreis Siedenkops
m. Gl a d e n b a ch, 29. Aug. In Niedereisenbach sand eine Bauernoersammlung statt, in der eine Molkereigenossenschaft gegründet wurde. Der Beauftragte für Milchfragen, Dr. Müller, begründete die Notwendigkeit der Einrichtung einer Molkereigenossenschaft, der Bezirksbauernführer Klein hob die Bedeutung einer Genossenschaft für unseren Kreis hervor. Kreisleiter Thiele- Biedenkopf stellte den Grundsatz „Gemeinnutz geht vor Eigennutz" im Zusammenhang mit der Arbeit der Genossenschaft heraus. Der Leiter des ländlichen Genossenschaftswesens Berg sprach über technische Belange, während der Kreisbauernführer die Notwendigkeit der Gründung einer Molkereigenossenschaft betonte. Einige der Anwesenden trugen ihre Namen in die aufgelegte Liste ein. Die Gründung gilt als vollzogen. In der demnächst stattfindenden Generalversammlung werden Vorstand und Aussichtsrat bestimmt.
Iubiläums-Fuhball der Spielvereinigung 1900.
Am morgigen Samstag und am Sonntag feiert Sie hiesige Spielvereiniguna 1900 das Jubiläum hres 35jährigen Bestehens. Am Samstagabend findet aus diesem Anlaß ein Kommers in der „Stadt Wetzlar" statt, der u. a. die Ehrung zahlreicher lang- l ähriger und verdienter Mitglieder bringen wird.
Für den Sonntag ist ein reger Spielbetrieb auf Dem Platz an der Liebigshöhe vorgesehen. Der Reigen der Spiele wird durch die 1. Jugend eröffnet, Die gegen die spielstarke erste Jugend des Sportver- -ins 05 Wetzlar anzutreten hgt. Anschließend stehen «ch die 1. Schülermannschaften der Spielvereinigung mb des DfB. Kurhessen Marburg gegenüber.
Der Nachmittag bringt eine Begegnung der j ! 1900er Alt-Herren-Mannschast mit der Alt-Herren- Mannschaft des VfB. Kurhessen Marburg. Den Höhepunkt und Abschluß des Spielprogramms stellt hier Großkampf der 1. Mannschaft von 1900 gegen bte Gauligamannschaft von Kickers Offenbach bar. Man barf hier zweifellos einen anregenben Kampf erwarten. Wir kommen auf bie Begegnungen noch zurück.
©er große Iubiläumspreis im Straßenrennen über 210 km.
Veranstalter: Gießener Radfahrer-Verein von 1885 Gießen.
Der Große Jubiläumspreis des Gießener Rad- sohrer-Vereins von 1885, der erst am kommenden Sonntag zum Austrag gelangen sollte, mußte um acht Tage verschoben werden und findet endgültig am L September 1935 statt. Das bis jetzt vorliegende Meldeergebnis zeugt davon, daß der Gießener Rad- 'ohrer-Derein bei den auswärtigen Fahrern immer in angenehmer Erinnerung steht; die besten Fahrer Deutschlands haben bereits ihre Meldungen zum Start abgegeben: z. B. Huth (Berlin), Fuhrmann (Breslau), W e n g l e r (Berlin), H a a k iinb Ketels (Bielefeld), Overbeck (Haagen) it. v. a., sowie unsere heimischen Fahrer: Neu
mann (1885) und Preiß (Germania). Weiter ist noch die ganze Schweinfurter Fahrer-Elite am Start vertreten, die in diesem Jahre die erfolgreichsten Straßenfahrer stellte.
Neben vielen wertvollen Preisen wird noch der „Große Wanderpreis der Stadt Gießen" ausgefahren, und dem Verein zugesprochen, der in den gleichen Rennen in den Jahren 1935—1937 in der A- oder B-Klasse mit jeweils den drei besten Fahrern in den drei Jahren zusammen die kürzeste Zeit gefahren hat. Das Rennen dürfte die beste Besetzung finden.
Aordheffens Handballer gegen Südwest.
Für das am kommenden Sonntag in Hanau zum Austrag kommende Handballspiel gegen den Gau Südwest, der durch eine Frankfurter Städtemannschaft vertreten wird, hat der Gau Nordhessen folgende Elf aufgestellt: Erdmann (Kurhessen Marburg); Krämer, Bärwinkel (beide Tv. Wetzlar); Gruber (Dörnigheim), Fritzel (Nieder- cschbach), Hanke! (Tv. Vilbel); Helm, Schi- rakowski (beide Kurhessen Marburg), Malcha- r e k (Polizei Hanau), Strauch (Kesselstadt), Allendörfer (Lützellinden).
269 Leiterinnen und Reiter in Saarbrücken eingetroffen.
Das Befreiungsturnier in Saarbrücken begann am Donnerstag mit dem Eintreffen der Teilnehmer am Sternritt. Riesig war die Beteiligung an dieser Dauerprüfung; nicht weniger als 269 Reiter und Reiterinnen trafen in Saarbrücken ein. Der jüngste Teilnehmer ist ein lOjähriges Mädchen aus Effen, der älteste ein 65 Jahre alter SA.-Reiter aus Köln. Fünf SS.-Reiter aus Königsberg legten mit rund 1300 Kilometern bie weiteste Entfernung zurück vor vier Reitern von ber Wasserkante, bie 1000 Kilometer anzureiten hatten. Frau (3erba Fried- richs (Potsdam) als einzige alle drei Sternritte dieses Jahres mitgemacht.
Schach-Ecke.
Gearbeitet von F. Sämisch
Eine Blindpartte / Von F. Samisch Gespielt am 18. Mai in einer Blindvorstellung zu Düffeldorf-Denrath
6. §61—13 0—0
8
Weiß: F. Sämisch Schwarz: Karl Fenske L d2—d4 §68—f6 2. ct—c4 e7—e6 3. §bl—c3
d7—d5 4. Lei—65 Lf8—e7 5. " °
(Hatte Schwarz sogleich b5 gespielt, so wäre Weiß in der Lage gewesen, c5 zu verhindern, z. B. 11. Ld3 c5? 12. LX$6 §Xf6 13. dXc5 LXc5 14. §e4!, und Weiß gewinnt einen Bauern.) 11. a3—a4 (Die Verhinderung von b5 bedeutet immerhin eine nicht unwesentliche Erschwerung des schwarzen SpielsH 1L . . . b7—b6 12. 0—0 Lc8—b7 13. Dc2—e2 Tf8—e8 14. Tfl—dl §f6—d5 (Erweist sich als schlecht; eine klare Ausgleichs- Möglichkeit ift aber bereits schon unwahrscheinlich.) 15. Lc4Xd5l Lb7Xd5 16. §c3Xd5 e6Xd5 (Er- zwungen, denn LXg5 17. §Xg5 DX65 scheitert an 18. §c7z und 17. . . . eXd5 an 18. Dh5.) 17. L65Xe7 Dd8Xe7 18. dXc5 §d7Xc5 19. De2—c2 De7—e4 20. a4—a5! §c5—a4 21. Dc2—b3 (Weiß konnte auch sehr stark b3 spielen; ich wollte aber im Angriff gewinnen.) 2i. . . . b6—b5 (Es drohte Figurenverlust durch Td4.) 22. Tdl—d4! (Der Verzicht auf den Dauern d5 erklärt sich damit, daß ich die folgenden Wendungen voraussah und mit der Dame auf d5 schlagen wollte, ohne es zum Damentausch kommen zu lassen.) 22. . , . Ta8—c8 23. TclXcS Te8Xc8 24. h2—r»4 De4—bl+ 25. K61—h2 DblXb2 26. Db3Xd5 Tc8—f8 27. §f3—e5 Db2Xf2? (Führt zu einem reizenden Schluß; Schwarz mußte sogleich §c3 ziehen, denn nach dem Textzug fällt der Bauer f7.) 28. Td4—f4 §a4—c3 (Gegen die Drohung TXf7 ist sonst nichts zu erfinden, k B. Del 29. TXf7 DXh4+ 30. K61 Del+ 31. Tfl+, oder 30. . . . Td8 31. Tf8-H nebst Df7=t=.) 29. Dd5—c5l Df2—d2 30. §e5Xf7l (Führt auf zwingende Weise zum Matt und ist aus diesem Grunde präziser als TXf7, denn Schwarz hätte darauf noch Dd8 ziehen können. 9luf TXf7 TXf77 wäre es allerdings zu dem hübschen Abschluß 31. Dc8+ Tf8 32. De6+ Kh8 33. §f7+ K68 34. §h6+ Kh8 35. D68+1 nebst §f7* gekommen.) 30. . . . Tf8—e8 (Wegen der Drohung §h6+ darf der Turm nicht stehenbleiben.) 31. §f7—h6+l g7Xh6 32. TI4—64+ Kö8—h8 (Aus Kf7 wäre 33. Df5+ nebst T67-F gefolgt oder auch 34. De5+ und auf Kd8 35. Td4+J K. Dc5—c7!, und Schwarz gab auf, da auf Tg8 34. De54-
c6 8. a2—a3 a7—ab (Für bes. ser halte ich den Entlastungszug §e4.) 9. Ddl—c2 d5Xc4 (Richti- ger geschah zunächst Te8, denn dieser Zug muß auf jeden Fall geschehen, während das Schlagen auf c4 nicht fortlief.) 10. LflXc4 c6—c5
b c d e f j b
• b c d e f < h
StelluogSbttd vor de» 9L 3*6* von Weitz
7
6
5
7
6
5
3
2
3
2
♦
gDfanfl bet «vfgabe vov Dr. H. vo» Gottschall
Weih: Ka7, De2, Ta5, Lei, Lei, 8e8, Sb5 (7). Echwarz: Kb6, TcS, Lg5, Bo4 (4). Weitz zieht und setzt in zwei Zügen matt.
L De2—b2! Droht auf Turmzüge 2. Db84=, auf KXh5 2. Vd2ch, und auf Läuferzüge (mit Ausnahme von LXe3+) 2. Sg4=t=. L---Lg5Xe8+ 2. Db2—b64=.
Eine hübsche Potntel
Zweizüger von Kurl Renner.
Schwarz: Kd8, Ta7, TcS, Lb8» Lbl, Be6 (6)
Wettz: Kb8, Dd2. Tc7, Te7, BcS. d6, e3 (?)
Weiß setzt in 2 Züge« matt
2
4
8
7
6
8
7
6
5
b e d e f t h
a b c d e f g h
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Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.
Der Dichter auf dem TNaskenfest.
Der englische Dichter Charles Dickens war einem Maskenfest eingeladen, zu dem jeder Gast in ber Tracht eines Scottschen Romanhelben erscheinen sollte. Zur allgemeinen Verwunderung kam Dickens gegen diese Vorschrift in seinem gewöhnlichen Ge- sellschaftsanzuge und spazierte höchst vergnügt in den Sälen umher. Schließlich fragte der Gastgeber:
„Verzeihung, Herr Dickens, welchen von Scotts Helden stellen Sie eigentlich dar?"
„Ich bin der, den Sie in jedem Scottschen Roman antreffen", antwortete Dickens lächelnd, „ich bin der freundliche Lese r."
Das kommt davon.
Lehrer: „Fritz, wenn du immer höflich und artig und zuvorkommend bist zu allen Menschen, was werden dann deine Kameraden von dir sagen?"
Fritz: „Die werden sagen, mit dem können wir' s ja machen!"
„Geistlicher" Zuspruch.
Bei der Hochzeit eines pommerschen Fischers nimmt auch der Pastor am Festschmaus teil. Der Brautvater kratzt sich hinter dem Ohr. Er mochte gern mit dem Pastor anstoßen, weil sich das so schickt; aber einfach „Prosit" zu ihm sagen, wie zu einem gewöhnlichen Sterblichen, das kann man doch wohl nicht. Er grübelt und grübelt, bis ihm endlich die Erleuchtung kommt. Mit schwerem Schritt geht er zum Herrn Pastor hin, stößt kräftig mit ihm an und ruft dann laut: „Halleluja, Herr Pastor.
Wie du mir, so ich dir!
Der große Musiker Max Reger war gelegentlich von einer geradezu infernalischen Grobheit. Das bewies er wieder einmal, als er der Erstaufführung der Oper eines jungen Komponisten beigewohnt hatte urtb danach teilnahm an einem gemeinsamen Festmahl.
Da machte man dem jungen Musiker Komplimente über Komplimente, erhob ihn zum Himmel — nur Reger stand stumm dabei und hörte sich die Tiraden an. Der neugebackene „Meister" nahm das ebenso mißfällig wie erstaunt auf und fragte endlich:
„Und Sie, verehrter Herr Professor, haben Sie mir denn gar nichts zu sagen —?"
Reger musterte ihn eine Weile und schüttelte bann i den Hopf —:
„Nein! Ich habe Ihnen heut abend so ziemlich drei Stunden im Theater zugehört — und Sie haben | mir ja auch nichts gesagt!"
Hoherodskops-Fest ein Fest der Heimat.
Wie wir schon berichtet haben, findet am Sonntag auf dem Hoherodskopf zum Dritten Male ein Bergfest mit volkstümlichen Wettkämpfen statt, erstmals wieder nach dem Kriege. Die starke Anziehungskraft zeigt sich in einem ausgezeichneten Meloeergebnis, das das Dreifache der Zahl des zweiten Hoherodskopf-Festes (1913) beträgt.
Die Herbstmonate waren von jeher die Zeit der Bergfeste, wie sie in allen Gauen der Deutschen Turnerschaft durchgeführt werden. Sie sind zum Teil älter als der Verband der Deutschen Turnerschaft. Denken wir nur an das älteste der deutschen Bergfeste, das Feldbergfest, das in diesem Jahre zum 82. Male auf der sagenumwobenen Taunushöhe gefeiert wurde. Wir begrüßen es, daß auch unsere engere Heimat durch Die Neubelebung des Hoherodskopf-Bergfestes wieder ein Bergfest erhalten Hai und wünschen, daß es mit der Zeit zu einem echten Fest der oberhessischen Heimat gestaltet wird.
Mit über 600 Meldungen zum Hoherodskopf-Fest am nächsten Sonntag! Das ist für unseren ländlichen Gau eine stattliche Zahl und eine erfreuliche Verheißung für die Zukunft. Was macht die Bergfeste so anziehend? Das ist der Geist, der ihnen innewohnt! Bergfeste sind nämlich nicht Turnfeste schlechthin, sondern sie werden stets von einem besonderen Geist getragen. Die Bergfeste der Turner, die ja in begrüßenswerter Weise seit diesem Jahre auch für die Sportler offen sind, wurzeln tief im Deutschen Volkstum und bringen immer wieder die
Verbundenheit der Turner und Sportler mit ihrer Heimaterde zum Ausdruck.
Zum ersten Male nach langen Jahren ruft der Hoherodskopf wieder zum Wettstreit. Der Ruf ist von den Wettkämpfern freudig ausgenommen worden. Er soll aber auch gehört werden von allen Freunden der deutschen Leibesübung, von allen Freunden der hessischen Heimat.
Das Meldeergebnis.
Die Meldungen für das am kommenden Sonntag stattfindende gau- und reichsbundoffene Bergfest auf dem Hoherodskopf sind nun abgeschlossen. 663 Wettkämpfer werden um den Eichenkranz kämpfen. Das genaue Meldeergebnis für die volkstümlichen Dreikämpfe ist: Turner-Oberstufe: 29 Bewerber; Turner-Unterstufe: 176 Bewerber; Jugendturner- Oberstufe: 67 Bewerber; Jugendturner-Unterstufe: 127 Bewerber; Turnerinnen-Oberstufe: 34 Bewerberinnen; Jugendturnerinnen: 88 Bewerberinnen; Altersturner A (30 bis 40 Jahre): 74 und Alters- turner B (über 40 Jahre): 68 Bewerber.
Gut besetzt sind auch die 4X100-Meter-Staffeln (10 Turner-, 3 Jugend- und 2 Turnerinnen-Mann- schäften). 23 Turner nehmen am Keulenweitwerfen teil. Bei den Altersturnern kämpfen drei Mannschaften im Steinstoßen und vier Mannschaften im Tauziehen. Im Kampfe um die Wilhelm-Will-Staf- fel (10X100 Meter) stehen sich die Kreismannschaften der Kreise Lahn-Ohm, Lahn-Dill und Wetterau- Vogelsberg gegenüber.
Das ist ein ausgezeichnetes Meldeergebnis.
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